CH333239A - Augenfundus-Handkamera - Google Patents

Augenfundus-Handkamera

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Publication number
CH333239A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
fundus
lens
film
camera
approximately
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Application number
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English (en)
Inventor
Noyori Kimiharu
Original Assignee
Noyori Kimiharu
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Filing date
Publication date
Application filed by Noyori Kimiharu filed Critical Noyori Kimiharu
Publication of CH333239A publication Critical patent/CH333239A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/12Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for looking at the eye fundus, e.g. ophthalmoscopes
    • A61B3/1208Multiple lens hand-held instruments

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
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  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description


  
 



     Augenfundus-Handkamera   
Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine   Augeniundus-EIandkamera,    mit deren   Ililfe    ein Beobachter während der Unter  snchung    des Augenfundus von diesem photographische Aufnahmen machen kann.



   Der Zweck der Erfindung liegt darin, eine kleine   leicht    und einfach bedienbare Funduskamera zu schaffen.



   Beinahe alle heute gebräuchlichen Funduskameras sind vom Typ der Zeiss-Nordenson  Nonstruktion    oder deren verbesserte Typen, weisen ein grosses Gewicht auf und sind schwer   zt      bewegen    und können nicht zur Beobachtung von bettlägerigen Patienten verwendet werden.



  Die Kamera gemäss der vorliegenden Erfin  dung    unterscheidet sich in ihrer Grösse nicht so sehr von einem normalen, elektrischen   c)phthalmoskop;    sie kann mit einer Hand sehr nahe an das zu untersuchende Auge gebracht werden und kann, durch einen Finger betätigt, den zu untersuchenden Fundus während der   Untersuchung    bildlich festhalten.



   Die   Fundus-Handkamera    gemäss vorliegender Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass sie zur Aufnahme von Photographien eine   Blitzliehtlampe    und zum Beobachten eine elek  trisehe      Kleinlampe    aufweist, welch letztere   der    Beleuchtung des Fundus dient, und dass eine Linse mit einer Brennweite von annähernd   0,5    bis annähernd 5,0   ein    als Hauptlinse gegen über dem zu untersuchenden Fundus so angeordnet ist, dass das Fundusbild auf einem Film von einer Breite von annähernd 8 bis annähernd 16 mm festgehalten werden kann.



   Ferner kann sie einen drehbaren Reflektor aufweisen, zum Zwecke, einen durch die Hauptlinse durehtretenden Lichtstrahl abzulenken, dass der Fundus auf der   Filinober-    fläche abgebildet werden kann.



   Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand von   Zeichnungen    eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Axialsehnitt durch die Handkamera,
Fig.   2    einen Schnitt   gemäss    Linie   2-2    der Fig.   1.,   
Fig. 3 eine Einzelheit der Kamera im Schnitt.



   Die Kamera besitzt einen   Beleuehtungsteil      Ä    und einen Kamerateil B. Der Beleuehtungsteil   Ä    ist ausgerüstet mit einer Klein-Blitz  lichtlampe    1 und einer elektrischen Kleinlampe 2 zur Beleuchtung bei der Beobachtung.



  Die Längsachsen der beiden Lampen schneiden sich unter einem rechten   Winkel.    Eine durch  wichtige    Glasplatte 3 ist so angeordnet, dass sich auf seiner, der Blitzlichtlampe zugekehrten Oberfläche, der   Aehsensehnittpunkt    der beiden Lampen 1 und 2 befindet, die ihrerseits zur Platte 3 symmetrisch angeordnet sind. Das aus der Lampe 2 austretende Lichtstrahlbündel wird an der Platte 3 reflektiert, so dass es aus der Quelle 1 zu stammen scheint.



  Anschliessend wird es mittels Konvexlinsen   Kondensern 4 und 5, welche in der Achse der   Blitzliehtlarnpe    1 angeordnet sind, gesammelt einem Prisma 6 zugeführt und in diesem   mn      90O    abgelenkt, durch die untere Hälfte einer Pupille 8 eines zu untersuchenden Auges 7 auf dessen Fundus gelenkt, der kreisförmig beleuchtet wird.



   Im Kamerateil B ist eine   kurzbrennweitige    Linse 9,   welche    dem zu untersuchenden Auge 7 gegenüberliegt und eine Linse 11 angeordnet. Die Linse 11 ist mit andern Linsen 11 verschiedener Brennweite in einem drehbaren   Linsenträger    10 gelagert, so dass je nach Bedarf eine der Linsen 11 in die   Wirkungs-    stellung gebracht werden kann, wie dies später ausgeführt wird. Ein Satz Okularlinsen 12 und 13 sind koaxial mit den Linsen 9 und 11.



  Ein beweglicher Spiegel 15 schliesst eine Dunkelkammer   14    nach unten ab. Dieser Spiegel 15 kann um eine Drehachse 16 in   Pfeiirich-    tung nach unten geklappt werden.   Wenn    der Spiegel 15 die in den Fig. 1 und 3 mit ausgezogenen Linien angegebene Stellung einnimmt, geht das Liehtstrahlbündel vom Augenfundus durch die Linsen 9 und 11, das Linsensystem 12 und 13 in das Auge des   Beobach-    ters.   Wenn    der Spiegel 15 gedreht ist (gestriehelte Linien), so bildet er mit der Achse der Hauptlinse 9 einen Winkel von   45"    und ein von der Hauptlinse 9 kommendes Liehtstrahlbündel wird um   90"    abgelenkt, was erlaubt, die Netzhaut auf dem Fundus des untersuchten Auges auf einem Film 18 während der Untersuchung festzuhalten.

   Der Spiegel 15 weist an seinem   vorder    Ende einen Kontaktpunkt 19 auf, welcher bei umgeklappter Stellung auf einen andern Kontaktpunkt 21 an einem Linsenrohrträger 20 so auftrifft, wodurch der Stromkreis der Blitzlichtlampe 1 geschlossen wird und ein Blitzlicht entsteht.



   Ein Fadenkreuz 22 ist in der Achse der Hauptlinse 9 vorgesehen, derart, dass dieses im gleichen Brennweitenabstand sieh befindet wie der Film 18 mit Bezug auf den   umklapp-    baren Spiegel 15. Das im Fadenkreuz entstehende Bild wird somit auf dem Film entstehen, wenn der Spiegel 15 nach unten geklappt ist.



   Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wurde der Abstand zwischen der Hauptlinse 9 und der Bildebene des Films 18 gleich der Brennweite der Hauptlinse   9    gewählt. Wenn also die   Kamera    nahe an das zu untersuchende Auge gebracht wird (der Abstand zwischen der   Hauptlinse    und dem vordersten Punkt der Hornhaut beträgt normalerweise ungefähr 10 mm), so   wird    das Bild des Fundus im Falle eines normalsiehtigen   Auges - da    die Strahlen vom Fundus parallel   laufen - auf    der Filmoberfläche ohne Hilfe einer   zusätzlichea    Linse scharf abgebildet. Wie Versuche ergaben, ist die Hauptlinse 9 mit einer Brennweite von annähernd 30 mm richtig dimensioniert.

   Im Falle eines   normalsiehtigen    Auges wird ein Bereich von zwei   Pupillen-Dureh-    messern der Netzhaut mit einem Durchmesser von annähernd 12 mm auf dem Film abgebildet.



   Der verdrehbare Linsenträger 10 ist eine sogenannte   Leeos-Linsenseheibe.    Er weist eine Anzahl Linsen mit kleinem Durchmesser und einer Breehkraft von 0-30 Dptr. auf, welche auf seiner Peripherie angeordnet sind und welche wahlweise in die optische Achse der Hauptlinse 9 gebracht werden können. Obschon es sowohl   konst. ruktiv    wie   herstellungs    technisch vorteilhaft ist, die Hauptlinse und die Leeos-Seheibe als getrennte Stücke auszuführen, können natürlich die beiden bequem zu einer einzigen Linse kombiniert werden.



   Beim Gebrauch der vorgängig beschriebenen Kamera wird zuerst die Kleinlampe 2 zur Beleuchtung in Betrieb gesetzt, und dann wird die Kamera nahe an das zu   untere    suchende Auge gebracht, so dass durch die untere Hälfte der Pupille das die Netzhaut erhellende Lieht eintritt, wobei die Netzhaut durch die   Okular      12    und 13 beobachtet   wird.   



     Wenn    das zu untersuchende Auge nicht   nor-    malsichtig ist, sondern einen   Brechungsfehler    aufweist, so   kann    mittels   Vabl    der   passenden    Linse durch Drehen der Linsenseheibe 10 dieser Brechungsfehler korrigiert werden, wodurch auf der das Fadenkreuz   tragende    Platte ein scharfes Bild entsteht.   Ansehliessend    wird mittels des Zeigfingers der Hebel 17 be    wegt      und    dadurch der Spiegel 15 in die umgeklappte Stellung gebracht.

   Dadurch wird das Liehtstrahlbündel   durch    die Hauptlinse auf dem Film ein Bild abbilden, und zu gleieher Zeit wird mittels der   Blitzlichtlampe      1.    ein Blitz erzeugt, welcher den Film exponiert.



     WN'enn    eine elektronische Xenonblitzlichtlampe als Lichtquelle verwendet wird, so ist ein Auswechseln der Lampe nach jeder   Filmaufnahme    nicht nötig, denn mit einer solchen Lampe können mehrere Bilder aufgenommen werden.



   Durch den Gebrauch von Farbenfilmen können für   Kliniken    wertvolle Photographien des Fundus hergestellt werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Augenfundus-Handkamera, dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Aufnahme von Photographien eine Blitzlichtlampe und zum Beobachten eine elektrisehe Kleinlainpe aufweist, welch letztere der Beleuchtlmg des Augenfundus dient und dass eine Linse mit einer Brennweite von annähernd 0,5 bis 5,0 cm als Hauptlinse gegenüber dem zn untersuchenden Fundus so angeordnet ist, dass das Fundusbild auf einem Film von einer Breite von annähernd 8 bis annähernd 16 mm festgehalten werden kann.
    UNTERÄNSPRÜCHE 1. Kamera gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen umklappbaren Spiegel aufweist, zum Zwecke, ein durch die Hauptlinse durehtretendcs Lichtstrahl- bündel wahlweise zur Beobachtung oder zur Filmaufnahme zu verwenden.
    2. Kamera gemäss Patentansprueh und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass der umklappbare Spiegel bei Beobachtung den Filmraum abschliesst und das Lichtstrahlbündel die Beobachtungslinsen freigibt und bei Umklappung um 450 das Lichtstrahlbün- del dem Film zuführt.
    3. Kamera gemäss Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein auf der optischen Achse der Hauptlinse gelegenes Fadenkreuz aufweist, welches sich in der gleichen Brennweitedistanz wie der Film befindet.
    4. Kamera gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel aufweist, durch welche nach erfolgtem Umklappen des Spiegels ein Blitzliehtstromkreis selbsttätig geschlossen wird.
CH333239D 1954-08-27 1955-08-16 Augenfundus-Handkamera CH333239A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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JP333239X 1954-08-27

Publications (1)

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CH333239A true CH333239A (de) 1958-10-15

Family

ID=12383353

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CH333239D CH333239A (de) 1954-08-27 1955-08-16 Augenfundus-Handkamera

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