CH407016A - Maschine zum Herstellen von Röhren aus Stahlband, das in einer Rohrformvorrichtung schraubenlinienförmig verformt und anschliessend verschweisst wird, und Verfahren zum Betrieb der Maschine - Google Patents

Maschine zum Herstellen von Röhren aus Stahlband, das in einer Rohrformvorrichtung schraubenlinienförmig verformt und anschliessend verschweisst wird, und Verfahren zum Betrieb der Maschine

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Publication number
CH407016A
CH407016A CH6622458A CH6622458A CH407016A CH 407016 A CH407016 A CH 407016A CH 6622458 A CH6622458 A CH 6622458A CH 6622458 A CH6622458 A CH 6622458A CH 407016 A CH407016 A CH 407016A
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CH
Switzerland
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machine according
pipe
strip
dependent
rollers
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Application number
CH6622458A
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English (en)
Inventor
Kueckens Alexander
Original Assignee
Ottensener Eisenwerk Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/12Making tubes or metal hoses with helically arranged seams
    • B21C37/128Control or regulating devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description


  Maschine     zum    Herstellen von Röhren aus Stahlband, das in     einer        Rohrformvorrichtung          schraubenlinienförmig    verformt und     anschliessend    verschweisst wird,  und Verfahren zum     Betrieb    der Maschine    Wenn es sich darum handelt,     mittels    einer be  kannten     Rohrformvorrichtung    aus einem     endlosen     Stahlband ein Rohr     mit    schraubenlinienförmiger  Schweissnaht herzustellen, sind bekanntlich zusätzli  che Einrichtungen wie Richtwalzwerke und     Hilfs-          treibwalzen    o. dgl.

   erforderlich, um das Material in  die Antriebs- bzw. vorgeschalteten Richtwalzen .ein  führen zu können. Vielfach ist es notwendig, insbe  sondere bei stärkeren Stahlbändern, diese anfangs  vorzuwärmen, um     eine    bessere     Biegefähigkeit    und  somit ein     hcichteires    Einführen in die dem     Richtwalz-          werk    vorgeschalteten     Hilfstreibwalzun    zu erzielen.  



  Sinn der Erfindung     ist    es, diese zusätzlichen Ein  richtungen einzusparen und eine vorzugsweise trans  portable Vorrichtung zu schaffen, mit der Rohre am       Ort    ihres Bedarfs fertig geschweisst und     endenbear-          beitet    erstellt werden können.  



  Erreicht wird dies dadurch, dass sich die Band  stahlbobine mit ihrem Gewicht direkt oder     indirekt     auf einer angetriebenen Walze .des Antriebs- und  Förderaggregates abstützt und der Antrieb der Band  stahlbobine nur durch Reibungsschluss mit der ange  triebenen Walze erfolgt;

   dass das von der     Bandstahl-          bobine    abgezogene Band     einerseits    nur durch das das  Band fördernde Walzenpaar des Antriebs- und     För-          deraggregates    und andererseits nur unmittelbar vor  der     Rohrformvorrichtung    durch Führungsbacken  seitlich geführt ist,

   und dass zwischen diesen beiden       Bandseitenführungsstellen    eine     Bandbeschneidungs-          vorrichtung    zum     Besäumen    des Bandes sowie eine  Schweissvorrichtung zum Verbinden der Rückkante    eines von seiner     Bobine    abgelaufenen Bandes mit der  Anfangskante eines neu abzuspulenden     Bandes    ange  ordnet ist und dass hinter .der     Rohrformvorrichtung     eine die Enden des innen und aussen fertig     ge-          schweissten    Rohres gleichzeitig     fertig    bearbeitende  Vorrichtung zum Abtrennen der Rohre von.

   ge  wünschter     Länge    vorgesehen ist.  



  Was den     Bobinenantrieb        anbelangt,    so kann die       Bobine    entweder mit der abzuziehenden obersten  Bandlage     ummittelbar    auf der Antriebswalze, diese  etwa halbkreisförmig umschlingend, oder     mittelbar     auf einer oder mehreren von .der     Antriebswalze    ange  triebenen Ablaufrollen ruhen, wobei die natürliche       Abrollkrümmung    zur Einführung in die     Walzen    aus  genutzt wird.  



  Die     Bandstahlbobine    kann dabei von den, von  der Antriebswalze angetriebenen Ablaufrollen  zwangsläufig mit gleicher     Umlaufgeschwindigkeit    der       Antriebswalze    angetrieben werden.  



  Dadurch kann unter Verzicht auf die bisher be  kannten technischen     Hilfsmittel    ein absoluter Gleich  lauf zwischen Geschwindigkeit der Antriebswalze  und der     Abwickelgeschwindigkeit    .der     Bandstahlbo-          bine    erzielt werden. Gleichzeitig werden Biege- oder  Einführungsvorrichtungen zur Antriebswalze, was  besonders bei stärkeren Bändern unvermeidlich ist,       eingespart,    wenn die natürliche     Abrollkrümmung    des       Bandstahdstreifens    für die Einführung in die Walze  ausgenutzt     wird.     



  Dadurch ist es auch möglich geworden, das       Richtwalzwerk    mit den     Hilfstreibwalzen    zum Einfüh-           ren    eines neuen     Coilanfangs        einzusparen,    weil nun  mehr das Band in die     Treibwalzen    so eingeführt wer  den kann,     dass    die Abwicklung des     Bandstahles    in  einem Radius erfolgt, der es     gestattet,

      das Band in  nerhalb     seiner        Elastizitätsgrenze    ohne     Knickbildun-          gen!        in    die     Antriebswalzen        einzuführen.    Jedes Band,  welches     normalerweise    von einer Ablaufhaspel     in    die  Waagerechte abgezogen wird, ist der Gefahr     einer          Knickbildung    ausgesetzt.

   Aus diesem Grunde sind  hinter bekannten     Abhaspelvorrichtungen        Richtwalz-          werke    eingeschaltet, um solche Knicke aus dem  Stahlband wieder auszuwalzen. Bei der beschriebe  nen     Coilanordnung    wird     eine    Knickbildung im Band  zuverlässig     vermiedem4    ohne dass platzbeanspru  chende     Richtwalzen    notwendig sind.  



  Durch diese Anordnung ist ein weiterer Vorteil  gegeben, der     darin    besteht, dass infolge des nur     ge-          ringen    Abstandes     zwischen        Bobine    und     Verfor-          mungswerkzeug    die seitliche     Bandführung,    die für  einen     einwandfreien    Schweissprozess von höchster  Wichtigkeit ist, wesentlich .erleichtert wird, weil das  Band nur einem Festpunkt in den     Antriebswalzen     und einem Festpunkt in oder     unmittelbar    vor dem       Verformungswerkzeug    unterliegt.

   Durch     die    Erfin  dung ist es auch möglich geworden, ein vor den An  triebswalzen angeordnetes Schubblech vorzusehen,  das auf Rollen gelagert zwischen die     Antriebswalzen     vorgeschoben werden     kann    und .dadurch den weite  ren Vortrieb des     Bandstahlendes    bewirkt. Nach Um  steuerung der     Antriebswalzen    wird dann das Schub  blech in seine Ausgangsposition zurückgefahren. Da  durch wird dem bisherigen     übelstand        begegnet,        dass     der von der     Bobine    kommende     Bandstahlstreifen     nach Verlassen der Antriebswalzen keinen Vortrieb  mehr erhält.

    



  Des weiteren ist zwischen den Treibwalzen     und     dem     Verformungswerkzeug    eine Schweissvorrichtung  vorgesehen, wodurch ermöglicht wird, dass das Ende  des     vorhergehenden        Stahlbandes    mit dem Anfang des  nachfolgenden Bandes verschweisst werden kann und  Rohre von beliebiger Länge ohne besondere Arbeits  unterbrechung und Materialverlust hergestellt werden  können.

   Ist das letzte Ende der     Bandstahlbobine    un  brauchbar, so     fährt    man das Stahlband bis zu dem  noch verwendbaren Bandende bis zur     Schweissvor-          richtung,    hier kann ein Abtrennen der Bandzunge       resp.    des unbrauchbaren Bandendes, welches durch  Umsteuerung der Walze nach hinten ausgeworfen  werden     kann.    Nunmehr kann der Bandanfang des       nächsten        Coils    bis zum Schweisskanal vorgetrieben  und am Schweisskanal verschweisst werden.     Ein     Bremsmotor kann das Vorschieben des neuen Band  anfanges exakt     bis    an die Kante des Bandendes ge  statten.

   In diesem Falle kann ebenfalls ein     endloses     Rohr erzeugt werden ohne Benutzung eines     Schub-          bleches.     



  Um ein einwandfreies     Innen,-    und     Aussen-          schweissen        innerhalb    des     Verformungswerkzeugs    zu       erreichen;    kann eine Steuertechnik zur automatischen  Einstellung .des     Einlaufwinkels    und somit des         Schweissspaltabstandes    vorhanden sein. Das Stahl  band läuft in das     Verformungswerkzeug    ein,     die    in  einem     bestimmten        Winkel    zum     Bandeinlauf    einge  stellt ist.

   Das Band wickelt sich dadurch schrauben  förmig ab, und die gekrümmte Bandkante läuft gegen  die noch gerade zulaufende     Bandkante.     



  Da an dieser Stelle der     Verschweissungsprozess     durchgeführt wird, ist die exakte Führung des Kanten  abstandes von höchster Bedeutung. Die bekannten       Spiralrohr-Herstellungsverfahren    versuchen dieses  Problem dadurch zu lösen, dass durch laufende Beo  bachtung     eine    Steuerung des     Schweissspaltabstandes     dadurch erfolgt, dass durch entsprechendes Drücken  nach rechts oder links das auslaufende Rohr bewegt       wird.    Diese manuell ausgeübte Methode ist ungenau  und setzt - wie gesagt - eine ständige Kontrolle vor  aus.

   Es ist ferner bekannt, dass man das auslaufende  Rohr auch automatisch     steuern    kann, indem an den  Bandkanten elektrische     Tastorgane    angebracht wer  den, die bei Veränderung des     Einlaufwinkels    über ein  motorisch angetriebenes Steuerorgan die ausglei  chenden Rohrbewegungen vornimmt. Auch diese  Methode ist nicht zuverlässig und beseitigt nicht die  Gefahr einer schlechten Nahtherstellung, weil u. U.  der     Einlaufwinkel    sich so stark verändert, dass er  durch die Steuerorgane nicht mehr zuverlässig  justiert werden kann.

   Es muss in diesem Zusammen  hang     berücksichtigt    werden, dass besonders bei Roh  ren mit grossen Durchmessern und Wandstärken die  Rohrelastizität so     gering    ist, dass bei Steuerbewegun  gen die gesamte Rohrlänge u. U. bis zu 25 m ver  schoben werden muss, wodurch am Rohrende ein  unvertretbar hoher Ausschlag erfolgt, und Kräfte er  forderlich werden, die steuertechnisch nicht mehr  bewältigt werden     können.    Solche     Fälle    können z. B.

    auftreten, wenn durch     eine    starke     Säbeligkeit        (cam-          ber)    des Bandes oder durch seitliche Verschiebungen  des durch die Transportwalzen laufenden Stahlban  des oder eine mehr oder weniger starke     Breitentole-          ranz    des Bandes eine Bandabwanderung an der Stelle  des Einlaufes in das     Verformungswerkstück    eintritt.  Durch seitliche Bandführungen können keine unbe  grenzten Führungsdrücke auf das Band ausgeübt  werden, weil hiermit u. U. eine zu starke, auch einsei  tige     Kantenstauchung    verbunden ist.

   Dieses Problem  kann absolut zuverlässig dadurch gelöst werden,     dass     eine vollautomatische, kombinierte Steuermethode  angewandt wird, die einen vollendeten gleichbleiben  den Spaltabstand auch bei ungünstigen Verhältnissen  garantiert. Betrachtet     man,    das einlaufende Band als  Schenkel     eines    Winkels und das austretende Rohr als  den anderen Schenkel, so hat man bisher Steuerbe  wegungen     manuell    oder automatisch auf den Rohr  schenkel übertragen.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform der  Maschine ist im Mittelpunkt des     Verformungswerk-          zeuges    ein Drehpunkt vorhanden und durch Band  kanten-Tastorgane werden Steuerimpulse auf den  hinteren Teil der Maschine übertragen. Somit wird  also nicht nur der     Rohrschenkel,    sondern auch der      einlaufende     Bandstahlschenkel    gesteuert.

   Durch  gleichmässige oder progressive Steuerimpulse werden  also Bandabwanderungen und Veränderungen des       Einlaufwink Is    erfasst, so dass     der        Schweisskanten-          abstand    mit grösster Präzision     kontrolliert    wird, was  die Wirtschaftlichkeit der Anlage durch Verhütung  der Herstellung von Ausschussrohren wesentlich er  höht.

   Besonders vorteilhaft ist diese automatische  Steuermethode bei der angemeldeten Maschine des  wegen, weil durch Fortfall des     Richtwalzwerkes,    der       Einlaufhaspel,    Hilfsantriebe und anderer Elemente  minimale Konstruktionslängen und Gewichte vorlie  gen und somit eine Vereinfachung der Steuerbewe  gungen     durchgeführt    werden kann. Durch diese kom  binierte Steuermethode wird eine absolute Kontrolle  und Einstellung des einmal gewünschten     Schweiss-          spaltabstandes    auch bei     ungünstigsten    Verhältnissen  gewährleistet.  



  In diesem Zusammenhang wird vorteilhaft auch  noch ein Sicherungssystem zur Verhütung der Her  stellung von Ausschussrohren durch schlechte bzw.  unbrauchbare Schweissnähte vorgesehen. Es ist be  kannt, die Länge eines Lichtbogens zu steuern,  wodurch     bekanntlich.    die Qualität einer     Schweissnaht     kontrolliert wird. Zusätzlich kann ebenso die über  wachung aller mechanischen Vorgänge erfolgen,  indem diese     in    Abhängigkeit zum Schweisslichtbogen  gebracht werden.  



  Was das eingangs erwähnte     Endenbearbeiten    der  fertig     geschweissten    Rohre während ihres     Abtrennens     anbelangt, so ist zu bemerken, dass es heute noch  üblich ist, zunächst ein Rohr abzutrennen und dann  mit der     Endenbearbeitung    zu beginnen. Durch die  Vorrichtung bei der Erfindung ist ein neues     Verfah-          ren    dadurch möglich geworden, dass die     Endenbear-          beitung    bereits während der Rohrproduktion beginnt  und erst nachträglich der     Abtrennprozess    einsetzt.  



  Durch die Art der     angemeldeten    Konstruktion ist  es möglich geworden, das Stahlband an der Eintritts  stelle des     Verformungswerkzeuges    so exakt zu füh  ren, dass     ein        seitliches    Verschieben des einlaufenden  Stahlbandes unmöglich geworden ist. Die bekannten       Spiralrohrmaschinen    müssen - um eine vollautoma  tische     Schwoissspaltsteuerung    zu erzielen, in     bekann-          ter    Weise den Spaltabstand messen, wofür es eine  Vielzahl Systeme gibt und diese Ergebnisse auf eben  falls bekannte Steuer- oder Regelorgane     übertragen     werden; z.

   B. werden an den Bandkanten     Tastorgane     angebracht, die den Kantenabstand     resp.    die Spalt  breite messen. Durch die Unregelmässigkeit der       Stahlkante    können hierbei auch Impulse ausgelöst  werden, die die Steuerorgane in Bewegung setzen,  obgleich keine echte Spaltänderung eingetreten ist.  Solche Unregelmässigkeiten an beiden Kanten kön  nen sich im negativen Falle addieren und somit fal  sche Steuerimpulse auslösen.  



  Die vorerwähnte Steuermethode bezieht sich auf  die Kontrolle der beiden Bandkanten     resp.    auf die  Messung des Schweissspaltes und verhindert gleich  zeitig das Registrieren von vorübergehenden Unre-         gelmässigkeiten    in der     Bandkante    durch leichte     Hök-          ker,        \dellen,        Gratbildung    o. dgl., indem unter Bezug  nahme auf den exakten Bandeinlauf an der Eintritts  stelle in das     Verformungswerkzeug    nur der Zulauf  der von oben kommenden Bandkante in seiner Rich  tung kontrolliert wird.  



  Abweichungen von der vorgeschriebenen Rich  tung werden in bekannter Weise auf ein Regelorgan  am austretenden Rohr     übertragen,    indem das Rohr  jeweils in eine Richtung gedrängt     wird,    die den Ein  lauf der von oben kommenden     Bandkante    korrigiert.  Gleichzeitig wird     ein    Zeitglied     eingeschaltet,    welches  diese Steuerimpulse mit Verzögerung     überträgt,    so       dass        Unregelmässigkeiten    - auch der einen Kante   keine unnötigen oder falschen Steuerimpulse hervor  ruft. Dadurch ist es möglich geworden, auf die Mes  sung des Kantenabstandes durch zwei Taster in bis  her bekannter Weise zu verzichten.  



  Durch die Art der Bandführung ist es     ebenfalls     möglich geworden,     ein    Rohr mit bisher unbekannt  engen     Durchmessertoleranzen    herzustellen. Bekannt  lich ist der Rohrdurchmesser eine Funktion aus  Bandbreite, Innendurchmesser, des     Verformungs-          werkzeuges    und des     Einlaufwinkels    des Bandes in das       Verformungswerkzeug.    Da bei den bekannten Syste  men mehr oder weniger starke Bandabwanderungen  an der Eintrittsstelle des     Verformungswerkzeuges     eintreten können,

   werden diese     nach    Messung des       Bandkantenabstandes    als Steuerimpulse auf das aus  tretende Rohr übertragen. Dadurch ergibt sich eine  Winkelveränderung, ,die     wiederum        eine    mehr oder  weniger starke     Veränderung    des Rohrdurchmessers  zufolge hat.  



  Durch .das     Konstanthalten    der etwa horizontal  einlaufenden Bandkante sind im vorliegenden Falle  seitliche Abwanderungen nicht mehr möglich, so dass  nur noch geringste Verschiebungen des von oben  kommenden Bandes möglich sind. Diese Verschie  bungen sind so gering, dass im Gegensatz zu den be  kannten Einrichtungen nur noch     minimale    Steuerim  pulse auf das austretende Rohr übertragen werden  und somit kaum messbare     Winkelveränderungen    ein  treten. Dieses     wiederum    hat zur Folge, dass das auf       d r        beschriebenen        Spiralrohrmaschine    gefertigte  Rohr so enge Toleranzen hat, :dass diese im Durch  messer praktisch kaum messbar sind.

   Die in der Pra  xis bereits durch staatliche Prüfstellen vorgenomme  nen Untersuchungen ergaben, dass das Rohr aller  höchstens nur etwa     1/1o    der international zugelassenen  Toleranzen aufweist.  



  Bei den bekannten Verfahren zum Herstellen von  Rohren mit     wendelförmiger    Schweissnaht können       fertigungstechnische    Schwierigkeiten dadurch entste  hen, dass die zu verschweissenden Kanten des Stahl  bandes .dazu neigen, sich     gegeneinander    im     Verfor-          mungswerkzeug    zu versetzen.

       Hinzu    kommt, dass die  Kanten sogar verletzt oder gestaucht werden können,  indem besonders bei einem Grossrohr der Rohraus  trieb aus dem     Verformungswerkzeug    bei zunehmen  der Länge einen     zunehmenden        Druck    auf das in     das         Verformung     swerkzeug    einlaufende Stahlband ausübt.

    Ferner entstehen Schwierigkeiten ,dadurch,     ,dass        ein          Verformungswerkzeug        entweder    aus einer     kalibrier-          ten    Hülse besteht oder aber aus Rollen,     Käfigen     o. dgl., .die keine oder nur     eine    beschränkte Verände  rung des Durchmesserbereiches gestatten.  



  Was den zunehmenden Gegendruck     durch    das  aus dem     Verformungswerkzeug    austretende Rohr  anbelangt, so wird     bekanntlich    das in das     Verfor-          mungswerkzeug    einlaufende Stahlband durch Wal  zen, Rollen, Kugeln o. dgl.

       niedergedrückt.    Bei Ver  wendung von Rollen stellt man, um     einen    besseren       Bandeinlauf    zu     gewährleisten,    die Rollen in bekann  ter Weise schräg zur Achse des     Verformungswerk-          zeuges,        in    den meisten Fällen parallel zu den einlau  fenden Bandkanten, die sich unmittelbar vor Eintritt  in das     Verformungswerkzeug    an zwei     Führungsbak-          ken    führen.

   Man kann solche schräg gestellten Rollen  zwar in ihrem Einstellwinkel     verändern.    Dies bedingt  aber eine     individuelle        überwachung    und ein laufen  des     Nachstellen,    ohne dass dadurch aber ein gleich  laufender Bandtransport mit Sicherheit     gewährleistet     ist.

   Vielmehr kann der Bandeinlauf beispielsweise  dadurch     gestört    werden, dass das zunehmende Ge  wicht des aus dem     Verformungswerkzeug    austreten  den Rohres einen fortlaufenden Gegendruck auf das       einlaufende    Band .ausübt und somit ,den gleichmässi  gen     Verschweissungs-    und     Verformungsprozess    stört.

    Diese     Störungen    werden in erster Linie dadurch aus  gelöst, dass der in Achsrichtung des Rohres verlau  fende     Druck    das Stahlband     einseitig    derart stark  gegen die betreffende     Führungsbacke        drückt,    dass  diese Kante beschädigt und auf gestaucht wird.  



  Dieser übelstand     kann    dadurch beseitigt werden,  dass     zumindest    an einer einlaufenden Bandkante un  mittelbar vor Eintritt     in    das     Verformungswerkzeug,     z. B.

   an der     Führungsbacke    ein     Druckmessgerät,          zwedkmässigerweise    eine     Druckdose    angebracht ist,  die ständig den     Kantendruck    des Stahlbandes regi  striert und     kontrolliert.    Der     Druck    auf dieses     Mess-          gerät    durch die sich vorbeischiebende Bandkante  wird um so grösser, je mehr das aus dem     Verfor-          mungswerkzeug    austretende Rohr durch     sein    zuneh  mendes Gewicht Widerstand leistet.  



  Weiter ist es möglich, dass abhängig von diesem       Druck    der Einstellwinkel der     Verformungsrollen          verändert    wird,' so dass durch diese Winkelverände  rung der Rollen eine     Kantenstauchung    an dem Ein  lauf nicht mehr     möglich    ist und somit der     Ver-          schweissungsprozess    durch     aufgerissene    oder einseitig  gestauchte Kanten nicht mehr     beeinträchtigt    wird.

    Dadurch kann     ein    absolut gleichbleibender     Verfor-          mungsvorgang    und damit auch Schweissprozess in  nerhalb des     Verformungswerkzeuges    bei stets gleich  bleibenden Bedingungen     gewährleistet    werden.  



  Es war eingangs bereits gesagt, dass ein Kanten  versatz des     Stahlbandes        in    dem     Verformungswerk-          zeug    auch dadurch eintreten     kann,    dass der     Walzen-          oder    Rollenträger, der das Band in der ersten Stufe    verformt, nicht mit dem     gewünschten    Druck auf die  rechte oder linke Bandkante drückt.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform kann der  Rollenträger - vom Mittelpunkt aus gesehen - leicht  schwenkbar sein, womit bei Kantenversatz derart  nachreguliert werden kann, dass durch ausgleichen  den     einseitigen    Druck die rechte oder     linke    einlau  fende Bandkante so niedergedrückt wird, dass     die     von oben kommende und von unten kommende  Bandkante in gleicher Höhe gegeneinander verlaufen.  



  Es ist bekannt, den     einlaufenden    Bandstahl     in          einem        Verformungswerkzeug    in eine auf den Rohr  durchmesser bereits     kalibrierte    Hülse oder Schale  einlaufen zu lassen. Auch ist bekannt, Bandstahl     in     einen     Verformungskäfig    einlaufen zu lassen, der aus  drehenden Rollen oder Rollensegmenten besteht und  einen gewissen     Verstellbereich    zulässt.  



  Im Gegensatz zu diesen bekannten Vorrichtungen  kann ein     Verstellbereich    grössten Ausmasses dadurch  erreicht werden, dass der Walzen- oder Rollenträger  die erste Verformung durch unterschiedlichen Druck  der oben liegenden     Verformungsmittel    gegen zwei  darunter liegende Gegenrollen derart im Durchmes  ser     verändert,    dass die ausserhalb dieses Bereiches  liegenden Mittel das Rohr lediglich auf den zu erzie  lenden Rohrdurchmesser leicht     kalibrieren,    also nur  noch einen untergeordneten Einfluss ausüben.

   Die       kalibrierenden    Rollen sind an seitlich     einführbaren     Stempeln angebracht, .die auf einfache     Art    und Weise  verstellt werden können, ohne dass eine Montage und  umständliches Auswechseln nötig ist.  



  Nun ist es bekannt,     .dass        ein    Stahlband mehr und  darüber hinaus oft in den das     Band    antreibenden  Walzen nach ,der einen oder anderen Seite hin ab  wandert, wodurch sich das Band nach links oder  rechts verschieben kann. Beide Möglichkeiten haben  zur Folge, dass einseitige,     starke        Bandkantendrücke     auftreten, die so stark werden können, dass die Kan  ten des Stahlbandes verletzt werden und somit der  Schweissprozess im     Verformungswerkzeug    unzulässig       beeinflusst    wird.  



  Hinzu kommt, dass das auf dem Wege zu den  Antriebswalzen zwangsläufig geführte Stahlband auf       seinem    Wege zum     Verformungswerkzeug        Zwängun-          gen        unterworfen    wird, die beim Eintreten des Bandes  in das     Verformungswerkstück    nunmehr frei werden,  indem sich das Band entspannt und nach rechts oder  links abläuft, wodurch der Schweissspalt laufend       verändert    wird, so dass     ein.    sicheres Legen einer  Schweissraupe, besonders wenn innen und aussen  geschweisst wird, nicht möglich ist.  



  Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, kann die  Reaktion .der beim Auftreten von     Bandzwängungen     auftretenden Kräfte und/oder die     Bandverlagerungen     zum     Aussteuern    der Laufungenauigkeit des Stahlban  des verwendet werden,     indem    z. B. die dabei auftre  tenden einseitigen     Stahlbanddrücke    auf einen oder  mehrere die Bandkanten führenden Anschläge ge  messen und zum Steuern des Bandantriebes     benutzt     werden.      Für das Verfahren nach der Erfindung ist es vor  teilhaft, dass alle für die Entstehung von     Bandzwän-          gungen    verantwortlichen Vorrichtungen, z. B.

   An  triebswalzen, Hilfstreiber, Richtwalzen, Bandführun  gen o. dgl., derart schwimmend angeordnet     sind,    dass  sie auf die beim Auftreten von     Bandzwängungen    er  folgenden     Horizontalkräfte    zu reagieren vermögen  und sich selbsttätig     derart    ausrichten, dass das Stahl  band beim Eintreten in das     Verformungswerkzeug     vollkommen     entspannt    ist. Nur dann ist ein auf     seine     ganze Länge stets gleicher Kantenspalt und     damit     eine einwandfreie     Schweissnaht    gewährleistet.  



  Vorrichtungen     an    der Maschine zum Ausüben  des erfindungsgemässen Verfahrens können     naturge-          mäss    recht mannigfaltig sein. So kann z. B. der An  triebswalzenstuhl um eine Vertikalachse .drehbar  sein, so dass er sich beim Auftreten seitlicher Ab  wanderungstendenzen des Stahlbandes zu drehen  vermag und dadurch das Abwandern des Bandes  aussteuert.  



  Es kann auch vorgesehen sein, dass beispielsweise  die     Antriebswalzen    allein nach rechts oder links  hydraulisch verstellbar sind oder von oben her auto  matisch einen unterschiedlichen Druck erfahren, der  ebenfalls eine entgegengesetzte Tendenz zum Verlauf  des Stahlbandes ausüben kann. In jedem Falle kann  das Erfassen des Kantendruckes z. B. durch Druck  dosen erfolgen, die vor Eintritt des Bandes in den  Walzenstuhl oder an anderen Stellen des Bandlaufes  angeordnet sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     erfindungsgemässen     Maschine und verschiedene Varianten von Teilen  derselben     sind    in der Zeichnung dargestellt. Es zei  gen:       Fig.    1 eine schematische Seitenansicht einer den  Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Ma  schine zur Herstellung von Rohren aus schraubenför  mig zu verformendem und verschweissendem Stahl  band.  



       Fig.    2 eine Draufsicht auf den Gegenstand von       Fig.    1.  



       Fig.    3 eine Ansicht des Bandabzug- und     Förder-          teiles    der Maschine nach     Fig.    1, gesehen in Richtung  des Pfeiles     III    von     Fig.    2 und in grösserem Massstab  gezeichnet.  



       Fig.    4 eine Draufsicht auf den Gegenstand von       Fig.    3.  



       Fig.    5 eine     Stirnansicht    der in     Fig.    3 gezeichneten  Maschinenteile, gesehen in Richtung des Pfeiles V  von     Fig.    3.  



       Fig.    6 einen Querschnitt durch die Trennvorrich  tung der Maschine nach den     Fig.    1, 2.  



       Fig.    7 eine Seitenansicht des Gegenstandes der       Fig.    6.  



       Fig.8    eine     schematische    Darstellung des Ab  trennvorganges.  



       Fig.    9 einen     vergrösserten    Ausschnitt aus     Fig.    2,       eine    abgeänderte Ausführungsform der     Verfor-          mungsvorrichtung.            Fig.    10 einen Schnitt nach der Linie     X-X    von       Fig.    9.  



       Fig.    11 eine Teilansicht des Gegenstandes von       Fig.    9, gesehen in Richtung des     Pfeiles    XI von     Fig.    9.       Fig.    12 ein Ausführungsbeispiel     einer        Rohrform-          Vorrichtung    von der Seite gesehen als Variante zu       Fig.    3.  



       Fig.    13 einen Schnitt nach der Linie     XIII-XIII     von     Fig.    12.  



       Fig.    14 einen Schnitt nach der Linie     XIV-XIV     von     Fig.    13.  



       Fig.    15 das rechte Ende eines Rollenträgers aus       Fig.    14, von     untern,    gesehen.  



       Fig.    16 das linke Ende desselben Rollenträgers.       Fig.    17 das Ende eines Stempels 102     mit    einer  Pendelrolle im Schnitt.  



       Fig.    18 die Seitenansicht des Gegenstandes von       Fig.    17.  



       Fig.    19 das Ende eines Stempels 102 mit einer  Stützkugel.  



       Fig.    20 eine von der Seite gesehene Variante zu       Fig.    3.  



       Fig.    21 einen Schnitt nach der Linie     XXI-XXI     von     Fig.    20.  



       Fig.    22 einen     Schnitt    nach der Linie     XXII-XXII     von     Fig.    20.  



       Fig.    23 eine Variante zu     Fig.    22.       Fig.    24 eine     Variante    zu     Fig.    3.  



       Fig.    25 eine weitere     Variante    zu     Fig.    3.  



       Fig.    26 ein Schema der     elektrischen    Steuerung.  Die in den     Übersichts-Fig.    1     und    2 dargestellte  Maschine hat ganz allgemein die Aufgabe, aus einem  Stahlband la das von einer     Bobine    abgezogen und     in     eine     Rohrformvorrichtung    2 gefördert wird, ein Rohr  herzustellen, dessen     Mantel    durch das     schraubenli-          nienförmig    geformte und verschweisste Band gebildet  wird.

   Die     Zufuhrrichtung    des Bandes la zur Rohr  formvorrichtung 2 ist schräg zur Achsrichtung des       darin    geformten Rohres gerichtet.  



  Gemäss den     Fig.        3-4.        liegt    die     Stahlbandbobine    1  auf zwei parallelachsigen freidrehenden Ablaufwal  zen 17a, 17, die     ihrerseits    auf einer Antriebswalze 18  aufliegen. Diese     Antriebswalze    18 wird von einem  Elektromotor 11 über einen Getriebekasten     lla    und  ein     Vorgelege        llb    in     Pfeilrichtung    angetrieben. An  der Unterseite der Antriebswalze 18 liegt unter  Federdruck eine freidrehbare     Gegenwalze    19 an.

   Das  Stahlband la wird also in     einem,    entsprechend seiner  Wickelkrümmung verlaufenden Bogen la' zwischen  die     Antriebswalze    18 und     Gegendruckwalze    19 ein  geführt, dort gefasst und     anschliessend    zuerst zwi  schen Führungsschienen 20a, 20b o. dgl. und dann  zwischen Führungsschienen 21, 22 o. dgl. niederge  halten und in die     Rohrformvorrichtung    eingeschoben.  



  Zur     Rohrformvorrichtung    gehören     Schweissvor-          richtungen    16, 16a zum     Zusammenschweissen    der  einander gegenüberliegenden Ränder der     Bänderwin@          dungen.    Zur Bildung einer     einwandfreien    Schweiss       verbindung    ist es dabei notwendig, dass vor dem      Schweissen die Ränder des gewickelten     Bandes    1  voneinander durch einen Spalt     1ä'    vorbestimmter  Breite getrennt sind.

   Die     Innehaltung    dieser Bedin  gung ist Aufgabe von besonderen, später zu beschrei  bende     Hilfsorganen.     



  Auf dem Weg von der     Antriebswalze    18 zur       Rohrformvorrichtung    2 wird das Band la an einer       Randbeschneidungsvorrichtung,    bestehend aus frei  drehbar     gelagerten,    kreisförmigen     Schneidmessern     27, 27a     vorbeigeführt.    Diese bedürfen keines Antrie  bes, sondern die erforderliche     Schubkraft    wird vom  Antrieb der     Walze    18 geliefert.

   Ausserdem wird das  zur     Rohrformungseinrichtung    gestossene Band an  mindestens einer seiner Längskanten mit     Hilfe    einer       Abtastvorrichtung    28 abgetastet, die als Steuerorgan  für einen Steuermotor 29 dient und diesen je nach  Richtung der Abweichung des Bandes von der Soll  richtung     vorwärts    oder     rückwärts    steuert.  



  Das Gehäuse 14, in welchem die bisher beschrie  benen Maschinenteile montiert sind, ist als Ganzes  um eine die     Rohrformvorrichtung        in    der Achse des  zu     bildenden    Rohres schneidende vertikalachsige  Lagerung schwenkbar. Unter dem     Antriebswalzenag-          gregat    ist ein bogenförmiger Träger 31 für den  Maschinenrahmen 14 vorgesehen; der auf     Traglagern     310 konzentrisch um die Achse D     verschwenkbar    ist.  Zur     Verbindung    des Steuermotors 29 mit dem  Maschinengehäuse 14 bzw. dessen Träger 31 dient  ein     Zahnstangentrieb    30.  



  Durch den von der     Bandabtastvorrichtung    28 ge  steuerten Steuermotor wird also die     Einschubrichtung     des Bandes la in     die        Rohrformungsvorrichtung    2 so  gesteuert, dass der Spalt 10 zwischen den sich gegen  überstehenden Bändern der Bandwindungen genau  die vorbestimmte Breite beibehält.  



  Wenn das     innere    Ende des auf der     Bobine    1 ge  wickelten     Bandes    1 durch das vorschiebende Wal  zenpaar 18, 19 durchgelaufen ist,     erfolgt        kein    weite  rer Vorschub des Bandes la. Um die damit verbun  dene Betriebsstörung in der     Rohrformvorrichtung    2  zu     verhindern,    kann ein auf einer     Rollenführung    23  gelagertes Schubblech 24 von Hand in den Spalt zwi  schen den Walzen 18 und 19 eingeschoben werden.  Damit kann bewirkt werden, dass die Endkante des  Bandes la bis unter eine Schweissvorrichtung 25  vorgeschoben wird.

   Dann kann durch Umsteuerung  des Antriebes der     Walze    18 das Schubblech zurück  gefahren werden. Wenn nachher der Anfang eines  neuen Bandes in den Spalt zwischen den Walzen 18,  19 eingeschoben und die     Walze    18 wieder vorwärts  gesteuert wird, bis die Vorderkante des zweiten Ban  des bei     21a    unter der Schweissvorrichtung 25     an    die  Hinterkante des ersten Bandes herangeführt ist,

   las  sen sich die beiden Bänder mit Hilfe der Schweiss  vorrichtung 25 aneinander     anschweissen.    In der       Rohrformungsvorrichtung    2 ist ein weiteres Taster  paar 32 für die den     Schweissspalt        1ä'        bildenden     Kanten des Bandes la vorgesehen, von dem ein Steu  ermotor 33 gesteuert wird. Dieser treibt über     ein    Ge  triebe 34     (Fig.    4) einen Support 35 an, der das fertig    geformte und verschweisste Rohr am Ausgang der       Rohrformvorrichtung    2 in Pfeilrichtung hin- und her  schwenkt.

   Es ist einleuchtend, dass durch das Taster  paar 32 nicht nur der     Schweissspalt    10 sondern auch  der     Einlaufwinkel    des Bandes la nachkontrolliert  werden, so dass bestmögliche Voraussetzungen für  eine einwandfreie     Bandverschweissung    geschaffen  werden. Es könnte auch vorgesehen sein, vom       Tasterpaar    32 aus auch den Steuermotor 29 hilfs  weise zu     steuern.     



  Das aus der     Rohrformvorrichtung    2 austretende  Rohr     1b    schiebt sich durch einen Wagen 3, der mit  Hilfe der Laufräder 37 auf einer Schienenanordnung  5 fahrbar ist, wobei der Wagenrahmen 36 selbst längs  der die Räder 37 verbindenden. Wellen hin-     und    her  verschiebbar ist, um den vom gesteuerten Support 35  dem Rohr     1b    aufgezwungenen Schwenkbewegungen  folgen zu     können.    Wenn das äussere Ende des Roh  res an einem längsverstellten Anschlag     angekommen     ist, wird es mit Hilfe einer zum Wagen 3 gehörigen       Schneidvorrichtung    zerschnitten.  



  Der Wagen 3     umfasst    eine mit einer Kopierrolle  39 ausgerüstete Fräse 40 und oberhalb dieser eine       Trennscheibe    41. Beide Werkzeuge werden z. B. mit  tels einer Hydraulik 42 bzw. 43 zugestellt. Mit 44  sind zwei     Gegendruckrollen    bezeichnet, die ebenfalls  mittels je einer Hydraulik 45 angestellt sind und das  Rohr während des     Abtrennens    führen. Schliesslich  befinden sich auf dem     in.        Fig.    1 und 2 mit 3 bezeich  neten Wagen noch Anschläge 46 für die Halterungen  der Rollen 44 und ein Anschlag 47 für Auflaufschal  ter 48 sowie eine     Hydraulikpumpe    49 mit Magnet  ventilen 50.  



  Mittels einer Programmschaltung, die durch den  erwähnten Anschlag 47 und die Auflaufschalter 48  eingestellt werden kann, geht das Bearbeiten und  Trennen des Rohres wie folgt vor sich:  Bei Einschalten der     Hydraulikpumpe    49 wird  über das zugehörige Ventil 50 die     Hydraulik    der     Ge-          gendruckrollen    44 betätigt, so dass sich diese gegen  das Rohr anlegen. Etwas verzögert wird über das  entsprechende Ventil 50 dann die Hydraulik 42 für  die Fräse 40 in Tätigkeit gesetzt, die ebenfalls zur  Anlage an das Rohr     1b    gelangt und in dessen Wan  dung eindringt, bis die Kopierrolle 39 an das Rohr  anstösst und dadurch die     Eindringtiefe    der Fräse be  grenzt.  



  Die ständige Drehung des Rohres wird als Vor  schub für den     Fräsvorgang    ausgenutzt und somit in  das Rohr gemäss     Fig.    8 eine ringförmige Nut N von  V-förmigem Profil in das Rohr gefräst. Der Profil  winkel 2a     beträgt    bei dem dort     gezeichneten    Beispiel  60 . Nachdem die     Nuttiefe    gefräst ist, wird die  Hydraulik 43 (siehe     Fig.    6 und 7)     für    die Trenn  scheibe 41 betätigt, so dass nach entsprechender Um  drehung das Rohr endgültig abgetrennt und gleich  zeitig angefasst ist.  



       Ausführungsform    und     Eindringtiefe    des     Fräs-          werkzeuges    40 sowie Stärke s der Trennscheibe 41  sind bestimmend für     die    Höhe der Schweisslippe b,      die entsprechend den     internationalen        Vorschriften     ein genaues Mass erhalten muss.  



  Dadurch wird also unter Ausnutzung der Drehbe  wegung des Rohres dieses nicht nur     getrennt,    sondern  es werden gleichzeitig den     jeweiligen        internationalen     Normen entsprechend die später beim Verlegen der  Rohrleitung wieder zu verbindenden Rohrlängen an  ihren Enden so bearbeitet, dass sie gut     miteinander     verschweisst werden können.  



  Damit ist es möglich, eine saubere feinbearbeitete       Rohrendenanfassung    bei schonendster Behandlung  des Hartmetall- oder sonstigen z. B.     Diamantfräs-          werkzeuges    zu erreichen und ein leichtes Durchtren  nen des Rohres durchzuführen. Der bedeutende Vor  teil des schonenden Einsatzes der wertvollen     Fräser-          schneiden    wird dadurch erreicht, dass der     Fräser    nur  eine Nut     einfräst    und das Rohr nicht endgültig trennt.  Hierdurch bleibt eine Stabilität des Rohres so lange  erhalten, bis die Nut über dem ganzen     Rohrumfang     eingearbeitet ist.

   Würde der     Fräsvorgang    das Rohr  gleichzeitig zertrennen, so entstände besonders wäh  rend der letzten     Abtrennphase        ein    übermässig starker  Druck der Rohrenden auf die Messer und somit     ein     höherer     Verschleiss    des wertvollen     Fräswerkzeuges,     wodurch die     Wirtschaftlichkeit    der Bearbeitung  herabgesetzt würde.  



  Damit während des     Abtrennvorganges    das Rohr  von Vibrationen möglichst frei gehalten wird, ist es  zweckmässig, vor dem Wagen 3 (siehe     Fig.    1 und 2)  z. B. einen Gewichtssattel G vorzusehen, der mit  Rollen auf dem Rohr     1b    ruht, so dass sowohl die  Fräse 40 als auch die Trennscheibe 41 durch  Schwingungsdämpfung entlastet werden und die  Lebensdauer dieser beiden Werkzeuge erhöht wird.  



  Der Wagen 3, auf dem der     Abtrennprozess    statt  gefunden hat, ist über ein Gestänge 7 mit     einem    Vor  wagen 6 verbunden, auf dem sich der bereits er  wähnte Anschlag 4 befindet, der z. B. in Form     einer          Taumelscheibe    ausgebildet sein kann.  



  Nach beendetem     Abtrennvorgang    zieht der Vor  wagen 6 über das Gestänge 7 den     Trennwagen    3  nach sich, wobei die mit einem Getriebemotor 5a ge  koppelten     Diabolorollen   <I>5b</I> durch diesen beschleu  nigt angetrieben werden.  



  In     Fig.26    ist ein Schaltschema dargestellt, das  den vollautomatischen Betrieb der Vorrichtung ver  bürgt. Dabei muss dafür gesorgt werden, dass der im  Schaltschema nicht dargestellte     Hauptantriebsmotor     11 (siehe     Fig.3)    erst dann anläuft, wenn der  Schweissvorgang nach Ablauf einer bestimmten Ver  zögerungszeit eingesetzt hat und der Motor zum so  fortigen Stillstand gelangt, wenn der Lichtbogen einer  Schweisselektrode aus irgend einem Grunde nicht  zündet oder wieder aussetzt.  



  Darüber hinaus ist vorgesehen, dass sowohl  Rohre mit nur einer als auch mit zwei     Schweissnäh-          ten,    also Innen- und Aussennaht hergestellt werden  können und dass bei Ausfall einer Elektrode die noch  im Betrieb befindliche andere Elektrode     ebenfalls     abgeschaltet     wird.       Dabei muss auch noch berücksichtigt     werden,.     dass die für     den    automatischen     Schweissbetrieb        ein-          gestellten    Werte von Stromstärke und     -spannung,     selbsttätig auf ihren Sollwert zurückgeregelt werden,

    wenn während des Betriebes     eine    ungewollte     Ände-          rung    jener Werte     eintreten    sollte.  



  Wie aus dem Schaltschema gemäss     Fig.26    er  sichtlich, sind zwei Schweisselektroden Ei und     Ea,     für die Innen- und     Aussenverschweissung    des herzu  stellenden Rohres vorgesehen. Bei Betätigung eines       Betriebswahlschalters    51 hat man es     in    der Hand,  dass entweder nur eine oder beide Elektroden     in;     Funktion treten.  



  Da bei Inbetriebnahme des     Antriebsmotors    die  Gefahr besteht, dass das die     Vorrichtung    verlassende  Rohr die     in        Ruhestellung        befindliche        Abtrennvor-          richtung    40 und 41 (siehe     Fig.    6 und 7) zerstören       würde,    muss .dafür gesorgt werden, dass die Inbe  triebnahme der gesamten     Anlage    erst dann möglich  ist, wenn die     Abtrennvorrichtung    angelaufen ist.  



  Anhand des Schaltschemas in     Fig.    26 soll nun der  Stromverlauf der Arbeitsströme und der Steuer  ströme beschrieben werden.  



  Vorerst wird     ein    mit 55 bezeichneter Schaltkon  takt betätigt, der für die Inbetriebnahme der Trenn  vorrichtung 40, 41 vorgesehen ist. Hierbei erhält eine  Spule 56 Spannung und     schliesst    deren Kontakte 56a  und 56b, wobei eine Meldelampe 57 aufleuchtet.  Nunmehr wird Schaltkontakt 68 betätigt, der dem       Anlaufen    des     Hauptantriebsmotors    11 dient.  



  Nun wird der     Betriebswahlschalter    51 betätigt,  wobei sich in Schaltstellung I (nur     Innenschweissen)     folgende Schaltung ergibt:  Eine Spule 52 erhält Spannung und     schliesst    die  Arbeitskontakte 52a, 52b,<I>52c, 52d</I> und 52e dieser  Spule. Über einen automatischen Schaltkontakt 53  mit Spule 53a erhält     ebenfalls    eine Spule 54 Span  nung, die ihrerseits die Arbeitskontakte 54a, 54b, 54c,  <I>54d</I> und 54e schliesst, so dass der     Stromkreis    einer       Hilfs-    bzw. Halteleitung für     die    Spule 52 geschlossen  ist.  



  Gleichzeitig erhalten die Spulen 59 und 61 Span  nung, wobei Spule 61 ein     Hilfsschütz    mit den Kon  takten 61<I>a,</I> 61<I>b,</I> 61c und 61<I>d</I> betätigt. Hierdurch       wird    dem betreffenden Generator G über einen ein  mal fest eingestellten     Widerstand    eine Erregerspan  nung über die Arbeitskontakte 61a und 61c zuge  führt. Der Generator gibt Spannung und über den  zutreffenden     Schweissdrahtförderer        wird    der     Zünd-          vorgang    eingeleitet.

   Bei dieser Schaltstellung wird       einem    nicht gezeichneten     Hochfrequenz-Zündgerät     über einen Ruhekontakt des Zündschützes 63 die  Netzspannung     zugeführt    und von diesem der Elek  trode Ei und dem zu schweissenden Werkstück eine  Hochfrequenz überlagert. Dieses ermöglicht ein  stossfreies Zünden des Lichtbogens ohne     Berühren     des Werkstückes durch die Elektrode.  



  Hat der Lichtbogen gezündet, schaltet das strom  abhängige Relais 65 über den Kontakt 65a das      Zündrelais 64 und dieses über den Kontakt das  Zündschütz 61. Das Zündschütz 61 unterbricht die       Hochfrequenzzuführung,    legt die     Erregerwicklung     des     Drahtvorschubgenerators    G an den Abgriff des       Schweissspannungspotentiometers    und stellt so die  Schaltung für die selbsttätige     Konstantschaltung    ,der  vorgewählten Schweissspannung     resp.    Lichtbogen  länge her.  



  Bei dieser Schaltstellung erhält gleichzeitig die  Spule 66 über     Kontakt    67, Spule 65 und 59 Span  nung und ein als Zeitkontakt ausgebildeter Schalter  66a läuft ab und schaltet weiter über Spule 66 und  Kontakt 56a und 69a nach einer weiteren Spule 70,  die die Spannung an den nicht dargestellten Haupt  antriebsmotor für den Vorwärtslauf abgibt.  



  In Schalterstellung     III    (nur     Aussenschweissen)     werden in gleicher Weise die entsprechenden     Schalt-          und    Steuervorgänge über den     Aussenschweisskopf          EA        ausgeführt.     



  Bei der Schalterstellung     II    (Innen- und     Aussen-          schweissen)    wird, nachdem wieder die Kontakte 55  und 68 betätigt sind, über den     Betriebswahlschalter     den Spulen 52, 54, 58, 59, 60 Spannung zugeführt  und der schon geschilderte Ablauf der     Einleitung    des  Schweissvorganges erfolgt, wobei der Antriebsmotor  über die Kontakte 71c und 65c erst dann geschaltet  wird,     wenn    beide Schweissköpfe gezündet haben. Hat  z.

   B. der     Innenschweisskopf    Ei gezündet und die  Zündung des     Aussenschweisskopfes        EA        erfolgt    nicht,  so wird nach einer am Zeitschalter 53 mit Betäti  gungsspule 53a vorgewählten Zeit der Innen  schweisskopf selbsttätig abschalten, da nach dem       Öffnen    des Kontaktes 53 das Relais 54 abfällt und  die Steuerspannung für den Innen- und     Aussen-          schweisskopf    über die Kontakte 52c     und    54c unter  bricht.  



  Ein Durchbrennen des     Schweissbades    der gezün  deten Elektrode wird dadurch     verhindert.     



  Vor     Wiedereinschalten    der Anlage muss sodann  der     Betriebswahlschalter    51 für die     Schweisselektro-          den        E"    und Ei     in    Ruhestellung (aus) gebracht  werden.  



  Der     Hauptantriebsmotor    ist übrigens in nicht  dargestellter Weise mit einer elektromagnetischen  Bremse ausgerüstet, die sich     während    des Laufens  des Motors automatisch löst und bei Abschalten des  selben ein sofortiges     Stillsetzers    ohne Nachlauf be  wirkt. Es besteht die Möglichkeit, die Bremse durch  einen Wahlschalter zu lösen, wobei dann die     Walzen     18 und 19 (siehe     Fig.    3) von Hand durchgedreht wer  den können. Dies ist für die Feineinstellung beider  Bandkanten für die     Quernahtschweissung    von Vor  teil.  



  Tritt aus     irgendeinem    Grunde eine     Veränderung     der für den automatischen Schweissbetrieb eingestell  ten     Werte    von     Stromstärke    oder     -spannung        ein,    so  werden diese Werte selbsttätig auf ihren Sollwert zu  rückgeregelt.  



  Dies wird beispielsweise für die Aussenschweis-         sung    mit der Elektrode ER auf folgende Art er  reicht.  



  In der Zuleitung zur Elektrode     E"    liegt ein strom  abhängiges Relais 72, das bei Erreichen eines  Minimal- bzw. Maximal-Wertes der Stromstärke       Vorschaltkontakte    72a oder 72b betätigt.  



  In der Messleitung für die Schweissspannung liegt  nun ebenfalls ein spannungsabhängiges Relais 73,  das gleichermassen bei Erreichung eines minimalen  bzw. maximalen Wertes der Schweissspannung Vor  schaltkontakte 73a oder 73b betätigt.  



  Die Schaltkontakte<I>72a</I> und<I>72b</I> bzw. 73a und  73b erhalten über je einen Schaltkontakt 52a und  54a Spannung und schalten weiter auf Ruhekontakte  75n. bzw. 74a und geben Spannung auf die Spulen 74  oder 75.  



  Diese beiden Spulen 74 und 75 beeinflussen den  Steuer- bzw. Regelmotor M für     eine        Schweissstrom-          quelle    G und regeln sowohl Stromstärke als Strom  spannung bei einer etwaigen Änderung der vorgege  benen Werte auf den Sollwert zurück. Das gleiche  Ergebnis gilt analog für die     Innenschweissung,    zu  welchem Zweck ,das     Schweissstromrelais    76 für die  Elektrode Ei mit Relais 77 und Schaltkontakten  76a und 76b bzw. 77a und 77b und Ruhekontakten       78a    bzw. 79a sowie den Spulen 78 oder 79 zusam  menarbeitet.  



  Die Spulen 74, 75, 78 und 79 können natürlich  auch zusätzlich von Hand über Befehlsgeräte o. dgl.  justiert bzw. gesteuert werden.  



       Tastschalter    80 und 81 sind in :den nicht darge  stellten Schalterschrank eingebaut, während     Tast-          schalter    82 und 83 durch eine bewegliche Leitung mit  dem Schalterschrank verbunden sind und eine Betäti  gung des einzufahrenden Bandes vom Ort der Beob  achtung aus ermöglichen.  



  Der Zeitschalter 50d dient der Inbetriebnahme  der gemäss     Fig.    6 bzw. 7 dargestellten Hydraulik,  wobei zunächst über das zugehörige Ventil 50 (siehe       Fig.    6) der Hydraulikzylinder 45, dann der Zylinder  42 und nach Ablauf einer vorgewählten Zeitspanne  der Zylinder 43 über die Schaltschütze 50a,<B>50e</B> und  50b     beaufschlagt    werden..  



  Gemäss     Fig.    9, 10 und 11 ist als Variante veran  schaulicht, wie beispielsweise das aus einem     Walzen-          gerüst    82 kommende, durch Führungsleisten 89 am       Ausknicken    gehinderte Stahlband 81 durch     seitliche     Führungen 83, die in die     Rohrformvorrichtung    hin  einragen, geführt, in den Bereich des     Verformungs-          werkzeuges    86 eingeführt wird, und zwar derart,

   dass  die     Einlauflage    der in dem     Verformungswerkzeug    86  von oben kommenden     Bandkante    mittels eines Kon  trollgerätes 84 unter Kontrolle gehalten wird. Mit 85  ist der Steuersupport bezeichnet und 87 stellt die  Schweisseinrichtung dar, mit welcher der     schrauben-          förmige    Stoss des Bandes zu einem     Spiralrohr    88  -verschweisst wird.  



  Gemäss den Ausführungsvarianten nach den       Fig.    12 bis 19 wird das Stahlband 132 von     einem          Walzenpaar    130, das     wiederum    von einem Getriebe      131 betätigt wird, vorgetrieben, wobei es von seitli  chen     Führungsbacken    128 und 129 gegen seitliches  Abwandern gehalten wird.     Führungsleisten    135 ver  hindern ein     Ausknicken    des Stahlbandes. Das Stahl  band     gleitet    bei Eintritt in das     Verformungsgehäuse     101 zwischen den Pendelrollen 110 und 111 hin  durch, wobei es seine Krümmung zum Rohrdurch  messer erhält.

   Um     ein    Abwandern des Rollenträgers  112 in     Rohrachsrichtung    zu     verhindern,    wird dieser  mittels     Führungsleisten    113     gehalten.    Entsprechend  der Schrägstellung des     Verformungsgehäuses    101  zum     Grundrahmen    106 formt sich das     Stahlband     schraubenförmig zu einem Rohr 133, das in Richtung  A     (Fig.    13 und 14)     herauswandert.     



  Der genaue Rohrdurchmesser wird hierbei mitbe  stimmt durch die vorher eingestellten Stempel 102,  wobei die an den Stempelenden befindlichen Pendel  rollen 103 (siehe auch     Fig.    17 und 18) sich entspre  chend der Steigung der Rohrwindungen schräg stel  len. Der gleiche Effekt wird erzielt, wenn die Stempel  enden gemäss     Fig.    22 mit Stützkugeln 141 bestückt  sind. In gleicher Weise stellen sich die     Pendelrollen     110 und 111 ein. Im     vorliegendenAusführungsbeispiel     ist eine     Verstellbarkeit    der Stempel mittels Gewinde  gezeigt. Es können somit verschiedene Rohrdurch  messer eingestellt werden und wie im vorliegenden  Falle ein grösstes Rohr 134 geformt werden.  



       Fig.    12 zeigt dabei im besonderen eine Hauptaus  bildungsform des     Verformungsgehäuses        innerhalb     einer Maschine zum Herstellen von Rohren mit     wen-          delförmig    verlaufender     Schweissnaht.     



  Die Pendelrollen 111 sind beispielsweise entspre  chend     Fig.    15 unterhalb eines sogenannten Rollen  trägers 112 mit Zahnradsegmenten befestigt und  können mittels einer Zahnstange 123 über     Ritzel    125  mit Hilfe eines Stellmotors 124 geschwenkt werden.  Dieses hat zur Folge, dass die Winkelstellung der  Pendelrollen geändert werden     kann    und das Stahl  band, das vor Einlauf in     das        Verformungsgehäuse     durch die Führungsbacken 128 gehalten wird, ver  stärkt gegen die linke oder rechte     Führungsbacke    128  drückt.

   Diese     Druckänderungen    können nun. wie folgt  ausgenutzt werden:  Das aus dem     Verformungsgehäuse        herauswan-          dernde    Rohr 133, welches in sehr grossen Längen  gefertigt und während des Fabrikationsvorganges  auch abgetrennt     wird,    hat eine ständig     wechselnde     Länge. Es liegt auf einer Ablaufbahn auf und setzt  dem Stahlband 132, das von den Walzen 130 letzten  Endes seine     Vorschubkraft    erhält, mehr oder weniger  starken Widerstand der Auslaufrichtung A entgegen.  Der sich hieraus ergebende     unterschiedliche    und  u. U. zu starke Druck des Stahlbandes z.

   B. gegen die  rechte     Führungsbacke    128 wird gemäss     Fig.    16     mit     Hilfe     einer    dahinter geschalteten Druckdose 126 ge  messen, wobei über ein Regelorgan 127 der Getrie  bemotor 124 die Zahnstange 123     (Fig.    15) so bewegt,  dass die Pendelrollen 111 sich in diejenige Richtung  stellen, die dem zulaufenden Stahlband eine     geringe       Abwanderung nach links verleihen wollen, so dass  die Führungsbacke 128 entlastet     wird.     



  Mit Hilfe dieses     Regelorganes    lässt es sich also  erreichen, dass das dem     Verformungsgehäuse    101  zulaufende Stahlband 132 trotz     veränderlicher    Ge  genkräfte durch ein mehr oder weniger     langes    Rohr       mit    geringsten     Drudkunterschieden    gegen und     ver-          hältnismässig    zwanglos durch     die        Führungsbacken     128 läuft und keine unerwünschte Winkelverände  rung zwischen Band und Rohr entsteht.

   Dieser  Regelvorgang kann natürlich noch schnell wirkender  und intensiver erreicht werden, wenn auch alle übri  gen     Pendelrollen    wie 110 und 103 in gleicher oder  ähnlicher Weise automatisch verstellt werden.  



  Um eine ausreichende Verformung des Stahlban  des 132 zum gewünschten Rohrdurchmesser zu errei  chen, muss der Rollenträger 112     mittels    seiner Pen  delrollen 111 einen möglichst genau bemessenen       Druck    auf das     einlaufende    Stahlband ausüben.

   Dieser       Druck    muss ständig kontrolliert werden können und  richtet sich ausser nach den konstruktiven Gegeben  heiten nach der Stärke und Qualität .des     Stahlbandes.     Zu diesem Zweck     befindet    sich gemäss     Fig.    14 auf  dem Rollenträger 112 ein     Stützkörper    116, auf den  mittels     eines        Hydraulikkolbens    117 der gewünschte  Druck gerichtet wird.

       Ein    Manometer 118     ermöglicht     eine ständig genaue Kontrolle des     Druckes.    Die hier  bei auftretenden Kräfte werden von     Grundrahmen     106 und Traverse 108 aufgefangen, wobei letztere  durch Stützen 109 und Walzenstuhl 136     miteinander     verbunden     sind.        Vorteilhafterweise    ist das gesamte       Verformungsgehäuse    101 zum Einstellen     der    ge  wünschten Steigung zwischen Stahlband 132 und  Rohr 133 drehbar in     einem    Lagerring 104 gelagert,  dessen Drehzapfen mit 105 bezeichnet ist.  



  Da es von grösster Wichtigkeit ist, dass der Druck  der     Pendelrollen    111 auf das Stahlband     gleichmässig     gerichtet ist, ist eine weitere     Einstellmöglichkeit    mit  tels eines Hydraulikzylinders 119 o.     .dgl.    am hinteren  Ende des     Rollenträgers    112 gegeben, der somit     genau     ausgewogen werden kann, wobei der hierzu erforder  liche     Druck    am Manometer 120 abgelesen werden  kann. Eine weitere     Kontrolle    ist mittels einer einge  bauten Wasserwaage 121 vorgesehen.  



  Der Rollenträger 112 ist     kastenförmig    ausgeführt  und nimmt den.     Schweissarm    114 mit am Ende be  findlichem     Drahtvorschubmotor    115 auf. Beim Ver  formen des Stahlbandes zum Rohr wird an der  Schweissstelle 137 die Innennaht für das     geformte     Rohr gelegt.  



  Gemäss     Fig.    16 ragt auch noch ein Stützarm 138  aus dem Rollenträger 112 heraus, der am Ende einen  Kupferschuh 139 trägt, der als Unterstützung an der  Aussenschweissstelle 140 gegen die Rohrwandung  gepresst wird.  



  Gemäss den     in.    den     Fig.    20 bis 23 dargestellten  Varianten läuft das Stahlband 201, welches von     einer          Bobine    202 abgehaspelt wird, durch ein auf Rollen  232     ruhendes    Richtwalzwerk 231     hindurch    in den       Antriebswalzenstuhl,    der (siehe auch     Fig.22)    aus      dem Gestell 203 und der Unter- sowie Oberwalze  204 bzw. 205 besteht, die mittels der Hydraulikzylin  der 206 und 207 gegeneinander gepresst werden. Die  Drehmomente werden den     Walzen    über Gelenkwel  len 209 und 210 von einem Antrieb 211 vermittelt.  



  Das Walzengestell 203 ist mit einem Zapfen 212  in einer oberen Traverse 215 und mit einem Zapfen  213 in einer     unteren    Traverse 214 drehbar gelagert,  die     zusammen    mit den     Ständern    216,<B>217</B> und 218  das Maschinengestell bilden. Die Drehung des An  triebswalzenstuhles     erfolgt    über einen     Zahnkranz    208  und     ein    Getriebe 229.  



  Nachdem das Stahlband 201 aus dem Antriebs  walzenstuhl ausgetreten ist,     wird    es gemäss     Fig.    20  und 21 durch zwei Führungsschienen 219 und 220  niedergehalten und zwischen zwei seitlichen Füh  rungsbacken 221 in das hülsenförmige     Verformungs-          werkzeug    222 eingeschoben, in dem sich die     Verfor-          mungswalzen    224 und 225 befinden. Diese     Walzen     224 und 225 werden mittels Gelenkwellen 226 und  227 über ein Getriebe 228 angetrieben.  



  Mit 233 sind Rollen bezeichnet, mit denen sich  das auf Rollen 232 ruhende     Richtwalzwerk    231 am  Maschinenständer 216 abstützt. Zu beiden Seiten des  Bandes 201 befinden sich gemäss     Fig.24    je eine  Führungsbacke 234 bzw. 235 für die Bandkanten mit  zugehöriger     Druckmessdose.    Mit 236 ist das das     Ver-          formungswerkzeug    verlassende Rohr bezeichnet.  



  Auf seinem Wege von der     Bobine    202 bis zum       Verformungswerkzeug    222 ist das Stahlband 201 nur  zwischen den Backen 234 und 235 vor Eintritt in den       Antriebswalzenstuhl    203, 204, 205 und zwischen den  Backen 221 vor Eintritt in das     Verformungswerflczeug     222 schlüssig geführt.

   Dieser schlüssige Führungsweg       darf    im Gegensatz zu den bekannten Maschinen, bei  denen der Abstand zwischen dem     Antriebswalzen-          stuhl    und dem     Verformungswerkzeug,    um ein Aus  knicken des Stahlbandes auf dieser Strecke zu ver  meiden, möglichst gering gehalten wird,     nicht    zu klein  gewählt werden, damit das im übrigen durch die  Schienen 219 und 220 niedergehaltene Stahlband  genügend Zeit hat, sich von den     auszusteuernden          Zwängungen    zu entspannen. In der Praxis hat sich  ein Abstand von etwa 2,40 m     bewährt.     



  Bei dem letztbeschriebenen Ausführungsbeispiel  sind die dem Aussteuern der     Zwängungen    aus dem  Stahlband dienenden Druckdosen an den beiden  Backen 234 und 235 vorgesehen.     Wenn    also bei Un  genauigkeiten des     Stahlbandlaufes,    sei es durch     Dik-          kentoleranzen    oder     Säbeligkeit,    das Band nach der  einen oder anderen Seite     abzuwandern    beginnt, tritt  eine     Drucksteigerung    gegen die     Bandführungsbacken     234 bzw. 235 auf, die so hoch wenden kann, dass     eine     Zerstörung der Bandkanten erfolgen kann.

   Diese  Drucksteigerung hat nun zur Folge, dass der gesamte       Antriebswalzenstuhl    203, 204, 205 verdreht wird,  indem die diese Drucksteigerung anzeigenden Druck  dosen den     Drudk    auf bekannte Verstärkungsglieder  übertragen, die ihrerseits das Getriebe 229 zum Dre  hen des     Zahnkranzes    208 antreiben, so dass der ge-         samte        Antriebswalzenstuhl        verschwenkt    wird.

   Dieses       Verschwenken    hat zur Folge,     dass    sich auch die  Längsachsen der     Walzen    204 und 205 zur gedachten  Mittelachse des Stahlbandes     verschwenken,    so dass  analog ein Forttrieb des durch die Walzen laufenden  Stahlbandes von jener Seite stattfindet, die einen  überhöhten Druck auf die betreffende     Bandführungs-          backe    234 bzw. 235     erzeugt.     



  Eine andere Möglichkeit der     Druckregulierung     besteht nach     Fig.    23 darin, dass innerhalb des An  triebswalzenstuhles beispielsweise ein Lagerblock  237 in horizontaler Walzenrichtung verschiebbar an  geordnet ist, wobei die beschriebene Druckmessung  auf einen     Hydraulikkreislauf        Einfluss    nimmt, der die  Kolben der Hydraulikzylinder 238 und 239 so be  wegt, dass eine Schwenkung der Antriebswalzen bei  spielsweise im     entgegengesetzten        Pendelrollenlager     240 bewirkt     wird,    wobei .der Lagerblock 237 in Pfeil  richtung hin- und     herverschoben    wird.

   Auch hier fin  det eine Winkeländerung zwischen     Walzenachse    und       Bandlaufführung    statt, die den gleichen Effekt wie  zuvor beschrieben zur Folge hat.  



  Eine andere Möglichkeit für das Regulieren des  Bandlaufes ist dadurch gegeben, dass die Druckdosen       gemäss        Fig.    22 auf die Hydraulikzylinder 206 und  207 einwirken und diese unter unterschiedlichen  Druck versetzen, so dass infolge dieser unterschiedli  chen Druckeinstellung auf die     Walzenlagerungen     ebenfalls ein Bestreben des Bandes erfolgt,     analog     nach links oder rechts abtreiben zu wollen, was eine       gewünschte    Entlastung der in Frage stehenden Band  kante hervorruft.  



  Um eine     möglichst    entspannte Führung des  Bandstahles durch die     Bandführungen    221 und die       Bandführungsbacken    234 und 235 zu gewährleisten,  ist - wie bereits erwähnt - das dem Antriebswalzen  stuhl vorgeschaltete     Richtwalzwerk    231 auf Laufrol  len oder Schienen gesetzt. Bei dieser Anordnung ist  gewährleistet, dass etwaige seitliche Verschiebungs  kräfte, die durch das im Richtwalzwerk fest einge  spannte Band auftreten können, durch     zwangsloses     seitliches Nachgeben des Walzengerüstes unterblei  ben.  



  Zwei Varianten zum     Bobinenantrieb    gemäss       Fig.    3 sind in den     Fig.    24 und 25 dargestellt.  



  Bei dem     Bobinenantrieb    gemäss     Fig.    24 ruht die       Bobine    1 unmittelbar auf der angetriebenen Abzieh  walze 8, die mit der Gegenwalze 9 das     Bobinenan-          triebsaggregat    bildet. Der Lagerzapfen     1b    der     Bobine     1 ist in den Ständern 4     in    vertikaler Richtung glei  tend gelagert, so dass die     Bobine    mit ihrem Gewicht  immer auf der Abziehwalze 8 lastet. Vermindert sich  beim Abrollen des Bandes der Durchmesser der       Bobine    1, so rückt sie infolge ihres Gewichtes nach.

    Mit 10 ist     eine    bei diesen Vorrichtungen übliche  Bremseinrichtung bezeichnet.  



  Da die     Bobine    1 gegenüber der Abziehwalze 8  um ein Geringes versetzt ist, ergibt sich ein Um  schlingungswinkel W, durch den in Verbindung mit  der dabei auftretenden Reibung eine Umfangskraft P      übertragen wird, die ein Verrutschen des Bandes auf  seinem Wege zum     Verformungswerkzeug    verhindert.  Hinzu kommt, dass durch den grossen     Umschlin-          gungswinkel    W das Band eine erhebliche     Biegevor-          spannung    erfährt, die sich vorteilhaft beim Verfor  men des Bandes in dem     Verformungswerkzeug    2  auswirkt.  



  Von der     Bobine    1     gelangt    das Band la auf die  mittels Motor 11 z. B. über ein Kettengetriebe 12 an  getriebene     Abziehwalze    B.     Letztere    ist mit der     Ge-          gendruckwalze    9     in    Traversen 13 bzw. 13a des  Maschinenrahmens 14 drehbar gelagert.

   Hinter dem  Walzenpaar 8, 9 wird das Band durch eine aus zwei  Gleitschienen 15 und 15a bestehende     Führung    dem       Verformungswerkzeug    2 zugeführt, in der in bekann  ter Weise das     schraubenlinienförmige        Wickeln    des  Bandes     durchgeführt    wird, wobei die Naht mittels  einer Schweisseinrichtung 16 und 16a sowohl aussen  als auch innen verschweisst wird.  



  Gemäss     Fig.    25     ruht    die     Bobine    1 auf nur einer  Ablaufrolle 17c, die ebenso wie in     Fig.    2 angetrieben  wird.  



  In allen     Ausführungsbeispielen    wird das Band la  nur zwischen den eigentlichen Antriebs- bzw.     För-          derwalzen    (18, 19 in     Fig.    3, 8, 9 in     Fig.    24     und    18, 19  in     Fig.    25)

   und unmittelbar bei der     Rohrformvorrich-          tung    2 - hier     in.    bekannter Weise gefasst und zwi  schen diesen beiden Fangstellen sind - wenn auch in       Fig.    24 und 25 nicht und in     Fig.    12 nur teilweise dar  gestellt - eine Vorrichtung zum     Besäumen    des Ban  des sowie eine     Schweissvorrichtung    zum Ansetzen  eines neuen Bandes vorhanden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Maschine zum Herstellen von Rohren aus Stahl band, das in einer Rohrformvorrichtung schrauben- linienförmig verformt und anschliessend verschweisst wird, wobei ein Antriebs- und Förderaggregat zum Abziehen des Stahlbandes von einer Stahlbandbobine und zum Fördern desselben in die Rohrformvorrich- tung in einer schräg zur Achse des entstehenden Rohres orientierten Richtung vorhanden sind, da durch gekennzeichnet, dass sich die Bandstahlbobine (1)
    mit ihrem Gewicht direkt oder indirekt auf einer angetriebenen Walze (8, 18), des Antriebs- und För- deraggregates abstützt und der Antrieb der Band- stahlbobine nur durch Reibungsschluss mit der ange triebenen Walze (8, 18) erfolgt;
    dass das von der Bandstahlbobine abgezogene Band (la) einerseits nur durch das das Band (la) fördernde Walzenpaar (8, 9 bzw. 18. 19) des Antriebs- und Förderaggregates und andererseits nur unmittelbar vor der Rohrformvor- richtung (2) durch Führungsbacken seitlich geführt ist, und dass zwischen diesen beiden Bandseitenfüh- rungsstellen eine Bandbeschneidungsvorrichtung (27, 27a) zum Besäumen des Bandes sowie eine Schweiss vorrichtung (25)
    zum Verbinden der Rückkante eines von seiner Bobine abgelaufenen Bandes mit der An fangskante eines neu abzuspulenden Bandes ange ordnet ist und dass hinter der Rohrformvorrichtung (2) eine die Enden des innen und aussen fertig ge- schweissten Rohres gleichzeitig fertig bearbeitende Vorrichtung (40, 41) zum Abtrennen der Rohre von gewünschter Länge vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bobine (1) unmittelbar auf ihremAntriebsaggregat (8,9) ruht,wobei dieBobinen- achse zu den Achsen der Antriebswalzen derart ver setzt ist, dass die Walze (8) etwa halbkreisförmig vom Band (la) umschlungen wird. 2.
    Maschine nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Bobine (1) auf mindestens einer Abzugrolle (17a,<I>17b, 17c)</I> ruht, die ihrerseits vom Antriebsaggregat (18, 19) angetrieben werden, dem das Band (la) unter Ausnutzung seiner natürli chen Abrollkrümmung (1ä) von solchem Radius zu geführt wird,
    dass das Band innerhalb seiner Elastizi- tätsgrenze ohne Knickbildung in den Walzenspalt eintritt. 3.
    Maschine nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass vor dem Walzenaggregat ein in den Walzenspalt einführbares auf Rollen (23) ver- fahrbares Schubblech (24) und hinter dem Antriebs- walzenaggregat die Bandkanten besäumende Werk zeuge (27, 27a) vorgesehen sind, die mit das Band niederhaltenden Schienen (20a, 20b) zusammenar beiten, die mit den sich mach dem Verformungswerk- zeug hin anschliessenden Schienen (21, 22) einen Spalt (21a)
    für eine quer zum Bandverlauf verfahr- bare Schweisseinrichtung (25) bilden. 4. Maschine nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Maschinenrahmen (14) um den Scheitelpunkt eines Winkels schwenkbar ist, des sen einer Schenkel durch das in das Verformungs- werkzeug (2) einlaufende Band (la) und dessen an derer Schenkel durch das aus dem Verformungswerk- zeug austretende Rohr gebildet wird. 5.
    Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verstellen des Maschinenrah mens (14) automatisch in Abhängigkeit vom Band lauf vor dem Verformungswerkzeug (2) erfolgt. 6. Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Verstellen des Maschinenrah- mens (14) automatisch in Abhängigkeit von dem Bandkantenabstand (1a) in dem Verformungswerk- zeug (2) erfolgt. 7.
    Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass in Abhängigkeit vom Bandkanten abstand (1a) in dem Verformungswerkzeug (2) zu sätzliche minimale Steuerimpulse auf den durch das Rohr gebildeten Schenkel abgegeben werden. B.
    Maschine nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass vor dem Verformungswerkzeug eine die rechte, bzw. linke Bandkante abtastende Einrichtung (28) und in dem Verformungswerkzeug ein, die Spaltkanten abtastendes Fühlerpaar (32) vor gesehen sind, von denen die Einrichtung (28) einem den Bandeinlaufwinkel in das Verformungswerkzeug automatisch regelnden Motor (29) für die Grobsteue rung und die Testeinrichtung (32)
    einem den Aus- trittswinkel des Rohres aus dem Verformungswerk- zeug ebenfalls automatisch regelnden Motor (33 bzw. 29) für die Feinsteuerung Impulse mitteilt. 9. Maschine nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Abtrennen eines fertig ge- schweissten Rohres auf einem in Austrittsrichtung verfahrbaren und quer dazu bewegbaren Wagen (3) erfolgt. 10.
    Maschine nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Wagen (3) befindli che Einrichtung zum Abtrennen eines fertig ge- schweissten Rohres aus einer Fräse (40) zum Einfrä sen einer V-förmigen Rille in die Rohrwandung und einer danach zum Eingriff kommenden Trennscheibe (41) zum endgültigen Durchschneiden der verbliebe nen Schweisslippe (S) besteht.
    11. Maschine nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zeitgerechte Zu- und An stellen der Führungs- (44), Fräs- (40) und Schneid mittel (41) zum Abtrennen eines fertig geschweissten Rohres, das Ausserarbeitsbereichbringen dieser Mit tel sowie das Umsteuern der verfahrbaren Rohrauf lage (3) durch eine einstellbare Programmschaltung erfolgt. 12.
    Maschine nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das An- und Abstellen der Füh- rungs-, Fräs- und Schneidmittel (44, 40 bzw. 41) von einer Pumpe (49) aus über Ventile (50) hydraulisch erfolgt. 13. Maschine nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem Verformungswerk- zeug (2) austretende Rohr sich auf einen Support (35) abstützt und mittels eines schwingungsdämpfenden Gewichtsattels (G) belastet ist. 14.
    Maschine nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das die Trennvorrichtung auf dem Wagen (3) verlassende Rohr sich auf diabolorol- lenartigen Auflagen <I>(5b)</I> abstützt, die zum beschleu nigten Wegführen der abgetrennten: Rohrlängen und zum Zurückfahren der Rohrauflage (3) antreibbar sind. 15. Maschine nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die verfahrbare Rohrauflage (3) mit einer voreilenden Auflage, z.
    B. einem Vorlauf wagen (6) in Verbindung steht, auf welchem ein be weglicher Anschlag z. B. eine Taumelscheibe (4) vor gesehen ist, gegen welche das sich vorwärts schrau bende Rohr drückt und dadurch die Rohrauflage (3) in gleicher Geschwindigkeit vorwärts bewegt. 16. Maschine nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass alle mechanischen Vorgänge, auch alle Vorgänge des Schweissprozesses., in Ab hängigkeit vom einwandfreien Funktionieren dieses Schweissprozesses ablaufen. 17.
    Maschine nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe für die Bobine und die Trennwerkzeuge (40 und 41) derart in Abhängig keit vom Schweissvorgang geschaltet sind, dass beim Anlassen der Maschine über ein Verzögerungsrelais zunächst die Schweisseinrichtung eingeschaltet wird, bevor die Trenneinrichtung (40, 41) und danach der Bobinenantrieb anläuft und beim Aussetzen einer der beiden Schweisselektroden sowohl die Maschinenan triebe stillgesetzt werden als auch die andere Elek trode stromlos wird. 18.
    Maschine nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass beim Verändern der für den automatischen Schweissbetrieb eingestellten Werte von Stromstärke oder Stromspannung diese Werte automatisch auf ihren Sollwert zurückgeregelt wer den. 19. Maschine nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulauf der von oben kom menden Blechkante kontrolliert wird und Abwei chungen auf einen Rohr-Steuersupport übertragen werden. 20. Maschine nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass durch konstanten Bandkanten zulauf in das Verformungswerkzeug ein Rohrdurch messer mit geringsten Toleranzen erzielbar ist. 21.
    Maschine nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verzögerungsglied Steuer impulse erst dann überträgt, wenn eine echte Verän derung des oberen Bandkantenzulaufs eingetreten ist. 22. Maschine nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Stahlband (132) auf eine oder beide Führungsbacken (128) ausgeübte Druck ständig z. B. mittels einer Druckdose (126) kontrolliert und/oder registriert wird. 23.
    Maschine nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckänderungen des Stahlbandes (132) auf die Führungsbacke (128) zum selbsttätigen Verstellen der Anstellwinkel der Band verformungsrollen (110 bzw. 111 bzw. 103) benutzt werden, indem sie z. B. mittels Zahnsegmenten (122) und Zahnstange (123) von einem Regelorgan (127) verschwenkt werden. 24.
    Maschine nach Unteranspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der das Stahlband von aussen her führenden Rollen (103) radial verstellbar ist und die das Stahlband innen führenden Rollen (111) an einem gemeinsamen Rol lenträger (112) angeordnet sind, dessen Druck mittels einer Hydraulik (117) einstell- und kontrollierbar ist. 25.
    Maschine nach Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass einenends auf den Rollenträger (112) eine weitere regelbare Hydraulik (119) ein wirkt, die mittels Kontrollgerät (120) den Rollenträ ger derart verschwenkt, dass sich die zu verschweis- senden Bandstahlkanten in der Horizontalen parallel einander gegenüberstehen. 26.
    Maschine nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass alle für die Entstehung von Bandzwängungen verantwortlichen Vorrichtungen, wie Antriebswalzen, Richtwalzen oder Bandführun- gen., derart schwimmend angeordnet sind, dass sie auf die beim Auftreten von Bandzwängungen erfolgen den Horizontalkräfte zu reagieren vermögen und sich selbsttätig derart ausrichten, dass das Stahlband beim Eintreten in das Verformungswerkzeug vollkommen entspannt ist. 27.
    Maschine nach Unteranspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebswalzenstuhl (203, 204, 205) um eine Vertikalachse über ein Getriebe (229) schwenkbar ist, das seinen Antriebsimpuls von einem bei ungenauem Bandlauf ansprechenden Regel organ, z. B. einer Druckdose, erhält. 28.
    Maschine nach Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelorgan auf ein Hydrau- liksystem (238, 239) des Antriebswalzenstuhles (203, 204, 205) Einfluss ausübt, das auf einer oder beiden Seiten des Antriebswalzenstuhles den Lagerbock (237) horizontal verschiebt, so dass eine Schwenkung in der Walzenachsrichtung erfolgt. 29. Maschine nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelorgan auf je eine den Walzendruck regulierende Hydraulik (206 bzw. 207) beiderseits des Antriebswalzenstuhles (203, 204, 205) wirkt. 30.
    Maschine nach Unteranspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Richtwalzwerk (231) auf Rollen (232), Gleitschienen oder Gelenken quer zur Bandeinlaufrichtung schwimmend angeordnet ist, sich ebenfalls mittels Rollen, Gelenken oder Gleit- schienen gegen den Antriebswalzenstuhl (203, 204, 205) oder den Maschinenrahmen (216) abstützt. 31. Maschine nach Unteranspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antriebswalzen (204, 205) mittels Gelenkwellen (209, 210) angetrieben werden. 32.
    Maschine nach Unteranspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass eine bzw. beide Verformungs- walzen (224, 225) mittels Gelenkwellen (220, 227) angetrieben werden.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zum Betrieb der Maschine nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionen der beim Auftreten von Bandzwängungen auftretenden Kräfte und/oder die Bandverlagerungen zum Aussteuern der Laufungenauigkeit des Stahlban des verwendet werden. UNTERANSPRUCH 33.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die bei Laufungenauigkeiten auftretenden einseitigen Stahlbanddrucke auf einen oder mehrere die Bandkanten führenden Anschläge gemessen und zum Steuern des Bandlaufes benutzt werden.
CH6622458A 1958-04-05 1958-11-15 Maschine zum Herstellen von Röhren aus Stahlband, das in einer Rohrformvorrichtung schraubenlinienförmig verformt und anschliessend verschweisst wird, und Verfahren zum Betrieb der Maschine CH407016A (de)

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DEK34534A DE1099488B (de) 1958-04-05 1958-04-05 Einrichtung zum Abtrennen ohne weitere Bearbeitung miteinander verschweissbarer Stuecke von einem sich drehenden Rohr
DEK35466A DE1104916B (de) 1958-08-02 1958-08-02 Verfahren zum Aussteuern von Bandbreitenabweichungen und -saebelungen beim Herstellen von Schraubennahtrohren
DEK35769A DE1102684B (de) 1958-09-17 1958-09-17 Schweissspaltsteuerung in einem Schraubennahtrohrwerk
DEK0035931 1958-10-08
DEK35953A DE1101332B (de) 1958-10-10 1958-10-10 Vorrichtung zum Herstellen von Schraubennahtrohren mit auf eine die Laufrichtung des Bandes bestimmende Vorrichtung korrigierend einwirkenden Druckdosen

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2754483A1 (de) * 1976-12-23 1978-06-29 Emil Siegwart Vorrichtung zum herstellen von wickelrohren
DE3022575A1 (de) * 1980-06-16 1981-12-24 Fritz Hahn Kg, 5500 Trier Vorrichtung zum herstellen von rohren durch schraubenlinienfoermiges wickeln eines vorzugsweise gewellten bandes
CN115722870A (zh) * 2021-08-30 2023-03-03 中国石油天然气集团有限公司 X65MO钢级、25.4mm壁厚螺旋埋弧焊管的制造方法

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