CH415240A - Kopierfräseinrichtung - Google Patents
KopierfräseinrichtungInfo
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- CH415240A CH415240A CH1241764A CH1241764A CH415240A CH 415240 A CH415240 A CH 415240A CH 1241764 A CH1241764 A CH 1241764A CH 1241764 A CH1241764 A CH 1241764A CH 415240 A CH415240 A CH 415240A
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q35/00—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
- B23Q35/04—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
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- B23Q35/10—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only
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Description
Kopierfräseinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Kopierfräs- einrichtung zur Erzeugung von Plan-, Trommel- und Mantelkurven, wobei eine Schablone abgetastet und das Werkstück in bezug auf das Fräswerkzeug bewegt wird.
Es sind bereits die verschiedensten Bauausfüh rungen von Kopierfräseinrichtungen dieser Art be kannt geworden, die jedoch für die Praxis erhebliche Nachteile aufweisen. Im wesentlichen ist anzuführen, dass bei den. bekannten Ausführungen zu der im rechtwinkligen Koordinatensystem entwickelten Wegfunktion zusätzlich die Äquidistante unter Be rücksichtigung eines bestimmten Rollendurchmessers in einem Polarkoordinatensystem als Mutterkurve errechnet und hergestellt werden muss.
Von Nachteil ist, .dass die Herstellung einer solchen Mutterkurve kompliziert und kostspielig ist, besonders dann, wenn sich der Kurvenverlauf über mehrere Umdrehungen oder Arbeitshübe des Werkstücks erstreckt, das heisst, wenn eine mehrfache Wiederholung einer Wegfunktion, beispielsweise bei zwischenzeitlich schrittweise weitergestelltem Fräser, erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die vorerwähnten Nachteile der bekannten Kopierfräs- einrichtung zu vermeiden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch ge löst, dass die im rechtwinkligen Koordinatensystem entwickelte Wegfunktion auf Seiten der Schablone direkt die erforderliche Kurve zum Abtasten und übertragen auf das Werkstück darstellt.
Eine besonders vorteilhafte konstruktive Ausfüh- rungsform der erfindungsgemässen Kopierfräsein- richtung wird dadurch geschaffen, dass auf einem feststehenden Unterteil ein Oberteil längsverschieb- lich gehalten ist, dass auf dem Oberteil die Schablone und das Werkstück synchron zueinander angetrieben sind, und dass das Tastorgan sowie der Fräser gege benenfalls drehbar, jedoch in feststehenden. Lagern gehalten sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin dung ergeben sich aus dem Nachfolgenden.
In .der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schema dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Kopierfräseinrich- tung, wobei die Schablone mittels einer Zahnstange querverschieblich geführt ist und das Werkstück eine Plankurve erhalten soll, Fig.2 eine Kopierfräseinrichtung in Draufsicht, wobei das Werkstück auf der zylindrischen Mantel fläche mit einer kurvenförmigen Nut versehen wer den soll und Fig.3 eine Kopierfräseinrichtung in Draufsicht,
wobei die Schablone eine Plankurve aufweist, das Werkstück dagegen durch Zahnstangen querver- schieblich geführt ist.
Die Kopierfräseinrichtung gemäss Fig. 1 besteht in diesem Ausführungsbeispiel im wesentlichen aus einem feststehenden Unterteil a und einem auf die sem längsverschieblich geführten Oberteil b. Die Führung des Oberteils ist so gestaltet, dass eine Ver schiebung nur parallel zu der Längsachse<B>y -y</B> erfol gen kann.
Die längsverschiebliche Bewegung des Oberteils .dient als Fühlbewegung und wird hydrau lisch oder mechanisch geregelt, und zwar unter Zwi schenschaltung eines Fühlers bzw. Tastorgans t, wie weiter unten noch näher beschrieben wird. Ferner ist ein Regler G für die Regelung bzw. Steuerung der nachfolgend beschriebenen Bewegungsvorgänge vor gesehen.
Auf dem Oberteil ist quer zu diesem eine Zahn stange e .derart gehalten, dass sie mittels eines Zahn rades d quer, das heisst, unter einem Winkel von 90 zur Längsrichtung y-y des Oberteils verschiebbar geführt ist.
Mit dieser Zahnstange ist eine Schablone S fest verbunden, .die beispielsweise in Richtung. des eingezeichneten Pfeiles bei entsprechender Drehung des Zahnrades d gegenüber dem feststehenden Tastorgan t bewegt wird, wobei zur besseren Veran- schaulichung die Koordinate x -x senkrecht zu der Koordinate<B>y -y</B> eingezeichnet ist.
Auf dem Oberteil ist ferner das zu bearbeitende Werkstück c drehbar gelagert. Der Antrieb des Werkstücks in Richtung des eingezeichneten Pfeiles erfolgt synchron und stufenlos regelbar mit der Zahnstange e und damit auch mit der Flachschablone S. Entsprechend. der an dem Tastorgan anliegenden Schablonenkurve wird das Werkstück c unter syn chroner Drehung mehr oder weniger nach dem in feststehenden Lagern gehaltenen Fräser F verscho ben, so dass :
dieser an dem Werkstück die gewünschte Plankurve direkt aus der im rechtwinkligen Koordi natensystem x -x und y-y entwickelten Wegfunktion der Schablone S herausarbeitet.
Die Kopierfräseinrichtung gemäss Fig.2 ent spricht in ihrem wesentlichen Aufbau derjenigen nach Fig. 1, so dass für die entsprechenden Maschi- nenteile sinngemäss die gleichen Bezugszeichen ver wendet worden sind.
Diese Einrichtung dient in erster Linie zur Herstellung von Trommel-, Mantel- und Stirnkurven. Statt eines Zahnrades ist hier ein Rund tisch<B>d</B> vorgesehen, welcher über ein Kegelradpaar die horizontal auf der y-y-Achse liegende Arbeits spindel h mit dem Werkstück c antreibt.
Das Werk stück c ist in Form eines massiven Zylinderstückes gewählt, auf dessen äusserem zylindrischen Mantel die kurvenförmige Nut durch Fräser F in einem oder mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitsvorgängen eingefräst werden soll. Am rechten Ende der Arbeits spindel<I>h</I> ist nun das Zahnrad<I>d</I> angebracht, welches zur Bewegung der Zahnstange e mit der Flachscha blone S in Richtung der x-x-Achse dient.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel dient die stufenlose regel bare Geschwindigkeit der Drehbewegung des Werk stückes und der Bewegung der Flachschablone in Be zug auf die x-x-Achse als Leitvorschub, die ge steuerte Bewegung des Oberteiles b auf der y-y-Achse dagegen .dient als Fühlvorschub. Aus die ser schematischen Darstellung der Konstruktion er- gibt sich ohne weiteres, dass das Werkstück synchron mit der Schablone angetrieben ist.
Das Ausführungsbeispiel der Kopierfräseinrich- tung gemäss Fig. 3 dient vorzugsweise zur Fertigung von Mutterkurven oder Flachschablonen, wobei diese Mutterkurven oder Flachschablonen als Werk stück zu betrachten sind, entsprechend einem in der Praxis ermittelten Kurvenverlauf. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel sind für die gleichen Maschi nenteile sinngemäss wieder die gleichen Bezugszei chen wie in den Fig. 1 oder 2 verwendet worden.
Die in der Praxis ermittelte Kurve wird auf einem Rund tisch S aufgenommen, der die Funktion einer Scha blone übernimmt. In diesem Falle treibt ein weiterer Rundtisch über ein entsprechendes Zahnrad c' die Zahnstange e mit dem Schablonenblech c an. Dabei fräst der Fräser F die durch den Regler G gesteuerten y-Ordinaten der Mutterkurve von dem Rundtisch S an das Schablonenblech c (Werkstück).
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf :die oben erläuterten konstruktiven Ausführungsbeispiele, son dern soll sinngemäss auch andere Kopierfräseinrich- tungen umfassen, bei welchen der Grundgedanke verwirklicht ist, wonach die im rechtwinkligen Koor dinatensystem entwickelte Wegfunktion direkt die erforderliche Kurve zum Abtasten darstellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kopierfräseinrichtung zur Erzeugung von Plan-, Trommel- und Mantelkurven, wobei eine Schablone abgetastet und das Werkstück in bezug auf das Fräs- werkzeug bewegt wird, :dadurch gekennzeichnet, dass die im rechtwinkligen Koordinatensystem entwickelte Wegfunktion auf Seiten der Schablone direkt die er forderliche Kurve zum Abtasten und Übertragen auf das Werkstück darstellt.UNTERANSPRUCH Kopierfräseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .auf einem feststehenden Unterteil (6a) ein Oberteil (b) längsverschieblich ge halten ist, :dass auf dem Oberteil die Schablone (S) und das Werkstück (c) synchron zueinander angetrie ben sind, und dass das Tastorgan (t) sowie der Fräser (F) gegebenenfalls .drehbar, jedoch in feststehenden Lagern gehalten sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST021133 | 1963-10-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH415240A true CH415240A (de) | 1966-06-15 |
Family
ID=7458867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1241764A CH415240A (de) | 1963-10-01 | 1964-09-24 | Kopierfräseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH415240A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2365407A1 (fr) * | 1976-09-22 | 1978-04-21 | Novello Spa Fratelli | Dispositif pouvant transferer, sur un support rotatif, le profil lateral d'une piece temoin |
-
1964
- 1964-09-24 CH CH1241764A patent/CH415240A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2365407A1 (fr) * | 1976-09-22 | 1978-04-21 | Novello Spa Fratelli | Dispositif pouvant transferer, sur un support rotatif, le profil lateral d'une piece temoin |
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