CH406352A - Anschlussklemmenleiste für elektrische Apparate - Google Patents

Anschlussklemmenleiste für elektrische Apparate

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Publication number
CH406352A
CH406352A CH468764A CH468764A CH406352A CH 406352 A CH406352 A CH 406352A CH 468764 A CH468764 A CH 468764A CH 468764 A CH468764 A CH 468764A CH 406352 A CH406352 A CH 406352A
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CH
Switzerland
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insulating body
strip
clamping
strip part
chambers
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Application number
CH468764A
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English (en)
Inventor
Kirchdorfer Josef
Allemann Armin
Original Assignee
Ghielmetti Ag
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/22Bases, e.g. strip, block, panel

Landscapes

  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Description


      Anschlussklemmenleiste        für        elektrische    Apparate    Die Erfindung betrifft eine     Anschlussklemmen-          leiste    für elektrische Apparate.

   Es sind     Anschluss-          klemmenleisten    bekannt mit     einer    Reihe metallischer       Klemmenstücke,    welche in einen Isolierkörper einge  presst sind, wobei     die        Klemmenstücke    eine Längs  bohrung     aufweisen    zum Einstecken von     Anschluss-          drähten    und     Klemmschrauben    zum     Einklemmen    der  selben in der Bohrung.  



  Bei solchen     Klemmenleisten    wirkt es sich nach  teilig aus, dass die Klemmschraube direkt auf den  Leiter drückt, wodurch beim Anziehen der Schraube  der Leiter gequetscht wird. Kostspielig und umständ  lich ist auch die Herstellungsweise solcher Klemmen  leisten, indem die     Klemmenstücke    vor dem Pressen  des Isolierkörpers in die     Pressform    eingelegt werden  müssen. Pressformen für Isolierkörper mit Einlage  teilen sind schwierig herzustellen und geben viel Ar  beit.

   Weil bei solchen     Klemmenleisten    die einzelnen       Klemmenstücke    einen Teil des Strompfades bilden,  müssen sie einen hinreichend grossen Querschnitt  aufweisen, weshalb die     Klemmenleisten    relativ gross,  klotzig und schwer ausfallen. Die Erfindung will diese  Nachteile vermeiden.  



  Die     Anschlussklemmenleiste    der Erfindung ist  gekennzeichnet durch zwei     zusammensteckbare    Lei  stenteile, der erste Leistenteil mit einer Reihe in  einem ersten Isolierkörper liegenden     Anschlussla-          schen    mit Tiber den Isolierkörper vorstehenden Kon  taktzungen, der zweite Leistenteil mit einer Reihe in  einem zweiten Isolierkörper liegenden Klemmösen,  welche bei zusammengesteckten Leistenteilen die  Kontaktzungen des ersten Leistenteils     umgreifen,     unter Freilassen einer Lücke zum Einstecken und       Anklemmen    eines Leiters.  



       Zweckmässigerweise    hat der Isolierkörper des  ersten Leistenteils eine Reihe Vertiefungen und in    jeder Vertiefung     formschlüssig    und durch einen Niet  gehalten     eine        Anschlusslasche    und eine Blattfeder,  wobei jede Anschlusslasche eine Verbreiterung und  stumpfwinklig dazu eine Kontaktzunge aufweist und  die     Blattfed--r    über der Verbreiterung der     Anschluss-          lasche        formgieieh    mit     dieser    und gewölbt ist.  



  Der Isolierkörper des zweiten     Leistenteils    hat       zweckmässigerweise    zwei     Reihen    von paarweise in  einandergehenden Kammern,     deren    Mittelebenen  stumpfwinklig zueinander liegen, wobei die Trenn  wände der ersten Kammerreihe Nuten zum     Anstek-          ken    des zweiten     Leistenteils    an die Anschlusslasche  des ersten Leistenteils aufweisen sowie Nuten zur  Halterung von Blattfedern,

   welche     mit        einer    Zunge     in     die lose in den Kammern .der zweiten     Kammernreihe     liegenden Klemmösen greifen und sie gegen Heraus  fallen halten.     Ein    Ausführungsbeispiel der     Erfindung     wird anhand der Zeichnung näher erläutert.

   In der  Zeichnung zeigt:       Fig.    l einen Abschnitt     eines    ersten     Leistenteils     mit vier Kontaktzungen in der Draufsicht,       Fig.    2 einen Schnitt durch den ersten Leistenteil  nach der Linie     A-A        in        Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt durch den zweiten Leistenteil  mit     einer    Klemmöse     aufgesteckt    auf eine Kontakt  zunge,       Fig.    4 einen Abschnitt des zweiten Leistenteils als  Grundriss von     Fig.    3,

         Fig.    5 einen Schnitt durch einen Apparat mit zwei       Anschlussklemmenleisten    in     kleinerem    Masstab.  



  Eine erfindungsgemässe     Anschlussklemmenleiste     hat einen ersten     Leistenteil,    der vorgesehen ist, an       einen    elektrischen Apparat angebracht zu werden  zum     Anschliessen    von Verbindungsleitungen, die im  Apparat     liegen!    und     einen    zweiten Leistenteil zum  Anstecken an den ersten Leistenteil, mit Klemmen      zum Anschliessen von Leitungen, welche vom Appa  rat wegführen. Im Ausführungsbeispiel hat der erste  Leistenteil, wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich       ist,    einen     Isolierkörper    11 mit einem plattenförmigen  Teil und einem leistenförmigen Teil.

   Der     plattenför-          mige    Teil dient zum Befestigen des Leistenteils an  einem Apparategehäuse und weist Versteifungsrippen  und Befestigungsaugen auf. Eine solche Versteifungs  rippe 12 und ein Befestigungsauge 13 sind in     Fig.    1  dargestellt. Der leistenförmige Teil hat     Vertiefungen     von einer erhabenen Fläche 14 in die Fläche 15 des  plattenförmigen Teils. Diese     Vertiefungen    haben je  eine augenförmige     Erweiterung    16 um ein Durch  gangsloch.

   In diesen Vertiefungen liegen mit den  Vertiefungswänden formschlüssige Anschlusslaschen  18, welche aus flächigem Metall gestanzt sind und       Lötlappen    19 aufweisen zum Anlöten von Apparate  leitungen. Auf der gegenüberliegenden Seite stehen  die Anschlusslaschen über den Isolierkörper vor und  haben einen verbreiterten Teil 20 und eine stumpf  winklig zu diesem stehende Kontaktzunge 21. Auf  der Anschlusslasche 18 liegt eine Blattfeder 22, wel  che in der Vertiefung und über der Verbreiterung  formgleich mit der Anschlusslasche und über der  Verbreiterung gewölbt ist. Die Blattfeder 22 endet  mit einer abgewinkelten Zunge 23, die gleich breit ist  wie die Kontaktzunge 21.

   Die Blattfeder 22 und die  Anschlusslasche 18 sind durch einen Niet 24 am     Iso-          lierkörper    11     festgenietet.    Die Vertiefungen und die  erhabenen Flächen 14 liefern den erforderlichen  Kriechweg zwischen zwei Anschlusslaschen, welcher  durch Rippen 25 auf der Platte und durch Nuten 26  an der Stirnseite des Isolierkörpers ebenfalls erhalten  wird.  



  Der zweite Leistenteil, der in     Fig.3    in einem  Schnitt nach der Linie     B-B    in     Fig.    4 dargestellt ist,  hat einen Isolierkörper 27 mit einer ersten Reihe       hintereinanderliegender    Kammern 28 und einer zwei  ten Reihe     hintereinanderliegender    Kammern 29. Je  eine Kammer 28 und eine Kammer 29 bilden ein     in-          einandergehendes    Kammerpaar, wobei die Mittelebe  nen, der beiden Kammern 28, 29 stumpfwinklig zuein  ander liegen. Die Kammern 28 sind durch Trenn  wände 30 voneinander getrennt.

   Die Kammern 29  sind an einer Stirnseite offen und von dieser Seite her  ist in jede Kammer eine Klemmöse 31 mit     einer          Klemmschraube    32 eingeschoben. Die Klemm  schraube 32 hat einen Zylinderkopf mit einem Bund  33. Die der offenen Stirnseite gegenüberliegende  Kammerwand 34 hat in der Kammerachse ein     rundes     Loch 35 für den Durchtritt des Schraubenkopfes,  wobei der Bund 33 gegen die Kammerstirnwand 34  liegt. Die die Kammern 29 begrenzende Seitenwand  weist für jede Kammer ein Fenster 37 auf, dessen  lichte Weite kleiner ist als die lichte Weite der Klemm  öse 31.

   Die     Fenster    37     sind    durch: schräge Flächen  begrenzt und bilden dadurch einen Einführungstrich  ter für die     anzuschliessenden    Leiter. Der     Isolierkör-          per    27 hat auf der Aussenseite Rippen 38, die zwi  schen den Löchern 35 liegen und Rippen 39, die zwi-    sehen den Fenstern 37 liegen und die Anschlüsse  voneinander trennen.  



  Die Trennwände 30 haben einander gegenüber  liegende Nuten 40, in welche beim Zusammenstecken  der beiden Leistenteile die Verbreiterungen 20 der  Anschlusslaschen 18 und der Blattfedern 22 zu liegen  kommen, wobei die Wölbung der Blattfeder flachge  drückt wird und die Steckverbindung durch Reibung       hält.    Die Trennwände 30 haben ferner einander ge  genüberliegende Nuten 41, in welche in jeder Kam  mer eine Blattfeder 42 eingeschoben ist, welche mit  einer Zunge 43 in die Klemmöse 31 greift und  diese gegen Herausfallen hält. Wenn die beiden Lei  stenteile zusammengesteckt sind, liegt die Zunge 43  an der Kontaktzunge 21 der Anschlusslasche. Die  Zunge 23 der auf der Anschlusslasche liegenden  Blattfeder 22 begrenzt die Tiefe des Durchlasses der  Klemmösen 31.

   Um am Isolierkörper 27 den erfor  derlichen Kriechweg zwischen den in den Trennwän  den 30 geführten Anschlusslaschen zu erhalten, sind  die Trennwände an ihrer Stirnseite je mit einer Rippe  44 versehen, welche bei zusammengesteckten Lei  stenteilen in die Nuten 26 am Isolierkörper 11 des  ersten Leistenteils greifen.  



  Aus     Fig.    5, die in kleinerem Masstab gehalten ist,  ist die     Anordnung    von zweiteiligen     Klemmenleisten     an einem Apparat ersichtlich. In einem Apparatege  häuse, das aus     Isolierpresstoff    oder aus Metall herge  stellt sein kann, liegt der plattenförmige Isolierkörper  11 mit den Anschlusslaschen 18 des ersten Leisten  teils parallel zum Gehäuseboden 50, an welchem Be  festigungslaschen 51 für Wandmontage vorgesehen  sind. Durch eine Öffnung 52 in der Gehäusewand 53  ist der Isolierkörper 27 des zweiten Leistenteils an  die Anschlusslaschen 18 ansteckbar. Anschlusslei  tungen können bequem schräg von unten in, die  Klemmösen eingeführt werden.

   Die     Anschlussklem-          menleiste    liegt unter einem abnehmbaren Klemmen  deckel 54.  



  Die erfindungsgemässe     Anschlussklemmenleiste     gestattet viele Konstruktionsmöglichkeiten für das  Apparategehäuse. Der Isolierkörper 11 kann eine  grössere Anzahl, z. B. acht, in gleichen Abständen       nebeneinanderliegende    Anschlusslaschen und der  ansteckbare Isolierkörper     gleichviele    darauf passende  Klemmösen aufweisen. Die Anschlusslaschen können  aber auch in durch grössere Abstände getrennte  Gruppen, z. B. zwei Gruppen mit je vier     Anschlussla-          sehen    angeordnet sein, an welche zwei getrennte     Iso-          lierkörper    27 mit je vier Klemmösen ansteckbar sind.

    Der Isolierkörper 11 des ersten Leistenteils kann  auch mit dem Gehäuseboden 50 und/oder der Ge  häusewand 53 aus einem Stück bestehen, wenn das  Gehäuse aus Isoliermaterial besteht. Wenn die Breite  des Gehäuses nicht ausreicht, um die erforderliche  Anzahl     Anschlusslaschen    nebeneinander anzuordnen,  so     können,    wie aus     Fig.    5 ersichtlich, zwei     An-          schlussklemmenleisten    übereinander angeordnet wer  den.. Die Schrägstellung der Klemmösen wirkt sich  auch in diesem Fall vorteilhaft aus, indem die An-           schlussleitungen    zu beiden     Klemmenleisten    leicht zu  führbar sind und nicht geknickt werden müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anschlussklemmenleiste für elektrische Appara te, gekennzeichnet durch zwei zusammensteckbare Leistenteile, der erste Leistenteil mit einer Reihe in einem ersten Isolierkörper liegenden Anschlussla- schen mit über den Isolierkörper vorstehenden Kon taktzungen, der zweite Leistenteil mit einer Reihe in einem zweiten Isolierkörper liegenden Klemmösen, welche bei zusammengesteckten Leistenteilen die Kontaktzungen des ersten Leistenteils umgreifen, unter Freilassen einer Lücke zum Einstecken und Anklernmen eines Leiters.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Anschlussklemmenleiste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper des ersten Leistenteils eine Reihe Vertiefungen aufweist und in jeder Vertiefung formschlüssig und durch einen Niet gehalten eine Anschlusslasche und eine Blattfeder liegt, wobei jede Anschlusslasche eine Verbreiterung und stumpfwinklig zu dieser eine Kon taktzunge aufweist und die Blattfeder über der Ver breiterung der Anschlusslasche formgleich mit dieser und gewölbt ist.
    2. Anschlussklemmenleiste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper des zweiten Leistenteils zwei Reihen von paarweise in#- einandergehenden Kammern aufweist, deren Mittel- ebenen stumpfwinklig zueinander liegen, und die Trennwände der ersten Kammerreihe Nuten zum Anstecken des zweiten Leistenteils an die Anschluss- laschen des ersten Leistenteils und Nuten zur Halte rung von Blattfedern aufweisen,
    welche Blattfedern mit einer Zunge in die lose in den Kammern der zweiten Kammernreihe liegenden Klemmösen greifen und sie gegen Herausfallen halten. 3. Anschlussklemmenleiste nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper des zweiten Leistenteils in der die Klemmösen enthalten den Kammern begrenzenden Seitenwand Fenster aufweist, deren lichte Weite kleiner ist als die lichte Weite der Klemmösen, und die einen Einführungs trichter zu den Klemmösen bilden.
    4. Anschlussklemmenleiste nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper des zweiten Leistenteils in der die Klemmösen enthalten den Kammern begrenzenden Stirnwand Löcher auf weist für den Durchtritt der Klemmschraubenköpfe, und dass die Klemmschraubenköpfe einen Bund auf weisen, welcher gegen die genannte Kammerstirn- wand anliegt.
    5. Anschlussklemmenleiste nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfedern an ihren Enden eine spitzwinklig abgebogene Zunge aufweisen, welche bei zusammengesteckten Leisten teilen die Tiefe der Klemmösen begrenzt.
CH468764A 1964-04-11 1964-04-11 Anschlussklemmenleiste für elektrische Apparate CH406352A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2415373A1 (fr) * 1978-01-20 1979-08-17 Telemecanique Electrique Dispositif de raccordement electrique a bornes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2415373A1 (fr) * 1978-01-20 1979-08-17 Telemecanique Electrique Dispositif de raccordement electrique a bornes

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