CH347221A - Anfahrwiderstandsgruppe für elektrische Lokomotive - Google Patents
Anfahrwiderstandsgruppe für elektrische LokomotiveInfo
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- H02P1/027—Special design of starting resistor
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Description
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Anfahrwiderstandsgruppe für elektrische Lokomotive Die Anfahrwiderstände bei elektrischen Lokomotiven müssen beim Anfahren den Anfahrstrom aushalten. Die kurzzeitige Belastung der Anfahr- widerstände, die Notwendigkeit ihres niedrigen Gewichtes sowie der beschränkte Raum in der Lokomotive führen zu ihrer ansehnlichen strommässigen Belastung. Um zu vermeiden, dass dieselben überbeansprucht werden, muss ihre ausgiebige Kühlung gesichert werden. Allgemein werden die Anfahrwider- stände durch die rings um die fahrende Lokomotive strömende Luft gekühlt.
Diese Kühlung ist jedoch bei kleinen Geschwindigkeiten nicht genug wirksam, und es wird daher oft eine künstliche Kühlung durch Luft aus einem Ventilator ausgeführt. Die meisten der bisher bekannten Bauarten weisen jedoch den Nachteil auf, dass die Kühlluft auf die Widerstände nicht genügend' verteilt wird, so dass urigekühlte Stellen verbleiben und daher auch überhitzte Teile der Anfahrwiderstände entstehen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anfahrwiderstandsgruppe für eine elektrische Lokomotive. Diese Gruppe ist gekennzeichnet durch einen Rahmen mit zwei oben offenen Rinnen, .die miteinander derart verbunden sind, dass zwischen ihnen eine unten offene Mittelrinne ausgebildet wird, wobei in den beiden erstgenannten Rinnen Prellbleche vorgesehen sind, während in der Mittelrinne Tragquer- glieder für die Kabel angeordnet sind.
Die Anfahrwiderstandsgruppe gemäss der vorliegenden Erfindung bietet den Vorteil, dass dieselbe ermöglicht, den Kühlluftstrom entsprechend den gestellten Anforderungen günstig zu verteilen, so dass die Anfahrwiderstände geringes Gewicht und kleine Abmessungen aufweisen können.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung der Anfahrwiderstands- gruppe gemäss der vorliegenden Erfindung, und zwar in Fig. 1 einen Längsschnitt und in Fig.2 einen Querschnitt der Anordnung in verschiedenen Massstäben.
Der die Widerstandsgehäuse 9 tragende Rahmen 8 bildet zwei oben offene und miteinander festverbundene Rinnen 25, 34 aus. Durch die Seitenwände 27, 33 beider Rinnen 25, 34 und deren Verbindung 15 wird zwischen denselben eine von unten offene Rinne 28 ausgebildet. An den Aussenrändern beider Rinnen 25, 34 sind Längsflansche 6, 16 vorgesehen. Die Konstruktion der Rinnen wird durch Querglieder 26 versteift. Die Enden der Rinnen 25, 34 sind mit den Anschlussflanschen 2, 19 für den Anschluss der Luftleitungen 1, 20 versehen, welche Luft von den Ventilatoren zuführen. Beide Rinnen 25, 34 sind ausserdem in Querrichtung durch Trennwände 10, 14 in zwei Teile geteilt.
Die Anfahrwiderstände werden von der Lokomotive auf Tragsäulen 24, 36 in Rohrform getragen, und zwar durch die Rohrstützen 23, 35 des Rahmens 8, deren Öffnungen an die Öffnungen der Tragsäulen 24, 36 anschliessen, so dass durch dieselben Kühlluft zu den Anfahrwiderständen getrieben werden kann. Auf den Längsflanschen 6, 16 ,der Rinnen 25, 34 und an der Decke 15 der Mittelrinne 28, das heisst am Verbindungsglied beider Rinnen 25, 34 sitzen die Tragisolatoren 12 der Widerstandsgehäuse 9. An der Decke 15 der Mittelrinne 28 sind auch,die Durchgangsisolatoren 13 vorgesehen, mit denen einerseits die Klemmen der Anfahrwiderstände, anderseits die Klemmen des Widerstandsschalters verbunden werden.
Auf die an den Enden beider Rinnen 25, 34 vorgesehenen Anschlussflansche 2, 19 sitzen die Anschlussmuffen der Luftleitungen 1, 20 von den Venti-
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latoren auf. Die in die Rinnen getriebene Kühlluft wird auf die Widerstandsgehäuse durch die zu diesem Zweck in beiden Rinnen 25, 34 angeordneten Prell- bleche 7 verteilt.
In der Mittelrinne 28 sind auf den Tragquergliedern 32 und mit Hilfe von Holzklammern 29 die Kabel gelagert, durch welche die Durchgangsisolatoren 13 bzw. die Anfahrwiderstände mit dem Rheostatschalter (Hauptkontroller) verbunden werden. Die Mittelrinne 28 bildet daher den Kabelkanal. Derselbe wird von unten durch eine leicht abnontier- bare Platte 37 abgedeckt, in der die Durchführungen 30 für die Anschl.usskabel 31 der Anfahrwiderstände vorgesehen sind.
Durch die Tatsache, dass sich der von der Mittelrinne 28 gebildete Kabelkanal zwischen beiden Rinnen 25, 34 befindet, durch welche die Kühlluft hindurchgeht, werden die Kabel ausreichend gekühlt, so dass keine Gefahr ihrer Überhitzung und Verbrennung besteht.
Am Rahmen 8 befindet sich der ganze Satz der Anfahrwiderstände, einschliesslich der die Rheostat- gehäuse untereinander verbindenden Anschlüsse mitsamt den Durchgangsisolatoren 13. Die Rahmenkonstruktion ist so gewählt, um einen Teil des Maschinenraumdaches zu ersetzen.
Die oberen Enden der Tragsäulen 24, 36 sind miteinander durch Längswände 3, 18 verbunden, die mit den Seitenteilen 22, 38 ödes Lokomotivdaches verbunden sind. Dadurch wird einerseits die vollkommene Absonderung der Anfahrwiderständ'e vom Maschinenraum und anderseits eine mechanische Verbindung beider Seitenwände 21, 39 des Lokomotiv- gehäuses erzielt. Eine weitere mechanische Verbindung der Längswände 3, 18 und daher auch der beiden Seitenteile 22, 38 des Daches und der Seitenwände 21, 39 der Lokomotive besorgt die Abdeckung 4 der Anfahrwid'erstände, die zugleich einen Teil des Lokomotivdaches bildet.
Die Kühlluft entweicht aus .den Anfahrwider- ständen durch die Öffnungen 5, 11, 17 in der Abdeckung 4.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anfahrwiderstandsgruppe für elektrische Lokomotive, gekennzeichnet durch einen Rahmen (2) mit zwei oben offenen Rinnen (25, 34), die miteinander derart verbunden sind, .dass zwischen ihnen eine unten offene Mittelrinne (28) ausgebildet wird, wobei in den beiden erstgenannten Rinnen (25, 34) Prellbleche (7) vorgesehen sind, während in der Mittelrinne (28) Tragquerglied er (32) für die Kabel angeordnet sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Gruppe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinnen (25, 34) an den Aussenrändern mit Längsflanschen (6, 16) und an den äusseren Enden mit Anschlussflanschen (2, 19) versehen und in der Querrichtung durch Trennwände (10, 14) unterteilt sind. 2. Gruppe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Längsflanschen (6, 16) der Rinnen (25, 34) Tragisolatoren (12) für die Widerstände und deren Gehäuse (9) und an der Decke (15) der Mittelrinne (28) weitere Tragisolatoren (12) für die Widerstände und deren Gehäuse (9) und die Durchführungsisolatoren (13) angebracht sind. 3.Gruppe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (8) zwecks Auflage auf rohrförmigen Tragsäulen (24, 36) an der Lokomotive mit Rohrstützen (23, 35) versehen ist, deren Öffnungen an ,die Öffnungen der Tragsäulen (24, 36) anschliessen. 4. Gruppe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ,die Tragsäulen (24, 36) miteinander durch mit Längsteilen (22, 38) des Lokomotivdaches verbundene Längswände (3, 18) verbunden sind. 5. Gruppe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass deren Abdeckung (4) die genannten Längsteile (22, 38) des Lokomotivdaches mechanisch verbindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS347221X | 1955-03-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH347221A true CH347221A (de) | 1960-06-30 |
Family
ID=5452346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH347221D CH347221A (de) | 1955-03-09 | 1956-03-06 | Anfahrwiderstandsgruppe für elektrische Lokomotive |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH347221A (de) |
-
1956
- 1956-03-06 CH CH347221D patent/CH347221A/de unknown
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