CH403418A - Dichtung für mit Gas gefüllte, einen Rotor aufweisende Maschinen - Google Patents
Dichtung für mit Gas gefüllte, einen Rotor aufweisende MaschinenInfo
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Description
Dichtung für mit Gas gefüllte, einen Rotor aufweisende Maschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtung für mit Gas gefüllte, einen Rotor aufweisende Maschinen, und zwar auf eine Dichtung jener Art, bei der ein schwimmendes Dichtungsglied eine ringförmige Oberfläche besitzt, die bis zur Berührung gegen einen Teil der Welle der Maschine gedrückt werden kann.
Bei sehr grossen mit Gas gefüllten, einen Rotor aufweisenden Maschinen, wie z. B. Wechselstromge neratoren, ist die axiale Expansion der Welle infolge der Wärmewirkung in der Antriebsmaschine be trächtlich und stellt sich das Problem einer wirksa men Sammlung der Dichtungsflüssigkeit, das durch die entsprechende Bewegung der Dichtung infolge dieser Expansion entsteht. Wenn es nicht zufrieden stellend gelöst ist, kann eine unerwünschte Verunrei nigung der Gasfüllung der Maschine durch die Dich tungsflüssigkeit eintreten. Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine befriedigende Lösung zu liefern und dadurch die Verunreinigung auf ein Minimum herabzusetzen.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist in einer Dichtung für mit Gas gefüllte, einen Rotor aufwei sende Maschinen, bei der ein schwimmendes Dich tungsglied eine ringförmige Oberfläche besitzt, die bis zur Berührung gegen einen Teil der Welle der Ma schine gedrückt werden kann, ein Sammelmittel zur Aufnahme von Dichtungsflüssigkeit von der Dich tungsfläche so eingerichtet, dass es sich mit dem Dichtungsglied zusammen bewegt.
Das Sammelmittel kann wenigstens eine Kammer begrenzen, die teilweise durch Ringe gebildet wird, welche den genannten Teil umgeben. Diese Ringe können exzentrisch zur Achse der Welle der Maschi ne angeordnet sein, sodass sie an einer Stelle näher beim genannten Teil liegen als an einer andern. Zum besseren Verständnis der Erfindung werden im folgenden eine Dichtung für eine mit Gas gefüllte Maschine und zwei Konstruktionen von Sammelmit- teln beispielsweise unter Bezugnahme auf die drei Figuren der begleitenden Zeichnung beschrieben.
Darin zeigt Fig. 1 eine Stirnansicht einer Dichtung und eines Sammelmittels, Fig. 2 eine Seitenansicht im Schnitt eines Teiles einer Dichtung und der ersten Konstruktion des Sam- melmittels, und Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht mit der zweiten Konstruktion des Sammelmittels, wobei glei che Teile in allen Figuren der Einfachheit halber die gleichen überweisungszahlen tragen.
In den Fig. 1 und 2 besitzt die Maschine einen drehbaren Teil in der Form einer Welle 1 mit einem Absatz 2 an jedem Ende und ein die Welle 1 umge bendes, mit Gas gefülltes Gehäuse 3. An jedem Ende der Welle 1 ist ein schwimmendes Dichtungsglied 4 gegenüber den Absätzen 2 im Gehäuse eingeschlos sen. Da die beiden Dichtungsglieder 4 identisch sind, wird nur dasjenige am einen Ende der Welle 1 be schrieben.
Das Dichtungsglied 4 hat die Form eines Kreis ringes, der eine Lagerfläche aus Weichmetall 5 be sitzt, die am Absatz 2 liegt und eine ringförmige Dichtungsfläche 6 bildet. Der Dichtungsfläche 6 wird durch eine Vielzahl von Kanälen 7 im Dichtungsglied 4 hindurch Öl als Dichtungsflüssigkeit zugeführt. Eine für die Anwendung der Erfindung geeignete Form eines Dichtungsgliedes ist in -der britischen Patentschrift Nr.<B>831168</B> beschrieben.
Das Dichtungsglied 4 wird an der Teilnahme an der Drehung der Welle durch einen Bolzen 8 verhin dert, der in einen axialen Schlitz 9 im Oberteil des Dichtungsgliedes greift. Obwohl der Bolzen 8 eine Drchung des Dichtungsgliedes 4 nicht zulässt, ge stattet er dem Dichtungsglied doch eine Bewegung in. der Achsrichtung der Wella 1, so dass es allen Bewe gungen der letzteren zu folgen vermag und das Dich tungsglied 4 unter der Einwirkung von Federn oder Öldruck auf dasselbe den Bewegungen der Welle genau folgt.
Ein Sammelmittel 10, das zwei Kammern 11 und 12 begrenzt, ist auf die Oberfläche des Dichtungsglie des 4 geschraubt und derart angeordnet, dass es den Absatz 2 so umgibt, dass von der Dichtungsfläche 6 abgestossenes Öl in die Kammern 11, 12 tritt. Das Sammelmittel ist aus zwei einfachen Ringen 14 und 15 gebaut, die durch Dichtungsstücke 16, 17 getrennt sind, welche die Aussenwand des Sammelgliedes 10 bilden. Die Ringe 14, 15 sind durch Heftschweissung mit den Dichtungsstücken 16,17 verbunden und durch Verlötung zwischen den Heftstellen öldicht gemacht.
Das CSlsammelmittel 10 ist so auf dem Dichtungs glied 4 angebracht, dass die Ringe 14 und 15 zur Achse der Welle 1 auf der horizontalen Mittellinie durch die Welle 1 leicht exzentrisch sind. Bei dieser Konstruktion wird angenommen, dass die Welle 1 in Fig. 1 im Uhrzeigersinn rotiert und dass der Spalt zwischen dem Sammelmittel 10 und dem Absatz 2 auf der rechten Seite von Fig. 1 ungefähr doppelt so gross ist wie der Spalt auf der linken Seite.
Diese Ex zentrizität des Sammelmittels 10 in bezug auf den Absatz 2 ist erwünscht, um eine befriedigende Sammlung des Öls zu erzielen, da auf der linken Seite ein Ölaustritt erfolgen könnte, wo der tangentiale Ölabfluss von der Dichtungsfläche 6 sich dem am Sammelmittel herunterlaufenden Öl entgegenstellt, wenn der Spalt auf dieser Seite zu breit ist.
In Fig.3, welche die zweite Konstruktion des Sammelmittels darstellt, ist zur ersten Konstruktion durch Anbringen eines weiteren Dichtungsstückes 19 und eines weiteren Dichtungsringes 20 mittels Heft- schweissung und Verlötung zwischen den Heftstellen eine dritte Kammer 18 hinzugefügt. Diese Konstruk tion ist ein wenig teuer, aber beträchtlich viel wirksa mer als die erste.
Bei beiden Konstruktionen des Sammelmittels wird das Öl, das sich in den Kammern ansammelt, durch eine ölabgangsröhre 21, die mit einem Ab- gangssammelbehälter 22 am Unterende der Kam mern verbunden ist, aus ihnen entfernt.
Beim Betrieb wird der Dichtungsfläche 6 ö1 zu geführt und läuft die Welle 1 in einer Wasserstoffat mosphäre. Das Öl wird von der Dichtungsfläche 6 zentrifugal in die Kammern 11, 12, 18 des Sammel- mittels hinausgeschleudert, wo es an den Seiten der Kammern in den Abzugsbehälter hinunterläuft. Es entweicht nur sehr wenig Öl oder Öldunst vom Sam- melmittel in den Innenraum der Maschine als Verun reinigung des Wasserstoffs, und dies lässt sich regu lieren, indem man den radialen Spielraum zwischen dem Absatz und den Ringen 14, 15, 20 auf ein Mini mum reduziert.
Wenn die Maschine ein grosser Wechselstromge nerator ist, tritt eine beträchtliche Expansion der Welle ein. Dies hat aber keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der öldichtung, da das Dichtungsglied der Bewegung des Absatzes folgt und mit demselben immer in Berührung bleibt. Die Verwendung des Sammelmittels gemäss der Erfindung bedeutet auch, dass diese Expansion auf den Grad der Verunreini gung der Atmosphäre in der Maschine keinen Ein- fluss hat, indem das Sammelmittel, da es am Dich tungsglied fesgemacht ist, sich mit demselben zusam men bewegt und immer die richtige Einstellung zur Dichtungsfläche beibehält.
Es kann zweckmässig sein, das Sammelmittel in Abschnitten zu konstruieren, in welchem Falle es wünschenswert ist, für die zu verbindenden Ab schnitte des Mittels Stumpfstösse zu verwenden und die Verbindungsstellen mit einem geeigneten Dich tungsstreifen wie bei 23 in Fig. 1 zu bedecken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dichtung für mit Gas gefüllte, einen Rotor auf weisende Maschinen, bei der ein schwimmendes Dich tungsglied. eine ringförmige Oberfläche besitzt, die bis zur Berührung gegen einen Teil der Welle der Ma schine gedrückt werden kann, dadurch gekennzeich net, dass ein Sammelmittel zur Aufnahme von Dich tungsflüssigkeit von der Dichtungsfläche so einge richtet ist, dass es sich mit dem Dichtungsglied zu sammen bewegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Dichtung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sammelmittel mindestens eine Kammer begrenzt, die teilweise durch Ringe gebildet wird, welche den genannten Teil umgeben. 2. Dichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Ringe zur Achse der Welle der Maschine exzentrisch angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3618260A GB913335A (en) | 1960-10-21 | 1960-10-21 | Improvements in or relating to seals for gas filled machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH403418A true CH403418A (de) | 1965-11-30 |
Family
ID=10385730
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1202161A CH403418A (de) | 1960-10-21 | 1961-10-17 | Dichtung für mit Gas gefüllte, einen Rotor aufweisende Maschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH403418A (de) |
| GB (1) | GB913335A (de) |
-
1960
- 1960-10-21 GB GB3618260A patent/GB913335A/en not_active Expired
-
1961
- 1961-10-17 CH CH1202161A patent/CH403418A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB913335A (en) | 1962-12-19 |
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