CH397111A - Schweissmaschine zum automatischen Schweissen mindestens teilweise krummlinig verlaufender Nähte - Google Patents

Schweissmaschine zum automatischen Schweissen mindestens teilweise krummlinig verlaufender Nähte

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CH397111A
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CH
Switzerland
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welding
welding machine
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Application number
CH991661A
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English (en)
Inventor
Opprecht Paul
Stieger Othmar
Original Assignee
Soudronic Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/06Resistance welding; Severing by resistance heating using roller electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Schweissmaschine zum automatischen Schweissen mindestens teilweise krummlinig  verlaufender Nähte    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schweiss  maschine zum automatischen Schweissen mindestens  teilweise krummlinig verlaufender Nähte, insbeson  dere eine Schweissmaschine zum Konturnahtschwei  ssen von Blechradiatoren.  



  Es sind schon Maschinen zum Schweissen von  Konturnähten von Blechradiatoren konstruiert wor  den. Diese sind aber nicht automatisch, da die Ecken  der Blechradiatoren von Hand geführt werden mü  den. Es sind automatische Maschinen gebaut worden,  welche jedoch infolge unzweckmässiger Konstruktion  und mangelhafter Steuerung sich in der Praxis nicht  bewährten. Auch war die Arbeitsgeschwindigkeit viel  zu klein und die Schweissqualität ungenügend.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die Herstel  lung einer Schweissmaschine, welche erlaubt, nicht  geradlinige Schweissnähte, insbesondere Konturnähte  an Blechradiatoren, herzustellen. Die erfindungsge  mässe Schweissmaschine ist gekennzeichnet durch  eine Steuervorrichtung zum Steuern der Bewegung  des Werkstückes, welche Steuervorrichtung einen  Pantographenteil mit einer Schablone aufweist, deren  Steuerkurve durch eine Folge von Zähnen gebildet ist,  ferner gekennzeichnet durch ein mit diesen Zähnen  kämmendes Ritzel mit einstellbarer, konstanter Dreh  zahl und zwecks Veränderung der Schweissgeschwin  digkeit an den krummlinig verlaufenden Schweissnaht  teilen durch ein vorbestimmtes Verhältnis der Krüm  mungsradien dieser Teile und den zugehörigen Zahn  stangenteilen, welches kleiner als Eins ist,

   sowie durch  Steuermittel an der Schablone zum Durchführen von  Teilen des Schweissprogramms in Abhängigkeit von  der Schweissgeschwindigkeit.  



  Die Erfindung wird anschliessend anhand eines  Ausführungsbeispieles beschrieben.    Es zeigen:  Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer  Schweissmaschine von vorne,  Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine nach  Fig. 1, teilweise im Schnitt, mit weggelassenen Teilen,  Fig. 3 eine Vorderansicht der Maschine nach  Fig. 1 mit weggebrochenen und geschnittenen Teilen,  Fig. 4 einen Ausschnitt der Maschine nach Fig. 1  in Draufsicht,  Fig. 5 eine Einzelheit der Maschine in Ansicht.  Die in den Fig. 1-5 dargestellte, automatische  Schweissmaschine dient dem Schweissen von Kontur  nähten von Blechradiatoren.  



  Die Schweissmaschine besitzt den eigentlichen  Schweissteil 1, einen elektronischen Steuerteil 2, wel  cher die Punktfrequenz und den Schweissstrom ge  mäss vorwählbarem Programm steuert, sowie einen  Antriebsteil 3 im Fuss der Schweissmaschine und eine  Steuervorrichtung 5, welche erlaubt, eine Schweissnaht  vorbestimmter Kontur automatisch auszuführen.  



  Am Schweissteil 1 befinden sich zwei Schweiss  rollen 6 und 7, die in Rollenköpfen 8 und 9 drehbar  gelagert sind. Die beiden Schweissrollen 6 und 7 bil  den die beiden Elektroden der Schweissmaschine. Die  Rolle 7 im Rollenkopf 9 ist in der Maschine pneuma  tisch heb- und senkbar angeordnet, während die un  tere Rolle 6 drehbar, aber fest gelagert ist.  



  Am elektronischen Steuerteil 2, auf den in der  Folge nicht weiter eingegangen wird, befinden sich  Knöpfe 10, welche zum Vorwählen eines Program  mes dienen, d. h. z. B. der Schweissstromstärke und  Schweisspunktfolge. Der mechanische Antriebsteil 3  besitzt ein     Vorschubgetriebe    11     (Fig.    2), das über eine  Kardanwelle 12 mit einem Kegelgetriebe 13 verbun  den ist. Auf dessen Ausgangsseite sitzt ein     Ritzel    14.  Das     Vorschubgetriebe    11 kann stufenlos einstellbar      sein. Einer gewissen Einstellung entspricht eine ent  sprechende, konstante Drehzahl des Ritzels 14.

   Die  ses Ritzel 14 des Antriebsteils 3 kämmt mit Zähnen  15 von Zahnstangen 16-19, welche durch vier Zahn  kreissegmente 16a-19a (nur 17a, 18a sichtbar) von  je 90  zu einem geschlossenen Zahnviereck verbunden  sind und die Steuerkurve der Schablone darstellen.  Dieses Zahnviereck ist an einer Schablonenplatte 20  befestigt, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist. Auf der  Platte 20 sind vier einzelne Steuerleisten 21-24  angebracht. In der Mitte der Platte 20 ist ein Zapfen  25 mit dieser verbunden, an dessen oberem Ende mit  tels eines Bolzens 26 ein Tisch 27 befestigt ist. Der  Tisch 27 trägt zwei Zentrierzapfen 28 und 29. Der  Zapfen 25 lagert in einer Büchse 30, die mittels  zweier Arme 31 und 32 mit einer zweiten Büchse 33  (Fig. 3) verbunden ist, die ihrerseits auf zwei Kegel  lagern 34 und 35 drehbar ruht.

   Ein Träger 36 dieser  Kegellager 34, 35 ist seinerseits mit einem im Rah  men der Schweissmaschine drehbar gelagerten Rah  men 37 verbunden. Die Platte 20, der Tisch 27, der  Zapfen 25, die Büchse 30 mit den Armen 31 und 32,  die zweite Büchse 33, der Träger 36 mit den Kegel  lagern 34 und 35 und der Rahmen 37 bilden ein  Pantographensystem.  



  Auf der dem Antriebsritzel 14 (Fig. 3, 4) gegen  überliegenden Seite des Zahnkranzes befindet sich  als Gegenlager eine drehbare Rolle 38 auf einem  Zapfen 39 des Kegelgetriebes 13; ferner ist ein Auf  lager 43a vorhanden.  



  Auf der Unterseite besitzt der Zahnkranz einen  Auflaufnocken 40, welcher zum Betätigen eines  Schalters 41 dient. Dieser Endschalter 41 schaltet den  Schweissstrom sowie den Vorschub aus, d. h. das  Ritzel 14 bzw. den Motor des Vorschubgetriebes 11.  



  Neben dem Kegelgetriebe 13 ist an einem Arm  42 (Fig.4) des Maschinenrahmens schwenkbar ein  Kipphebel 43 angeordnet, dessen einer Arm unter  dem Druck einer Feder 44 steht und dessen anderer  Arm an einem     Kleinschalter    45 anliegt. Am abge  federten Hebelarm liegt der Kipphebel 43 an der  Steuerleiste 21, welche ihn am Schwenken im Uhr  zeigersinn (Fig. 4) und am Betätigen des Kleinschal  ters 45 hindert, an.  



  Wie in Fig. 5 ersichtlich, ist am Untersupport  ein um einen Zapfen 46 schwenkbarer Arm 47 be  festigt, an dessen anderem Ende 48 eine Rolle 49  drehbar gelagert ist. Die Rolle 49 läuft auf der Innen  seite der Steuerleiste 21. Als Gegenlager dient ein als  Gleitlager ausgebildetes Plättchen 50, welches an  einem Kipphebel 51 befestigt ist. Der Hebel 51 und  der Arm 47 sind mittels einer Zugfeder 52 mitein  ander verbunden.  



  Der mit der Schweissrolle 7 versehene, pneuma  tisch heb- und senkbare Teil besitzt eine Steuer  schiene 53 (Figl. 1 und 2), welche mittels einer Flügel  schraube 54 an diesem Teil in der Höhe verstellbar  befestigt ist. Das obere Ende 55 der Steuerschiene  dient zur Betätigung eines Schalters 56, während eine    Schulter 57 des heb- und senkbaren Teils einen wei  teren Schalter 58 schaltet.  



  Im Maschinenrahmen     b;        findet    sich ferner ein  Starterknopf 59. Eine gleichbleibende Schweissnaht  wird durch die konstant bleibende Breite der  Schweissrollen 6 und 7 erreicht, welche durch mittels  Federn (nicht dargestellt) angepresste Fräserrollen  60 fortlaufend auf konstante Breite nachgearbeitet  werden. Die Fräserrollen 60 werden durch die  Schweissrollen 6, 7 angetrieben.    Die Schweissmaschine arbeitet folgendermassen:  Zwei gleiche Blechteile 70 und 71 (Fig. 2),  welche zu einem Radiatorenelement zusammenzu  schweissen sind, werden in der in Fig. 1 ersichtlichen  Lage aufeinandergelegt und auf die beiden Zen  trierzapfen 28 und 29 gesteckt.

   Am elektronischen       Steuerteil    2 sind mittels der Knöpfe 10 die für die  Schweissung dieser Radiatorenelemente nötigen  Schweissdaten eingestellt. Auch der von Hand ver  stellbare Variator des Vorschubgetriebes 11 befindet  sich in einer der gewünschten Schweissgeschwindigkeit  entsprechenden Lage.  



  Durch Drücken des Starterknopfes 59 wird die  Maschine in Betrieb gesetzt. Der Rollenkopf 9 mit  der Schweissrolle 7 wird pneumatisch abgesenkt, bis  die Rolle 7 das Werkstück 70, 71 mit dem vorbe  stimmten Schweissdruck auf die untere, feste Schweiss  rolle 6 presst. Bei Erreichung dieser Rollenlage wird  über einen Differentialdruckschalter (nicht darge  stellt) der Motor des Vorschubgetriebes 11 in Dre  hung versetzt und damit das Ritzel 14. In Fig. 1 ist  die Ausgangslage des Pantographen dargestellt.  Durch die Drehung des Ritzels 14, welches mit der  Zahnstange 16 kämmt, wird die Schablonenplatte 20  mit dem Zapfen 25 und dem Tisch 27, auf welchem  in beschriebener Weise das zusammenzuschweissende  Radiatorenelement 70, 71 liegt, gradlinig nach rechts  (Fig. 1) bewegt.

   Gleichzeitig werden die stromfüh  renden Rollen 6 und 7 durch das sich bewegende  Schweissgut 70, 71 angetrieben. Während dieser grad  linigen Bewegung liegt der Kipphebel 43 an der  Steuerleiste 21 an, und der Kleinschalter 45     befindet     sich ,in seiner Öffnungslage. Dieser Kipphebel 43  dient, wie anschliessend beschrieben wird, der Um  steuerung des Schweissprogrammes.  



  Die     zwangläufige    Gradführung der Platte 20  und mithin des Tisches 27 mit dem     Radiatorenele-          ment    70, 71 wird durch die Rolle 38 am Kasten des  Kegelgetriebes 13 sowie durch das Auflager 43a  sichergestellt.  



  Die Steuerleisten 21-24 besitzen zusätzlich die  Funktion von Führungsleisten, an welchen wechsel  weise in im folgenden beschriebener Weise die Rolle  49 und das Plättchen 50 des um einen Zapfen 51a  schwenkbaren Kipphebels 51 anliegen. Dieses Füh  rungssystem kann mittels einer Stellschraube (nicht  dargestellt)     verschwenkt    werden. Es ist daher mög  lich, die Bewegung des     Radiatorenelerihentes    70, 71  gegenüber der durch die beiden Stirnflächen der      Rollen 6 und 7 gelegten, auf ihren Drehachsen senk  recht stehenden Ebene, der Schweissebene, unter  einem vorbestimmten Winkel zu bewegen. Es hat  sich diese Einstellung als nötig erwiesen, da bei abso  lut paralleler Führung der Radiatorenelementlängs  achse zur Schweissebene die Schweissnaht nach aussen  abläuft.

   Mittels der erwähnten Stellschraube kann  das Führungssystem derart geschwenkt werden, dass  die Schweissrollen 6 und 7 die Tendenz haben, in das  Radiatorenelement 70, 71 hineinzulaufen. Damit  wird ein Auslaufen der Schweissnaht verhindert.  Wenn die Platte 20 sich annähernd in ihrer einen  Endstellung befindet (ganz rechts in Fig. 1), unmit  telbar vor dem Übergang der Zahnstange 16 in das  Zahnkreissegment 16a, läuft das Ende der Steuer  leiste 21 vom Auflager 43a ab, und der     Kipphebel    43  schnappt unter dem Druck der Feder 44 im Uhr  zeigersinn (Fig. 4) in seine andere Endlage, wobei er  den Kleinschalter 45 betätigt. Dieser steuert das  Schweissprogramm, d. h.

   Schweissstromstärke und  Punktfrequenz, entsprechend einer verringerten     Vor-          Schubgeschwindigkeit    des Radiatorenelementes 70,  71 während dessen Drehbewegung, um. Die Her  stellung der Schweissnaht in den Ecken des Radia  torenelements muss infolge der auftretenden Massen  kräfte mit einer Geschwindigkeit durchgeführt wer  den, welche geringer ist als die Geschwindigkeit auf  den geraden Strecken. Sie kann z. B. ungefähr 40  davon betragen. Diese Geschwindigkeitsreduktion  wird unter Beibehaltung der Drehzahl des Ritzels 14  zwangläufig dadurch erreicht, dass der Krümmungs  radius der Zahnkreissegmente 16a-19a grösser ge  wählt ist als der Krümmungsradius der Schweissnaht,  also z. B. 2,5mal grösser.  



  Das hintere Ende der Steuerleiste 21 geht am  Kippschalter 43 vorbei, wenn das Ritzel 14 mit dem  Zahnkreissegment 16a in Eingriff gelangt. Infolge  der verringerten Schweissvorschubgeschwindigkeit  muss das Schweissprogramm (Stromstärke und Punkt  frequenz) geändert werden, da sonst eine Überhit  zung der Naht entsteht. Diese Umstellung wird durch  die Betätigung des Schalters 45 gesteuert. Im Mo  ment, in welchem das Ritzel vom Zahnsegment 16a  auf die Zahnstange 17 übergeht, läuft die Führungs  leiste 22 auf den     Kippschalter    43 auf, und dieser  wird entgegen dem Druck der Feder 44 in seine in  Fig. 4 ersichtliche Lage zurückgeschwenkt, wobei er  den Schalter 45 entlastet, welcher das Schweisspro  gramm entsprechend der höhern, gradlinigen  Schweissgeschwindigkeit wieder auf seine höhern  Werte zurückschaltet.  



  Dieses Spiel wiederholt sich bei den drei andern  Ecken. In der letzten Phase kämmt das Ritzel 14  wieder mit der Zahnstange 16 und der Kipphebel 43  liegt an der Steuerleiste 21 an. Sobald nun der Auf  laufnocken 40 auf den Endschalter 41 aufläuft, be  tätigt er diesen. Der Schweissstrom wird unterbrochen  und der Vorschub ausgeschaltet, d. h. der Motor  des Vorschubgetriebes 11 wird stromlos. Gleichzeitig  erfolgt die Umsteuerung des pneumatischen Antriebs-         Systems,    und der obere     Teil    mit der Schweissrolle 7  wird angehoben.  



  Das Radiatorenelement ist fertig geschweisst und  es kann von den Zentrierzapfen 28 und 29 abgehoben  werden. Um an den Endstellen der Schweissnaht  ein Dichthalten des Elementes absolut sicherzustellen,  müssen sich diese Nahtteile überlappen. Die     über-          lappung    wird dadurch erreicht, dass     während    des  pneumatischen Anhebens des oberen Teiles mit der  Schweissrolle 7 der Antriebsmotor des Vorschubge  triebes 11 umgesteuert wird, so dass das Ritzel 14  die Platte 20 nach links (Fig. 1) bewegt. Die Um  steuerung erfolgt durch die Steuerschiene 53, welche  den Schalter 56 betätigt. Dieser bewirkt das Um  steuern des Antriebsmotors. Sobald die Schulter 57  den Schalter 58 schaltet, erfolgt wiederum die Um  schaltung des Motors und dessen Abstellen.

   Durch  Verstellen der Schiene 53 kann die Überlapplänge  der Schweissnaht eingestellt werden, d. h. der Weg,  um welchen die Platte 20 vor der nächsten Schwei  ssung nach links (Fig. 1) zurückläuft. Beim nächsten  Zyklus wird gleich zu     Beginn    der Schalter 41 durch  den Nocken 40 in seine Ausgangslage geschaltet, so  dass beim nächsten Betätigen des Schalters 41 der  Schweissstrom und der Vorschub abgestellt werden.  



  Die in Fig. 5 dargestellte Einrichtung verhütet  ein Zurückwerfen der Platte 20 nach dem Wenden  um 90 . Der Kipphebel 51 bildet mit dem an der  Platte 20 und der Steuerleiste 21 bzw. 22, 23 oder 24  anliegenden Plättchen 50 einen federnden Auffang  anschlag.  



  Die Schweissgeschwindigkeit kann mittels des  Vorschubgetriebes stufenlos bis auf ungefähr 5 m/min  gesteigert werden. Der ganze Unterarmsupport mit  dem angebauten Pantographen ist in der Höhe ver  stellbar, so dass der Rollenverschleiss kompensiert  werden kann.    Auch die Platte 20 mit dem Zahnrahmen und den       Steuerleisten    kann ausgewechselt werden, ebenso der  Tisch 27. Dies erlaubt ein Schweissen verschiedener  Radiatorenelementlängen und -breiten.  



  Die Überlappungslänge der Schweissnahtenden ist  in den Grenzen zwischen 0 und etwa 15 mm einstell  bar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schweissmaschine zum automatischen Schweissen mindestens teilweise krummlinig verlaufender Nähte, gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung (5) zum Steuern der Bewegung des Werkstückes (70, 71), welche Steuervorrichtung einen Pantographenteil mit einer Schablone (16-24) aufweist, deren Steuerkurve durch eine Folge von Zähnen gebildet ist, ferner ge kennzeichnet durch ein mit diesen Zähnen käm mendes Ritzel (14) mit einstellbarer,
    konstanter Drehzahl und zwecks Veränderung der Schweiss geschwindigkeit an den krummlinig verlaufenden Schweissnahtteilen durch ein vorbestimmtes Verhält nis der Krümmungsradien dieser Teile und den zuge hörigen Zahnstangenteilen, welches kleiner als Eins ist, sowie durch Steuermittel (21-24, 43-45) an der Schablone zum Durchführen von Teilen des Schweiss programms in Abhängigkeit von der Schweissge schwindigkeit. UNTERANSPRÜCHE 1. Schweissmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schablone (16-24) einen Schablonentisch (20) besitzt, an welchem Zahn stangen (16-19) angeordnet sind. 2.
    Schweissmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei als Schweisselektro den ausgebildete, drehbare Rollen (6,, 7) angeordnet sind. 3. Schweissmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel angeordnet sind, um die gradlinige Vor schubbewegung des Werkstückes bezüglich der Ebene der Schweissrollen-Stirnflächen einzustellen, zum Zwecke, ein Ablaufen der Schweissnaht vom Werk stück (70, 71) zu verhindern. 4. Schweissmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (21-24, 43-45) Steuerstangen (21-24); einen Kipphebel (43) und einen Schalter (45) umfassen. 5.
    Schweissmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Verhütung uner wünschter Schwenkbewegungen bei Drehbewegungen des Schablonentisches (20) Mittel (47-52) vorgese hen sind (Fig. 5). 6. Schweissmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass diese Mittel zwei durch eine Zugfeder (52) verbundene, schwenkbare Hebel (47, 51) umfassen, welche zum zangenförmigen Erfassen von Teilen (21-24) des Schablonentisches (20) ausgebildet sind. 7. Schweissmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen heb- und senkbaren Arm (9) aufweist, an dem die eine der Schweissrollen (7) angeordnet ist. B.
    Schweissmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Steuermittel (40, 41, 53, 56, 57, 58) angeordnet sind zur automatischen Er zielung sich überlappender Schweissnähte. 9. Schweissmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass diese Überlappungssteuermittel einen am Scha- blonentisch (20) befindlichen Nocken (40) sowie zwei an der Schweissmaschine angeordnete Schalter (56, 58) umfasst, welche zeitlich entsprechend der über lapplänge der Schweissnaht gestaffelt automatisch betätigbar sind. .10. Schweissmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7-9, dadurch gekennzeichnet, dass am beweglichen Arm eine verstellbare Steuerschiene (53) zum Betätigen des einen Schalters (56) vorge sehen ist.
CH991661A 1960-09-02 1961-08-25 Schweissmaschine zum automatischen Schweissen mindestens teilweise krummlinig verlaufender Nähte CH397111A (de)

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