CH413253A - Elektrisch angetriebene Nagelfeile - Google Patents
Elektrisch angetriebene NagelfeileInfo
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Classifications
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Description
Elektrisch angetriebene Nagelfeile Elektrisch angetriebene Nagelfeilen sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekannt. So gibt es z. B. solche Nagelfeilen, welche mit einem elektri schen Rasierapparat kombiniert sind, sei es, dass dessen Scherkopf zusätzlich mit mindestens einer Nagelfeile ausgerüstet ist, oder sei es, dass sein Scherkopf gegen einen mindestens eine Nagelfeile aufweisenden Feilkopf auswechselbar ist.
Die bisher bekannten elektrisch angetriebenen Nagelfeilen haben jedoch bis anhin keinen grossen Anklang ge funden, weil ihre Handhabung nicht einfach genug war und eine gewisse übung und Geschicklichkeit erforderte. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung behoben.
Die Erfindung betrifft eine elektrisch angetrie bene Nagelfeile, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie ein zylindrisches Gehäuse besitzt, dessen eines Ende einen Ansatz bildet, welcher in einen in stumpfem Winkel vom Gehäuse abstehenden Stutzen übergeht, in welchem ein konisches Schiebergehäuse eingesetzt ist, und dass im Gehäuse ein mittels eines am Gehäuse angeordneten Schalters ein- und aus schaltbarer Elektromotor mit zur Gehäuseachse paralleler Welle angeordnet ist, auf dessen in den ge nannten Ansatz ragendem Wellenstumpf ein Kegel zahnrad sitzt, mit welchem ein zweites,
auf einer in einen am Motorgehäuse sitzenden Support eingesetz ten Achse gelagertes Kegelzahnrad im Eingriff steht, in welches ein Kurbelzapfen eingesetzt ist, auf wel chem der eine Pleuelkopf einer Pleuelstange gelagert ist, deren anderer Kopf mit dem inneren Ende eines in einer Führung im genannten Schiebergehäuse nichtdrehbar geführten Schiebers gelenkig verbunden ist, in dessen äusseres Ende der aus dem Schieberge- häuse vorstehende Schaft einer Nagelfeile verrastet eingesetzt ist.
Eine solche elektrisch angetriebene Nagelfeile liegt bequem in der Hand des Benützers und ist leicht zu führen, insbesondere, wenn das Schiebergehäuse und damit die eigentliche Nagelfeile in einem Winkel von 110-135 von dem den Handgriff bildenden Gehäuse absteht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen axialen Schnitt durch eine elektrisch angetriebene Nagelfeile, Fig.2 eine Ansicht dieser elektrisch angetriebe nen Nagelfeile in Richtung des Pfeiles A der Fig. 1, und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in der Fig. 1 in grösserem Massstab.
Die dargestellte elektrisch angetriebene Nagelfeile besitzt ein den Handgriff bildendes, zylindrisches Ge häuse, welches aus zwei koaxial zusammenge schraubten Teilen la und 1b aus elektrisch nichtlei tendem Material, vorzugsweise einem bruchsicheren Kunststoff, wie z. B. Polyvinylchlorid, Polyamid, be steht. Der Teil 1a besitzt an seinem gegen den Teil 1b zu liegenden Ende ein Aussengewinde und der Teil 1b an seinem gegen den Teil la zu liegenden Ende ein entsprechendes Innengewinde.
Im Teil la des Gehäuses ist eine zylindrische Trockenbatterie 2 und im anderen Teil 1b ein durch diese gespeister Elek tromotor 3 mit zur Gehäuseachse paralleler Welle angeordnet. Mittels eines am Teil 1b des Gehäuses vorgesehenen Schalters 4 kann der Elektromotor 3 ein- und ausgeschaltet werden.
Das vom Teil 1a ab gewendete Ende des Teiles 1b des Gehäuses bildet einen Ansatz 1c, welcher in einen in stumpfem Win kel vom Gehäuse la, 1b abstehenden, konischen Stutzen 1d übergeht, in welchen ein konisches Schiebergehäuse 5 eingesetzt ist. In diesem Schieber gehäuse 5 ist eine Führung für einen zylindrischen Schieber 6 vorgesehen.
Der Schieber 6 besitzt an sei nem inneren Teil zwei einander diametral gegenüber liegende Rippen 6a, welche in Kulissenführungen 5a im Schiebergehäuse 5 geführt sind und damit eine Drehung des Schiebers 6 um seine Achse verhindern. In einer axialen Bohrung des äusseren Teiles des Schiebers 6 ist der zylindrische Schaft 7a einer Nagelfeile 7 durch einen Rasterstift 7b bajonettver- schlussartig verrastet gehalten.
Auf dem in den An satz 1c des Gehäuses ragenden Wellenstumpf 3a des Elektromotors 3 sitzt ein Kegelzahnrad 8, mit wel chem ein zweites Kegelzahnrad 9 im Eingriff steht, welches auf einer Achse 10 gelagert ist, die in einen Support 11 fest eingesetzt ist, welcher mit dem Motorgehäusedeckel fest verbunden, z. B. an diesem angeschraubt oder in diesem eingeleimt ist. In das Kegelzahnrad 9 ist ein Kurbelzapfen 12 eingesetzt, auf welchem ein geschlossener Pleuelkopf einer Pleu elstange 13 gelagert ist.
Der andere, gabelförmige Kopf dieser Pleuelstange 13 ist mittels eines Bolzens 14 am inneren Ende des Schiebers 6 angelenkt.
Das den Handgriff bildende Gehäuse 1a, 1b wird mit einer Hand umfasst, so, dass der Daumen frei bleibt, um den Schalter 4 betätigen zu können. Der Ansatz 1c mit dem Schiebergehäuse 5 ist zur Achse des Gehäuses<I>la,</I> 1b in einem solchen Winkel ge neigt, dass das Arbeiten mit der Nagelfeile 7 keine Schwierigkeiten bereitet und die eigentliche Nagel feile 7 leicht den Rändern der Fingernägel entlang geführt werden kann. Es hat sich gezeigt, dass ein Winkel von 110-135 zwischen der Achse des Ge häuses la, lb und der Achse des Schiebergehäuses 5 besonders geeignet ist.
Um das Eindringen von Feil staub in das Schiebergehäuse 5 zu verhindern, wird auf das Ende dieses Schiebergehäuses 5 zweckmässig eine Manschette aus Gummi oder einem Kunststoff aufgesetzt, welche sowohl am Schiebergehäuse 5 als auch am Schaft der Nagelfeile 7 dicht anliegt.
Die Teile la und 1b des Gehäuses können statt miteinander verschraubt auch durch einen Bajonett- verschluss od. dgl. miteinander verbunden sein.
An Stelle der Trockenbatterie 2 kann auch ein Akkumulator vorgesehen sein, in welchem Falle am Teil la des Gehäuses zweckmässig eine mit den Klemmen des Akkumulators verbundene Steckdose vorgesehen wird, um den Akkumulator unter Zwi schenschaltung eines Gleichrichters an jedem Strom netz aufladen zu können.
Gegebenenfalls kann aber der Elektromotor 3 der Nagelfeile unter Verzicht auf eine eigene Stromquelle mit einem Anschlusskabel zum Anschliessen an eine Steckdose eines Stromnetzes versehen sein. Dies ist insbesondere da angezeigt, wo die elektrisch angetrie bene Nagelfeile professionell verwendet und deshalb sehr häufig in Betrieb genommen wird, z. B. in Mani- cure- und Coiffeurgeschäften.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrisch angetriebene Nagelfeile, dadurch ge kennzeichnet, dass sie ein zylindrisches Gehäuse (la, 1b) besitzt, dessen eines Ende einen Ansatz (1c) bil det, welcher in einen in stumpfem Winkel vom Ge häuse (la, 1b) abstehenden Stutzen (1d) übergeht, in welchen ein konisches Schiebergehäuse (5) eingesetzt ist, und dass im Gehäuse (la, 1b) ein mittels eines am Gehäuse (la, 1b) angeordneten Schalters (4) ein- und ausschaltbarer Elektromotor (3) mit zur Gehäu seachse paralleler Welle angeordnet ist, auf dessen in den genannten Ansatz ragendem Wellenstumpf (3a) ein Kegelzahnrad (8) sitzt,mit welchem ein zweites, auf einer in einen am Motorgehäusedeckel sitzenden Support (11) eingesetzten Achse (10) gelagertes Kegelzahnrad (9) im Eingriff steht, in welches ein Kurbelzapfen (12) eingesetzt ist, auf welchem der eine Pleuelkopf einer Pleuelstange (13) gelagert ist, deren anderer Kopf mit dem inneren Ende eines in einer Führung im genannten Schiebergehäuse (5) nicht drehbar geführten Schiebers (6) gelenkig ver bunden ist, in dessen äusseres Ende der aus dem Schiebergehäuse (5) vorstehende Schaft einer Nagel feile (7) verrastet eingesetzt ist. UNTERANSPRüCHE 1.Elektrisch angetriebene Nagelfeile nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das den Handgriff bildende Gehäuse aus zwei koaxialen, lös bar miteinander verbundenen Teilen (la und 1b) be steht, in deren einem, den Ansatz (1c) aufweisenden Teil (1b) der Elektromotor (3) und in deren anderem Teil (la) die Stromquelle für den Elektromotor (3) angeordnet ist. 2. Elektrisch angetriebene Nagelfeile nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom quelle für den Elektromotor (3) eine Trockenbatterie (2) ist. 3.Elektrisch angetriebene Nagelfeile nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom quelle für den Elektromotor (3) ein Akkumulator ist und dass am Gehäuse (la, 1b) eine mit den Klemmen des Akkumulators verbundene Steckdose zum An- schluss eines Aufladekabels vorgesehen ist. 4. Elektrisch angetriebene Nagelfeile nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektro motor (3) mit einem Anschlusskabel zum Anschlies- sen an ein Stromnetz versehen ist. 5.Elektrisch angetriebene Nagelfeile nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schieb ergehäuse (5) in einem Winkel von 110-135 vom Gehäuse (la, lb) absteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1384264A CH413253A (de) | 1964-10-26 | 1964-10-26 | Elektrisch angetriebene Nagelfeile |
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| CH1384264A CH413253A (de) | 1964-10-26 | 1964-10-26 | Elektrisch angetriebene Nagelfeile |
Publications (1)
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| CH413253A true CH413253A (de) | 1966-05-15 |
Family
ID=4395795
Family Applications (1)
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| CH1384264A CH413253A (de) | 1964-10-26 | 1964-10-26 | Elektrisch angetriebene Nagelfeile |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH413253A (de) |
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1964
- 1964-10-26 CH CH1384264A patent/CH413253A/de unknown
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