CH352199A - Elektromagnetische Lamellenkupplung mit nachstellbarem Luftspalt - Google Patents

Elektromagnetische Lamellenkupplung mit nachstellbarem Luftspalt

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CH352199A
CH352199A CH352199DA CH352199A CH 352199 A CH352199 A CH 352199A CH 352199D A CH352199D A CH 352199DA CH 352199 A CH352199 A CH 352199A
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CH
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magnet body
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disc
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Inventor
Wiedmann Ludwig
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Zahnradfabrik Friedrichshafen
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D27/00Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
    • F16D27/02Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings
    • F16D27/04Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings with axially-movable friction surfaces
    • F16D27/08Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with electromagnets incorporated in the clutch, i.e. with collecting rings with axially-movable friction surfaces with friction surfaces arranged externally to the flux

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Description


  Elektromagnetische     Lamellenkupplung    mit     nachstellbarem    Luftspalt    Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische       Lamellenkupplung    mit einer Einrichtung zum Nach  stellen des Luftspaltes bei abgenütztem Lamellen  paket.  



  Es sind derartige Kupplungen mit einem bei ein  gerückter Kupplung auf dem     Lamellenpaket    auf  liegenden und mit dem Magnetkörper einen Luftspalt  bildenden Anker bekannt, wobei das Gegenlager des       Lamellenpaketes    durch einen Druckring gebildet wird,  welcher zur Nachstellung des Luftspaltes in axialer  Richtung von Hand verstellbar ist, beispielsweise mit  tels einer Ringmutter, die auf dem     Magnetkörper    ver  schraubt und durch eine Gegenmutter festgezogen  werden kann.  



  Vorliegende Erfindung betrifft eine mit einem  axial verstellbaren Druckring der genannten     Art    ver  sehene Kupplung, und zwar ist der Druckring mit  einer in Abhängigkeit von der Grössenänderung des  Luftspaltes steuerbaren Einrichtung zur selbsttätigen  Nachstellung des Druckringes versehen.  



  In einer Ausführungsform der     Erfindung    ist eine  den verstellbaren Druckring mit dem     Magnetkörper     verbindende Sperreinrichtung vorhanden, welche  durch den Kupplungsanker in Abhängigkeit von dem  Abnützungszustand der Kupplungslamellen und damit  von der     Breitenänderung    des Luftspaltes     ausrückbar     ist, derart, dass die Sperreinrichtung bei abgenützten  Lamellen unter Vermittlung von den Magnetkörper  durchdringenden Stiften durch die Ankerscheibe ge  lüftet wird. Dadurch wird der Druckring entsichert  und durch Reibung an der anliegenden Lamelle bei  durchrutschender Kupplung im Sinne einer Vergrösse  rung des Luftspaltes verstellt.  



  Als Sperreinrichtung für den Druckring kann eine  durch den Magnetkörper gleichzeitig mit dem Anker  angezogene Magnetscheibe dienen, welche bei strom  loser Kupplung durch eine     Verriegelungseinrichtung       mit dem Magnetkörper verbunden ist und bei ab  genutzten Lamellen durch den Anker über die Stifte  vom     Magnetkörper    abgedrückt wird, wodurch der  Druckring     entsperrt    wird.  



  In einer weiteren Ausführungsform der Erfin  dung wird die bei     abgenutzten    Lamellen     zwischen     Ankerscheibe und Magnetkörper auftretende metalli  sche Berührung zur elektrischen Kontaktgabe in  einem Stromkreis benutzt, welcher eine elektro  magnetische     Entriegelungseinrichtung    für die Druck  scheibe enthält.  



  Weitere vorteilhafte Einzelheiten des Erfindungs  gegenstandes sind in der nachfolgenden Beschreibung  und in der Zeichnung enthalten, welche mehrere Aus  führungsbeispiele darstellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch eine Kupplung  nach der Linie     A-B    in     Fig.    4,       Fig.2    einen     teilweisen    Längsschnitt durch die  gleiche Kupplung nach der Linie     C-D    in     Fig.    4, im  Leerlauf,       Fig.    3 desgleichen bei eingeschalteter Kupplung,       Fig.4    eine Ansicht der Kupplung in Richtung  des in     Fig.    1 gezeichneten Pfeiles,

         Fig.5    einen Längsschnitt einer weiteren Aus  führungsform einer Kupplung mit federbelasteter     Ver-          riegelungsscheibe,          Fig.    6 eine Ausführungsform mit elektrisch be  tätigter     Entriegelungseinrichtung.       In     Fig.    1 bezeichnet 1 einen     Magnetkörper,     wel  cher bei 11 auf einer Welle 2     aufgekeilt    ist. Auf der  Welle 2 ist ein Magnetanker 6 mit einer Lagerbuchse  19 drehbar gelagert.

   Um die     Magnetverluste    möglichst       gering    zu halten, besteht die Lagerbuchse 19 zweck  mässigerweise aus     nichtmagnetischem        Werkstoff.    Auf  der dem Anker 6 abgewandten Seite des Magnet  körpers 1 ist eine weitere Magnetscheibe 8 auf      der Welle 2 gelagert,     zweckmässigerweise    ebenfalls mit  einer Lagerbuchse 20 aus     unmagnetischem    Werkstoff.  



  In jeweils reibschlüssiger Verbindung mit dem  Magnetkörper 1 steht ein     Abtriebsteil    3, welches  mit Lamellen 4 verbunden ist. Die Lamellen. 4 sind  bei eingerückter Kupplung im Eingriff mit Lamellen  5, welche auf dem Magnetkörper 1     aufgekeilt    sind.  Als Gegenlager für das     Lamellenpaket    4, 5 dient  ein Druckring 7, welcher auf dem Magnetkörper 1       verschraubbar    ist.  



  Der Ring 7 ist mit     Ausnehmungen    9 versehen,  in welche entsprechend geformte     Mitnehmer    10 der  Magnetscheibe 8 eingreifen, ohne jedoch an der Stirn  fläche der Scheibe 7 anzuliegen.  



  Im Magnetkörper 1 sind auf einem Kreis eine  Anzahl von Abstandsstiften 15 eingesetzt, welche       normalerweise    mit ihren Enden an den beiden Ma  gnetscheiben 6 und 8 anliegen. Die Länge der Ab  standsstifte 15 ist so bemessen, dass im normalen  Betriebszustand der Kupplung bei angezogener  Scheibe 8 ein Luftspalt 13 zwischen der Ankerscheibe  6 und dem Magnetkörper 1 vorhanden ist.  



       Fig.    2 zeigt den Magnetkörper 1 und die Magnet  scheibe 8 bei stromloser Kupplung. Im Magnetkörper  1 sind auf einem Kreis gleichmässig verteilt Sperr  platten 16 eingesetzt. Diese sind mit Erhöhungen 27  versehen, die in Vertiefungen 17 der Magnetscheibe  8 passen. Die Sperrplatten 16 werden je durch eine  Feder 18 in die zylindrischen     Ausnehmungen    17 an  der Magnetscheibe 8 eingedrückt.  



       Fig.3    zeigt die gleiche Einzelheit wie     Fig.2,     jedoch bei eingeschalteter Kupplung. Die Sperrplat  ten 16 werden entgegen dem Druck der Federn 18  vom Magnetkörper 1 angezogen. Dadurch kommen  die Erhöhungen 27 ausser Eingriff mit der Magnet  scheibe 8, und die Ankerscheibe 8 ist entriegelt.  



  In     Fig.    4 ist ersichtlich, dass der von der Welle  2 getragene Kupplungsring 8 mehrere     Mitnehmer-          nasen    10 hat, welche in radiale Aussparungen 9 des  Druckringes 7 eingreifen. Die     Sperrplatten    16 mit den  Erhöhungen 27 und die     Stifte    10 sind gestrichelt ein  gezeichnet.  



  Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende:  Bei laufender Welle 2 und stromloser Kupplung  ist die Ankerscheibe 8 durch die Sperrplatten 16  mit dem Magnetkörper 1 starr gekuppelt. Die Welle  2, der Magnetkörper 1, die Magnetscheibe 8, der  Druckring 7 und die Innenlamellen 5 laufen mit  gleichförmiger Geschwindigkeit um.  



  Der     Abtriebsteil    3 der Kupplung mit den Aussen  lamellen 4 steht noch still. Die Ankerscheibe 6 steht  ebenfalls still oder bewegt sich frei auf der Welle  z. Beim Magnetisieren der Kupplung werden die bei  den Ankerscheiben 6 und 8 angezogen. Desgleichen  werden die Sperrplatten 16 angezogen, und das La  mellenpaket 4, 5 wird durch die Ankerscheibe 6 zu  sammengedrückt. Dadurch wird der     Abtriebsteil    3  der Kupplung mitgenommen. Zwischen Magnet  scheibe 6 und Magnetkörper 1 ist ein Luftspalt 13  von normaler Breite vorhanden. Die Magnetscheibe 8    wird durch die Reibung am Magnetkörper 1 mit  genommen und bewirkt ihrerseits durch die Eingriffs  teile 9, 10 die Fixierung des Ringes 7 in seiner ge  gebenen Lage gegenüber dem Magnetkörper 1.  



  Die Reibung zwischen den     aneinanderliegenden    c  Flächen von Magnetkörper 1 und Scheibe 8 kann  künstlich erhöht sein, beispielsweise durch Anbrin  gen einer niedrigen Verzahnung. Dadurch ist die  Scheibe 8 fest und     undrehbar    mit dem Magnetkörper  1 gekoppelt. Der Ring 7 kann also während des       Anfahrens    durch Reibung der letzten Aussenlamelle  4 am Ring 7 nicht verdreht werden.  



  Wenn sich nach einer gewissen Betriebszeit das       Lamellenpaket    4, 5 um ein gewisses Mass abgenutzt  hat, ist dadurch der Luftspalt 13 kleiner geworden.  Dabei hat die Magnetscheibe 6 die Abstandsstifte 15  nach links gedrückt und die Ankerscheibe 8 entgegen  der auf sie wirkenden Magnetkraft vom Magnetkörper  1 abgedrückt. Ist die Verminderung der wirksamen       Anpressungskraft    auf das     Lamellenpaket    4, 5 ge  nügend gross geworden, so rutscht die Kupplung  durch.  



  Dabei übt die am Ring 7 anliegende Aussen  lamelle ein Reibungsmoment auf diesen Ring aus, wel  cher jetzt nicht mehr durch die Scheibe 8 mit dem  Magnetkörper 1 fest verbunden ist, sondern eine Dre  hung gegenüber dem Magnetkörper 1 ausführt.  



  Der Steigungssinn des Gewindes des Ringes 7  ist derart, dass der Ring 7 sich in der Zeichnung  nach rechts bewegt und dadurch auch das Lamellen  paket 4, 5 und die Ankerscheibe 6 nach rechts drückt,  so dass der Luftspalt 13 wieder grösser wird.  



  Im selben Masse, wie sich die Magnetscheibe 6  nach rechts bewegt, werden auch die Abstandsstifte 15  freigegeben, und die Ankerscheibe 8 kommt wieder  zur Anlage am Magnetkörper 1. Es tritt dadurch  wieder eine reibungsschlüssige Kupplung zwischen  Magnetscheibe 8 und Magnetkörper 1 auf, und die  Drehung des Ringes 7 hört auf. Die Kupplung ist  jetzt wieder betriebsfähig. Sobald die Abnützung des       Lamellenpaketes    4, 5 wieder ein gewisses Mass er  reicht hat, wiederholt sich der gleiche Vorgang.  



  Das Magnetsystem wird zweckmässig so be  messen, dass die Anziehungskraft auf die Scheibe 6  grösser ist als auf die Scheiben B. Die Grösse der  Anziehungskraft auf die Scheibe 8 (und 28,     Fig.    5)  kann durch die Eisenstärke des Teiles 26 am Rücken  des Magnetkörpers auf einen gewünschten Wert ein  gestellt werden. Die zum Abdrücken der Kupplungs  scheiben 8 notwendige Kraft kann auch so bemessen  sein, dass die Lamellen 4, 5 erst bei Anlage der  Ankerscheibe 6 am Magnetkörper 1 zum Rutschen  kommen.  



       Fig.5    stellt eine weitere Ausführungsform der  Kupplung dar. Die Teile 1-7 und die Abstands  stifte 15 sind die gleichen wie im Ausführungsbei  spiel nach     Fig.    1 bis 4. Zwischen Magnetscheibe 6  und Magnetkörper 1 ist im normalen Betrieb ein  Luftspalt 13 vorhanden.      Die Form der Ankerscheibe 28 weicht mit  Ausnahme der Eingriffsansätze 10 von der Form der  Ankerscheibe 8 in     Fig.    1 ab. Die Ankerscheibe 28 ist  auf einer Buchse 22     aufgekeilt,    welche sich frei auf  der Welle 2 bewegt. Auf der Buchse 22 ist eine  weitere Scheibe 23     aufgekeilt.    Zwischen den Scheiben  21 und 23 sind Federn 24 eingesetzt. Die Scheibe  23 stützt sich links gegen, einen Federring 25 ab.  



  Die Federung ersetzt die starre Kupplung der  Scheibe 8 mit dem     Magnetkörper    1 mittels des     Sperr-          ringes    16     (Fig.    1 bis 4). Im stromlosen Zustand und  im Betrieb wird die Kupplungsscheibe 21 durch den  Druck der Federn 23 mit dem Magnetkörper 1 reib  schlüssig verbunden. Der Federdruck muss so gross  sein, dass sich die Scheibe 28 beim Anlaufen der Welle  2 ohne Schlupf mit dem Magnetkörper 1 bewegt.  Zwischen     Magnetkörper    1 und Scheibe 28 ist eine  Scheibe 21 aus     unmagnetischem    Werkstoff eingefügt.  Es wird so die ganze Kupplungskraft für die Scheibe  28 durch die Federn 24 aufgebracht. Die Scheibe 21  kann auch fehlen.

   Durch passende Bemessung der  Dicke des Teiles 26 wird dann erreicht, dass beim  Einschalten der Kupplung noch zusätzlich eine be  stimmte Anziehungskraft auf die Scheibe 28 wirkt,  wodurch die Reibung zwischen 28 und 1 noch ver  stärkt werden kann.  



       Fig.    6 zeigt eine weitere Ausführungsform der Er  findung mit einer elektrisch betätigten Sperreinrich  tung für den Druckring 7. Die gleichen Teile wie  in     Fig.    1 bis 5 sind mit den gleichen     Bezugsziffern     versehen, und zwar die Teile 2-10, 16-18 und 27.  Auf die Antriebswelle 2 ist der     Magnetkörper    41 auf  gekeilt. Dieser trägt die Innenlamellen 5, welche je  weils mit entsprechenden Aussenlamellen 4 auf dem       Abtriebsteil    3 in Eingriff sind. Die Ankerscheibe 6 ist  mit einer Laufbuchse 42 aus elektrisch nichtleitendem  Werkstoff auf der Welle 2 drehbar gelagert.  



  Auf einem Gewindeteil des     Magnetkörpers    41 ist  der Druckring 7 aufgeschraubt, welcher als Gegen  lager für das     Larnellenpaket    4, 5 dient. Der Ring 7  ist mit radialen Aussparungen 10 versehen, in wel  chen     Mitnehmernasen    9 der Sperrscheibe 58 ein  greifen. Die Sperrscheibe 58 besteht aus     unmagneti-          schem    Werkstoff. Sie läuft mit einer Buchse 20 auf  der Welle 2 und stützt sich gegen einen     Sprengring     43 ab.  



  Der Magnetkörper 41 enthält eine     Magnetspule     44, welche den Anker 6 betätigt. Eine weitere Ma  gnetspule 45 dient zur Betätigung der Sperrplatten  16, deren Vorsprünge 27 bei Leerlauf und im nor  malen Abnützungszustand der Kupplung durch die  Federn 18 in     zylindrische    Aussparungen 17 der  Sperrscheibe 58 eingedrückt werden. Die Spulen  44 und 45 haben getrennte Stromzuführungen über  zwei nicht gezeichnete Schleifringe. Desgleichen er  hält die Scheibe 6 Stromzufuhr über einen dritten  nicht gezeichneten Schleifring. Die Sperrplatten 16  liegen je in einem zylindrischen Hohlraum 46     eines     Ringes 47.

   Der Ring 47 ist mit Bohrungen ver  sehen, in welchen die Federn 18 untergebracht     sind.       Die Ankerscheibe 6 liegt     mit    ihrer Druckfläche 48  an einer Blindlamelle 49 aus elektrisch nichtleitendem  Werkstoff an.  



  Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende:  Im Leerlauf und bei     normalem    Abnützungszu  stand im Betrieb ist die Sperrscheibe 58 durch die  Sperrplatten 16 starr mit dem     Magnetkörper    41 ver  bunden. Beide Spulen 44, 45 sind     stromlos.    Beim  Einschalten der Kupplung erhält Spule 44 Strom,  der Anker 6 wird angezogen und drückt das La  mellenpaket 4, 5 zusammen, wodurch der Abtriebs  teil 3 in Bewegung gesetzt wird. Die Scheibe 58 ist,  wie erwähnt, mit dem Magnetkörper 41 starr ge  kuppelt und sperrt dadurch über die Verzahnung 9  und 10 den     Druckring    7 gegen Verdrehungen auf dem       Magnetkörper    41.

   Zwischen     Anker    6 und Magnet  körper 41 ist im normalen Betrieb ein Luftspalt  13 vorhanden. Sobald die     Abnutzung    der Lamellen  4 und 5 einen gewissen Betrag erreicht hat, kommt  der Anker 6 zur Anlage an den Magnetkörper 41;  dadurch tritt     metallische    Berührung zwischen den  Teilen 6 und 41 auf. Die elektrische Schaltung ist so  ausgeführt, dass dadurch die     Magnetspule    45 Strom  erhält und die Sperrplatten 16 gegen den Druck der  Federn 18 anzieht.  



  Durch die Anlage der Scheibe 6 am Magnetkörper  hat sich der     Anpressungsdruck    zwischen den La  mellen 4 und 5 verringert, so dass der Teil 41 mit  den Lamellen 5 gegenüber dem     Abtriebsteil    3 mit den  Lamellen 4 zum Rutschen kommt. Durch die Rei  bung der äussersten Lamelle 4 am Druckring 7 wird  dieser mitgenommen und verdreht sich auf dem Ma  gnetkörper 41. Der Steigungssinn     seines    Gewindes  ist so, dass er sich bei der Drehung nach rechts  verschiebt.

   Dadurch wird das     Lamellenpaket    4, 5  zusammengedrückt und die Scheibe 6 vom Magnet  körper 41 wieder     entfernt.    Durch die Entfernung wird  der Kontakt zwischen 6 und 41 wieder geöffnet;  die Spule 45 wird stromlos, und die Sperrplatten 16  rasten wieder in die Bohrungen 17 der Sperrscheibe  58 ein. Dadurch wird der Ring 7 wieder     gesperrt,     und der     Nachstellvorgang    ist beendet.  



  Um eine sichere Mitnahme des Ringes 7 zu ge  währleisten, kann der Reibungswert zwischen der       linken    Aussenlamelle und der     Reibfläche    des Ringes  7 durch besondere Mittel, z. B. Reibbelag, erhöht  werden, so dass er grösser ist als der     Reibwert    in den  Gewindegängen des Ringes 7.  



  Es kann zur Mitnahme des Ringes 7 auch eine  weitere Lamelle, nämlich eine Innenlamelle, herange  zogen werden, und zwar dadurch, dass Ring 7 und die  letzte Innenlamelle auf einer     gemeinsamen,    auf  dem     Magnetkörper    1, 41     verschraubbaren        Muffe    auf  gekeilt sind, wobei die Lamelle     längsverschieblich     sein muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektromagnetische Lamellenkupplung mit einem bei eingerückter Kupplung auf dem Lamellenpaket aufliegenden und mit dem Magnetkörper einen Luft spalt bildenden Anker und einem das Gegenlager des Lamellenpaketes bildenden Druckring, der zur Nach stellung des Luftspaltes in axialer Richtung verstell bar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine in Abhän gigkeit von der Grössenänderung des Luftspaltes steuerbare Einrichtung zur automatischen Nachstel lung des Druckringes vorhanden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektromagnetische Lamellenkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine den verstellbaren Druckring (7) mit dem Magnet körper (1) verbindende Sperreinrichtung (8, 9, 10 bzw. 9, 10, 28) vorhanden ist, welche mittels des An kers (6) in Abhängigkeit von dem Abnützungszustand der Lamellen (4, 5) und damit von der Änderung der Breite des Luftspaltes (13) ausrückbar ist, derart, dass die Sperreinrichtung bei entsprechend abgenützten Lamellen (4, 5) über Stifte (15) durch die Anker scheibe (6) gelüftet wird, wodurch der Druckring (7) entsichert und unter dem Reibungseinfluss des ab genützten und deshalb durchrutschenden Lamellen paketes (4, 5)
    im Sinne einer Vergrösserung des Luft spaltes (13) verstellt wird. 2. Elektromagnetische Lamellenkupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Sperren des Druckringes (7) eine durch den Magnetkörper (1) gleichzeitig mit dem Anker (6) angezogene Magnetscheibe (8) und eine die Magnetscheibe (8) bei stromloser Kupplung mit dem Magnetkörper (1) verbindende Verriegelungseinrich- tung (16, 17, 18) vorhanden sind. 3.
    Elektromagnetische Lamellenkupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Sperren des Druckringes (7) eine durch Federn (24) an den Magnetkörper (1) andrückbare Reibscheibe (28) mit Eingriffsnasen (10) vorhanden ist. 4. Elektromagnetische Lamellenkupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, da durch gekennzeichnet, dass durch die Eisenstärke des Teiles (26) am Rücken des Magnetkörpers (1) die in der Sperrscheibe (8 bzw. 28) wirksamen Kraft linien bestimmt werden können. 5.
    Elektromagnetische Lamellenkupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ankerscheibe (6) gegenüber dem Magnetkörper (41) elektrisch isoliert ist und dass die bei abgenutztem Lamellenpaket (4, 5) durch An lage der Ankerscheibe (6) am Magnetkörper (41) eintretende metallische Berührung zur elektrischen Kontaktgabe in einem Stromkreis benützt wird, wel cher eine elektromagnetische Entkupplungseinrich- tung für die Sperrscheibe (58) enthält.
CH352199D 1957-03-09 1957-03-09 Elektromagnetische Lamellenkupplung mit nachstellbarem Luftspalt CH352199A (de)

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