CH397264A - Piezoelektrisches Wandlerelement - Google Patents

Piezoelektrisches Wandlerelement

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CH397264A
CH397264A CH344761A CH344761A CH397264A CH 397264 A CH397264 A CH 397264A CH 344761 A CH344761 A CH 344761A CH 344761 A CH344761 A CH 344761A CH 397264 A CH397264 A CH 397264A
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CH
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plates
plate
torsion
bending
electrodes
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Application number
CH344761A
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Inventor
Cornelis Lalesse Herman
Mensen Herbert
Original Assignee
Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R17/00Piezoelectric transducers; Electrostrictive transducers
    • H04R17/04Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
    • H04R17/08Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus signals being recorded or played back by vibration of a stylus in two orthogonal directions simultaneously

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Description


      Piezoelektrisches        Wandlerelement       Die Erfindung bezieht sich auf ein     piezoelektri-          sches        Wandlerelement,    das einen     plattenförmigen,     gegebenenfalls mit einem oder mehreren Hohlräumen  versehenen Körper enthält, der aus Material mit       piezoelektrischen    Eigenschaften hergestellt ist.

   Für  eine Vorrichtung zum Aufzeichnen oder Abtasten  einer     rillenförmigen    Aufzeichnungsspur, in der  gleichzeitig zwei aufeinander senkrecht stehende  Schwingungen aufgezeichnet werden bzw. worden  sind, mit Hilfe eines     gemeinsamen        Aufzeichen-          bzw.        Abtastgliedes,    welcher Körper aus zwei Teilen  besteht, die je ausschliesslich auf eine der beiden       Schwingungsrichtungen    ansprechen.  



  Eine Vorrichtung mit einem derartigen     Wandler-          element    ist aus der deutschen Auslegeschrift  Nr.<B>1067</B> 232 bekannt. Die beiden Teile, in die  der     Wandlerkörper        teilbar    ist, bestehen hier je aus  einer Kristallplatte. Der Aufbau der Vorrichtung  ist dabei derart, dass das     Wandlerelement    waag  recht angeordnet und an einer Seite eingeklemmt  ist, während am andern Ende ein nachgiebiger Kör  per angebracht ist, der die Verbindung des Elementes  mit dem     Nadelhalter    herstellt. Die Achse des Nadel  halters ist     gleichfalls    etwa     waagrecht    gerichtet.

   Hier  durch ergibt sich eine symmetrische Anordnung des  sogenannten     0-90 -Systems,    das heisst, die beiden  Schwingungsrichtungen werden oder sind waagrecht  bzw. senkrecht in der     rillenförmigen    Spur geschnit  ten. Bei     Abtastung    der Spur wird durch     eine    waag  rechte     Auslenkung    eine Platte des als      sandwich      ausgebildeten     Wandlerelementes    lediglich auf     Torsion     beansprucht, für welche Bewegung die andere Platte  unempfindlich ist, während diese letztere durch eine  senkrechte     Auslenkung    der Nadel auf Biegung be  ansprucht wird,

   für die die erste Platte unempfind  lich ist.    Wenn man für eine     Aufzeichnungs-    oder     Abtast-          vorrichtung    ein     Wandlerelement    schaffen will, das  sich zur Verwendung des sogenannten     45-45 -Sy-          stems    eignet, so könnte man zu diesem Zweck vom  bekannten Element ausgehen, indem dieses unter  einem Winkel von 45  zur     waagrechten    Ebene an  geordnet wird, aber dies hätte den Nachteil, dass es  sich dann nicht     mehr    um eine symmetrische Anord  nung handelt.

   Man könnte weiter unter Beibehaltung  der symmetrischen Anordnung die Signale mit Hilfe  eines einfachen Netzwerkes derart um 45  in der  Phase verschieben, dass die beiden Schwingungs  richtungen unter 45' in der     rillenförmigen    Spur auf  gezeichnet werden. Die Widerstände usw. aus denen  dieses     Netzwerk    aufgebaut ist, führen jedoch einen  unerwünschten Spannungsverlust herbei und bilden  eine unnötige Komplikation.  



  Der     beabsichtigte    Zweck .ist auf einfachere und  zweckmässigere Weise gemäss der Erfindung dadurch       erreichbar',    dass jeder der beiden Teile des Körpers  sowohl     auf    Biegung     als    auch auf     Torsion    anspricht,  während die Teile sich derart in den     piezoelektrischen     Eigenschaften voneinander unterscheiden, dass beim  Aufzeichnen oder Abtasten einer     Spurkomponente     mit einer: Schwingungsrichtung unter 451     zur    Auf  zeichnungsebene die den Deformationen dieser Spur  komponente entsprechenden elektrischen Signalfelder  im einen Teil des genannten Körpers gleich gerich  tet sind.  



  Auf diese Weise lässt sich eine waagrechte An  ordnung beibehalten, wodurch die Symmetrie gesi  chert ist, was     selbstverständlich    auch bei senkrechter  Anordnung des     Wandlerelementes    der Fall ist. Als  Material, das für die Herstellung des Wandler  elementes verwendet werden kann, sei keramisches  Material erwähnt, das eine     remanente    Polarisation      aufweist, z. B. Barium- oder     Strontiumtitanate,    jedoch  insbesondere die     Blei-Zirkon-Titanate    und die natür  lichen, oder     künstlichen    Kristalle, die eine     natür     liehe Polarisationsrichtung aufweisen, wie Quarz,  Turmalin oder     Seignettesalz.     



  Es ist bekannt, dass aus diesen Materialien  plattenförmige Körper verschiedener Gestalt her  stellbar sind. Hierbei soll nicht nur an die einfachen  flachen Platten, die     aufeinandergeklebt        ein        Wandler,          element    vom sogenannten      sandwich -Typ    liefern,  sondern auch an verwickeltere Formen gedacht wer  den, wie Körper mit einem Hohlraum, mit mehreren       Hohlräumen    oder mit einem komplizierten     Kanal-          System.    Die Wahl hängt in all diesen Fällen von dem  mechanischen oder     physikalischen    Anforderungen  ab, die an das Element gestellt werden,

   und von den       verfügbaren    Werkzeugen und Fähigkeiten.  



  Im Prinzip kann man zur     Verwirklichung    des  Erfindungsgedankens jede Kombination von zwei der  vorstehend erwähnten Gestaltungen wählen, obgleich  mit Rücksicht auf die Symmetrie erwogen werden  soll, zwei identische Körper zu benutzen, z. B. zwei  Körper vom sogenannten      sandwich -Typ,    die neben  einander angeordnet werden, wodurch das so erhal  tene     Wandlerelement    die bevorzugten Merkmale auf  weist, dass jeder der Teile des     Wandlerkörpers    aus  zwei Platten besteht, die mit den Seitenflächen an  einander     grenzen,    wobei eine Platte lediglich auf Bie  gung und die andere lediglich auf     Torsion    anspricht,

    während die Teile durch zwei miteinander verbun  dene Elektroden voneinander getrennt sind.  



  Bei einer Ausführungsform des     Wandlerelementes     nach der     Erfindung,    bei der gleichfalls zwei      sand-          wiches     nebeneinander angeordnet sind, besteht jeder  der Teile des     Wandlerkörpers    aus zwei Platten, die  zueinander nach     Art    zweier Diagonalen angeordnet  sind und von denen zwei Elektroden miteinander ver  bunden sind, wobei eine Platte lediglich auf Biegung  und die andere lediglich auf     Torsion    anspricht.  



  In den erwähnten Fällen kann     vorteilhaft    eine       Torsions-    und/oder eine     Biegungsplatte    wegfallen,  mit der Massgabe, dass der restliche Teil des Wandler  körpers an sich wiederum vom      sandwich -Typ        ist,     während diejenige der beiden     Torsions-    oder.     Bie-          gungsplatten,    die nach Fortfall einer solchen Platte  übrigbleibt, nicht mit einem     Elektrodenpaar,    sondern  mit zwei     Elektrodenpaaren    versehen wird.  



  Wenn sowohl eine     Torsionsplatte    als auch eine       Biegungsplatte    in Wegfall kommen, weist ein.     Wand-          lerelement    gemäss der     Erfindung,    bei dem insbeson  dere der     Wandlerkörper    aus zwei Platten besteht,  deren Hauptflächen     aneinandergrenzen,    wobei eine  Platte lediglich auf Biegung und die andere Platte  lediglich auf     Torsion    anspricht, das bevorzugte Merk  mal auf, dass die     Hauptflächen    je mit zwei sich in  der Längsrichtung der Platte-erstreckenden Elektro  den bedeckt sind,

   wobei eine Elektrode der auf       Torsion    ansprechenden Platte mit einer Elektrode  der auf Biegung ansprechenden Platte unmittelbar  verbunden ist.    In all diesen Fällen ergibt sich ein Element, das,  wenn die     übigen    Elektroden jedes Teils miteinander  verbunden     sind,    für das     45-45 -System    geeignet ist.

    Wenn diese Verbindungen unterbrochen werden,  eignet sich das Element für das     0-90 -System.    Des  halb können Schaltmittel vorhanden sein, durch die  in einer Stellung eines Schalters die Elektroden, die  .in bezug auf die miteinander verbundenen Elektro  den eines auf beide Deformationen ansprechende  Teils gerade auf der andern     Hauptfläche    der Platten  liegen, miteinander verbunden sind, während in der  andern Stellung des Schalters diese Verbindung  unterbrochen ist.  



  Obgleich bei einer Kombination von z. B. zwei        sandwiches     nebeneinander durchaus nicht immer  der -Machteil eine Rolle spielt, dass zuviel Raum be  ansprucht wird, kann dennoch der Fall eintreten,  dass man die Möglichkeit eines universellen     Wandler-          elementes    nicht zu     benutzen    wünscht. In diesen  Fällen ermöglicht die Erfindung eine Lösung, die  sich nur für das     45-45 -System    eignet und einen  kompakten Bau dadurch ergibt, dass vorzugsweise  jeder Teil des     Wandlerkörpers    aus einer einzigen  Platte besteht, die sowohl auf Biegung als auch auf       Torsion    anspricht.  



  Bei einer besonderen Ausführungsform, bei der  die Platten so aus den Kristallen herausgeschnitten  sind, dass die Hauptflächen der Platten senkrecht zur  elektrischen Achse verlaufen, bilden die Seitenflächen  der Platten einen Winkel a (wobei 0   <  a  <  45 ),  vorzugsweise einen Winkel von 22,5  mit der mecha  nischen oder optischen Achse.  



       Bekanntlich    spricht eine Platte, die so ausge  schnitten ist, dass der Winkel a = 0 ist, nur auf       Torsion    an, während eine Platte, bei der der Winkel  a = 45' ist, nur auf Biegung anspricht. Dadurch,  dass der Schnitt so durchgeführt wird, dass der Win  kel a der Beziehung<I>0   <  a  <  45 </I> genügt, ergibt  sich eine Platte, die sowohl auf Biegung als auch auf       Torsion    anspricht.  



  Obgleich es für bestimmte Anwendungen, z. B.  die Aufzeichnung oder     Abtastung    zweier Signale,  von denen eines ein     monaurales    und das andere ein       Effektsignal    ist, gleichgültig ist, unter welchem Winkel  a die beiden Platten ausgeschnitten sind, ist es  unter anderem für     Stereophoniezwecke        erwünscht,     den Winkel a so zu wählen, dass die einer der  Schwingungsrichtungen entsprechenden     Signalfelder     so entgegengesetzt sind, dass sie sich aufheben.

   Wenn  a =     22i/2     ist, ist die     übersprechdämpfung    zwischen  den beiden stereophonischen Kanälen maximal, das  heisst, wenn eine     Stereophonieplatte    abgetastet wird,  in der die Aufzeichnung dem     45-45 -System    ent  spricht, wird, wenn nur eine Modulation in der  linken     Rillenwand    vorhanden ist, nur von einem der  Teile des.     Wandlerelementes    eine Spannung abgege  ben, während der andere Teil völlig spannungslos ist.  



  Bei einer andern Ausführungsform des für das       45-45 -System    geeigneten     Wandlerelementes        sind         die Platten des     Wandlerkörpers    aus keramischem       piezoelektrischem    Material hergestellt, das durch  ein Feld     vorpolarisiert    ist, dessen     Feldlinien    in einer  Ebene liegen, die schräg in bezug auf die Haupt  flächen der Platten ist, vorzugsweise einen Winkel  von 45  mit ihnen bildet und die     Hauptflächen    ge  mäss einer zu einer der Seitenflächen parallelen Linie  schneidet.  



  Es ist bekannt, dass ein Körper aus keramischem       piezoelektrischem    Material sich als ein reiner Biege  schwinger verhält, wenn er in einer     Richtung    senk  recht zu den Hauptflächen     vorpolarisiert    ist, und auf       reine        Torsion    anspricht, wenn er in der Längsrich  tung     vorpolarisiert    ist.

   Auch hier gilt, dass für be  sondere Verwendungen, unter anderem für Stereo  phoniezwecke, der     Winkel,    unter dem die Platte vor  polarisiert werden muss, damit sie in gleichem Masse  auf Biegung und     Torsion    anspricht, etwa die     Hälfte     des Winkels sein muss, den die erwähnten     Polarisa-          tionsrichtungen        einschliessen.     



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand einiger  in der beiliegenden Zeichnung dargestellter Ausfüh  rungsbeispiele näher erläutert.  



       Fig.    1 stellt die     Orientierung    der     Anisotropie-          achsen    in einem kristallinischen Material dar.  



  Die     Fig.    2 und 3 stellen einen     Torsionsparallel-          schwinger    dar.  



  Die     Fig.    4. und 5 stellen einen     Biegungsparallel          bzw.        -reihenschwinger    dar.  



  Die     Fig.    6-18 stellen ein     Wandlerelement    gemäss  der Erfindung aus kristallinem Material dar. Dabei  zeigen  die     Fig.    6-12 ein     Wandlerelement    in Form     eines           sandwich ,    das aus zwei Platten besteht, von denen  jede sowohl auf Biegung als auch auf     Torsion    an  spricht, so dass sich das Element für das     45-45'-          System    eignet, während  die     Fig.    13-16 unterschiedliche, als      sandwich      ausgebildete     Wandlerelemente    darstellen, die aus vier  Platten bestehen,

   wobei insbesondere die in den       Fig.    14-16 dargestellten     Wandlerelemente    infolge  des Vorhandenseins von Schaltmitteln     universell    sind.       Fig.    17 stellt gleichfalls ein universelles     Wandler-          element    in Form eines      sandwich     dar, das drei  Platten enthält.  



       Fig.    18 stellt gleichfalls ein universelles     Wandler-          element    dar, das zwei nebeneinander angeordnete  Hohlkörper enthält.  



  Die     Fig.    19 und 20 stellen einen     Torsionsparallel-          schwinger    aus keramischem Material dar.  



  Die     Fig.    21 und 22 zeigen einen     Biegeparallel-          bzw.        -reihenschwinger    aus keramischem Material.  Die     Fig.    23-28 stellen ein     Wandlerelement    ge  mäss der Erfindung dar, das aus keramischem Mate  rial hergestellt ist. Hierbei stellt       Fig.    23 ein     Wandl'erelement    in Form eines      sand-          wich     dar, das aus zwei Platten besteht, von denen  jede nicht nur auf Biegung, sondern auch auf     Torsion     anspricht, so dass das Element für das     45-45 -System     geeignet ist.

      Die     Fig.    24 und 25 stellen universelle     Wandler-          elemente    in      sandwich     Ausbildung dar, die aus vier  Platten bestehen und     mit        Schaltmitteln    versehen sind.  



       Fig.    26 stellt gleichfalls ein universelles     Wandler-          element    dar, das zwei     aneinander    befestigte platten  förmige     Hohlkörper    enthält.  



       Fig.    27 stellt ein     universelles        Wandlerelement    dar,  das aus der Kombination von zwei massiven Platten  in Form eines      sandwich     einerseits und einem mit  mehreren Hohlräumen versehenen Körper anderseits  besteht.  



       Fig.    28 zeigt ein hohles     plattenförmiges        Wand-          lerelement    vom     45-45 -Typ,    das jedoch auch aus       kristallinem    Material hergestellt sein     kann.       Die Erfindung wird zunächst an Hand von       Wandlerkörpern    erläutert, die aus     piezoelektrischen     Kristallen herausgeschnitten sind.

      In     Fig.    1 ist angegeben, wie die     Anisotropie-          achsen,    das heisst die elektrische Achse e, die mecha  nische Achse m und die optische Achse o in bezug  aufeinander     orientiert    sind.

   Werden aus solchen       Kristallen    zwei Platten von der mit 1 bezeichneten  Form herausgeschnitten, deren Hauptflächen sich  senkrecht zur     e-Achse    erstrecken und deren Seiten  flächen parallel zur m- und     o-Achse    verlaufen (der  Winkel a, unter dem diese Schnitte     erfolgen,    ist     indiesen     Fällen 0 , und     zwar        entweder    in bezug auf die     m-Achse     oder in bezug auf die o -Achse), und werden diese  Platten zu einen sogenannten      sandwich     zusammen  gesetzt, so spricht ein solcher Körper nur auf     Torsion     an.

   Es ist gleichgültig, ob die Platten in gleichem  Sinne, wobei eine Drehung von entweder     90     oder  180  um die     e-Achse    erlaubt ist, oder in entgegen  gesetztem     Sinne,    das heisst, wobei eine der Platten  um die m- oder     o-Achse    gedreht ist, aufeinander be  festigt werden. In beiden Fällen, die in     Fig.    2 und 3  dargestellt     sind,    wird infolge einer im Punkt 3 wirk  samen, waagrecht gerichteten Kraft H der     Wandler-          körper    tordiert.

   Dies führt in den Platten 1 und 2  entgegengesetzt gerichtete     Scherspannungen    herbei,  die auf Grund des     piezoelektrischen    Effektes im Ma  terial elektrische Ladungsverschiebungen erzeugen,  deren Felder in den beiden Platten entgegengesetzt  gerichtet sind, wie schematisch in den Figuren an  gegeben ist. Ein derartiges Element wird häufig als  Parallelelement bezeichnet, weil die Felder in bezug  aufeinander parallel gerichtet sind.  



  In     Fig.    2 wird die durch die Deformation im Ele  ment erzeugte Spannung den Elektroden 4 und 5  entnommen, wobei die Platten die Elektrode 6 ge  meinsam haben. In     Fig.    3, in der die Platte 2 um  gedreht ist, wird die Spannung den Elektroden 4  und 7     entnommen,    während die Elektrode 8 gemein  sam ist.  



  Wenn man     zwei.    Platten aus der m-     o-Ebene     herausschneidet, deren Schnittflächen einen     Winkel     von 45  mit der m- oder     o-Achse    bilden, wobei  somit a = 45 , wie, z. B. in     Fig.    1 durch q angege  ben ist, und diese zu einem sogenannten      sandwich          zusammensetzt, ergibt sich ein Element, das nur auf  Biegespannungen     anspricht.     



  Dabei macht es jedoch einen Unterschied, wie  die Platten     aufeinander    gelegt werden. Werden sie  in gleichem Sinne aufeinandergelegt, so ergibt sich  ein Biegeschwinger, der     gleichzeitig    ein     Parallel-          element    ist.

       In.        Fig.    4 ist     die    elektrische Ladungsver  schiebung     infolge    einer durch eine im Punkt 3     an-          greifende    senkrecht gerichtete Kraft V     herbeigeführ-          ten    Biegespannung     schematisch    angegeben, wobei  die obere Platte 9 gestaucht und die untere Platte  10 gedehnt wird.

   Wird jetzt die Platte 10 um die  m- oder     o-Achse    gedreht, so ergibt sich ein Biege  schwinger, der gleichzeitig ein Reihenelement ist       (Fig.    5).     In        Fig.    4 wird die infolge der Deformation  im Element erzeugte Spannung den Elektroden 11  und 12 entnommen, wobei die Platten die Elektro  den 13 gemeinsam haben. In     Fig.    5, in der die Platte  10 umgedreht ist, wird die Spannung den Elektroden  11 und 14 entnommen, während die Elektrode 15  gemeinsam ist.  



  Ein     Torsionsparallelschwinger    nach     Fig.    3 und  ein     Biegereihenschwinger    nach     Fig.    5 lassen sich  zu einem     Wandlerelement    kombinieren., das sich für  das     45-45 -System    eignet. Dies wird an Hand der       Fig.    6-11     näher    erläutert, in denen ein     Wandler-          element    dargestellt ist, bei dem jeder der beiden  Teile des Körpers aus einer Platte 16 oder 17 be  steht, die sowohl auf Biegung als auf     Torsion    an  spricht.

   Solche     Platten    sind erzielbar, wenn man den  Schnitt     im    Kristall so durchführt, dass der Winkel     .x     der Beziehung 0   <  a  <  45  genügt.  



  Bekanntlich wird bei     Abtastung    einer Rille, in  die zwei Signale unter 45  mit der flachen Oberfläche  geschnitten sind, der     Nadelhalter    bei der Wiedergabe  eines völlig von links kommenden Schalles durch  eine Kraft L bewegt, die einen Winkel von 45  mit  der Plattenoberfläche bildet. Diese Kraft lässt sich  in eine waagrechte und eine senkrechte Komponente       zerlgen.    Unter der Einwirkung der im Punkt 3 an  greifenden waagrechten Komponente H wird der  Körper     tordiert,    so dass die in     Fig.    6 schematisch       angegebene    elektrische Ladungsverschiebung in den  Platten 16 und 17 auftritt.

   In     Fig.    7 ist die elektrische  Ladungsverschiebung infolge der senkrechten Kom  ponente V, durch die; das Element gebogen wird,  schematisch angegeben. In     Fig.    8 ist der Zustand  dargestellt, der sich     ergibt,        wenn    die beiden Kompo  nenten gleichzeitig auftreten, das heisst, wenn die  Nadel eine     Auslenkung    durch ein in der     Rille    vor  handenes Signal L erfährt.

   Durch das Vorhanden  sein der Aussenelektroden 18 und 19 und einer  Innenelektrode 20 addieren sich die Ladungsverschie  bungen in der obern Platte, während sie sich in der  untern Platte ausgleichen.     In.    den     Fig.    9-11 ist das  gleiche     Wandlerelement    dargestellt, wenn ein von  rechts kommendes Signal vom Nadelhalter wieder  gegeben wird. Die Kraft R, die auf den     Nadelhalter     ausgeübt wird,     lässt    sich wieder in eine senkrechte  Komponente V und eine waagrechte Komponente H    zerlegen, welch letztere im Vergleich zum vorstehen  den Fall     (Fig.    6-8) ihr Vorzeichen geändert hat.

   Ent  sprechend hat auch das elektrische Feld in     Fig.    8  sein Vorzeichen geändert, während dieses in     Fig.    10  unverändert ist. Das resultierende elektrische Feld  infolge der Kraft R     ist    in     Fig.    11 schematisch an  gegeben. Es stellt sich heraus, dass in der obern  Platte 16 die gesonderten Felder einander entgegen  wirken,     während    sie sich in der untern     Platte    17 ver  stärken. Auf diese Weise ergibt sich ein Element, das  einen Körper     enthält,    der in zwei Teile (16 und 17)  teilbar ist, die je auf eine der beiden einen Winkel  von 45' mit der Plattenoberfläche bildenden Schwin  gungsrichtungen ansprechen.

   Wie     ersichtlich,    spricht  jeder dieser Teile nicht nur auf     Torsion,    sondern  auch auf Biegung an, während die Teile sich hin  sichtlich ihrer     piezoelektrischen    Eigenschaften so  voneinander unterscheiden, dass beim Schneiden oder  Abtasten in einer Schwingungsrichtung unter 45   die jeder dieser Deformationen entsprechenden Si  gnalfelder im einen Teil gleichgerichtet und im an  dern Teil entgegengesetzt gerichtet sind. Diese An  forderung wird von der vorstehend erwähnten Kom  bination eines     Torsionsparallelschwingers    und eines       Biegereihenschwingers    erfüllt, wobei die Platten z. B.  beide aus dem ersten Quadranten herausgeschnitten  sind.  



  Umgekehrt lässt sich der beabsichtigte Effekt  auch mittels einer Kombination eines     Torsionsreihen-          schwingers    und eines     Biegeparallelschwingers    er  reichen, z. B. dadurch, dass eine Platte aus dem  ersten Quadranten und eine Platte aus dem vierten  Quadranten     miteinander    kombiniert werden.  



  In     Fig.    12 ist das     Wandlerelement,    das in den       Fig.    6-11 dargestellt ist, in eine Vorrichtung zum  Wiedergeben einer     rillenförmigen    Aufzeichnungsspur  aufgenommen, in der gleichzeitig zwei senkrecht auf  einander stehende Schwingungen aufgezeichnet sind.  Das aus den Platten 16 und 17 bestehende     Wandler-          element    ist an einer Seite in den Block 22 einge  klemmt, etwa in der Mitte durch einen     Streifen    23  abgestützt und über einen nachgiebigen Körper 20  mit einem Nadelhalter 18 verbunden. Der nach  giebige Körper dient zur Übertragung der Kraft, die  durch die Modulation der Rille auf die Nadel 19 aus  geübt wird.

   Der Nadelhalter ist bei 21 gelagert und  berührt in dem in den vorstehenden Figuren (2-11)  bereits erwähnten Punkt 3 den nachgiebigen Körper 20.  



  Eine     Wandlervorrichtung,    die sich auch für das       45 -45 -System    eignet, ist in     Fig.    13 dargestellt. Sie  besteht aus einer Kombination eines     Torsionsparallel-          schwingers    nach den     Fig.    2 und 3 und eines Biege  reihenschwingers nach     Fig.    5, die mit Hilfe eines       Kittes    24, 28 aneinander befestigt sind, während die  Aussenelektroden 25 und 26 und die Innenelektrode  27 gemeinsam sind. Dadurch, dass hier die beiden  auf Biegung und     Torsion    ansprechenden Teile des  Körpers je aus zwei gesonderten Platten 1, 9 bzw.

    2, 10 bestehen, ist die Orientierung der untern       Torsinnsplatte    2 in bezug auf die obere Torsions-      platte 1 nicht mehr wichtig, so dass die Bezeichnung  der Flächen     ccdd    bei den Platten 1 und 2 fort  gelassen ist, aber für die Biegeplatten 9 und 10 ist  diese Bezeichnung noch immer wichtig.  



  In den Figuren sind auch die     Anschlussklemmen     für das linke Signal L und das rechte Signal R an  gegeben. Bei     Abtastung    wird das linke Signal zwi  schen Klemmen 29 und 30 und das rechte Signal  zwischen Klemmen 30 und 31 entnommen. Anstelle  der gemeinsamen Innenelektrode 27 können zwei. ge  trennte Innenelektroden, die die Platten 1 und 9 bzw.  die Platten 2 und 10 bedecken,     Verwendung    finden.  Im Zusammenhang mit vorstehendem kann auch hier  eine Kombination eines     Torsionsreihenschwingers     und eines     Biegeparallelschwingers    gewählt werden.  



  Wenn jetzt die Hauptflächen dieser vier     Platten     je mit einem eignen     Elektrodenpaar    versehen werden,  während die Elektroden richtig angeschlossen werden,  so ist die Weise, in der die     Torsions-    und Biege  platten in bezug aufeinander orientiert sind,     mithin     die Frage, ob die     ddbb-Ebene    der obern Platte an  die     ccaa-Ebene    oder an die     ddbb-Ebene    der untern  Platte grenzen muss, völlig gleichgültig geworden.  Dann kann weiter die in     Fig.    13     dargestellte    Anord  nung der vier Platten in bezug aufeinander geändert  werden, indem z.

   B. die untern Platten oder die obern  Platten oder die     einander    diagonal gegenüberliegen  den Platten ihre Stellung ändern. Die Verbindung  der Elektroden miteinander muss stets derart sein,  dass eine Kombination     einer        Torsions-    und     einer     Biegeplatte einen der beiden Teile des Körpers dar  stellt, der auf eine der beiden     Schwingungsrichtungen     anspricht.  



  Nachstehend werden einige dieser Kombinationen  näher erläutert, und zwar für diejenigen Ausführungs  beispiele, die unter Verwendung von     Schaltmitteln     der besprochenen Art sich nicht nur für das       45 -45 -System,    sondern auch für das     0 --90 -Sy-          stem    eignen.

   Mit Rücksicht auf die Tatsache, dass  für das     0 -90 -System    eine Kombination einer Tor  sions- und einer Biegeplatte     erforderlich    ist, die,  wenn eine Vorrichtung nach     Fig.    12     Verwendung     findet, in senkrechtem Sinne in     bezug        aufeinander     verschoben sind,     eignen    die     erwähnten    Kombinatio  nen, die sich von     Fig.    13 ableiten lassen, sich sämt  lich für ein universelles     Schallplattenschneid-    oder  Tonaufnahmegerät.  



  Die     Fig.    14, 15 und 16 zeigen drei dieser Mög  lichkeiten, bei denen für die Zufuhr bzw.     Abnähme     des L- oder     R-Signals    beider Systeme die     gleichen     Klemmen     Verwendung        finden.    In     Fig.    14 sind die  Biegeplatten 9 und 10 noch als ein Reihenschwinger  angegeben; diese Anordnung ist in den     Fig.    15 und  16 weggefallen.

   In     Pig.    14 spricht der aus den Platten  1 und 9 bestehende     Teil    auf ein unter 45  geschnit  tenes     L-Signal    und der aus' den Platten 2 und 10  bestehende     Teil    auf ein unter 45  geschnittenes     R-          Signal    an. Der Schalter 33 ist dabei in der ausgezo  gen gezeichneten Lage. Jetzt sind die     Elektroden    34  und 11 des einen Teils und die Elektroden 5 und 14    des andern     Teils        miteinander    verbunden. Die Innen  elektrode 27 haben die beiden Teile gemeinsam.

   In  der gestrichelten Lage des Schalters 33 eignet sich  das     Wandlerelement    für das     0 -90 -System.    Das  von einer waagrechten     Auslenkung    der Nadel her  rührende     linke    Signal L wird der     Torsionsplatte    1,  das einer senkrechten     Auslenkung    entsprechende  rechte Signal R der Biegeplatte 10 entnommen.  



       Fig.    15 unterscheidet sich von     Fig.    14 in dem  Sinne, dass die Biegeplatten 9 und 10 nicht als  Reihenschwinger angeordnet sind. Zwar wird der  eine Teil des     Wandlerkörpers    von den Platten 1 und  9     gebildet,    was aus der Tatsache hervorgeht, dass sie  die Elektrode 35 gemeinsam haben und in der aus  gezogenen Lage des Schalters 33 auch die Elektro  den 4 und 11, aber in diesem Falle ist in bezug auf  den andern Teil des     Wandlerkörpers    die Elektrode 5  mit der Elektrode 14 und die Elektrode 35 mit der  Elektrode 12 unmittelbar verbunden.  



       Fig.    16 zeigt einen     Wandlerkörper,    bei dem im  Vergleich zum Körper nach     Fig.    15 die Platten 2  und 9 ihre Stellen gewechselt haben. In diesem Falle  besteht der eine Teil des Körpers aus den Platten     1.     und 10, was wiederum aus der Tatsache hervorgeht,  dass in der ausgezogenen Lage des Schalters 33 die  Elektroden 4 und 12 unmittelbar     miteinander    ver  bunden     sind,    während die Platten die Elektrode 37  gemeinsam haben. Bei den     Platten    2 und 9 des an  dern Teils     sind    die Elektroden 39 und 11 einerseits  und die Elektroden 38 und 37 anderseits unmittel  bar miteinander verbunden.  



       Fig.    17 stellt einen     Wandlerkörper    dar, der drei       Kristallplatten    enthält und sich gleichfalls sowohl für  das     45 -4.5 -    als auch für das     0 -90 -System    eignet.  Es unterscheidet sich vom     Wandlerkörper    nach       Fig.    16 nur dadurch, dass die beiden     Biegeplatten    9  und 10, durch eine einzige Biegeplatte 41 ersetzt sind,  die jedoch mit zwei     Elektrodenpaaren    versehen ist.

    Das gleiche hätte man auch mit den beiden     Torsions-          platten    anstelle der Biegeplatten machen können,  während es auch möglich ist, den     Wandlerkörper    aus  der Kombination einer einzigen     Torsionsplatte    und  einer einzigen Biegeplatte herzustellen, was bedeuten  würde, dass     in    der Figur die Trennwand 24 ver  schwindet.  



  In     Fig.    18 ist ein Fall     dargestellt,    in dem das       Wandlerelement    aus zwei hohlen plattenförmigen  Kristallen 45 und 46 besteht, die durch ein Klebe  mittel 4.4     miteinander    verbunden sind, und von denen  der eine auf     Torsion    und der andere auf Biegung  anspricht. Durch passende Verbindung der auf den  Aussen- und     Innenflächen    dieser Kristalle angebrach  ten Elektroden ergibt sich     ein    Element, das wiederum  für beide Systeme brauchbar ist.

   Zu diesem Zweck  ist der Hohlkristall 45 aussen mit Elektroden 47 und  4$ und innen mit einer Elektrode 49 und der Hohl  kristall 46 aussen mit Elektroden 51 und 52 und       innen        mit    zwei     getrennten    Elektroden 43 und 53  versehen, welch letztere mit der Elektrode 49 ver  bänden ist. Bei Anwendung des     0 -90 -Systems         (Schalter 33 in der gestrichelten Lage) wird während  der Wiedergabe das     L-Signal    zwischen den Elektro  den 47 und 49 und das     R-Signal    zwischen den Elek  troden 49 (52) und 43 entnommen.

   Bei Anwendung  des     45 -45 -Systems    (Schalter 33 in der ausgezo  genen Lage) werden die Elektroden 47 und 51 einer  seits und die Elektroden 43 und 48 anderseits unmit  telbar miteinander verbunden.  



  Es werden jetzt einige Ausführungsformen von       Wandlerelementen    nach der     Erfindung    unter Ver  wendung     keramischem,        piezoelektrischem    Materials       erörtert,    wobei ihre Wirkung zunächst an Hand der       Fig.    19-22     erläutert    wird. Die     Fig.    19 und 20 zei  gen einen     Wandlerkörper,    der nur auf     Torsion    an  spricht und den bereits     erläuterten        Fig.    2     und    3 ent  spricht.

   Der Körper besteht aus zwei Platten 55 und  56, die in einer Richtung senkrecht zu einer der Sei  tenflächen     vorpolarisiert    sind, was durch das Symbol  P angegeben ist. Wie immer die untere Platte in  bezug auf die obere Platte     orientiert    sein mag, in  sämtlichen Fällen ergibt sich ein     Torsionsschwinger,     der auch ein Parallelelement ist (siehe die in den  Figuren schematisch angegebenen Ladungsverschie  bungen, die infolge einer im Punkt 3 angreifenden  waagrechten Kraft H auftreten). Nur wenn die untere  Platte um eine zur Zeichenebene senkrechte Achse  gedreht wird, ergibt sich ein     Torsionsschwinger,    der  zugleich ein Reihenelement ist. Dieser Fall ist je  doch nicht dargestellt.

   Die Spannung wird     in.        Fig.    19  den Elektroden 57 und 58 entnommen oder an sie  angelegt, wobei die Innenelektrode 54 gemeinsam  ist, während     in        Fig.    20 die Spannung den Aussen  elektroden 57 und 59 entnommen bzw. an sie ange  legt wird, wobei die Innenelektrode 60 gemeinsam  ist.    Die     Fig.    21 und 22, die eine     Ähnlichkeit    mit den       Fig.    4 und 5 zeigen, stellen einen     Wandlerkörper     vom Biegetyp dar.

   Der Körper besteht aus zwei  Platten 64 und 65, die in einer zu den Hauptflächen       senkrechten    Richtung     vorpolarisiert    sind, was durch  P, den Vektor der     remanenten    Polarisation, ange  geben ist. Die Orientierung der beiden Platten 64  und 65 in     Fig.    21 ist derartig, dass sich     ein    Biege  schwinger ergibt, der gleichzeitig ein Parallelelement  ist, während in     Fig.    22 die Orientierung     derartig    ist,  dass der Biegeschwinger auch ein Reihenelement ist  (man vergleiche die schematisch angegebenen La  dungsverschiebungen, die infolge     einer    im -Punkt 3  angreifenden senkrechten Kraft V auftreten).

   Die  Spannung wird in     Fig.    21 den     Aussenelektroden    62  und 63 entnommen bzw. an sie angelegt, wobei die  Innenelektrode 61 gemeinsam ist; in     Fig.    - 22 wird  die Spannung den Aussenelektroden 62 und 66 ent  nommen bzw. an sie angelegt, während die Innen  elektrode 67 gemeinsam ist.  



  Ebenso, wie an Hand der     Fig.    6-11 für Kristall  platten nachgewiesen wurde, lassen sich auch aus  keramischem Material Platten herstellen, von denen  jede nicht nur auf Biegung, sondern auch auf Tor  sion anspricht, und die, wenn sie mit einer gemein-    Samen Innenelektrode 72 versehen sind, sich ohne  weiteres für das     45 -45 -System    eignen. Dieser Fall  ist in     Fig.    23 dargestellt und kann als eine Kombina  tion des     Torsionsparallelschwingers    nach     Fig.    20 und  des Biegeschwingers nach     Fig.    22 betrachtet werden.

    Die Platten 68 und 69, die je aussen mit einer Elek  trode 70 bzw. 71 überzogen sind, sind zu diesem  Zweck in einem elektrostatischen Feld hoher Feld  stärke     vorpolarisiert,    deren Feldlinien in einer Ebene  liegen, die schräg in bezug auf die Hauptflächen der  Platten gerichtet ist und sie gemäss einer zu     einer     der Seitenflächen parallelen Linie schneidet. Dies  kann dadurch erfolgen, dass das     vorzupolarisierende     Material unter diesem Winkel zwischen zwei Platten  angeordnet wird, zwischen denen das elektrostatische  Feld angelegt wird, oder dadurch, dass die einander  gegenüberliegenden Seitenflächen der Platte (zeit  weilig) mit Elektroden versehen werden, die einan  der diagonal gegenüberliegen.  



  Wenn man den     Wandlerkörper    jedoch aus je nur  auf Biegung oder nur auf     Torsion    ansprechenden  Platten aufbaut und dann Kombinationen vom   Sandwich  Typ herstellt, die mindestens eine auf       Torsion    ansprechende und eine auf Biegung an  sprechende Platte enthalten, und weiter die Haupt  flächen jeder Platte mit einer     gesonderten    Elektrode  versieht, wobei, wenn die Kombination nur aus  einer Biegeplatte und einer     Torsionsplatte    besteht,  jede Hauptfläche mit zwei Elektroden versehen wer  den muss, so     lässt    sich durch angemessene Verbin  dung dieser Elektroden miteinander ein     Wandler-          körper    erhalten,

   der sich nicht nur für das     45 -4.5 -          System    eignet, weil in ihm zwei Teile nachweisbar  sind, die je für sich auf Biegung und auf     Torsion     ansprechen, sondern auch für das     0 -90 -System.     



  Die     Fig.        24-27    zergen einige der vielen Möglich  keiten. In den     Fig.    24 und 25 besteht der Körper  aus, vier Platten, von denen die Platten 55 und 56  auf     Torsion    und die Platten 64 und 65 auf Biegung  ansprechen, wobei die Innenelektrode 73 gemeinsam  ist. In     Fig.    25 haben die beiden     Torsionsplatten    55  und 56 und die     Biegungsplatte    64 die Innenelektrode  74 gemeinsam, während die Biegeplatte 65 eine ge  sonderte Innenelektrode 75 besitzt und ihre Aussen  elektrode 63 mit der Innenelektrode 74 verbunden  ist.

   Ein     Vertauschen    der vier Platten 55, 56, 64  und 65     miteinander    ist immer möglich, während  auch eine     Torsions-    und/oder eine Biegeplatte fort  gelassen werden kann, mit der Massgabe, dass der  Rest an sich wieder einen     Wandlerkörper    vom   Sandwich  Typ     bildet.    Eine andere Beschränkung  dieses     Fortlassens    liegt darin, dass, wenn z. B. eine       Torsionsplatte    wegfällt, bei der übrigbleibenden       Torsionsplatte    auf jeder Hauptfläche zwei getrennte       Elektroden    angebracht werden müssen.

   Eine der       unterschiedlichen    Möglichkeiten ist im ersten Teil  der     Figurenbeschreibung    in bezug auf Kristallelemente  bereits in     Fig.    17 angegeben.  



       Fig.    26 stellt ein     Wandlerelement    dar, das sich  wiederum zur Verwendung als universelles Wandler-           element    eignet, wobei das     Wandlerelement    aus zwei  Hohlkörpern 77 und 78 besteht, die durch ein Klebe  mittel 79 miteinander verbunden sind. Der Körper  77 spricht auf     Torsion,    der Körper 78 auf Biegung  an, wie durch die Vektoren P symbolisch angegeben  ist, wobei in     jedem.    dieser Körper die Polarisation in  entgegengesetzten Richtungen erfolgt ist.  



  Aussen sind die Körper 77 mit Elektroden 80  und 81 bzw. 82 und 83 und innen mit Elektroden  84 bzw. 85 überzogen, welche zwei letztere unmittel  bar miteinander verbunden sind. Es ist leicht ersicht  lich, dass auf Grund der angebrachten     Bedrahtung     der ganze     Wandlerkörper    in zwei Teile geteilt ist,  von denen     einer    das Material zwischen den Elek  troden 80 und 84 und zwischen den Elektroden 82  und 85 enthält, während der andere das Material  zwischen den Elektroden 81 und 84 und zwischen  den Elektroden 83 und 85 enthält. Die Teile spre  chen somit je sowohl auf Biegung als auch auf       Torsion    an.  



       Fig.    27 zeigt ein universelles     Wandlerelement,     das aus der Kombination von zwei zu einem  sand  wach  vereinigten massiven Platten 55 und 56 einer  seits und einem Körper 87 anderseits besteht, die  mit einem Haftmittel 88 aneinander befestigt sind.  Der Körper 87 enthält drei Hohlräume 89, die je  mit einer Elektrode 90 bekleidet sind, und alle drei  Elektroden sind unmittelbar mit der Elektrode 60  verbunden. Aussen ist der Körper 87 weiter mit  Elektroden 91 und 92 versehen.  



       Fig.    28 zeigt ein hohles     Wandlerelement    für das       45 -45 -System,    das aus zwei Teilen 95 und 96 be  steht, die je sowohl auf Biegung als auch auf     Torsion     ansprechen und durch ein Haftmittel 97 miteinander  verbunden sind. Beide Teile sind mit Elektroden 93,  94 bzw. 98, 99 versehen, wobei die Elektroden 94  und 98 unmittelbar miteinander verbunden sind. Die  erwähnten Teile können aus keramischem oder kri  stallinem Material hergestellt sein, während es gleich  falls möglich ist, dass ein Teil aus keramischem und  der andere aus     kristallinem    Material besteht.  



  Die erwähnten Beispiele stellen nur eine Aus  wahl aus den zahllosen Möglichkeiten dar, auf die  das Prinzip der     Erfindung    anwendbar ist, und zu  denen auch die unterschiedlichen Kombinationen zu  rechnen sind, die aus diesen Beispielen gebildet wer  den können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Piezoelektrisches Wandlerelement, das einen plattenförmigen Körper enthält, der aus Material mit piezoelektrischen Eigenschaften hergestellt ist, für eine Vorrichtung zum Aufzeichnen oder Abtasten einer rillenförmigen Aufzeichnungsspur, in der gleich zeitig zwei senkrecht aufeinanderstehende Schwin gungen aufgezeichnet werden bzw. worden sind, mit Hilfe eines gemeinsamen Aufzeichen- bzw.
    Abtast- gliedes, welcher Körper aus zwei Teilen besteht, die je ausschliesslich auf eine der beiden Schwingungs richtungen ansprechen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Teile des Körpers sowohl auf Bie- gung.als auch auf Torsion anspricht, während die Teile sich derart in den piezoelektrischen Eigenschaf ten voneinander unterscheiden, dass beim Aufzeich nen oder Abtasten einer Spurkomponente mit einer Schwingungsrichtung unter 45 zur Aufzeichnungs ebene,
    die den Deformationen dieser Spurkompo- nente entsprechenden elektrischen Signalfelder in einem Teil des genannten Körpers gleich gerichtet und im andern Teil zueinander entgegengesetzt ge richtet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Wandlerelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Teil des Körpers aus zwei Platten besteht, deren Seitenflächen aneinander an grenzen, wobei die eine Platte ausschliesslich auf Bie gung und die andere Platte ausschliesslich auf Torsion anspricht, während die beiden Teile durch zwei un mittelbar miteinander verbundene Elektroden von einander getrennt sind.
    2. Wandlerelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Teil des Körpers aus zwei Platten besteht, die einander diagonal gegenüberlie gen und von denen zwei Elektroden unmittelbar mit einander verbunden sind, wobei eine Platte lediglich auf Biegung und die andere lediglich auf Torsion anspricht. 3.
    Wandlerelement nach Patentanspruch, bei dem der Körper aus zwei Platten besteht, deren Haupt flächen aneinandergrenzen, wobei die eine Platte lediglich auf Biegung und die andere lediglich auf Torsion anspricht, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptflächen je mit zwei sich in der Längsrichtung der Platte erstreckenden Elektroden bedeckt sind, wobei eine Elektrode der auf Torsion ansprechenden Platte mit einer Elektrode der auf Biegung anspre chenden Platte unmittelbar verbunden ist.
    4. Wandlerelement nach Unteransprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel vorhanden sind, durch die in einer Lage eines Schal ters die Elektroden, die in bezug auf die miteinander verbundenen Elektroden eines auf beide Deforma tionen ansprechenden Teils gerade auf der andern Hauptfläche der Platten liegen, unmittelbar miteinan der verbunden sind, während in der andern Lage des Schalters diese Verbindung unterbrochen ist. 5. Wandlerelement nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Teile des Körpers aus einer einzigen Platte besteht, die sowohl auf Biegung als auf Torsion anspricht.
    6. Wandlerelement nach Unteranspruch 5, bei dem die Platten derart aus Kristallen herausgeschnit ten sind, dass die Hauptflächen der Platten sich senk recht oder nahezu senkrecht zur elektrischen Achse erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen der Platten einen Winkel a mit der mechanischen oder optischen Achse bilden, wobei 0 < a < 45 ist.
    7. Wandlerelement nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen der Platten einen Winkel von 221/.z mit der mechani schen oder optischen Achse bilden. B.
    Wandlerelement nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Platten des Wandler- körpers aus keramischem piezoelektrischem Mate rial hergestellt sind, das durch ein elektrisches Feld vorpolarisiert ist, dessen Feldlinien in einer Ebene liegen, deren Richtung schräg in bezug auf die Hauptflächen der Platten ist und die die Haupt- flächen gemäss einer Linie parallel zu einer der Sei tenflächen schneidet.
    9. Wandlerelement nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Platten durch ein Feld vorpolarisiert sind, das einen Winkel von 45 mit den Hauptflächen der Platten bildet und diese Hauptflächen gemäss einer zu einer der Seitenflächen parallelen Linie schneidet.
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