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Luftaustrittsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Luftaustrittsvorrichtung. Diese besteht nach der Erfindung in einer in einer mehrarmigen, in einem Ringsitz verschiebbaren Haltevorrichtung geführten Hohlkugel- zone, in deren Innenmantel mindestens drei je auf einer Schraubenlinie liegende Abstützflächen angebracht sind, in:
welche je ein an der Innenseite einer der grösseren Kante der Hohlkugelzone gegenüber angeordneten Deckplatte angebrachter Zapfen eingreift und in einem die Deckplatte mit einer die Arme der Haltevorrichtung zusammenhaltenden Kappe verbindenden Zugelement.
Vorteilhaft werden ausser dem Zugelement, z. B. eine Feder, alle Bauteile aus Kunststoff hergestellt. Weiterhin wird zweckmässig die Deckplatte mit einer Einrichtung versehen; die zur Verstellung der Halte- vorrichtung, zur Verschwenkung der Hohlkugelzone sowie zur Verdrehung der Deckplatte, mit einem Ver- stellstab in Eingriff gebracht werden kann.
Luftaustrittsvorrichtungen dienen zur gleichmässigen und zugfreien Verteilung der aus Luftkanälen austretenden Luft in klimatisierten Räumen. Bei der erfindungsgemäss ausgebildeten Vorrichtung werden aus zwei Durchgangsöffnungen austretende, ge- geneinandergerichtete Teilströme so einstellbar zusammengeführt, dass die resultierende Luftströmung in den Raum nach Richtung und Menge wunschgemäss festgelegt werden kann. Aus einem gemeinSamen Luftzuführungsstrom werden Teilströme abgezweigt, von denen. ein Teilstrom zwischen der Haohlkugelzone und dem Ringsitz und ein weiterer Teilstrom zwischen der Hohlkugelzone und der Deckplatte austreten kann.
Die durch die beiden Teilströme sich ergebende Luftströmung kann in ihrer Richtung weiterhin durch Verschwenkungen der Hohlkugelzone selbst eingestellt werden. Von besonderem Vorteil ist bei dieser Einrichtung, dass die aus- tretende Luft wunschgemäss als weittragender geradeausgerichteter, kompakter Strahl cingesteflt werden kann, wenn man die Luft nur zwischen der Hohlkugel- zone und dem Ringsitz ausbläst. Lässt man Luft nur zwischen der Hohlkugelzane und der Deckplatte ausblasen, erhält man einen radial nach allen Seiten strömenden Schleier.
Durch entsprechende Einstellung der beiden Durchgangsöffnungen und Versdhwenkun- gen der Hohlkugelzone selbst, kann man beliebige Richtungen der Luftströmung in d'en Raum erreichen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles nachfol= gend erläutert.
Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht und die Fig. 2 einen Schnitt einer erfindungsgemässen Luftaustrittsvorrichtung.
In der Fig. 3 ist die Innenansicht einer Ausführungsform einer Hohlkugelzone, und in der Fig.4 ein senkrechter Schnitt durch eine Hohlkugelzone dargestellt, während die Fig. 5 die Abwicklung des die Abstützflächen, z. B. in Rillenform, enthaltenden Teiles des Innenmantels der Hohlkugelzone zeigt.
In der Fig. 6 ist die gesamte Luftaustrittsvorrich- tung in Aufsicht dargestellt.
Die Fig. 7 und 8 zeigen einen Arm der Haltevorrichtung in Seitenansicht und Aufsicht, und die Fg. 9 stellt eine die Arme der Haltevorrichtung führende Kappe in einem Seitenschnitt dar.
Die in des Fig. 1 dargestellte Luftaustrittsvorrich- tung besteht aus einer Hohlkugelzone 1, die von einer dreiarmigen Haltevorrichtung - von welcher in der Zeichnung nur zwei Arme dargestellt sind - geführt wird. Die Arme der Vorrichtung sind an ihren inneren Endstücken 11 von einer Kappe 3 zusam- mengehalten und ausserdem für die Endstellungen der Vorrichtung bei senkrechter Verschiebung mit je zwei Anschlägen 2a, 2b versehen.
Die Arme laufen
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in senkrechten Rillen des Ringsitzes 4, der an einer Raumbegrenzungsfläche befestigt ist. Eine Deckplatte 5 mit einer Öse 6 für den Eingriff eines Verstellstabes zur Einstellung der aus der Luftaustrittsvorrichtung austretenden Luftströmung ist mit der Kappe 3 mittels einer Feder 7 verbunden.
Im dargestellten Beispiel befindet sich die Hohlkugelzone in ihrer oberen Endstellung, das heisst, zwischen der Zone und dem Ringsitz besteht kein Spalt, und somit kann keine Luft 'längs der Zone in den Raum strömen. Die unteren Anschläge 2b der Haltevorrichtung liegen am Ringsitz direkt an. Da die mittels der Feder 7 mit der Kappe 3 verbundene Deckplatte 5 im Beispiel direkt an der Hohlkugelzone anliegt, kann ebenfalls in radialer Richtung keine Luftströmung austreten.
In der Fig. 2 befindet sich die Haltevorrichtung in ihrer unteren Endstellung, das heisst, die Arme liegen mit ihren oberen Anschlägen 2a am Ringsitz 4 an. Zwischen dem Ringsitz und der Kugelzone ist hierbei die grösstmögliche Spaltbreite vorhanden. An der Innenseite der Deckplatte ist eine Öse 8 angebracht, an der die Feder 7 mit ihrem: einen Ende befestigt ist. Am anderen Ende ist die Feder an der Kappe 3 befestigt. An der Peripherie der Innenseite der Deckplatte sind um 120 versetzt drei Zapfen 9 angebracht, von denen in: der Zeichnung nur ein Zapfen dargestellt ist.
Entsprechend der Anordnung der drei Zapfen sind im Innenmantel der Kugelzone als Abstützflächen drei je auf einer Schraubenlinie liegende Rillen 10 angebracht, in welche die Zapfen 9 eingreifen. Durch Drehung der Deckplatte werden die Zapfen in den Rillen verschoben und hierdurch die Spaltbreite zwischen der Deckplatte und der Zone verstellt.
Die Anordnung der Rillen 10 im Innenmantel gehen insbesondere bei der in der Fig. 3 dargestellten Innenansicht der Kugelzone 1 sowie dem in der Fig. 4 dargestellten senkrechten Schnitt durch die Kugelzone und der in der Fig. 5 dargestellten Abwicklung desjenigen Teiles des Innenmantels der Kugelzone, welche die Rillen enthält, hervor.
Die in der Fig. 6 dargestellte Aufsicht der Vorrichtung zeigt die aus drei Armen 2 zusammengesetzte Haltevorrichtung, deren Arme mit ihren Endstücken 11 zentrisch zusammenstossen, ausserdem den abgesetzten Ringsitz 4 und die Hohlkugelzone 1.
In den Fig. 7 und 8 ist ein Arm 2 der Haltevor richtung mit seinem Endstück 11 und den Anschlägen 2a, 2b in Seitenansicht bzw. in Aufsicht mit dem Anschlag 2a und dem Endstück 11 dargestellt. Die Fig. 9 zeigt schliesslich einen Schnitt durch die die Haltevorrichtung zusammenhaltende Kappe 3.
Die serienmässig hergestellten Bauteile der Luftaustrittsvorrichtungen. werden in der eingangs erläuterten Weise zusammengesetzt. Sodann werden die fertigmontierten Vorrichtungen in der Decke bzw. in den Wänden des zu belüftenden Raumes in gewünschten Abständen angebracht. Wunschgemäss kann die aus diesen Vorrichtungen austretende Luftströmung nach Menge und Richtung vom Raum aus durch Verstellung der einzelnen Elemente der Vorrichtung eingestellt werden.
Die HaQtevorrichtung kann in axialer Richtung zur Einstellung des Spaltes zwischen Kugelzone und Ringsitz verstellt werden, ausserdem zur Einstellung der Spaltbreite zwischen Kugelzone und Deckplatte die letztere verdreht und schliesslich zur Einstellung der Richtung der sich aus beiden Teilströmen ergebenden resultierenden Luftströmung die Kugelzone selbst in der Haltevorrichtung ver- schwenkt werden.