CH374858A - Witterungsschutzvorrichtung an einem mit Kopf oder Mutter versehenen Bolzen - Google Patents
Witterungsschutzvorrichtung an einem mit Kopf oder Mutter versehenen BolzenInfo
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Description
Witterungssehutzvorrichtung an. einem mit Kopf ;öder, Mutter versehenen 2Bolzen Die Neuerung bezieht sich auf eine Witterungs schutzvorrichtung an einem mit Kopf oder-Mutter ver- sehenen Bolzen zur Befestigung von Bauelementen an Gebäudeteilen.
Plattenförmige Bauelemente, insbesondere solche, die als Dacheindeckung anzusehen sind, müssen mit dem Dachstuhl kraftschlüssig verbunden werden. Dies geschieht im Regelfall mittels Gewindebolzen oder mittels hakenförmiger, im Dachstuhl veranker ter Glieder, die mit ihrem Schaft durch eine Bohrung der zu befestigenden Bauelemente hindurchreichen und<U>dann</U> mittels einer Mutter festgelegt werden.
Es ist bekannt, die Bolzen an der Durchführungsstelle mittels Dichtungsring oder Dichtungsseheibe gegen eindringende Nässe abzudichten, so dass die in den Dachplatten vorgesehenen Bolzenlöcher auch dann, wenn diese einen grösseren Durchmesser aufweisen als der Bolzenschaft, ausreichend abgedichtet sind. Man verwendet Dichtungsringe oder Dichtungsschei ben, die aus nachgiebigem Werkstoff, z. B. Blei, oder aber aus elastisch nachgiebigem Werkstoff, z. B. Kunstganuni oder Kunstharz (Polyplast) bestehen.
Diese Werkstoffe haben die Eigenschaft, sich bei axialem Anziehen des Verbindungsmittels so<B>zu</B> ver formen, dass eine wirkungsvolle Abdichtung an allen abdichtungsbedürftigen Stellen eintritt.
Es ist auch bekannt, die Abdichtglieder, welche den Bolzenschaft ringförmig umgeben, muldenförmig auszugestalten, so dass am äusseren Rand beim An ziehen des Verbindungsmittels ein höherer Anpress- druck herrscht als in der Nähe des Bolzenschaftes.
Es ist ferner bekannt, solche Dichtglieder in# der Nähe des Bolzenschaftes unter Werkstoffanhäufung etwas dicker zu gestalten, und zwar in Richtung der Bolzenlängsachse. Dadurch wird erreicht, dass auch zwischen dem Lochrand des zu befestigenden Bau elementes -und dem Bolzenschaft ausreichende<B>Ab-</B> dichtung eintritt, indem nämlich der<B>-</B> Werkstoff des ,nachgiebigen oder elastisch nachgiebigen Dichtgliedes in den etwa vorhandenen Ringspalt hineingepresst wird.
Man hat auch-bereits-vorgeschlagen,. den Bolzen- kopf oder das mit Gewinde versehene, -über die An- ziehmutter vorstehende Bolzenende einschliesslich der erwähnten Mutter mit einer witterungsbeständigen Schutzkappe zu überdecken, die sich mit ihrem unteren Rand abdichtend auf das ringförmige:Dich- tungsglied in axialer Richtung auflegt.
Die Befestigung einer solchen Schutzkappe er fordert bei den bekannten Ausführungen jedoch immer das Vorhandensein von Gewindegängen am Bolzen. Die. Schutzkappe wird entweder mit selbst einschneidendem oder mit-vorgeschnittenem Gewinde auf den Bolzenschaft aufgeschraubt, so, dass sich ihr Rand in axialer Richtung, gegen die Abdichtscheibe anlegen kann. Eine solche Ausführungsform erfor dert aber eine relativ grosse Bauhöhe, weil gefordert werden muss, dass immer ein ausreichend langer Gewindeteil -aus -der Ebene ödes Bauelementes nach aussen vorsteht.
Man kann nun eine an sich bekannte Schutzkappe so ausführen, dass ihre, Befestigung ohne Vorhan densein von Gewinde und- ohne Festlegung am Bol- zenschaft bei nur geringer Bauhöhe der Schutzkappe möglich ist. Gleichzeitig kann man die Befestigung vereinfachen, indem die<B>-</B> Schutzkappe ohne Dreh- be,wegung aufgesetzt wird.
Es ist dabei<B>zu</B> berücksich tigen,<B>-</B> dass der unter der Schutzkappe befindliche Bolzenkopf -oder die Bolzenmutter unsichtbar sind, und -dass man bei der Drehbewegung der Schutzkappe keine Kontrolle darüber besitzt, ob evtl. die Mutter in unerwünschter Weise mitgedreht wird, so dass dann <B>--</B>die<B>-</B>Befestigung in axialer Richtung nicht<B>-</B> mehr besteht. Lässt aber der- axiale Anzug etwas nach, so ist die Abdichtung des Bolzenschaftes gegenüber dem Bauelement nicht mehr zuverlässig gewährleistet.
Diesem Mangel will die Neuerung abhelfen.
Die erfindungsgemässe Witterungsschutzvorrich tung ist dadurch gekennzeichnet, dass der dem Ab- dichtglied zugekehrte und einen schaftförmigen An satz dieses Abdichtgliedes übergreifende Rand der Kappe -eine walstförmige Verdickung, die sich in montiertem Zustand in radialer Richtung, bezogen auf die Bolzenlängsachse,
-unter Werkstoffeigenfede- rung gegen den Ansatz des Abdichtgliedes anlegt oder in eine Ringnut dieses Ansatzes mit Vorspan- nung eingreift.
Diese Ausführung gewährleistet eine völlig ge windelose Halterung der Schutzkappe. Sie lässt sich dadurch sehr einfach aufsetzen und auch in ebenso einfacher Weise wieder abnehmen, z. B. zwecks Kon trolle der Befestigungsbolzen für die Bauelemente.
Die Schuizkappe kann so flach ausgeführt werden, dass sie den Bolzenkopf oder die Bolzenmutter be rührt, wobei also das Bolzenende aus der Bolzen- mutter nicht herausragen muss. Die Bolzen können also kürzer gehalten werden, wodurch man an Bau höhe spart. Die Schutzkappe wird entsprechend fla cher und<U>kann</U> im Regelfall in ihrer Höhe ungefähr ihrem halben Durchmesser entsprechen.
Die Befestigung ist aber nicht nur auf flache Kap pen beschränkt. Sie ist vielmehr auch anwendbar auf hochstehende Kappen, so dass auch Befestigungs bolzen mit vorstehendem Gewindeteil alter Bauart überdeckt werden können. Ausführungsbeispiele wer den anhand der Zeichnung erläutert.
Fig. <B>1</B> zeigt einen Gewindebolzen mit Mutter alter Bauart mit elastisch nachgiebigem Abdicht- glied und emier diesem Glied zugeordneten Schutz kappe im Querschnitt.
Fig. 2 zeigt einen mit Abdichtglied und flacher ,Schutzkappe versehenen Bolzenkopf im Querschnitt. Die Fig. <B>3</B> und 4 zeigen die Wirkungsweise des Abdichtgliedes an einem Gewindebolzen, der durch ein Bohrloch eines flachen Bauelementes hindurch- reicht und dieses nicht voll ausfüllt, ebenfalls im Querschnitt.
Das aus elastisch nachgiebigem Werkstoff her gestellte Abdichtglied <B>1,</B> welches den Bolzenschaft 2 ringförmig umgibt, wird bei Anziehen der Mutter<B>3</B> so verformt, dass zwischen dem Dichtungsglied<B>1</B> und dem Bolzenschaft 2 bzw. auch zwischen dem Bolzen- schaft und dem Lochrand des zu befestigenden Bau elementes satte Anlage hergestellt wird und somit volle Abdichtung besteht.
Der äussere Rand 4 des Abdichtgliedes liegt mit Vorspannung gegen den vorzugsweise flachen Bau körper an. Besitzt dieser Baukörper eine schräge oder gewellte oder sonstwie unebene Oberfläche, so wird trotzdem volle Abdichtung hergestellt, weil das Abdichtglied <B>1</B> sich entsprechend verformt.
Die hutförmige Schutzkappe<B>5</B> gemäss Fig. <B>1</B> Überdeckt die Mutter<B>3</B> und das verhältnismässig w <B>'</B> vorstehende, mitGewinde versehene Bolzenende <B>6,</B> ohne aber sich gegen den Bolzen irgendwie abzu stützen. Das Abdichtglied <B>1</B> besitzt einen in Richtung gegen die Mutter<B>3</B> etwas vorstehenden ringförmi gen Ansatz<B>7.</B> Die Kappe besitzt wiederum an ihrem Rande eine wulstförmige Verdickung<B>8,</B> die sich in der Wirklage satt unter Werkstoffeigenfederung von aussen gegen den Ansatz<B>7</B> des Körpers<B>1</B> anlegt.
Dadurch wird erreicht, dass die vorzugsweise me tallischen Bolzen- und Muttemteile, die der Korro sion ausgesetzt sind, gegenüber der Aussenluft völlig abgeschlossen sind und somit nicht mehr korrodieren können. Es ist hiernach nicht mehr erforderlich, besondere Bolzen mit Oberflächenschutz<B>zu</B> benutzen.
Macht man das Abdichtglied und die Schutzkappe aus Kunststoff, z. B. aus einem sogenannten Poly plast, so sind diese Teile nicht anstrichbedürftig und auch sonst einer Zerstörung durch Witterungsein flüsse nicht ausgesetzt. Sie sind auch widerstands fähig gegen schweflige Abgase und Dämpfe, zeigen keine Alterungserscheinungen und verlieren auch ihre Abdichtwirkung nicht unter dem Einfluss grosser Temperaturschwankungen.
Fig. 2 zeigt eine flache Schutzkappe<B>5,</B> deren Bau höhe etwa ihrem halben Durchmesser entspricht. Bei dieser Ausführungsform greift die Randwulst<B>8</B> der Kappe in eine entsprechende Ringnut des Abdicht- körpers <B>1</B> ein, wobei auch dieser Körper zusätzlich eine wulstförmige Randverdickung aufweist.
Bei dem Beispiel gemäss den Fig. <B>3</B> und 4 wird aufgezeigt, wie sich das Abdichtglied <B>1</B> bei axialem Anziehen des Verbindungsmittels, also des Befesti gungsbolzens, verformt.
Das in dem zu befestigenden plattenförnügen Bau element<B>9</B> vorgesehene Bohrloch<B>10</B> ist zum Ausgleich von Passungenauigkeiten grösser gehalten als der Durchmesser des Schraubbolzens <B>11.</B> Der elastisch nachgiebige Werkstoff des Abdichtgliedes <B>1</B> wird bei axialem Anziehen des Bolzens<B>11</B> so verformt, dass sich das Abdichtglied einerseits fest gegen den Bol- zenschaft anlegt und anderseits auch gegen den Loch rand der Bohrung<B>10,
</B> so dass gegenüber beiden Bau teilen gute Abdichtung herbeigeführt wird. Der äussere Rand 4 des Abdichtgliedes legt sich dabei in an sich bekannter Weise mit Vorspannung gegen die Aussenfläche des Körpers<B>9</B> an.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Witterungsschutzvorrichtung an einem mit Kopf oder Mutter versehenen Bolzen zur Befestigung von Bauelementen<B>(9)</B> an Gebäudeteilen, wobei der Bol- zenschaft (2) durch eine Bohrung des Bauelementes hindurchzureichen bestimmt ist, welche Vorrichtung ein den Bolzen ringförmig umgebendes, zwischen dem Bolzenkopf bzw. der Anziehmutter <B>(3)</B> und dem Bau element<B>(9)</B> anzuordnendes Abdichtglied <B>(1)</B> aus nach giebigem, witterungsbeständigem Stoff und eine Schutzkappe aufweist, dadurch gekennzeichnet,dass der dem Abdichtglied <B>(1)</B> zugekehrte und einen schaft- förmigen Ansatz<B>(7)</B> dieses Abdichtgliedes übergrei fende Rand der Kappe<B>(5)</B> eine wulstförmige Ver- dickung <B>(8)</B> aufweist, die sich in montiertem Zustand in radialer Richtung, bezogen auf die Bolzenlängs- achse, unter Werkstoffeigenfederung gegen den Ansatz <B>(7)</B> des Abdichtgliedes anlegt oder in eine Ringnut die ses Ansatzes mit Vorspannung eingreift.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kappe<B>(5)</B> flach aus- geführt ist und in montiertem Zustand an dem Bol- zenkopf anliegt, und dass ihre Höhe näherungsweise ihrem halben Durchmesser entspricht (Fig. <B>3</B> und 4). 2. Schutzvorrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass sie aus einem elastisch nachgiebigen, witterungsbeständigen Kunststoff be steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH8030159A CH374858A (de) | 1959-11-05 | 1959-11-05 | Witterungsschutzvorrichtung an einem mit Kopf oder Mutter versehenen Bolzen |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH374858A true CH374858A (de) | 1964-01-31 |
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Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3500712A (en) * | 1968-07-11 | 1970-03-17 | Illinois Tool Works | Sealing washer unit |
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| CN113983056A (zh) * | 2021-11-08 | 2022-01-28 | 宜兴市灵谷塑料设备有限公司 | 一种防腐蚀紧固件及液下泵 |
-
1959
- 1959-11-05 CH CH8030159A patent/CH374858A/de unknown
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