CH424090A - Tragbarer Behälter zur Aufbewahrung von Insulin für Diabetiker - Google Patents

Tragbarer Behälter zur Aufbewahrung von Insulin für Diabetiker

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CH424090A
CH424090A CH1021864A CH1021864A CH424090A CH 424090 A CH424090 A CH 424090A CH 1021864 A CH1021864 A CH 1021864A CH 1021864 A CH1021864 A CH 1021864A CH 424090 A CH424090 A CH 424090A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bottle
coolant
compartment
valve
insulin
Prior art date
Application number
CH1021864A
Other languages
English (en)
Inventor
Jentis Rebecca
Adam Margus Edward
Original Assignee
Jentis Rebecca
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Publication date
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Publication of CH424090A publication Critical patent/CH424090A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
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  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description


  



  Tragbarer Behälter zur Aufbewahrung von Insulin für Diabetiker
Die Erfindung bezieht sich auf einen tragbaren Behälter, insbesondere auf Tnagkoffer oder Reisetasche, zur Aufbewahrung von Insulin, gegebenenfalls von einer Injektionsausrüstung, für Diabetiker.



   An bestimmten Arten von   Diabetis    erkrankten Personen benötigen in regelmässigen Zeitabständen Insulin-Injektionen. Zur sachgemässen Verabreichung muss Insulin auf einer Temperatur von etwa 4  C (40  F) gehalten werden. Solange der Patient zu Hause   wailt,    kann er   seinen Insulinvorrat    in einem Eisschrank auf der erforderlichen Temperatur halten, unterwegs und auf Reisen ; stellen sich ihm jedoch diesbezüglich Schwierigkeiten entgegen.



   Im   tragbaran    Behälter für Insulin kann z. B. ein leichtes Gehäuse zur Aufnahme einer Insulinflasche sowie eine Dosiervorrichtung für die jeweilige Ver   abreichuogsmenge, beispielsweise eine Injektions-    spritze, Vorratskanülen, eine Flasche mit Alkohol, einen   Wattespender    wie auch eine   Eimchtung,    um   den Insulinvorrat für wenigstens    24 Stunden auf der erforderlichen sicheren Temperatur   aufzubewah-    ren, vorgesehen sein.



   Es kann ferner eine Temperaturregeleinrichtung von besonders einfacher Bauart vorgesehen sein, die weder elektrische Energie noch chemische Reaktionen für ihren Betrieb erfordert. Bei einem Tragbehälter dieser Art sind die darin enthaltenen Emzelteile zweckmässig so bemessen und angeordnet, dass die Gesamtanordnung äusserst gedrängt, leicht. im Ge  wicht    und von Hand tragbar ist. Man kann ausserdem den Behälter so aufteilen,   daJ3    die in bestimmten Zeibabständen herauszunehmenden oder zu   ersetzen-    den Gegenstände leicht zugänglich sind.



   Die Erfindung wird nachfolgend anhand der sie   baispielsweise    wiedergebenden   Zeichnung im einzel-    nen beschrieben.



   Fig.   1    ist eine Vorderansicht eines Tragbehälters gemäss der Erfindung.



   Fig. 2 ist ein   Seitenriss entsprechend d'er Blick-    richtung von links in Fig. 1.



   Fig. 3 ist eine Draufsicht.



   Fig. 4 ist eine Ansicht von unten.



   Fig. 5 zeigt einen Vertikalschnitt längs der er Schnittlinie 5-5 in Fig. 2.



   Fig. 6 zeigt einen ähnlichen Schnitt längs der Schnittlinie   6-6    in Fig. 5.



   Fig. 7 zeigt einen Teil eines   Axialschlnittes Idurch    das   Kältemittel-Steuerventil    im Axialschnitt.



   Fig. 8 ist eine Seitenansicht der Kühlmittelflasche, teilweise im Axialschnitt, mit einem   Ausführungs-       beispiel für die Kompressionseinrichtung für Kühlgas.   



   Fig. 9 zeigt in ähnlicher Darstellung ein abge  ändertes    Ausführungsbeispiel der Kompressionsein  mchtung, und   
Fig. 10 ist eine ähnliche Darstellung wie   Fig. 9    mit einem weiteren Ausführungsbeispiel der Kom  pressionseinmchtung.   



   Der Tragbehälter besteht aus einem   Gehäwse    10 zur Aufnahme verschiedener Einzelteile in platzsparend bemessenen und angeordneten Unterteilungen oder Abteilen, die sowohl zum Herausnehmen als auch zum Ersetzen der Instrumente, Behälter und dergleichen leicht zugänglich sind.



   Der Behälter 10 ist aus einem wärmeisolierenden Kunststoffmaterial geformt, denn er enthält einen Wärmeaustauscher, um die Temperatur der Insulinflasche auf dem erforderlichen Wert von etwa 4  C zu halten.



   Unter Berücksichtigung üblicher Verfahren und Form-und Spritzmaschinen für Kunststoffe ist der Behälter 10 in einer mittleren   isenkrechten    Ebene in zwei trennbare zusammenpassende Hälften 10a und 
10b   miterteilt,    die miteinander verschraubt sein können. Ein besonderer Vorteil des Aufbaus besteht in der Einfachheit, mit der   bestimmte darin unterge-    brachte Einrichtungen zugänglich gemacht oder zum Auswechseln, zur Wartung oder für Reparaturen    entfernt wejjden können. Ein nicht dargestellter Hand-    griff für den Behälter 10 kann. an   der Obersaite    vorgesehen sein.



   Aus funktionellen Gründen ist der Behälter 10 in Längsrichtung gestreckt und verhältnismässig   schmial.    Wie aus Fig. 2, 3 und 4 hervorgehen, besitzen die   aufeinaniderpassenden      Hälssten    10a und 10b des Behälters 10 Innenflächen, die sich in der mittleren vertikalen Ebene   P-P    treffen.

   Da beide Hälften   in. ihren-inneren Flächen ieingeformte Ab-    teile   ziur Aufnahme der Ausrüstungsgeganstände auf-    weisen, entstehen miteinander   fluchtende Wandun-    gen, welche diese Abteilungen umgeben bzw. um  raissen.    Um die fluchtenden Abschnitte dieser Wan   idungem zu verstärken und. auch die Stabilität des    gesamten Behälters zu erhöhen, sind die aufeinanderstossenden Kanten der entsprechenden Wandungen gegeneinander gefügt oder mit Falzen versehen. Die beiden   Behälterhälften sind mit. entfernbar. en Schrau-    ben 10c halbperman ent miteinander verbunden, welohe die fluchtenden   Abteilwandungen    im Beraich der Ecken durchdringen.

   Die somit in üblicher Weise    miteinander verbundenen Bshälterhälften brauchen    nur dann voneinander getrennt zu werden, wenn einmal eine aussergewöhnliche Reparatur oder der Ersatz grösserer Bauteile erforderlich sind. Einige   Abteile dienen    zur Aufnahme von   hamfig    benötigten Teilen,   wie. die Insulin-und Kühlmittelflasche    usw., weshalb dort schnell zu öffnende Verschliisse   vorge-    sehen sind.



   Auf einer Seite des Behälters 10 (links. in Fig.   1    und   5)    ist ein   Insulinabteil    11   mit niedri, gerer Höhe       vorgesehen. Dieses Abteil trägt. an seiner Oberwand    einen Schraubverschluss 12 mit ausreichendem Durchmesser, um den Durchgang einer Insulinflasche mit üblicher Form und Inhalt zu ermöglichen. Das Abteil 11 steht seitlich mit einem in Vertikalrichtung längeren Abteil 14 in Verbindung, das   sich am went-    lichen über   die gesamte Höhe. des. Behälters 10 er-    streckt und zur Aufnahme des.   Kühlmittelv. orrats und    der. dazugehörigen   Steuerung diant.   



   Die senkrechten Wandungen der Abteile 11 und 14 sind zusätzlich durch eine Vakuum enthaltende Auskleidung 15 wärmeisoliert, die sich nahezu bis auf die Höhe des Abteils 11 erstreckt. Die Auskleidung 15 besitzt horizontale   SeitenSansohe    15a, die verschiebbar in waagrechten Vertiefungen in den entsprechenden Abteilwandungen eingreifen, so dass. die Auskleidung leicht herausnehmbar ist, wenn die   Behälterhälftan    getrennt werden.



   Ein   Stossdämpferkissen 16    aus nachgiebigem Material, beispielsweise Kunststoffschaum,   liegf    auf dem Baden. der Auskleidung 15 derart. befestigt, dass es mit der Öffnung 12 fluchtet. Wenn durch die Offnung 12 eine   noue    Insulinflasche 13 eingeführt wind, kann man sie ohne Beschädigung. auf das Kissen 16 fallen lassen.



   Eine mit Aussengewinde versehene   rohrförm. ige    Kappe 17 sitzt auschraubbar in der Offnung 12 des Abteils 11 und trägt aine mittlere Querwand 18, in der sich eine   mittlere Offnung    19 befindet, durch die eine Kanüle einer Spritze einführbar ist, wenn aus der   Insulinftasohe    13 eine Dosis entnommen werden soll. Die Flasche   besitzt amen    mit der Kaniile zu   durchstechenden,    abdichtenden Verschluss 20 aus   gummiähnlichem    Material ; ein zusätzlicher Verschluss 21 ist auf das Oberteil der Kappe 17 aufgedrückt.



   In den Abteilen 11 und 12 ist ferner eine Mniatur-Kiihleinheit 22 untergebracht. Hauptbestandteil der Einheit 22 ist ein zylindrischer Ventilkörper 23, der in der Mitte zwischen Ober- und Unterwand des Abteils 14 abnehmbar auf   laine    Stütze 24 aufgeschraubt ist, die von dem angrenzenden Abschnitt   ídier      Vakuum-Behältemuskeidung    15 nach oben ragt.



   Das obere Ende des Ventilkörpers 23 trägt einen sich nach oben erweiternden Sockel 25, in dem der Hals einer nach unten gedrehten Flasche 26 aufgenommen ist, in der ein. geeignetes komprimiertes Kühlmittel, beispielsweise Freon, enthalten ist.



   Diese Kältemittel enthaltende Flaschen zur Verwendung in dem   Tragbehälter smd z. Zt.    noch nicht handelsüblich. Aus diesem Grund wird eine Flaschenkonstruktion vorgeschlagen, die den hier zu   stellen-    den Anforderungen genügt. Aus Fig. 8,   9    und 10 geht hervor,   dal3    die Flasche 26 in zwei Kammern unterteilt ist, nämlich in eine Hauptkammer 26' zur Aufnahme von flüssigem Freon und in eine   Druckkammer   26    zur Aufnahme eines unter Druck stehenden nachgiebigen Mittels, beispielsweise komprimiertes Gas (Fig. 8) oder   ioine.    metallische Druckfeder 27 (Fig. 9).

   Zwischen den Kammern   26'und    26"befindet'sich ein in Axialrichtung verschiebbares   Organ,. beiispielsweiise ein    Kolben 28 in Fig. 8 und 9, ader eine biegsame Membrane 29 in Fig. 10. Das Mundstück des Flaschenhalses ist durch eine mit einer Nadel durchstechbare Membran 30 abgeschlossen.



   Der Ventilkörper 23 enthält eine mittlere Ven  bilkammer      31,    die über eine exzentrisch angeordnete    Einlassöffnung 32 kleineren Durchmessers mit dem    Sockel 25 zur Aufnahme der Flasche in Verbindung steht. Am Fuss   dos    Sockels 25 ist eine. axial angeordnete, nach oben weisende Nadel 33 befestigt, um die abdichtende Membran einer Kühlmittelflasche zu durchstechen, wenn diese in den Sockel 25 eingedrückt wird.

   In dem unteren Abschnitt der Ven  tilkammer    21 befindet sich ein sich nach   obier    konisch erweiternder Ventilsitz 34 für ein hin und her bewegbares Ventilglied 35 mit entsprechender sich nach oben kegelstumpfförmig erweiternder   Ausbil-      dung.    Das Ventilglied 35 trägt einen fest mit ihm verbundenen Stössel 36, der sich in   dsn.    unteren Abschnitt des Abteils 14 durch eine vergrösserte axiale   Bohruing    37 erstreckt, in der ein Innengewinde zur  Aufnahme eines mit Aussengewinde versehenen   Dichtstopfens    38 mit ringförmigem Querschnitt vorgesehen ist,

   der den Ventilstössel 36 umgibt und eine sich nach oben verjüngende abdichtende Mem  bran      39    in   Balgform festklemmt, deren oberes Ende    den Ventilstössel luftdicht umgibt. Die Membran 39 besteht aus elastischem gummiähnlichem Material.



  Ihr oberes Ende mit geringerem Durchmesser muss auf den Ventilstössel 36 mit Kraft aufgezogen werden, so dass dadurch eine wirksame luftdichte Abdichtung entsteht.



   Direkt unterhalb des Ventilsitzes 34 und oberhalb der abdichtenden Membran 39 steht eine   Auslass-    Öffnung 40 mit der Bohrung in Verbindung, so dass sich die Ventilkammer 31 radial nach aussen   Idurch    die Seitenwand des Ventilkörpers 23 bis in das Abteil 11 erstreckt. In dem Abteil 11 befindet sich ein Wärmeaustauscher 41 in Form eines wendelförmigen Metallrohres, das die   Insulinflasche    30 innerhalb des Abteils 11 umgibt. Das obere Ende des Wärmeaustauschers 41 verläuft tangential und ist mit der Auslassöffnung 40 des Ventils verbunden. Das untere Ende des Wärmaaustauscher 41   Isteht mit    dem   Inne-    ren des Abteils 11 frei in Verbindung.

   Gasförmiges Kühlmittel (Freon), das in das Abteil 11 strömt, wird über eine kleine Öffnung 42 in der Nähe der Oberwand des Abteils an die Atmosphäre abgegeben.



  Die Einlassöffnung 32, die Ventilkammer 31 und die Auslasskammer 40 bilden eine Leitung   four ide    nach unten, gerichtete Kühlmittelströmung aus dem Sockel 25 zum Wärmeaustauscher 41.



   Der obere Abschnitt des Abteils 14 ist so ge   formt, dass eine im wesentlichen zylindrische Kühl-    mittelflasche 26 fest darin aufgenommen wird. Entsprechend Fig. 6 ist in der Vorderwand der Be  hälterhälfte    10a eine in Vertikalrichtung verlaufende längliche Offnung 43 zur Einführung einer frischen Kühlmittelflasohe 26 vorgesehen, und eine   Abdeck-    platte   44    sitzt abnehmbar abdichtend in der Öffnung 43 und wird dort durch   federnd vorgespannte Ku-      gelrasten    45 gehaltert.

   Der Oberteil oder die Abdeckun des Abteils 14 ist   kuppeiförmig gestaltet,    so dass er sich an den halbkugelförmigen Boden einer üblichen   KühlmitteMlasche      anpal3t.    Es ist jedoch ein Hohlraum 14a zur entlasteten Unterbringung der Kühlmittelflasche vorgesehen.

   Der Oberteil der Öffnung 43 in der vorderen Hälfte 10a des Behälters 10 fällt in   Richtungnachinnenleicht    ab, bis auf eine Höhe etwas unterhalb der Deckplatte des Abteils 14, so dass eine nach unten gerichtete Fiihrungsfläche 46 entsteht, über die die eingesetzte Kühl  mittelflasche    26 nach unten gedrückt und mit der Dichtungsmembran 30 und der Nadel oder Spitze 33   dss Sockels    25 innerhalb des Ventilkörpers 23 in Berührung gebracht   wird, so dass diie Membran    zerstochen wird. Im Unterteil des Sockels 25 ist eine die Spitze 33 umgebende Schraubenfeder 47 vorgesehen, um die Flasche 26 selbsttätig nach oben in den Hohlraum 14a zu drücken, wenn die Flasche beim Einführen an der Kurvenfläche 46   vorbeige-    drückt worden ist.

   Ein Polster 48 aus nachgiebigem Material,   beispielsweise. aus Kunststoffsdhiaum, ist    an der Innenfläche der Abdeckplatte 44 befestigt, um sich. direkt an die Kühlmittelflasche 26 anzulegen.



  Zur leichteren Entnahme einer eingeführten Kühlmittelflasche 26 nach ihrer Entleerung   dient sin    federnd zurückgezogener Auswurfstift 49, der in einer Durchgangsöffnung   50 in    der senkrechten Wandung der hinteren Behälterhälfte 10b verschiebbar geführt ist und in den oberen Abschnitt des Abteils 14 hineinragt.



   Zur Abdichtung des oberen Endes des Sockels 25 in dem   VenbiLkörper    23 und zur Verhinderung von   Kühlmittelverlust    in dem oberen Abschnitt des Abteils 14 ist ein Dichtungsring 51 aus elastischem Material, beispielsweise aus Polytetrafluoräthylen, im verengten Abschnitt des Sockels untergebracht.



   In   Fig. 5 ist ferner eine thermostatische Regel-    einrichtung für das Drosselventil 35 gezeigt. Die Einrichtung. umfasst einen doppelt abgebogenen   Ha-    ken   52,    der eine Fortsetzung des unteren Endes des Ventilstössels 36 bildet. Das obere freie Ende des Hakens 52 liegt seitlich an dem oberen freien Ende eines   Bimetalls    53 an, das an seinem Unterteil in , einem Block 54 aus geeignetem Material befestigt ist, der seinerseits mittels Schrauben 55 an einem   L-förmigen    Rahmenteil 56 angeschraubt ist. Der Rahmenteil   56 ist mit    der Innenfläche der Aus  kleidung    15 beispielsweise durch Löten verbunden.



   Die Anordnung zwischen dem Ventilglied 35 und dem Bimetall 53 ist so getroffen, dass bei einer Temperatur in dem Abteil 11 von etwa 4  C das freie Ende des Bimetalls in leichter Berührung mit dem freien Ende des Hakens 52 steht. Immer wenn die Temperatur im Abteil 11 über 4  C steigt, biegt sich das Bimetall 53 nach rechts in Fig. 5 und be  tätigt    das Ventilglied 35 auf dem Sitz 34 in der Weise, dass flü, ssiges Kühlmittel (Freon) durch die   Venbilöffnung    und die   Ausgangsöffaung    40   in cuve    Wärmeaustauscherwicklung 41 strömt, in der die Flüssigkeit aufgrund der der Insulinflasche 30 entzogenen Wärme verdampft.

   Hat die Temperatur wieder den erforderlichen Wert von   4  C erreicht,    befindet sich das Bimetall 53 in seiner gestreckten Ruhelage, bei der das Ventilglied 35 wieder dicht auf seinem Sitz aufliegt und die Kühlmittelströmung unterbnicht. Die umgekehrte Unterbringung der Kühl  mittelflasche    26 hat ihren Grund darin, dass das Kühlmittel in seinem flüssigen Zustand aufgrund der    Schwerkraft auf. die perforierte Mündung der Flasche    drückt. Wenn der Auslass der Flasche 26 umgedreht sein würde, könnte gasförmiges Kühlmittel in die Wärmeausbauschenschlange 41 strömen. Nur wenn das Kühlmittel (Freon) in flüssigem Zustand der Wicklung 41 zuströmt, findet die beabsichtigte Wärmeaustauscherwirkung statt.



   Um festzustellen,   wann leine eingesetzte Kühl-      mittelflasche    56 leer ist, dient ein auf der Vorderwand der vorderen   Behälterhälfte    10a befestigten Manomeber 57. Dieser Druckmesser kann beliebiger  Bauart sein,.   und ist iiber    eine Leitung 58 mit der exzentrisch liegenden Einlassöffnung 32 des Ventilkörpers 23 verbunden (siehe Fig.   1    und 6). Zeigt der Durchmesser 57 einen entscheidenden Druckabfall an, so weiss der Benutzer, dass die gegenwärtig eingesetzte Kühlmittelflasche durch eine neue ersetzt werden muss.



   Es ist ferner erforderlich, den Insulinverbrauch aus der Flasche 13 jederzeit feststellen zu können.



  Dazu befindet sich an der Vorderwand der vorderen   Behälterhalifte    10a ein durchsichtiges senkrechtes Fenster 59 längs der Flasche, über das die Füllhöhe von aussen beobachtet werden kann.   Geeignet funter-    teilte Skalen mit linearer Massangabe 60 und 61 sind zu beiden Seiten des Fensters 59 vorgesehen, um die Anzahl der verabreichten   Dosen bzw. Idie Ges, amt-    menge der verabreichten   Insulinmenge    in cm3 ablesen zu können. Um mit der letzten Ablesung vergleichen zu können, ist ein Schieber 62 vorge   sehen, der in bekannter Weise durch Reibungsein-    griff in dem Fenster 59 gehaltert ist.

   Dieser Schieber besteht aus zwei in Vertikalrichtung versetzten Zei , gern 63 und 64, die mit den jeweiligen Werten auf den Einteilungen der Skalen 60 und 61 in Übereinstimmung gebracht werden.



   Zusätzlich sind in dem Behälter weitere Vorratsabteile enthalten, die aufgrund des häufigen Ge  brauchs    der darin enthaltenen Materialien leicht zugänglich sein müssen. Drei dieser Abteile innerhalb des Behälters 17 sind von oben zugänglich und durch einen Klappdeckel mit Scharniergelenk 65 verschlossen. Diese Abteile besitzen die jeweilige erforderliche Grösse für die in Fig. 5 gezeigten Gebrauchsgegenstände ; ein kleines Abteil 66 für   Vor-      fatskamilen 66c    ; ein längliches Abteil 67 zur   Auf-    nahme einer Injektionsspritze 67a ;   ein grösseres Ab-    tedl 68 für eine Alkoholflasohe 68a mit einer mittels   einor    Nadel durchstechbaren Kappe   68b    und ein ähnliches Abteil 69 für einen Wattespender.



   Da die   Injektionsspmtze    67a zerbrechlich ist, ist . auf der Unterseite der Verschlussklappe 65 eine Feder 70 angeordnet, die gegen das obere Ende der Spritze und damit deren unteres Ende fest gegen einen Schraubstopfen 71 drückt, der abschraubbar in der unteren Wand   des Abteils 67. sitzt.   



   Das   Wattespenderabteil    69 ist an seiner Oberseite durch eine Kappe 72 besonderer Konstruktion abgeschlossen. Die Kappe 72 besitzt einen Hals 74 mit geringerem Durchmesser, die in das obere Ende des Abteils 69 eingedrückt ist. Ein Dichtungsring 75 aus elastischem Material, beispielsweise Polytetrafluoräthylen, ist in der Seitenwandung der Öffnung    des Abteils 69 eingelassen und'drückt mit Rei-      bungseingriff    gegen den Hals 74 der Kappe 72. Die Kappe 72 enthält eine Öffnung 76, durch   die ean    spiralförmiges Watteband 77 herausgezogen werden kann. In der Offnung 76 ist eine Abschneideinrichtung 78 vorgesehen, mit der die herausgezogene Lange der Wattelage abgeschnitten werden kann.



  Wenn der Verbrauch des Wattevorrates angezeigt werden soll, kann eine Markierung 79 mit   bestimm-    tem   Ausseben    an dem innenen Ende jeder spiralförmigen Wattelage angebracht sein. Der vollständige    Verbrauch das Wattevorrates wird beispielsweise    durch einen farbigen Faden 80   iangezeigt.      Mitden      vorbeschriabenen Massnahmen wird    die Watte in   hygienischer W. eise aufbewahrt    und dem Verbraucher zur Verfügung gestellt.



   Auf dem Boden des Behälters 10   idirekt    unterhalb der Abteile 68 und   69.    ist ein mittelgrosses Abteil 81 zur Aufbewahrung von mehreren frischen   Kühlrn, ittelflaschen    26 vorgeschen. Das Abteil 81   besitzt m der Bodenwandung des Gehäuses    10 eine Öffnung, die durch eine Verschlussplatte 82 iabgedeckt wird, deren Zunge 83 mit einer Nute 84 im Behälter 10 in Eingriff kommt. Am äusseren Ende der Verschlussplatte   82    ist eine   Kugelrast    85 vorgesehen, welche die   plaste    in verschlossener Stellung hält.

   Ein Block 86 aus elastischem Material,   bei-    spielsweise Kunststoffschaum, befindet sich zwischen den Kühlmittelflaschen 27 und der inneren vertikalen Wand des Abteils   81.   



   Nimmt man für den Betriebsgebrauch an, dass    sämtliche für eine Reise notwendigen Ausriistungs-    gegenstände in den entsprechenden Abteilen untergebracht sind, dann werden noch die Abteile 11 und   14    mit, den ihnen   zugeordneten Vorräten aufge-    füllt. Die Kappe 17 des Abteils 11 wird abgenommen und eine frische   Insulinflasche. aus dem gekühlten    Vorr, at durch die Öffnung 12 innerhalb des Wärme  austauschers41eingeführt,.bissie    auf dem Stossdämpferkissen 16 ruht.

   Nach dem Verschliessen der Kappe 17 wird die Abdeckplatte 44 für die seitliche   Offnung    43 in dem oberen Abschnitt des Abteils 14   : abgenommen un eine frische Kühlmittelflasche    26 in umgekehrter Lage durch Binführung ihres   Fla-    schenhalses in dien Sockel 25 des Ventilkörpers 23 eingesetzt und anschliessend hin und her bewegt, bis der Bodenteil an der Kurvenfläche 46 anliegt. Nunmehr wird die Flasche 26 waagerecht nach innen gedrückt, wobeiihr die Kurvenfläche 46 einen nach unten gerichteten Druck gegen den Widerstand der Feder 47 erteilt und die Nadel   33    die Dichtmembran 30 der Flasche zerreisst. Nachdem die Flasche. an der Kurvenfläche vorbeigeschoben worden ist, wird sie von der Feder   47    in die druckfreie Aufnahme 14a bewegt.

   Durch diesen Vorgang kann   flussiges      Kühl-    mittel durch die zerstochene Membran 30 in die   Einlassöffnung 32 des Ventilkörpers    23   fliessen.Wenn    sich das bewegliche Drosselventil 35 in der in Fig. 5 gezeigten geschlossenen Stellung befindet, läuft kein weiteres Kühlmittel aus.



   Wenn die Temperatur des Insulins in der Flasche 13 innerhalb des Abteils 14 mehr. als etwa 4  C beträgt, krümmt sich das Bimetall 53 nach rechts in Fig. 5 und drückt an den Haken 52 des Ventilstössels 36 in der Weise, dass das Ventilglied 35 auf seinem Sitz 34   verschoben wind, bis flüssiges Kiihl-    mittel. an dem Ventilglied vorbei in den oberen Ab   schnitt der Öffnung 37 und durch die Auslassöffnung    40 in den Wärmeaustauscher 41 fliesst. Innerhalb der   Wärmetauscherwicklung    41 verdampft das flüs   sige Kühlmittel aufgrund der absorbierten Wärme      aus der Insulinflasche    13 und kühlt dadurch das In  sulin.

   Sobald. die Temperatur des Insulins unter 4     C liegt, biegt sich das Bimetall 53 in entgegengesetzter Richtung, so dass. sich das Ventilglied 35 wieder in die geschlossene Stellung bewegen kann. Diese in    gegensätzlichen Richtungen erfolgenden Reguliervor-    gänge gehen ohne Verzögerung. und selbsttätig bei Temperaturänderungen des Insulins vor sich. Sollte es notwendig g werden, den Kühlmittelvorrat und die    Temperatursteuerteile zu warten oder auszuwechseln,    so   kann durch Lösen der Schnauben    10 und Trennen der beiden   Behälterhälften      10a    und 10b leicht ein Zugang geschaffen werden.



   Will sich der   Benutzer eine Injektion verabrei-    chen, öffnet er die Klappe 65, zieht die Spritze 67a   ausdemAbteil    67 heraus, und versieht sie mit einer frischen Kanüle aus der Packung 66a des Abteils 66. Im Zusammenhang mit der Benutzung der Spritze 67a kann Alkohol aus der Flasche 68a in dem Abteil 68 und Watte 67   taules    dem Abteil 69 entnommen werden. Dann wird der Verschlussstopfen 21 von der Kappe 17 entfernt und die Kanüle der Spritze 67a durch. den Verschluss 20 der Flasche 13 gesteckt, um die erforderliche Anzahl cm3 Insulin anzusaugen.

   Das von der Kanüle in dem Verschluss 20   eingestochene Loch schliesst sich wieder    von   selbst, so dass nach. dem Ansaugen. des Insulins    nur der Stopfen 21 in die Öffnung in der Kappe 17 eingefügt zu werden braucht. Nach der Injektion wird die benutzte Kanüle von der Spritze 67a   ent-    f, ernt und abgelegt. Die Spritze wird sterilisiert, und wieder im Abteil 67 untergebracht und der Deckel 65 geschlossen.



   Die Erfindung betrifft somit einen einfachen, in seinem Inhalt vollständigen, tragbaren Behälter für unterwegs befindliche oder reisende Diabetiker, der alle notwendigen Instrumente und Einrichtungen zur Verabreichung einer grossen Anzahl von Insulininjektionen enthält. Durch die neuartige Kühlein   mchtunginnerhalbdesBehälterswinddaisInsulin    für wenigstens 24 Stunden auf der für die Erhaltung seiner Eigenschaften notwendigen Temperatur von etwa   4     C aufbewahrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tragbarer Behälter zur Aufbewahrung von Insulin für Diabetiker, gekennzeichnet durch ein trag- bares Gehäuse mit einem wärmeisolierten Innenab te, il (14), in dem sich eine Halteeinrichtung für eine Kühlmittel.
    druckftasche (26) befindet, in der die Kühlt mittelflasche mit der Offnung nach unten gerichtet aufgenommen ist, ferner durch ein Wärmeaus- tauschelement (41), das innerhalb des Behälters (10) in einer niedrigeren Höhe als die Kühlmittelflasche , angeordnet ist, durch eine dem Wärmeaustauschelement in der Nähe zugeordnete Halteeinrichtung für eine Insulinflasche (13), durch eine von der Halteeinrichtung (25) für die Kühlmittelflasche (26) nach unten zum Wärmeaustauschelement führende Kühlmittelleitung, und durch ein die Strömungsmenge des Kühlmittels in der Leitung steuerndes Ventil (35).
    UNTERANSPRUCHE 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Ventils eine thermostatisohe Einrichtung (53) vorgesehen Ast, über welche die Temperatur, der Insulinflasche im wesent- lichen konstant gehalten wird.
    2. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil einen kegelstumpfför migen Ventilsitz (34) und ein kegelstumpfförmiges, bewegbaresVentilglied(35)enthält, das bei. axialer Fluchtung mit dem Ventilsitz die Ventilöffnung ab schliesstund.dieseöffnet,wennesseitlichüber'einen mit ihm verbundenen Ventilstössel (36) geschwenkt bzw. pendelnd bewegt wird.
    3. Behälter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet,dassdasGehäuseeinzylindrisches, mit vertikaler Achse verlaufendes Abteil (14) zur Aufnahme einer umgekehrten Kühlmittelflasche enthält, deren am unteren Ende befindlicher Hals durch eine mit einer Kanüle durchstechbaren Membran (30) verschlossen ist, dass in dem Abteil ein seitlicher Zugang zur seitlichen Einführung der Kühlmittel- fla, sche vorgesehen ist, Idass m der Kühlmittelleitung (32, 25) eine nach oben weisende Spi.
    tze (33) lange- ordnet ist, die der Verschlussmembran der eingesetzten Kühlmittelflasche gegenübersteht, dass ferner eine nach unten weisende Führungsfläche im oberen Bereich des die Kühlmittelflasche aufnehmenden Abteils vorgesehen ist, über die die Verschlussmembran (30) der Flasche (26) beim Einführen in das Abteil gegen die Spitze (33) gedrückt wird, dass sich die Kurvenfläche (46) seitlich in Richtung des Abteils (14) m einen Druckentlastungshohlraum (14a) fortsetzt, und dass innerhalb der Leitung (32, 25) unterhalb des Abteils (14) eine Feder (47), angeordnet ist, welche die Kühlmittelflasche (26) nach dem Einsetzen in das Abteil (14) nach oben in den Druckenttastungs- hohlraum (14a) drückt und dabei das Ausfliessen des Kühlmittels in die Leitung (25,
    32) einleitet.
    4. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die unter Druck stehende, Kühlmittel enthaltende Flasche (26) ein im wesentlich zylindrischer Körper mit einer einseitigen Öffnung ist, die durch eine mit einer Spitze oder Nadel durch sbechbaren Abdichtmembran verschlossen ist, und dass der zylindrische Körper durch eine in Axialrichtung bewegbare Trennwand (28) in eine der Flaschenöffnung zugekehrte Hauptkammer und'eine idem geschlossenen Ende der Flasche zugekehrte Druckkammer unterteilt ist, wobei sich in letzterer ein druckerzeugendes Mittel befindet.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN113908367A (zh) * 2021-11-16 2022-01-11 郑州大学第一附属医院 一种胰岛素保藏装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113908367A (zh) * 2021-11-16 2022-01-11 郑州大学第一附属医院 一种胰岛素保藏装置
CN113908367B (zh) * 2021-11-16 2023-09-29 郑州大学第一附属医院 一种胰岛素保藏装置

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