CH387992A - Anordnung mit einer Mehrzahl durch ein Fluidum betätigbarer Zellen mit digitaler Charakteristik - Google Patents

Anordnung mit einer Mehrzahl durch ein Fluidum betätigbarer Zellen mit digitaler Charakteristik

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CH387992A
CH387992A CH127661A CH127661A CH387992A CH 387992 A CH387992 A CH 387992A CH 127661 A CH127661 A CH 127661A CH 127661 A CH127661 A CH 127661A CH 387992 A CH387992 A CH 387992A
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CH
Switzerland
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cell
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fluid
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CH127661A
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Heinrich Glaettli Hans
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Ibm
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15CFLUID-CIRCUIT ELEMENTS PREDOMINANTLY USED FOR COMPUTING OR CONTROL PURPOSES
    • F15C1/00Circuit elements having no moving parts
    • F15C1/08Boundary-layer devices, e.g. wall-attachment amplifiers coanda effect
    • F15C1/10Boundary-layer devices, e.g. wall-attachment amplifiers coanda effect for digital operation, e.g. to form a logical flip-flop, OR-gate, NOR-gate, AND-gate; Comparators; Pulse generators
    • F15C1/12Multiple arrangements thereof for performing operations of the same kind, e.g. majority gates, identity gates ; Counting circuits; Sliding registers

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Description


  Anordnung     mit    einer Mehrzahl durch ein Fluidum     betätigbarer     Zellen mit     digitaler        Charakteristik       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Anordnung mit einer Mehrzahl durch ein Fluidum       betätigbarer    Zellen mit digitaler Charakteristik,     in     welcher Anordnung jede Zelle eine Hauptströmung  aufweist, die durch ein     Steuereingangsmittel    gesteuert  wird, welch letzteres die Hauptströmung im Sinne  einer örtlichen Verschiebung beeinflusst, um diese  wahlweise auf einen Ausgang fliessen zu lassen, und  in welcher jede Zelle so ausgebildet ist, dass ein stabi  lisierender Einfluss auf die Hauptströmung ausgeübt  wird,

   sobald diese durch einen Ausgang fliesst.  



  Es sind durch ein gasförmiges oder flüssiges Medium  betätigte Einheiten bekannt, in welchen eine Haupt  strömung erzeugt wird, die durch Steuerströme, welche  gegen die Seite der Hauptströmung gerichtet sind, in  eine erste in eine zweite Richtung umgelenkt werden  kann. Die Steuerströmungen benötigen nur einen  Bruchteil der Leistung der Hauptströmung. Solche  Einheiten sind als Verstärker oder     Flip-Flop-Anord-          nungen    geeignet.  



  In durch ein gasförmiges oder flüssiges Medium,  kurz  Fluidum , angetriebenen Recheneinrichtungen  können die oben beschriebenen Einheiten für schnelles  Schalten verwendet werden. In Anordnungen, wo  solche Einheiten in Serie geschaltet sind, ist es not  wendig, dass die Information steuerbar von einer Stufe  zur nächsten weitergeleitet wird. Im Gegensatz zur  vorliegenden Erfindung umfassen die bisher bekannt  gewordenen Anordnungen jeweils drei Zellen pro  Stufe.  



  In der Anordnung nach der Erfindung sind eine  erste und eine zweite Zelle in Serie angeordnet und  zwar so, dass für die erste Zelle die stabilisierende  Wirkung auf die Hauptströmung kleiner ist als die  Verschiebungswirkung ihres     Steuereingangsmittels,dass     für die zweite Zelle die stabilisierende Wirkung auf  die Hauptströmung grösser ist als die Verschiebungs  wirkung ihres     Steuereingangsmittels,    und dass der    Fluss des Fluidums zwecks Erzeugung der Haupt  strömung der zweiten Zelle zeitlich wahlweise steuer  bar ist.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der  nachfolgenden Beschreibung in näheren Einzelheiten  unter Zuhilfenahme der Zeichnungen     erläutert.    Es  zeigen:       Fig.    1 perspektivisch und in die einzelnen Teile  zerlegt eine Grundzelle, wie sie in der erfindungs  gemässen Anordnung zur Anwendung kommt,       Fig.    2 schematisch ein Schieberegister und       Fig.    3 schematisch einen Binärzähler.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Grundzelle besteht aus  einem mit Durchgängen versehenen Block, welche  Durchgänge der Führung des Fluidums und der Bil  dung von     Fluidumströmungen    dienen.     Fig.    1 zeigt  perspektivisch und in die einzelnen Teile zerlegt einen  solchen Block, der aus drei einzelnen Platten 14, 15  und 16 besteht. In der fertigen Zelle sind die drei  Platten dicht aufeinandergelegt, so dass kein Fluidum  an der Berührungsstelle der Platten von einem Durch  gang zum andern gelangen kann.  



  Wie ersichtlich, ist die Zelle mit einem Eingang 2  versehen, von welchem eine Hauptströmung in der  Richtung der scharfen Kante des Verteilers 3 ein  geführt wird. Wenn keine Ablenkung der Haupt  strömung stattfindet, verzweigt sich die Strömung  gleichmässig auf die Ausgänge 4 und 5. Die Steuer  eingänge 6 und 7 sind für die Zuführung eines Steuer  fluidums vorgesehen. Wenn z. B. ein Steuerfluidum  durch den Eingang 6 eingeführt wird, wird es die  beim Eingang 2 eingeführte Hauptströmung örtlich  umlenken oder verschieben, oder wenigstens einen  überwiegenden Teil davon, und sie veranlassen auf  den Ausgang 5 zu fliessen, und nur eine relativ kleine  Menge Fluidum wird zum Ausgang 4 fliessen.

   An  dererseits, wenn ein Steuerfluidum durch den Steuer  eingang 7 zugeführt wird, wird dieses die Haupt-      Strömung derart umlenken, dass sie, oder wenigstens  ein überwiegender Teil derselben, dem Ausgang 4,  und dass höchstens eine minimale Menge Fluidum  dem Ausgang 5 zufliesst. Von den Ausgängen 4 und  5 verlässt Fluidum die in     Fig.    1 dargestellte Zelle durch  die Ausgangskanäle 8 und 9. Die in     Fig.    1 dargestellte  Zelle 1 ist des weitern mit Rückkopplungskanälen 10  und 11 versehen, die in die Platten 14     resp.    16 ein  gebaut sind.

   Diese Kanäle stellen     Fluidumdurchgänge     von den Ausgängen 4 und 5 zu einem weiteren Paar  von Eingängen 12     resp.    13 dar und bilden Rück  kopplungen, welche einen stabilisierenden Einfluss  auf die Hauptströmung ausüben, wenn sie einem der  Ausgänge 4 und 5 zufliesst. Um einen geschlossenen  Kanal für die Rückkopplung 10 zu erhalten, ist eine  Deckplatte 14a, wie gezeigt, vorgesehen.  



  Um den     stabilisierenden    Einfluss zu erklären, sei  angenommen, dass die Hauptströmung vom Eingang  2, abgelenkt durch ein bei Eingang 7 abgegebenes  Steuersignal, zum Ausgang 4 verschoben wird. Unter  diesen Bedingungen wird ein Teil des Fluidums der  Hauptströmung in den Ausgangskanal 8 geleitet und  ein anderer Teil in die Rückkopplungsverbindung 10.  Diese Rückkopplungsverbindung speist den     Stabili-          sationseingang    13 mit einem weiteren Steuerfluidum,  welches die Hauptströmung auch so verschiebt, dass  sie zum Ausgang 4 fliesst und dadurch die Haupt  strömung stabilisiert, damit ihr Fliessen zum Ausgang  4 bestehen bleibt.

   Die Hauptströmung wird in dieser       stabilisierten    Lage bleiben, selbst nachdem das durch  den Steuereingang 7 abgegebene Steuerfluidum auf  hört zu     fliessen.    Der analoge Sachverhalt gilt selbst  verständlich, wenn die Hauptströmung zum Ausgang  5     fliesst,    so dass ein Rückkopplungssignal durch einen  Fluss durch das beim Ausgang 5 gezeigte Loch, durch  die Rückkopplungsverbindung 11 zum     Loch    des     Sta-          bilisationseinganges    12 in der Platte 15     erzeugt    wird.  



  In     Fig.    2 ist schematisch die Anordnung eines  Schieberegisters mit den Zellen 20 bis 23 gezeigt. Die       einzelnen    Zellen können von der in     Fig.    1 gezeigten  Grundstruktur sein. Jede Zelle ist mit einer     respek-          tiven    Hauptströmung 24, 25, 26 oder 27 versehen.  Falls ein Eingangssignal an den Steuereingängen 28  bis 31 vorherrscht, werden alle Hauptströmungen ge  gen die respektiven Ausgänge 32 bis 35     ausgelenkt.     Falls die Steuereingänge 36 bis 39 ein Eingangssignal  abgeben, sind die Hauptströmungen gegen die     respek-          tiven    Ausgänge abgelenkt.

   Fluidum, das zu den Aus  gängen 32 bis 35 fliesst, wird zu den respektiven       Stabilisationseingängen    44 bis 47 durch die     respekti-          ven    Rückkopplungsleitungen 48 bis 51 zurückgeleitet.  Fluidum, das von den Hauptströmungen an die Aus  gänge 40 bis 43 abgegeben wird, wird zu den     respek-          tiven        Stabilisationseingängen    52 bis 55, durch die  respektiven Rückkopplungsleitungen 56 bis 59 zurück  geleitet.

   Des weitem sind Verbindungswege 60 und  65 vorgesehen, die zu den respektiven Eingängen 28  und 36 der ersten Zelle eine Verbindung bilden;  Verbindungswege 61 und 66, die die respektiven Aus  gänge 32 und 40 mit den respektiven Eingängen 29    und 37 verbinden; Verbindungswege 62 und 67, die  die respektiven Ausgänge 33 und 41 mit den     respek-          tiven    Eingängen 30 und 38 verbinden; Verbindungs  wege 63 und 68, welche die Ausgänge 34 und 42     mit     den entsprechenden Eingängen 31 und 39 verbinden;  und Verbindungswege 64 und 69, welche mit den  Ausgängen 35 und 43 eine Verbindung bilden. In die  Verbindungswege 61, 66, 63 und 68 sind respektive  Drosseln 70 bis 73 eingebaut.  



  Die Drosseln 70 und 71 sind in die Verbindungs  wege 61 und 66 zwischen die Zellen 20 und 21, und  die Drosseln 72 und 73 in die Verbindungswege 63  und 68 zwischen Zelle 22 und die nächstfolgende  Zelle 23 eingebaut. Jedoch sind keine Drosseln zwi  schen der Zelle 20 und der der Zelle 20 vorangehenden  Zelle, zwischen den Zellen 21 und 22 und zwischen  der Zelle 23 und der der Zelle 23 folgenden     Zelle     vorgesehen. Die Hauptströmungen sind so eingestellt,  dass die Eingangssignale bei den Eingängen 28, 36  und den Eingängen 30, 38 stärker sind als notwendig  ist, um die Stabilisierungseinwirkungen der bei den  respektiven Rückkopplungseingängen 44, 52 und 46,  54 eingeführten     Fluidumströmungen    zu überwinden.

    Andererseits ist die Drosselwirkung der Drosseln 70  bis 73 so eingestellt, dass die von den Eingängen 29,  37 und Eingängen 31, 39 abgegebenen Eingangssignale  weniger Leistung besitzen als notwendig ist, um den       Stabilisationseffekt    bei den respektiven Rückkopp  lungseingängen 45, 53 und den respektiven Rück  kopplungseingängen 47, 55 zu überwinden.  



       Im    Betrieb fliessen die Hauptströmungen 24 und  26 der Hauptzellen kontinuierlich, wogegen die Haupt  strömungen 25 und 27 der Hilfszellen 21 und 23  pulsiert werden, wobei jeder Strömungsimpuls die  sich im Schieberegister befindliche Information     üm     eine Einheit vorwärts bringt. Es sei angenommen, dass  ein Steuersignal bei Eingang 36 der Zelle 20 die  Hauptströmung 24 zum oberen Ausgang 40 verscho  ben hat, welcher Zustand zum Beispiel eine binäre   1  darstellen soll. Wenn jetzt die Hauptströmung 25  der Zelle 21 pulsiert wird, das heisst zu fliessen be  ginnt, lenkt das von Ausgang 40 durch den Verbin  dungsweg 66 zum Eingang 37 abgegebene Signal die  Strömung 25 nach aufwärts um, so dass die auf den  Ausgang 41 der Zelle 21 fliesst.

   Man beachte, dass  die Strömung 25 auf den Ausgang 41 zu fliessen  beginnt, bevor irgend eine Stabilisation in der Zelle  21 auftreten kann. Wenn jedoch die Hauptströmun  gen einmal fliessen, wird in beiden Zellen 20 und 21  eine Stabilisation durch die respektiven Rückkopplun  gen 56 und 57 erzeugt, welche auf die Hauptströ  mungen in dem Sinne einwirken, dass sie in den zu  den Ausgängen 40 und 41     ausgelenkten    Lagen ver  bleiben.

   Wenn die Strömung 25 in voller Tätigkeit  auf Ausgang 41 fliesst, wird ein Eingangssignal durch  den Verbindungsweg 67 dem Eingang 38 der Zelle 22  eingegeben, welches - ohne Rücksicht auf die Lage,  in welcher sich diese ständig     fliessende    Strömung  befindet-die Hauptströmung 26 der Zelle 22     auslenkt     um auf Ausgang 42 zu strömen, wo sie - wegen der      zu Eingang 54 führenden Rückkopplung 58 - in der  stabilisierten Lage bleiben wird.  



  Aus obigem ist ersichtlich, dass die in der Haupt  zelle 20 gespeicherte und von dort bei Beginn der Haupt  strömung 25 nach der Hilfszelle 21 beförderte Binär  information der Hauptzelle 22 aufgedrückt wird.  Zusammen mit dem Beginn der Strömung 25 beginnt  auch die Hauptströmung 27 der Hilfszelle 23 zu  fliessen, so dass die in Zelle 22 gespeicherte Informa  tion von der Hilfszelle 23 genügend frühzeitig über  nommen worden ist, bevor die sich in Zelle 21 befind  liche Information der Zelle 22 aufgedrückt wird.

    Andererseits, zufolge der Wirkung der Drosseln 70  und 72, haben die durch die Hauptzellen 20 und 22  abgegebenen Informationssignale, welche durch die  Verbindungswege 61 und 63 geleitet werden, nicht  genügend Energie, um irgendwelche     Auslenkungen     der Hauptströmungen 25 und 27 herbeizuführen, wenn  diese zuletzt erwähnten Strömungen sich in ihrer  stabilisierten Lage befinden. Demzufolge kann sich  die in Zelle 20 befindliche Information nicht weiter  als bis zur Zelle 22 fortbewegen, mit andern Worten,  bei Beginn der pulsierenden Strömungen 25 und 27  übernehmen die Hilfszellen 21 und 23 die Information  ihrer vorangehenden Hauptzellen und schieben sie in  die nachfolgende Hauptzelle, wo die Information  gespeichert bleibt, weil die Hauptströmungen der  Hauptzellen ununterbrochen fliessen.

   Daraufhin wer  den die Hauptströmungen in den Hilfszellen abge  schaltet.  



  Nehmen wir an, dass die Zelle 20 beim nächst  folgenden Beginn der Strömungen 25 und 27 nun  eine binäre  0  gespeichert hat. Beim neuen Schiebe  befehl beginnen die Ströme 25 und 27 wieder zu  fliessen. Zufolge der Tatsache, dass die Strömungen  24 und 26 nie abgeschaltet worden sind, ist - für den  Fall, dass eine binäre  0  in der Zelle 20 gespeichert  ist - ein Eingangssignal am Eingang 29 der Zelle 21  vorhanden, und - zufolge der Tatsache, dass eine  binäre  l  in der Zelle 22 gespeichert ist - ein Ein  gangssignal beim Eingang 39 vorhanden. Mit dem  neuen Schiebebefehl fangen die Strömungen 25 und  27 wieder zu fliessen an und werden sofort durch die  an diesen Eingängen 29 und 39 erscheinenden Ein  gangssignale eingestellt, indem sie die Hauptströmun  gen 25 und 27 auf die respektiven Ausgänge 33 und  43 zu fliessen veranlassen.

   Es ist ersichtlich, dass zur  Zeit des Flussbeginns der Hauptströmungen 25 und  27 keine stabilisierenden Rückkopplungen vorhanden  sind, so dass die Strömungen 25 und 27 in Über  einstimmung mit den an den Eingängen 29 und 39  der Zelle abgegebenen Eingangssignalen verschoben  werden. Wenn sich jedoch die Hauptströmungen in  den Hilfszellen 21 und 23 voll entfaltet haben, ist es  nicht mehr möglich, sie von einem Ausgang zum  andern umzulenken.  



  Der zweite Impuls bewirkt in analoger Weise wie  soeben beschrieben, dass die binäre  0  somit von  der Hauptzelle 20 über die Hilfszelle 21 zur nächsten  Hauptzelle 22 befördert wird. Andererseits wird die    zu Beginn des zweiten     Impulses    in der Hauptzelle 22  gespeicherte binäre  1  durch diesen     Impuls    in die  unmittelbar der Zelle 23 folgende Hauptzelle be  fördert.  



       Fig.    3 zeigt schematisch die Anordnung eines  Binärzählers mit zwei Zellen 80 und 81 von der in       Fig.    1 gezeigten Grundstruktur. In jeder Zelle können  die respektiven Hauptströmungen 82 und 83 erzeugt  werden. Die Eingänge 84 und 85 sind vorgesehen,  um die Hauptströme zu den respektiven Ausgängen  86 und 87     auszulenken.    Die Eingänge 88 und 89 sind  angeordnet, um die Hauptströmungen 82 und 83 in  die respektiven Ausgänge 90 und 91     auszulenken.     Eine auf die Ausgänge 86 und 87 fliessende Strömung  ist durch die die Eingänge 94 und 95 speisenden  Rückkopplungen 92 und 93 stabilisiert.

   Gegen die  Ausgänge 90 und 91 gerichtete Strömungen werden  durch die die Eingänge 98 und 99 speisenden Rück  kopplungen 96 und 97 stabilisiert.     Verbindungslinien     100, 101 verbinden den Ausgang 86 mit dem Eingang  85, bzw. den Ausgang 90 mit dem Eingang 89.     In     diese Verbindungslinien 100 und<B>101</B> sind zwei Dros  seln 102 und 103 eingebaut. Die Verbindungslinien  104, 105 verbinden den Ausgang 91 mit dem Eingang  84, bzw. den Ausgang 87 mit dem Eingang 88.  



  Im Betrieb fliesst die Hauptströmung 82 der  Hauptzelle 80 ständig und die     Hauptstömung    83 der  Hilfszelle 81 wird mit jedem in den Zähler nach     Fig.    3  eingegebenen Zählbefehl an- und abgeschaltet. Es sei  angenommen, dass die Hauptströmung 82 ursprünglich  gegen den Ausgang 90 gerichtet war. Bei Beginn der  Hauptströmung 83 wird das durch Verbindungslinie  101 zum Eingang 89 abgegebene Signal die Strömung  83 der Zelle 81 auf den oberen Ausgang 91 einstellen.  Jedoch bewirkt der Hauptstrahl 83 eine Strömung  durch die Verbindungslinie 104, welche beim Eingang  84 in die Zelle 80 gelangt.

   Die Anordnung ist wieder  so getroffen, dass der Einfluss der bei den Eingängen  84 und 88 abgegebenen Steuersignale im Stande ist,  die in der Zelle 80 durch die zu den     Stabilisations-          eingängen    94 und 98 führenden Rückkopplungen  92 und 96 erzeugten Stabilitätskräfte zu überwinden.  Demzufolge ist die Strömung 82 gezwungen, vom  Ausgang 90 zum Ausgang 86 zu schalten, in welcher  Lage sie durch die den Eingang 94 speisende Rück  kopplungen 92 stabilisiert wird.  



  Angesichts der oben erwähnten Umlenkung der  Strömung der Hauptzelle 80 zum Ausgang 86 wird ein  Signal erzeugt, das durch die Verbindungslinie 100  und die Drossel 102 den Eingang 85 speist. Die  Drosselwirkung ist so, dass das vom Eingang 85 ab  gegebene Signal (oder ein Signal am Eingang 89) nicht  von genügender Leistung ist, um die durch die Rück  kopplung 97 (oder Rückkopplung 93) erzeugte Sta  bilisation die den Eingang 99 (oder Eingang 95) speist,  zu überwinden. Demzufolge verbleibt die Haupt  strömung 83 in ihrer Lage, das heisst, sie fliesst auf  Ausgang 91.  



  Daraufhin wird der Fluss der Strömung 83 der       Hilfszelle    81 abgeschaltet. Wenn der nächste     Impuls         dem Zähler der     Fig.    3 zugeführt wird,     beginnt    die  Strömung 83 wieder zu fliessen. Unmittelbar beim  Beginn des     Fliessens    wird keine Rückkopplungswir  kung in der     Hilfszelle    81 vorhanden sein. Daher,  zufolge des ständigen Vorhandenseins der Strömung  82 in der Hauptzelle und demzufolge eines Signals bei  Eingang 85, wird nun die Strömung 83 zum unteren  Ausgang 87     ausgelenkt,    wo sie wegen der Rückkopp  lungswirkung der Elemente 93, 95, stabilisiert bleibt.

    Andererseits wird nun eine Strömung durch die       Verbindungslinie    105 zum Eingang 88 der Haupt  zelle 80 erzeugt. Das beim Eingang 88 abgegebene       Eingangssignal    wird wieder die stabilisierende Be  einflussung der zu Eingang 94 führenden Rückkopp  lung 92 überwinden und die Strömung 82 zum oberen  Ausgang 90 schalten, wo die Strömung zufolge der  Rückkopplung 96, die den Eingang 98 speist, stabi  lisiert bleibt. Andererseits wird das nun in der Ver  bindungsleitung 101 erscheinende Signal, zufolge der  von der Drossel 103 ausgehenden Drosselwirkung,  nicht stark genug sein, um ein Schalten der Strömung  83 der     Hilfszelle    81 zum oberen Ausgang 91 zu er  zeugen.

   Ein solches Schalten findet erst statt, nachdem  die Strömung abgeschaltet und wieder eingeschaltet  worden ist, in der Art und Weise wie dies bereits be  schrieben wurde.  



  Es ist ersichtlich, dass für je zwei in den Zähler  der     Fig.    3     gespiesene    Impulse ein kontinuierliches  oder statisches Ausgangssignal vom Ausgang 106 und  ein pulsierendes Ausgangssignal vom Ausgang 107  abgeleitet werden kann.  



  Aus dem obigen geht hervor, dass ein wesentliches  Merkmal der vorliegenden Erfindung darin besteht,  dass das Steuersignal von zwei     aufeinanderfolgenden     Zellen, das heisst von einer Hauptzelle und einer Hilfs  zelle, von solcher Leistung ist, dass es in der Hauptzelle  die stabilisierende Wirkung der Rückkopplung über  winden kann und in der Hilfszelle von kleinerer Leistung  ist als notwendig, um die stabilisierende Wirkung der  Rückkopplung zu überwinden.     In    den beschriebenen  Beispielen wurde dies erreicht durch das Anbringen  der     Drosseln    70 bis 73     (Fig.    2) und der     Drosseln    102  und 103     (Fig.    3).  



  Das gleiche Resultat kann auch mit -anderen       Mitteln    erzielt werden. Zum     beispiel    können in an  deren, nicht dargestellten Ausführungsformen der  vorliegenden Erfindung keine Drosseln vorgesehen  sein. Statt dessen kann die Hauptströmung der Hilfs  zellen (in     Fig.    2 Strömungen 25, 27 und in     Fig.    3 die  Strömung 83) so angepasst sein, dass sie genügend  Energie abgibt um Ausgangssignale zu erzeugen,  welche die Stabilisation der von ihnen gesteuerten  Zelle zu überwinden im Stande sind.

   Andererseits  müssen die Hauptströmungen der Hauptzellen 20, 22  in     Fig.    2 und Strömung 83     in        Fig.    3 eine solche Energie  aufweisen, dass die von diesen erzeugten Ausgangs  signale weniger Leistung     entwickeln    als notwendig ist,  um die     Stabilisation    der Zellen, an welche sie angelegt  sind, zu überwinden. Dies bedeutet, beispielsweise in       Fig.    3, dass die Strömung 83 genügend Energie auf-    weisen muss, um in den Verbindungslinien     104    und  105 und an den Eingängen 84 und 88 Signale zu er  zeugen, welche die durch die Rückkopplungen 92 und  96 in der Zelle 80 erzeugte Stabilisation überwinden  können.

   Andererseits muss die Strömung 82 von  solcher Energie sein, dass die in den Verbindungs  linien 100 und<B>101</B> und an den Eingängen 85 und 89  erzeugten Signale weniger Leistung besitzen als not  wendig ist, um die durch die Rückkopplungen 93 und  97 hergestellte Stabilisation zu überwinden.  



       In    einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungs  form der vorliegenden Erfindung kann das obige  Resultat auch durch richtiges Dimensionieren der       Fluidumkanäle    erzielt werden. Der Querschnitt der  Rückkopplungen kann zum Beispiel in den Haupt  zellen entsprechend kleiner sein als in den Hilfszellen.  Selbstverständlich kann das gleiche Resultat auch  durch richtiges Bemessen der Querschnitte der zwei  aufeinanderfolgende Zellen verbindenden Kanäle er  zielt werden, wobei die die Hauptzellen speisenden  Verbindungskanäle einen grösseren und die die Hilfs  zellen speisenden Verbindungskanäle einen kleineren  Querschnitt aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung mit einer Mehrzahl durch ein Fluidum betätigbarer Zellen mit digitaler Charakteristik, in welcher Anordnung jede Zelle eine durch ein Steuer eingangsmittel steuerbare Hauptströmung aufweist, welches Steuereingangsmittel die Hauptströmung im Sinne einer örtlichen Verschiebung beeinflusst, um diese wahlweise auf einen Ausgang fliessen zu lassen, und in welcher jede Zelle so ausgebildet ist, dass ein stabilisierender Einfluss auf die Hauptströmung aus geübt wird, sobald diese durch einen Ausgang fliesst, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste und eine zweite Zelle in Serie angeordnet sind und zwar so,
    dass für die erste Zelle die stabilisierende Wirkung auf die Hauptströmung kleiner ist als die Verschie bungswirkung ihres Steuereingangsmittels, dass für die zweite Zelle die stabilisierende Wirkung auf die Haupt strömung grösser ist als die Verschiebungswirkung ihres Steuereingangsmittels, und dass der Fluss des Fluidums zwecks Erzeugung der Hauptströmung der zweiten Zelle zeitlich wahlweise steuerbar ist.. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Kopplungsverbindung zwi schen dem Ausgang der ersten und dem Steuerein- gangsmittel der zweiten Zelle vorgesehen ist, welche Kopplungsverbindung eine Drossel umfasst, die eine Reduktion der Menge des von der ersten zur zweiten Zelle fliessenden Fluidums vorsieht. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in jeder Zelle die stabilisierende Wirkung der Hauptströmung durch eine Rückkopp lung vom Ausgang zu einem Stabilisationseingangs- mittel erzeugt wird, und dass die von der Haupt strömung der zweiten Zelle gelieferte Leistung grösser ist als die von der Hauptströmung der ersten Zelle gelieferte Leistung. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Zelle mindestens zwei Aus gänge und das Steuereingangsmittel mindestens zwei Eingänge aufweist, wobei jedem Ausgang ein entspre chender Eingang entspricht, der so angeordnet ist, dass der auf die Hauptströmung eine Verschiebungs wirkung in dem Sinne bewirkt, dass diese auf den dem Eingang entsprechenden Ausgang gerichtet ist. 4. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Fluidumfluss der zweiten Zelle pulsförmig ist. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Ausbildung als Schieberegister mehrere Zellen paare in Serie angeordnet sind, wobei jede Zelle mit zwei Ausgängen und zwei Eingängen versehen ist, ein Ausgang jeder Zelle mit einem Eingang der nächstfolgenden Zelle und der zweite Ausgang jeder Zelle mit dem zweiten Eingang der nächstfolgenden Zelle verbunden sind, und dass die Schiebebefehle die Pulsierung der zweiten Zelle jedes Zellenpaares steuern. 6.
    Anordnung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Ausbildung als Binärzähler jede Zelle eines Zellenpaares mit zwei Ausgängen und zwei Eingängen versehen ist, der eine Ausgang der ersten Zelle mit einem Eingang der zweiten Zelle und der zweite Aus gang der ersten Zelle mit dem zweiten Eingang der zweiten Zelle verbunden sind, wobei jeder Ausgang der zweiten Zelle mit je einem Eingang der ersten Zelle verbunden ist, welcher funktionsmässig bezüglich des Zellenpaares mit dem genannten Ausgang in Gegenphase steht, und dass die dem Binärzähler ein gegebenen Zählbefehle die pulsförmige Hauptströ mung der zweiten Zelle steuern. 7.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens eine dieser Zellen eine Mehrzahl von Platten aufweist, dass Durchgänge für den Fluss des Fluidums und durch einzelne Platten führende Öffnungen für die Verbindung zwischen den Durchgängen in den Platten vorgesehen sind, dass diese Platten übereinander und in Deckung mitein ander für die richtige Leitung des Fluidums zwischen den Platten der Zelle zusammengefügt sind, und dass ein zwischen den Platten vorhandener Kontakt für das Fluidum undurchlässig ist.
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