CH336237A - Ventil, dessen Bewegung durch das Druckmittel bewirkt wird - Google Patents
Ventil, dessen Bewegung durch das Druckmittel bewirkt wirdInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
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Description
Ventil, dessen Bewegung durch das Druckmittel bewirkt wird Bei vielen Vorrichtungen, beispielsweise bei Waschmaschinen, werden Ventile verwendet, deren Bewegung durch das Druckmittel bewirkt wird, durch Öffnen und Schliessen eines überströmkanals. Das Öffnen und Schliessen des überströmkanals wird in der Regel elektromagnetisch gesteuert. Derartige Ven tile enthalten, wenn sie als Differentialkolbenventile ausgebildet sind, einen durchbohrten Kolben, dessen Bohrung verschlossen werden kann. Bei offener Boh rung tritt Druckmittel durch die Bohrung aus. Der hydrostatische Druck auf der Rückseite des Kolbens vermindert sich dadurch, und das Ventil wird geöff net.
Wird durch die elektromagnetische Steuerung die Bohrung verschlossen, so erhöht sich der hydrosta tische Druck auf der Rückseite des Kolbens, da sich der Druck durch einen schmalen Zwischenraum zwi schen Kolben und Gehäuse ausgleichen kann, auf den vollen Leitungsdruck, der nunmehr die Schliessung des Ventils bewirkt. Das Ventil kann auch als Mem- branventil ausgebildet sein. In diesem Fall ist in der Membran eine kleine Öffnung vorgesehen, durch die das Druckmittel bei verschlossenem überströmkanal auf die andere Seite der Membran übertreten und die Schliessung des Ventils bewirken kann.
Obwohl bei derartigen Ventilen die Schliessbewe gung verhältnismässig langsam vor sich geht, hat sich gezeigt, dass doch im Augenblick des Schliessens des Ventils ein Wasserschlag auftritt, der bekanntlich eine Erhöhung des in der Leitung herrschenden Druckes auf ein Mehrfaches des normalen Leitungsdruckes zur Folge haben kann. Solche Wasserschläge sind ins besondere bei Wasserleitungen mit hohem Leitungs druck gefährlich und müssen deshalb vermieden wer den. Bekanntlich kann ein Wasserschlag dadurch ver hütet werden, dass die Schliessbewegung entsprechend langsam erfolgt. Es sind Ventile bekannt, bei denen die Schliessbewegung dadurch gebremst wird, dass ein Druckmittel aus einem hierzu vorgesehenen Raum durch eine kleine Austrittsöffnung ausströmt.
Diese Ventile haben aber den Nachteil, dass sich sehr lange Schliesszeiten ergeben. Es sind auch Ventile bekannt, bei denen die Schliessbewegung erst kurz vor Errei chen der Schliessstellung abgebremst wird. Diese Ab bremsung wurde bei den bekannten Anordnungen beispielsweise dadurch erreicht, dass die Flüssigkeit aus einem für diesen Zweck vorgesehenen geschlos senen Raum durch einen engen Spalt zwischen Kol ben und Zylinderwand austritt. Dabei sind sehr enge und deshalb störungsanfällige Spalte erforderlich.
Gemäss der Erfindung wird bei einem Ventil, des sen Bewegung durch das Druckmittel bewirkt wird, durch Öffnen oder Schliessen eines überströmkanals, wobei das Druckmittel bei der Schliessbewegung von einer Seite des Verschlussteils zur andern Seite durch eine Öffnung übertritt, der Querschnitt dieser öff- nung durch einen am Gehäuse befestigten Stift, der in die Öffnung eintritt, bei Annäherung an die Schliessstellung vermindert. Das Verschlussteil kann dabei ein Differentialkolben sein. In diesem Fall be findet sich die Öffnung, in die der Stift eintritt, im Kolben.
Das Verschlussteil kann auch eine in der Mitte entsprechend verstärkte Membran sein. In die sem Fall befindet sich die Öffnung in der Membran. Durch diese Ausbildung des Ventils werden einerseits kurze Schliesszeiten erreicht, anderseits ein Wasser schlag zuverlässig vermieden. Um den Beginn der Bremsung einstellen zu können, ist der Stift zweck mässig verstellbar, und um sein Eintreten in die öff- nung, die sich ihm entgegenbewegt, zu erleichtern und um die Bremswirkung zunehmen zu lassen, kann er konisch sein.
Ausführungsbeispiele des Gegenstan des der Erfindung sind in den Abbildungen schema tisch dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Ventil, an dessen Steuerkolben 1 ein tellerartiger Kolben 2 angebracht ist, der sich in einem flachen Zylinder 3 bewegt. Das Druckmittel tritt aus dem unter dem Kolben 2 liegenden Raum 4, der mit der abzusperrenden Leitung in Verbindung steht, wenn das in dieser Leitung fliessende Medium als Steuermittel dient, bei der Bewegung des Kol bens durch eine Öffnung 10 in den über dem Kol ben liegenden Raum 5 über. In die Öffnung 10 tritt bei Annäherung an die Schliessstellung ein Stift 11 ein, wodurch diese Öffnung bis auf einen engen Ring spalt verschlossn wird.
Der Stift 11 kann dabei, wie dargestellt, als eine Stellschraube ausgeführt sein, so dass, je nach den örtlichen Verhältnissen, insbeson dere mit Rücksicht auf die Höhe des Leitungsdruckes, eingestellt werden kann, von welcher Ventilstellung an eine wirksame Bremsung erfolgen soll. Der Kol ben 2 kann gegen die Wandung des Zylinders 3 in an sich bekannter Weise durch eine Dichtung 12 abgedichtet sein.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der der Raum, aus dem die Flüssigkeit verdrängt wird, statt durch einen Kolben durch eine Membran 14 ab geschlossen ist. Im übrigen entspricht die Anordnung nach Fig. 2 der Anordnung nach Fig. 1, das heisst das Druckmittel tritt auch in diesem Fall aus dem Raum 4 unter der Membran, der mit der abzusper renden Leitung in Verbindung steht, in den Raum 5 über der Membran über, und die Durchtrittsöffnung 10 wird bei Annäherung an die Schliessstellung durch einen festen oder verstellbaren Stift 11 verengt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Ventil, dessen Bewegung durch das Druckmittel durch Öffnen und Schliessen eines überströmkanals bewirkt wird, wobei das Druckmittel bei der Schliess bewegung von einer Seite des Verschlussteils zur an dern Seite durch eine Öffnung übertritt, dadurch ge kennzeichnet, dass der Querschnitt dieser Öffnung durch einen am Gehäuse befestigten Stift, der in die Öffnung eintritt, bei Annäherung an die Schliessstel lung vermindert wird. UNTERANSPRüCHE 1. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Öffnung im Kolben eines Differen tialkolbens vorgesehen ist. 2. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Öffnung in der Membran eines Membranventils vorgesehen ist. 3.Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stift verstellbar ist. 4. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stift konisch ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH336237T | 1955-10-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH336237A true CH336237A (de) | 1959-02-15 |
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ID=4503860
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH336237D CH336237A (de) | 1955-10-01 | 1955-10-01 | Ventil, dessen Bewegung durch das Druckmittel bewirkt wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH336237A (de) |
-
1955
- 1955-10-01 CH CH336237D patent/CH336237A/de unknown
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