CH419656A - Dehnungsmessstreifen - Google Patents

Dehnungsmessstreifen

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CH419656A
CH419656A CH1357762A CH1357762A CH419656A CH 419656 A CH419656 A CH 419656A CH 1357762 A CH1357762 A CH 1357762A CH 1357762 A CH1357762 A CH 1357762A CH 419656 A CH419656 A CH 419656A
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wires
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Description


  



  Dehnungsmessstreifen
Die Erfindung betrifft Dehnungsmessstreifen zum Messen der Dehnung in einem unter veränderlicher Spannung stehenden Körper.



   In dem Masse, in dem sich die   Ingenieure    immer mehr daran   gewöhnt    haben, mit   Widerstandsdrähten    oder Fäden ausgestattete Dehnungsmessstreifen zu verwenden, versuchten sie, diese ausserordentlich empfindlichen Instrumente unter   immer ungünstige-    ren Bedingungen einzusetzen. Solche Bedingungen sind z. B. sehr hohe und sehr niedrige Temperaturen, grosse   Windgeschwindigkeiten    und wässerige und korrodierende Medien. Ein solches Bestreben ist   natür-      lich, da    die   Ingenieure, die Dehnungen    messen wollen, die durch solche Spannungen verursacht werden, wie sie bei der tatsächlichen Verwendung des   Prüfkör-    pers auftreten.

   Der Ingenieur will also, die   Dehnungs-    messstreifen an Modellen anbringen, die im   Wind-    kanal geprüft werden, oder an Flugzeugen während des Fliegens, an Körpern, die Strahlungen ausgesetzt sind, z. B. an   Reaktorgefässen, Raketen und    dergleiohen sowie an anderen Konstruktionen z. B. an Schiffen, Unterseebooten und dergleichen, um die Dehnungen zu messen, die unter den wirklichen   Betriebsbedingungen auftneten.   



   Wenn übliche Messstreifen für solche   Anwendun-    gen verwendet werden, dann ist sowohl die Zuver  lässigkeit    der Prüfungen insgesamt als auch die Genauigkeit angeblich erfolgreich durchgeführter Prüfungen nicht gesichert.



   Unter den vor allem ins Auge fallenden Schwie  rigkeiten, die bei solchen Prüfungen    auftreten, ist das Versagen   des verwendeten Schutzmediums    und infolgedessen das Versagen des   Messstreifens    anzuführen, der dann den Verhältnissen der Umgebung direkt ausgesetzt ist. Wenn ein solches Versagen nur die Wiederholung einer   Windkanalprüfung    bedeutet, dann können die Kosten noch erträglich sein, wenn jedoch Prüfungen an Schiffen oder Unterseebooten vorgenommen werden, dann hat man ganz andere Verhältnisse vorliegen. Das grundlegende Problem besteht bei all diesen Verfahren darin, dass die Wirksamkeit des Einbaus des   Dehnungsmessstrei-    fens so lange nicht bekannt ist, bis die wirklichen   Betriebsbadingungen vorliegen.

   Ein    Kriterium hierfür ist das Verfahren der sukzessiven Näherung.



   Wenn Dehnungsmessungen unter ungünstigen Ver hältnissen durchgeführt werden müssen, dann ver  suchen die Ingenieure natürlich die    Gefahr eines Versagens zu vermeiden und treffen hierzu alle denkbaren Vorsichtsmassnahmn beim Aufbau der Messanlage. Der Aufbau dauert infolgedessen lange und wird kostspielig. So mussten einmal die   Dehnun-    gen an der   Schraubenstrebe der    USS   Saratoga,    eines s   Flugzeugträgers    der   Forrestal-Klasse,    während Versuchsfahrten auf hoher See gemessen werden.

   Hierzu wurde, solange das Schiff im   Trockendock    lag, eine grosse Fläche der Strebe abgeschliffen, damit man eine brauchbare, glatte Oberfläche erhielt, dann wurden die Messstreifen aufgebracht und die Prüfung auf Wasserfestigkeit nach dem   Dean Shim Cap  -Verfahren (Verwendung einer Abdeckkappe) durchgeführt. Hierzu wurde der befestigte Messstreifen mit weichem Wachs, einer Lage aus selbstvulkanisierendem synthetischen Kautschuk, einer Abdeckkappe aus rostfreiem Stahl und dann einer weiteren Lage aus selbstvulkanisierendem, synthetischem Kautschuk abgedeckt. Ausgearbeitete und einzigartige Methoden zum Anschliessen der Kabel wurden entwickelt, und die Kosten waren infolgedessen beträchtlich.



   Andere   Schwirigkeiten,'denen. die Ingenieure    ge  genüberstehen,    wenn sie Dehnungsmessstreifen unter ungünstigen Verhältnissen verwenden wollen,   be-    stehen darin, dass durch den Einbau die   Eigenschaf-    ten des   Messstreifens    geändert werden können. Der  Widerstand gegen Masse, die elektrische und   me-    chanische Abschirmung, die Temperaturkompensation und die Kapazität zwischen den Leitern können durch den Einbau beeinflusst werden. Obwohl durch Änderungen dieser Eigenschaften kein Versagen der Anlage verursacht wird, so können doch falsche Ergebnisse aufgezeichnet werden, die dann noch mehr   ernstliche      Folgeerscheinungen    verursachen   kön-    nen.



   Gegenstand der Erfindung ist ein   Dehnungs-    messstreifen mit einem langgestreckten, auf   Dehnun-    gen ansprechenden Element und daran befestigten   Leitungsdrähten, welcher dadurch'gekennzeichnet    ist, dass das Element und die Leitungsdrähte in einem Metallgehäuse untergebracht sind, zum Zweck, das Gehäuse oder den das Element enthaltenden Teil des Gehäuses über seine Länge mit einem. Prüfkörper verschweissen zu können.



   Gegenstand der Erfindung ist auch eine   Verwen-    dung dieses Dehungsmessungsstreifens an einem Prüfkörper, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass das Gehäuse des   Dehnungsmessstreifens    über mindestens einen Teil seiner Länge mit dem Prüfkörper verschweisst ist.



   Beispielswoise Ausführungsformen der Erfindung sowie die durch die Erfindung erzielbaren Vorteile werden im folgenden anhand der Zeichnung   erläu-    tert, in der :
Fig. 1 und 2 einen   Längs-bzw. Querschnitt    durch ein Grundelement eines   Dehnungsmessstreifens    darstellen, das insbesondere so ausgebildet ist, dass , der erfindungsgemässe, dichte, Leitungsdrähte und Messelement enthaltende Dehnungsmessstreifen daraus hergestellt werden kann.



   Fig. 3 bis 6 sind Teilscnitte, die einzelne Stufen beim Zusammenbau einer Ausführungsform eines   erfindungsgemässen Dehnungsmessstreifens    zeigen.



   Fig. 8 bis 12 sind Teilschnitte durch andere Ausführungsformen von erfindungsgemässen Deh  nungsmessstreifen. die für    spezielle Anwendungsgebiete bestimmt sind.



   Der in den Fig.   1    und 2 gezeigte   Dehnungsmess-    streifen weist als Grundelement ein röhrenförmiges Gehäuse 1 auf, das vorzugsweise aus rostfreiem Stahl besteht, ferner einen Stützflansch 2, der ebenfalls aus rostfreiem Stahl hergestellt sein kann. Wenn die   Mess-    anordnung später für Aluminiumkörper verwendet werden soll, dann sollte der Flansch 2 aus einer   Gold-Nickel-Legierung bestehen,    z.   B.    aus   Brazaloy   (Warenzeichen) oder aus einer anderen   Legie-    rung, die leicht mit Aluminium verschweisst werden kann.

   Ein auf Dehnungen ansprechendes Widerstandselement oder ein Faden 3 ist schlieifenförmig in dem röhrenförmigen Gehäuse 1 angeordnet und mit den Leitungsdrähten 4 verbunden, die einen grösseren Durchmesser haben. In der Praxis können der Draht 3 und die Leitungsdrähte 4 durch   elektro-      lytische    oder chemische Ätzung des Mittelteils eines einteiligen Drahtes hergestellt werden. Es ist von Bedeutung, dass es beim   Aufbau des Dehnungsmess-    streifens häufig erforderlich ist, dass der Faden 3 und die Leitungsdrähte 4 weiter in den   Dehnungs-    streifen eingeführt sind, als   dtes normalerweise    not  wendig    wäre, was später im einzelnen bei der Be  schreibung    der Fig. 8 begründet wird.

   Die erste Stufe bei der Herstellung das hier aufgezeigten Dehnungsmessstreifens, wie sie durch die Fig.   1    und 2 erläutert wird, besteht normalerweise darin, dass ein Stöpsel aus rostfreiem Stahl genommen wird,    der mit Silberlot überzogen ist. und der in das vordere    Ende des röhrenförmigen Gehäuses eingesetzt wird, worauf das Gehäuse und der   Stöpsel umgebördsit    werden, so dass der   vordere Teil des Dehnungsmess-    streifens verschlossen wird, wie dies bei 7 gezeigt ist.



  Der Faden 3 und, die   Lsitungsdrähte    4 werden dann . eingesetzt, und ein zusammendrückbares   Isolierpul-    ver 5 wird beispielsweise durch Zentrifugieren. um diese Drähte herum eingeführt. Der Stützflansch 2 ist durch Punktschweissngen 8 and em röhrenförmigen Gehäuse 1 befestigt, jedoch ist es wichtig, dass diese Punktschweissung nicht über die genze Strecke bis zum Anschlussende   des Messstreifens    verläuft.



  Es hat sich   gezeigt, dass ein zweckmässiges Verfah-    ren zum   Anschweissen. des Gehäuses. an der Unterlage    das     Rollectrode   (Warenzeichen)-Verfahren ist,    das in der US-Patenstschrift Nr. 2 945 939   beschrie-    ben ist. Das Grundelement wird durch Einfügen einer geeigneten Abdichtung 6 an das leitungsende des   . Messstreifens    und durch Bördeln des   Röhrengehäuses    gegen den   Flansch zum Zusammendrücken des Pul-    vers fertiggestellt. Die genaue Beschaffenheit des Isolierpulvers 5 und der Abdichtung 6 hängen vom Temperaturbereich ab, in dem der Messstreifen verwendet werden soll.



   Die Fig.   1    und 2 zeigen nur eine beispielsweise Ausführungsform eines Grundelements ; jedoch   kön-      nen    auch   an ! dere Grundelemente,.    andere   Anordnun-    gen der Fäden und. dergleichen ebenfalls verwendet werden. Einige andere Ausführungsformen werden im folgenden ausführlicher beschrieben.



   Der wirkliche Aufbau eines   Ausführungsbeispie-    les des   erfindungsgemässen Dehnungsmessstreifens ist    in den Fig. 3 bis 7 im einzelnen dargestellt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist das Leitungsende des Grundelements links dargestellt, die Anschlussdräht 9 (niedriger Widerstand) sind ohne Isolation 10 dargestellt, und sie   sied    an den Leitungsdrähten 4 des Grundelements mit   Silberlot    11 oder mit einem anderen geeigneten Verbindungsmittel befestigt. Eine mit einem Flussmittel kombinierte Silberlotlegierung (Fusion Engineering   1400 ) erweise sich als bruchbar. Wie in der Zeichnung dargestellt, sind drei Anschlussdrähte wünschenswert, wovon zwei an einen Leitungsdraht angeschlossen sind.



   Die nächste Stufe bei der Herstellung des Dehnungsmessstreifens ist in Fig. 4 gezeigt, aus der ersichtlich ist, dass eine mit einem Siliconlack im  prägnierte      Glasfadenisolierung    12 um einen der freiliegenden, angeschlossenen Drähte herumgewickelt ist. Diese Isolierung muss den   Draht über idie gesamte     Strecke von der   Anschlussdrahtisolierung    10 bis zu der Abdichtung 6 des Grundelements bedecken.



  Anschliessend wird dann ein weiterer   Glasfaden      12    um alle Drähte herumgewickelt, einschliesslich des vorher bereits überzogenen, wie dies in Fig.   5      ge-    zeigt ist. Zu diesem Zeitpunkt ist es empfehlenswert, die Glasfadenisolierung zu erhitzen, so dass eventuell   vorhanserne    Gase, brennbare Stoffe oder   Feuchtig-    keit, ausgetrieben werden. Dadurch wird auch ein hoher Widerstand gegen Masse erzielt. Wenn die gesamte Leitungsführung. kurz sein soll, dann kann auch nur ein einziger Draht für alle Zwecke, für den Faden 3, die Leitungsdrähte 4 und die Anschlussdrähte 9 verwendet werden, so dass jegliche   Verbin-      dung    vermieden wird.



   Bei der letzten Stufe des Zusammenbaus, dargestellt in den Fig. 6 und 7, wird der unverschweisste Teil des   Stützflansches    2 leicht nach unten gebogen an der Stelle 13 und ein   Silberlottropfen eingebracht.   



  Die Anschlussdrähte werden dann in ein   rohrenförmi-    gas Gehäuse 14 aus rostfreiem Stahl eingeführt, das am Ende leicht abgeflacht ist, so dass es über die gesamte Anondnung   des Dehnungsmessstrei-    fens geschoben werden kann. Für spezielle   Anwen-      dungszwecke    kann ein Gehäuse aus Blei oder aus einem anderen Material von Vorteil sein. Das Gehäuse 14 für die Anschlussdrähte wird dann rings um das Ende   des Messstreifens gebördelt und daran    angelötet.

   Die angewendete Wärme hat auch die Wirkung, dass auch der Tropfen des vorher zwischen dem Rohr 1 und dem Flansch 2 eingebrachten Lotes schmilzt, so dass durch die kombinierte Wirkung der Lötung innen und aussen eine feste Bindung erzielt   wird, wie dies bei 13    in Fig. 7 angedeutet ist.   Gleich-    zeitig mit   Durchführung dieses Arbeitsgangas wird    auch Wärme auf das vordere Ende des   Messstreifens    (vergleiche Fig.   1)    gegeben, so dass das Lot (Silber) schmilzt, das vor dem Einsetzen des Stopfens 7 aus rostfreiem Stahl auf diesen Stopfen. aufgebracht wurde.

   Dadurch erhält man eins völlig undurchlässige Abdichtung an der Spitze des   Messstreifens.    Es hat sich gezeigt, dass dieses Abdichtungsverfahren für die Spitze wesentlich besser ist, als wenn man das Gehäuse 1   ieinfaoh umböndelt und, dann einen Tropf-    fen Lot auf das   frei, e, labgeflachte Ende    des Rohres gibt, da dieses Lot, wie sich gezeigt hat, bei einer plötzlichen Temperaturänderung abblättert. Durch den Stopfen wird auch ein Verlust an Scherkräften vermindert, da eine grössere Dehnung auf den oberen Teil des röhrenförmigen Gehäuses übertragen wird.



   Beim praktischen Gebrauch ist es oft   wünschens-    wert, sowohl das die Anschlussdrähte enthaltende Gehäuse 14 als auch das   Gru, ndelement iam Prüfkör-    per anzuschweissen. Bei solchen Anwendungen benötigt man eine etwas abgeänderte Ausbildung des Dehnungsmessstreifens, wie sie beispielsweise in Fig.



  8   idargesbellt ist.    Zuerst wird ein Stützflansch 15 am Gehäuse 14 befestigt, damit die Befestigung des Gehäuses am Prüfkörper erleichtert wird. Dieser Stützflansch 15 kann ebenso wie der Stützflansch 2   des Grundelements ausgebildet    sein, oder es kann ein Band oder irgendein anderer Körper verwendet werden. Eine starre Befestigung des Gehäuses für die Anschlussdrähte an den. Prüfkörper ergibt eine mögliche Quelle für eine Ungenauigkeit des   Mess-    streifens, da das Gehäuse wenigstens in geringem Ausmass den Eichfaktor verändern kann, indem eine mechanische Spannung auf das   Gehäuse des Mess-      streifens übertriagen    wird.

   Dieses Gefahr kann   besei-    tigt oder wenigstens so weit vermindert werden, dass sie vernachlässigt werden kann, indem man eine   U-förmige    Einbuchtung vorsieht. Obwohl es sich hierbai um einen verhältnismässig einfachen Herstel   lungsvorgang handelt, Iso ist es doch notwendig,, dass    die Biegung so gelegt wird, dass sie in denjenigen Teil des Messstreifens zu liegen kommt, der die dickeren Leitungsdrähte 4 enthält, nicht aber in das Gebiet des Drahtes 3, weil sonst der Endzweck der Biegung zunichte gemacht wird und der Faden 3, wenn er so verformt ist, brechen kann, wodurch der Messstreifen zerstört wird. Es ist daher   empfehlens-    wert, die Leitungsdrähte 4 weiter in den Messstreifen zu führen, als dies normalerweise gemacht würde, wie oben bereits erwähnt wurde.

   Nach einer anderen Ausführungsform kann auch eine   Metall-Faltenbalg-    konstruktion gewählt werden, die flexibel ist und keine Spannungen überträgt.



   Die Einbuchtung des Gehäuses 14 der Leitungsdrähte dient, wie in Fig. 8 gezeigt ist, zum Schutz des   Messstreifens    und seiner Anschlüsse vor mechanischen Kräften, d. h. vor einem Zug lauf die Leitungsdrähte, was zu einer Schädigung oder zu einem Bruch des Messelements führen könnte, und eine solche Einbuchtung ist in jedem Fall   empfehlens-    wert.



   In Fig. 9 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die insbesondere für   Verwen-      dung    bei hoher Temperatur geeignet ist. Bei dieser   Ausfühnmgsform sind sowohl    das Gehäuse des   Mess-    streifens selbst als auch das Gehäuse 14 für die Anschlussdrähte mit einem keramischen, isolierenden Pulver gefüllt. Dadurch werden die Abdichtung 6 und die   Glasfadenisolation    12, die oben beschrieben wurden, überflüssig. Obwohl bei   manchen Ausfüh-    rungsformen der Erfindung das die Leitungsdrähte enthaltende Gehäuse 14 beliebig lang sein kann, so wäre für diese Ausführungsform ein zu langes Gehäuse natürlich nicht zweckmässig.



   Noch eine weitere Ausführungsform ist in Fig.



   10 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform tritt an Stelle des   die Anschlussdrähte enthaltenden Gehäu-    ses 14 ein Anschlussstück 18 aus rostfreiem Stahl, das in das Ende eines handelsüblichen mehrfach verwickelten Drahtes 20 eingesetzt ist. Das oben beschriebene Verfahren zum Verbinden der   Leitungs-    drähte mit dem Messelement (Fig. 3 bis 7) wäre in diesem Fall für die Produktion unzweckmässig, und es wird ein anderes Verfahren angewendet. Eine zerbrechbare, keramische, in der Zeichnung nicht dargestellte   Perlschnur    mit zwei Durchführungen wird über die Leitungsdrähte geschoben, die dann mit t den Anschlussdräten verbunden werden. Die Einsteckhülse 18 wird dann dicht aufgebracht und an das Messelement angelötet.

   Durch den Druck werden die Perlen dann   zerbrochen, und bssdlen das      lsolierpulver    19. Auf die verbundenen Drähte kann jedoch auch ein Überzug aus einem Isoliermaterial aufgesprüht werden.



   Zwei weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Fig. 11 und 12 dargestellt. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 11 ist das oben be  schriebene,    die Leitungsdrähte enthaltende Gehäuse 14 aus rostfreiem Stahl durch eine Einstekhülse 18 ersetzt, an die ein biegsamer Schlauch 22 ange  schlossen ist. Hierfür kamn ein wasserechter    Schlauch ein Schlauch mit Metallüberzug oder irgendein an  dererSchlauch    verwendet werden, wobei die Wahl dieses Schlauches von dem beabsichtigten   Verwen-      dungszweck abhängt. Auis dieser Fig.    11 ersieht man, dass die   Einsteckhülse bei diesem Ausführungsbei-    spiel mit einem Flansch versehen ist, über den der Schlauch geschoben ist, und diese Verbindung wird mit einer Metallklammer 21 abgedichtet.

   Fig. 12 zeigt eine ähnliche   Auszbildung, ausser dass an    Stelle des Schlauches, durch den die Anschlussdrähte geführt sind, ein handelsübliches Mehrfachkabel verwendet wird, das   einen wasserdichtem Gummiüber-    zug   auf weist. Die Einsteokhülse 18 ist    bei diesem Ausführungsbeispiel mit Innenrippen ausgestattet, so dass das Kabel festgehalten wird. Es können natürlich auch andere Befestigungsmittel verwendet werden. Bei den beiden zuletzt beschriebenen Aus   führungsformen wind, die sglleiche Verbindungsbechnik    angewendet, wie sie bei der Erläuterung der Fig. 3 bis 7 beschrieben wurde.

   Diese Ausführungsformen können mit Vorteil bei Unterwassermessungen verwendet werden und der Schlauch oder ! das Kabel kann leicht an dem Prüfkörper vermittels dünner Matqlbänder und Punktschweissung verwendet werden. Es besteht keine Gefahr, dass die Genauigkeit   'des Messstreifens beeinflusst    wird, wenn man so verfährt.



   Bei anderen, in der Zeichnung nicht dargestellten   Ausfiiihrungsformen    der Erfindung wird in das die Leitungsdrähte enthaltende, aus rostfreiem Stahl bestehenden Gehäuse ein T-Stück eingesetzt, damit Gas unter hohem Druck   und/oder      veiner      vorgege-      benen Temperatur rings    um die Leitungsdrähte gehalten werden kann. Es kann jedoch auch Gas in das   Leitungsdraihtgehäuse    unter einem bestimmten Druck eingepumpt und das Rohr dann verschlossen werden. Bei beiden Ausführungsformen muss das offene   EndedesLeitungsdDahtgehäuses    mit einem entsprechenden Klebmittel verschlossen werden.



   Die Erfindung kann jedoch auch auf   Messstrei-    fen mit mehreren Elemente angewendet werden oder auf Anordnungen, die Blindspulen für die Temperaturkompensation, kombinierte Dehnungs-und Tem  peraturmesselemente, Messanondnungen,    die eine vollständige, viergliedrige Brückensohaltung enthalten, Messeinrichtungen mit negativem   Eichfaktor    (schraubenförmiger Draht), Messanordnungen mit pulverförmigen Widerstandselementen sowie   Messanord-      nungen    enthalten, die   gewalzte,      folienförmige    Fäden enthalten.

   Obwohl die Erfindung leicht auf   Mess-    streifen angewendet werden kann, Die in   üblicherer    Weise   ausgabildet    sind und bei denen die Drähte aus beiden und nicht nur aus einem Ende herausgeführt sind, so scheint eine solche Ausführungsform vom praktischen Standpunkt aus doch nicht wünschenswert zu sein. Fur spezielle Anwendungen können auch   Halbletterfäden verwendet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Dehnungsmessstreifen mit einem langgestreckten, auf Dehnungen ansprechenden Element und daran befestigten Leitungadrähten, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (3) und die Leitungsdrähte (9, 10) in einem Metallgehäuse untergebracht sind, zum Zweck, das Gehäuse oder den das Element enthaltenden Teil des Gehäuses über seine Länge mit einem Prüfkörper verschweissen zu können.
    UNTENRANSPRÜCHE 1. Dehnungsmessstreifen nach Ptatentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, tdass ein etwa röhrenförmi- ges Gehäuse (1) das Element umgibt und dass jeder Leitungsdraht oder alle Leitungsdrähte zusammen von einem etwa röhrenförmigen Gehäuse (14, 18) umgeben sind, das insgesamt am Elementgehäuse befestigt ist.
    2. Dehnungsmessstreifen nach Unteranpsurch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Elementgehäuse ujid gegebenenfalls auch das Leitungsdrahtgehäuse mit einer Masse aus komprimiertem, festem, elek- trisch isolierendem Material (5, 17, 19) gefüllt ist.
    3. Dehnungsmessstreifen nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungs , drähte aus dem gleichen Ende des Elementgehäuses herausgeführt sind.
    4. Dehniungsmessstreifen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Elementgehäuse eine kleinere Bohrung als das leitungsdrahtgehäuse , aufweist.
    5. Dehnungsmessstreifen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Elementgehäusc neben der Verbindung mit dem Leitungsdrahtge- häuse ein U-förmige Einbuchtung vorgesehen ist, so dass die Übertragung mechanischer Längskräfte von den Leitungen auf das Element wirksam ver mieden wird.
    6. Dehnungsmessstreifen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsdrahtge häuse wenigstens zum Teil flexibel ausgebssdet ist.
    7. Dehnungsmessstreifen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsdrahtge- häuse aus einer Hülse (18) bestelgt, die mit einem mehradrigen, verdrillten Draht (20) oder mit einem flexiblen Schlauch oder einem Kabel (22, 23) verbundet ist.
    8. Dehmungsmessstreifen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzcichnet, dass im Leitungsdrahtgehäuse ein Gasüberdruck vorhanden ist.
    9. Dehnungsmessstreifen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzciehnet, dass das Elementgehäuse an : men flachen Stützflansch (2) angeschweisst ist.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung des Dehnungsmessstreifens nach P. a- 10 tentanspruch 1 an einem Prüfkörper, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse ides Dehnungsmess- streifens über mindestens einen Teil seiner Länge mit dem Prüfkörper verschweisst ist.
CH1357762A 1961-11-21 1962-11-20 Dehnungsmessstreifen CH419656A (de)

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