CH336237A - Ventil, dessen Bewegung durch das Druckmittel bewirkt wird - Google Patents

Ventil, dessen Bewegung durch das Druckmittel bewirkt wird

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CH336237A
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CH
Switzerland
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opening
valve
pressure medium
movement
piston
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Application number
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English (en)
Inventor
Th Mueller Adolf
Mueller Kurt
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A U K Mueller Fa
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/36Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor
    • F16K31/40Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor with electrically-actuated member in the discharge of the motor
    • F16K31/402Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor with electrically-actuated member in the discharge of the motor acting on a diaphragm
    • F16K31/404Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid in which fluid from the circuit is constantly supplied to the fluid motor with electrically-actuated member in the discharge of the motor acting on a diaphragm the discharge being effected through the diaphragm and being blockable by an electrically-actuated member making contact with the diaphragm

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Description


  Ventil, dessen Bewegung durch das Druckmittel bewirkt wird    Bei vielen Vorrichtungen, beispielsweise bei  Waschmaschinen, werden Ventile verwendet, deren  Bewegung durch das Druckmittel bewirkt wird, durch  Öffnen und Schliessen eines     überströmkanals.    Das  Öffnen und Schliessen des     überströmkanals    wird in  der Regel elektromagnetisch gesteuert. Derartige Ven  tile enthalten, wenn sie als     Differentialkolbenventile     ausgebildet sind, einen durchbohrten Kolben, dessen  Bohrung verschlossen werden kann. Bei offener Boh  rung tritt Druckmittel durch die Bohrung aus. Der  hydrostatische Druck auf der Rückseite des Kolbens  vermindert sich dadurch, und das Ventil wird geöff  net.

   Wird durch die elektromagnetische Steuerung die  Bohrung verschlossen, so erhöht sich der hydrosta  tische Druck auf der Rückseite des Kolbens, da sich  der Druck durch einen schmalen Zwischenraum zwi  schen Kolben und Gehäuse ausgleichen kann, auf den  vollen     Leitungsdruck,    der nunmehr die Schliessung  des Ventils bewirkt. Das Ventil kann auch als     Mem-          branventil    ausgebildet sein. In diesem Fall ist in der  Membran eine kleine Öffnung vorgesehen, durch die  das Druckmittel bei verschlossenem     überströmkanal     auf die andere Seite der Membran übertreten und die  Schliessung des Ventils bewirken kann.  



  Obwohl bei derartigen Ventilen die Schliessbewe  gung verhältnismässig langsam vor sich geht, hat sich  gezeigt, dass doch im     Augenblick    des Schliessens des  Ventils ein Wasserschlag auftritt, der bekanntlich     eine     Erhöhung des in der Leitung herrschenden Druckes  auf ein Mehrfaches des normalen Leitungsdruckes zur  Folge haben kann. Solche Wasserschläge sind ins  besondere bei Wasserleitungen mit hohem Leitungs  druck gefährlich und müssen deshalb vermieden wer  den. Bekanntlich kann ein Wasserschlag dadurch ver  hütet werden, dass die Schliessbewegung entsprechend  langsam erfolgt. Es sind Ventile bekannt, bei denen  die Schliessbewegung dadurch gebremst wird, dass     ein       Druckmittel aus einem hierzu vorgesehenen Raum  durch eine kleine Austrittsöffnung ausströmt.

   Diese  Ventile haben aber den Nachteil, dass sich sehr lange  Schliesszeiten ergeben. Es sind auch Ventile bekannt,  bei denen die Schliessbewegung erst kurz vor Errei  chen der Schliessstellung abgebremst wird. Diese Ab  bremsung wurde bei den bekannten Anordnungen  beispielsweise dadurch erreicht, dass die Flüssigkeit  aus einem für diesen Zweck vorgesehenen geschlos  senen Raum durch einen engen Spalt zwischen Kol  ben und Zylinderwand austritt. Dabei sind sehr enge  und deshalb     störungsanfällige    Spalte erforderlich.  



  Gemäss der Erfindung wird bei einem Ventil, des  sen Bewegung durch das Druckmittel bewirkt wird,  durch Öffnen oder Schliessen eines     überströmkanals,     wobei das Druckmittel bei der Schliessbewegung von  einer Seite des     Verschlussteils    zur andern Seite durch  eine Öffnung übertritt, der Querschnitt dieser     öff-          nung    durch einen am Gehäuse befestigten Stift, der  in die Öffnung eintritt, bei Annäherung an die  Schliessstellung vermindert. Das     Verschlussteil    kann  dabei ein Differentialkolben sein. In diesem Fall be  findet sich die Öffnung,     in    die der Stift eintritt, im  Kolben.

   Das     Verschlussteil    kann auch eine in der  Mitte entsprechend verstärkte Membran sein. In die  sem Fall befindet sich die     Öffnung    in der Membran.  Durch diese Ausbildung des Ventils werden einerseits  kurze     Schliesszeiten    erreicht, anderseits ein Wasser  schlag zuverlässig vermieden. Um den     Beginn    der  Bremsung einstellen zu können, ist der Stift zweck  mässig verstellbar, und um sein Eintreten in die     öff-          nung,    die sich ihm     entgegenbewegt,    zu erleichtern  und um die Bremswirkung zunehmen zu lassen,     kann     er konisch sein.

   Ausführungsbeispiele des Gegenstan  des der Erfindung sind in den Abbildungen schema  tisch dargestellt.           Fig.    1 zeigt ein     Ventil,    an dessen Steuerkolben 1  ein tellerartiger Kolben 2 angebracht ist, der sich in  einem flachen Zylinder 3 bewegt. Das Druckmittel  tritt aus dem unter dem Kolben 2 liegenden Raum 4,  der mit der abzusperrenden Leitung in Verbindung  steht, wenn das in dieser Leitung fliessende Medium  als Steuermittel dient, bei der Bewegung des Kol  bens durch eine Öffnung 10 in den über dem Kol  ben liegenden Raum 5 über. In die Öffnung 10 tritt  bei Annäherung an die     Schliessstellung    ein Stift 11  ein, wodurch diese Öffnung bis auf einen engen Ring  spalt     verschlossn    wird.

   Der Stift 11 kann dabei, wie  dargestellt, als eine Stellschraube ausgeführt sein, so  dass, je nach den örtlichen Verhältnissen, insbeson  dere mit Rücksicht auf die Höhe des Leitungsdruckes,  eingestellt werden kann, von welcher Ventilstellung  an eine wirksame Bremsung erfolgen soll. Der Kol  ben 2 kann gegen die Wandung des Zylinders 3 in  an sich bekannter Weise durch eine Dichtung 12  abgedichtet sein.  



       Fig.    2 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der  der Raum, aus dem die Flüssigkeit verdrängt wird,  statt durch einen Kolben durch eine Membran 14 ab  geschlossen ist. Im übrigen entspricht die Anordnung  nach     Fig.    2 der Anordnung nach     Fig.    1, das heisst  das Druckmittel tritt auch in diesem Fall aus dem  Raum 4 unter der Membran, der mit der abzusper  renden Leitung in Verbindung steht, in den Raum 5    über der Membran über, und die     Durchtrittsöffnung     10 wird bei Annäherung an die Schliessstellung durch  einen festen oder verstellbaren Stift 11 verengt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ventil, dessen Bewegung durch das Druckmittel durch Öffnen und Schliessen eines überströmkanals bewirkt wird, wobei das Druckmittel bei der Schliess bewegung von einer Seite des Verschlussteils zur an dern Seite durch eine Öffnung übertritt, dadurch ge kennzeichnet, dass der Querschnitt dieser Öffnung durch einen am Gehäuse befestigten Stift, der in die Öffnung eintritt, bei Annäherung an die Schliessstel lung vermindert wird. UNTERANSPRüCHE 1. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Öffnung im Kolben eines Differen tialkolbens vorgesehen ist. 2. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Öffnung in der Membran eines Membranventils vorgesehen ist. 3.
    Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stift verstellbar ist. 4. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stift konisch ist.
CH336237D 1955-10-01 1955-10-01 Ventil, dessen Bewegung durch das Druckmittel bewirkt wird CH336237A (de)

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