CH415237A - Bohrmaschine mit Vorrichtung zur Anzeige des Verlaufs des Werkzeuges während des Bohrvorganges in einem rotierenden Werkstück - Google Patents

Bohrmaschine mit Vorrichtung zur Anzeige des Verlaufs des Werkzeuges während des Bohrvorganges in einem rotierenden Werkstück

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CH415237A
CH415237A CH175762A CH175762A CH415237A CH 415237 A CH415237 A CH 415237A CH 175762 A CH175762 A CH 175762A CH 175762 A CH175762 A CH 175762A CH 415237 A CH415237 A CH 415237A
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CH
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pendulum
machine according
drilling machine
dependent
drilling tool
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CH175762A
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English (en)
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A Folsom William
Graffenried Albert De
Original Assignee
A Folsom William
Graffenried Albert De
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Description


  Bohrmaschine     mit        Vorrichtung        zur        Anzeige    des     Verlaufs    des Werkzeuges     während     des Bohrvorganges in einem     rotierenden    Werkstück    Die Herstellung von grossen oder schweren zylin  drischen Gegenständen mit     Bohrungen,    beispiels  weise von Geschützrohren o.

   dgl., wird derart durch  geführt, dass man das     erforderliche    Werkstück vor  schmiedet, um es     anschliessend    spanabhebend auf  das Fertigmass unter Einhaltung der zulässigen Tole  ranzen zu     bringen.    Bei der Herstellung eines vorge  schmiedeten Geschützrohres wird beispielsweise das  Rohr zuerst aussen fertig bearbeitet, worauf man es  zwischen den Spitzen einer Drehbank rotieren lässt.  Zum Ausbohren des halbfertigen Schmiedestückes  wird ein geeignetes Bohrwerkzeug langsam durch das  rotierende Stück in axialer Richtung vorgeschoben.

    Dabei kommt es vor, dass das Bohrwerkzeug, je tie  fer es     eindringt,    allmählich von der Umdrehungs  achse verläuft.     Bohrungs-        und    Körperachse fallen,  dann nicht mehr zusammen. Eine solche Abweichung  ist     in    den meisten Fällen unerwünscht und unzulässig,  insbesondere bei     Geschützrohren    und Gewehrläufen.  Dieser Verlauf des     Bohrwerkzeuges    ist meist unkon  trollierbar und es erschien bis anhin schwierig Ge  schützrohre o. dgl. zuverlässig mit hoher Genauigkeit  und ohne Ausschuss in den gewünschten Mengen her  stellen zu     können.     



  Aufgabe der     Erfindung    ist die     Schaffung    einer  Bohrmaschine mit einer Vorrichtung zur Anzeige des  Verlaufs eines axial beweglichen,     undrehbaren        Bohr-          werkzeuges    beim Vorschub parallel und längs einer  vorgegebenen Achse eines rotierenden Werkstückes,  bestehend aus     einem        Schne.idkopf,    einem Geber und       Anzeigeeinrichtungen    zur Anzeige des Verlaufs, die  dadurch gekennzeichnet ist,

   dass der Geber aus einer  am     Bohrwerkzeug    beweglich gelagerten und auf Be  schleunigungen des     Bohrwerkzeuges    beim Verlaufen  aus seiner Mittellage reagierenden     Trägheitsmassen-          anordnung    gebildet ist, die mit einer elektrischen         Wandlereinrichtung    zur Erzeugung     eines        Signals    in  Abhängigkeit vom Verlauf des Bohrwerkzeuges in       Verbindung    steht.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    des       Erfindungsgegenstandes    dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Teil der Vorrichtung zum Ausbohren  eines     Gewchrlaufes,    zum Teil     im    Schnitt, zum Teil     in     Ansicht,       Fig.    2     ein        Vektordiagramm,          Fig.3    ein Übersichtsschema der elektronischen  Anlage zur Registrierung des Verlaufs,

         Fig.    4 eine     detaillierte    Darstellung des     Bohrwerk-          zeuges    mit einem     Tastkopf,          Fig.    5 einen     Schnit    nach der Linie 5-5 in     Fig.    4,       Fig.    5 eine schematische Darstellung einer zwei  ten Ausführungsform der     Fühlervorrichtung,          Fig.7    eine dritte Variante einer Ausführungs  möglichkeit eines Fühlers,       Fig.    8 eine schematische Darstellung     eines    Ana  logons zu     Fig.    7,

         Fig.9    das elektrische Schaltschema zur     Fig.7     und       Fig.10    eine graphische Darstellung der Aus  gangsspannung des Schaltkreises gemäss     Fig.    9.  Gemäss     Fig.l    wird ein vorgeschmiedeter Ge  wehrlauf 10, dessen äussere Oberfläche 12 bereits     in     engen Toleranzen fertigbearbeitet ist und der eine  vorgearbeitete Bohrung 14 aufweist, in einer Vielzahl  von Kugel- oder Rollenlagern 18 gehalten.

   Ein  Zahnkranz 20, mit dessen     Hilfe    der Lauf 10 in den  Lagern gedreht werden kann, ist aussen an einem  Ende     des    Laufes 10 befestigt und kämmt mit einem       Antriebsritzel    22, das mit einem nicht dargestellten  Motor oder einem     anderen    geeigneten Antriebsmittel  verbunden ist.

   Mit     bekannten    nicht gezeichneten  Vorrichtungen ist für die     Festlegung    des Laufs     in         axialer     Richtung    gesorgt.     Eine    axiale verschiebbare  Bohrstange, die das Werkzeug trägt, ragt von einer       nicht        gezeichneten    Halterung     in    die Bohrung 14 hin  ein und endet in einem     Bohrstahlhalter    26,

   dessen       Bohrstähle    28     für    die     Innenfläche    des Laufs 10     ein-          schneiden=.        Bekannte    Mittel sorgen für den axialen  Vorschub der gegen Drehung gesicherten Bohrstange  24, so dass die Stähle 28 bei Drehung des Laufes  dessen innere Oberfläche ausbohren. Eine zylindri  sche Manschette 30, vorzugsweise aus     einem    Kunst  stoff, sitzt auf der Bohrstange 24, um die Bohrspäne  nach     vorn    zu schieben.

   Die     geschmierte    Manschette  hat     einen    etwas     grösseren    Durchmesser als die     Fer-          tigbohrung.    Ein Aufnahmesockel 32, der einen Geber  34     umfasst    und trägt,     ist    so bemessen, dass er     in    die  rohe     vorgeschmiedete    Bohrung passt.  



  Das     Verhalten    eines Pendels zeigt     Fig.    2, in der  das mit 40 bezeichnete Pendel an einem Drehpunkt  B, der     in        der    Achse des     Werkzeuges    im Geber 34  liegt, montiert     ist.    Der Punkt B kreist um     einen    Punkt  A, falls sich     ein    Verlauf beim Bohren einstellt.     In          Fig.2        ist    mit A der     Nullpunkt    eines Kartesischen  Koordinatensystems<I>X</I> und<I>Y</I> bezeichnet.

   Die Masse  m des Pendels 40 ist im Punkt 42     konzentriert    ge  dacht und hat     einen    festen Abstand<I>L</I> vom Punkt<I>B.</I>  



  Die Umdrehungsgeschwindigkeit des Laufs 10  kann im     wesentlichen    als konstant     angenommen    wer  den. Der Pendelarm L schwingt in einer Ebene; er       schliesst        mit    der     Vertikalen    Y     einen        Winkel    0     ein.     Auf die     konzentriert    gedachte Masse 42 wirkt verti  kal nach unten die Kraft = mg, worin g die     Gravia-          tionskonstante    der Erde und m die Grösse der Masse  ist.

   Die Kraftkomponente der Masse in der Verlänge  rung des Pendelarmes L ist durch     einen    Vektor dar  gestellt, der gleich ist mg X     cos0,    wobei 0 der       Augenblickswinkel    ist, den das Pendel     jeweils    zur       vertikalen;    Achse bildet.

   Den     transversalen    Vektor  zum Pendel bildet die andere Kraftkomponente, die  gleich ist mg X     sin0.    Der     horizontale    Abstand der  Masse 42 von der Achse des Laufs ist mit X. be  zeichnet; der entsprechende horizontale Abstand zwi  schen der Masse 42 und der Senkrechten durch den  Punkt<I>B</I> entspricht der Grösse     X.7   <I>X$,</I> wobei  <I>X$</I> der Abstand des     Punktes    B     von,    der Y-Achse,  d. h. vom Punkt A ist, um welche Achse sich der  Punkt B bewegt.

   Die     sinusförmige        Kurve    in     Fig.    2 um  die Y-Achse stellt     somit    den     seitlichen        Ausschlag        des     Punktes B in Abhängigkeit von der Zeit dar.

   Die  Kreisfrequenz mit des Pendels     ist    definiert durch  
EMI0002.0068     
         worin    L der Abstand der Masse 42 vom Punkt B     ist.     Der Ausschlag einer     pendelnden    Masse, die an einem  im Abstand von der Rotationsachse befindlichen  Punkt aufgehängt     ist,        ist        ähnlich    dem Ausschlag     einer          einfachen        seismischen        Masse,        die        an        einer        Feder     ist,

   welche     Feder    ihrerseits an einem in verti  kaler     Richtung        beweglichen    Punkt     angeschlossen        ist.     Hierzu sei auf  Mechanische     Schwingungen     von         Hartog,    veröffentlicht durch     Mc        Graw-Hill    Co.,  1947, 3. Auflage, Seiten 60-61     verwiesen.     



  Die Lösung des Problems, den Verlauf durch  Messung zu bestimmen, besteht     demgemäss    darin ein  modifiziertes seismisches Pendel     im    Punkt B anzu  bringen, welch letzterer     in    der Mitte des Bohrkopfes  26 liegt, und das     die        Messung    der     Amplitude    O er  möglicht, d. h. des Winkels, um den das Pendel in  Abhängigkeit vor. der Verlaufsverschiebung bzw.  Verlaufsabweichung schwingt.  



  Eine geeignete Vorrichtung zur Umwandlung des       Winkelausschlages        in    eine     proportionale    Spannung  ist ein mit-drehender veränderlicher     Differentialtrans-          formator,    wie er     beispielsweise    von der der Firma  Lear,     Inc.    unter der Handelsbezeichnung      Microsyn      hergestellt wird. Die Ausgangsspannung des Trans  formators     ist    direkt     proportional    zum Winkel 0, um  welchen eine Welle im Transformator     von;    einem Be  zugspunkt am Gestell gedreht wird.

   Wenn beispiels  weise die Primärwicklung mit einem     konstanten     Wechselstrom von 800 Hz erregt wird,     dann    weist die  Sekundärwicklung einen Trägerstrom von 800 Hz  auf,     denn,        diel        Änderungen        des,    Winkels 0     aufmodu-          liert    sind.

   Falls der Winkelausschlag einer niederfre  quenten     sinusförmigen    Bewegung von beispielsweise  2,33 Hz entspricht, erhält der Trägerstrom von  800 Hz eine     .sinusförmige    Modulation von 2,33     Hz,          diel        proportional    zum     Winkel    0 verläuft, so     dass    die  Modulation eine Information über die Grösse des  Verlaufs liefert.  



       Fig.    3 stellt ein Blockschema der     überwachungs-          vorrichtung    dar. Diese Darstellung entspricht einer  elektronischen Ausrüstung in Verbindung mit dem  Geber 34, der den      Microsyn -Transformator    ent  hält. Diese Ausrüstung trennt elektrisch die vom Ge  ber auf dem Träger erzeugte Modulation, siebt sie  aus und richtet sie gleich, wobei der .sich ergebende  Verlauf auf einem Messgerät angezeigt wird. Die in       Fig.    3 gezeigte Einrichtung gibt weiterhin die Mög  lichkeit, den Verlauf     ständig    zu kontrollieren, wenn  das Bohrwerkzeug entlang der Z-Achse bzw. der  Laufachse vorgeschoben wird.

   Es ist ferner vorgese  hen, dass, falls der Verlauf über die maximal zuläs  sige     Toleranzgrenze    hinausgeht, ein Alarmzeichen  abgegeben wird, das den Arbeiter an der Bohrma  schine aufmerksam macht.  



       In        Fig.    3 ist mit 50 ein     Wien-Brücken-Oszillator     von 800 Hz bezeichnet, dessen. Ausgangssignal auf  einen     Impedanzwandler    52 übertragen     wird,    der für  den     Oszillator    einen hohen     Abschlusswiderstand    und  für einen     nachgeschalteten    Endverstärker 54 einen  Generator mit     niedriger        Innenimpedanz    darstellt,

   so       dass    der     Oszillator    von     Belastungsschwankungen    un  abhängig gemacht     ist.    Der Endverstärker 54 ist mit  dem Eingang des Gebers 34 über einen     nicht    ge  zeichneten Ausgangstransformator verbunden.

   Die  Schaltungen des     Wien-Brücken-Oszillators    sind bei  spielsweise     im    Technischen Handbuch, März 1959  der US-Armee     TM    11-699, unter dem Titel:   Grundlegende Theorie und Anwendung von Transi-           storen ,    enthalten.     In    dieser Veröffentlichung werden  auch die Stromverstärker     näher        erläutert.    Beispiels  weise kann der     Impedanzwandler    52, wie aus der     ge-          nannten    Veröffentlichung ersichtlich ist, auch     ein     Stufenverstärker     sein.     



  Ein 800 Hz     Engpassfilter    56, dessen Eingang mit  dem Geber 34 verbunden und der über denn Ausgang  an einen 800 Hz Vorverstärker 58 angeschlossen ist,  nimmt die     modulierte    800     Hz    Trägerfrequenz auf und  leitet sie über den Vorverstärker an einen auf 800 Hz  abgestimmten     LC-Schwingkreis    weiter. An den Eng  passfilter 56 ist noch eine     Signalpegelkontrolle    57  angeschlossen. Alle     Modulationssignale    über 10     Hz     erzeugen Seitenbänder, die 810     Hz    überschreiten  oder 790 Hz unterschreiten.

   Solche     Modulationssi-          gnale    werden durch den     Engpassfilter    56 wesentlich  gedämpft. Das     Engpassfiltersignal    wird dann durch  einen     Vollwegdiodengleichrichter,    der als erster  Detektor 60 wirkt, gleichgerichtet, nachdem es den  800 Hz Vorverstärker 58 durchlaufen hat. Der  Detektor 60 enthält ein     RC-Tiefpassfilter    und ist mit  einem Anzeigeinstrument 62 verbunden, das die       demodulierte    Spannung an dieser Stelle der Schal  tungsanordnung anzeigt.  



  Der erste Detektor 60 speist einen selektiven  Vorverstärker 64 vom Typ      Wien-Brücke     für  2,33 Hz mit angeschlossener     Vorverstärkereingangs-          kontrolle    66. Dieser Vorverstärker 64 dient zu einer  starken Dämpfung der ausserhalb 2,1-2,5 Hz liegen  den Frequenzbänder und ist mit einem nachfolgenden  Verstärker 68 mit einer     Engpassfrequenzkontrolle    70  versehen.  



  Ein zweiter     Einwegdiodendetektor    72, der mit       einem        RC    Netzwerk einer     10-Sekunden    Zeitkon  stante versehen ist, dient zur Gleichrichtung des Si  gnals aus dem     Engpassverstärker    68. Der Detektor  dient zur Beseitigung von     Brummgeräuschen,    und der       vors    ihm gelieferte     geglättete    Gleichstrom wird einem       Verlaufanzeiger    74 zugeführt. Mit einer     Messemp-          findlichkeitskontrolle    75 lässt sich der Detektor 72  regulieren.  



  Ein Antriebsmotor mit konstanter Drehzahl 76  und mit Endschalter und     Endsignalgeber    78 schliesst  einen Synchronmotor mit untersetztem Getriebe     ein.     Die zugehörigen Stromkreise     ermöglichen    den An  trieb dieses Motors mit 60 oder 120 Hz Wechsel  strom mit einer Erhöhung der Geschwindigkeit im  Verhältnis 2:1. Die sich bei 60 Hz einstellende nied  rige Geschwindigkeit wird     zweckmässig    zur     Vorbear-          beitung        und.    die bei 120 Hz zur Fertigbearbeitung des  Werkstückes benutzt.

   Der Antriebsmotor 76 steuert  ein     Messpotentiometer    80 mit     einer    Profilkontrolle  82 und     einem        Dreifach-Potentiometer    zur Schnitt  kontrolle beim Vorschub des Bohrwerkzeuges längs  der Z-Achse und der Bohrung. Die Welle des     Poten-          tiometers    80 ist mit der Ausgangswelle eines Reduk  tionsgetriebes gekoppelt. Das     Potentiometer    80 ist  zwischen den zweiten Detektor 72 und den Ausgang  des 2,33 Hz     Engpassverstärkers    68 geschaltet.  



  Zur Einleitung des     Bohrvorganges    wird der An-         triebsmotor    angelassen, dessen Welle mit konstanter  Geschwindigkeit dreht, die proportional mit der kon  stanten     Vorschubgeschwindigkeit    der Bohrstange  längs der Laufachse ist. Demgemäss stellt sich der  Wert am     Verlaufmesser        während.    des Vorschubes des  Bohrrohres derart ein, dass der volle Ausschlag auf  der Skala des     Verlaufmessers    stets mit dem Grenz  wert des Verlaufs an jeder Messstelle überein  stimmt. An den Skalenendpunkten des     Verlaufmes-          sers    ist je ein Satz von Kontakten vorgesehen.

   Für  den Fall, dass ein Messwert des Verlaufs an einer der  Messstellen beim Vorschub des Bohrwerkzeuges  längs der Z-Achse den vorbestimmten     Grenzwert     überschreitet, das Messgerät also voll ausschlägt und  die Kontakte geschlossen werden, wird durch letztere  ein Relais eingeschaltet, das zur Betätigung einer  akustischen und/oder optischen     Alarmvorrichtung     dient. Eine     Verzögerung    bei der     Verlaufanzeige    un  terbricht den Alarmstromkreis, bis die Bohrstange zu  einem Punkt Z vorgerückt ist, an dem der Verlauf die  maximal zulässige Toleranz überschreitet.  



  Es ist     einleuchtend,    dass die     maximale    zulässige  Verlaufstoleranz je nach der Stellung des Werkzeuges  in bezug auf die Lauflänge     variiert,    d. h. für jede  Stellung auf der Z-Achse gibt es einen spezifisch zu  lässigen Verlauf.  



  In     Fig.    4 ist     ein    Geber 34 im Detail gezeigt. Der  Geber 34 sitzt dicht verschlossen in einem vorzugs  weise     gehärteten    Stahlzylinder 86, der den Geber ge  gen die anfallenden Späne schützt. Der Zylinder 86  ist mit Hilfe einer Klemmvorrichtung 32 am Bohr  werkzeughalter 26 angebracht. Der      Micro-          syn -Transformator    88 ist von einem Bleimantel 90  umgeben und mit einer Planscheibe 92 und einer  Welle 94 verbunden. Die Welle 94 ist in zwei Kugel  lagern 96 und 98 gelagert, die in Stegen 100 und 102       innerhalb    des Zylinders 86 sitzen.

   Eine schräge       Nocke    104 ist mit der Welle 94 verkeilt und so gear  beitet, dass sie gegen verstellbare Sperren 106 an  schlägt. Eine Bohrung 108 durchzieht die Welle 94.  In ihr verlaufen Drähte 110, die von einem     Stator     109, der in Lagern 113 gehalten ist und einem Rotor  111, beide im Innern des Transformators, ausgehen.

    Eine      Microsyn         Rotorwelle    112 ragt als Teil des  Transformators 88 axial aus diesem heraus und un  terstützt das  seismische  Drehpendel 114, das  scheibenförmige Gestalt hat und     einen    ringförmigen  Ausschnitt     besitzt,    sowie     eine    Vielzahl von radialen  Bohrlöchern 118 in der äusseren Umrandung auf  weist, um eine erwünschte Unwucht zu erhalten.  Weiterhin ist eine Unwucht 121 am Pendel 114 ange  bracht.

   Der Bleimantel 90 um den Transformator  rahmen 88 endet im Oberteil desselben und weist  eine Aussparung auf, die über einer     Aussparung    120  des     Pendels    114     (Fig.    5)     liegt.    Der Zweck des Blei  mantels besteht darin     denn         Microsyn -Rahmen    vor  den Verdrehungen des unter     Schneidbelastungen    ste  henden Bohrkopfes zu schützen. Mit     Hilfe    von  Schrauben 124 ist ein     hinteres    Pendel 122 an der  Welle 94 befestigt.

        Ist bei der     Inbetriebnahme    die Position des Bohr  kopfes so, dass sie mit der Achse des Laufes     zusam-          menfällt,    erhält das     seismische    Drehpendel wenig  oder gar keine Bewegung und     durch    das Pendel wird  dem Gebersignal     keine    Modulation aufgedrückt. Bei  auftretendem Verlauf kreisen der Bohrkopf 26 und  der Geber 34 um die     Mittellinie    der Umdrehung des  rotierenden Laufes 10, wodurch das seismische Pen  del 114     oszilliert    und dazu dient, die 800 Hz Fre  quenz zu modulieren.

   Die Schaltung gemäss     Fig.    3  erzeugt dann     einen:    Impuls, der ein Signal auslöst,  falls der Verlauf ein vorher     festgelegtes        Toleranzma-          ximum    überschreitet, je nach der Stellung des Bohr  kopfes 26 im auszubohrenden Lauf nach Anzeige des       Potentiometers    80.  



  Der Lauf 10 wird mit einer Drehzahl entspre  chend 2,33 Hz gedreht und verursacht um die Längs  achse der Bohrstange ein Drehmoment als Reak  tionsmoment durch die     Schneidezähne.    Dieses Dreh  moment ist zufolge der ungleich auftretenden Schnei  dekräfte nicht konstant, wodurch die Bohrstange 24  und der Geber 34 dauernd.

   einer variierenden Ver  drehungsabweichung     unterworfen        sind,    die sich den        Microsyn -Bewegungen    überlagern     können.        Falls     die     Bohrstange    24     bezüglich        Torsion        unendlich    steif  wäre, betrüge ihre Verdrehungsabweichung 0, und  man könnte den      Microsyn -Stator    109 direkt mit  dem Ende der Bohrstange 24 verbinden.

   Da sich die  Bohrstange jedoch tatsächlich verdreht, würde sich  der      Microsyn     Rahmen, wenn er direkt auf der  Bohrstange     montiert    wäre, in bezug auf das Pendel  114 ebenfalls verdrehen, so dass das      Microsyn     ein  Signal abgeben würde, das die Verdrehung, nicht  aber den Verlauf anzeigte. Da ein so erzeugtes Signal  2,33 Hz Komponente enthielte,     wäre    es unmöglich,  dieses Signal vom     Verlaufsignal    zu unterscheiden.  



  Aus diesem Grunde wird der Transformator 88  nicht direkt auf den Bohrkopf 26     montiert,    sondern  wird gegen Verdrehung mit der Welle 94 isoliert in  den Lagern 96 und 98     gelagert.    Ein mit Blei be  schwertes     hinteres    Pendel 122, das an der Welle 94  hängt, verleiht dem System zusätzlich Verdrehungs  trägheit und ergibt eine Bezugsstellung, da das Pendel  122     immer    zum     Erdmittelpunkt    zeigt. Diese Verdre  hungsisolierung allein reicht aber noch nicht aus und  zwar auch     nicht    bei     Verwendung    der besten verfüg  baren Lager und     einer    maximalen Bleiladung im  Pendel 122.

   Wenn das hintere Pendel 122 jedoch       wesentlich    über 2,33 Hz abgestimmt wird, tritt ein  anderer Mechanismus auf.  



  Die     unregelmässige        Verdrehung    der Bohrstange  24, die .durch die Lager 96, 98 übertragen wird, be  wegt die hintere Pendelanordnung (122, 94, 92, 90  und 109) und erregt sie zu dauernden Schwingungen  mit der Eigenfrequenz dieser Anordnung, in vorlie  gendem Falle 4,1 Hz. Damit kommen aber die       Kugeln    der Lager 96, 98 während ca. 95 % der Ge  samtzeit in rasche Bewegung, und deshalb     sind    die  Lager 96, 98 in     einem        Zustand    dynamischer und  nicht statischer Reibung.

   Folglich ist das Drehmo-         ment,    das diese Lager     übermitteln,        eine        Grössenord-          nung    niedrigerer als für den statischen Fall. Das Er  gebnis ist, dass     keine    2,33 Hz Komponente des Dreh  moments den     Stator    109 erreicht. Bei     auftretendem     Verlauf spricht das hintere Pendel schwach auf den  2,33 Hz Verlaufsreiz an. Zufolge     der    4,1 Hz Oszilla  tion der Gruppe 122, 109, 90, 94 befinden sich die  Lager 113 des      Microsyn     auch im Zustand der  dynamischen Reibung zu ca. 95     11/o    der Zeit.

   Auch das  vordere     Pendel    114 spricht demzufolge nur schwach  auf den Verlaufsreiz an. Da es auf einen     Wert    unter  der Verlaufsfrequenz von 2,33     Hz        von,    entgegenge  setzter Phase zu der des     hinteren        Pendels    122, 90  abgestimmt ist. Das sich ergebende Signal ist daher  das Ergebnis dieser zwei Bewegungen.  



  Die     elektronischen        Stromkreise    der     Fig.    3, die nur  eine 2,33 Hz Modulation zum     Verlaufmesser    74  durchlassen,     weisen    alle     Signale        mit    1,1 oder 4,1     Hz     vollständig ab.

   Ohne das dauernde Hin- und Her  schwingen des hinteren Pendels mit 4,1 Hz wäre es  nahezu     unmöglich,        eine    ordentliche     Verdrehungsiso-          lierung    innerhalb der geringen Variationsbreite der  zur     Verfügung    stehenden     mechanischen    Mittel zu  erreichen.  



       In        Fig.6    ist ein elektrolytischer     Potentiometer-          Geber,    der auf dem Schwerkraftsystem beruht, dar  gestellt, welcher zur Bewegung mit dem Pendel und  zur     Abtastung    der     Winkelbewegung    desselben mon  tiert werden     kann.    Ein Glasbehälter 140 trägt ein  Paar Messelektroden 142 und 144 und     eine    gewöhn  liche Elektrode 146, mit gleichem Abstand zu den  beiden Elektroden 142 und 144, und enthält einen  die Elektroden berührenden Elektrolyten 148, der,  wie ersichtlich, eine Luftblase 150 einschliesst.

   Im  Behälter 140 entsteht, wenn er am Angelpunkt des  Pendels 40     gehalten        wird,    ein gleichmässiges Eintau  chen der Elektroden 142 und 144 in den Elektroly  ten, und die Widerstände von jeder Elektrode zur       normalen    Elektrode 146 sind gleich.     Wenn    man den  Behälter 140 kippt, gleitet die Blase 150 aus der  Mitte, und es     ändert    sich der     Eintauchgrad    jeder  Elektrode, was eine Variation der relativen. Wider  stände zwischen den Messelektroden 142 und 144  und der Elektrode 146 zur Folge hat.

   So tasten die  Elektroden 142 und 144 eine     Kippveränderung    ab  und erzeugen einen Ausgang, der     der    Variation der  elektrischen Widerstände zwischen den Elektroden  proportional ist.  



  In der praktischen Ausführung, wenn mit diesem  elektrolytischen     Potentiometer    gearbeitet wird, ersetzt  dieser     Potentiometer-Geber    das      Microsyn     34     im     Stromkreis der     Fig.    3. Der 800 Hz Eingang wird an  einer Klemme mit der Elektrode 146 und an der an  deren Klemme durch     ein    Paar abzweigender       1000-Ohm-Widerstände        R1    und     R2    mit den Elektro  den 142 und 144 verbunden. Der Ausgang erfolgt  von den Elektroden 142, 144 aus über     einen    Trans  formator T.

   Ein     oszillierendes    Kippen oder eine seit  liche Bewegung des     Potentiometer-Gebers        moduliert     dann den 800 Hz Eingang bis zu einem Grad, der      dem Grad des     Kippens,    folglich dem Verlauf des       Bohrwerkzeuges,    entspricht. Der Stromkreis besitzt  die Form einer Brücke, und, wenn kein Kippen vor  handen ist,     wird.    der Spannungsausgang     e"    in. der  Grössenordnung von 10     Millivolt    liegen. Der Aus  gang kann beim Kippen des Gebers bis zu 10 Volt  erreichen.  



       In        Fig.    7 ist ein weiteres     Ausführungsbeispiel    für  den Geber 34 gemäss     Fig.    3 dargestellt. Eine metal  lene Hohlkugel 154 von 12 mm Aussendurchmesser  ist     in    einem elektrischen Feld, das von drei Elektro  den 156, 158, 160 gebildet     wird,        aufgehängt.    Diese  Elektroden erhalten ihre Spannung aus einem selbst  tätig gesteuerten elektrischen Feld, das Windungen  160 und 162 sowie     eine    Eingangsquelle 164 umfasst.  Der Ausgang     erfolgt    über die Abnahmewicklung 166.

    Die Kugel 154 spricht auf eine seitliche Beschleuni  gung etwa an wie das in     Fig.    8 gezeigte elastische  System, in dem eine Masse M zwischen Federn     KI     und     K2    aufgehängt ist. Der der     Fig.    7 entsprechende  Stromkreis ist in     Fig.    9 gezeigt, wo     C1,        C2    und C3  mit der Kugel 154 die     Kapazitäten    darstellen ent  sprechend zu den Elektroden 156, 158 und 160,     11     und     i2    sind die     entsprechenden    Ströme.  



  Wenn sich die Kugel 154 nach     links    bewegt,  nimmt Cl zu und     C2    ab. Der Strom il ist dann stärker  als der Strom     i2;    wenn hingegen sich die Kugel nach  rechts bewegt,     wird    der Strom     i2    stärker als der Strom       il    und der Phasenausgang an der Windung 166 ver  schiebt sich um 180  und erzeugt einen Spannungs  verlauf, wie er in     Fig.    10 dargestellt ist.  



  Ein bevorzugter     Differentialtransformator    nach       Fig.    4 verwendet zwei feste Windungen mit gemein  samem Kern im     Stator.    Der durch den Kern     flies-          sende        Magnetfluss    hängt ab von:  a) der Erregung auf der Primärseite, die konstant  gehalten     wird;     b) dem     magnetischen,    Widerstand des Magnet  stromkreises, der die Primärseite     mit    der Sekundär  seite verbindet.  



  Der Rotor des     Transformators    enthält einen ver  jüngten     Weicheisenkern.    Dadurch wird erreicht, dass       eine    veränderliche Menge weichen Eisens für den  Weg des Magnetflusses     vorhanden    ist     entsprechend     der Bewegung des Rotors zum     Stator.    Das wesentli  che ist hierbei, dass sich die Primär- und Sekundär  wicklungen nicht bewegen. Der Rotor steuert den  magnetischen     Widerstand    des Magnetstromkreises  und bestimmt auf diese Weise die Spannungshöhe,  die an den     Ausgangsklemmen    des Transformators  auftritt.  



  Die Arbeitsweise des Gebers gemäss     Fig.4    ist  folgende:  Das vordere Pendel 114 wird auf eine Verdre  hungsfrequenz von 1,1 Hz     eingestellt,    d. h. weit genug  unter die 2,33 Frequenz der Umdrehung des Laufes.  Das hintere Pendel 122 wird auf 4,4 Hz     eingestellt.     Wenn es aber mit den gezeigten Schrauben mit der  Welle 94 verbunden ist, dann bilden das hintere Pen  del 122, die Hohlwelle 94 und der Transformatorsta-         tor    92 eine Gruppe und haben eine     Torsionsfrequenz     von 4,1 Hz, was weit     über    dem Wert 2,33 Hz der       Laufumdrehungsfrequenz    liegt.

   Wenn die     Bohrstähle     28 zu schneiden     beginnen,        verursacht    die Schneiden  führung     eine    unregelmässige Verdrehung. Sobald sich  der     Bohrwerkzeughalter    26 verdreht, verdreht sich  auch mit ihm das Gehäuse 86 des Gebers.

   Die Lager  96, 102 und 113 sind anfänglich in einem Zustand  der statischen Reibung     (hoher        Reibungswert),    aber in  dem Masse, wie sich die     Winkelverdrehung    des  Bohrkopfes erhöht, verursacht die natürliche, von der  Gravitation     herrührende    rücktreibende Kraft des  Pendels, dass die Lager in einem Zustand der dyna  mischen Reibung, die kleiner .als die statische Rei  bung ist, übergehen, so lange sie sich bewegen.

   Das  dauernde     unregelmässige    Verdrehen des Bohrkopfes       zufolge        der        Schneidenbelastung    bewirkt, dass das  hintere Pendel mit seiner Eigenfrequenz von 4,1 Hz  schwingt, wobei es den     Transformatorrahmen    mit  nimmt. Dieses     Schwingen    des hinteren Pendels hält  beide Lagersätze im     Zustand        dynamischer    Reibung.  



  Diese     Ausführungsform    des Gebers hat den Vor  zug, dass die auftretende     Torsionsenergie        vernachläs-          sigbar    ist und kein Störsignal zufolge der     Bohrstan-          genverdrehung    auftreten kann, ferner dass der bereits  auf kleine Grössen ansprechende Geber sehr emp  findlich ist.  



  Das vordere Pendel ist, wie bereits erwähnt, auf  unter 2,33 Hz abgestimmt, während das hintere Pen  del über dieser     Frequenz    liegt. Ihre Reaktion auf  diese 2,33 Hz wird deshalb etwa um 180  verschoben  sein. Das ist     richtig,    da das Signal vom      Micro-          syn -Transformator    die Summe der beiden Winkel  ist. Ohne dieses dauernde Schwingen des hinteren  Pendels mit 4,1 Hz als Ergebnis der     gelegentlichen     Energieimpulse, die es vom Bohrkopf her     erhält,     wäre der ganze Geber unempfindlich und für die ge  stellte Aufgabe unbrauchbar. Diese Gegebenheit be  seitigt den grössten Teil der Lagerreibung und macht  den Geber sehr empfindlich.

   Die hintere Pendel  gruppe schwingt gleichzeitig mit zwei Frequenzen,  nämlich mit 4,1 Hz, der     Torsionsfrequenz,    und mit  2,33 Hz, entsprechend der seitlichen Bewegung des  ganzen Gebers.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bohrmaschine mit Vorrichtung zur Anzeige des Verlaufs eines axial beweglichen, undrehb.aren Bohr- werkzeuges beim Vorschub parallel und längs einer vorgegebenen Achse eines rotierenden Werkstückes, bestehend aus einem Schneidkopf und einem Geber und Anzeigeeinrichtungen zur Anzeige des Verlaufs, dadurch gekennzeichnet, dass der Geber (34)
    aus einer am Bohrwerkzeug beweglich gelagerten und auf Beschleunigungen des Bohrwerkzeuges beim Verlau fen aus seiner Mittellage reagierenden Trägheitsmas- senanordnung (114, 121, 122) gebildet ist, die mit einer elektrischen Wandlereinrichtung zur Erzeugung eines Signals in Abhängigkeit vom Verlauf des Bohr- werkzeuges in Verbindung steht.
    UNTERANSPRüCHE 1. Bohrmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Elemente als Geber ein Pendel aufweisen, das schwingbar um die Achse des Bohrwerkzeuges angeordnet ist und zur Anzeige von Kreisbewegungen des Bohrwerkzeuges auf Grund des Verlaufs dient. z.
    Bohrmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Wandlereinrich- tung ein Element aufweist, das beweglich mit dem Pendel verbunden ist, und ein zweites Element, das in bezug auf das Pendel stationär ist, ferner dass eine Stromquelle zum Durchleiten eines Stromes durch das zweite Element vorgesehen ist, wodurch die Be wegung der beiden Elemente in bezug aufeinander eine Modulation des Stromes dieser Stromquelle er zeugt. 3.
    Bohrmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das erste Element als auch das zweite Element je eine Transformatorwick- lung aufweisen, welche Wicklungen miteinander so gekoppelt sind, dass bei Bewegung des Pendels die Kopplung zwischen den beiden Transformatorwick- lungen eine Änderung erfährt. 4.
    Bohrmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Element zwei Trans- formatorwicklungen aufweist und dass das erste Ele ment Einrichtungen enthält, die zur Änderung des magnetischen Widerstandes zwischen den. Transfor- matorwicklungen dienen. 5.
    Bohrmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromquelle einen Oszillator einschliesst, dessen Frequenz um Grössenordnungen höher liegt als die Umdrehungsfrequenz des zu boh renden Werkstückes, wodurch das Schwingen des genannten Pendels das Signal des Oszillators modu liert, ferner dass die elektrische Wandlereinrichtung Elemente enthält, mit deren Hilfe das modulierte Si gnal aus dem Transformator nachweisbar ist,
    und dass Einrichtungen zur Erzeugung und Anzeige eines Signals entsprechend der Amplitude der Bewegung des Pendels vorhanden sind. 6. Bohrmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Wandlereinrich- tung Mittel zur Einstellung und Änderung der Emp- findlichkeit der Anzeigemittel in bezug auf den Werkzeugverlauf aufweist,
    welche Mittel derart aus g g ebildet sind, dass die Anzeigeempfindlichkeit für den Verlauf des Bohrwerkzeuges in Abhängigkeit von dessen axialer Lage verändert wird.
    7. Bohrmaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Anzeigemittel eine Alarmvorrichtung aufweisen, welche das Signal anzeigen, wenn eine vorbestimmte Verlaufgrenze überschritten wird. B.
    Bohrmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Geber ein Paar Transforma- torwicklungen enthalten sind, die auf den bewegli chen Elementen angeordnet sind, um die Kopplung zwischen den Transformatorwicklungen durch die Bewegung der beweglichen Elemente in bezug auf den Verlauf des Bohrwerkzeuges veränderbar zu hal ten.
    9. Bohrmaschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch elektrische Elemente zur Erzeugung eines Signals in der einen der beiden Transformator wicklungen, ferner durch elektrische Elemente zur Aufnahme eines Signals aus der anderen der beiden Wicklungen, zwecks Modulation des Eingangssignals und Erzeugung eines Ausgangssignals. 10.
    Bohrmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Gebereinrichtung Lager angeordnet sind, die eine drehbare Welle gleichachsig mit der Bohrwerkzeugachse tragen und dass auf die ser Welle ein Pendel montiert ist, dessen Frequenz grösser ist als die, mit der sich das Werkstück dreht.
    11. Bohrmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebereinrichtung einen Flüssigkeitsbehälter aufweist, der pendelnd angeord net ist und Elektroden aufweist, die in den Behälter hineinragen, welcher teilweise mit einer elektrolyti- schen Flüssigkeit gefüllt ist und mit einem Teil der Elektroden in Berührung steht,
    welche Elektroden mit elektrischen Elementen in Verbindung stehen zur Erzeugung eines vom Kippwinkel abhängigen Aus- gangssignals. 12. Bohrmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebereinrichtung eine kugelförmige Elektrode enthält sowie Mittel zur Er zeugung eines elektrischen Feldes in der Umgebung dieser kugelförmigen Elektrode. 13.
    Bohrmaschine nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass im Stromkreis eine An zahl Kondensatorplatten angeordnet sind, deren Ge genelektrode von der Oberfläche der Kugelelektrode gebildet ist und dass Mittel zur Erfassung der Kapa zitätsänderung zwischen der genannten Kugel und den Kondensatorplatten vorgesehen sind. 14.
    Bohrmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Bewegungsanzeigeelemente der beweglichen Einrichtung mit einer Stromquelle ver bunden sind, und dass variierende Elemente mit der beweglichen Einrichtung in Verbindung stehen, um den Strom der elektrischen Quelle zu variieren, die aus der Bewegung der beweglichen Einrichtung resultieren, ferner dass elektrische Filterelemente zur Ausfiltrierung der von der Drehbewegung des Werk stückes verursachten Frequenz vorgesehen sind, so wie Einrichtungen,
    die auf die Grösse des Ausgangs impulses am Filter zur Anzeige der Grösse des gefil terten Signals ansprechen. 15. Bohrmaschine nach Unteranspruch 14, ge kennzeichnet durch ein Potentiometer, das mecha nisch mit dem Bohrwerkzeug verbunden ist, um ein Signal, das von der axialen Stellung des Bohrwerk- zeuges abhängig ist, zu erzeugen, welches Potentio- meter mit einer Einrichtung verbunden ist, derart,
    dass eine vorbestimmte Variation seines Widerstan des möglich ist, wobei das Potentiometer mit dem Ausgang eines Filters in Verbindung steht, um eine Steuerung desselben zu ermöglichen, und die Anzei gevorrichtung und die Alarmvorrichtung beim Vor rücken des Bohrwerkzeuges im Werkstück so zu be- einflussen, dass sich die Alarmanzeige jeweils dem sich ändernden Maximalwert des Verlaufs des Bohr- werkzeuges anpasst.
    16. Bohrmaschine nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Variationseinrichtung einen Behälter mit elektrolytischer Flüssigkeit ent hält, der .sich mit dem Pendel bewegt, und der eine Anzahl von in die Flüssigkeit eintauchender Elektro den enthält, wobei eine der Elektroden mit der Stromquelle und eine andere mit dem Filter derart verbunden ist,
    dass durch das Kippen des Pendels der Grad der Eintauchung der Elektroden und damit der Ausgang der genannten Stromquelle zum genannten Filter vom Kippwinkel des genannten Pendels ab hängig ist. 17. Bohrmaschine nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Variationseinrichtung eine am Pendel befestigte Kugelelektrode sowie eine Anzahl diese umgebende Platten zur Bildung variab ler Kondensatoren aufweist, wobei die Platten auf dem Bohrwerkzeug montiert sind, so dass bei vor kommendem Verlauf und seitlicher Bewegung die Position der Kugelelektrode gegenüber .den Platten sich ändert.
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