EP0437440B1 - Dickstoffpumpe mit nachgeschaltetem absperrorgan - Google Patents
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Definitions
- the invention relates to a thick matter pump with two alternating feed cylinders opening into a material feed container through front openings with an alternatingly operating delivery cylinder with a pipe switch arranged inside the material feed container, alternately connectable on the inlet side to the openings of the feed cylinder and releasing the other opening in each case and connectable on the outlet side with a feed line Conveying direction behind the pipe switch shut-off device.
- the invention is based on the object of taking precautions which ensure reliable chaining of the functional sequences even when the thick matter pump is operated with compressible media to be conveyed against excess pressure.
- the two-cylinder thick matter pump essentially consists of two delivery cylinders 1, 2, the front openings of which open into a material feed container 3 and can be connected alternately to a delivery line 5 via a pipe switch 4.
- the delivery cylinders 1, 2 are driven in push-pull mode by hydraulic drive cylinders 6, 7, which in turn are pressurized with pressure oil on the bottom side via an adjustable hydraulic pump 102 and a reversing valve 40 and are hydraulically connected to one another at their rod-side end via a cross line 8.
- a pressure equalization line 9 which includes a check valve and bridges the drive piston in question, is arranged at the two ends of the drive cylinder 7.
- valve 66 In the end positions of the drive cylinder 6 and the pressure on the bottom of the drive cylinder 82, the valve 66 is controlled and the safety valve 70 is opened via a signal tap in the supply line to the cylinder 82. This allows the main oil flow to flow freely from the pump 102 to the tank. The valve 66 is relieved when the shutoff member 83 is opened.
- a disadvantage of this arrangement is that the oil quantity of the main pump flows to the tank without use during the changeover time. Appropriate measures can also be taken to ensure that the main feed pump 102 is pivoted back to zero delivery rate during the changeover time.
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Dickstoffpumpe mit zwei über stirnseitige Öffnungen in einen Materialaufgabebehälter mündenden, abwechselnd arbeitenden Förderzylindern mit einer innerhalb des Materialaufgabebehälters angeordneten, eintrittsseitig abwechselnd an die Öffnungen der Förderzylinder anschließbaren und die jeweils andere Öffnung freigebenden und austrittsseitig mit einer Förderleitung verbindbaren Rohrweiche und mit einem in Förderrichtung hinter der Rohrweiche angeordneten Absperrorgan.
- Pumpen dieser Art dienen zur Förderung von Beton und anderen breiigen Massen, wie beispielsweise von mit Wasser versetztem Abraum bei Tunnelbauten oder von mit Wasser oder Heizöl versetztem Kohlestaub bei Kohlefeuerungsanlagen. Das Absperrorgan im Druckrohr ermöglicht das Arbeiten gegen einen hohen Druck ohne die Gefahr einer Materialrückströmung während des Umschaltens der Rohrweiche. Als Rohrweiche kommt vor allem das S-förmig gebogene Schwenkrohr in Betracht. Grundsätzlich liegt aber auch die Verwendung von U-förmig gebogenen Schwenkrohren, Rohrweichen und Hosenrohren im Rahmen der Erfindung.
- Weiter ist es an sich bekannt, Absperrorgane im Bereich der Förderleitung vorzusehen, die beispielsweise als Sitzventil, Flachschieber, Flapper-Ventil oder Drehschieber ausgebildet sein können.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Vorkehrungen zu treffen, die eine betriebssichere Verkettung der Funktionsabläufe auch bei einem Betrieb der Dickstoffpumpe mit gegen Überdruck zu fördernden kompressiblen Medien gewährleistet.
- Die erfindungsgemäße Lösung geht vor allem von der Erkenntnis aus, daß das Absperrorgan nach Maßgabe eines zwischen der Förderleitung und der Rohrweiche mit hydraulischen oder pneumatischen Mitteln einstellbaren Differenzdrucks von seiner Schließstellung in seine Offenstellung umsteuerbar sein muß. Das Absperrorgan sollte dabei vor allem bei Erreichen eines vorgegebenen, vorzugsweise den Druck in der Förderleitung übersteigenden Vorverdichtungsdrucks in der Rohrweiche von der Schließstellung in die Offenstellung umsteuerbar sein.
- Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Absperrorgan durch hydraulisch oder pneumatisch betätigbare Antriebsmittel über eine vorzugsweise hydraulische Folgesteuerung so ansteuerbar, daß die Antriebsmittel bei Beendigung oder Umkehrung eines Druckhubs in den Förderzylindern und vor der Umsteuerung der Rohrweiche bei unbehinderter Druckmittelzu- und -abfuhr in Schließrichtung des Absperrorgans und nach dem anschließenden Umschalten der Rohrweiche in Öffnungsrichtung des Absperrorgans betätigbar sind, wobei in der Druckmittelleitung für das in Öffnungsrichtung abströmende Druckmittel ein einstellbares Druckhalteorgan angeordnet ist. Um die unbehinderte Druckmittelzufuhr in Schließrichtung zu gewährleisten, ist das Druckhalteorgan zweckmäßig durch ein in Zuströmrichtung öffnendes Rückschlagventil überbrückt. Das Druckhalteorgan kann beispielsweise als Druckbegrenzungsventil oder als Druckhalteventil ausgebildet sein. Eine weitere Verbesserung in dieser Hinsicht kann dadurch erzielt werden, daß auch in der Druckmittelleitung für das in Öffnungsrichtung des Absperrorgans zuströmende Druckmittel ein einstellbares Druckhalteorgan angeordnet ist.
- Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung, bei welcher ein oder zwei Rohrweichenumschaltzylinder und ein in der Hydraulikleitung zu diesen Zylindern angeordnetes, über Endlagensignale der Förderzylinder oder deren Antriebszylinder hydraulisch betätigbares Umsteuerventil vorgesehen ist, befindet sich in der zu den Rohrweichenumsteuerzylindern führenden Hydraulikleitung ein zusätzliches Wegeventil, das über ein in der Sperrstellung des Absperrorgans abgreifbares Signal in Durchlaßrichtung durchsteuerbar ist. Wenn das Absperrorgan einen Hydrozylinder als Antriebsmittel aufweist, kann in der Sperrstellung des Absperrorgans an dem Hydrozylinder ein das zusätzliche Wegeventil ansteuerndes, vorzugsweise hydraulisches oder elektrisches Endlagensignal abgegriffen werden.
- Weiter ist es vorteilhaft, wenn in dem zu den Antriebsmitteln des Absperrorgans führenden Druckmittelleitungen ein hydraulisch vorsteuerbares Umsteuerventil angeordnet ist, das zusammen mit dem Rohrweichen-Umsteuerventil über eine gemeinsame hydraulische Vorsteuerleitung ansteuerbar ist, wobei in dem zum Umsteuerventil führenden Vorsteuerleitungen ein weiteres durch Endlagensignale der Rohrweichen-Umsteuerzylinder betätigbares Umsteuerventil angeordnet ist. Um die erwünschte Folgesteuerung zu erhalten, ist in dem zum Rohrweichen-Umsteuerventll und zum Absperrorgan-Umsteuerventil führenden Vorsteuerleitungen ein durch die Endlagensignale der Förderzylinder oder deren Antriebszylinder ansteuerbares Wegeventil angeordnet.
- Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Absnerrorgan als Sitzventil ausgebildet, dessen Ventilsitz im Strömungsweg der unter Druck stehenden Förderleitung und dessen Ventilteller auf der Kolbenstange eines die Antriebsmittel bildenden, doppeltwirkenden Hydrozylinders angeordnet ist. Die Vorverdichtung kann in diesem Falle besonders einfach dadurch erzielt werden, daß in der zum bodenseitigen Anschluß des Hydrozylinders führenden Druckmittelleitung das zum Hydrozylinder öffnende Rückschlagventil und das hierzu parallel geschaltete, eingangsseitig mit dem Hydrozylinder verbundene einstellbare Druckhalteorgan angeordnet ist.
- Die die Förderzylinder betätigenden Antriebszylinder, die Rohrweichenumsteuerzylinder und der Antriebszylinder für das Absperrorgan können durch eine gemeinsame Verstellpumpe mit Druckmittel beaufschlagt werden, wobei die Fördermenge der Verstellpumpe nach Maßgabe der über die Folgesteuerung einstellbaren Betriebszustände variiert werden kann. Die Folgesteuerung läßt sich auch in einer Zweikreisanordnung realisieren, in der die Antriebszylinder für die Förderzylinder einerseits und die Rohrweichenumsteuerzylinder und Antriebsmittel für das Absperrorgan mit verschiedenen Verstellpumpen angesteuert werden. Auch in einer Freifluß-Anordnung unter Verwendung von Reversierpumpen läßt sich die erfindungsgemäße Folgesteuerung verwirklichen.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Die einzige Figur zeigt ein Schlatschema einer Folgesteuerung für eine Zweizylinder-Dickstoffpumpe mit nachgeschlatetem Absperrorgan in Zweikreis-Hydraulik.
- Die Zweizylinder-Dickstoffpumpe besteht im wesentlichen aus zwei Förderzylindern 1,2, deren stirnseitige Öffnungen in einen Materialaufgabebehälter 3 münden und abwechselnd über eine Rohrweiche 4 mit einer Förderleitung 5 verbindbar sind. Die Förderzylinder 1,2 werden über hydraulische Antriebszylinder 6,7 im Gegentakt angetrieben, die ihrerseits über eine verstellbare Hydropumpe 102 und ein Umsteuerventil 40 bodenseitig mit Drucköl beaufschlagt sind und an ihrem stangenseitigen Ende über eine Querleitung 8 hydraulisch miteinander verbunden sind. Zum Zwecke der Hubkorrektur ist an den beiden Enden des Antriebszylinders 7 je eine den betreffenden Antriebskolben überbrückende, ein Rückschlagventil enthaltende Druckausgleichsleitung 9 angeordnet.
- Die Verstellpumpe 102 saugt aus einem Tank 104 über einen Saugfilter 103 Drucköl an. Der Hochdruck wird über das Sicherheitsventil 70 abgesichert. Nach dem Sicherheitsventil 70 gelangt das Drucköl über ein Rückschlagventil 41 in den Hauptschieber 40, der den Hochdruck je nach Vorsteuerung auf die Zylinder 6 und 7 steuert. In der Förderleitung 5 hinter der Rohrweiche befindet sich ein in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Sitzventil ausgebildetes Absperrorgan 83, das in geschlossenem Zustand den Durchtritt in den nachfolgenden Förderbereich 84 sperrt. Das Absperrorgan 83 wird über einen Hydrozylinder 82 angetrieben. Zu diesem Zweck ist der Ventilteller 83 am stirnseitigen Ende des überstehenden Teils der Kolbenstange des Hydrozylinders 82 angeordnet. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel werden der Hydrozylinder 82 und die Umsteuerzylinder 71,72 der Rohrweiche über eine Hilfspumpe 106 mit Drucköl versorgt. Ebenso sind jedoch Einkreisanordnungen mit nur einer Hauptölpumpe sowie die Verwendung von Reversierpumpen für die Druckmittelbeaufschlagung der einzelnen Verbraucher möglich, ohne daß sich dadurch wesentliches in der Schaltungsanordnung der Folgesteuerung ändert.
- Die Folgesteuerung wird nun durch die Beschreibung eines Umsteuerzyklus näher erläutert:
Am Ende des Druckhubs des Förderzylinders 1 gelangt der Kolben des Antriebszylinders 6 zum stangenseitigen Schaltventil 13 und löst dort einen hydraulischen Impuls aus, der über das in federzentrierter Ruhestellung befindliche Wegeventil 50 auf die Vorsteuerung des elektro-hydraulisch rastenden Wegeventils 10 geschaltet wird. Der Hochdruck der Pumpe 106 gelangt über die durch ein Rückschlagventil voneinander getrennten Anschlußpunkte 14 und 14′ auf die Ventile 10 und 61. Durch das Endlagensignal des Schaltventils 13 wird das Ventil 10 in der in der Zeichnung gezeigten Stellung beaufschlagt. Dadurch gelangt Hochdruck auf die Vorsteuerung des Rohrweichen-Umsteuerventils 30 sowie durch das Ventil 90 und die Steuereinheit 81 zur Vorsteuerung des Umsteuerventils 80. Dadurch werden sowohl das Ventil 30 als auch das Ventil 80 umgesteuert. - Da aber das Wegeventil 61 sich noch in federzentrierter Sperrstellung befindet, liegt an dem Rohrweichen-Umsteuerventil 30 noch kein Öldruck an. Die Rohrweiche bleibt also vorläufig noch in ihrer bisherigen Lage. Durch das gleichzeitig umgesteuerte Ventil 80 liegt andererseits Druck bodenseitig am hydraulischen Antriebszylinder 8 an, der dadurch in Schließrichtung des Absperrorgans 83 betätigt wird. Die Zuströmung des Druckmittels erfolgt ohne Behinderung über das sich zum Hydrozylinder 82 hin öffnende Rückschlagventil 92. In der Schließstellung des Absperrorgans 83 gelangt der Kolben des Hydrozylinders 82 zu einem weiteren Schaltventil 15, dessen Ausgang auf die Vorsteuerung des Ventils 61 geschaltet ist. Durch Aktivierung des Ventils 61 wird Drucköl vom Anschlußpunkt 14 aus über das bereits vorher durchgeschaltete Rohrweichen-Umsteuerventil 30 auf einen der beiden Rohrweichen-Umschaltzylinder 71,72 freigegeben. Die Endlagenstellungen der Rohrweiche werden über die Leitungen 73 und 74 an den Rohrweichen-Umsteuerzylindern 71,72 abgegriffen. Von dort gelangen die Endlagensignale zur Vorsteuerung des Ventils 90, das damit die Vorsteuerung des Ventils 80 umkehrt, das seinerseits einen stangenseitigen Öffnungsdruck auf den Hydrozylinder 82 vom Anschlußpunkt 14′ aus ausübt. Das Endlagensignal wird außerdem über die Leitungen 73 bzw. 74 über das Betriebsartenventil 20 auf die Vorsteuerung des Hauptschiebers 40 gegeben. Dies bewirkt die Umsteuerung des Versorgungsdrucks auf die Antriebszylinder 6,7. Im erläuterten Beispielsfall wird nun der Zylinder 7 bodenseitig mit Druck beaufschlagt, so daß der Förderzylinder 2 einen Druckhub ausführt.
- Der mit Druck beaufschlagte Förderzylinder 2 drückt sein Material über die Rohrweiche 4 gegen das noch in Schließstellung befindliche Absperrorgan 83. Im Förderleitungsbereich 84 hinter dem Absperrorgan kann aufgrund prozeßbedingter Einflüsse ein Überdruck herrschen. Das Absperrorgan ist dann zusätzlich gegen diesen Druck zu öffnen. Dies erfolgt einmal durch die hydraulische Kraft, die stangenseitig auf den Kolben des Antriebszylinders 82 des Absperrorgans wirkt und über das Druckbegrenzungsventil 42 einstellbar ist. Dieser Kraft steht der bodenseitige Ölzustand entgegen, der durch das einstellbare Druckbegrenzungsventil 91 vorgespannt wird. Durch entsprechende Einstellung der Druckbegrenzungsventile 42 und 91 kann das auf das Absperrorgan 83 wirkende Kraftgleichgewicht variiert und eine gewünschte Vorverdichtung eingestellt werden. Durch die Vorverdichtung wird sichergestellt, daß aus dem unter Überdruck stehenden Bereich 84 keine Rückströmung beim Öffnen des Absperrorgans 83 auftritt.
- In den Endlagen des Antriebszylinders 6 und bodenseitiger Druckbeaufschlagung des Antriebszylinders 82 wird über einen Signalabgriff in der Zuleitung zum Zylinder 82 das Ventil 66 durchgesteuert und das Sicherheitsventil 70 geöffnet. Damit kann der Hauptölstrom von der Pumpe 102 ungehindert zum Tank abfließen. Das Ventil 66 wird beim Öffnen des Absperrorgans 83 wieder entlastet. Ein Nachteil dieser Anordnung besteht allerdings darin, daß die Ölmenge der Hauptpumpe während der Umsteuerzeit ohne Nutzen zum Tank fließt. Durch entsprechende Vorkehrungen kann auch erreicht werden, daß die Hauptförderpumpe 102 während der Umsteuerzeit auf Fördermenge Null zurückgeschwenkt wird.
- Die Endlagensignale an den Antriebszylindern 6,7, an den Rohrweichen-Umschaltzylinder 71,72 und am Hydrozylinder 82 können über geeignete Sensoren oder Näherungsschalter e1,e2,e3,e4 und e5 auch elektrisch abgegriffen und zur Umsteuerung der Wegeventile 10 (e1,e2) bzw. 90 (e3,e4) sowie zur Ansteuerung der Hauptölpumpe 102 (e5) verwendet werden.
- Die Ventile 20 und 50 sind zweckmäßig mechanisch miteinander verbunden. Am Ventil 20 können die Betriebsarten Null, Vor- und Rückförderung manuell eingeleitet werden. In der Stellung "Rückförderung" wird zugleich das Ventil 50 angesteuert. Wenn, wie in der Zeichnung angedeutet ist, das Betriebsartenventil 20 elektrisch angesteuert wird, so wird auch das Ventil 50 in der Stellung "Rückförderung" elektrisch angesteuert.
- Die Steuereinheit 81 wird im Normalbetrieb der Anlage über die Anschlüsse 86 mit elektrischer Spannung versorgt. Unter Versorgungsspannung werden die Steuerleitungen 87 und 89 sowie 87′ und 89′ verbunden. Im spannungslosen Zustand, z.B. bei einer Notabschaltung, muß dagegen sichergestellt werden, daß das Absperrorgan 83 durch bodenseitige Beaufschlagung des Zylinders 82 geschlossen wird. Die Steuereinheit 81 muß daher eigensicher, ohne Spannung, die Leitungen 88 und 89 verbinden, und damit unabhängig von der momentanen Schaltstellung des Ventils 80 dafür sorgen, daß der Zylinder 82 bodenseitig mit Drucköl beaufschlagt wird und das Absperrorgan 83 schließt. Gleichzeitig wird dann die Leitung 89′ auf die Tankleitung 88′ geschaltet. Der über das Rückschlagventil 110 durch die Pumpe 106 mit Drucköl beaufschlagbare Druckspeicher 111 gewährleistet, daß im Notfall, bei versagender Ölversorgung, das Absperrorgan 83 aufgrund des Ölvorrates im Druckspeicher 111 schließt.
Claims (14)
- Dickstoffpumpe mit zwei über stirnseitige Öffnungen in einen Materialaufgabebehälter mündenden, abwechselnd arbeitenden Förderzylindern, mit einer innerhalb des Materialaufgabebehälters angeordneten, eintrittsseitig abwechselnd an die Öffnungen der Förderzylinder anschließbaren und die jeweils andere Öffnung freigebenden und austrittsseitig mit einer Förderleitung verbindbaren Rohrweiche, und mit einem in Förderrichtung hinter der Rohrweiche angeordneten Absperrorgan, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (83) nach Maßgabe eines zwischen der Förderleitung und der Rohrweiche mit hydraulischen oder pneumatischen Mitteln einstellbaren Differenzdrucks von seiner Schließstellung in seine Offenstellung umsteuerbar ist.
- Dickstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (83) bei Erreichen eines vorgegebenen Vorverdichtungsdrucks in der Rohrweiche (4) von der Schließstellung in die Offenstellung umsteuerbar ist.
- Dickstoffpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (83) durch hydraulisch oder pneumatisch betätigbare Antriebsmittel (82) über eine Folgesteuerung so ansteuerbar ist, daß die Antriebsmittel (82) bei Beendigung eines Druckhubs in den Förderzylindern (1,2) und vor der Umsteuerung der Rohrweiche (4) bei unbehinderter Druckmittelzu- und -abfuhr in Schließrichtung des Absperrorgans (83) und nach dem anschließenden Umschalten der Rohrweiche (4) in Öffnungsrichtung des Absperrorgans (83) betätigbar sind, wobei in der Druckmittelleitung für das in Öffnungsrichtung abströmende Druckmittel ein einstellbares Druckhalteorgan (91) angeordnet ist.
- Dickstoffpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckhalteorgan (91) durch ein in Zuströmrichtung öffnendes Rückschlagventil (92) überbrückt ist.
- Dickstoffpumpe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckhalteorgan als Druckbegrenzungsventil (91) oder als Druckhalteventil ausgebildet ist.
- Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einem oder zwei Rohrweichen-Umschaltzylindern (71,72) und einem in der Hydraulikleitung zu den Rohrweichen-Umschaltzylindern angeordneten, über Endlagensignale (12,13) der Förderzylinder (1,2) oder deren Antriebszylinder (6,7) hydraulisch betätigbares Rohrweichen-Umsteuerventil (30), dadurch gekennzeichnet, daß in der zu den Rohrweichen-Umsteuerzylindern (71,72) führenden Hydraulikleitung ein zusätzliches Wegeventil (61) angeordnet ist, das über ein in der Sperrstellung des Absperrorgans (83) abgreifbares Signal (15) von seiner Sperrstellung in seine Durchlaßrichtung durchsteuerbar ist.
- Dickstoffpumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (83) einen Hydrozylinder (32) als Antriebsmittel aufweist, und daß and dem Hydrozylinder (82) in Sperrstellung des Absperrorgans (83) ein das zusätzliche Wegeventil (61) ansteuerndes, vorzugsweise hydraulisches oder elektrisches Endlagensignal (15) abgreifbar ist.
- Dickstoffpumpe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den zu den Antriebsmitteln (82) des Absperrorgans (83) führenden Druckmittelleitungen ein hydraulisch vorsteuerbares Umsteuerventil (80) angeordnet ist, daß das Absperr-Umsteuerventil (80) und das Rohrweichen-Umsteuerventil (30) über gemeinsame Leitungen hydraulisch vorsteuerbar sind, wobei in den zum Absperrorgan-Umsteuerventil (80) führenden Vorsteuerleitungen ein weiteres, durch Endlagensignale (73,74) der Rohrweichen-Umsteuerzylinder (71,72) betätigbares Umsteuerventil (90) angeordnet ist.
- Dickstoffpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in den zum Rohrweichen-Umsteuerventil (30) und zum Absperrorgan-Umsteuerventil (80) führenden Vorsteuerleitungen ein durch die Endlagensignale der Förderzylinder (1,2) oder deren Antriebszylinder (6,7) ansteuerbares Wegeventil (10) angeordnet ist.
- Dickstoffpumpe nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch eine vorzugsweise elektrisch betätigbare, als Notabschaltblock dienende Steuereinheit (81), in deren Normalbetrieb das Absperrorgan- und Steuerventil (80) über das weitere Umsteuerventil (90) vorsteuerbar ist und in deren Notabschaltstellung die Antriebsmittel (82) des Absperrorgans (83) mit Druck in Schließrichtung beaufschlagbar sind.
- Dickstoffpumpe nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen die Antriebsmittel (82) des Absperrorgans (83) in Schließrichtung beaufschlagbaren Druckspeicher (111).
- Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (83) als Sitzventil ausgebildet ist, dessen Ventilsitz im Strömungsweg der unter Druck stehenden Förderleitung (5,84) und dessen Ventilteller auf der Kolbenstange eines die Antriebsmittel (82) bildenden, doppeltwirkenden Hydrozylinders angeordnet ist, daß in der zum bodenseitigen Anschluß des Hydrozylinders (82) führenden Druckmittelleitung das zum Hydrozylinder (82) öffnende Rückschlagventil (92) und das hierzu parallel geschaltete, eingangsseitig mit dem Hydrozylinder (82) verbundene einstellbare Druckhalteorgan (91) angeordnet ist.
- Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die die Förderzylinder (1,2) betätigenden Antriebszylinder (6,7) die Rohrweichen-Umsteuerzylinder (71,72) und die Antriebsmittel (82) für das Absperrorgan durch eine gemeinsame Verstellpumpe (102) mit Druckmittel beaufschlagbar sind, und daß die Fördermenge der Verstellpumpe nach Maßgabe der über die Folgesteuerung einstellbarer Betriebszustände verstellbar ist.
- Dickstoffpumpe nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckmittelleitung für das in Öffnungsrichtung des Absperrorgans (83) in die Antriebsmittel (82) zuströmende Druckmittel ein einstellbares Druckhalteorgan (42), insbesondere ein Druckbegrenzungs- oder ein Druckhalteventil angeordnet ist.
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