CH359880A - Verfahren zur Herstellung eines mit einer Verschlussarmatur versehenen Beutels und nach dem Verfahren hergestellter Beutel - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines mit einer Verschlussarmatur versehenen Beutels und nach dem Verfahren hergestellter BeutelInfo
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
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Description
Verfahren zur Herstellung eines mit einer Verschlussarmatur versehenen Beutels und nach dem Verfahren hergestellter Beutel Ein Gegenstand des Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung eines mit einer Verschlussarmatur versehenen Beutels, welches Verfahren sich dadurch auszeichnet, dass an einem Halsteil eines Beutels, der aus aneinandergeschweissten Folien von thermoplastischem Kunststoff besteht, die Armatur durch Angiessen von thermoplastischem Kunststoff angebracht wird, derart, dass dieser Kunststoff sich innig mit dem Kunststoff des Beutels verbindet. Vorzugsweise wird der Beutelhals auf einen metallischen Kern aufgesteckt und zusammen mit diesem in einer Spritzgussform festgehalten und daraufhin der zur Bildung der Armatur bestimmte Kunststoff im Spritzgussverfahren an den Beutelhals angegossen. Gegenstand des Patentes ist auch der nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Beutel. Anhand beiliegender Zeichnung, welche zwei Ausführungsformen des erfindungsgemässen Beutels mit Verschlussarmatur darstellt, wird auch das erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise erläutert. Die Fig. 1 und 2 zeigen teilweise im Längsschnitt die erste bzw. zweite Ausführungsform des Beutels mit Verschlussarmatur. Die Fig. 3 und 4 sind schematische Darstellungen von zwei Phasen des Herstellungsvorganges und Fig. 4 ist ein Querschnitt der Spritzgussform nach der Linie V-V von Fig. 3. Es wird zuerst aus zwei in geeignete Form zugeschnittenen Folienstücken von thermoplastischem Kunststoff wie z. B. Polyäthylen durch Verschwei ssung der Längsränder 1 (Fig. 3) ein flacher Beutel B hergestellt, der einen Hals 2 hat. Dieser wird auseinander gespreizt und auf den zylindrischen Teil 3 eines metallischen Kernes K aufgesteckt. Dieser Kern wird sodann mit aufgestecktem Beutelhals in eine geeignete Ausnehmung einer geteilten Spritzform S eingelegt und durch Schliessen der Spritzgussform festgehalten. Die in Fig. 4 dargestellte Spritzgussform hat einen solchermassen ausgebildeten, den Kern umgebenden Giesshohlraum H (Fig. 5), dass, bei der anschliessenden Einführung von thermoplastischem Kunststoff gleicher Art wie derjenige, aus dem die Beutelwände 1 bestehen, um den Beutelhals 2 eine mit einem Aussengewinde versehene Verschlussarmatur A gebildet wird, zu der auch zwei diametral einander gegenüberliegende, zur Hals achse senkrecht stehende Arme 4 gehören. In Fig. 5 sind die Giesshohlraumteiie, in denen sich diese Arme 4 bilden, mit 5 bezeichnet. Das Spritzgussmaterial verbindet sich innig, gleichsam durch Verschweissung, mit dem Material des Beutelhalses 2, und auch mit demjenigen der an diesem Hals vorhandenen, radialen Schweissrippen. Der Giesshohlraum H verjüngt sich an seinem dem Beutelkörper zugewendeten Ende, wie in Fig. 4 an der mit 6 bezeichneten Stelle gezeigt, so dass die Verschlussarmatur A eine im Längsprofil spitz auslaufende Form erhält, wie in den Fig. 1 und 2 an den mit 7 bezeichneten Stellen ersichtlich. Dadurch wird die Grenzspannung zwischen dem folienartigen Material des Beutels und dem gegossenen Material der Armatur A auf ein Mindestmass reduziert. Nach Herausnehmen des Beutels mit der angegossenen Armatur aus der Spritzgussform und Abstreifen vom Dorn wird das mit dem Anguss zusammenhängende Armaturende weggesägt. Der Beutel kann nun, z. B. falls er für medizinische Zwecke verwendet wird, sterilisiert und danach gefüllt und verschlossen werden durch Anlegen der aus Gummi bestehenden Dichtungsscheibe 9, Aufschrauben der Verschlusskappe 10 auf die Armatur A und Auf stecken des Staubschutzdeckels 11 auf die Verschlusskappe. Die Arme 4 dienen beispielsweise zum Aufhängen des Beutels beim Auffüllen. Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform nur durch die Form der Verschlussarmatur A; es wird nur die Form derjenigen Teile des Kernes und des Giesshohlraumes H betroffen, die neben dem Beutelhals sich befinden. Am Herstellungsverfahren ändert sich nichts. Es könnten selbstverständlich auch andere Verschlussbauarten und somit andere Formen der angegossenen Ver schlussarmaturen, sowie auch andere thermoplastische Kunststoffe als Polyäthylen verwendet werden, je nach dem Verwendungszweck. Die Arme könnten weggelassen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung eines mit einer Verschlussarmatur versehenen Beutels, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Halsteil eines Beutels, der aus aneinandergeschweissten Folien von thermoplastischem Kunststoff besteht, die Armatur durch Angiessen von thermoplastischem Kunststoff angebracht wird, derart, dass dieser Kunststoff sich innig mit dem Kunststoff des Beutels verbindet.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutelhals auf einen metallischen Kern aufgesteckt und zusammen mit diesem iin in einer Spritzgussform festgehalten wird, worauf der zur Bildung der Armatur bestimmte Kunststoff im Spritzgussverfahren an den Beutelhals angegossen wird.2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem, dem Beutelkörper zugewendeten Endteil der Verschlussarmatur durch entsprechende Formgebung des Giesshohlraumes eine Form gegeben wird, die im Längsprofil spitz ausläuft, zwecks möglichst weitgehender Verminderung der Grenzspannung zwischen dem Material des Beutels und demjenigen der Armatur.PATENTANSPRUCH II Beutel mit Verschlussarmatur, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH359880T | 1958-06-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH359880A true CH359880A (de) | 1962-01-31 |
Family
ID=4512423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH359880D CH359880A (de) | 1958-06-26 | 1958-06-26 | Verfahren zur Herstellung eines mit einer Verschlussarmatur versehenen Beutels und nach dem Verfahren hergestellter Beutel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH359880A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007036639A1 (de) * | 2007-08-03 | 2009-02-05 | Röchling Automotive AG & Co. KG | Verfahren zur Herstellung von hohlen Kunststoffgegenständen mittels Blasformen und zeitlich überlappendem Spritzgießen |
| DE102007036640A1 (de) * | 2007-08-03 | 2009-02-05 | Röchling Automotive AG & Co. KG | Verfahren zur Herstellung von hohlen Kunststoffgegenständen mittels Blasformen und zeitlich anschließendem Spritzgießen |
-
1958
- 1958-06-26 CH CH359880D patent/CH359880A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007036639A1 (de) * | 2007-08-03 | 2009-02-05 | Röchling Automotive AG & Co. KG | Verfahren zur Herstellung von hohlen Kunststoffgegenständen mittels Blasformen und zeitlich überlappendem Spritzgießen |
| DE102007036640A1 (de) * | 2007-08-03 | 2009-02-05 | Röchling Automotive AG & Co. KG | Verfahren zur Herstellung von hohlen Kunststoffgegenständen mittels Blasformen und zeitlich anschließendem Spritzgießen |
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