CH339291A - Trockengleichrichteranordnung - Google Patents

Trockengleichrichteranordnung

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CH339291A
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CH
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rectifier
dry
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stack
cooling plates
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Inventor
Hoppe Georg
Martin Heinz
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Siemens Ag
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      Trockengleichrichteranordnung       Die Erfindung bezieht sich auf eine Trocken  gleichrichteranordnung     mit    einem Stapel aus Gleich  richterelementen und Kühlplatten. Ziel der Erfin  dung ist die Schaffung eines Gleichrichters     einfachen     Aufbaues, der schnell und leicht     montierbar    ist, sich  durch eine hohe elektrische Belastbarkeit auszeichnet  und insbesondere auch bei entsprechender Gestaltung  der in Frage kommenden Teile zur Verwendung bei  höheren Spannungen geeignet ist.

   Die Erfindung be  steht darin, dass lochlose     Gleichrichterelemente    in  nerhalb eines Gestelles aus mindestens zwei mit Ab  stand angeordneten Leisten aus Isoliermaterial, die  an den beiden Enden der Anordnung durch Zwi  schenstücke zusammengehalten sind, eingeschichtet  sind, und dass jeweils nach einem     Gleichrichterele-          ment    oder einem Teilstapel von     Gleichrichterelemen-          ten    eine über den Umfang des Gestelles hinaus  ragende Kühlplatte in den Stapel eingeschichtet ist,  welche Aussparungen     aufweist,

      durch die die     Isolier-          leisten        hindurchtreten.    Die Isolierleisten können     zum     Beispiel als Stäbe, Rohre, Platten oder Formstücke  ausgebildet sein. Gemäss einer     bevorzugten    beispiels  weisen Ausführungsform der Erfindung sind die       Gleichrichterelemente    rechteckig, während das Ge  stell aus zwei Isolierleisten mit     U-förmigem        Profil     besteht, die einander gegenüberliegen und die Gleich  richterelemente an einem Teil ihres     Umfanges    um  fassen.

   Die Stege, die die aussenliegenden,     Wärme     abgebenden Teile der Kühlplatten mit ihren inner  halb des Stapels liegenden, Wärme aufnehmenden  Teilen verbinden, sollen einen möglichst grossen  Querschnitt haben; es ist daher vorteilhaft, bei Ver  wendung von rechteckigen     Gleichrichterplatten    die  U-förmigen Profilleisten an den kürzeren Seiten des  Rechteckes anzuordnen, so dass die längeren Recht  eckseiten zur Wärmeabführung zur     Verfügung     stehen.

      Da die aussenliegenden Teile der Kühlplatten bei  Anwendung der     Gleichrichteranordnung    für hohe  Spannungen zu elektrischen     Sprüherscheinungen    An  lass geben könnten, können die     Kühlplatten    mit Vor  teil die Form von Kreisscheiben erhalten und an  ihrem Rand     wulstförmig        ausgebildet    sein.  



  Die     Kühlbleche    können einteilig oder mehrteilig  ausgebildet sein, wobei die verschiedenen Teile, wie  die zwischen den     Gleichrichterplatten    liegenden Teile,  die     Wärmeleitbrücken    und die wärmeabgebenden  Teile auch ganz oder teilweise aus verschiedenen  Werkstoffen, vorzugsweise guter Wärmeleitfähigkeit,  wie z. B. Aluminium, bestehen können. Sie können  auch mit einer     Plattierung    oder einem     flberzug    für  die Verbesserung der Wärmeleitung     @    und/oder der  elektrischen Leitung bzw. der Kontaktgabe versehen  sein.

   Jede Kühlplatte kann je einer Gleichrichter  platte oder einer Gruppe von     Gleichrichterplatten    in  der Schichtung folgen bzw. zugeordnet sein. In den  Stapel können ausserdem auch noch Distanzstücke,       Isoliermaterialeinlagen    und     Anschlusskontakte    ein  geschichtet sein.  



  Die     Endverschlussstücke    können an den Teilen  des Gestelles mittels unlösbarer oder lösbarer Ver  bindungsmittel befestigt sein. So kann gegebenenfalls  bei entsprechender     Metallisierung    des Gestelles aus  Isoliermaterial, z. B. Keramik, eine     Lötverbindung     oder auch eine Kleb-, Stift-, Schraub- oder Nietver  bindung jeweils allein oder in Kombination mit einer  der andern benutzt sein. Die Endkappen können  gleichzeitig Lager     bzw.    Fassungen bilden für Kraft  speicher bzw.

   Federn, welche die Teile der Gleich  richteranordnung, wie insbesondere die Gleichrichter  elemente und die Kühlplatten, in axialer Richtung       gegeneinanderspannen,    und sie können im Falle der  Anwendung der     Gleichrichteranordnung    für höhere      Spannung nach Art von     Strahlungsschutzkappen    aus  gebildet sein.  



  Zweckmässig ist gegebenenfalls, das Gestell derart  auszubilden, dass es die     Gleichrichterplatten    nur an  kurzen Strecken ihres Umfanges hält, so dass die       Gleichrichterplatten    dann möglichst frei liegen. Sollte  es aus     Betriebsbedingungen    zweckmässig erscheinen,  so können jedoch die nach dem Einfüllen des Sta  pels frei liegenden Umfangsteile der Gleichrichter  platten auch durch Bandagen, Abdeckungen oder eine  geeignete Füll-     bzw.        Überzugsmasse    oder einen  Schutzüberzug nach aussen geschützt werden. Die  Kühlplatten können zur Achse des Stapels einen sym  metrischen oder, falls es aus räumlichen Gründen  zweckmässig ist, auch eine unsymmetrische Flächen  form aufweisen.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform für die An  wendung der Erfindung veranschaulichen die Figuren  der Zeichnung.     Fig.    1 ist eine     Grundrissansicht.        Fig.    2  zeigt einen Aufriss teilweise im Schnitt, und     Fig.    3  veranschaulicht einen Schnitt nach der Linie     111-III     der     Fig.    2.  



  Mit 1 sind die     Gleichrichterplatten    bezeichnet.  Sie sind als einzelne Stapel eingeschichtet zwischen  den einander mit ihren Schenkelenden zugewandten       U-Formen    der Isolierleisten 2     zusammen    mit den  Kühlblechen 3. Diese Kühlbleche sind mit Ausspa  rungen 3a und<I>3b</I> versehen, welche dem Querschnitt  der Isolierleisten 2 entsprechen, so dass die Kühl  bleche auf die Isolierleisten aufgereiht werden kön  nen.

   Die Flächenstücke, welche an den Kühlplatten 3  zwischen den einander zugewandten Schenkeln 3a'  und 3b' bzw. 3a" und 3b" der U-förmigen Ausspa  rungen 3a bzw. 3b liegen, bilden die     WärmeleitbrUk-          ken    zwischen den Teilen der Kühlbleche, welche zwi  schen den     Gleichrichterplatten    für die Wärmeüber  nahme von diesen liegen, und denjenigen Teilen der  Kühlbleche, welche für die Wärmeabgabe an die  Luft bzw. ein Kühlmittel bestimmt sind und dafür  entsprechend frei liegen. Die Isolierleisten 2 sind an  den Enden durch Zwischenstücke 4 und Schrauben 5  miteinander verbunden.

   Diese Endstücke oder min  destens dasjenige an dem einen Ende der Anord  nung, wenn an dieser zwischen ihren Enden die       Gleichrichterelemente    und Kühlplatten durchgehend  geschichtet sind, ist mit Bohrungen 6 versehen für  die Aufnahme von     Druckfedern    7 als Kraftspeicher,  von denen der eine rechts dargestellt ist, welche Fe  dern die     Gleichrichterplatten    1 und die Kühlplatten 3  an der Anordnung in der Stapelrichtung zusammen  spannen. Die oberste Kühlplatte 3 ist unmittelbar als  Druckplatte benutzt, auf welche die Druckfedern 7  beim Zusammenspannen des Stapels aus     Gleichrich-          terelementen    und Kühlplatten wirken.

   Die Kühlplat  ten 3 sind gleichzeitig als     Kontaktorgane    zwischen  den aufeinanderfolgenden Stapeln 1 der Gleichrichter  elemente benutzt und können daher auch unmittel  bar als     Anschlussmittel    der     Gleichrichteranordnung     dienen, wie es zum Beispiel bei 3c gestrichelt an  gedeutet ist. Nach aussen sind die Enden der Anord-    nun- durch Kappen 8 und 9 abgedeckt bzw. ab  geschirmt. Diese Kappen sind mittels Schrauben 10  und 11 befestigt, welche gleichzeitig für die Vor  nahme oder Befestigung eines elektrischen Anschlus  ses der Anordnung benutzt werden können. Diese  Kappen können unter hochspannungstechnischen Ge  sichtspunkten als     Strahlungsverhinderungskappen    aus  gebildet werden.  



  Die beschriebene Anordnung ist bei jeder belie  bigen Form von     Gleichrichterplatten        anwendbar-          Diese    können also zum Beispiel eine vieleckige. runde  oder ähnliche Form haben, und ebenso sinngemäss  auch das Gestell bzw. dessen Teile. Diese können  also die     Querschnittsform    von Winkelstücken, Kreis  ringsegmenten oder dergleichen haben. Die Zahl der  Verbindungsstege zwischen den wärmeaufnehmenden  und wärmeabgebenden Teilen der Kühlbleche kann  den jeweiligen Verhältnissen angepasst werden.

   Die  Kühlbleche können auch eine solche Form haben,  dass sie benachbarte     Gleichrichterelemente    oder Sta  pel von solchen mit einem grösseren Abstand gegen  einander abstützen, als es durch die Dicke der Kühl  platten allein bestimmt ist. Als     Isoliermaterial    für das  Gestell können zum Beispiel Hartpapier oder kera  misches Material oder auch ein Kunstharz benutzt  werden, wobei das letztere durch einen Spritz-,     Press-          oder        Giessprozess    in die erwünschte Form gebracht  werden kann.  



  Die Ausschnitte der Flächenteile an den Kühl  blechen, welche die Durchgangsöffnungen für die       Gestellsteile    bilden, brauchen nicht vollständig aus  den     Kühlblechen    herausgeschnitten zu werden, son  dern können nach entsprechender Teilabtrennung zur  Bildung von Führungen für die Gestensteile lediglich  ganz oder teilweise, eventuell nach entgegengesetzten  Richtungen, abgebogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Trockengleichrichteranordnung mit einem Stapel aus Gleichrichterelementen und Kühlplatten, dadurch gekennzeichnet, dass lochlose Gleichrichterelemente innerhalb eines Gestelles aus mindestens zwei mit Abstand angeordneten Leisten aus Isoliermaterial, die an den beiden Enden der Anordnung durch Zwi schenstücke zusammengehalten sind, eingeschichtet sind, und dass jeweils nach einem Gleichrichterelement oder einem Teilstapel von Gleichrichterelementen eine über den Umfang des Gestelles hinausragende Kühlplatte in den Stapel eingeschichtet ist, welche Aussparungen aufweist,
    durch die die Isolierleisten hindurchtreten. UNTERANSPRÜCHE 1. Trockengleichrichteranordnung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleich richterelemente rechteckig sind und dass das Gestell aus zwei Isolierleisten mit U-förmigem Profil besteht, die einander gegenüberliegen und die Gleichrichter elemente an einem Teil ihres Umfanges umfassen. 2. Trockengleichrichteranordnung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlplat ten die Form von Kreisscheiben haben.
    3. Trockengleichrichteranordnung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlplat ten mit einem Überzug zur Verbesserung der Wärme- und der elektrischen Leitfähigkeit versehen sind. 4. Trockengleichrichteranordnung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zwi schenstücken Federn zum Zusammenspannen des Stapels angeordnet sind. 5. Trockengleichrichteranordnung nach Patent anspruch, für hohe Spannungen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anordnung an ihren Enden strah lungsverhindernde Kappen aufweist.
    6. Trockengleichrichteranordnung nach Patent anspruch, für hohe Spannungen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ränder der Kühlplatten zur Ver hinderung von elektrischen Sprüherscheinungen wulstförmig ausgebildet sind.
CH339291D 1954-04-30 1955-04-26 Trockengleichrichteranordnung CH339291A (de)

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