Automatische Karderie Die Erfindung betrifft eine automatische Kar- derie eines Spinnereibetriebes.
Bisher wurden in der Baumwollspinnerei Karden mittels Faserwickel gespeist, die von einem Wik- kelapparat als Abschluss des Putzereiprozesses er zeugt wurden. Von dort mussten die fertigen Wickel an die Karde herangeschafft und auf diese aufge setzt werden. Die Wickelwatte musste sodann vom Wickel abgerollt und der Speisewalze der Karde zu geführt werden.
Während es gelungen ist, den Wik- kel automatisch aus dem Wickelapparat auszustos- sen, konnte eine automatische Aufsetzung des Wik- kels auf die Karde und die Einführung von dessen Watte in die Speisewalze bis heute mit vernünftigem Aufwand nicht verwirklicht werden.
Diese diskontinuierliche, umständliche Arbeit wird durch die vorgeschlagene automatische Kar- derie vollständig eliminiert, indem ein pneumatisches Speisesystem für eine Mehrzahl von Karden vorge sehen wird, denen je ein Faserflockenfüllschacht zu geordnet ist, der an ein gemeinsames, Kreislauf system angeschlossen ist, das ein im Bereich der Karden unter Überdruck stehendes,
zirkulierendes Faserflockentransportmedium enthält und durch eine Faserflocken liefernde Maschine in Abhängigkeit des Flockenverbrauches der Karden gespeist wird.
Die Erfindung beseitigt das technologisch Wider sinnige der bisherigen Systeme, indem vermieden wird, einen ausschliesslich zum Transport bestimmten Wickel zu pressen, um ihn anschliessend an der Karde wieder aufzulösen. Bekanntlich sind automa tische Wickelapparate verhältnismässig komplizierte Einheiten, insbesondere dann wenn die durch das Walken während der Wickelbildung zwangsläufig sich ergebenden Gleichmüssigkeitsschwankungen so wirksam wie möglich vermieden werden sollen.
Eine derartige Apparatur und die damit unvermeidlich sich aufdrängenden Ungleichmässigkeiten der Watte erübrigen sich in der erfindungsgemässen Karderie vollständig.
Nach der im Kreislauf zuletzt angeordneten Karde kann ein Flockenmengenmessgerät eingebaut werden, das die Faserflocken über ein elektrisches System steuert. Durch Einstellung eines minimalen Flocken- rückflusses von ca. 10 % der Lieferung der öffner- maschine kann vermieden werden, dass in den letzten Schächten zeitweise keine Flocken abgelagert werden.
Ferner kann im Kreislaufsystem unmittelbar vor jedem Füllschacht ein sich erweiterndes Stück und - immer in Flussrichtung des Transportmediums betrachtet - nach dem Schachteingang ein sich stark verengendes Kanalstück vorgesehen werden, dem sich dann ein sich wieder auf den Normal querschnitt erweiterndes Kanalstück anschliesst. Das sich verengende Kanalstück kann dabei durch eine schwenkbare, in ihrer Neigung einstellbare Ablenk- klappe gebildet sein, die in jeder Schwenk-Stellung auf einer Schachtwand aufliegt,
wodurch oben der Abschluss des Kanals gegen aussen gewährleistet ist.
Eine Alternative besteht darin, den Schacht gegen unten leicht zu erweitern. Der Grad der Er weiterung kann den vorliegenden Betriebsverhält nissen angepasst werden. Diejenige Schachtwand, auf der die Ablenkklappe nicht zur Auflage kommt, kann auch zu sich parallel verschiebbar sein, so dass, ohne die Erweiterung anzutasten, die Schachtweite bzw. der Querschnitt und damit das Gewicht der Vorlage verändert werden können. Am unteren Schachtaustritt kann sich ein Walzenpaar befinden, dessen Drehzahl ebenfalls einstellbar ist und dem die Aufgabe zufällt, eine Kardenvorlage bestimmten Ge wichtes zu bilden.
Als Variante kann die angetrie- bene der beiden Walzen mit einem elastisch defor- mierbaren Belag versehen sein. Dadurch wird eine automatische Regulierung der Vorlage erreicht.
Die von den Karden erzeugten Bänder können als Alternativlösung zur bisherigen Übung nicht mehr in Töpfen abgeliefert werden, die dann zur nachfol genden Maschine transportiert und dieser vorgesetzt werden, sondern auf ein neben dem Kardensatz laufendes, kontinuierlich arbeitendes Transportmittel, z. B. ein an sich bekanntes Förderband, nebenein ander abgelegt und parallelliegend einer an sich be kannten Strecke zugeführt werden.
Die Aufgabe der Strecke besteht neben der Parallelisierung der Fasern darin, den Ausgleich allfälliger Schwankungen im Luntengewicht der angelieferten Bänder herbeizu führen. Als für diese Aufgabe ebenfalls geeignet kann speziell eine als Regelstrecke ausgebildete Strecke angewendet werden, die die zugeführten Bänder gesamthaft oder einzeln abtastet und den Verzug entsprechend variiert.
Als weitere Alternativlösung kann ein Band speichergerät, etwa entsprechend dem Schweizer Patent Nr. 366222, nach jeder Karde und vor der Ablage auf das Transportmittel angeordnet werden, um damit einerseits ein Abstellen einer Karde zu er möglichen, ohne sofort eine Bandablieferung aus fallen zu lassen und andererseits die ungleiche Band- lieferung der Karden, bedingt etwa durch unterschied lichen Riemenschlupf, für eine bestimmte Zeit anzu gleichen, sowie einen An- bzw. Auslauf der Karde zu gestatten.
Die vorliegende Erfindung ist anhand eines Aus führungsbeispieles nachstehend unter Zuhilfenahme der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen Fig. 1 einen Aufriss einer automatischen Kar- derie in schematischer Darstellung, Fig. 2 einen Grundriss derselben, Fig. 3 ein Anschlusstück eines Flockenab- lagerungsschachtes in vertikalem Längsschnitt, Fig. 4 eine Ansicht des unteren Teiles des Schachtes, von der Kardenspeiseseite aus gesehen,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Schachtes, Fig. 6 einen horizontalen Querschnitt entlang Linie VI-VI in Fig. 5, Fig. 7 das Schachtwalzenpaar in einer Ausfüh rungsvariante separat im Querschnitt, Fig. 8 einen Schnitt durch das Bandtransport mittel samt Speichergerät, Fig. 9 das Aggregat nach Fig. 8 im verkleinerten Aufriss am Ende einer Kardenreihe.
über eine Zufuhrleitung 1 erhält ein Kasten speiser 2 (Fig. 1) von einem Öffner (nicht gezeigt) pneumatisch gefördertes Fasermaterial, das an- schliessend in einem Schläger 3 konventioneller Art in feine Flocken aufgeläst wird. Diese Flocken wer den durch Leitung 4 von einem Ventilator 5 ange saugt, der die Flocken mittels eines Transportme diums, z. B.
Luft, unter Überdruck in eine hoch liegende Leitung 6, die mit dem Zwischenstück 7 in einen rechteckigen Querschnitt von annähernd Kardenbreite übergeht, fördert, an die vertikale Füll schächte 8 von in Reihen aufgestellten Karden 9 angeschlossen sind. Im Bereich einer Kardenreihe bleibt der Querschnitt der Leitung 6 vorteilhafter weise rechteckig.
Nach Bedienung einer ersten Reihe von Karden führt die Leitung 6 über eine zweite, zur ersten parallelliegende Reihe von Karden 9', die ebenfalls durch gleiche Füllschächte 8' (Fig. 2) ge- speisen werden, auf einen am Kastenspeiser 2 ange ordneten, mit einer Siebtrommel versehenen, an sich bekannten Ansaugkasten 10 zurück. Unmittelbar vor dem Ansaugkasten 10 befindet sich in der Leitung ein Messgerät 11, das den Flockenrückfluss gewichtsmässig erfasst und eine entsprechende elek trische Messgrösse liefert. Ein solches Flockenmess- gerät ist z.
B. im Schweizer Patent Nr. 369601 be schrieben. über einen angegliederten Regler 12 (Fig. 1) wird nun in Abhängigkeit des Flockenrück- flusses die Lieferung des Kastenspeisers 2 und des Schlägers 3 beeinflusst. Dies geschieht am einfach sten durch die Steuerung des Antriebsmotors 13 für die Zufuhrorgane des Kastenspeisers 2 und des Schlägers 3, wobei die Motor-Ankerspannung z. B. durch einen Magnetverstärker 14 in Abhängigkeit von der vom Regler 12 gelieferten elektrischen Grösse geregelt wird.
Durch entsprechende, weiter unten näher be schriebene Formgebung der Leitung 6 im Bereich der Abzweigung der Füllschächte 8 bzw. 8' und durch Zuhilfenahme von Reguliermitteln lagern sich nun in den diesen Füllschächten 8 und 8' bis zu einer bestimmten Höhe Flocken ab, während unten Speisewalzen 15 und 15' (Fig. 1, 5 und 7) die dem Vorreisser 16 der Karde vorzulegende, leicht ge- presste Wattevorlage bilden.
Die in Fig. 1 und 2 schematisch und vereinfacht dargestellte Anlage weist zwei Kardenreihen mit nur wenigen Karden auf, die über Zwischenstücke 7' und 7" an ein und dasselbe Zirkulationssystem angeschlossen sind. In der Praxis können folgerichtig selbstverständlich derartige Zirkulationssysteme mit einer grossen An zahl Karden vorgesehen werden.
Jeder Füllschacht 8 besitzt ein oberes Anschluss- stück 17 (Fig. 3), das in die einen rechteckigen Querschnitt aufweisende, horizontale Leitung 6 ein gesetzt ist. Unmittelbar nach dem Anschlussflansch 18 erweitert sich der Querschnitt, indem die untere Begrenzungswand 19, in Materiallaufrichtung ge sehen, leicht nach unten geneigt ist.
Aus zwei Ble chen 20, 21 bestehend, d. h. zweischichtig aufgebaut, trennt sie sich am unteren Rand auf eine kurze Distanz, um einen Aufnahmeschlitz 22 für eine ver tikale Schachtwand 23 zu bilden, die oben auf die Neigung der unteren Begrenzungswand 19 des An- schlusstückes 17 umgebogen ist. Auf der Aussen seite der Schachtwand 23 ist ein Support 24 be festigt, der an einer mit zwei Schlitzen 25 versehenen Platte 26 gelenkig befestigt ist.. Diese ist auf der nach unten verlängerten Seitenwand 28 des An- schlusstückes 17 durch eine lösbare Schraubenver- bindung 27 in horizontaler Richtung einstellbar.
Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, oben die Weite des Schachtes den gewünschten Verhältnissen anzu passen. Die gegenüberliegende Wand 29 und die Seitenwände des Schachtes werden durch den Steg und die Schenkel 30 und 31 (Fig. 6) eines. U-förmig gebogenen Bleches gebildet, zwischen denen die parallel verschiebbare Wand 23 liegt, die mittels elastischer Dichtungsleisten 32 und 33 an ihren ver tikalen Kanten den Füllschacht auf der noch offenen Seite abschliesst.
(Die Dichtungsleisten sind in den Fig. 3, 4 und 5 der Einfachheit halber weggelassen.) Die hintere, mit einem Träger 34 auf die beiden Supporte 35 aufgeschraubte Wand 29 besitzt oben noch ein etwas schräg verlaufendes Wandstück 36, dem sich ein Kreisbogenstück 37 anschliesst, dessen Kreiszentrum mit dem Drehzentrum eines Schar niers 38 zusammenfällt, an dem eine Ablenkklappe 39 schwenkbar befestigt ist. Diese Ablenkklappe 39 weist einen Bogen 40 auf, dessen Unterkante 41 mit dem Kreis,bogenstück 37 der Wand leicht in Berüh rung gehalten wird.
Die Ablenkklappe trägt unten einen mit einem Schlitz 42 versehenen Halter 43, der mittels der Stellschraube 44 in der gewünschten Lage befestigt wird. Diese Lage wird in erster Linie durch den Standort des Schachtes innerhalb der Kardenreihe bestimmt. Bei der ersten Karde kann die Klappe noch tief gestellt werden, da die Flocken konzentration noch hoch und eine genügende Aus scheidung leicht zu erreichen ist, während bei den letzten Karden eine entsprechend höhere Stellung in Frage kommt.
Die eingesetzte, einstellbare Schachtwand 23 ist auch an ihrem unteren Ende bezüglich der Wand 29 verstellbar. Auf einem vertikalen, gestenfesten Support 45 (Fig. 4) ist eine Welle 46 drehbar ge lagert. Mit dieser starr verbunden ist ein Arm 47, an dem die Wand 23 über ein Gelenk 48 und einen Schenkel 48' aufgehängt ist. Die Lage der Welle 46 und damit der Wand 23 wird mittels eines He bels 49 eingestellt. Die Befestigung in einer bestimm ten Lage erfolgt mittels einer durch einen Schlitz des Hebels 49 tretenden, von Hand lösbaren Arre- tierschraube 50.
Am unteren Ende des Schachtes sind die beiden Speisewalzen 15 und 15' (Fig. 5) in beidseitig des Kardenrahmens 51 angebrachten Supporten 35 ge lagert. Die untere kleinere Walze 15 wird durch eine Kette 52 und eine mit dem Kardenantrieb verbun dene Welle 53 über ein stufenlos einstellbares Ge triebe 54 angetrieben, während die obere grössere Walze 15' frei mitläuft.
Die grössere Wahl der Walze 15' ergibt sich deshalb, weil die über ihr liegende Wand 23 über einen bestimmten Bereich parallel verschoben werden kann und sich mit Vorteil über den ganzen Verschiebebereich im oberen, der Ge genwalze 15 zugewandten Quadranten der Walze befindet. Die beiden Walzen bilden den unteren Abschluss des Schachtes 8, durch deren Klemm linie die Flocken auf ein Leitblech 55 abgelegt und dem Vorreisser 16 der Karde 9 zugeführt werden.
Als Variante kann die kleine angetriebene Walze 15 zudem elastisch, d. h. wie ein pneumatischer Auto mobilreifen aufgebaut sein (Fig. 7), so dass bei starker Flockenkonzentration, herrührend von irgend welchen Störungen in der Ablage oder im Schacht, wenn die Dicke der Flockenmasse zunimmt, die elastiche Antriebswalze abgeplattet, d. h. in ihrem wirksamen Antriebsradius verkleinert wird. Damit ergibt sich eine verlangsamte Materialförderung, d. h. ein Verzug der Vorlage.
Ein dergestalt konstruiertes Walzenpaar wirkt so mit als vollautomatische Dosierungseinrichtung für die Flockenzufuhr zu den einzelnen Karden. Zwischen den Walzen 15 und 15' und den Schachtwänden 23 und 29 wie auch den ausgeschnittenen Schenkeln 30 und 31 ist noch ein erheblicher Spalt vorhanden, der ein Entweichen des Transportmediums, nicht aber der Flocken, gestattet.
Dies ist von Bedeutung, weil sich so im Schacht unter der Wirkung des im Kanal 6 herrschenden überdruckes eine Luftströmung von oben nach unten ausbilden kann, die sich auf die Zonen geringer Dichte konzentriert und somit dort die aufeinandergeschichteten Flocken zusätz lich verdichtet.
Die Weite des Spaltes zwischen der Wand 29 und der Walze 15 ist durch einen auf der Wand angebrachten Schieber 29' einstellbar (Fig. 5). Zur Beobachtung der Höhe des Flockenstandes ist die Wand 23 mit einer mittels eines Klemmrahmens 56 eingesetzten, transparenten Scheibe 57 versehen.
Auf der Auslaufseite des Faser-Bandes der Karde 9 befindet sich ein Bandspeicherapparat 58 (Fig. 8, 9), wie er z. B. im Schweizer Patent Nr. 366222 be schrieben ist. Der Bandspeicherapparat besteht im wesentlichen aus einem von der Karde 9 über einen Kegelrädertrieb 59 angetriebenen Einzugswalzenpaar 60, einem gleichfalls von der Karde angetriebenen Trichterrad 61 sowie einer geneigten Bandablage stange 62, die unten wieder im Zentrum eines unte ren Trichterrades 63 endigt. Letzteres arbeitet mit einem Lieferwalzenpaar 64 zusammen.
Dieses gibt das Kardenband sodann ununterbrochen über eine Umlenkrolle 65 und das nachfolgende endlose Transportband 66 ab. Eine jeder Karde zugeordnete Transportrolle 67 treibt das Band 66 an, wobei der Antrieb der Rolle 67, wie in Fig. 8 gezeigt, von einer alle Rollen bedienenden, längs dem Transportband gelegten Kette 68 erfolgt, die in ein Kettenrad 69, das auf der Rollenwelle 70 festsitzt, eingreift. Von dieser Welle 70 aus wird auch das Trichterrad 63 über ein Ritzel 71 angetrieben.
Um bei kontinuier licher Bandlieferung einen sehr lange dauernden Betrieb sicherzustellen, ist es notwendig, dass die Drehzahl des Trichterrades 63 am Transportband 66 demjenigen am Einzugswalzenpaar 60 entspricht. Die Lieferwalzen 64 erhalten ihre Drehbewegung über Kegelräder 72 ebenfalls von der Rollenwelle 70 aus. Von den Lieferwalzen 64 aus erfolgt dann der Antrieb der Umlenkrolle 65, falls auf eine solche nicht verzichtet werden kann.
Zur besseren Führung der auf dem Transportband abgelegten Karden- bänder ist eine direkt über der Transportrolle 67 liegende, durch ihr Gewicht auf den Bändern auf liegende, obere Rolle 73 vorgesehen.
Am Ende des Transportbandes (Fig. 1, 9) wer den die Faser-Bänder über eine Umlenkrolle 74 einer am Ende der Kardenreihe aufgestellten Strecke 75 zugeführt, die sie dann in Kannen 76 deponiert.
Automatic carding The invention relates to an automatic carding of a spinning mill.
Up to now, cards in the cotton spinning mill were fed by means of fiber laps, which were produced by a winding device as the end of the blowroom process. From there, the finished laps had to be brought to the card and placed on it. The lap had to be unrolled from the lap and fed to the feed roller of the card.
While it was possible to eject the lap automatically from the winder, an automatic placement of the lap on the card and the introduction of its cotton wool into the feed roller could not be realized with reasonable effort until today.
This discontinuous, cumbersome work is completely eliminated by the proposed automatic carding system in that a pneumatic feed system is provided for a plurality of cards, each of which is assigned a fiber flock filling chute, which is connected to a common circulation system, which is an im Area of the cards under overpressure,
Contains circulating fiber flock transport medium and is fed by a fiber flock supplying machine depending on the flock consumption of the cards.
The invention eliminates the technologically contradicting sense of the previous systems by avoiding pressing a lap intended exclusively for transport in order to then dissolve it again on the card. As is well known, automatic winding machines are relatively complex units, especially if the fluctuations in evenness that inevitably result from the milling during the lap formation are to be avoided as effectively as possible.
Such an apparatus and the unevenness of the wad inevitably imposed therewith are completely unnecessary in the carding according to the invention.
After the card last in the circuit, a tuft quantity measuring device can be installed which controls the fiber tufts via an electrical system. By setting a minimum flake backflow of approx. 10% of the delivery of the opening machine, it can be avoided that temporarily no flakes are deposited in the last chutes.
Furthermore, an expanding piece can be provided in the circulatory system immediately in front of each filling shaft and - always viewed in the direction of flow of the transport medium - a strongly narrowing channel piece after the shaft entrance, which is then followed by a channel piece that widens to the normal cross section. The narrowing channel piece can be formed by a pivotable deflection flap with adjustable inclination, which rests on a shaft wall in every pivot position,
whereby the closure of the channel to the outside is guaranteed at the top.
An alternative is to slightly widen the shaft towards the bottom. The degree of expansion can be adapted to the prevailing operating conditions. That shaft wall on which the deflector flap does not come to rest can also be displaceable parallel to itself, so that the shaft width or cross section and thus the weight of the template can be changed without touching the extension. At the lower shaft outlet there can be a pair of rollers, the speed of which is also adjustable and which has the task of forming a card template of certain Ge weight.
As a variant, the driven one of the two rollers can be provided with an elastically deformable covering. This automatically regulates the template.
As an alternative to the previous exercise, the tapes generated by the cards can no longer be delivered in pots, which are then transported to the subsequent machine and placed in front of it, but instead on a continuously operating means of transport running next to the card set, e.g. B. a per se known conveyor belt, stored next to each other and fed in parallel to a per se be known route.
In addition to parallelizing the fibers, the task of the drawframe is to compensate for any fluctuations in the sliver weight of the sliver delivered. Also suitable for this task can be a system designed as a controlled system that scans the supplied strips as a whole or individually and varies the draft accordingly.
As a further alternative solution, a tape storage device, for example in accordance with Swiss Patent No. 366222, can be arranged after each card and before it is placed on the transport means, in order to enable a card to be parked without immediately dropping a tape delivery on the other hand, the uneven sliver delivery of the cards, caused for example by different belt slippage, to be equalized for a certain time, as well as to allow the card to start or stop.
The present invention is described below with reference to an exemplary embodiment with the aid of the drawings. 1 shows an elevation of an automatic carding system in a schematic representation, FIG. 2 shows a floor plan of the same, FIG. 3 shows a connecting piece of a flake deposition chute in vertical longitudinal section, FIG. 4 shows a view of the lower part of the chute from the card feed side seen from
Fig. 5 is a side view of the shaft, Fig. 6 is a horizontal cross-section along line VI-VI in Fig. 5, Fig. 7 is the pair of shaft rollers in an embodiment variant separately in cross section, Fig. 8 is a section through the tape transport medium including storage device, Fig 9 the unit according to FIG. 8 in a reduced elevation at the end of a row of cards.
Via a supply line 1, a box feeder 2 (FIG. 1) receives pneumatically conveyed fiber material from an opener (not shown), which is then blown into fine flakes in a beater 3 of a conventional type. These flakes who are sucked through line 4 by a fan 5, which the flakes by means of a Transportme medium, z. B.
Air, under overpressure in a high-lying line 6, which merges with the intermediate piece 7 in a rectangular cross-section of approximately card width, promotes, to the vertical filling shafts 8 of cards 9 arranged in rows are connected. In the area of a row of cards, the cross section of the line 6 advantageously remains rectangular.
After a first row of cards has been served, the line 6 leads over a second row of cards 9 'parallel to the first, which are also fed by the same filling chutes 8' (FIG. 2), to a box feeder 2 arranged with a sieve drum provided, known suction box 10 back. Immediately in front of the suction box 10 there is a measuring device 11 in the line, which records the floc backflow by weight and supplies a corresponding electrical measured variable. Such a flake measuring device is z.
B. in Swiss Patent No. 369601 be written. The delivery of the box feeder 2 and the racket 3 is now influenced via an attached regulator 12 (FIG. 1) as a function of the flock return flow. This is done most simply by controlling the drive motor 13 for the feed members of the box feeder 2 and the racket 3, the motor armature voltage z. B. is controlled by a magnetic amplifier 14 depending on the electrical quantity supplied by the controller 12.
By appropriate, further below be described in more detail shape of the line 6 in the area of the junction of the filling shafts 8 and 8 'and with the help of regulating means are now stored in these filling shafts 8 and 8' up to a certain height flakes, while feed rollers below 15 and 15 '(FIGS. 1, 5 and 7) form the lightly pressed wadding to be presented to the lickerin 16 of the card.
The system shown schematically and in simplified form in FIGS. 1 and 2 has two rows of cards with only a few cards which are connected to one and the same circulation system via intermediate pieces 7 'and 7 ". In practice, of course, such circulation systems can of course be used in large numbers Cards are provided.
Each filling chute 8 has an upper connection piece 17 (FIG. 3) which is inserted into the horizontal line 6, which has a rectangular cross section. Immediately after the connection flange 18, the cross section expands in that the lower boundary wall 19, seen in the direction of material flow, is inclined slightly downwards.
From two sheets 20, 21 consisting, d. H. Built in two layers, it separates at the lower edge over a short distance to form a receiving slot 22 for a vertical shaft wall 23 which is bent over at the top to the incline of the lower boundary wall 19 of the connector 17. On the outside of the shaft wall 23, a support 24 is fastened, which is fastened in an articulated manner to a plate 26 provided with two slots 25. This is on the downwardly extended side wall 28 of the connection piece 17 by a detachable screw connection 27 adjustable in horizontal direction.
This makes it possible to adapt the width of the shaft to the desired conditions at the top. The opposite wall 29 and the side walls of the shaft are through the web and the legs 30 and 31 (Fig. 6) one. U-shaped bent sheet metal formed, between which the parallel movable wall 23 is, which closes the hopper on the still open side by means of elastic sealing strips 32 and 33 at their ver vertical edges.
(The sealing strips are omitted in FIGS. 3, 4 and 5 for the sake of simplicity.) The rear wall 29, which is screwed onto the two supports 35 with a carrier 34, also has a slightly inclined wall section 36 at the top, which is followed by a circular arc section 37 , the center of the circle coincides with the center of rotation of a hinge 38 on which a deflecting flap 39 is pivotably attached. This deflector 39 has an arc 40, the lower edge 41 of which is held with the circle, arc piece 37 of the wall slightly in touch tion.
The deflector flap carries at the bottom a holder 43 provided with a slot 42 which is fastened in the desired position by means of the adjusting screw 44. This position is primarily determined by the location of the chute within the row of cards. With the first card, the flap can still be set low, since the tuft concentration is still high and sufficient separation is easy to achieve, while with the last cards a correspondingly higher position is possible.
The inserted, adjustable shaft wall 23 is also adjustable at its lower end with respect to the wall 29. On a vertical, gesture-fixed support 45 (Fig. 4), a shaft 46 is rotatably superimposed ge. Rigidly connected to this is an arm 47 on which the wall 23 is suspended via a hinge 48 and a leg 48 '. The position of the shaft 46 and thus the wall 23 is adjusted by means of a lever 49. The fastening in a certain position takes place by means of a manually releasable locking screw 50 which passes through a slot in the lever 49.
At the lower end of the shaft, the two feed rollers 15 and 15 '(Fig. 5) in both sides of the card frame 51 attached supports 35 ge superimposed. The lower, smaller roller 15 is driven by a chain 52 and a shaft 53 verbun with the card drive via a continuously adjustable gear 54, while the upper larger roller 15 'runs freely.
The greater choice of the roller 15 'results because the wall 23 above it can be displaced in parallel over a certain area and is advantageously located over the entire displacement area in the upper quadrant of the roller facing the counter roller 15. The two rollers form the lower end of the shaft 8, through the clamping line, the flakes are deposited on a guide plate 55 and fed to the lickerin 16 of the card 9.
As a variant, the small driven roller 15 can also be elastic, i. H. be constructed like a pneumatic car mobile tire (Fig. 7), so that in the event of a high concentration of flakes, caused by any faults in the storage area or in the shaft, when the thickness of the flake mass increases, the elastic drive roller flattens out, d. H. is reduced in their effective drive radius. This results in a slowed material transport, i. H. a delay in the original.
A pair of rollers constructed in this way acts as a fully automatic metering device for the tuft feed to the individual cards. Between the rollers 15 and 15 'and the shaft walls 23 and 29 as well as the cut-out legs 30 and 31 there is still a considerable gap which allows the transport medium to escape, but not the flakes.
This is important because under the effect of the overpressure prevailing in channel 6, an air flow from top to bottom can form in the shaft, concentrating on the zones of low density and thus additionally compressing the flakes stacked on top of one another there.
The width of the gap between the wall 29 and the roller 15 is adjustable by means of a slide 29 'attached to the wall (FIG. 5). To observe the height of the flock level, the wall 23 is provided with a transparent disk 57 inserted by means of a clamping frame 56.
On the outlet side of the fiber sliver of the card 9 there is a sliver storage apparatus 58 (FIGS. 8, 9), as it is e.g. B. in Swiss Patent No. 366222 be written. The tape storage apparatus consists essentially of a pair of intake rollers 60 driven by the card 9 via a bevel gear drive 59, a funnel wheel 61 also driven by the card and an inclined tape storage rod 62 which ends at the bottom again in the center of a funnel wheel 63 unte Ren. The latter works together with a pair of delivery rollers 64.
The card sliver then delivers this uninterruptedly via a deflection roller 65 and the subsequent endless conveyor belt 66. A transport roller 67 assigned to each card drives the belt 66, the roller 67 being driven, as shown in FIG 70 is stuck, engages. The funnel wheel 63 is also driven from this shaft 70 via a pinion 71.
In order to ensure a very long operation with continuous tape delivery, it is necessary that the speed of the funnel wheel 63 on the conveyor belt 66 corresponds to that on the pair of intake rollers 60. The delivery rollers 64 also receive their rotary movement from the roller shaft 70 via bevel gears 72. The deflection roller 65 is then driven from the delivery rollers 64 if one cannot be dispensed with.
For better guidance of the card slivers deposited on the conveyor belt, an upper roller 73 is provided which is directly above the transport roller 67 and rests on the belts due to its weight.
At the end of the conveyor belt (Fig. 1, 9) who the fiber slivers fed via a pulley 74 to a stretch 75 set up at the end of the card row, which they then deposited in cans 76.