CH368221A - Drahtwiderstand, insbesondere Dehnungsmessstreifen - Google Patents
Drahtwiderstand, insbesondere DehnungsmessstreifenInfo
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Description
Drahtwiderstand, insbesondere Dehnungsmessstreifen Die Erfindung bezieht sich auf einen auf einer tragenden Unterlage angebrachten Widerstandsdraht, der mit mindestens einer Zuleitung versehen ist, deren Stärke erheblich grösser als die des Drahtes ist, insbesondere auf einen Dehnungsmessstreifen. Solche Dehnungsmessstreifen (Extensometer) bestehen meist aus einem Draht aus Konstantan oder einem ähnlichen Material mit geringem Temperaturkoeffizienten des Widerstandes, dessen Widerstandswert von der in der Längsrichtung ausgeübten mechanischen Kraft abhängig ist. Die Unterlage, auf der der Widerstandsdraht befestigt ist und die ihrerseits auf einem Teil befestigt wird, in dem die mechanischen Spannungen ermittelt werden sollen, ist meist Papier. Die Verbindungsleiter bestehen aus Kupfer und werden meist durch Löten mit dem eigentlichen Widerstandsdraht verbunden. Das Löten hat jedoch den Nachteil, dass die Unterlage vermengt und infolgedessen ihren Zusammenhang verliert. Es ist möglich, zwei Widerstandsdrähte oder einen Widerstandsdraht und einen Zuführungsleiter mit gleichen Durchmessern durch Punktschweissen miteinander zu vereinigen. Wenn jedoch der Durchmesser des Widerstandsdrahtes viel dünner als derjenige des Zuführungsleiters ist, wie dies in der Praxis stets der Fall ist, ist es schwierig, durch Punktschweissen eine Verbindung genügender Festigkeit zu erzielen. Beim Punktschweissen schmilzt nämlich an der Schweissstelle der Draht mit dem kleineren Durchmesser eher als der stärkere Draht. Infolgedessen wird der dünnere Draht durch den Druck der Punktschweisselektroden abgeflacht und dadurch mechanisch geschwächt. Die Erfindung besteht darin, dass bei einem Drahtwiderstand, bei dem die Verbindung mit einem Stromzuführungsleiter durch Punktschweissen hergestellt ist, das Material des Strozzufuhrungsleiters einen erheblich niedrigeren Schmelzpunkt als das Material des Widerstands drahtes aufweist, so dass der geschweisste Teil des Widerstands drahtes nahezu ohne Verformung bis zu einer gewissen Tiefe in den Zuführungsl ; eiter eindringt. Wenn beispielsweise der Widerstandsdraht aus Konstantan einen Durchmesser von 0,02 mm und der Zuführungsdraht einen Durchmesser von 0,2 mm aufweist, ist es nicht wohl möglich, diesen letzteren aus Kupfer bestehen zu lassen, weil die Schmeizpunkte des Widerstandsmaterials (Kupfer und Nickel) und des Kupfers zu wenig verschieden sind. Mit einer lLupfer-Silber-Legierung ist jedoch eine gute Punktschweissverbindung erzielbar. Es ist auch möglich, einen versilberten Kupferdraht zu verwenden, wobei im Augenblick des Schwei- Bens die erwünschte Legierung (Eutektikum) entsteht. Die Verwendung dieses Materials hat ausserdem den Vorteil, dass keine Oxydation auftritt. PATENTANSPRUCH Drahtwiderstand mit einem auf einer tragenden Unterlage angebrachten Widerstands draht, der mit mindestens einem Zuführungsleiter versehen ist, dessen Stärke erheblich grösser als diejenige des Drahtes ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung durch Punktschweissen hergestellt ist und dass das Material des Zuführungsleiters einen erheblich niedrigeren Schmelzpunkt als das Material des Widerstandsdrahtes aufweist, so dass das geschweisste Ende dieses letzteren ohne Verformung in den Zuführungsleiter eindringt. UNTERANSPRÜCHE 1. Drahtwiderstand nach Patentanspruch, mit einem Widerstands draht aus einer Nickel-Kupfer-Legierung, dadurch gekennzeichnet, dass der Zufiih- **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
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- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Drahtwiderstand, insbesondere Dehnungsmessstreifen Die Erfindung bezieht sich auf einen auf einer tragenden Unterlage angebrachten Widerstandsdraht, der mit mindestens einer Zuleitung versehen ist, deren Stärke erheblich grösser als die des Drahtes ist, insbesondere auf einen Dehnungsmessstreifen.Solche Dehnungsmessstreifen (Extensometer) bestehen meist aus einem Draht aus Konstantan oder einem ähnlichen Material mit geringem Temperaturkoeffizienten des Widerstandes, dessen Widerstandswert von der in der Längsrichtung ausgeübten mechanischen Kraft abhängig ist. Die Unterlage, auf der der Widerstandsdraht befestigt ist und die ihrerseits auf einem Teil befestigt wird, in dem die mechanischen Spannungen ermittelt werden sollen, ist meist Papier. Die Verbindungsleiter bestehen aus Kupfer und werden meist durch Löten mit dem eigentlichen Widerstandsdraht verbunden. Das Löten hat jedoch den Nachteil, dass die Unterlage vermengt und infolgedessen ihren Zusammenhang verliert.Es ist möglich, zwei Widerstandsdrähte oder einen Widerstandsdraht und einen Zuführungsleiter mit gleichen Durchmessern durch Punktschweissen miteinander zu vereinigen. Wenn jedoch der Durchmesser des Widerstandsdrahtes viel dünner als derjenige des Zuführungsleiters ist, wie dies in der Praxis stets der Fall ist, ist es schwierig, durch Punktschweissen eine Verbindung genügender Festigkeit zu erzielen. Beim Punktschweissen schmilzt nämlich an der Schweissstelle der Draht mit dem kleineren Durchmesser eher als der stärkere Draht. Infolgedessen wird der dünnere Draht durch den Druck der Punktschweisselektroden abgeflacht und dadurch mechanisch geschwächt.Die Erfindung besteht darin, dass bei einem Drahtwiderstand, bei dem die Verbindung mit einem Stromzuführungsleiter durch Punktschweissen hergestellt ist, das Material des Strozzufuhrungsleiters einen erheblich niedrigeren Schmelzpunkt als das Material des Widerstands drahtes aufweist, so dass der geschweisste Teil des Widerstands drahtes nahezu ohne Verformung bis zu einer gewissen Tiefe in den Zuführungsl ; eiter eindringt.Wenn beispielsweise der Widerstandsdraht aus Konstantan einen Durchmesser von 0,02 mm und der Zuführungsdraht einen Durchmesser von 0,2 mm aufweist, ist es nicht wohl möglich, diesen letzteren aus Kupfer bestehen zu lassen, weil die Schmeizpunkte des Widerstandsmaterials (Kupfer und Nickel) und des Kupfers zu wenig verschieden sind. Mit einer lLupfer-Silber-Legierung ist jedoch eine gute Punktschweissverbindung erzielbar.Es ist auch möglich, einen versilberten Kupferdraht zu verwenden, wobei im Augenblick des Schwei- Bens die erwünschte Legierung (Eutektikum) entsteht.Die Verwendung dieses Materials hat ausserdem den Vorteil, dass keine Oxydation auftritt.PATENTANSPRUCH Drahtwiderstand mit einem auf einer tragenden Unterlage angebrachten Widerstands draht, der mit mindestens einem Zuführungsleiter versehen ist, dessen Stärke erheblich grösser als diejenige des Drahtes ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung durch Punktschweissen hergestellt ist und dass das Material des Zuführungsleiters einen erheblich niedrigeren Schmelzpunkt als das Material des Widerstandsdrahtes aufweist, so dass das geschweisste Ende dieses letzteren ohne Verformung in den Zuführungsleiter eindringt.UNTERANSPRÜCHE 1. Drahtwiderstand nach Patentanspruch, mit einem Widerstands draht aus einer Nickel-Kupfer-Legierung, dadurch gekennzeichnet, dass der Zufiih- rungsdraht aus einer Kupfer-Silber-Legierung mit einem Schmelzpunkt von etwa 780" C besteht.2. Drahtwiderstand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführungsdraht aus Kupfer besteht, das mit Silber überzogen ist.3. Drahtwiderstand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Dehnungsmessstreifen ist.
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