CH337779A - Hydraulische Hubvorrichtung, insbesondere für Gabel-Hubwagen - Google Patents

Hydraulische Hubvorrichtung, insbesondere für Gabel-Hubwagen

Info

Publication number
CH337779A
CH337779A CH337779DA CH337779A CH 337779 A CH337779 A CH 337779A CH 337779D A CH337779D A CH 337779DA CH 337779 A CH337779 A CH 337779A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spindle
mandrel
liquid
ring
lifting device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Nencki Martin
Original Assignee
Nencki Martin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nencki Martin filed Critical Nencki Martin
Publication of CH337779A publication Critical patent/CH337779A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/20Means for actuating or controlling masts, platforms, or forks
    • B66F9/22Hydraulic devices or systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description


  Hydraulische Hubvorrichtung, insbesondere     für        Gabel-Hubwagen       Die vorliegende Erfindung betrifft eine insbeson  dere für     Gabel-Hubwagen    geeignete hydraulische  Hubvorrichtung mit einem Flüssigkeitsreservoir, einer  Pumpe, einem Hubzylinder und mehreren Flüssig  keitswegen mit zugeordneten Ventilen, damit wahl  weise zum Heben eines Lastträgers der Vorrichtung  mittels der Pumpe Flüssigkeit aus dem Reservoir in  den Hubzylinder gepumpt oder zum Senken des Last  trägers Flüssigkeit aus dem Hubzylinder in das Reser  voir abgelassen werden kann.  



  Bekannte derartige Hubvorrichtungen haben den  Nachteil, dass beim Senken des Lastträgers dessen       Abwärtsgeschwindigkeit    mit zunehmender Gewichts  belastung steigt und in unbelastetem Zustand am  geringsten ist. In der Praxis könnte aber gerade der  unbelastete Lastträger schneller abgesenkt werden als  der belastete, und eine grössere Last sollte mindestens  ebenso behutsam abgesenkt werden wie eine leichtere  Last.  



  Durch die vorliegende Erfindung wird bezweckt,  den geschilderten Nachteil zu beseitigen.     Erfindungs-          aemäss    ist im Flüssigkeitsweg zum Ablassen von  Flüssigkeit aus dem Hubzylinder in das Reservoir  eine Drosselvorrichtung mit veränderlichem Durch  lass vorhanden, welche Drosselvorrichtung auf den  im Hubzylinder herrschenden Druck anspricht, so dass  sie automatisch die Senkgeschwindigkeit des Last  trägers im umgekehrten Verhältnis zu der Grösse  der Gewichtsbelastung des Lastträgers regelt.  



  Dadurch kann der Lastträger in unbelastetem  Zustand sich mit grösserer Geschwindigkeit absenken  lassen als unter Last.  



  Auf der beigefügten Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes  veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt eine hydraulische Hubvorrichtung,  z. B. für einen     Gabelhubwagen,    im senkrechten. Schnitt.         Fig.    2 zeigt einen Teil der gleichen Vorrichtung  in Ansicht.  



       Fig.    3 ist ein waagrechter Schnitt nach der Linie       111-11I    in     Fig.    1.  



       Fig.    4 stellt eine Einzelheit von     Fig.    3 in grösserem  Massstab dar.  



       Fig.    5 ist ein Querschnitt nach der Linie     V-V     in     Fig.    4.  



       Fig.    6 ist ein Querschnitt nach der Linie     VI-VI     in     Fig.    4, und       Fig.    7 zeigt einen Teil der Hubvorrichtung in  Ansicht von links in     Fig.    2 her gesehen.  



  Die dargestellte, hydraulische Hubvorrichtung  weist ein Flüssigkeitsreservoir 11 auf, das einen  senkrecht verlaufenden Hubzylinder 12 koaxial um  gibt. In die Aussenwandung 10 des Reservoirs 11  ist ein Entlüftungsnippel 13 eingeschraubt, der zum  Füllen des Reservoirs mit Flüssigkeit, z. B. Öl, ent  fernt werden kann. Die Hubvorrichtung weist ferner  eine Saug- und Druckpumpe 14 auf, die aus einem  Zylinder 15 und einem darin verschiebbaren Kolben  16 besteht.

   Die untere Endpartie des Kolbens 16  ist durch einen Dichtungsring 17 gegen die     Innen--          fläche    des Zylinders 15 abgedichtet, und das obere  Ende des Kolbens 16 weist einen Gewindebolzen 18  mit zugehöriger Mutter 19 auf zum Befestigen eines  nicht dargestellten Betätigungsorgans, mit dessen  Hilfe der Kolben 16 von Hand aufwärts und abwärts  bewegt werden kann.  



  Die Aussenwandung 10 des Reservoirs 11 und  der Zylinder 15 sind unten durch eine Basispartie 20  miteinander verbunden, die beim gezeigten Beispiel  zusammen mit der Wandung 10 und dem Zylinder  15 aus einem     zusammenhängenden        Gussteil    besteht.  Das untere Ende des Hubzylinders 12 ist in eine  Bohrung der Basispartie 20 eingesetzt und durch das  obere Ende einer Säule 21 gegen Bewegung nach      unten gesichert.

   Diese Säule 21 weist einen in die       Basispartie    eingeschraubten Gewindeteil auf und dient  zur Befestigung der ganzen Hubvorrichtung     zum    Bei  spiel auf dem Fahrgestell eines     Gabelhubwagens.     Mittels einer Ansatzschraube 22 ist die Säule 21  gegen Verdrehung in der Basispartie     gesichert.    Das  obere Ende des Hubzylinders 12 ist in einem Ge  windering 23 abgestützt, der in die     Reservoirwan-          dung    10 eingeschraubt ist und den Abschluss des  Reservoirs 11 gegen oben bildet.  



  Im     Hubzylinder    12 ist ein Arbeitskolben 24 ver  tikal verschiebbar angeordnet, der oben im genannten  Gewindering 23 und unten mittels eines Bronzeringes  25 im Hubzylinder 12 selbst     geführt    ist. Die untere  Endpartie des Kolbens 24 trägt ferner einen Dich  tungsring 26, welcher den Kolben 24 gegen die  Innenfläche des Hubzylinders 12 abdichtet. An sei  nem obern Ende trägt der Kolben 24 einen Gewinde  fortsatz 27, an dem mit Hilfe einer nicht dargestell  ten Mutter ein Lastträger 28 befestigt ist, dessen  Ausbildung von der Verwendungsbestimmung der  Hubvorrichtung abhängt.  



  In die     Basispartie    20 sind mehrere Bohrungen  zur Bildung von Flüssigkeitswegen eingearbeitet.  Vom Reservoir 11 geht eine schräg verlaufende Boh  rung 30 aus     (Fig.    1 und 3), die gegen aussen hin  durch einen Gewindezapfen 31 abgeschlossen ist. Die  Bohrung 30 enthält ein Filter 32 sowie einen in den  Zapfen 31 eingesetzten Permanentmagneten 33 zum  Abscheiden metallischer Teilchen aus der Druck  flüssigkeit. In die Bohrung 30 mündet eine waagrecht  verlaufende     Bohrung    34 ein     (Fig.    3), die aussen  durch einen Zapfen 35 verschlossen ist. Eine weitere  Bohrung 36 mündet rechtwinklig in die Bohrung 34  ein und ist gegen aussen durch eine Schraube 37  abgeschlossen.

   In einem     erweiterten    Teil der Boh  rung 36 befindet sich eine Kugel 38, die den Absperr  körper eines selbsttätigen     Rücklaufsperrventils    bildet.  Eine Druckfeder 39, die sich einerseits gegen die  Schraube 37 und anderseits gegen die Kugel 38 ab  stützt, hat das Bestreben, die Kugel 38 gegen eine  als     Ventilsitz    dienende Stufe zwischen dem engeren  und dem     erweiterten    Teil der Bohrung 36 anzu  drücken. Vom erweiterten Teil der Bohrung 36 geht  ferner eine Bohrung 40 aus, die über eine senkrecht  verlaufende Bohrung 41 mit dem Innenraum des  Pumpenzylinders 15 in Verbindung steht. Das andere  Ende der Bohrung 40 ist durch eine Schraube 42  gegen aussen hin abgeschlossen.  



  Zwischen der Einmündung der Bohrung 41 und  der Schraube 42 befindet sich in einem erweiterten  Teil der Bohrung 40 eine Kugel 43, die den Ab  sperrkörper eines selbsttätigen     Rücklaufsperrventils     bildet und durch eine zwischen die Kugel 43 und  die Schraube 42 eingeschaltete Feder 44 gegen eine  Stufe     angepresst    wird, welche zwischen dem engeren  und dem     erweiterten    Teil der Bohrung 40 vorhanden  ist und als Ventilsitz ausgebildet ist. Der     erweiterte     Teil der Bohrung 40 steht mit einer andern Bohrung  46 in Verbindung, deren eines Ende gegen aussen    hin durch einen Zapfen 47 abgeschlossen ist.

   Das  andere Ende der Bohrung 46 mündet in eine Um  fangsnut 48 an der Säule 21 ein. Über eine Radial  bohrung 49 steht die     Umfangsnut    48 mit einer Axial  bohrung 50 in der Säule 21 in Verbindung. Diese       Axialbohrung    50 mündet in den Innenraum des Hub  zylinders 12 aus.  



  Die Bohrung 46 steht auch mit einer zweiten  Bohrung 51 in Verbindung, die gemäss     Fig.    3 durch  eine Schraube 52 gegen aussen hin abgeschlossen ist.  Eine Kugel 53 wird durch eine Feder 54, die zwi  schen die Schraube 52 und die Kugel 53 eingeschal  tet ist, gegen eine Stufe, die durch eine Verengung  der Bohrung 51 gebildet ist, angedrückt. Die Kugel  53 bildet den Absperrkörper eines selbsttätig schlie  ssenden Ventils. Auf der andern Seite der genannten  Verengung ist eine Bohrung 56 vorhanden, die gleich  achsig zur Bohrung 51 angeordnet ist. Eine senkrecht  verlaufende Bohrung 57     (Fig.    1) verbindet die Boh  rung 56 mit dem Reservoir 11. Das untere Ende der  Bohrung 57 ist durch einen Zapfen 58 gegen aussen  hin abgeschlossen.

   In die Bohrung 56 ist eine nach  aussen ragende Spindel 59 eingesetzt, die mittels eines  Steilgewindes 60 in die Basispartie 20 eingeschraubt  ist. Die Spindel 59 ist hohl und von einem Dorn 61  durchsetzt, dessen eines Ende lose gegen die Kugel  53 anliegt und dessen anderes Ende durch eine  Schraube 62 gegen Verschiebung nach aussen gesi  chert ist. Die genannte Schraube 62 ist in das freie  Ende der Spindel 59 verstellbar eingeschraubt und  durch eine Gegenmutter 63 in ihrer eingestellten  Lage gesichert. Ein Dichtungsring 64     (Fig.    3) ge  währleistet, dass keine Flüssigkeit längs der Aussen  seite der Spindel 61 aus der Bohrung 56 entweichen  kann.  



  In der Bohrung 56, zwischen der Kugel 53 und  der Bohrung 57, befindet sich ein ringförmiger Schie  ber 66, der auf dem Dorn 61 axial verschiebbar ge  führt ist. Eine den Dorn 61 umgebende Druckfeder  67 ist bestrebt, den Ring 66 gegen eine Stufe     zwi-          scheu    der Bohrung 56 und der Verengung der Boh  rung 51 zu drücken. Die Feder 67 ist von einer  Büchse 68 umgeben, die als Anschlag für den Ring  66 dient, wenn dieser entgegen dem Einfluss der  Feder 67 bewegt wird.

   An seinem der Kugel 53  zugekehrten Ende ist der Ring 66 mit mehreren  radialen     Durchbrechungen    69     (Fig.    4) versehen, die       ermöglichen,    dass jederzeit Flüssigkeit durch einen  ringförmigen Spalt 70 zwischen dem Aussenmantel  des Ringes 66 und der Innenfläche der Bohrung 56  hindurchfliessen kann. Die den Ring 66 durchsetzende  Endpartie des Dornes 61 weist zwei einander diame  tral gegenüberliegende Abflachungen auf, zwecks Bil  dung von zwei     Durchflussöffnungen    71 zwischen dem  Ring 66 und dem Dorn 61, wie insbesondere     Fig.    5  zeigt.

   Die     Abflachungen    des Dornes 61 sind gemäss       Fig.    4 derart ausgebildet, dass beim Verschieben des  Ringes 66 entgegen dem Einfluss der Feder 67 der       Durchlassquerschnitt    der Öffnungen 71 stetig immer  kleiner wird. Wenn der Ring 66 gegen die Büchse 68      anliegt, so füllt der Dorn 61 sogar den Hohlraum  des Ringes 66 vollständig aus, so dass dann die  Öffnungen 71 den     Durchlassquerschnitt    null haben  und gänzlich abgesperrt sind. Der     Durchlassquer-          schnitt    des Spaltes 70 hingegen ist konstant und  unabhängig von der axialen Lage des Ringes 66 in  der Bohrung 56.

      Die Bohrung 36 ist bis zur Bohrung 56 fort  gesetzt und enthält einen axial verschiebbaren Bolzen  73, dessen eines, verjüngtes Ende lose gegen die  Kugel 38 anliegt, während das andere Ende des Bol  zens 73 gegen den Umfang einer     unrunden    Partie  75 der Spindel 59 anliegt     (Fig.    6). Der Bolzen 73  :erläuft radial zur Spindel 59.  



  Das nach aussen ragende Ende der Spindel 59  trägt ein Betätigungsorgan 77, das mittels einer  Klemmschraube 78 auf der Spindel 59 befestigt ist.  Dieses Befestigungsorgan 77 ist beim dargestellten Aus  führungsbeispiel zur Bedienung mit dem Fuss eingerich  tet. Ein Flansch 79 des Betätigungsorgans 77 weist  drei Vertiefungen auf, in welche eine Kugel 80 unter  dem Einfluss einer Feder 81 einrasten kann, um  dadurch das Betätigungsorgan 77 wahlweise in einer  von drei Drehstellungen<I>A, B</I> und C     (Fig.    2) zu  sichern. Die Kugel 80 und die Feder 81 sind in eine  Bohrung 82 der Basispartie 20 eingelassen, wie       Pig.    3 deutlich zeigt.

   Das Gewinde 60 ist ein Links  gewinde, derart, dass beim Verstellen des Organs 77  aus der Stellung<I>A</I> in die Stellung<I>B</I> oder C die  Spindel 59 weiter in die Bohrung 56 hineingeschraubt  wird.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschrie  benen Hubvorrichtung ist wie folgt:  Befindet sich das Betätigungsorgan 77 in der  Stellung A, die in     Fig.    2 mit vollausgezogenen Linien  veranschaulicht ist, so nehmen die Spindel 59, der  Dorn 61 und der Bolzen 73 die in     Fig.    3 bis 6  gezeichnete Lage ein. Die Hubvorrichtung ist dann  zum Heben des Lastträgers 28 eingerichtet. Bewegt  man den Kolben 16 der Pumpe 14 nach oben, so  wird Flüssigkeit aus dem Reservoir 11 in die Pumpe  14 eingesaugt, und zwar durch die Bohrungen 30,  34, 36, 40 und 41 hindurch, wobei die Kugel 38  entgegen dem Einfluss der Feder 39 von ihrem Sitz  abgehoben wird. Die Kugel 43 verhindert, dass auch  aus der Bohrung 46     Flüssigkeit    in die Bohrung 40  und damit in die Pumpe 14 eingesaugt wird.

   Drückt  man anschliessend den Kolben 16 der Pumpe 14 nach  unten, so kann die Flüssigkeit nicht aus der Bohrung  40 in die Bohrung 34 zurückfliessen, weil dies durch  die Kugel 38 verhindert wird, die durch den Pumpen  druck noch fester auf ihren Sitz gepresst wird als nur  durch die Feder 39 allein. Hingegen wird jetzt die  Kugel 43 entgegen dem Einfluss der Feder 44 von  ihrem Sitz abgehoben. Die Flüssigkeit gelangt folglich  durch die Bohrungen 41, 40, 46, 49 und 50 in den  Innenraum des Hubzylinders, das heisst unter den  Arbeitskolben 24, der dadurch angehoben wird. Die  Kugel 53 verhindert ein Entweichen von Flüssigkeit    aus der Bohrung 46 in die Bohrung 56 und zurück  zum Reservoir 11.  



  Wenn der Kolben 16 der Pumpe 14 wieder nach  oben bewegt wird, so wird dadurch weitere Flüssig  keit aus dem Reservoir 11 in den Pumpenzylinder  15 eingesaugt, während die Kugeln 43 und 53 ein  Abfliessen der zuvor     in    den Hubzylinder geförderten  Flüssigkeit     verhindern.    Beim nächsten     Abwärtsbewe.-          gen    des     Kolbnes    16 wird die vorher in die Pumpe 14  eingesaugte Flüssigkeit aus derselben in den Hub  zylinder 12 verdrängt, wobei die Kugel 38 ein Ent  weichen dieser Flüssigkeit in das Reservoir 11     ver-          unmöglicht.    Die beschriebenen Vorgänge werden so  lange wiederholt,

   bis genügend Flüssigkeit in den  Hubzylinder 12 gepumpt ist und der Arbeitskolben  24 mitsamt dem Lastträger 28 um die gewünschte  Strecke angehoben sind. Hört man auf zu pumpen,  so bleibt die Druckflüssigkeit im Hubzylinder 12 und  somit der Lastträger auf der erreichten Höhe.  



  Bringt man nachher das Betätigungsorgan 77 aus  der Stellung<I>A</I> in die Stellung<I>B,</I> so wird dadurch die  Spindel 59 ein wenig gedreht. Die axiale Verschie  bung der Spindel 59 ist dabei aber so gering, dass  der Dorn 61 nicht auf die Kugel 53 einwirkt und  diese nicht von ihrem Sitz abgehoben wird. Die ge  ringe Drehung der Spindel 59 hat jedoch zur Folge,  dass die     unrunde    Partie 75 der Spindel den Bolzen  73 in     Fig.    3 nach links verschiebt, wobei der Bolzen  73 gegen die Kugel 38 fährt und diese von ihrem  Sitz abhebt. Das hat auf die im Hubzylinder 12 vor  handene Flüssigkeit keinen Einfluss, ermöglicht aber,  dass nun der Kolben 16 der Pumpe 14 frei nach oben  und nach unten bewegt werden kann, ohne dass eine       Pumpwirkung    stattfindet.

   Bei Bewegung des Kolbens  16 nach oben wird zwar Flüssigkeit aus dem Reser  voir 11 in den Pumpenzylinder 15 eingesaugt, aber  bei der nachfolgenden Abwärtsbewegung des Kolbens  16 wird diese Flüssigkeit auf dem gleichen Wege  wieder aus dem Pumpenzylinder in das Reservoir 11  zurückbefördert. Das ist in Stellung A des Betäti  gungsorgans 77 nicht möglich; in dieser muss der  Kolben 16 unbeweglich bleiben, wenn nicht gepumpt  werden soll.  



  In vielen Fällen ist es erwünscht und vorteilhaft,  dass der Pumpenkolben nach dem Heben des Last  trägers frei bewegt werden kann, beispielsweise, damit  ein nicht dargestellter, mit dem Kolben 16     gekuppel-          ter    Schwenkhebel, der zum Betätigen des Kolbens 16  dient, in eine nicht störende Ruhelage geschwenkt  werden kann. Zum Beispiel bei an einem Gabelhub  wagen verwendeter Hubvorrichtung kann ein solcher  Schwenkhebel zugleich als Deichsel zum Lenken,  Ziehen oder Stossen des Wagens dienen, wobei diese  Funktionen mit dem Schwenkhebel jedoch nur dann  ungehindert erfüllt werden können, wenn der  Schwenkhebel frei bewegt werden kann, ohne dass  eine     Pumpwirkung    auftritt.

   Dies ist sowohl bei ge  hobenem als auch bei abgesenktem Lastträger wich  tig und möglich, indem man das Betätigungsorgan 77  in die Stellung B bringt.      Schwenkt man das Betätigungsorgan 77 in die  Stellung C, so bleibt die Kugel 38 weiterhin von  ihrem Sitz abgehoben und der Kolben 16 der Pumpe  frei     beweglich.    Bei der Schwenkung des Organs 77 in  die Stellung C wird die Spindel 59 jedoch so stark  gedreht, dass sie in axialer Richtung eine Bewegung       ;n    die Bohrung 56 ausführt, bei welcher der Dorn 61  gegen die Kugel 53 gestossen und diese von ihrem Sitz  abgehoben wird. Die im Hubzylinder 12 vorhandene  Flüssigkeit kann nun in das Reservoir     11_    abfliessen,  und zwar durch die Bohrungen 50, 49, 46, 54, 56  und 57 hindurch.

   Die     Flüssigkeit    strömt dabei sowohl  durch den konstanten Spalt 70 ausserhalb des Ringes  66 als auch durch die Öffnungen 71 zwischen dem  Ring 66 und dem Dorn 61. Unter dem Einfluss des  im Hubzylinder herrschenden Flüssigkeitsdruckes,  der sich in der Flüssigkeit bis zu dem gegen die Kugel  53 gewendeten Ende des Ringes 66     fortplfanzt,    und  da wegen der Druckreduktion im Spalt 70 und in  den Öffnungen 71 nur ein geringerer Druck auf das  andere Ende des Ringes 66 wirkt, wird der Ring 66  entgegen dem Einfluss der Feder 67     axial    verschoben.

         3e    grösser die Gewichtsbelastung des Lastträgers 28,  desto grösser ist der Flüssigkeitsdruck im Hubzylin  der und um so weiter wird der Ring 66 gegen die  Büchse 68 verschoben, bis sich ein Gleichgewichts  zustand für den Ring 66 einstellt. Mit zunehmender  Verschiebung des Ringes 66 in     Fig.    4 nach unten  wird der     Durchflussquerschnitt    der Öffnungen 71  immer kleiner, während der     Durchflussquerschnitt    des  Spaltes 70 konstant bleibt. Bei kleinerem     Durchfluss-          querschnitt    kann die Flüssigkeit nur in geringerer  Menge je Zeiteinheit abfliessen, so dass sich eine klei  nere Senkgeschwindigkeit des Arbeitskolbens 24 und  des Lastträgers 28 ergibt.

   Mit steigender Gewichts  belastung des Lastträgers 28 ergibt sich somit eine  geringer werdende Senkgeschwindigkeit desselben. Bei  der maximal zulässigen Belastung des Lastträgers 28  sitzt der Ring auf die Büchse 68 auf, wobei die  Öffnungen 71 vollständig geschlossen sind. Die Flüs  sigkeit kann dann nur noch durch den Spalt 70 ab  fliessen. Der als Schieber arbeitende Ring 66 und der  Dorn 61 bilden zusammen eine Drosselvorrichtung  mit veränderlichem     Flüssigkeitsdurchlass;    diese Dros  selvorrichtung spricht, wie beschrieben, auf den im  Hubzylinder herrschenden Druck an und regelt auto  matisch die Senkgeschwindigkeit des Lastträgers 28  im umgekehrten Verhältnis zu der Grösse der Ge  wichtsbelastung des Lastträgers 28.

   Ist der Last  träger 28 unbelastet, so nimmt der Ring 66 die in       Fig.    4 dargestellte Lage ein, bei welcher der Durch-  lassquerschnitt der Öffnungen 71 am grössten ist.  



  Durch Verstellen der Schraube 62 bei gelöster  Gegenmutter 63 kann die axiale Lage des Dornes  > 61 in bezug auf die Spindel 59 verändert werden.  



  Diese Einstellmöglichkeit wird jedoch nur beim Zu  sammenbau der Hubvorrichtung benutzt und später  nicht mehr verändert.  



  Anstelle eines Ringes 66, der auf einem Dorn 61  unterschiedlicher Dicke gleitet, könnte gegebenen-    falls auch ein mit entsprechend sich nach oben ver  engender Bohrung ausgebildeter Schieber vorhanden  sein, der einerseits unter dem Einfluss einer Feder  und anderseits unter dem Einfluss des im Hubzylin  der 12 herrschenden Flüssigkeitsdruckes steht.  



  Das Betätigungsorgan 77 braucht nicht in jedem  Fall zur Fussbetätigung eingerichtet zu sein, und  anstelle einer federbelasteten Kugel 80 könnte auch  ein anderer     Schnapper    vorgesehen sein, der in Zu  sammenarbeit mit Rastvertiefungen das Betätigungs  organ 77 gegen unerwünschte Drehung sichert.  



  Das Dorn 61 könnte gegebenenfalls auch nur  auf einer Seite abgeflacht sein, so dass nur eine ein  zige Öffnung 71 zwischen dem Ring 66 und dem  Dorn 61 vorhanden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Hubvorrichtung, insbesondere für Gabel-Hubwagen, mit einem Flüssigkeitsreservoir, einer Pumpe, einem Hubzylinder und mehreren Flüssigkeitswegen mit zugeordneten Ventilen, damit wahlweise zum Heben eines Lastträgers der Vor richtung mittels der Pumpe Flüssigkeit aus dem Reservoir in den Hubzylinder gepumpt oder zum Senken des Lastträgers Flüssigkeit aus dem Hub zylinder in das Reservoir abgelassen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass im Flüssigkeitsweg zum Ablassen von Flüssigkeit aus dem Hubzylinder (12) in das Reservoir (11) eine Drosselvorrichtung (61, 66) mit veränderlichem Durchlass vorhanden ist, welche Drosselvorrichtung auf den im Hubzylinder (12) herrschenden Druck anspricht, so dass sie auto matisch die Senkgeschwindigkeit des Lastträgers (28)
    im umgekehrten Verhältnis zu der Grösse der Ge wichtsbelastung des Lastträgers regelt. UNTERANSPRÜCHE 1. Hubvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselvorrichtung (61, 66) einen im Flüssigkeitsweg beweglichen Schieber<B>(66)</B> aufweist, der einerseits unter dem Einfluss .einer Feder (67) und anderseits unter dem Einfluss des im Hubzylinder (12) herrschenden Druckes steht, und dass der Schieber (66) bei seiner Bewegung den Durchflussquerschnitt des Flüssigkeitsweges verändert, derart, dass in der einen, bei unbelastetem Lastträger (28) sich ergebenden Endlage des Schiebers (66) der Durchflussquerschnitt am grössten und in der andern, bei vollbelastetem Lastträger (28) sich erge benden Endlage des Schiebers (66)
    am geringsten ist. 2. Hubvorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber ein axial verschiebbarer Ring (66) ist, der einen im Flüssig keitsweg koaxial zum Ring angeordneten Dorn (61) umgibt, und dass für den Flüssigkeitsdurchlass teils ein konstanter Spalt (70) zwischen dem Aussen mantel des Ringes (66) und der Wandung einer zur Bildung des Flüssigkeitsweges dienenden Bohrung (56) und teils mindestens eine Öffnung (71) zwischen dem Ring (66) und dem Dorn (61) dienen, wobei der Durchflussquerschnitt dieser Öffnung (71) von der axialen Stellung des Ringes (66) in bezug auf den Dorn (61) abhängig ist und in der einen End- stellung des Ringes (66)
    ein Maximum beträgt und in der andern Endstellung des Ringes (66) gleich null ist. 3. Hubvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Dorn (61) von aussen her in axialer Richtung verstellbar ist, derart, dass der Dorn (61) den Absperrkörper (53) eines Ventils entweder in Offenlage drückt zum Ablassen von Flüssigkeit aus dem Hubzylinder (12) oder in Schliesslage gehen lässt. 4.
    Hubvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein von aussen her verstellbarer Bolzen (73) vorhanden ist, der wahlweise in Lagen einstellbar ist, in denen er den Absperrkörper (38) eines in den Flüssigkeitsweg zwischen dem Reser voir (11) und der Pumpe (14) eingeschalteten, selbst tätigen Rücklaufsperrventils zum selbsttätigen Ar beiten beim Pumpen freigibt bzw. in Offenstellung drückt, damit der Kolben (16) der Pumpe (14) frei bewegt werden kann, ohne dass eine Pumpwirkung entsteht. 5.
    Hubvorrichtung nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (61) mittels einer drehbaren Gewindespindel (59) verstell bar ist und dass eine unrund ausgebildete Partie (75) der Spindel (59) mit dem einen Ende des radial zur Spindel (59) verlaufenden Bolzens (73) zusammen arbeitet, das Ganze derart, dass durch Drehen der Spindel (59) in drei Stellungen<I>(A, B</I> bzw. C) wahl weise die Hubvorrichtung auf Heben des Lastträ gers (28), zum freien Bewegen des Pumpenkolbens (16) und auf Senken des Lastträgers (28) eingestellt werden kann. 6.
    Hubvorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass an dem einen, nach aussen ragenden Ende der Spindel (59) ein Betätigungs organ (77) befestigt ist, welches das Verdrehen der Spindel (59) ermöglicht, und dass ein feder belasteter Schnapper (80) wahlweise mit drei Rast vertiefungen zusammenarbeitet, um das Betätigungs organ (77) in den drei Betriebsstellungen<I>(A, B</I> und C) gegen unbeabsichtigtes Verstellen zu sichern. 7.
    Hubvorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Dorn (61) eine dreh bare Gewindespindel (59) koaxial und längsverschieb bar durchsetzt und dass das vom Ventil abgekehrte Ende des Dornes (61) gegen eine axial verstellbar in die Spindel (59) eingesetzte Schraube (62) abge stützt ist, derart, dass durch Verdrehen der Spindel (59) der Dorn (61) mittels der Schraube gegen den Absperrkörper (53) des Ventils gestossen werden kann und dass mittels der Schraube (62) eine axiale Verstellung des Dornes (61) bezüglich der Spindel (59) möglich ist.
CH337779D 1955-11-15 1955-11-15 Hydraulische Hubvorrichtung, insbesondere für Gabel-Hubwagen CH337779A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH337779T 1955-11-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH337779A true CH337779A (de) 1959-04-15

Family

ID=4504410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH337779D CH337779A (de) 1955-11-15 1955-11-15 Hydraulische Hubvorrichtung, insbesondere für Gabel-Hubwagen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH337779A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2352742C2 (de) Hydraulisches Senkbrems-Sperrventil
DE3040483A1 (de) Gasfeder mit hydraulischer blockierung
DE2027683A1 (de) Druckbetätigtes Ventil
DE2066194C2 (de)
DE2213314A1 (de) Vorrichtung zur Betätigung von Türflügeln, Gittertüren u dgl
EP0308468B1 (de) Hydraulische einkolbenpumpe für eine handbetätigung
DE1913876U (de) Zum heben und senken von an einem mit zugkraft- und lagesteuerung versehenen schlepper aushebbar angeschlossenen landwirtschaftlichen geraeten dienendes steuergeraet.
DE3005768A1 (de) Ueberdruckventil
DE2413884A1 (de) Ventil
CH337779A (de) Hydraulische Hubvorrichtung, insbesondere für Gabel-Hubwagen
DE1014501B (de) Hydraulischer Grubenstempel mit einem Druckraum und einem UEberdruckventil
DE2554594C2 (de)
DE1960709A1 (de) Regelventil
DE4340236C2 (de) Pumpen-Ventileinheit für einen Hydraulikzylinder
DE3929851C2 (de)
DE976712C (de) Steuereinrichtung mit hydraulisch entlastetem Drehschieber
DE2607354A1 (de) Hydraulische hubvorrichtung mit einer kolbenpumpe
DE970492C (de) Druckminderungsventil fuer einen hydraulisch betaetigten Grubenstempel
DE2425231A1 (de) Hydraulischer heber
DE2547207A1 (de) Rueckschlagventil mit zusaetzlicher handbetaetigung fuer steuerventil
DE872875C (de) Hydraulische Tiefeneinstellung fuer Schlepperanbaugeraete
DE601211C (de) Mit mehreren Druckstufen arbeitende hydraulische Presse
DE1145122B (de) Hydraulischer Grubenstempel
DE1294814B (de) Hydraulischer Druckgeber mit einer Servoeinrichtung, insbesondere fuer die Betaetigung von Kraftfahrzeugkupplungen
DE1125864B (de) Hydraulischer Grubenstempel mit als Unterteil dienendem Kolben