CH330239A - Maschinenaggregat mit einer angetriebenen Maschine und einer damit gekuppelten Vorrichtung - Google Patents

Maschinenaggregat mit einer angetriebenen Maschine und einer damit gekuppelten Vorrichtung

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CH330239A
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CH
Switzerland
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machine
foundation
projections
drive device
shaft
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Application number
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English (en)
Inventor
G Smith Jan
Norberg Georg
Original Assignee
Asea Ab
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/116Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


      Maschinenaggregat        mit        einer    angetriebenen     Maschine        und        einer        damit    gekuppelten       Vorrichtung       Bei der festen Zusammenkupplung zweier  Maschinen, zum Beispiel einer angetriebenen  Maschine mit ihrem Antriebsmotor oder     An-          triebs-Zahnradgetriebe    mittels einer Flansch  kupplung zwischen den Wellen der beiden  Maschinen,     wird    bisher bei der Montage     ge-          wölniiicli    so verfahren,

       da.ss    die eine Maschine,  zum Beispiel das Getriebe oder der Antriebs  motor, zuerst so gestützt wird, dass ihre Welle  mit der andern Maschinenwelle in Linie       konnnt,    wonach die     Flanschkupplung    ange  zogen wird.

       rin    solcher Zusammenbau von  Maschinen setzt aber voraus,     dass    das     Funda-          inent        der        Maschinen    stabil und     unveränder-          licli        bleibt    und dass keine Biegeveränderun  gen in den Wellen vorkommen, denn im an  dern Falle können vollständig undefinierbare  Kräfte im Gehäuse oder in den Lagern der       lVlaschine    auftreten.  



  Uni diese unberechenbaren     Beanspruehtin-          gen    zu     vermeiden,    hat man zum Beispiel beim  Antrieb von Zementmühlen das Getriebe flie  gend auf der Welle der Mühle angeordnet, wo  bei man noch, um die Biegebeanspruchungen  in der     hlühlenwelle        bzw.    in der ausgehenden       Welle    des Getriebes zu vermeiden, das Ge  triebe durch kräftige Federn gestützt hat,  die den grössten Teil des Gewichtes des Ge  triebes sowie die     Reaktionskraft    des Momen  tes aufgenommen haben.

      Eine solche federnde Anordnung des Ge  triebes bzw.     Antriebsaggregates    ist eine gute  Lösung in dem Fall, dass man mit     beträcIlt-          lichen    Verschiebungen in den Fundamenten  der Maschinen rechnen muss oder mit Form  veränderungen in der Welle der angetrie  benen Maschine; sie ist aber in den meisten  Fällen     zti    kostspielig und kompliziert.

   Die  vorliegende Erfindung betrifft ein Maschinen  aggregat mit einer angetriebenen Maschine  und einer damit gekuppelten Antriebsvorrich  tung, um     unzulässige    und unberechenbare  Beanspruchungen in den Maschinen zu ver  meiden, welche Beanspruchungen entweder  durch kleinere Verschiebungen in den Funda  menten oder durch Formveränderung der  angetriebenen Welle auf Grund von Wärme  spannungen oder mechanischer Belastung ent  stehen können.  



  Nach der Erfindung werden solche unzu  lässige     Beanspriiehungen    dadurch vermieden,  dass die Antriebsvorrichtung auf der Welle  der angetriebenen Maschine fliegend ange  bracht und zwischen der Antriebsvorrichtung  und ihrem Fundament ein     Spielraum    vorge  sehen ist, welches Fundament zur Aufgabe  hat, das Reaktionsmoment der Antriebsvor  richtung aufzunehmen. .  



  Die     Erfindung    ist besonders verwendbar  beim Antrieb von     Grubenfördermaschinen,     die von einem elektrischen Motor über ein      Zahnradgetriebe angetrieben werden, in wel  cher Anordnung eine     ausgehende    Weile des       Getriebes        mit        der     der För  dermaschine mittels einer festen     Flanschkupp-          lung    verbunden wird, wobei das Getriebe  fundament, das     zweckmässigerweise    aus     zwei     Böcken besteht, in der einen oder andern  Weise so     justiert    wird,

   dass ein unbedeuten  der 'Spielraum zwischen dem Fundament     bzw.     den     F'undamentböcken    und auf dem Getriebe  gehäuse angebrachten, zur Übertragung des       Reaktionsmomentes    vorgesehenen Vorsprün  gen entsteht. Diese Justierung erfolgt zweck  mässigerweise durch Einlegen von Zwischen  lagen zwischen die genannten Vorsprünge und  das Fundament bzw. die Böcke. Die, Vor  sprünge auf dem Getriebegehäuse werden in  der Wellenrichtung des Aggregates verhält  nismässig schmal gemacht, wodurch Span  nungen in dem Antriebsgetriebe bei Verän  derungen in dem     F'und'ament    vermieden wer  den.

   Ferner wird das Getriebegehäuse zum  Beispiel an den     Fundamentböcken    mit Vorteil  durch Bolzen gesichert, welche Bolzen mit  einem gewissen Spielraum freigehend durch  die genannten Vorsprünge des Getriebege  häuses durchgehen. Diese Bolzen werden nicht  stärker angezogen, als     d'ass    das Getriebe  gehäuse sich im Verhältnis zu den Böcken  gewissermassen frei bewegen kann. Das Ge  triebe wird     zweckmässigerweise    von einem       elektrischen    Motor angetrieben, .der mit. der  eingehenden Welle des Getriebes über eine  elektrische Kupplung verbunden ist, wodurch  der Antriebsmotor mit seinem - Fundament  fest verbunden sein kann. Aber es     ist    auch  denkbar, den Motor am Getriebe fest anzu  flanschen.

   Die letztere Anordnung bedeutet  aber eine grössere Beanspruchung der Welle  der Seilscheiben, weshalb die erste Anordnung  vorzuziehen ist.    Auf der beigefügten Zeichnung ist schema  tisch eine beispielsweise Ausführungsform des  Maschinenaggregates nach der     Erfindung    ge  zeigt. Es bezeichnet 1 die Seilscheibe einer       Grubenfördermaschine,    welche Scheibe an der  Welle ? angebracht ist, die in Lagerböcken 3    und 4 gelagert ist. Die Welle ist, mit einem  Flansch 5 versehen, der mit dem Flansch 6  der ausgehenden Welle 7 eines Getriebes 8  durch Bolzen     verbunden    ist, so     da.ss    letzteres  fliegend auf der Welle 2 angeordnet ist.  Dieses Getriebe wird durch zwei elektrische  Motoren 9 angetrieben, die fest montiert sind.

    Die Wellen dieser Motoren werden über elek  trische Kupplungen<B>10</B> mit. den eingehenden  Wellen 11 des Getriebes verbunden. Das  Getriebegehäuse<B>12</B> ist mit. Vorsprüngen 13  versehen, die in der Richtung der Welle eine  verhältnismässig kleine Ausdehnung haben.  Zwischen diesen Vorsprüngen 13 und den  zur Aufnahme des Reaktionsmomentes des  Getriebes bestimmten     Pundamentböcken    14  für das Getriebe sind     Zwischenlagescheiben     15 angeordnet, die, nachdem das Getriebe 8  auf der Welle     \?.    montiert. ist, so justiert wer  den, dass ein unbedeutender Spielraum zwi  schen den Vorsprüngen 13 und den     Zwischen-          lagesebeiben    15 zurückbleibt.

   Statt den Spiel  raum mit     Zwisehenlagescheiben    15 zu justie  ren, ist es gegebenenfalls auch     denkbar,    die       Funda.mentböcke    14 oder Vorsprünge 13 mit  verstellbaren     Justierschrauben    zu versehen.  Ferner ist das Getriebegehäuse im Verhält  nis zu den     Pundamentböcken        mittels    Bolzen  16 gesichert, welche Bolzen durch die ge  nannten Vorsprünge mit einem     gewissen    Spiel  raum durchgehen.

   Diese Bolzen     müssen    nicht  stärker angezogen werden, als     d'ass    der beab  sichtigte Spielraum zwischen den     Vorsprün-    ;  gen 13 und den     Zwischenlagescheiben    15 be  stehen bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschinenaggregat mit, einer angetriebenen Maschine und einer damit gekuppelten An triebsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet., dass die Antriebsvorrichtung auf der Welle der angetriebenen Maschine fliegend ange bracht und dass zwischen der Antriebsvor richtung und ihrem Fundament ein Spielraum vorhanden ist, welches Fundament die Auf gabe hat, das Reaktionsmoment der Antriebs vorrichtung aufzunehmen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschinenaggregat nach Patentanspruch, insbesondere zum Antrieb von Grubenförder- maschinen, die von einem elektrischen Motor über ein Zahnradgetriebe angetrieben wer den, wobei eine ausgehende Welle des Ge triebes mit der Seilseheibenwelle der Förder maschine mittels einer festen Flanschkupp- lung verbunden ist., dadurch gekennzeichnet, class die Antriebsvorrichtung ein Zahnradge triebe ist, unter welschem zwei Fundament böcke angeordnet sind, die eine solche Höhe haben, dass ein Spielraum zwischen der Ober fläche der Böcke und Vorsprüngen auf dem Getriebegehäuse entsteht,
    welche Vorsprünge zur Übertragung des Reaktionsmomentes des Getriebes auf die Böcke vorgesehen sind. 2. Maschinenaggregat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der .Spiel raum zwischen -den Vorsprüngen des Getriebe gehäuses und den Fundamentböcken mittels zwischen den Vorsprüngen und den Böcken eingelegter Zwischenlagescheiben justiert ist. 3.
    Maschinenaggregat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spielraum zwischen den Fundamentböcken und dem Ge triebegehäuse mittels Schrauben justierbar ist.
CH330239D 1954-02-17 1955-02-16 Maschinenaggregat mit einer angetriebenen Maschine und einer damit gekuppelten Vorrichtung CH330239A (de)

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CH330239D CH330239A (de) 1954-02-17 1955-02-16 Maschinenaggregat mit einer angetriebenen Maschine und einer damit gekuppelten Vorrichtung

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