CH367359A - Hydraulische Turbokupplung mit konstanter Füllung - Google Patents

Hydraulische Turbokupplung mit konstanter Füllung

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CH367359A
CH367359A CH5119857A CH5119857A CH367359A CH 367359 A CH367359 A CH 367359A CH 5119857 A CH5119857 A CH 5119857A CH 5119857 A CH5119857 A CH 5119857A CH 367359 A CH367359 A CH 367359A
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CH5119857A
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Sinclair Harold
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Voith Getriebe Kg
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Description


  Hydraulische Turbokupplung     mit    konstanter     Füllung       Die vorliegende Erfindung betrifft eine hydrau  lische Turbokupplung mit konstanter Füllung, mit  einem     beschaufelten    Pumpen- und einem     beschau-          felten    Turbinenrad, welche Elemente einen Arbeits  kreislauf miteinander bilden, und mit einem mit  einem der beiden Elemente zusammen umlaufenden  Gehäuse, welches das Kupplungsinnere gegen aussen  abdichtet, und ausserdem mit einer     Stauraurnkam-          mer,

      welche     mindestens    teilweise     innerhalb    der radial  inneren Begrenzung des     beschaufelten    Teils des  Pumpenrades angeordnet und in Richtung zu den  Schaufelzwischenräumen des Turbinenrades hin  offen ist, also mit diesen in Verbindung steht, und  ferner mit einer mit dem Pumpenrad umlaufenden  Speicherkammer.  



  Turbokupplungen dieser Art sind bereits bekannt  (britische Patentschriften     Nrn.    692286 und 719544).  In diesen weist der     beschaufelte    Teil des Turbinen  rades einen geringeren innern Profildurchmesser auf  als der     beschaufelte    Teil des Pumpenrades, wobei     eine     an einem Ende offene Kammer (sogenannte Stau  raumkammer) mindestens teilweise innerhalb der  radial innern     Begrenzung    des     beschaufelten    Teils     des     Pumpenrades liegt und in Verbindung mit den     Schau-          felzwischenräumen    des Turbinenrades steht.

   Wenn  der Schlupf der Kupplung gering ist und die Dreh  zahl des Turbinenrades hoch, so befindet sich     die     Arbeitsflüssigkeit nahezu     vollständig    in einem dre  henden Wirbelring, welcher zwischen den     beschau-          felten    Teilen des Pumpen- und Turbinenrades fliesst.  Wenn der Schlupf steigt und die Drehzahl der Tur  bine abnimmt, wie dies beispielsweise eintritt, wenn  das Turbinenrad bei Überlast abgebremst wird, so  wird die Arbeitsflüssigkeit aus dem durch das Pum  penrad und das Turbinenrad     gebildeten    Arbeitskreis  lauf in die offene Kammer gedrängt,     wodurch    der  Arbeitsraum teilweise entleert wird.

   Wenn die Tur-         binenraddrehzahl    dann wieder steigt, so fliesst     die     Arbeitsflüssigkeit unter dem Einfluss der Zentri  fugalkraft entweder direkt oder über zentrifugal ge  steuerte Ventile aus der     Stauraumkammer    in den  Arbeitskreislauf zurück.  



  Es ist auch bekannt, die auf einer Seite     offene     Kammer unmittelbar neben einer Speicherkammer       anzuordnen,    wobei sich diese mit dem Pumpenrad  dreht und derart     beschaffen    ist, dass sie Flüssigkeit  aufnehmen kann, wenn die Kupplung     stillsteht,    oder  bei geringer Pumpendrehzahl.

   In diesen bekannten  Kupplungen sind     Mittel    angeordnet, um automatisch  Flüssigkeit aus der Speicherkammer in den Arbeits  kreislauf zu bringen, wenn die     Pumpenraddrehzahl     zunimmt, wobei der     Flüs:sigkeitsfluss        zurück    in den  Arbeitskreislauf derart bemessen ist, dass     das.    Füllen  verzögert erfolgt, um zu erreichen, dass die Pumpen  drehzahl rasch hoch geht und die Normaldrehzahl  erreicht wird, bevor der Arbeitskreislauf auf den  Wert     angefüllt    ist, der dem höchsten Füllungsgrad  der Kupplung als solcher entspricht.  



  Der     Zweck    der vorliegenden     Erfindung    besteht  darin, eine Turbokupplung     zu    schaffen, welche eine  verbesserte     Drehmoment-Schlupfcharakteristik    auf  weist und eine gedrängtere Bauart besitzt als bisher  bekanntgewordene Konstruktionen. Die erfindungs  gemässe Kupplung ist dadurch gekennzeichnet, dass  die axiale Erstreckung des durch die     Stauraumkam-          mer    und durch die Speicherkammer beanspruchten  Raumes nicht oder nicht wesentlich über die Ebenen  hinausgeht, die senkrecht zur Kupplungsachse stehen  und die axial äusseren Stellen des vom Pumpenrad  und vom Turbinenrad     gebildeten    Arbeitsraumes ent  halten.  



  Die     Stauraumkammer        umschliesst    vorteilhafter  weise die Speicherkammer teilweise. Sie kann auch       konzentrisch    in dieser angeordnet     sein.    In einer an-      deren Ausführungsform kann die     Stauraumkammer     radial innerhalb der     Speicherkammer    liegen.  



  In einer weiteren Ausführungsform können die       Stauraumkammer    und die Speicherkammer unmittel  bar nebeneinander liegen, wobei deren totale axiale  Ausdehnung innerhalb derjenigen des rotierenden  Gehäuses eventuell samt damit drehendem Rad liegt,  welches bzw.     welche    die Arbeitsflüssigkeit enthalten.  



  Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen  Turbokupplung werden anschliessend anhand von  Zeichnungen erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine Turbokupplung im Aufriss, teilweise  geschnitten,       Fig.2    und 3     Teile    von weiteren Ausführungen  von Turbokupplungen im Schnitt.  



  In     Fig.    1 ist eine Turbokupplung dargestellt mit  einem Schaufeln     aufweisenden    Pumpenrad 1 mit  Rückwand 11, welches     mit    einem einen     Rückhalte-          raum    für die Arbeitsflüssigkeit bildenden Gehäuse  2,2 rotiert, das sich über den Rückenteil eines Tur  binenrades 3 erstreckt. Das Pumpenrad hat einen  Schaufelraum, der radial innen von einem Ring 4  begrenzt ist, der axial gegen das Turbinenrad 3 ge  richtet ist und kurz vor den axial innern Kanten der       Turbinenbeschaufelung    endigt, wobei der Ring 4 die  radial äussere Wand einer einseitig offenen Kammer  5     (Stauraumkammer)    bildet.

   Das Turbinenrad 3 ist  mittels Bolzen an einem Flansch 6 eines hülsen  artigen     Wellenteils    7 befestigt, welcher in Lagerteilen  des Pumpenrades 1 und des einen Gehäuseteils 2  lagert und in seiner Innenfläche Keilnuten aufweist  zum Zwecke, ihn mit der Ausgangswelle 8 der  Kupplung zu verbinden.

   Im Mittelteil, innerhalb des  Ringes 4 des Pumpenrades 1, befindet sich ein an  dem Lagerteil des Pumpenrades 1 mit Bolzen be  festigter Gehäuseteil, welcher einen     schalenförmigen          Teil    mit zwei Wänden aufweist, von welchen die eine  Wand 9 senkrecht zu der Kupplungsachse angeord  net ist, während die andere Wand 10 bzw. 10'  sich vom radi'a'l äussersten Rand der Wand 9 gegen  den Lagerteil des     Pumpenrades    1 erstreckt, wobei die  Wand 10 sich parallel zur Kupplungsachse erstreckt  oder mit dieser einen geringen Winkel bildet (10').

    Der äusserste Teil der Wand 9 weist radial einen  kleinen Abstand vom Ring 4 des Pumpenrades 1 auf,  und die Ebene der Wand 9 befindet sich zwischen  zwei Normalebenen zur Kupplungsachse, von welcher  die eine die axial innern Kanten der Turbinenschau  feln enthält und die andere den axial äussersten       Teil    des Gehäuseteils 2, welcher das Pumpenrad um  fasst.

   Die radial innere Kante der Wand 9 ist vom  Wellenteil 7 nur durch das sogenannte Laufspiel  getrennt, wodurch zwei voneinander getrennte Kam  mern zur Aufnahme von     Flüssigkeit    gebildet werden,       nämlich    erstens die     Stauraumkammer    5, welche auf  der einen Seite offen ist und sich ausserhalb der  Trennwände 9 und 10 bzw. 10' befindet, und zwei  tens die     andere    als Speicherkammer 12 benannte       Kammer,    welche durch die Wände 9 und 10 bzw.

    10' abgetrennt wird.     Die        Stauraumkammer    5 ist mit    dem     torusförmigen,    durch das Pumpenrad 1 und das  Turbinenrad 3 gebildeten Arbeitsraum über den Ring  spalt     zwischen    den radial innen gelegenen Teilen des  Pumpenrades 1 und des Turbinenrades 3 frei ver  bunden. Bei     normalen    Betriebsbedingungen mit gerin  gem Schlupf befindet sich die Arbeitsflüssigkeit voll  ständig im Arbeitsraum und bildet einen kreisenden  Wirbelring, indem die Flüssigkeit unaufhörlich von  der     Turbinenschaufelung    in die     Pumpenschaufelung     fliesst.

   Wenn der Schlupf wächst, was eintreten kann,  wenn beispielsweise das Turbinenrad 3 gegenüber  der Drehzahl des Pumpenrades 1 zurückbleibt oder  festgebremst wird, dann wird aus dem Arbeitsraum  durch den erwähnten Spalt Flüssigkeit in die Stau  raumkammer 5 gedrängt, wodurch das übertragbare  Drehmoment der Kupplung verringert wird. Wenn die  Turbinendrehzahl gegenüber der Pumpendrehzahl  wiederum steigt, so kehrt die Flüssigkeit aus der  Kammer 5 unter dem Einfluss der Zentrifugalkraft in  den Arbeitsraum zurück, wodurch das übertragbare  Drehmoment steigt und der Schlupf in der Kupp  lung verringert wird.  



  Die innere Kammer 12, welche die Speicherkam  mer darstellt, mündet durch Öffnungen 13 im Lager  teil des Rades 1 in den Raum 2', der mit dem  Arbeitsraum beim Rohr 16 durch eine     Ausnehmung     der Rückwand 11 des Pumpenrades verbunden ist,  sowie ebenfalls durch den Ringspalt zwischen den  äusseren Begrenzungskanten des Pumpen- und Tur  binenrades. Wenn das Pumpenrad 1 stationär ist, so  fliesst ein Teil der Arbeitsflüssigkeit unter dem Ein  fluss der Schwere durch die Öffnungen 13 in den  Speicherraum 12, so dass die Inbetriebsetzung der  Kupplung mit reduzierter Füllung des Arbeitsraumes  erfolgt und dem Pumpenrad 1 dadurch ermöglicht  wird, unter etwas reduzierter Last seine volle Dreh  zahl schneller zu erreichen.

   Wenn das Pumpenrad 1  sich beschleunigt, fliesst unter der Wirkung der  Zentrifugalkraft Flüssigkeit aus der Speicherkammer  12 durch die Öffnungen 13 in den Arbeitsraum, so  dass dieser so weit angefüllt wird, wie dies überhaupt  für die Kupplung als solche angängig ist, wobei die       Anfüllverzögerungszeit    unter anderem durch die  Grösse der Öffnungen 13 bestimmt wird.  



  Um Turbokupplungen der vorerwähnten Bau  art in guten Arbeitsbedingungen zu erhalten, wie  vorstehend anhand der     Fig.    1 erläutert wurde, ist es  wichtig, den unerwünschten Effekt der Ausdehnung  der Arbeitsflüssigkeit durch Erhitzung zu begrenzen.  Dieser Effekt kann beispielsweise nach einer An  zahl von kurz sich folgenden Inbetriebsetzungen einer  schwerbelasteten Maschine erfolgen, beispielsweise  eines Grubenförderbandes. Es tritt dies vor allem  dann auf, wenn der Antrieb durch einen oder mehrere       Käfigankermotoren    erfolgt, welche an einen Nie  derspannungskreis angeschlossen sind, und vor allem  dann, wenn eine Gruppe derartiger Motoren sich  folgend oder zu gleicher Zeit eingeschaltet werden.

    Bei der     vorbeschriebenen    Ausführung sind die Vo  lumen der     Stauraumkammer    5 und der Speicher-           kammer    12 auf das noch angängige Minimum be  grenzt, da die Ausdehnung eines überflüssigen Flüs  sigkeitsvolumens (was durch Anordnung einer grö  sseren     Stauraumkammer    und einer grösseren Spei  cherkammer berücksichtigt werden könnte) wiederum  die nicht     verhinderbare    Expansion der unbedingt  nötigen Menge Flüssigkeit, welche im Arbeitskreislauf  vorhanden sein muss, um, ohne grossen     überschuss,     die verlangte     Drehmomentkapazität    der Kupplung  sicherzustellen, zusätzlich erhöhen würde.  



  Der unvorteilhafte Effekt dieser Ausdehnung von  solch zusätzlicher Flüssigkeit besteht darin, die über  tragungsfähigkeit der Kupplung bei der Inbetrieb  setzung auf :einen unerwünschten Grad zu erhöhen,  wodurch die Beschleunigungszeit der treibenden Mo  toren verlängert wird, was mit hoher Stromaufnahme  und entsprechend reduzierter Spannung verbunden  ist. Dies setzt anderseits das Anzugsmoment der  Motoren herab, was     dazu    führen kann, dass ein  schwer beladenes Förderband nicht auf Betriebsdreh  zahl kommen kann.  



  Ein weiterer Nachteil von solch zusätzlicher  Flüssigkeit ist der, dass die maximale Drehmoment  übertragungsfähigkeit der Kupplung (im Gebiete von  etwa     10-15%    Schlupf)     unerwünschterweise    wächst.  In einer Turbokupplung, welche     eine        S'tauraumkam-          mer    und eine Speicherkammer aufweist, die die vor  beschriebenen Grenzabmessungen aufweisen, sind die  unangenehmen Effekte der Ausdehnung der Arbeits  flüssigkeit auf einen annehmbaren Grad reduziert.  



  Um einen befriedigenden Betrieb mit der     S'tau-          raumkammer    5 und der Speicherkammer 12 zu er  halten, darf die totale Menge der Kupplungsflüssig  keit nicht übermässig sein, da durch     Überfüllen    die  gewünschte     Drehmomentcharakteristik,    welche durch  diese beiden Kammern erzeugt werden soll, nicht er  reicht würde. Es ist daher weiterhin vorgesehen, durch  besondere Mittel das übermässige Füllen der Kupp  lung durch die Füllöffnung zu verhüten, wenn die  Kupplung sich in normaler     Arbeitsstellung    befindet,  in welcher die Wellenachse horizontal oder gegen  die Horizontale geneigt ist, wie dies beispielsweise  bei Grubenförderbändern vorkommt.  



  Zu diesem Zweck ist die Fülleitung     derart    ausge  führt, dass sie mittels eines Füllpfropfens abgeschlos  sen werden kann. Sie erstreckt sich von aussen in  radialer Richtung durch die Arbeitskammer (Kreis  laufkammer) und endigt     im    Bereiche der Aussen  umfangsfläche der     Stauraumkammer    5.  



  In     Fig.    1 weist das Füllrohr eine Fassung 14 und  ein Rohr 16 auf, welche in eine     Öffnung    des Ge  häuseteils 2 montiert ist, welcher Teil den Rücken  teil des Pumpenrades 1     umfasst    und mit Innen  gewinde versehen ist. Ein Füllpfropfen 15 ist am  aussenliegenden Ende der Fassung 14 eingeschraubt.  Das eine Ende des radial sich erstreckenden Rohres  16 ist in das innenliegende Ende der Fassung 14  eingeschraubt, derart, dass das Rohr 16 an zwei  Stellen die Rückwand 11 des Pumpenrades 1 durch  stösst und an der radial innen gelegenen Seite des         Ringes    4 endigt.

   Wenn die Kupplung das erste Mal       gefüllt    wird, beispielsweise bei horizontaler Achse,  wird der Füllpfropfen 15 abgeschraubt und die Kupp  lung derart gedreht, dass das Rohr 16     mit    der Ver  tikalen den Winkel gemäss den     Betriebsinstruktionen     bildet, welcher z. B. zwischen 45 und 75  liegt.  



  Die     maximale    Flüssigkeitsmenge, welche durch  das     Füllrohr    16 eingefüllt werden kann, ist begrenzt  durch die über dem Flüssigkeitsstand eingeschlossene  Luft sowie durch den Winkel des Rohres 16 mit  der Vertikalen. Nach dem     Füllen    wird der Füllpfrop  fen 15 in das äussere Ende des Rohres 16 einge  schraubt.  



  Eine bevorzugte Ausführung derartiger Turbo  kupplungen sieht eine Schmelzsicherung vor, welche  bei vorgeschriebener Temperatur, z. B. 140 oder  175 C, anspricht, wobei diese Sicherung zwei be  kannte     Schmelzmetalle    aufweist, um die Arbeitsflüs  sigkeit im Falle von     überhitzung    ausfliessen zu lassen.  Dies kann beispielsweise bei ausserordentlich hohem  Schlupf oder bei teilweisem oder     vollständigem    Ab  bremsen des Turbinenlaufrades dann eintreten, wenn  dieser Zustand so lange dauert, bis die Temperatur  der Arbeitsflüssigkeit einen unerwünschten Wert er  reicht.

   Es ist fernerhin wünschenswert, dass die Öff  nung, in die der Sicherungspfropfen eingeschraubt     isst,     nicht in unberufener Weise dazu benützt werden  kann, um die Kupplung mit     Flüssigkeit,    z. B. über  den Stand, welcher in Betriebsvorschriften vermerkt  ist, anzufüllen.  



  Der Schmelzpfropfen kann in bzw. an einem  Rohr, welches im Bereiche der radial äussern Be  grenzung der einseitig offenen     Stauraumkammer     endet, also z. B. dem beschriebenen Füllrohr ähn  lich ist, angeordnet werden.     Vorteilhafterweise    wird  der Sicherungspfropfen 17, wie in     Fig.    1 dargestellt,  in den Füllpfropfen 15 eingeschraubt.  



  Wenn der Sicherungspfropfen 17 anspricht und  Arbeitsflüssigkeit durch das Rohr ausströmt, hält  dieses Ausströmen der Flüssigkeit auch während des  Betriebes der     Kupplung    an, wenn diese unter schwerer  Last läuft und dementsprechend einen grossen Schlupf  aufweist; denn die einseitig offene Kammer 5 wird  mehr oder weniger mit Flüssigkeit, welche aus dem       Arbeitskreislauf    ausströmt, angefüllt, was so lange  andauert, bis die Kapazität der     Drehmomentüber-          tragung    der Kupplung so stark abgenommen hat,       d'ass    die Kupplung nicht mehr betriebstüchtig ist.

    Es muss dann der Grund für die     überlast    oder den  Betrieb mit hohem Schlupf beseitigt sowie der Siche  rungspfropfen ersetzt und die Kupplung wieder bis  zum vorgesehenen Niveau     aufgefüllt    werden.  



  In den     Fig.    2 und 3 erstreckt sich das Gehäuse 2  über die Rückfläche des Turbinenrades 3 und arbeitet  mit dem Pumpenrad 1     zusammen,    mit dem es sich       mitdreht,    wobei es mit diesem Rad     zusammen    eine       Rückhaltekammer        bildet,    in der die     Arbeitsflüssigkeit          zurückgehalten    wird. In diesem Falle besitzt das Ge  häuse 2     keinen        Teil,    welcher sich über den Rücken,       teil    11 des     Pumpenrades    1 erstreckt.

   Die Öffnungen      13 führen direkt aus der Speicherkammer 12 in den  vom Pumpenrad 1 und vom Turbinenrad 3 gebildeten       torusförmigen    Arbeitsraum.  



  In     Fig.2    ist die Trennwand 9 so angeordnet,  dass die     Stauraumkammer    5 und die Speicherkammer  12 sich     nebeneinander    befinden. Das Füllrohr 16 ist  bezüglich der Kupplungsachse geneigt und erstreckt  sich nach innen bis in die     Stauraumkammer    5.  



  In     Fig.    3 ist die einseitig offene     Stauraumkammer     5 zu der Speicherkammer 12 im wesentlichen radial  verschoben angeordnet. Das Füllrohr 16 erstreckt sich  nach innen bis zur Aussenfläche der einseitig offenen  Kammer in denjenigen Teil der Trennwand 9, wel  cher parallel zur Kupplungsachse angeordnet ist.  



  In den     Fig.    2 und 3 ist in das Rohr 16 ein     Füll-          stutzen    15 eingeschraubt, in welchen eine zeich  nerisch nicht dargestellte Schmelzsicherung in ent  sprechender Weise wie bei der Anordnung gemäss       Fig.    1     eingesetzt    ist.  



  In allen drei Fällen ist die axiale Ausdehnung des  von den Kammern 5 und 12 zusammen beanspruch  ten Raumes kleiner als die grösste     axiale    äussere Breite  des Gehäuses 2,2     (Fig.    1) bzw. des Gehäuses 2 samt  Rad 1     (Fig.    2 und 3), und dieser Raum erstreckt sich  axial nicht (bzw. höchstens unwesentlich) über die  Ebenen hinaus, die senkrecht zur Kupplungsachse  stehen und die axial äusseren Stellen des     Arbeits-          kreislaufraumes        enthalten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Turbokupplung mit konstanter Fül lung, mit einem beschaufelten Pumpen und einem beschaufelten Turbinenrad, welche Elemente einen Arbeitsraum miteinander bilden, und mit einem mit einem der beiden Elemente zusammen umlaufen den, das Kupplungsinnere gegen aussen abdichtenden Gehäuse, ausserdem mit einer mindestens teilweise innerhalb der radial inneren Begrenzung des beschau- felten Teils des Pumpenrades liegenden und in Rich tung zu den Schaufelzwischenräumen des Turbinen rades hin offenen, also mit diesen in Verbindung stehenden Stauraumkammer,
    und ferner mit einer mit dem Pumpenrad umlaufenden Speicherkammer, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Erstreckung des durch die Stauraumkammer (5) und durch die Speicherkammer (12) beanspruchten Raumes nicht oder nicht wesentlich über die Ebenen hinausgeht, die senkrecht zur Kupplungsachse stehen und die axial äusseren Stellen des vom Pumpenrad (1) und vom Turbinenrad (3) gebildeten Arbeitsraumes ent halten. UNTERANSPRÜCHE 1. Kupplung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stauraumkammer (5) die Spei cherkammer (12) teilweise umschliesst (Fig. 1). 2.
    Kupplung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stauraumkammer (5) radial innerhalb der Speicherkammer (12) angeordnet ist (Fig. 3). 3. Kupplung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stauraumkammer (5) und die Speicherkammer (12) axial nebeneinander angeord net sind (Fig. 2). 4. Kupplung gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein verschliessbares Füllrohr (15, 16) angeordnet ist, welches sich von aussen wenigstens durch einen der zwei, von dem Arbeitsraum und der Speicherkammer (12) gebildeten Räume radial nach innen erstreckt und in die Stauraumkammer (5) mündet. 5.
    Kupplung gemäss Patentanspruch, mit einem Schmelzsicherungspfropfen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzsicherungspfropfen (17) in bzw. an einem Rohr angeordnet ist, welches sich von aussen in radialer Richtung wenigstens durch einen der zwei, von dem Arbeitsraum und der Speicherkammer (12) gebildeten Räume nach innen erstreckt und in die Stauraumkammer (5) mündet. 6. Kupplung gemäss Patentanspruch und Unter ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungspfropfen (17) in bzw. am Füllrohr (14, 16) angeordnet ist (Fig. 1).
CH5119857A 1957-01-04 1957-10-02 Hydraulische Turbokupplung mit konstanter Füllung CH367359A (de)

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