CH370457A - Hochspannungsschiene - Google Patents

Hochspannungsschiene

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CH370457A
CH370457A CH7356559A CH7356559A CH370457A CH 370457 A CH370457 A CH 370457A CH 7356559 A CH7356559 A CH 7356559A CH 7356559 A CH7356559 A CH 7356559A CH 370457 A CH370457 A CH 370457A
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CH
Switzerland
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rail
voltage
insulation
voltage rail
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Application number
CH7356559A
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English (en)
Inventor
Alfred Dipl Ing Imhof
Original Assignee
Moser Glaser & Co Ag
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/26Lead-in insulators; Lead-through insulators
    • H01B17/28Capacitor type
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G5/00Installations of bus-bars
    • H02G5/06Totally-enclosed installations, e.g. in metal casings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description


      Hochspannungsschiene       Es ist bekannt, dass     Hochspannungs-Stromleiter,     wie z. B. Sammelschienen in Schaltstationen, mit  kleineren Abständen gegen Erde, gegen benachbarte  Phasen und gegen kreuzende Schienen versehen wer  den dürfen, wenn durch Einbettung     in    feste Isolier  stoffe die Zonen höchster Spannungsgradienten durch  letztere     aufgenommen    und zudem eine Schirmwirkung  erzielt wird. Die Abstützung solcher Schienen. erfolgt  durch Isolierstutzer. Es zeigt sich aber, dass bei Über  spannungsdurchschlag der Luftzone, allgemeiner der  Zone des als Umgebungsmedium verwendeten Gases,  der Funke rasch gegen die Schienenden wandert und  dort zum Überschlag nach dem freien Ende des Hoch  spannungsleiters führt.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt eine     .ganz     erhebliche weitere Erhöhung der Spannungssicherheit  respektive eine weitere Verminderung der Schienen  abstände. Dies wird erfindungsgemäss dadurch er  reicht, dass mindestens die Isolation der beiden Schie  nenenden aus Schichtstoff besteht und die beiden  Enden     Kondensatorsteuerbeläge    aufweisen, welche für  die Nennspannung ausgelegt sind, wobei der äusserste  Steuerbelag nicht geerdet ist und dass die radiale  Dicke der Schienenisolation mindestens so gross be  messen ist, dass das angrenzende umgebende Gas min  destens bei Betriebsspannung noch     koronafrei    ist und  dass die Schienenisolation so bemessen ist,

       d'ass    sie bei  kurzzeitigem Durchschlag des umgebenden Gases der  Spannung standhält. Es ist nicht notwendig, dass sich  Steuerbeläge oder der äusserste Belag vom einen Ende  zum anderen hinzieht; es erweist sich im Gegenteil  als vorteilhaft, Steuerbeläge nur an Enden einzu  betten, da dies an die     Qualität    des     Materials    gerin  gere Ansprüche stellt und bei Stossspannung der Aus  breitungsverzug günstig wirkt.

   Da die elektrische Feld  beanspruchung der festen Isolation bei normalem  Betrieb sehr klein ist und nur in Momenten von    Durchschlägen der Luft, allgemeiner des den Raum       ausfüllenden    Gases, insbesondere     Stossspannungs-          durchschlägen,    hoch ist, kann die radiale Bemessung  der Isolation wesentlich     kleiner    sein     als    bei Durch  führungsisolatoren derselben Spannungsreihe.  



  Insbesondere ist aus     wirtschaftlichen    Gründen  vorteilhaft und aus technischen Gründen zulässig, den  nicht gesteuerten Teil der Schienen mit kleinerer  radialer     Isolierstoffdicke        auszuführen.     



  Sind die gesteuerten Schienenenden geeignet ge  bogen, .so können die Enden der Hochspannungs  schiene bei genügendem Abstand von Erde blank sein,  so dass sich dort Schienenverbindungen, Schienen  abzweigungen und     Trennerpole    anbringen lassen.  



  Hochspannungsschienen lassen sich unter Ver  wendung verschiedener Isolierstoffe isolieren, welche  sich zur Einfügung von     Kondensatorbelägen    eignen,  also z. B. aus     aufgebandeltem    Papier, das mit     ö1,     einem     Chlordiphenyl    oder einem Isoliergas, wie z. B.       Schwefelhexafiuorid,    imprägniert ist. Es muss     dann        ein     dichter     Isoliermantel    angebracht sein, welcher das  Entweichen des Imprägniermittels verhindert.

   Der  nicht gesteuerte Teil kann auch mit dem Gas allein       gefüllt    sein, wobei dann aber wenigstens die gesteuer  ten Enden zwecks Festhaltung der Steuerbeläge mit  Schichtstoff umhüllt sein müssen.  



  Besonders vorteilhaft ist aber eine harte, mecha  nisch und     dielektrisch    feste Trockenisolation, beste  hend aus unter Zug aber ohne radialen     Druck        auf-          gebandeltem    respektive aufgewickeltem Kreppapier,  das mit .einem im     Applikationszustand    flüssigen, nach  der Polyaddition festen     Epoxyharz    imprägniert ist.

   Die       Widerstandsfähigkeit    gegen Feuchtigkeitsaufnahme  und gegen Fortpflanzung eines Brandes kann erhöht  werden, indem die äusserste Schicht aus     anorganischen     Körnern, vorzugsweise von 0,2 bis 1,7 mm Durch  messer, hergestellt wird, wobei sowohl der papier-           haltige    wie auch der körnige Teil mit     Epoxyharz     imprägniert werden.  



  Als Werkstoff zur Schienenisolation eignen sich  ferner, mindestens für den nicht potential gesteuer  ten Teil,     thermoplastische    Kunststoffe, z. B. Poly  äthylen. Die gesteuerten Enden können auch in die  sem Falle     vorteilhaft    in     aufgebandeltem    Papier nach  obiger Beschreibung hergestellt sein. Anhand der  Zeichnung wird ein     Ausführungsbeispiel    der Erfin  dung erläutert.  



       Fig.    1 zeigt eine     Hochspannungsschiene;    1 ist die  Hochspannungsschiene in     U-Form,    2 das feste     Di-          elektrikum,    welches die Schiene auf ihrer ganzen  Länge umhüllt; 3 sind die     Kondensator-Steuerungs-          beläge    der Enden, 4 die     Isolierstützer.     



  In     Fig.    2 ist das nicht gesteuerte Teil der Isolation  mit kleineren     Wandstärken    gezeichnet. Die Bezeich  nungen der einzelnen Teile stimmen mit denen von       Fig.    1 überein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH In Isolierstoff eingebettete, durch Isolierstützer getragene Hochspannungsschiene, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens die Isolation der Schienen enden aus Schichtstoff besteht und die Enden Konden- sator-Steuerbeläge aufweisen, welche für die Nenn spannung ausgelegt sind, wobei der äusserste Steuer belag nicht geerdet ist, und dass die radiale Dicke der Schienenisolation mindestens so gross bemessen ist,
    dass das angrenzende umgebende Gas mindestens bei Betriebsspannung noch koronafrei ist und dass die Schienenisolation so bemessen ist, d'ass sie bei kurz zeitigem Durchschlag des umgebenden Gases der Spannung standhält. UNTERANSPRÜCHE 1. Hochspannungsschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Dicke des ungesteuerten Schienenteiles kleiner ist als diejenige der gesteuerten Enden. 2. Hochspannungsschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d'ass die 'beiden gesteuerten Schienenenden bogenförmig sind.
    3. Hochspannungsschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienenisolation aus einem Hartschichtstoff besteht. 4. Hochspannungsschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Schienenisola tion aus aufgeband'eltem Papier besteht, das mit einem fliessbaren Dielektrikum imprägniert und durch einen Mantel aus festem Isolierstoff umhüllt ist. 5. Hochspannungsschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der nicht gesteuerte Teil der Schienenisolation aus einem Thermoplast besteht. 6.
    Hochspannungsschiene nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die äusserste Schicht von einer weiteren Schicht um hüllt ist, welche aus anorganischen Körnern und aus Epoxyharz besteht.
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