CH370462A - Automatische elektrische Steueranordnung, insbesondere für Werkzeugmaschinen - Google Patents

Automatische elektrische Steueranordnung, insbesondere für Werkzeugmaschinen

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CH370462A
CH370462A CH6272258A CH6272258A CH370462A CH 370462 A CH370462 A CH 370462A CH 6272258 A CH6272258 A CH 6272258A CH 6272258 A CH6272258 A CH 6272258A CH 370462 A CH370462 A CH 370462A
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voltage
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CH6272258A
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Edmund Spencer Rolf
Hugh Phillips James
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Emi Ltd
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    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
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Description


  Automatische elektrische Steueranordnung, insbesondere für Werkzeugmaschinen    Die Erfindung betrifft eine automatische elek  trische Steueranordnung, die sich insbesondere für  Werkzeugmaschinen eignet.  



  Bei einer bekannten automatischen Steueranord  nung für Werkzeugmaschinen werden Signale von  einem Band oder einem anderen     Registriermittel    ab  geleitet, welche die Sollwerte einer Koordinate be  stimmter Bezugspunkte des gewünschten Weges des  Werkzeuges darstellen. Von diesen Signalen wird  durch Interpolation ein kontinuierlich variables elek  trisches Steuersignal erzeugt, welches als ein Ein  gangssignal für Servomittel benützt wird, welche zur  Verschiebung des Werkzeuges oder des Werkzeugträ  gers in der betreffenden     Koordinatenrichtung    dienen.

    Ferner ist eine     Stellungsanalogievorrichtung    vorgese  hen, welche ein elektrisches Signal erzeugt, das die  von den Servomitteln erzeugte     Ist-Verschiebung    dar  stellt; dieses     Analogiesignal    wird an die Servomittel  zurückgekoppelt und bildet ein zweites Eingangssignal  für dieselben, während die Servomittel in bekannter  Weise so arbeiten,     dass    Gleichheit zwischen dem  Steuersignal und dem rückgekoppelten     Analogiesignal     erreicht wird. Es ist oft zweckmässig, einen binären  Dezimalkode zur Registrierung der Steuersignale zu  verwenden, und es ist dann erwünscht, diese Signale  zwecks Speicherung und Interpolation in elektrische       Analogiesignale    umzuwandeln.

   In einem bekannten  Apparat zur Ausführung solcher Umwandlungen wer  den einzelne Spannungen aufgebaut, welche sukzessive  Dezimalziffern der registrierten Signale darstellen, und  werden diese Spannungen durch eine Reihe von     ab-          wärtstransformierenden    Transformatoren addiert, um  das gewünschte     Analogiesignal    zu erzeugen. Ferner  kann man auch zur Erzeugung des     Stellungs-          analogiesignals    eine Reihe von Transformatoren ver  wenden, deren Ausgangssignale die Beiträge von Zif-    fern verschiedener Stellungen darstellen und welche  passend kombiniert werden, um das gewünschte     Ana-          logiesignal    zu erzeugen.  



  Eine automatische Steueranordnung der im vor  stehenden Abschnitt beschriebenen Art soll gewöhn  lich mit hoher Genauigkeit arbeiten, wobei z. B. eine  Genauigkeit gefordert wird, die<B>1 : 10 000</B> des     Ver-          stellbereiches    übersteigt. Ein Weg, um eine hohe  Genauigkeit zu erzielen, besteht darin, die Ziffern  spannungen, welche zur Erzeugung der     Analogiespan-          nungen    summiert werden, so gross wie möglich zu  machen.

   In anderen Worten     muss    der Spannungs  bereich, welcher der höchsten Stellenordnung ent  spricht, die bei der Erzeugung der     Analogiespannun-          gen    benützt wird, so gross sein,     dass    er viele Unter  teilungen gestattet, die den Ziffern der niedrigeren  Stellenordnungen entsprechen. Es ist jedoch eine  praktische Grenze für den Spannungsbereich der  höchsten Stellenordnung vorhanden.

   Eine weitere Er  höhung der Genauigkeit kann erhalten werden durch  Weglassen der Ziffer oder Ziffern höchster     bzw.     höherer Ordnung in den Steuer- und Rückkopplungs  signalen, vorausgesetzt,     dass    diese Ziffern sich nur um  eine Einheit ändern, während irgendeiner Zeitdauer,  in welcher dieselben Bezugspunkte benützt werden.  Diese Massnahme ist jedoch mit einer Schwierigkeit  verbunden, weil in dem Steuer- und in dem Rück  kopplungssignal ein Sprung     ün    Werte der Einheit der  Ziffer höchster Ordnung stattfindet,     jedesmal,    wenn  diese Ziffer ihren Wert ändert.

   Ausserdem kann in  folge des Bestehens eines Fehlers ein solcher Sprung  im Rückkopplungssignal zu einer anderen Zeit statt  finden als ein Sprung im Steuersignal, so     dass    eine  unzulässige     Diskontinuität    im Fehlersignal auftreten  kann. Angenommen,     dass    die beibehaltene Ziffer höch  ster Ordnung     im    Steuersignal z. B. acht ist und     dass         die entsprechende Ziffer im     Stellungsanalogiesignal     zwei ist.

   Die von einem Servoverstärker festgestellte  Differenz wäre dann plus sechs und in Ermangelung  von weiteren Massnahmen würde der Servomotor das  gesteuerte Element um sechs Einheiten in positiver  Richtung verschieben, während tatsächlich die erfor  derliche Verschiebung vier Einheiten in negativer  Richtung betragen könnte. Es ist denkbar, von der  Voraussetzung auszugehen,     dass    der Fehler immer  kleiner ist als die Hälfte des Maximalwertes der bei  behaltenen Ziffer höchster Ordnung im Steuersignal<B>*,</B>  und die Arbeitsweise der Anordnung von der Grösse  des Fehlers abhängig zu machen; aber eine solche  Arbeitsweise würde ebenfalls auf grosse praktische  Schwierigkeiten stossen, wenn eine kontinuierliche  Steuerung wichtig ist.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, die im vor  stehenden Abschnitt angegebenen Schwierigkeiten zu  vermindern.  



  Die Erfindung betrifft demnach eine automatische  elektrische Steueranordnung, in welcher die Verstel  lung eines Teiles durch einen Servomotor gesteuert  wird, der auf ein Fehlersignal anspricht, das die Dif  ferenz zwischen einem Steuersignal und einem von der  tatsächlichen Verstellung des Teiles abhängigen  Rückführungssignal darstellt.  



  Die Steueranordnung nach der Erfindung zeich  net sich dadurch aus,     dass    derjenige Teil des Fehler  signals, der der höchsten numerischen Stelle der Soll  verstellung entspricht, abgeleitet wird durch automati  sches Einstellen eines Wählers auf den dem Wert die  ser Stelle entsprechenden     Anzapfpunkt    einer     Span-          nungsteilereinrichtung,    durch die von einer Vergleichs  einrichtung bewirkte Bewegung des genannten zu ver  stellenden Teiles die     Anzapfung    der     Spannungsteiler-          einrichtung    im Sinne der Rückführung des genannten  Teiles des Fehlersignals auf Null geändert wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungs  beispiele der Steueranordnung nach der Erfindung  dargestellt:       Fig.   <B>1</B> zeigt das Schema eines ersten     Ausführungs-          beispieles.     



       Fig.    2 ist eine ausführlichere Darstellung einer  Einzelheit von     Fig.   <B>1.</B>  



       Fig.   <B>3</B> zeigt, aufgeteilt in zwei     Fig.    3a und<B>3b,</B> eine  Abänderung der Anordnung nach     Fig.   <B>1,</B> welche<B>Ab-</B>  änderung eine Vereinfachung eines     Nachlaufwähl-          schalters    bezweckt, und       Fig.    4 zeigt eine weitere Abänderung der Anord  nung nach     Fig.   <B>1,</B> wobei mechanische     Rückführmittel     für einen     Sollwertwählschalter    benützt werden.  



  Nach     Fig.   <B>1</B> treibt ein Servomotor<B>1</B> eine     Leitspin-          del    2 an, deren Mutter an einem Tisch<B>3</B> befestigt ist,  der im vorliegenden Beispiel der Tisch einer Werk  zeugmaschine ist. Die Leitspindel 2 betätigt auch  zwei Schalter     Sl    und<B>S2,</B> welche zu einer     Stellungs-          analogleeinheit        (Istwert-Geber)    gehören. Der Klarheit  halber sind die Schalter     Sl    und<B>S2</B> in der Zeichnung  getrennt dargestellt.

   Der Schalter     Sl        umfasst    zehn  Schaltarme     AO    bis     A9,    die miteinander mechanisch    gekuppelt sind, so     dass    sie als Einheit rotieren, wenn  die Leitspindel 2 gedreht wird. Die Schaltarme sind  nur der Einfachheit halber in der Zeichnung auf einer  geraden Linie dargestellt, in Wirklichkeit handelt es  sich aber um rotierende Schaltarme, wie aus der Be  schreibung von     Fig.    2 noch besser hervorgehen wird.  Die Schaltarme sind ferner so angeordnet,     dass    sie  einen Kreis von Kontakten B berühren, wenn die     Leit-          spindel    2 rotiert.

   Es sind zehn Paare solcher Kontakte  vorgesehen, von denen das erste Paar mit BO und  BOA, das zweite Paar mit     Bl    und     BlA,    bezeichnet ist       usw.    Die Kontaktpaare B2,     B2A    bis<I>B8,</I>     B8A    sind  durch Leiter in der in     Fig.    2 angedeuteten Weise mit       Anzapfpunkten   <B>C2,</B>     C2A    bis<B><I>C8,</I></B>     C8A    eines Auto  transformators     Tl    verbunden, der einen     torusförmigen     Kern aufweist,

   wobei die genannten Leiter auf ver  schiedene Weise durch     torusförmige    Kerne 4 und<B>5</B>  hindurchgeführt sind, die zwischen den Kontaktpaaren  und dem Transformator     Tl    angeordnet sind. Die im  folgenden als      Injektorkerne     oder auch als      Injek-          tortransformatoren     bezeichneten Kerne 4     bzw.   <B>5</B>  sind mit Primärwicklungen<B>6</B>     bzw.   <B>7</B> versehen, die<B>je</B>  an einem Ende geerdet und am entgegengesetzten  Ende mit einem Schaltarm<B>8</B> respektive<B>9</B> verbunden  sind, die einen Teil des zweiten Schalters<B>S2</B> bilden,  wobei diese Schaltarme durch die Leitspindel 2 an  getrieben werden.

   Geeignete Zahnräder sind zwischen  der Leitspindel 2 und den Schaltarmen der Schalter       Sl    respektive<B>S2</B> vorgesehen, so     dass    die Schaltarme  des Schalters<B>S2</B> sich zehnmal schneller drehen als  diejenigen des Schalters     Sl,    wobei z. B. im Schalter       Sl    ein     Untersetzungsgetriebe    mit dem     übersetzungs-          verhältnis   <B>10 : 1</B> zwischen der Leitspindel 2 und der  Achse des Schalters     Sl    vorgesehen ist.  



  Die Schalterarme<B>8</B> und<B>9</B> des Schalters<B>S2</B> kom  men mit     Anzapfpunkten    eines als Spannungsteiler  wirkenden Autotransformators<B>10</B> in Kontakt, welcher  von einer auf dem Kern dieses Transformators TI  selbst angeordneten Sekundärwicklung<B>11</B> eine Be  zugsspannung erhält.

   Alle Schaltarme<B>A</B> des Schalters       Sl    sind von der Art, die zuerst einen Kontakt schliesst,  bevor sie einen anderen Kontakt öffnet     ( Schliessen-          vor-öffnen -Typ),    so     dass,    wenn infolge der Drehung  der Leitspindel die Schaltarme<B>A</B> mit den Kontakten B  zusammenarbeiten, die elektrischen Spannungen, die  den zu den     Anzapfungspunkten   <B>C</B> führenden Leitern  durch die     Injektorkerne    zugeführt (in dieselben  in  jiziert ) werden, eine allmähliche Änderung des Po  tentials an den Kontakten<B>A</B> bewirken. Wenn z.

   B. der  Schaltarm     AO    sich in der Mitte des Kontaktes     B7A     befindet, befindet sich der Schaltarm<B>8</B> in der Mitte  des Spannungsteilers<B>10,</B> so     dass    durch den Transfor  mator 4 keine Spannung in die zum     Anzapfpunkt          C7A    des Transformators     Tl    führende Leitung ein  geführt wird, und zwar, weil die     Mittelanzapfung    der  den Spannungsteiler<B>10</B> speisenden Wicklung<B>11</B> ge  erdet ist. Die Spannung am Schaltarm     AO    ist also in  diesem Zeitpunkt derjenigen des     Anzapfpunktes        C7A     gleich.

   Während der Schaltann     AO    sich auf den Kon  takt B8 hin bewegt, bewegen sich die Schaltarme<B>8</B>      und<B>9</B> im     Gegenuhrzeigersinne,    so     dass    ein kontinuier  lich zunehmender Anteil der an der oberen Hälfte der  Wicklung<B>11</B> herrschenden Spannung über den Trans  formator 4 in die Leitung zu     C7A    eingeführt wird.  Kurz bevor der Schaltarm     AO    den Kontakt B8 be  rührt, berührt der Schaltarm<B>9</B> das linke Ende des  Spannungsteilers<B>10,</B> so     dass    über den Transformator  <B>5</B> eine maximale Zusatzspannung in den vom Kontakt  B8 zum     Anzapfpunkt   <B>C8</B> führenden Leiter eingeführt  wird.

   In diesem Zeitpunkt ist die Spannung am Kon  takt     B7A    gleich derjenigen am Kontakt B8, weil die  Spannungszunahme, die durch den Transformator 4  im Leiter von     B7A    zu     C7A,    und die Spannungs  abnahme, die durch den Transformator<B>5</B> im Leiter  von<I>BA zu</I><B>C8</B> bewirkt wird, gleich der Spannung  zwischen     C7A    und<B>CA</B> sind, infolge entsprechender  Dimensionierung der Wicklung<B>11.</B> Während sich der  Schaltarm     AO    so bewegt,     dass    er zunächst     B7A    allein,  dann zugleich     B7A    und B8 und dann B8 allein be  rührt,

   erfolgt durch die     Injektortransformatoren    4  und<B>5</B> eine kontinuierliche Spannungszunahme, so     dass     also am Schaltarm     AO    keine plötzliche Spannungs  änderung auftritt. Wenn der Schaltarm     AO    den Kon  takt     B7A        verlässt,        verlässt    der Schaltarm<B>8</B> das rechte  Ende des     Spannungsteilers   <B>10,</B> ohne irgendwelche  Spannungskontinuität am Schaltarm     AO    hervorzu  rufen.

   Dieser Vorgang findet bei jedem     übergang    der  Schaltarme<B>A</B> zwischen zwei Kontakten B statt, wobei  alle Schaltarme<B>A</B> sich gleichzeitig über die 20 Kon  takte B hinweg bewegen unter Wahrung eines gegen  seitigen Abstandes von zwei Kontakten zwischen be  nachbarten Schaltarmen<B>A,</B> wie in     Fig.    2 näher dar  gestellt ist.  



  Der Motor<B>1</B> hat eine Feldwicklung 12, deren  Strom durch einen Leistungsverstärker<B>13</B> gesteuert  wird, dem das Ausgangssignal einem     Diskriminator     14 zugeführt wird. Eine erste Eingangsklemme des       Diskriminators    14 ist an den Mittelpunkt<B>C5</B> des  Transformators     Tl    und eine zweite Eingangsklemme  an eine     Interpolationsvorrichtung   <B>15</B> angeschlossen,  deren Funktion später näher erläutert werden soll und  deren konstruktive Ausführung aus dem schweizeri  schen Patent     Nr.    344570 bekannt ist.

   Man kann vor  läufig von der     Interpolationsvorrichtung   <B>15</B> absehen  und sich vorstellen,     dass    die zweite Eingangsklemme  des     Diskriminators    14 anstelle der mit<B>26</B> bezeich  neten Klemme der     Interpolationsvorrichtung   <B>15</B> mit  der Sekundärwicklung eines Transformators T4 ver  bunden ist, die anderseits an den Wähler 21 an  geschlossen ist.

   Der     Diskriminator    14 liegt somit in  einem Stromkreis 14,<B><I>C5,</I></B>     C4A,        B4A,   <B>A7, D7,</B> 21,  T4,<B>(26, 15),</B> in welchem, wie aus der weiteren Be  schreibung hervorgehen wird, ein Vergleich des Soll  wertes der Lage des Tisches<B>3</B> mit seiner     Ist-Lage     stattfindet,     sodass    eine Fehlerspannung an den Ein  gangsklemmen des     Diskriminators    14 wirksam ist.  Der     Diskriminator    14 liefert dem Verstärker<B>13</B> ein  entsprechendes Gleichstromsignal, mit einem solchen  Vorzeichen,     dass    der Servomotor<B>1</B> sich im Sinne einer  Verminderung des Fehlersignals dreht.

      Ein     Tachometergenerator   <B>16,</B> der ebenfalls von  der     Leitspindel    2 aus angetrieben wird, ist vorgese  hen, um in bekannter Weise eine Geschwindigkeits  rückkopplung für den Servomotor zu erzielen. Diese  Geschwindigkeitsrückkopplung dient lediglich zur  Dämpfung     bzw.    Vermeidung von Schwingungen der  Spindel 2, so     dass    der Tisch<B>3</B> sanft und genau bewegt  wird.  



  Wie in dem zuletzt genannten Schweizer Patent  erläutert ist, benötigt die     Interpolationsvorrichtung   <B><I>15</I></B>       Spannungsanalogiesignale,    welche die     Soll-Werte    einer  Koordinate von verschiedenen Bezugspunkten des von  dem Werktisch<B>3</B> durchlaufenden Weges darstellen,  wobei diese Koordinate diejenige ist, die unter Steue  rung durch den Motor<B>1</B> verändert wird. Die     Inter-          polationsvorrichtung   <B>15</B> hat fünf Eingangsklemmen,  von welcher die     Analogiesignale    in     zyklischer    Reihen  folge zur Interpolation abgenommen werden.

   In     Fig.   <B>1</B>  ist der Einfachheit halber nur die mit<B>26</B> bezeichnete  Eingangsklemme des     Interpolators   <B>15</B> angeschlossen  dargestellt, die<B>-</B> wie bereits erwähnt<B>-</B> über die  Sekundärwicklung des Transformators T4 mit dem  Arm des Wählers 21 verbunden ist.

   Die Primärwick  lung des Transformators T4 erhält ihre Spannung  über einen weiteren Transformator<B>T3</B> sowie vier  Wähler 22 (Bankkontakte     EO    bis<B>E9),23</B>     (EO    bis     E9),     24     (EO    bis<B>E9)</B> und<B>25</B>     (EO    bis     E'9).    Jede der vier andern  Eingangsklemmen des     Interpolators   <B>15</B> ist in gleicher  Weise mit<B>je</B> einem zugehörigen Wähler (21) verbun  den, und ebenso sind jeder Eingangsklemme Wähler  22 bis<B>25</B> und Transformatoren<B>T3</B> und T4 zugeord  net, deren Wirkungsweise mit Bezug auf die Ein  gangsklemme<B>26</B> nachfolgend noch näher erläutert  werden wird.

   Die Teile<B>26,</B> 21 bis<B>25, T3</B> und T4  sind nur einmal dargestellt worden, um die     Fig.   <B>1</B>  nicht zu überlasten.  



  Die     Interpolationsvorrichtung   <B>15</B> hat den Zweck,  dem     Diskriminator    44 ein in Funktion der Zeit kon  tinuierlich veränderliches Signal zuzuführen, während  ihren fünf Eingangsklemmen zyklisch der Reihe nach  kontinuierlich veränderliche Signale zugeführt wer  den, die auf später näher erläuterte Weise von einer  Registrierung abgeleitet werden. Zur Interpolation  werden jeweils drei     aufeinanderfolgende    Eingangs  signale benützt, aus denen z. B. mittels     Anzapftransfor-          matoren    und Drehschalter das     Interpolationssignal    ab  geleitet wird, während die beiden anderen Eingangs  signale provisorisch gespeichert werden.

   Wenn man  die Eingangssignale, die den fünf Eingangsklemmen  von einem beliebig gewählten Zeitpunkt an zyklisch  zugeführt werden, mit<B>1,</B> 2,<B>3 ...</B>     usw.        numeriert,    so  dienen zuerst die Signale<B>1,</B> 2,<B>3,</B> dann die Signale 2,  <B>3,</B> 4     bzw.   <B>3,</B> 4,<B>5</B>     bzw.    4,<B>5, 6</B>     usw.    zur Interpolation.  



  Der Zweck der Schalter     Sl    und<B>S2</B> ist, zu bewir  ken,     dass    die Spannung, die an dem Schaltarm     AO     auftritt, in     Überein1.,timmung    mit der Bewegung des  Werktisches kontinuierlich variiert. Diese Spannung  (Analogspannung) besteht aus zwei Teilen, deren grö  sserer bestimmt wird durch den Kontakt<B>D</B>     bzw.    B,  auf dem der Schaltarm     AO    liegt, während der kleinere      Teil bestimmt wird durch den Anteil der Spannung  an der Wicklung<B>11,</B> der durch die Schaltarme<B>8</B> oder  <B>9</B> am Spannungsteiler abgegriffen durch die     Injektor-          transformatoren    4 oder<B>5</B> eingeführt wird.

   Der grö  ssere Teil der Analogspannung wird natürlich dar  gestellt durch den grösseren Teil der Steuerspannung,  die durch den Schaltarm 21 an den Kontakten<B>D</B> vor  gewählt ist, wobei tatsächlich nicht die am Schaltarm       AO    auftretende Spannung dem Servoverstärker zu  geführt wird, sondern die Spannung von denjenigen  der Schaltarme<B>A,</B> die durch den     Sollwertwähler    21  für die erste Dezimale vorgewählt werde. Der kleinere  Teil der Analogspannung wird verglichen mit dem  kleineren Teil des Steuersignals, das von den Trans  formatoren T2 und     T2'    abgeleitet wird.  



  Jedes der     Interpolationsvorrichtung   <B>15</B> zugeführte  Signal kann unter Anwendung eines Lochbandes oder  einer Lochkarte oder eines ähnlichen     Registriermittels     erhalten werden, das in bekannter Weise mittels eines  Motors an einer     Ableseeinrichtung        vorbeibewegt    wird.  Die Bewegung des Lochbandes oder dergleichen     muss     selbstverständlich mit der Rotation des im     Inter-          polator   <B>15</B> enthaltenen Drehschalters oder dergleichen  synchronisiert sein.

   Die Anwendung eines derartigen       Registriermittels    setzt voraus,     dass    die Signale ziffern  mässig registriert werden, so     dass    eine Umwandlung  dieser Signale in elektrische     Analogiesignale    erforder  lich ist, um diese Signale der     Interpolationsvorrichtung     zuführen zu können. Die Zeichnung zeigt einen Teil  der Mittel, und zwar<B>21-25,<I>T3,</I></B><I> T4,</I> die erforderlich  sind, um das     Analogiesignal    zu erzeugen, das einer  Eingangsklemme zugeführt wird, und es ist zu ver  stehen,     dass    die anderen     Analogiesignale    durch ähn  liche Mittel erhalten werden.

   Eine Genauigkeit von  <B>1 : 100 000</B> wird von der Steueranordnung gefordert,  und der Umwandler weist fünf Wähler 21 bis<B>25</B> auf,  von denen jeder einer der fünf Dezimalstellen ent  spricht, die zur Erzielung dieses     Genauigkeitsgrades     notwendig sind. Diese Wähler könnten in gewissen  Fällen von Hand eingestellt werden, sie werden aber  vorzugsweise mit Hilfe von Relais oder dergleichen in  Stellungen gebracht, welche den     Dezimalstellenziffern     entsprechen, die auf dem     Registriernüttel,    angegeben  sind. Das Einstellen von Wählern in Abhängigkeit von  registrierten Signalen ist an sich bekannt. Eine geeig  nete Anordnung ist z. B. im Schweizer Patent Num  mer<B>354278</B> beschrieben.

   Die Zeichnung zeigt die  Wähler in Stellungen, die der Dimension<B>75,624</B> Zoll  entsprechen und die Spannungsskala ist so gewählt,       dass   <B>10</B> Volt<B>100</B> Zoll darstellen. Die erststellige Zif  fer wird durch den Wähler 21 dargestellt, der im dar  gestellten Beispiel mit dem achten Stift<B>D7</B> einer Reihe  von Kontaktstiften     DO    bis<B>D9</B> Kontakt macht. Diese  Kontaktstifte sind elektrisch mit den entsprechenden  Schaltarmen     AO    bis<B>A 9</B> verbunden.

   Obwohl man nach       Fig.   <B>1</B> annehmen könnte,     dass    die Stifte sich mit den  Schaltarmen bewegen, ist in Wirklichkeit der Schalter       Sl    so ausgebildet,     dass    die Stifte trotz der Rotation  der     Schaltarrne    stationär bleiben, wie dies aus der  Beschreibung von     Fig.    2 hervorgehen wird, so     dass       durch die Rotation der     Schaltarnie    der von dem Wäh  ler 21 ausgewählte Stift nicht geändert wird.  



  Die Wähler 22 und 24 sind vorgesehen, um Sam  melschienen     EO    bis<B>E9</B> auszuwählen, welche von     Zapf-          punkten    eines Transformators T2 ausgehen, welcher  an dieselbe Spannungsquelle<B>1000</B> angeschlossen ist  wie der Transformator     Tl.    Die Wähler 22 und 24  dienen zur Darstellung der an der zweiten Stelle und  der an der vierten Stelle vorhandenen Ziffer eines ge  wünschten     Analogiewertes.    Auf ähnliche Weise sind  die Wähler<B>23</B> und<B>25</B> vorgesehen, um die dritte  Stelle und die fünfte Stelle der Ziffer darzustellen,  durch Wahl zwischen den Sammelschienen     EO    und       E'l    bis<B>E9,

  </B> die von     Zapfpunkten    eines Transfor  mators     TT    ausgehen, welcher durch eine Sekundär  wicklung gebildet wird, die auf dem Kern des Trans  formators T2 angebracht ist. Die Zahl der Windun  gen von T2' ist so vorausbestimmt,     dass    die Spannung  zwischen benachbarten, mit     T2'    verbundenen Sam  melschienen ein Zehntel der Spannung zwischen be  nachbarten, mit T2 verbundenen Sammelschienen be  trägt.  



  Transformatoren<B>T3</B> und T4 sind vorgesehen,  welche<B>-</B> in passendem Verhältnis<B>-</B> zu jeder mittels  des Wählers 21 abgegriffenen Spannung einerseits die  Spannung zwischen den Wählern 22 und<B>23</B> und  anderseits die Spannung zwischen den Wählern 24 und  <B>25</B> addieren. Der Transformator<B>T3</B> hat eine Unter  setzung von<B>100 . 1</B> und der Transformator T4 eine  Untersetzung von<B>10 : 1.</B> Bei der gezeigten Lage der  Wähler beträgt die Spannung an der Primärwicklung  des Transformators<B>T3</B> 2,4 Volt und diese auf 0,024  Volt herabgesetzte Spannung ist an der Primärwick  lung von T4 zur Spannung zwischen den Wählern 22  und<B>23</B> hinzugefügt. Die letztere Spannung beträgt  <B>5,6</B> Volt, so     dass    die Spannung an der Primärwicklung  von T4 5,624 Volt ist.

   Diese Spannung wird nun  durch den Transformator T4 auf 0,5624 Volt herab  gesetzt und zu der Spannung zwischen dem Wähler 21  und dem Mittelpunkt des Transformators     Tl    addiert.  



  Bei der Erklärung der Arbeitsweise der beschrie  benen Anordnung wird die Wirkung der     Interpola-          tionsvorrichtung   <B>15</B> nicht mit einbezogen werden, in  dem lediglich der Einfachheit halber angenommen  wird,     dass    deren Ausgangssignal gleich der Spannung  ist, die ihrer Eingangsklemme<B>26</B> zugeführt wird, näm  lich gleich der vom Wähler 21 gewählten Spannung  vermehrt um die vom Transformator T4 gelieferte  Spannung, z. B. 0,5624 Volt. Das Ausgangssignal der       Interpolationsvorrichtung   <B>15</B> wird natürlich in einem  gewissen Punkt diesen Wert haben, während sie in der  diesen Bezugspunkt enthaltenden Spanne interpoliert,  wobei eine deren Koordinaten durch das Eingangs  signal an der Klemme<B>26</B> definiert ist.

   Es ergibt sich,       dass    alle Schaltarme des Schalters     Sl    gedreht werden,  bis der Schaltarm<B>A7</B> in die Stellung gelangt, die  0,5624 Volt unter der Mitte des Kontaktes B5 liegt,  der mit dem Mittelpunkt des Transformators     TI    und  von dort direkt mit der oberen Eingangsklemme der  differenzbildenden Vorrichtung 14 verbunden ist.

        Wenn die     Injektorkerne    4 und<B>5</B> nicht vorhanden  wären, so würde sich der Kontakt     B4A    auf einer ein  halbes Volt niedrigeren Spannung befinden als der  Kontakt B5, aber der Schalter<B>S2</B> wirkt so,     dass    er die  Spannung am Kontakt     B4A    variiert, um die beiden  Eingangsspannungen der differenzbildenden Vorrich  tung 14 einander gleich zu machen. Auf ähnliche  Weise würde der Schaltarm<B>A7</B> sich genau auf die  Mitte des Kontaktes B5 setzen, wenn alle Wähler 22  bis<B>25</B> auf die     Null-Sammelschiene    eingestellt worden  wären.

   Durch den Schalter<B>S2</B> und die den Kernen 4  und<B>5</B> zugeordneten Verbindungen ergibt sich eine  stetige Veränderung des Potentials an den Kontakten  B, wenn der Tisch<B>3</B> durch den Servomotor<B>1</B> verstellt  wird, und dies gestattet,     dass    der vom Wähler 21 aus  gewählte Schaltarm<B>A</B> mit einem höheren Genauig  keitsgrad in einer dem Steuersignal entsprechenden  Stellung eingestellt wird. Ausserdem können die  Schaltarme in der gesteuerten Stellung     stehenbleiben,     wenn sich in der Zwischenzeit das von der     Interpola-          tionsvorrichtung   <B>15</B> gelieferte Steuersignal nicht ge  ändert hat.  



  Die     Fig.    2 zeigt mit mehr Einzelheiten einen Teil  des Schalters     Sl    in einer praktischen Ausführungs  form. Jeder der Schaltarme     AO    bis<B>A9</B> arbeitet mit  einer eigenen Kontaktbank zusammen. Nur drei der  Schaltarme sind in     Fig.    2 dargestellt, aber alle Schalt  arme sind<B>-</B> wie für<B>A 6</B> bis<B>A 8</B> gezeigt, in äquivalen  ten Winkellagen auf der Ausgangswelle des Schalters       Sl    montiert, und der Effekt, dieselben winkelmässig  um diese Welle zu versetzen, wird dadurch erzielt,       dass    die Reihenfolge der Verbindungen der entspre  chenden Kontaktbänke zu den     Zapfpunkten   <B>C</B> in zy  klischer Weise geändert wird.

   Die Schaltarme     AO    bis  <B>A9</B> sind ihrerseits elektrisch verbunden mit den Kon  takten des mit den Kontakten     DO    bis<B>D9</B> versehenen  Wählers 21     umfasst.    Es ist ein eigener Drehschalter  mit Kontakten     DO    bis<B>D9</B> vorgesehen für jede     Ana-          logiespannung,    welche Spannungen nacheinander  benötigt werden.  



  Die Kontakte<B>D</B> von all diesen Drehschaltern. sind  in Parallelschaltung mit den Schaltarmen<B>-<I>A</I></B> ver  bunden.  



  Für die     Analysierung    der Wirkungsweise ist es  zweckmässig, die Kontakte B, die Schaltarme<B>A,</B> die  Kontakte<B>D</B> und die Schaltarme der Wähler 21 als  einen zusammengesetzten Wählschalter zu betrachten.  Dieser zusammengesetzte Schalter gestattet, den auf  Grund der höchsten Dezimale der Differenz zweier  Sollwerte eingestellten Kontakt des Wählers 21 mit  einem     Zapfpunkt   <B>C</B> des Autotransformators, an welche  die von den Kontakten B kommenden Leiter an  geschlossen sind, auf einen nächsten zu schalten, und  zwar unter der Einwirkung des Servomotors von  einem Bezugspunkt auf     Tl    auf den nächsten zu schal  ten, aber in umgekehrtem Sinne, um eine entspre  chende Veränderung der Variablen, nämlich die Ver  stellung des Werktisches, darzustellen.

   Das     Analogie-          signal,    welches der Eingangsklemme<B>26</B> zugeführt  wird und ebenso all die den anderen Eingangsklem-         men    zugeführten Signale stellen daher nach der Posi  tionierung nicht die geforderte Verstellung des Tisches  <B>3</B> mit Bezug auf irgendeinen festen, gegebenen Punkt  dar, sondern ein Fehlersignal in     bezug    auf die momen  tane Lage des Tisches. Dieser Umstand ist für die  Tatsache unwesentlich,     dass    die Vorrichtung<B>15</B> eine  Interpolation ausführt.  



  In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel beträgt  die maximale Spanne, innerhalb welcher die Steuerung  samt     Interpolationsvorrichtung   <B>15</B> arbeiten kann,<B>30</B>  Zoll, in beiden Richtungen entsprechend dem Span  nungsunterschied der Abgriffe<B>C5</B> bis<B>C2</B>     bzw.   <B>C5</B>  bis<B>C8.</B> Aus diesem Grunde sind Verbindungen<B>zu</B>  den Kontakten B, welche die Indexe     0,OA,   <B><I>1,</I></B>     IA,   <B>9</B>  und<B>9A</B> haben, weggelassen worden. In der Tat     muss     der Kontakt BO vom Transformator     Tl    gelöst sein,  um der Möglichkeit eines Kurzschlusses über den  Transformator     Tl    vorzubeugen.

   Der Schalter     Sl     kann jedoch so oft gedreht werden, als es erwünscht  wird, vorausgesetzt,     dass    der Tisch<B>3</B> weit genug  bewegt werden kann, wobei jede Drehung einer Ver  schiebung von<B>100</B> Zoll entspricht. Es ist so an sich  keine Grenze für die erzielbare Verschiebung vor  handen. Ausserdem kann ein viel höherer Genauig  keitsgrad erreicht werden, als es möglich wäre, wenn  das Steuersignal die grösstmögliche Verschiebung von  einem festen Punkt darstellen würde, unter Anwen  dung desselben Spannungsbereiches wie beim dar  gestellten Ausführungsbeispiel. Die Kontakte B müs  sen paarweise angeordnet werden, da es notwendig  ist; -die Schaltarme<B>A</B> zwei Kontakte voneinander zu  halten.

   Zum Beispiel müssen die Spannungen an den  Kontakten     BS    und     A5    durch die mittels des Schalters  <B>S2</B> zugeführten Potentiale so geändert werden,     dass    sie  einander gleich sind, wenn irgendeiner der Schaltarme  sie überbrückt, und dasselbe trifft auch für die an  deren Kontakte zu. Wenn die Schaltarme zwei be  nachbarte Kontakte verbinden könnten, könnte ein  Schaltarm zwei dieser Kontakte berühren, während  ein anderer Schaltarm einen dieser Kontakte und  einen weiteren Kontakt berühren würde, wodurch ein  Teil des Transformators     Tl    kurzgeschlossen würde.  



  In, der Zeichnung ist eine verhältnismässig ein  fache Anordnung gezeigt, um die Spannung an den  Kontakten B aufzubauen und in der Praxis kann eine  kompliziertere Anordnung notwendig sein, um eine  -Genauigkeit zu erhalten, die der für das Steuersignal  angegebenen Genauigkeit entspricht.  



  In der in     Fig.   <B>3</B> gezeigten Ausführungsform ist die  Zahl der Schaltarme<B>A</B> auf fünf reduziert, um die  Anzahl der erforderlichen Kontaktbänke mit den Kon  takten B zu reduzieren. Die fünf Schaltarme sind jetzt  mit den Bezugszeichen<B>A01,<I>A23</I> ... A89</B> bezeichnet.  Die Zahl der Kontakte<B>D</B> ist jedoch unverändert, in  dem der- Schaltarm<B>A01</B> mit dem Mittelpunkt der       Transformatorwicklung   <B>T50</B> verbunden ist, deren  Enden an die Kontakte     DO    und<B>Dl</B> angeschlossen  sind. Ebenso ist jeder andere Schaltarm<B>A23</B> bis<B>A89</B>  durch     Transformatorwicklungen   <B><I>T51</I></B> bis T54 mit  Kontaktpaaren<B>D2, D3</B> bis<B>D8, D9</B> verbunden.

   Die      Wicklungen<B>T50</B> bis T54 haben eine gemeinsame Pri  märwicklung<B>T5,</B> die an die Stromquelle<B>1000</B> an  geschlossen ist. Das     Windungsverhältnis    zwischen den  Primärwicklungen<B>T5</B> und den Sekundärwicklungen  <B>T50</B> bis T54 ist derart,     dass    die Spannungen an den  Kontakten     DO    bis<B>D9</B> dieselben sind, wie sie bei ent  sprechender Lage der Welle 2 im Falle der Anord  nung nach     Fig.   <B>1</B> erhalten werden. Ausserdem sind in  der Anordnung nach     Fig.   <B>3</B> die Kontaktpaare B, z. B.

    B2 und     B2A,    mit demselben     Anzapfpunkt    des Auto  transformators     Tl    verbunden, wobei der Abstand zwi  schen benachbarten     Anzapfpunkten    doppelt so gross  ist wie bei der Anordnung nach     Fig.   <B>1.</B> Diese Anord  nung bedingt eine Änderung des Autotransformators  <B>10.</B> Die Punkte, welche am Autotransformator<B>10</B>  elektrisch einander diametral gegenüberliegen, sind  mit entsprechenden Enden der Primärwicklungen<B>6</B>  und<B>7</B> der Injektionstransformatoren 4 und<B>5</B> ver  bunden.

   Die Wicklung<B>6</B> wird durch denjenigen Teil  des Autotransformators<B>10</B> erregt, der jeweils zwi  schen dem     Schaltarin   <B>8</B> und einem der festen     Anzapf-          punkte    liegt. In gleicher Weise wird die Wicklung<B>7</B>  erregt durch denjenigen Teil des Autotransformators  <B>10,</B> der jeweils zwischen dem     Schaltarin   <B>9</B> und dem  anderen festen     Anzapfpunkt    liegt. Die ganze Wick  lung des Autotransformators<B>10</B> ist an die Erreger  wicklung<B>11</B> angeschlossen, die nun an einem Ende  geerdet ist, statt in ihrer Mitte. Die Wicklungen<B>6</B> und  <B>7</B> sind in entgegengesetztem Sinne gewickelt.  



  Die     torischen    Kerne 4 und<B>5</B> sind in der     Fig.   <B>3</B>  durch gestrichelte Rechtecke dargestellt und ferner  weisen nach dieser Figur die verschiedenen, auf die       sen    Kernen vorgesehenen Wicklungen mehr als eine  Windung auf.  



  Es wird beispielsweise angenommen,     dass    der  Schaltarm<B>A01</B> sich, wie dargestellt, auf dem Kontakt  B4 befindet. Die Phase zwischen den Schaltern     Sl     und<B>S2</B> ist derart,     dass    die Bürste<B>9</B> die Kontakte z<B>.</B>     -          schen    den diametral entgegengesetzten Punkten des  Autotransformators<B>10</B> abtastet und der Wicklung<B>7</B>  eine Spannung zuführt, die von einem Maximalwert  auf Null abnimmt, welche Wicklung diese Spannung  mittels des     toroidischen    Kernes mit umgekehrter  Phase dem Leiter C4 zuführt;

   dadurch wird erreicht,       dass    die Spannung am Kontakt B4 sich praktisch stetig  von     V47A        V/2    auf V4 ändert, wobei V4 die Spannung  am     Anzapfpunkt    des Autotransformators     Tl    ist, an  welchen C4 angeschlossen ist, und wobei<B><I>A</I></B><I> V</I> die       Spanriungsdifferenz    zwischen benachbarten     Anzapf-          punkten    von     Tl    ist.

   Hierauf bewegt sich der Schaltarm  <B>A01</B> zum Kontakt     B4A    und während er mit letzterem  in Berührung ist, tastet die Bürste<B>8</B> die Kontakte  zwischen den diametral entgegengesetzten Punkten des  Autotransformators<B>10</B> ab, was zur Folge hat,     dass     die Spannung am Kontakt     B4A    sich von V4 auf  <I>V4<B>+ A</B></I> V/2 ändert. In diesem Falle findet keine Pha  senumkehr zwischen der Wicklung<B>6</B> und dem Leiter       C4A    statt.  



  Man kann auch andere Anordnungen vorsehen,  um stetige Änderungen der Spannung zu bewirken,    die von den Schaltarmen<B>A</B> aufgenommen werden,  wenn die Welle 2 rotiert. Zum Beispiel kann der Auto  transformator<B>10</B> ersetzt werden durch einen Trans  formator mit veränderlicher Verkettung, durch wel  chen die an die Wicklungen<B>6</B> und<B>7</B> angelegte Span  nung stufenlos verändert wird, durch Rotation von  Sekundärwicklungen gegenüber einer Primärwicklung.  Eine derartige Anordnung ist z. B im Schweizer Patent       Nr.   <B>339748</B> beschrieben.

   Das     Zahnradübersetzungs-          verhältnis    zwischen den Schaltern     Sl    und<B>S2</B>     muss    in  diesem Falle entsprechend geändert werden, da diese  Sekundärwicklungen mit der halben Geschwindigkeit  der Schaltarme<B>8</B> und<B>9</B> rotieren müssen. Es ist ferner  nicht notwendig,     dass    die Schaltarme<B>A</B> kontinuierlich  rotieren und der Schalter     Sl    kann einen Impulsmotor  umfassen, um die Schaltarme<B>A</B> in einer Reihe von  einzelnen Schritten vom einen Kontakt auf den näch  sten zu bewegen, in zeitlicher Zuordnung zu den  Bewegungen der Schaltarme<B>8</B> und<B>9</B> oder der Sekun  därwicklungen eines Transformators mit variabler  Verkettung.

      In     Fig.   <B>3</B> sind drei Wähler 21 dargestellt, wobei  der zweite und der dritte mit 21a respektive<B>21b</B> be  zeichnet sind. Jeder dieser Schaltarme kann einzeln  eingestellt werden, um     aufeinanderfolgende,    ge  wünschte Werte der höchsten Dezimale der Verschie  bung des Tisches darzustellen, in der durch die Achse  der Welle 2 dargestellten     Koordinatenrichtung.    Der  Schaltarm des Wählers 21a und<B>21b</B> ist mit der       Sekundärwicklung    des Transformators     T4a        bzw.        T4b     verbunden, wodurch Spannungsbeiträge addiert wer  den können, welche vier Dezimalstellen von sukzes  sive niedrigerer Ordnung darstellen.

   Diese Beiträge  werden geliefert durch eine Anordnung von Wählern,  wie 22,<B>23,</B> 24 und<B>25</B> und durch Transformatoren,  wie<B>T3,</B> doch sind diese Schaltungselemente der Ein  fachheit halber nur durch Blöcke<I>Va und</I>     Vb    dar  gestellt. Die über die Wähler 21a und<B>21b</B> abgegriffe  nen Spannungen werden an die Klemmen     26aund   <B>26b</B>  der     Interpolationsvorrichtung    angelegt. Andere auf  genau dieselbe Art erzeugte Spannungen können an  die anderen Eingangsklemmen<B>26e, 26d</B> der     Inter-          polationsvorrichtung    angelegt werden.

      Es ist verständlich,     dass    die Zahl der Schaltarme<B>A</B>  noch weiter reduziert werden kann, im Vergleich zu       Fig.   <B>3</B> durch Änderung der Sekundärwicklungen von  <B>T5</B> und Vergrösserung der Zahl der mit denselben  verbundenen Kontakte. Ausserdem ist es nicht nötig,       dass    die Schaltarme<B>A</B> in gleichmässigen Abständen  angeordnet sind, und     dass    die Anzahl der     Anzapf-          punkte    in den Sekundärwicklungen von<B>T5</B> gleich ist.  Offenbar ist es ferner nicht notwendig, eine Dezimal  skala zu verwenden, z. B. wenn Winkelkoordinaten  verwendet werden.

   Im allgemeinen sollten natürlich  die tatsächlichen Abstände der Kontakte<B>D</B> ihren elek  trischen Abständen in     bezug    auf den Autotransfor  mator     Tl    entsprechen, welcher letzten Endes die  Quelle der Bezugsspannung ist, und die elektrischen  Abstände sollten gleich sein. Ferner können einer oder      mehrere Schaltarme<B>A</B> direkt mit einem Kontakt<B>D</B>  oder mit Kontakten<B>D</B> zusammenwirken, während  andere Schaltarme<B>A</B> über die Sekundärwicklungen von  <B>73 je</B> mit mehr als einem Kontakt verbunden sein kön  nen.

   Im Grenzfall kann ein Schaltarm<B>A</B> mit einem  ausgewählten Punkt einer einzigen Sekundärwicklung  des Transformators<B>T5</B> verbunden sein, wobei die  vollständige Reihe von Kontakten<B>D</B> dann mit     An-          zapfpunkten    von dieser Sekundärwicklung verbunden  ist.  



       Fig.    4 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei  welcher von den Schaltarmen<B>A</B> und den Kontakten<B>D</B>  abgesehen ist. Die Schaltarme von Wählern 21, 21a,  <B>21b</B> und irgendwelche andere ähnliche Schaltarme  kommen mit den Kontakten B direkt in Berührung.  Die Schaltarme werden dann einerseits durch Mecha  nismen<B>27</B> bis<B>27b</B> auf der Welle 2 bezüglich     Ist-Wert     der geforderten Verstellung sowie mittels einer     Schritt-          schalteinrichtung    bezüglich     Soll-Wert    verstellt. Solche  Mechanismen können von üblicher Bauart sein und  sind durch in die Welle 2 eingefügte Rechtecke dar  gestellt.

   Es wird verständlich sein,     dass    die Verstellung  irgendeines Schaltarmes mit Bezug auf die Bezugs  punkte auf dem Autotransformator     Tl,    dann der  Summe der Rotationen entspricht, welche dem Schalt  arm 21 durch die betreffende     Schrittschalteinrichtung     und durch die Drehung der Welle 2 erteilt werden;  da der Servomotor<B>11</B> bestrebt ist, die Eingangsspan  nung zum Verstärker<B>13</B> gleich Null zu machen, wird  die Drehung der Welle 2 in einem solchen Sinne er  folgen,     dass    die durch die     Schrittschalteinrichtung    er  zeugte Verstellung des     Wählerschaltarmes    das Bestre  ben hat, zu Null zu werden.

   Die     Schrittschalteinrich-          tung    kann in bekannter Weise auf von einem     Regi-          striermittel    für die geforderte Verstellung abgenom  mene Signale ansprechen.  



  Ein mechanisches Äquivalent der Anordnung  nach     Fig.    4 kann z. B. dadurch realisiert werden,     dass     man jeden Schaltarm auf die Ausgangswelle eines Dif  ferentialgetriebes montiert. Eine Eingangswelle dieses  Getriebes wird so eingestellt,     dass    sie die betreffende  Ziffer einer gewünschten Verstellung darstellt, wäh  rend die andere Eingangswelle so angetrieben wird,       dass    sie mit der Welle 2 rotiert.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Automatische elektrische Steueranordnung, in wel cher die Verstellung eines Teiles durch einen Servo motor gesteuert wird, der auf ein Fehlersignal an spricht, das die Differenz zwischen einem Steuersignal und einem von der tatsächlichen Verstellung des Tei les abhängigen Rückführungssignal darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass derjenige Teil des Fehlersignals, der der höchsten numerischen Stelle der Sollverstel lung entspricht, abgeleitet wird durch automatisches Einstellen eines Wählers (21) auf den dem Wert die ser Stelle entsprechenden Anzapfpunkt einer Span- nungsteilereinrichtung (Tl bzw. Tl,
    <B><I>T5),</I></B> durch die von einer Vergleichseinrichtung (14,<B>15)</B> bewirkte Bewegung des genannten zu verstellenden Teiles die Anzapfung der Spannungsteilereinrichtung im Sinne der Rückführung des genannten Teiles des Fehler signals auf Null geändert wird.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Steueranordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführeinrichtung eine Anzahl von Schaltern<B>(A)</B> umfasst, welche durch die Verstellung des Teiles weitergeschaltet werden und welche von den Anzapfpunkten <B>(C)</B> Kontakten<B>(D)</B> des Wählers (21) Spannungen zuführen, wobei der Wähler (21) einen dieser Schalter zur übermittlung des Fehlersignals auswählt (Fig. <B>1).</B> 2.
    Steueranordnung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass jeder der Schalter<B>(A)</B> eine Kontaktbank aufweist, deren Kontakte in von Schalter zu Schalter versetzter Ordnung permanent mit den Anzapfpunkten <B>(C)</B> verbunden sind, wobei mecha nische Kopplungsmittel (S1) vorgesehen sind, um die Schalter<B>(A)</B> entsprechend der Verstellung des Teiles zu bewegen.
    <B>3.</B> Steueranordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführeinrichtung wenig stens einen Schalter<B>(A)</B> umfasst, der durch die Ver- steRung des Teiles weitergeschaltet wird, um eine Spannung von dem einen oder dem anderen Anzapf- punkt <B>(C)</B> abzuleiten, wobei dieser Schalter<B>(A)</B> über Transformatorwicklungen <B><I>(T5)</I></B> mit einer Mehrzahl von Kontakten<B>(D)</B> verbunden ist, so dass die ent sprechenden Kontakte<B>(D)</B> auf verschiedenen Span nungen gehalten werden,
    von denen jede bestimmt ist durch den Anzapfpunkt, der durch den Schalter<B>(A)</B> gewählt ist. 4. Steueranordnung nach Unteranspruch <B>3,</B> ge kennzeichnet durch eine Mehrzahl von Schaltern<B>(A),</B> von denen jeder über eine ihm zugeordnete Trans- formatorsekundärwicklung <B>(T50</B> bis T54) mit einer unterschiedlichen Gruppe von Kontakten<B>(D)</B> verbun den ist, wobei diese Sekundärwicklungen mit einer gemeinsamen Primärwicklung zusammenarbeiten, die von der gleichen Spannungsquelle gespeist wird wie ein Spannungsteiler (T1, Fig. <B>3).</B> <B>5.</B> Steueranordnung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Transformatoren (4,<B>6</B> und<B>5, 7)
    </B> die in Abhängigkeit von der Verstellung des genannten Teiles erregt werden und die zusätzliche Spannungen zwischen den Anzapfpunkten <B>(C)</B> und den Kontakten <B>(D)</B> des Wählers (21) induzieren, so dass an diesen Kontakten<B>(D)</B> Ausgangsspannungen auftreten, die kontinuierlich variieren, und ferner gekennzeichnet durch Transformatoren<B>(T3</B> und T4), welche über Mehrfachschalter (22 bis<B>25)</B> erregbar sind, um zu der vom Wähler (21) abgeleiteten Spannung eine zu sätzliche Spannung hinzuzufügen, welche einen Betrag zum Steuersignal darstellt, der gleich ist einem Bruch teil der Spannungsdifferenz zwischen den Anzapf- punkten <B>(C)</B> des Spannungsteilers (T1).
    <B>6.</B> Steueranordnung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Gruppe von Wählern (21, 21a, <B>21b ... )</B> die einzeln bewegbar sind, um verschiedene Steuersignale darzustellen, und durch einen Inter- polator <B>(15),</B> der zur Interpolation von mittels dieser Wähler abgeleiteten Spannungen dient, zwecks Er zeugung eines Interpolationsfehlersignals, das sich zwischen den einzelnen Steuersignalen stetig verändert.
CH6272258A 1957-08-09 1958-08-08 Automatische elektrische Steueranordnung, insbesondere für Werkzeugmaschinen CH370462A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2514357A GB906271A (en) 1957-08-09 1957-08-09 Improvements relating to automatic control systems, especially for machine tools
GB1419458 1958-05-03

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CH370462A true CH370462A (de) 1963-07-15

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CH6272258A CH370462A (de) 1957-08-09 1958-08-08 Automatische elektrische Steueranordnung, insbesondere für Werkzeugmaschinen

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