CH417409A - Verfahren und Einrichtung zur automatischen Verrechnung bezogener Mengen eines Energieträgers aus einem Verteilnetz - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur automatischen Verrechnung bezogener Mengen eines Energieträgers aus einem Verteilnetz

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CH417409A
CH417409A CH984564A CH984564A CH417409A CH 417409 A CH417409 A CH 417409A CH 984564 A CH984564 A CH 984564A CH 984564 A CH984564 A CH 984564A CH 417409 A CH417409 A CH 417409A
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Eduard Dipl Ing Baumann
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Meili Ernst
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Zellweger Uster Ag
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
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Description


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 Verfahren und Einrichtung zur automatischen Verrechnung bezogener Mengen eines Energieträgers aus einem Verteilnetz Heute ist es im allgemeinen üblich, in    Verteilan-      lagen   für den Verbraucher am Verbrauchsort zur Verfügung gestellte Energieträger Zähler zu installieren, welche den, Verbrauch den bezogenen Mengen messen. Bei solchen Verteilanlagen handelt es sich vorwiegend um Elektrizitätsverteilnetze, aber auch um, Wasser-, Gas-, Dampf- und ähnliche Energieträger aus zentralen Versorgungsanlagen. Die Zählerstände werden periodisch (z. B. monatlich) durch Beauftragte abgelesen und die Ablesewerte der Verrechnungsabteilung des Versorgungsbetriebes übermittelt, welche ihrerseits - aufgrund der von den Beauftragten erhaltenen Informationen - den Abonnenten Rechnung stellt. 



  Dieses generelle Verfahren stösst auf wachsende Schwierigkeiten. Es fehlt immer mehr an Personal, welches die Ablesungen vornimmt und in di e Rechnungen umarbeitet. Zudem ist bei vielen Abonnenten gerade während der Arbeitszeit niemand zu Hause, so dass der Zählenableser oft vor verschlossenen Türen steht und sein n Gang wiederholen muss. 



  Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, die Ablesung zu automatisieren, woben man bspw. jedem Zähler eine Druckeinrichtung zuordnen kann, welche den Zählerstand periodisch auf eine mit der Adresse des betreffenden Abonnenten vorgedruckte Karte auf druckt. Die vom Zähler ausgeworfenen - mit dem Zählenstand versehenen - Karten können dann bspw. vom Abonnenten selbst dem Versorgungsbetrieb per Post eingeschickt werden, wo sie als Grundlage für die Rechnungsstellung dient. Der Aufdruck kann selbstverständlich schon bei den Abonnenten direkt nach einem Lochkartenverfahren erfolgen, so dass die Rechnungsstellung nachher nach dem Lochkartensystem    vollautomatisch   abgewickelt    wenden   kann.

   Das beschriebene bekannte Verfahren hat den Nachteil, dass es materiell sehen aufwendig ist, weil jedem Zähler eine eigene Druckeinrichtung    zugeond-      net   werden muss. Zudem müssen die ausgeworfenen Karten auf die Post gebracht oder von der Post abgeholt wenden; d. h. die vorgeschlagene Lösung arbeitet bei weitem nicht voll automatisiert. 



  Die vorliegende Erfindung überwindet diesle Nachteile und betrifft ein Verfahren, bei welchem der Verbrauch einer bezogenen Menge eines Energieträgers von jedem Abonnenten aus vermittels    Taxim-      pulsen   an mindestens eine zentrale Sammelstelle gemeldet wind und die gesammelten Taximpulse zur automatischen Rechnungsstellung an die Abonnenten verwertet wenden. 



  Als zentrale Sammelstelle wenden vorteilhafterweise diejenigen Verteilstationen gewählt, von welchen aus die zu erfassenden Abonnenten mit dem Energieträger versorgt wenden. 



  Eine noch weitengehende Zentralisation den    Sam-      melsbellen   ist aus wirtschaftlichen Gründen - mindestens dann, wenn die Impulse über das vorhandene Verteilnetz geleitet werden müssen - nicht vorteilhaft, weil sonst die bei jedem Abonnenten einzurichtenden Impulsgeber zu gross und zu teuer wenden.

   Hingegen ist es beim Vorhandensein von mehreren Verteilstationen vorteilhaft, die genannten    Taxim-      pulse   nicht direkt auszuwerten, sondern in jeder    Ver-      teilstation   auf ein Tonband aufzunehmen und die    Auswertung   und das    Rechnungschreiben   :ab Tonband an    einer      noch:

     stärker zentralisierten    Stelle      vorzuneh-      men.   Dies, weil    diie      eigentliche      Auswertung      der      Taximpulse   und das    vollautomatische      Rechnung-      schreiben   teure    Apparaturen   erfordert, deren Kosten    durch      möglichst      weitgehende      Zentralisation   vorteil- 

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 hafterweise lauf eine möglichst grosse Anzahl von Abonnenten verteilt wenden. 



  Die Erfindung umfasst auch eine Einrichtung zur Durchführung des zitierten Verfahrens, welche Taximpulsgeber bei derb Abonnenten und mindestens eine zentrale Vorrichtung zur Umsetzung der    Taxim-      pulse   für die für die Abonnenten bestimmten Rechnungen umfasst. 



  Im folgenden werden insbesondere    Verteilanla-      gen   für elektrische Energie als Energieträger betrachtet, da dabei das Problem der Verrechnung der Bezüge am meisten zu neuen Lösungen drängt. In entsprechender Anpassung des Verfahrens und der    Einr-      richtungen   können aberauch Verteilanlagen für alle anderen Arten von Energieträgern zur automatischen Verrechnung der bezogenen Mengen vorgesehen wenden. 



  Anhand der Figuren soll nun das    erfindungsge-      mässe   Verfahren, sowie eine Einrichtung zur Durchführung desselben am Beispiel eines    Elektnizitätsver-      teilnetzes   erläutert wenden: Fig. 1 zeigt die prinzipielle Konfiguration eines Starkstromnetzes, in welchem die Erfindung zur    Anl-      wendung   kommen kann. 



  Fig. 2 zeigt als vereinfachtes Schema den prinzipiellen Aufbau eines Taximpulsgebers, welcher dem Elektrizitätszähler jedes zu erfassenden Abonnenten zuzuondnen ist. 



  Fig. 3 zeigt als Beispiel in Funktion der Zeit den Verlauf der Impulsspannung einer, für einen Abonnenten charakteristischen Taximpulskombination. 



  Fig. 4 zeigt als Blockschema die in jeder Transformatorstation notwendige Einrichtung. 



  Fmg. 5 zeigt als Blockschema einen Teil der zentralen Vorrichtung zur Umsetzung der    Taximpuls-      kombinationen   in für die Abonnenten bestimmte Rechnungen. 



  Fig. 6 zeigt als Blockschema ein Detail der genannten zentralen Vorrichtung. 



  In Fig. 1 bedeutet 11 ein Umspannw erk, in welchem die über Hochspannungslemtungen 12 ankommende Hochspannung (bspw. 50 kV) mit mindestens einem Transformator 13 in eine Zwischenspannung (bspw. 10 kV) umgespannt wind. Diese Zwischenspannung wind von einer Sammelschiene 14 aus, über mindestens eine Zwischenspannungsleitung 15 in das mit elektrischer Energie zu versorgende Gebiet hinausgeführt. 



  An die Zwischenspannungsleitung 15 sind normalerweise eine Vielzahl von Transformatorenstationen 16 angeschlossen, welche die Zwischenspannung (bspw. 10 kV) in Niederspannung (bspw. 380/220 V) umformen. 



  Vorn den Transformatorstationen 16 aus führen Niederspaunungsleitungen 6 zu den einzelnen Abonnenten 9. 



  Einfachheitshalber sind in Fig. l alle Leitungen einpolig gezeichnet, wähnend sie in Wirklichkeit meist 3- oder 4-polig sind. 



  10 bedeutet endlich eine zentrale Auswertestelle m it einer zentralen Auswerteapparatur 51, welche i bspw. in einem Verwaltungsgebäude untergebracht wenden kann und welche nichtunbedingt von einer elektrischen Verbindung mit dem beschriebenen Starkstromnetz abhängig zu sein braucht. 



  Irn Fig. 2 bedeutet leine Nockenscheibe, welche im Elektrizitätszähler eines jeden zu    erfassenden      Abonnenten   9 eingebaut ist, von diesem angetrieben wird und welche pro bezogene Kilowattstunde eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen macht (z. B. 0,01; 0,1;1 oder 10 Umdrehungen pro kWh). 



  Bei jeder Umdrehung schliesst ldiese Nockenscheibe 1 einen Kontakt 2, welcher seinerseits einen Tonfrequenzgenenator 3 in Betrieb setzt. Über einen Kopplungsfilter, bestehend aus einem Koppelkondensator 4 und einer Abstimmspule 5, wind bei jedem Schliessen d es Kontaktes 2 ein tonfrequenter    Taxim-      puls   oder noch besser, eine bestimmte Anzahl vorn tonfrequenten Taximpulsen (eine    Taximpulskombm-      nation)   an das 220 Volt-Nmederspannungs-Starkstromnetz 6 abgegeben. 



  Damit diese Taximpulse nichtig ausgewertet werden können, müssen sie unbedingt für jeden Abonnenten 9 charakteristisch sein. 



  Um dies zu :erreichen, bestehen baispielsweise folgende Möglichkeiten: 1. Es können verschiedene Tonfrequenzen verwendet wenden, wobei jedem Abonnerten 9 eine oder eine Kombination mehrerer Tonfrequenzen zugeordnet wenden    kann.   



  2. Es können pro Umdrehung der Nockenscheibe 1 verschiedene Taximpulskonbinationen gesend t werden. Beispielsweise Impulspaare, gemäss Fig.3, wobei der zeitliche Abstand T zwischen zwei Einzelimpulsen zur Kennzeichnung der Abonnenten 9 herangezogen werden kann. 



  3. Die unter 1. und 2. aufgeführten Möglichkeiten könnten kombiniert wenden, wobei beispielsweise 10 verschiedene Frequenzen und 20 verschiedene zeitliche Abstände T zur Kennzeichnung von 10 X 20=200 Abonnenten 9 genügen. 



  4. Die Zugehörigkeit eines jeden Abonnenten 9 zu ,einer bestimmten Trafostation 16 kann ebenfalls zur Abonnentenkennzeichnung ausgenützt wenden, weil man von jedem Tonband weiss, in welcher    Tna-      fostation   16 es aufgenommen worden ist. 



  5. Die Taximpulse können vorerst bei den Abonnenten 9 gespeichert und dann - beispielsweise mit einer Rundsteueranlage - selektiv abgerufen wenden;    d.   h.    alle      Abonnenten   9    können      bspw.   in 100 Gruppen    eingeteilt      werden.      Von;      einer.      zentralen      Stelle   aus    kann      dann      ein      Rundstsuersender      eine   Gruppe von    Abonnenten   9 nach der    :

  anderen   auffordern, die    ge-      speicherte      Taximpu.lse      auszusenden,   wobei auf ,dem Tonband    in   der    Transformatorstation   16    gleichzeitig      eine      Markierung   vorgenommen    wenden      kann,   welche die abgerufene    Gruppe      von   Abonnenten 9    kenn-      zeichnet.   



  Die    tonfrequenten      Taximpulse      gelangen   von jedem Abonnenten 9    bspw.   über das normale vor- 

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 handene Niederspannungs-Starkstromnetz 6 zu einer Sammelstelle 16 bspw. zur Trafostation 16, welche den betreffenden Abonnenten 9 mit elektrischer. Energie versorgt, wo sie über ein Filter 7 einem    Ton-      handtgerät   8    zugeführt   und vorläufig auf ein Tonband 151 rufgezeichnet wenden (vergleiche Fig. 1 und 4). 



  Das Filter wind vorteilhafterweise als Bandfilter ausgebildet, welches alla verwendeten tonfrequenten Taximpulse durchlässt und die Netzfrequenz (50 Hz) vom Tonbandgerät 8 fernhält. 



  Sofern von den Abonnenten 9 zur Sammelstelle 16 auch andere Leitungen als die Starkstromleitungen 6 zur Verfügung stehen, z. B. irgendwelche Steuerdrähte, so können die Taximpulse    selbstverständi-      lich   auch über diese anderen Leitungen von den Abonnenten 9 zu den Sammelstellen 16 geleitet werden. 



  Das Tonband 151 in den Sammelstellen 16 wind periodisch - z. B. alle Monate einmal - dem Tonbandgerät 8 entnommen und an eine zentrale Auswertestelle 10 gebracht, wo reit Hilfe einer speziellen Apparatur 51 auf Grund der im Tonband 151 in Form von Taximpulsen enthaltenen Informationen die Rechnungen für die Abonnenten 9 geschrieben werden. 



  Im folgenden soll nun der erste Teil dieser zentralen Auswerteapparatur 51 (anhand eines Beispielen) beschrieben werden, nämlich derjenige Teil, welcher aus dem Tonband 151 feststellt, wieviele zu verrechnende Taximpulse jeder individuelle Abonnent 9 während einer Verrechnungsperiode (z. B. während eines Monates) aufweist. 



  Die Beschreibung dieses Teiles kann nur anhand des im folgenden genau definierten Ausführungsbeispieles der Apparaturen auf der Abonnentenseite erfolgen. 



  Für andere Ausführungen auf der Abonnentenseite müsste der erste Teil der zentralen Auswerteapparatur selbstverständlich entsprechend modifiziert werden. 



  Es sei also auf der Abonnentenseite folgendes vorausgesetzt: 1. Der Kontakt 2 schliesse sich bei jedem Abonnenten 9 einmal pro 10 kW (Kilowattstunde) verbrauchter elektrischer Energie. 



  2. Für die Tonfrequenzgeneratoren 3 werden zur Kennzeichnung der individuellen Abonnenten 9, 10 verschiedene Tonfrequenzen f1, f2, f3 ... f10 verwendet. 



  3. Bei jedem Schliessen des Kontaktes 2 werden kurz hintereinander 100 Impulspaare 21', 21", 21"' usw. gemäss Fig.3 gesendet, wobei zur Kennzeichnung der verschiedenen individuellen Abonnenten 9, 20 verschiedene zeitliche Abstände T, nämlich T1, T2 ... T20 zwischen zwei Einzelimpulsen 22', 23'; 22", 23" usw. vorgesehen sind. 



  Im übrigen bedeutet in Fig. 3 U die tonfrequente Spannung, welche in Funktion der Zeh t dem Starkstromnetz 6 überlagert wind. Jedes Taximpulspaar 21', 21", 21"' usw. besteht bspw. aus zwei Einzelim- pulsen 22', 23'; 22", 23"; 22"', 23"' usw. (Anstelle von Taximpulspaaren könnten auch    Taximpulskom-      binationcn   21 usw. mit mehr als zwei Einzelimpulsen angewendet werden.) Die Taximpulspaare 21', 21", 21"' usw. folgern sich in zeitlichen Abständen Tw.

   Es sei nochmals ausdrücklich festgehalten, dass im vorliegenden Beispiel die genannten 100 Taximpulspaare 21', 21", 21"' usw. in ihrer Gesamtheit nur eine einzige komplette Taximpulskombinationsgruppe 24 darstellen, welche komplette Taximpulskombinationsgruppe 24 bei jedem Schliessen des Kontaktes 2 vollständig gesendet wird und welche auf der Auswerteseite auch nur eine einzige Taxeinheit zur Verrechnung bringt, (d. h. 10 kWh). 



  Da es in der Praxis vorkommen kann, dass    ein-      und   demselben Starkstromnetz 6 ungefähr gleichzeitig mehrere solcher kompletter    Taximpulskombi-      nationsgruppen   24 gleicher Frequenz überlagert werden, ist es vorteilhaft, jedem Abonnenten 9 eines Niederspannungsnetzes 6 nicht nur eine eigene - für ihn charakteristische - Zeit T, sondern auch jedem Abonnenten 9 eine verschiedene Zeit Tw, zuzuordnen. Von den 100 Impulspaaren kompletter    Taxim-      pulskombinationsgruppen   24 können sich dann wohl einzelne, niemals aber alle Einzelimpulse zeitlich überdecken und so unerkenntlich machen. 



  Die Sendungen von z. B. 100 Taximpulspaaren 21', 21 ", 21"' usw. pro Schliessung des Kontaktes 2 ermöglicht - verglichen mit der Sendung eines einzi gen Impulspaares 21' usw. - nicht nur die Anwendung einer sehr kleinen Sendeleistung der    Tonfre-      quenzgeneraboren   3, sondern gleichzeitig eine sichere übertragung der Impulse, wenn bei der Auswertung derselben die als richtig (richtiges T) erkannten Taximpulspaare 21' usw. vorerst in einer Einrichtung summiert werden, worauf erst beim Erreichen einer vorgegebenen Mindestzahl von richtigen, für den betreffenden Abonnenten 9 spezifischen    Taximpulspaa-      ren   21' usw. (z.

   B. wenn von den genannten 100 Taximpulspaaren 21' usw. mindestens 80 empfangen und als    richtig   erkannt    werden),   die    Verrechnung   einer Verrechnungseinheit erfolgt. 



  In bezog auf technische Details sei diesbezüglich auf das aus der Schweizer Patentschrift No. 410.125    Bekannte      verwiese.   



  4.    Durch   die    :Kombination   der unter Ziffer 2.    und   3. beschriebenen Kennzeichnungen können 200 Abonnenten 9 individuell gekennzeichnet werden. 



  Da    eine   normale    Transformatorsttatnon   16    in,   der Regel nichtmehr    (als   200    Abonnenten   9    mit   elektrischer    Energie   zu    versorgen   hat,    genügt   diese Kennzeichnung , weil    die   weitere    Kennzeichnung   durch    diejenige      Transformatorstation   16, in welcher das    auszuwertende   Tonband 151 1    -aufgenommen   worden ist, gegeben ist. 



  Unter    den      @in   Ziffer 1 bis 4    zitierten;      Vorausset-      zungen   sieht nun !der erste    Teil   der zentralen Auswertevorrichtung 51 wie im    Blockschema      Fig.   5 dargestellt    laus:   

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 151 bedeutet das auszuwertende Tonband, welches mit konstanter Geschwindigkeit unter dem Wiedergabekopf 152 vorbeibewegt wind. Im Verstärker 153 werden die dem Tonband 151 entnommenen tonfrequenten Signale verstärkt und an eine Sammelschiene 154 abgegeben. Mit Hilfe von 10 Bandfiltern 161 bis 170 wenden die genannten Signale entsprechend den 10 verschiedenen gesendeten Frequenzen f1, f2 ... bis f1o getrennt. 



  Jede dieser 10 Frequenzen wind der entsprechenden von 10 weiteren Sammelschienen 171 bis 180 zugeführt. (In Fig. 5 sind einfachheitshalber nur drei dieser 10 Sammelschienen, nämlich die Sammelschienen 171, 172 und 180, gezeichnet.) An jede der genannten Sammelschienen, sind 20 Impulsauswestegeräte 101, 102... bis 120; 201, 202... bis 220 bis 1001, 1002 ... bis 1002 angeschlossen, von denen jedoch in Fig. 5 einfachheitshalber nur diejenigen mit den Nummern 201, 202 und 220 gezeichnet sind. 



  Die Impulsauswertegeräte 101, 102 usw. trennen die Taximpulspaare 21', 21", 21"' usw. auf folgende Art, entsprechend ihrem zeitlichen Abstand T1, T2... bis T20, zwischen zwei Einzelimpulsen 22', 23'; 22", 23" usw. (vergleiche Fig. 6). 



  An den Eingangsklemmen 31 eines jeden der Impulsauswertegeräte 101, 102 usw. kann ein Gemisch von Impulspaaren 21', 21" usw. mit verschiedenen zeitlichen Abständen T zwischen den Einzelimpulsen 22', 23' usw. der Impulspaare 21' und verschiedenen zeitlichen Abständen Tw zwischen den    Impulspaaren   21' selbst erscheinen.    Alle   an einem Impulsauswertegerät 101, 102 usw. erscheinenden Impulspaare 21', haben aber bereits die gleiche Tonfrequenz. Im Gleichrichter 32 werden nun vorerst alle Einzelimpulse 22', 23'; 22", 23" usw. gleichgerichtet und dann sowohl direkt, als auch über ein Verzögerungsglied 33 an eine Multiplikationsstufe 34 geleitet. 



  Das Verzögerungsglied 33 eines jeden    Impulsiaus-      wertegerätes   101, 102 usw., verzögert alle Einzelimpulse 22', 23' usw. um die Zeit T1 oder T2 usw. bis oder T20, je nachdem es die Impulspaare mit dem zeitlichen Abstand T1 oder T2 usw. bis oder T20 zwischen zwei Einzelimpulsen 22', 23' usw. verwerten soll. 



  Die Multiplikationsstufe 34 gibt nur dann ein Signal an die Speicherstufe 35 weiter, wenn bei ihr die Einzelimpulse 22', 23'; oder 22", 23" usw. gleich, zeitig treffen. (Die Einzelimpulse 23', 23" usw. gelangen dahei direkt und die Einzelimpulse 22', 22" umw. über das Verzögerungsglied 33 und in demselben um die Zeit T verzögert, zur Multiplikationsstufe 34.) Die Speicherstufe 35 erhält also nur dann ein Signal, wenn die richtigen - für sie bestimmten Impulspaare 21' usw. mit dem nichtigen zeitlichen Abstand T an die Eingangsklemmen 31 ihres Impulsauswertegerätes 101, 102 usw. gelangen. 



  Der Speicherkondensator. 36 wind durch (diese Signale sukzessive aufgeladen und erhält schliesslich eine genrügend grosse Spannung, um in der nachfolgenden Kippstufe 39 eine Glimmröhre 40 zum Zünden zu bringen. Hiedurch wind die elektrostatische Ladung des Speicherkondensators 36 schlagartig über die Wicklung einer elektromagnetischen Vorrichtung 41 abgegeben, welche elektromagnetische Vorrichtung, z. B. ein Zählwerk 50 oder die entsprechenden Teile eines Computers 51, betätigen kann. 



  Die von der Multiplikationsstufe 34 pro richtiges Impulspaar 21', 21" usw. an die Speicherstufe 35 abgegebene elektrische Energie wind durch entsprechende Dimensionierung der Widerstände 37 und 38, des Speicherkondensators 36 und der Glimmröhre 40 so dosiert, dass von den z. B. 100 Impulspaaren 21', 21" usw. einer kompletten    Taximpulskombinations-      gruppe   24, 80 Impulspaare genügen, um die    Glimm-      röhre   40 zu zünden und damit eine Taxeinheit zur Verrechnung zu bringen. Es spielt dann keine Rolle, wenn einzelne Impulspaare 21', 21" usw. einer garzerr Taximpulskombinationsgruppe 24 irgendwie verlorengehen. 



  Selbstverständlich können zwei Störimpulse, die zufälligerweise den nichtigen zeitlichen Abstand T aufweisen, der Speichervorrichtung 35 ein richtiges Impulspaar 21', 21" usw. vortäuschen. Dasselbe gilt für einen richtigen Einzelimpuls und einen Störimpuls mit dem richtigen zeitlichen Abstand T vom genannten Einzelimpuls oder für irgend zwei richtige Einzelimpulse 22', 23'; 22", 23" usw. verschiedener kompletter Taximpulskombinationsgruppen 24, die zufälligerweise auch den nichtigen zeitlichen Abstand T haben können. 



  Solche Fehlmeldungen sind aber verhältnismässig selten, d. h. sie können sich - bei richtiger    Dimen-      sionierung   der ganzen Anlage - zeitlich bei weitem nücht so nasch folgen, wie die richtigen Impulspaare 21', 21" usw. einer vollständigen    Taximpulskombi-      nationsguppe   24. 



  Damit nun die erwähnten einzelnen Fehlmeldungen den Speicherkondensator 36 auch während langer Zeit nicht so hoch aufladen können, dass die Glimmröhre 40 fälschlicherweise zündet (und so eine Falschtaxierung    verursacht),   ist dem Speicherkondensator 3,6 ein    Entladewiderstaad   38 parallelgeschaltet, oder    zufällige   - nicht genügend rasch sie folgende -    Aufladungen      fortlaufend,   wieder abbaut. 



     Detailschaltungen   der    Verzögerungsstufen   33 und    der      Multiplikationsstufen      34      sind      heute      bekannt,   so dass auf denen    Aufzeichnung   und    Be-      schreibung   verzichtet    werden:      kann.   Anstelle der    Multiplikationsstufe   34    kann   selbstverständlich    auch   eine     UND-Stufe    verwendet werden. 



  Die    Zählwerke   50    erhalten   nach dem    Gesagten   ihre    Zählimpulse   für jeden    Abonnenten      getrennt   und geben also nach erfolgter Auswertung der Tonbänder 151 für jeden der    maximal   200 Abonnenten 9 pro    Tiafostation   16    individuell   an,    wieviele      Verrech-      nungszinheiten   elektrischer Energie er in der    Ver-      rechnungsperiode   bezogen hat.

   

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 Mit Hilfe bekannter Lochkarten- und Computertechnik ist es dann ohne weiteres möglich, die Angaben der Zählwerke 50 oder direkt die Zählimpulse, die diese Zählwerke 50 erhalten, mit einem Computer 52 in modernste Rechnungen für jeden Abonnenten 9 umzuschreiben, wobei selbstverständlich alle notwendigen internen Buchungen gleichzeitig durchgeführt wenden können. 



  Um die zur Auswertung den Tonbänder 151 notwendige Zeit zu verkürzen, kann die Geschwindigkeit dieser Tonbänder 151, bei deren Auswertung .in der Auswerteapparatur 51 wesentlich grösser gewählt wenden, als bei der Aufnahme der Taximpulse 21, 22, 23, 24, in den Tonbandgeräten B. Selbstverständlich sind in diesem Fall die Bandfilter 161-170 für entsprechend höhere Tonfrequenzen und die Impulsauswertegeräte 101 bis 120, 202 bis 220 usw. für entsprechend höhere Impulsfrequenzen. auszulegen. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren und die beschriebenen Einrichtungen könnten mit geringem Mehraufwand auch bei der Anwendung von sogenannten Mehrfachtarifen benützt werden. Bei solchen Mehrfachtarifen wind bekanntlich die elektrische Energie, z. B. in Tagesstunden, teurer verkauft als in den    Nachtstunden.   



  Um Mehrfachtarife mit den beschriebenen Einrichtungen zu erfassen,    müssen   jedem    Abonnenten   9 soviele Zählwerke 50 zugeordnet werden, als Tarifstunden zur Anwendung kommen. (Bei Doppeltarifen also zwei Zählwerke 50 pro Abonnent 9.) Jedes Zählwerk 50 zählt dann die in seiner Tarifstufe bezogenen Energieeinheiten pro Abonnent 9. 



  Damit die Umschaltung von einem Zählwerk 50 auf das andere im richtigen Zeitpunkt erfolgt, kann beispielsweise bei jeder Tarifänderung mit einer Rundsteueranlage ein spezifischer tonfrequenter Tarifumschaltimpuls - oder eine spezifische Impulsfolge - in das ganze Starkstrometz 15, 16, 6 gegeben wenden. Dieser spezifische Tarifumschaltimpuls (Impulsfolge) wind dann von allen Tonbandaufnahmegeräten 8 auf ihnen Tonbändern 151 festgehalten. 



  Bei der Auswertung der Tonbänder 151 werden die genannten Tarifumschaltimpulse vom Wiedergabekopf 152 wiedergegeben und im Verstärker 153 verstärkt. An den Verstärker 153 können nun Geräte angeschlossen wenden, welche die Tarifumschaltimpulse als solche erkennen und dann, die entsprechende Umschaltung der Zählwerke 50 vornehmen. 



  Die Umschultung der Zählwerke 50 kann aber in der zentralen Auswertestelle 51 auch nach einem vorgegebenen Zeitprogramm erfolgen. Dies, weil der Aufnahmezeitpunkt einer jeden Stelle jedes Tonbandes 151 genlau bekannt ist, wenn man nur eine Stelle des Tonbandes 151 mit einer Zeitmarke versieht, was auf irgendeine bekannte Art erfolgen kann. 



  Sofern sich in einem Gebäude oder Gebäudekomplex (z. B. in einem Mehrfamilienhaus oder in einer Fabrikanlage) mehr als ein elektrischer Zähler befindet, so können aus wirtschaftlichen Gründen der Tonfrequenzgenerator 3 und die Koppelglieder 4 und 5 der zählerseitigen Taximpulsgebereinrichtung 1, 2, 3, 4, 5 für mehr als einen fernabzulesenden Zähler    gemeinsam      benützt      werden.   



  Es ist auch möglich, andere Zähleinrichtungen als solche für elektrische Energie z. B. solche für Gas und Wasser mit Hilfe der erfindungsgemässen Verfahren und Einrichtungen fernabzulesen und die bezogenen Mengen automatisch zu verrechnen. Zu diesem Zweck sind lediglich die zu erfassenden Zähleinrichtungen mit einer Nockenscheibe 1 zu versehen, welche den Kontakt 2 pro bezogene Mengeneinheit    einmal      vorübergehend   betätigt. 



  Anstelle der Nockenscheibe 1 und des Kontaktes 2 können für alle Arten von Zähleinrichtungen andere, bekannte Abtasteinrichtungen, z. B. photoelektrische, induktive oder kapazitive Abtasteinrichtungen, verwendet wenden, welche Abbasteinrichtungen jeweils pro bezogene Mengeneinheit die Sendung eines Taximpulses 21, 22, 23, 24 auslösen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Verrechnung bezogener Mengen eines Energieträgers an eine Vielzahl von Abonnenten, welche vom gleichen Verteilnetz versorgt werden, dadurch gekennzeichnet, dass von jedem Abonnenten (9) aus sein Verbrauch des betrachteten Energieträgers mit Hilfe von Taximpulsen (24) an mindestens eine zentrale Sammelstelle (16) gemeldet wind und dass die gesammelten Taximpulse (21, 22, 23, 24) zur automatischen Rechnungsstellung verwertet wenden. II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch Taxim- pulsgeber (1, 2, 3, 4, 5) bei den Abonnenten (9) und mindestens eine zentrale Vorrichtung (51) zur Umsetzung der Taximpulse (21, 22, 23, 24) in für die Abonnenten (9) bestimmte Rechnungen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass als zentrale Sammelstellen der Taximpulse (21, 22, 23, 24) die den Abonnenten (9) nächstliegenden Verteilstationen (16) gewählt werden, von welchen aus dieselben mit dem Energieträger versorgt wenden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Taxim- pulse (21, 22, 23, 24) in de zentralen Sammelstellen, (16) nicht direkt ausgewertet, sondern zunächst auf Tonband (151) aufgenommen werden;
    wobei die Auswertung der auf Tonband (151) festgehaltenen Taximpulse (21, 22, 23, 24) an einer noch stärker zentralisierten Stelle (10) vorgenommen wind. 3. Verfahren nach Patentanspruch I"dadu:
    rch .ge- kenuzeichnet, dass pro verbrauchte Energieeinheit mindestens ein für den betreffenden Abonnenten (9) charkteristischer Taximpuls (21, 22, 23, 24) an die Sammelstelle (16) geleitet wind. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter- anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur <Desc/Clms Page number 6> Charakterisierung verschiedener Abonnenten (9) Taximpulse (21, 22, 23, 24) verschiedener Frequenzen verwendet wenden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Charakterisierung verschiedener Abonnenten (9) ver- schietdene Taximpulgkombinationen (21', 21" usw.) verwendet werden. 6. Verfahrnen nach Patentanspruch, I und den Unteransprüchen 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Charakterisierung verschiedener Abonnenten (9) sowohl Impulse verschiedener Frequenzen, als auch verschiedene Impulskombinationen (21') verwendet wenden. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Taximpulse (21, 22, 23, 24) von den Abonnenten (9) über Steuerdrähte an die Sammelstellen (16) geleitet wenden. 8.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Tatimpulse (21, 22, 23, 24) als tonfrequente Impulse über das vorhandene Ver- teilnetz (6) von den Abonnenten an die Sammelstelle (16) geleitet werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass pro verbrauchte Energieeinheit eine Vielzahl von für den betreffenden Abonnenten (9) charakteristischen Impulskombinationen (21') gesendet wird, wobei in der zentralen Auswertestelle (10) die als nichtig erkannten Impulskombinationen (21', 21" ...) vorerst in einen Einrichtung (35) summiert wenden, wobei erst beim Erreichen einer vorgegebenen Mindestzahl von richtigen, für den betreffenden Abonnenten (9) charakteristischen Impulskombinationen (21', 21'') die Verrechnung einer Verrechnungseinheit vorgenommen wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auslösung der Taximpulse (21, 22, 23, 24) bei den Abonnenten (9) ein Zähler ein Nockenmadt antreibt, welches pro Verrechnungseinheit einen Kontakt (2) vorübergehend schliesst. 11. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Taximpulse (21, 22, 23, 24) bei den Abonnenten (9) vorerst gespeichert und dann mit Hilfe einer Überlagerungsfernsteueranlage selektiv abgerufen werden, wobei auf dem Tonband (151) in der Sammelstelle (16) durch die Überlagerungsfernsteueranlage eine Markierung vorgenommen wind, welche die Abonnenten (9) kennzeichnet, von denen die Tatmeldungen abgerufen worden sind. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, Basis in der zentralen Auswertestelle (10), die auf den Tonbändern (151) vorhandenen Aufzeichnungen von einem Wiedergabekopf (152) abgenommen und verstärkt werden, worauf sie zur Feststellung, wieviel Verrechnungseinheiten jedem Abonnenten (9) verbucht wenden müssen, mit elektrischen Filtern (161 usw.) und (101 usw.) nach den verschiedenen verwen- deten - für die einzelnen Abonnenten charakteristischen - Taximpulsfrequenzen (21') getrennt werden, um schliesslich in je einem, dem betreffenden Abon nervten (9) zugeordneten Zählwerk (50) bis zur erfolgten Vernechnung festgehalten zu wenden. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der zentralen Auswertestelle (10) die auf den Tonbändern (l51) vorhandenen Aufzeichnungen von einem Wiedergabekopf (152) abgenommen und verstärkt wenden, worauf säe zur Feststellurig, wieviele Verrechnungseinheiten jedem Abonnenten (9) verbucht wenden müssen, mit elektrischen Filtern (161 usw.), (101 usw.) nach den verschiedenen verwendeten - für die einzelnen Abonnenten (9) charakteristischen - Impulsfrequenzen und Impulskombinationen (21') getrennt wenden, um schliesslich von einer Datenverarbeitungsanlage (52) in je eine für den betreffenden Abonnenten (9) bestimmte Rechnung umgearbeitet zu wenden. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 3, 5, 9 und 13, dadurch, gekennzeichnet, dass zur Trennung nach verschiedenen Impulskombinationen (21'), die laus Einzelimpulsen (22', 23') bestehenden Impulskombinationen (21'). sowohl direkt als such über mindestens ein Verzögerungsglied (3,3) mindestens einer Multiplikationsstufe (34) zugeleitet wenden, welche Multiplikationsstufe (34) eine Impulskombination (21') dann als richtig erkennt und zur Weiterverarbeitung weitergibt, wenn, alle Einzelimpulse (22', 23'), der letzte (23') unverzö- gert und die vorangehenden (22') um ihren zeitlichen Abstand (n vom letzten (23') verzögert, gleichzeitig an der Multiplikationsstufe (34) eintreffen. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonbänder (151) in der zentralisierten Auswertestelle (10) mit grösserer Geschwindigkeit ausgewertet wenden, als mit der Geschwindigkeit, mit welcher die Aufnahme der Tatimpulse (21, 22, 23, 24) in den Sammelstellen (16) auf die Tonbänder (151) erfolgte. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verrechnung von Mehrfachtarifen, die während verschiedener Tarifstufen verbrauchte Menge des Energieträgers für jeden Abonennten (9) getrennt erfasst winde. 17.
    Veufahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil oder zähler- seitigen Taximpulagebereinmichtung (1, 2, 3, 4, 5) für, mehr als einen zu erfassenden Zähler gemeinstam be- nützt wind. 18. Verfahren nach Patentanspruch I, .dadurch gekennzeichnet, dass Bier Verbrauch:
    von elektrischer Energie von jedem Abonnenten (9) aus mittels Tatimpulsen (21, 22, 23, 24) .an mindestens eine zentrale Sammelstelle (16) gemeldet wird und die gesammelten Tatimpulse (21, 22, 23, 24) zur automati- <Desc/Clms Page number 7> schen Rechnungsstellung an die Abonnenten (9) verwertet wenden. 19.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet dass der Verbrauch von gasförmigen Energieträgern von jedem Abonnenten (9) aus mittels Taximpulsen (21, 22, 23, 24) an mindestens eine zentrale Sammelstelle (16) gemeldet wird und die gesammelten, Taximpulse (21, 22, 23, 24) zur automatischen Rechnungsstellung an die Abonnenten verwertet wenden. 20. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass, der Verbrauch von flüssigen Energieträgern von jedem Abonnenten; (9) aus mittels Taximpulsen (21, 22, 23, 24) an mindestens eine zentrale Sammelstelle (16) gemeldet wird und die gesammelten Taximpulse (21, 22, 23, 24) zur automatischen Rechnungsstellung an die Abonnenten (9) verwertet wenden. 21.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch mindestens zwei Tonbandaufnahmegeräte (8) zur teilweise dentralisierten Aufnahme der Taximpulse (21, 22, 23, 24) und durch mindestens eine zentrale Auswertevorrichtung (51) für die auf Tonbändern (151) aufgezeichneten Taximpulse (21, 22, 23,24). 22. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Taximpu lsgeber (1, 2, 3) mit mindestens zwei voneinander versehiedenen Frequenzen bei verschiedenen Abonnenten (9) und durch mindestens zwei frequenzselektive Filter (161, 162 usw.) in der zentralen Vorrichtung zur Umsetzung der Taxim- pulse in Rechnungen. 23.
    Einrichtung nach Patentanspruch, II, gekenn-r zeichnet durch Taximpulsgeber (1, 2, 3) für mindestens zwei verschiedene Taximpulskombinationen (21', 21") bei verschiedenen Abonnenten (9) und durch mindestens zwei Einrichtungen (101, 102 usw.) zur Trennung verschiedener Taximpulskombinatio- nen (21', 21") in der zentralen Vorrichtung zur Umsetzung der Taximpulse in Rechnungen (51). 24. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Koppelfilter (4, 5) bei den Abonnenten (9), welche Koppelfilter die Taximpulse (21, 22, 23, 24) dem vorhandenen Starkstromnetz (6) überlagern. 25. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 24, gekennzeichnet durch Koppelfilter (7) in den zentralen Sammelstellen (16) zur Trennung der Taximpulse (21, 22, 23, 24) vom 50 Hz Starkstrom. 26.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teranspruch 23, gekennzeichnet durch mindestens eine Speichervorrichtung (35) für die als richtig erkannten Taximpulskombinationen (21'). 27. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein vom Mengenzähler angetriebenes Nockenrad (1), sowie durch einen Kontakt (2), welcher vom genannten Nockenrad (1) bei jeder vollen Umdrehung desselben mindestens einmal vorübergehend geschlossen wird. 28.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 21, gekennzeichnet durch eine Überlage- rungsfernsbeueranlage mit mindestens einer zentralen Sendeanlage und einem Überlagerungsfernsteuer- empfänger bei jedem Abonnenten (9), sowie durch eine Speichervorrichtung für die Taximpulse (21, 22, 23, 24) bei den Abonnenten (9) und durch .eine Einrichtung in der zentralen Sendeanlage zur gruppenweisen Abrufung der :bei den Abonnenten (9) gespeicherten Taximpulse (21, 22, 23, 24) und zur gleichzeitigen Markierung der abgerufenen Gruppe auf dem Tonband (151), auf welchem die Taximpulse (21, 22, 23, 24) aufgezeichnet werden. 29.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 21, 22 und 23, gekennzeichnet durch einen Tonbandwiedergabekopf (52), mindestens einen Verstärker (153), mindestens zwei frequenzselektive Filter (161, 162 usw.) und/oder min- destens zwei Filter, welche für verschiedene Taxim- pulskombinationen (21') selektiv sind (201, 202 usw.) und durch Zählwerke (50), welche die für jeden Abonnenten (9) bestimmten Taximpulse (21, 22, 23, 24) aufaddieren und bis zur erfolgten Verrechnung festhalten. 30.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 21, 22, 23 und 29, gekennzeichnet durch eine Datenverarbeitungsanlage (52), welche die für jeden Abonnenten (9) bestimmten Taximpulse (21, 22, 23, 24) in die für die betreffenden Abonnenten (9) bestimmten Rechnungen umsetzt. 31.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und .den Unteransprüchen 21, 22 und 23, gekennzeichnet durch mindestens ein Verzögerungsglied (33) und mindestens eine Multiplikationsstufe (34) in den Einrichtungen (101, 102 usw.) zur Trennung verschiede- ner Taximpulskombinationen (21', 21" usw.).
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