CH415221A - Einrichtung zur Hubbegrenzung - Google Patents

Einrichtung zur Hubbegrenzung

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CH415221A
CH415221A CH979364A CH979364A CH415221A CH 415221 A CH415221 A CH 415221A CH 979364 A CH979364 A CH 979364A CH 979364 A CH979364 A CH 979364A CH 415221 A CH415221 A CH 415221A
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CH
Switzerland
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line
valve
gear pump
pressure
piston
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Application number
CH979364A
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English (en)
Inventor
Guenther Heinz
Hochmuth Edgar
Original Assignee
Karl Marx Stadt Ind Werke
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/12Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by varying the length of stroke of the working members
    • F04B49/123Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by varying the length of stroke of the working members by changing the eccentricity of one element relative to another element
    • F04B49/128Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by varying the length of stroke of the working members by changing the eccentricity of one element relative to another element by changing the eccentricity of the cylinders, e.g. by moving a cylinder block
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/04Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement
    • F04B1/06Control
    • F04B1/07Control by varying the relative eccentricity between two members, e.g. a cam and a drive shaft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Einrichtung    zur Hubbegrenzung    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur si  cheren und schnellen Hubbegrenzung, vorzugsweise  für hydraulisch betätigte Werkzeugmaschinen mit ge  radliniger Tischbewegung, mit einer     Radialkolben-          pumpe,    die durch den Förderdruck einer Zahnrad  pumpe über einen     Umsteuerschieber    und einen Steuer  kolben umsteuerbar ist, und einem einerseits durch  eine Leitung mit dem     Umsteuerschieber    und anderer  seits durch eine zweite Leitung mit zwei den Schwenk  zapfen der     Radialkolbenpumpe    in die Nullstellung  bewegenden Steuerkolben verbundenen Schaltschie  ber.  



  Einrichtungen zum Abbremsen der Hubbewegung  zwecks Änderung der Bewegungsrichtung des Tisches,  beispielsweise von Schleifmaschinen, nach Überfah  ren von Endumschaltern sind bekannt. Bei auftre  tenden Funktionsstörungen zeigt es sich bei diesen       bekannten    Einrichtungen, dass der Maschinentisch  nicht bzw. nur langsam zum Stillstand     kommt.    Bei  spielsweise unterbleibt die Umsteuerung der Antriebs  pumpe und damit die Bewegungsumkehr des Tisches  bei einem Defekt der     Steuerpumpenleitung,    der     End-          umschalter    für die Bewegungsumkehr, der Umsteuer  magneten oder beim Ausfall der Steuerpumpe, der  Tisch fährt an die Endlager an.

   Beim Ausfall des  Netzstromes läuft der Maschinentisch infolge des  grossen Schwungmomentes des Antriebsmotors noch  längere Zeit nach, da das bis zum Stillstand des Ma  schinentisches noch geförderte Drucköl denselben  nur langsam verzögert.  



  Alle diese Umstände können zu grösseren Ma  schinenschäden führen, beispielsweise zur     Zerstörung     der     Arbeitszylinderdeckel,    und wirken sich nachteilig    auf die Bedienung der Maschine, insbesondere bei  der Bearbeitung von abgesetzten     Werkstücken,    aus.  



  Diese Mängel sollen nach     bekannten    Ausführun  gen dadurch vermieden werden, dass am Maschinen  tisch eine V-förmige, konische Leiste angebracht  wird, die nach aussen zu in der Tiefe     abnimmt.    Dieser  Leiste ist ein am Maschinenbett befestigter     Hobel-          meissel    zugeordnet. Beim Überfahren der Endum  schalter greift dieser Meissel in die Leiste ein und  hierbei wird durch Zunahme des abgehobenen Span  volumens entsprechend der Ausbildung der Leiste  der Maschinentisch abgebremst. Diese Art der Siche  rung gegen Überfahren der Endumschalter ist aber in  sofern nachteilig, indem diese     Spanleiste    nach jedem  Eingreifen des     Hobelmeissels    ausgewechselt werden  muss.

   Ausserdem entstehen während des einseitigen       Abbremsens    Querkräfte, die sich ungünstig auf die  Lebensdauer des Maschinentisches, der Führungs  bahnen und der hydraulischen Zylinder auswirken.  Ferner ist eine unbedingte Sicherung gegen Über  fahren der Endumschalter bei zu schnellem Abbrem  sen grosser Maschinen nicht gewährleistet.    Aufgabe der Erfindung ist es daher, zur Beseiti  gung dieser genannten Nachteile eine     Einrichtung     zur sicheren und schnellen Hubbegrenzung zu schaf  fen, die als Ergänzung zu den bereits bekannten  Steuerungen unter Beibehaltung einer einfachen und       wirtschaftlichen    Bauweise ausgebildet sein kann und  die Gewähr bietet, dass bei Störungen im Steuerungs  system, z.

   B. unerwünschter Abschaltung des elek  trischen Stromes, Versagen der Zahnradpumpe, oder  bei Störungen     im    Leitungssystem die bewegten Ma  schinenelemente schnell zum Stillstand kommen und      Zerstörungen oder Havarien durch eventuell vorhan  dene Massenkräfte vermieden werden.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung ist dadurch  gekennzeichnet, dass die Druckseite der Zahnrad  pumpe über Leitungen mit dem Druckraum eines  Sperrschiebers verbunden ist, dessen von einem gegen  eine Feder wirkenden Kolben gebildeter Ringraum  über eine Leitung mit dem Schaltschieber verbunden  ist, ferner dass in der von der Zahnradpumpe aus  gehenden Leitung zwischen Zahnradpumpe und einem  Druckspeicher zwei     Rückschlagventile    hintereinander  angeordnet sind und die Verbindungsleitung zwischen  den     Rückschlagventilen    über eine Leitung mit der  vom Sperrschieber zum Schaltschieber führenden  Leitung und die Verbindungsleitung zwischen dem       Rückschlagventil    und dem Druckspeicher über     eine     Leitung mit dem Sperrschieber verbunden sind.

    



       In    der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform der     erfindungsgemässen    Einrichtung an  einer hydraulischen Anlage zur Hin- und     Herbewe-          gung    eines Maschinentisches schematisch dargestellt.  



  Die hydraulische Anlage weist eine     Radialkolben-          pumpe    1 mit einer     übernull-Steuereinrichtung    2 auf.  Diese enthält einen mit dem Schwenkzapfen 3     ver-          bundenden    Steuerkolben 4. Zu     beiden    Seiten des  Schwenkzapfens 3 ist innerhalb der Steuereinrichtung  2 je ein Steuerkolben 5, 6 angeordnet, welche zum  Schwenkzapfen 3 der     Radialkolbenpumpe    1 gerichte  te Kolbenstangen 5', 6' und andererseits Ringräume  5", 6" besitzen. Von beiden Seiten des Steuerkolbens  4 führt je eine Leitung 7, 8 zu einem magnetgesteuer  ten     Umsteuerschieber    9, der von einem nicht dar  gestellten Endumschalter gesteuert wird.

   Die Ring  räume 5", 6" sind durch Leitungen 10, 11 mit einem  magnetgesteuerten Schaltschieber 12 zum Ein- und  Ausschalten des hydraulischen Antriebes verbunden.  Der Schaltschieber 12 wird über Taster gesteuert und  von den nicht dargestellten Endausschaltern abge  schaltet. Der     Umsteuerschieber    9 und der Schalt  schieber 12 sind durch eine Leitung 13 miteinander  verbunden. Vom     Umsteuerschieber    9 und vom Schalt  schieber 12 führen Leitungen 14, 15 zu einem Behälter  16. Dem Schaltschieber 12 ist durch     eine    Leitung 17  ein     federbeaufschlagter    Sperrschieber 18 vorgeschal  tet.

   Die mit Drucköl zu     beaufschlagende    Seite eines  Kolbens 19 des Sperrschiebers 18 ist durch eine Lei  tung 20 mit einer von einer Zahnradpumpe 21 kom  menden Druckleitung 22 verbunden. Die Zahnrad  pumpe 21 ist durch die Endausschalter abschaltbar.  An die Druckleitung 22 schliessen sich zwei hinter  einander geschaltete     Rückschlagventile    23, 24 an,  wobei das     Rückschlagventil    24 mit einem Druck  speicher 25 verbunden ist. An die Verbindungs  leitung zwischen dem     Rückschlagventil    24 und dem  Druckspeicher 25 ist eine Leitung 26 angeschlossen,  die zum Sperrschieber 18 führt.

   An die Verbindungs  leitung     zwischen    den     Rückschlagventilen    23, 24 ist  eine Leitung 27     angeschlossen,    die die     Verbindung     zu der Leitung 17 herstellt.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:    Während des normalen     Betriebes    der hydrauli  schen Anlage wird der Druckspeicher 25 durch die  Zahnradpumpe 21 über die Druckleitung 22 und die  beiden     Rückschlagventile    23, 24 gefüllt, wobei sich  der Kolben 19 des Sperrschiebers 18 infolge des Öl  druckes im Steuersystem in seiner linken Endstellung  befindet und damit ein Entladen des Druckspeichers  25 verhindert.  



  Bei Funktionsstörungen in der hydraulischen An  lage, beispielsweise bei einem Defekt der     Endumschal-          ter    oder am     Umsteuerschieber    9, werden über einen  Endausschalter die Zahnradpumpe 21 und der Um  steuerschieber 12 ausgeschaltet. Gleichfalls werden  auch bei Ausfall des Netzstromes die Zahnradpumpe  21 und der     Umsteuerschieber    12 zwangsläufig aus  geschaltet. Durch die Stillsetzung der Zahnradpumpe  21 wird die Förderung des Druckmediums unter  brochen, wobei der sich hinter dem Kolben 19 des  Sperrschiebers 18 stehende Öldruck abbaut und der  Kolben 19 in seine rechte Endstellung gelangt und da  mit die Verbindung der Leitung 26 zur Leitung 17  freigibt.

   Durch den Stromausfall beim magnetge  steuerten Schaltschieber 12 ist der Kolben in seine  rechte Endlage gelangt, wodurch die Verbindung der  Leitung 17 zu den Leitungen 11, 10 hergestellt wird.  



  Bei Defekt der Leitungen 20 oder 22, oder bei  Ausfall der Zahnradpumpe 21 baut sich ebenfalls  der Druck ab, und die Verbindung der Leitung 17  mit den Leitungen 11, 10 über den Schaltschieber 12  wird durch Kontaktunterbrechung des Endausschal  ters hergestellt. Dabei entlädt sich der Druckspeicher,  wodurch das gespeicherte Druckmittel über die Lei  tung 26, den Sperrschieber 18, die Leitung 17, sowie  den Schaltschieber 12 und die Leitungen 11, 10     in     die Ringräume 5", 6" gelangt, um auf die Steuer  kolben 5, 6 zu wirken und diese gegen den Schwenk  zapfen 3 des Schwenkrahmens zu verschieben. Durch  die Mittelstellung, d. h. die Nullstellung des Schwenk  rahmens, fördert die     Radialkolbenpumpe    1 kein  Drucköl mehr und die Anlage kommt zum Stillstand.  



  Das     Rückschlagventil    23 verhindert den     Rück-          fluss    des Öles aus dem Steuerkreis, wodurch ein ein  wandfreies Schalten des Sperrschiebers 18 bei Strom  ausfall gewährleistet ist. Das     Rückschlagventil    24 ver  hindert das Entladen des Druckspeichers 25 bei  Druckschwankungen in der hydraulischen Anlage.  



  Die Einrichtung gewährleistet bei auftretenden  Fehlern im Betriebsablauf sowohl in den     Endstellun-          gen    als auch während des Hubes des Maschinen  tisches einen kurzen Bremsweg desselben und ermög  licht eine sichere Hubbegrenzung. Ihre Anwendung  in hydraulischen Anlagen, insbesondere an Maschinen  mit geradliniger Arbeitsbewegung, ist wartungsfrei und  wird selbsttätig bei Inbetriebnahme der hydraulischen  Antriebseinrichtung in einen einsatzbereiten Zustand  versetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur sicheren und schnellen Hubbe grenzung, vorzugsweise für hydraulisch betätigte Werkzeugmaschinen mit geradliniger Tischbewegung, mit einer Radialkolbenpumpe, die durch den Förder- druck einer Zahnradpumpe über einen Umsteuer schieber und einen Steuerkolben umsteuerbar ist, und einem einerseits durch eine Leitung mit dem Um steuerschieber und andererseits durch eine zweite Leitung mit zwei den Schwenkzapfen der Radial kolbenpumpe in die Nullstellung bewegenden Steuer kolben verbundenen Schaltschieber, dadurch gekenn zeichnet, dass die Druckseite der Zahnradpumpe (21) über Leitungen (22, 20) mit dem Druckraum eines Sperrschiebers (18) verbunden ist,
    dessen von einem gegen eine Feder wirkenden Kolben (19) gebildeter Ringraum über eine Leitung (17) mit dem Schaltschie- ber (12) verbunden ist, ferner dass in der von der Zahn radpumpe (21) ausgehenden Leitung (22) zwischen Zahnradpumpe und einem Druckspeicher (25) zwei Rückschlagventile (23, 24) hintereinander angeordnet sind und die Verbindungsleitung zwischen den Rück schlagventilen über eine Leitung (27) mit der vom Sperrschieber (18) zum Schaltschieber (12) führenden Leitung (17) und die Verbindungsleitung zwischen dem Rückschlagventil (24) und dem Druckspeicher (25)
    über eine Leitung (26) mit dem Sperrschieber (18) verbunden sind.
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