CH391801A - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Distanzmessung nach dem Impuls-Rückstrahlprinzip - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Distanzmessung nach dem Impuls-Rückstrahlprinzip

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CH391801A
CH391801A CH928561A CH928561A CH391801A CH 391801 A CH391801 A CH 391801A CH 928561 A CH928561 A CH 928561A CH 928561 A CH928561 A CH 928561A CH 391801 A CH391801 A CH 391801A
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Braun Arnold Dr Dipl-Ing
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Siemens Ag Albis
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/02Systems using reflection of radio waves, e.g. primary radar systems; Analogous systems
    • G01S13/06Systems determining position data of a target
    • G01S13/08Systems for measuring distance only
    • G01S13/10Systems for measuring distance only using transmission of interrupted, pulse modulated waves
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Description


  
 



  Verfahren und Schaltungsanordnung zur Distanzmessung nach dem   hnpuls-Rückstrahlprinzip   
Das Verfahren zur Distanzmessung nach dem Impuls-Rückstrahlprinzip beruht auf der Messung der Zeit, die zwischen dem Aussenden eines auf einer hochfrequenten   Sdhwingung    überlagerten Impulses und dem Empfang des reflektierten Impulses vergeht. Es kommt nun häufig vor, dass Messgeräte, deren hochfrequente Schwingungen und deren Impulswiederholungsfrequenz gleich sind, benachbart aufgestellt werden, was zu Störungen und Fehlmessungen Anlass gibt. Da dieses Messprinzip bekanntlich auch zur Verfolgung von Luftzielen verwendet wird, wurde mit Erfolg   versuc'ht,    das Messgerät zu stören, indem das Ziel einen auf die Frequenzen des Messgerätes synchronisierten Sender in Betrieb nimmt.

   Dies hat zur Folge, dass die gemessenen Distanzen stark verfälscht werden, wodurch auch eine Verfolgung des Zieles unmöglich gemacht wird.



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur Verhinderung solcher Fehlmessungen, indem die Frequenz der Sendeimpulsfolge durch Zeitmodulation innerhalb bestimmter Grenzen dauernd geändert wird.



   Die Grundlage für die Distanzmessung ist im allgemeinen durch die Frequenz einer Impulsfolge gegeben, die derart gewählt wird, dass die Laufzeit eines Impulses zwischen dem Aussenden und dem Empfangen mit dem Einheitsabstand zwischen zwei benachbarten Impulsen übereinstimmt. Zwecks vereinfachter Zuordnung eines bestimmten Längenmasses, beispielsweise 1 km, zwischen zwei Impulsen, würde die Wiederholungsfrequenz 149,88   kurz.    Um grössere Abstände zu messen, muss die Frequenz dieser Grundschwingung entsprechend verkleinert werden, wobei sie für eine Distanzmessung von 72 km 2081 Hz beträgt. Für eine genaue Distanzmessung muss die Frequenz der Impulsfolge möglichst stabil sein, weshalb ein Quarzoszillator verwendet wird.



   Das Verfahren nach der Erfindung kann beispielsweise unter Beiziehen der Fig. 2 erläutert werden. Fig. 2A zeigt die quarzstabile Impulsfolge mit einer Frequenz von   149,888 kHz.    Ein beliebiger Impuls ist mit 0 bezeichnet und soll zeitlich mit einem Senderauslöseimpuls zusammenfallen. Von diesem Nullpunkt aus werden alle folgenden Impulse fortlaufend numeriert, wobei die ganzen Zehnerstellen   angesohrieben    sind. Im weiteren ist ein Frequenzteiler vorgesehen, der die Frequenz der Impulsfolge beispielsweise im Verhältnis   64 : 1    teilt.



  Werden nun im Zeitpunkt 0 eine Anzahl Impulse unterdrückt, wie in Fig. 2B durch die   ReChteck-    spannung angedeutet ist, so beginnt der Frequenzteiler erst mit dem ersten, dem unterdrückten Impuls folgenden Impuls zu arbeiten, wodurch das resultierende Teilverhältnis grösser wird. Wie die Fig. 2C zeigt, werden beispielsweise 8 Impulse unterdrückt. Die resultierende Wiederholungsfrequenz am Ausgang des Frequenzteilers beträgt somit: fw = 149,888   = 2081 Hz.      ..      Tw = 480 As   
64   t    8 Durch Veränderung der Dauer der Unterdrückung kann die Wiederholungsfrequenz herabgesetzt werden.

   Wird der Impuls der Fig. 2B beispielsweise bis zur Zeit t2 verlängert, so werden 24 Impulse unterdrückt, womit die Wiederholungsfrequenz dementsprechend niedriger wird fw = 149,888   =      1705 Hz . .    Tw   = 586 Lt5   
64   t    24  
Durch dauernde Änderung der Impulsbreite der Fig. 2B zwischen den Zeitpunkten   tl    und t2 in Abhängigkeit vom Momentanwert einer Steuerspannung im Zeitpunkt des Erscheinens des Ausgangsimpulses aus dem Frequenzteiler, wird die Impulswiederholungsfrequenz am Ausgang des Frequenzteilers geändert. Dies führt zu einer Zeitmodulation der Sendeimpulsfolge zwischen einer höchsten Frequenz, die durch die Zeit   tl    und einer niedrigsten Frequenz, die durch die Zeit t2 festgelegt wird.

   Diese beiden Grenzen   tl    und t2 können verändert werden ; sie sind einerseits durch die Verwendungsart des Messgerätes in bezug auf die   Reiohweite    und anderseits durch das dem Messgerät zugrunde liegende Impulsverhältnis sowie der notwendigen Entlade- und Rückstellungszeit der Distanzmesschaltung gegeben.



   Eine zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I mögliche Schaltungsanordnung ist durch einen Frequenzteiler mit binären Zählstufen gekennzeichnet, dem die Auslöseimpulse aus einem Quarzoszillator über eine Torstufe zugeführt werden. Der Zeitpunkt für das Schalten der Torstufe in den gesperrten Zustand ist durch den Ausgangsimpuls des Frequenzteilers gegeben, und die Sperrdauer hängt vom Momentanwert einer Modulationsspannung in diesem Zeitpunkt ab. Der Ausgangsimpuls aus dem Frequenzteiler steuert eine zweite Torstufe, die den dem Ausgangsimpuls nächstfolgenden Impuls der ursprünglichen Impulsfolge als Senderauslöseimpuls auswählt.



   Die beispielsweise Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert, wobei in der Fig. 1 das Blockschaltbild eines Frequenzteilers mit Zeitmodulationsschaltung dargestellt ist. Fig. 2 zeigt das Impulsdiagramm an den entsprechenden Punkten der Fig. 1. In der Fig. 3 sind die Stufen 1 ... 6, in der Fig. 4 die Stufen 7 und in der Fig. 5 eine binäre Zählstufe der Stufe 8 dargestellt. Die Fig. 8 zeigt eine Variante für die Schaltung der Fig. 4 und Fig. 7 eine Variante der Schaltung für den Quarz der Fig. 3. In der Fig. 6 sind die Stufen 9 und 10 dargestellt.



   Die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung nach Fig. 1 zeigt in den Stufen 1 ... 4 den Quarzoszillator und die Impulsformerstufen. Die im Quarzoszillator 1 erzeugte Schwingung wird in der Stufe 2 begrenzt. Nach erfolgter Leistungsverstärkung in der Stufe 5 wird ein Sperrschwinger 4 erregt, der Impulse mit einer Breite von etwa 1   Fs    erzeugt. Die Torstufe 5 wird durch einen monostabilen Multivibrator 6 gesteuert. Die Schaltzeit des monostabilen Multivibrators 6 wird vom Generator 7 beeinflusst. Die von der Torstufe 5 abgeleiteten Impulse gelangen auf den Frequenzteiler 8, der aus binären Zählstufen aufgebaut ist. Der Ausgangsimpuls schaltet die beiden monostabilen Multivibratoren 6 und 9.

   Der monostabile Multivibrator 9 schaltet die Torstufe 10 für eine Zeitdauer, die genügt, um einen Impuls aus der phasenstarren Impulsfolge aus dem Sperrschwinger 4 auszublenden, leitend.



   Unter Verwendung des Impulsdiagrammes in der Fig. 2 wird die Wirkungsweise der Anordnung der Fig. 1 erläutert. Die Buchstabennumerierung der Fig. 2 bezieht sich auf die entsprechend markierten Punkte der Fig. 1. Am Ausgang des Sperrschwingers 4 ergibt sich die phasenstarre Impulsfolge gemäss Fig. 2A. Der Zeitpunkt 0 entspricht dem Zeitpunkt, bei dem die positive Flanke eines Impulses am Ausgang des Frequenzteilers 8 erscheint.



   Die positive Flanke des Ausgangsimpulses aus dem Frequenzteiler 8 schaltet den monostabilen Multivibrator 6 (Fig. 2B). Dieser verbleibt in diesem Zustand während einer Zeit zwischen den Markierungen   tl    und t2. Die Fig. 2B zeigt einen Ausgangsimpuls des monostabilen Multivibrators 6 mit der Dauer tl. Die Länge dieses Impulses hängt vom Momentanwert der Spannung- am Generator 7 zur Zeit   0    ab. Mit dem entstandenen Impuls wird die Torstufe 5 gesperrt und unterdrückt beispielsweise acht Impulse aus der Impulsfolge der Fig. 2A. Am Ausgang der Torstufe 5 erscheint somit eine Impulsfolge gemäss Fig. 2C. Die Frequenz dieser Impulsfolge wird durch den Frequenzteiler 8 derart geteilt, dass für 64 Eingangsimpulse ein Ausgangsimpuls mit der Spannungsform gemäss Fig. 2D erzeugt wird.

   Die positiven Flanken dieser Spannung kippen den monostabilen Multivibrator 9, der eine Spannung gemäss Fig. 2E erzeugt. Während der Impulsdauer wird die Torstufe 10 leitend geschaltet.



  Diese Torstufe 10 lässt somit den nächstfolgenden Impuls der phasenstarren Impulsfolge gemäss Figur 2A durch.



   Eine beispielsweise Ausführungsform der Stufen   1 . .    6 ist im Schaltschema der Fig. 3 dargestellt.



  Der Quarzoszillator ist ein zweistufiger Verstärker mit Gegentaktendstufe und ist vom Ausgangsübertrager her mit- und gegengekoppelt. Im Basisstromkreis des Transistors   H1    liegt der Steuerquarz Q mit den beiden Dioden   G1    und   G3    als Amplitudenbegrenzung. Der Arbeitspunkt dieses Transistors   H    ist durch den Spannungsteiler   R2-Ra    sowie durch den Emitterwiderstand RU festgelegt. Der Kondensator   G    schliesst den Widerstand R5 für hochfrequente Ströme kurz.

   Der Kondensator   Ci    dient zur Entkopplung der Speisespannung über dem Widerstand   R7 .    Der im Kollektorkreis des Transistors   H1    liegende Transformator   T1    sorgt für die Gegentaktaussteuerung der Transistoren   H2    und   H.    Die Widerstände   RG    und R7 sind derart festgelegt, dass die Gegentaktendstufe im B-Betrieb arbeitet. Die Widerstände   Rs    und   RD    sorgen für eine symmetrische Strombelastung. Primärseitig ist der Transformator   To    mittels des Kondensators C4 auf die Frequenz der Grundschwingung des Oszillators abgestimmt.



  Die Speisespannung der Endstufe ist über dem Widerstand   R    durch den Kondensator   Css    entkoppelt.



  Die Mitkopplung erfolgt über den Kondensator   C5     und den Widerstand   Rl,    die Gegenkopplung über den Widerstand   R11.   



   Die symmetrische Amplitudenbegrenzung erfolgt über die Induktivität L als Entkopplungsimpedanz mit Hilfe der Diodenschaltung G3 und G4. Die erforderliche Gegenspannung wird für die Diode G3 durch den Widerstand R12 und den Kondensator   CG,    für die Diode G4 durch den Widerstand   RJS    und den Kondensator C7 erzeugt. Der induktive Vorwiderstand wL schiebt die Phasenlage um etwa 900.



   Über dem Kondensator C8 und dem Widerstand R14 wird die rechteckförmige Ausgangsspannung differenziert und durch den Doppelemitterfolger mit den Transistoren   H4    und H3 strommässig verstärkt.



  Am Emitter des Transistors H5 erscheint ein negativer Auslöseimpuls für die nachfolgende Sperrschwingerschaltung.



   Über den Kopplungskondensator C9 und die Primärwicklung des Transformators   T5    gelangt dieser Impuls auf die Basis des Transistors   H6 .    Der Widerstand   RtG    begrenzt den Rückkopplungsbasisstrom. Die Kollektorwicklung ist mit einer Diode C5 überbrückt, wodurch der Rücklauf des Ausgangsimpulses bedämpft wird. Der Wechselstromweg von der Kollektorspeisequelle auf den Emitter ist mittels des Kondensators C10 geschlossen. Die Impulsbreite ist somit einerseits durch die Induktivität der Kollektorwicklung und anderseits durch die Bemessung des Kopplungskondensators   C0,    des Basiswiderstandes   R1G    sowie durch die Stromverstärkung des Transistors   H0    bestimmt.



   Die an der Ausgangswicklung entstehenden Impulse (Ausgang A) gelangen über den Widerstand   R. > 7    und den Kondensator C16 auf die Basis des Transistors   Hlo,    können aber auch zur Steuerung anderer Geräte ausgekoppelt werden. Der Widerstand R27 entkoppelt den Sperrschwinger und begrenzt zugleich den Basissteuerstrom des Transistors   H",.    Der Kondensator   C10    sorgt dafür, dass der Transistor   Hlo    impulsmässig übersteuert wird.



   Der monostabile Multivibrator 6 der Fig. 1 wird durch die Transistoren H, und H8 gebildet. Das zeitbestimmende Glied ist der Widerstand R20 und der Kondensator   C, 3.    Im Ruhezustand ist der Transistor H8 leitend. Der vom Frequenzteiler 8 der Fig. 1 erzeugte Impuls steht am Eingang D als Auslöseimpuls des monostabilen Multivibrators zur Verfügung. Die positive Flanke wird über den Kondensator   Ctt,    die Diode G6 und den Kondensator   C13    auf die Basis des Transistors H8 geführt, wodurch dieser gesperrt wird und den Kollektor auf Erdpotential führt. Über den Kollektorwiderstand R21 und den Spannungsteiler R19-R22 wird die Basis des Transistors H7 negativ gesteuert.

   Der Kondensator   C14    dient zur impulsmässigen Übersteuerung des Transistors   Hi.    Die Kollektorspeisespannung des Transistors   H,    wird am Eingang H angelegt. Die Ladung am Kondensator   Q5    wird somit durch die am Widerstand   R18    entstehende Spannungsdifferenz aus der Momentanspannung am Eingang H und der Impulsspannung am Eingang D gebildet. Bei veränderlicher Spannung am Eingang H wird die Schaltzeit des Transistors H, für jeden Schaltimpuls am Eingang D verändert. Der Kondensator   C15    schliesst den Eingang H   impulsmässig    auf Masse kurz.



   Die Basis des Transistors H9 wird während des leitenden Zustandes des Transistors H7 über den Widerstand R28 auf Erdpotential gebracht. An der Basis des Transistors   Hlo    entsteht damit ein positives Potential, das durch den Spannungsteiler   R24-R2B    derart festgelegt ist, dass die negativen Impulse aus dem Sperrschwingertransistor H6 den Transistor   Hjo    nicht aussteuern können. Am Widerstand R28 entsteht somit eine Impulsfolge, wie sie in Fig. 2C dargestellt ist.



   Um eine gewollte Synchronisation eines fremden Senders am wirkungsvollsten zu bekämpfen, ist es vorteilhaft, wenn die Steuerspannung am Eingang H statisch verändert wird. Eine solche Steuerspannung kann beispielsweise eine Rauschspannung sein. Die Fig. 4 zeigt eine Ausführung für einen Rauschspannungsgenerator, bei dem das Rauschen einer Zenerdiode verstärkt wird.



   Der Transistor   H31    arbeitet in Basis-Grundschaltung. Mit den zwei Zenerdioden Z31 und   Z82    ist die Speisespannung stabilisiert, wobei die Widerstände   R38    und R34 als Vorwiderstände dienen. Der Arbeitspunkt ist durch den Widerstand R32 bestimmt, der über den Kondensator   C31    wechselstrommässig kurzgeschlossen ist. Die eigentliche   Rauchquelle    bildet die Zenerdiode   Z32.    Die Rauschspannung über dem Widerstand R31 wird mittels des Kondensators C32 auf die Basis des Transistors H32 gebracht.

   Parallel zum Kollektorwiderstand   R35    liegt der Kondensator   C,    der das Frequenzband des Rauschens bei etwa 500 Hz beschneidet.   Uber    die Zenerdiode   Zos    ist der Kollektor vom Transistor H32 gleichstrommässig auf die Basis des Transistors   H,    gekoppelt. Der Widerstand   R36    leitet den Zenerstrom für die Zenerdiode Z33. Der Arbeitspunkt des Transistors H38 ist durch die Widerstände R38 und   R00    festgelegt. Wechselstrommässig ist der Widerstand   R50    durch den Kondensator C34 kurzgeschlossen. Der Widerstand   Rfo    dient zur Gegenkopplung.



   Die zweite Verstärkerstufe mit den Transistoren   1154    und   H3D    ist gleich aufgebaut wie die soeben beschriebene erste Verstärkerstufe. Der Kondensator   C0o    bewirkt eine weitere Beschneidung des Frequenzganges. Die niederfrequente   Rauschsp annung    wird über den Kopplungskondensator   C55    auf die Basis des Transistors   H3G    gebracht. Der Verstärkungsgrad ist mittels des Widerstandes   R4S    einstellbar. Der Widerstand R47 ist der Basiswiderstand.



  Der Arbeitspunkt ist durch den Widerstand R49 festgelegt. Am Ausgang H kann vom Emitter dieses Transistors   H36    die Rauschspannung zur Steuerung des monostabilen Multivibrators 6 der Fig. 1 abgenommen werden.



   DEr Frequenzteiler 8 der Fig. 1 ist aus binären Zählstufen aufgebaut. Da jede Zählstufe die Anzahl  der ankommenden Impulse durch zwei teilt, werden für das   gewünsohte    Teilerverhältnis   1 : 64    sechs binäre Zählstufen benötigt. Diese Zählstufen sind unter sich gleich; eine davon ist in Fig. 5 dargestellt.



  Die Ansteuerung für beide Transistoren   Hsi    und   H., 2    erfolgt vom Eingang C aus. Für den Transistor   H3l    über den Kondensator C51, die Diode G51 und den Widerstand R55. Für den Transistor   1152    über den Kondensator C52, die Diode G52 und den Widerstand   R36.    Die Rückkopplung vom Transistor   H,,    auf den Transistor H52 erfolgt über den Kondensator   C33    auf den Widerstand   Róss,    die Rückkopplung von Transistor H52 auf den Transistor H51 über den Kondensator   C54    und den Widerstand R54. Die Lastwiderstände sind R57 und R58.

   Der Ausgang   C' ist    mit dem Kollektor des Transistors   HÏ3    verbunden und führt auf den Eingang der nächsten Zählstufe.



   Der monostabile Multivibrator 9 der Fig. 1 ist in der Fig. 6 durch die Transistoren   H6,    und H62 gebildet. Der Ausgangsimpuls aus der sechsten binären Zählstufe gelangt an den Eingang D, wo die positive Flanke über den Kondensator   Cff,    die Diode   G61    und den Kondensator C62 auf die Basis des im Ruhezustand leitenden Transistors   H62    gelangt. Durch den positiven Impuls wird dieses Transistor   Hn    gesperrt. Über den Widerstand   R65    wird die Basis des Transistors H61 negativ gesteuert. Der Kondensator   C    übersteuert den Transistor   H61    impulsmässig.

   Dieser Zustand bleibt für die Zeit, die durch die Entladung des Kondensators C62 über den Widerstand R38   bestimmt    ist. Durch das Erdpotential am Kollektor vom Transistor H62 (Punkt E) wird die Basis des Transistors   Hss3    über den Spannungsteiler   R67-RG8    negativer, wodurch dieser Transistor   H63    leitend wird. Über den Widerstand R69 und den Kondensator C64 gelangen die Impulse am Eingang A aus dem Sperrschwinger 4 der Fig. 1 ebenfalls auf die Basis des Transistors   HG3.    Die Zeit, für die der Transistor   HG3    leitend ist, hängt von der Impulsdauer des Sperrschwingers 4 ab und ist derart gewählt, dass nur ein Impuls passieren kann.



  Dieser Impuls kann am Ausgang F ausgekoppelt werden.



   Sind mehrere Messgeräte am gleichen Aufstellungsort vorgesehen, so ist es   vorteilhaft,    wenn die Impulswiederholungsfrequenzen für jedes Gerät einzeln wählbar sind. Die Fig. 7 zeigt der Vollständigkeit halber eine Anordnung, mit der die Quarzschwingung veränderbar ist. Es sind dabei drei verschiedene Grundfrequenzen vorgesehen.



   Die Bezeichnung der Anschlüsse sind dieselben wie in Fig. 1. Der Eingang J bringt die Mitkopplung und der Eingang K die Gegenkopplung aus dem Ausgangstransformator T2. Die Frequenz der Quarze   Qs,    Q72 und Q73 liegt nahe beieinander.



  In der Versuchsausführung hatte der Quarz Q72 die Grundfrequenz   149,88 kHz,    die zur Erzeugung von l-km-Impulsen notwendig ist. Der Quarz Q71 hat eine um 50 Hz   tiefer- liegende    und der Quarz Q73 eine um   50Hz    höher liegende Grundschwingung.



  Die Wahl der gewünschten Frequenz erfolgt mittels eines Schalters S, der dem gewünschten Quarz eine positive und den andern Quarzen eine negative Spannung zuführt. Gemäss der Fig. 7 wäre somit der Quarz Q72 in Betrieb.



   Der Widerstand R74 bringt die Mitkopplungsspannung auf die Quarzschaltung. Die Widerstände   R75 ...    R77 dienen zur Vergrösserung des Resonanzwiderstandes der Quarze, damit die Schwingungsamplitude aller drei Quarze durch die einstellbaren Widerstände R71 ...   R,;    auf gleiche Höhe abgleichbar sind. Die Widerstände R78 ... R80 dienen zur Entkopplung der Spannungsquelle und begrenzen den Strom von der Quelle her. Durch die positive Vorspannung an einem der Quarze wird eine der drei Dioden G71 ... G73 leitend geschaltet. Die Spule   L7l    dient als Hochfrequenzdrossel und schliesst den Gleichstromkreis auf Masse. Die Dioden   G7.    und G75 dienen zur symmetrischen Begrenzung der Schwingung.



   In der Fig. 8 ist eine Variante des Generators 7 der Fig. 1 dargestellt. Die Ausgangsspannung dieses Generators ist eine Dreieckspannung, die am Ausgang H auskoppelbar ist und anstelle des Rauschgenerators an den Eingang H der Fig. 3 angeschlossen werden kann.



   Die beiden Transistoren   H8l    und H82 bilden mit den zeitbestimmenden Gliedern   R8l-C8l    und   R82-C82    einen freilaufenden Multivibrator. Die Widerstände   R83    und R84 sind die Arbeitswiderstände der entsprechenden Transistoren   H81    und H82.   trber    den Widerstand   R8    wird der Kondensator   C    im Takt der Arbeitsphase des Transistors   1183    geladen und entladen. Da die Ladezeit kleiner ist als die Zeitkonstante, ergibt sich die Spannung an der Basis des Transistors   H8,,    als Dreieckspannung mit einer Gleichspannungskomponente.

   Der Transistor   H83,    der als Emitterfolger geschaltet ist, dient zur Auskopplung der Dreieckspannung ohne Strombelastung der Ladestufe. Über die RC-Kopplung aus dem Widerstand R86 und dem Kondensator C84 wird ein weiterer Transistor   H84    gespiesen, dessen Basisvorspannung über die Widerstände   R87    und   R88    einstellbar ist. Am Emitterwiderstand   R83    kann eine Dreieckspannung ausgekoppelt werden, deren Pegel einstellbar ist.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHE I. Verfahren zur Distanzmessung nach dem Impuls-Rückstrahlprinzip, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Vermeidung von Fehlmessungen infolge Synchronisation eines fremden Impulssenders auf die Frequenzen des Messgerätes die Frequenz der Sendeimpulsfolge durch Zeitmodulation innerhalb bestimmter Grenzen dauernd geändert wird.
    II. Schaltungsanordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Frequenzteiler mit binären Zählstufen, dem die Auslöseimpulse aus einem Quarzoszillator über eine Torstufe zugeführt werden, für die der Zeitpunkt für das Schalten in den gesperrten Zustand durch den Ausgangsimpuls des Frequenzteilers gegeben wird und die Sperrdauer vom Momentanwert einer Modulationsspannung in diesem Zeitpunkt abhängt, und ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgangsimpuls des Frequenzteilers eine weitere Torstufe steuert, die den diesem Ausgangsimpuls nächstfolgenden Impuls der ursprünglichen Impulsfolge als Senderauslöseimpuls auswählt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Modulationsspannung einen statistischen Verlauf aufweist.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz einer quarzstabilen Impulsfolge in Abhängigkeit von Momentanwerten der Modulationsspannung geteilt wird, dass ferner die dadurch entstandene Impulsfolge zur Ausblendung von Impulsen der quarzstabilen Impulsfolge als Auslöseimpuls des Senders verwendet wird.
    3. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrzeit der Torstufe durch einen monostabilen Multivibrator bestimmt wird, dessen zeitbestimmende Schaltstufe aus einer veränderlichen Spannungsquelle gespiesen wird.
    4. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsquelle ein Rauschgenerator ist.
    5. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Emittervorspan nung eines Transistors in Basis-Grundschaltung zur Erzeugung einer Rauchspannung mit einer Zenerdiode festgehalten wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2160885A1 (de) * 1971-11-26 1973-07-06 Messerschmitt Boelkow Blohm

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