CH323751A - Transistor - Google Patents

Transistor

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CH323751A
CH323751A CH323751DA CH323751A CH 323751 A CH323751 A CH 323751A CH 323751D A CH323751D A CH 323751DA CH 323751 A CH323751 A CH 323751A
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CH
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electrodes
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Inventor
Wilhelmus Jochems Pie Johannes
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Philips Nv
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    • H10P95/50
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass

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  • Bipolar Transistors (AREA)

Description


  Transistor    Die     Erfindung    bezieht sich auf einen  Transistor, der aus einem halbleitenden Kör  per besteht, an dem eine als Basiselektrode  wirkende und mindestens zwei andere Elek  troden befestigt sind, das heisst, mindestens  eine     Emitterelektrode    und eine Kollektor  elektrode. Zwischen dem     Halbleiterkörper     und den     Emitter-    und     Kollektorelektroden          liegen    gleichrichtende Grenzschichten. Der  Körper ist zumeist ein Einkristall.  



  Es ist bekannt, dass wenn eine     Emitter-          elektrode    und die Basiselektrode in einen  Stromkreis aufgenommen werden, eine Ände  rung des Stromes     I,    in diesem Kreis eine  Änderung des Stromes     I,    in einem zweiten  Kreis, in den die Basiselektrode und eine       Kollektorelektrode    aufgenommen sind, her  beiführt.  



  Das Verhältnis dieser Änderungen bei       konstanter    Spannung     E,    an der Kollektor  elektrode ist der     Stromi        erstärkungsgrad     d = der so gross wie möglich sein soll.  



  Die
EMI0001.0016  
   Erfindung     bezweckt,    den     Stromver-          stärkungsgrad    insbesondere bei grossen Wer  tetl     voll        I,    und     I,    zu steigern, und fusst auf  der Erkenntnis, dass unter Umständen ein  beträchtlicher Teil des der     Emitterelektrode     zugeführten Stromes zur Basiselektrode ab  fliessen und infolgedessen nicht zum Beein  fIussen des     Kollektorstromes    beitragen kann;  sie schafft Mittel, um diesen Verlust. zu ver  ringern.

      Auch kann eine Verringerung des soge  nannten Ruhestromes im     Kollektorkreis    er  halten werden, das heisst des     Kollektorstromes     bei einem     Emitterstrom    gleich Null und bei  konstanter     Kollektorspannung.     



  Gemäss<B>-</B>der Erfindung befindet sich im  halbleitenden Körper mindestens ein mit  Isoliermaterial erfüllter Raumteil, der     wenig-          si        ens    teilweise an eine der Elektroden grenzt.  



  Solch ein isolierender     Raumteil    zwingt den  Strom, einen bestimmten Weg zu wählen und  verkleinert den nicht nützlich wirksamen Teil  dieser     Emitterelektrode    oder     Kollektorelek-          trode.     



  Ein solcher isolierender Ratenteil besteht  zweckmässig aus einer     Ausnehmung    im halb  leitenden Körper, z. B. aus einer Bohrung  oder einer Nute.  



  Die     Emitterelektrode    oder     Kollektorelek-          trode    werden vorzugsweise durch das Auf  schmelzen bestimmter Metalle auf den halb  leitenden Körper hergestellt, wobei das Metall  teilweise in den halbleitenden Körper hinein  diffundiert. Bei solchen Elektroden, die eine       verhältnismässig    grosse Oberfläche haben, gibt  es nämlich vielfach Teile, die nicht zur Nutz  wirkung des Transistors beitragen.  



  Die     Erfindung    ist insbesondere von Be  deutung für Transistoren von verhältnis  mässig grossen Leistungen, deren     Emitter-          elektroden        und.Kollektorelektroden    eine grosse  Oberfläche haben und z. B. in an sich be-      kannten Weise abwechselnd nebeneinander  liegen.  



  Die     Erfindung    wird nachstehend an Hand  einiger in der beiliegenden Zeichnung darge  stellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.  In dieser Zeichnung zeigt       Fig.    1 einen Schnitt durch einen Transi  stor mit einer     Emitterelektrode    und einer       Kollektorelektrode,          Fig.    2 einen Schnitt durch einen Tran  sistor mit einer Anzahl von solchen     Emitter-          elektroden    und     Kollektorelektroden,          Fig.    3 und 5 schaubildliche Darstellungen  eines halbleitenden Körpers und       Fig.    4,

   6 und 7 Schnitte von mit den  Körpern nach den     Fig.    3 und 5 hergestellten  Transistoren.  



  Der Transistor nach     Fig.    1 besteht aus  einem halbleitenden     Körper    1, der z. B. aus  einem Einkristall von     n-leitendem    Germa  nium besteht, der an einer Basiselektrode 2  festgelötet ist. An diesem Körper sind eine       Emitterelektrode    3 und eine     Kollektorelek-          t.rode    4 befestigt, die beide aus aufgeschmol  zenem     Indium    bestehen können. Der Germa  nium wird hierdurch örtlich in     p-Germaniiun     umgewandelt, wie bei 5 kreuzweise schraf  fiert dargestellt. Zwischen den beiden Ger  maniuma.rten befinden sich Grenzschichten.

    Unterhalb der     Emitterelektrode    3 ist ein  isolierender Raumteil in     Form    einer     Ausneh-          mung    6 vorgesehen. Hierdurch wird ein Teil  7 der Oberfläche der     Emitterelektrode    3 un  wirksam und durch die verbleibende aktive  Oberfläche die     K        ollektorelektrode    4 verhält  nismässig     stärker    beeinflusst.

   Ein Teil der Be  rührungsfläche der     Emitterelektrode    und des  halbleitenden Körpers, der in der Zeichnung  links von der     Ausnehmung    6 liegt-, wird aber  noch dazu Veranlassung geben, dass ein Teil  des     Emitterstromes    nahezu keinen Einfluss  auf die     Kollektorelektrode    ausübt.  



  Noch günstiger ist es daher, Isolierteile  unterhalb einer     Emitterelektrode    anzubrin  gen, die sich zwischen zwei     Kollektorelek-          troden    befindet.  



       Fig.        \?    zeigt einen Transistor, der mit zwei       Emitter        elektroden    3 und drei Kollektorelek-    trollen 4 ausgestattet ist. Unterhalb einer  jeden     Emitterelektrode    und     Kollek'torelek-          t.rode    ist eine     Ausnehmung    6 vorgesehen, so  dass alle Oberflächenteile der     Emitterelektro-          den,    die mit dem halbleitenden Körper in Be  rührung stehen, einer     Kollektorelektrode    zu  gewandt sind, und der die (parallel zu schal  tenden)

       Emitterelektroden    durchfliessende  Strom einen     verhältnismässig    starken Einfluss  auf den die (ebenfalls parallel zu schalten  den)     Kollektorelektroden    durchfliessenden  Strom auszuüben vermag. Auch sind die wirk  samen Oberflächen der     Kollektorelektroden     im wesentlichen den     Emitterelektroden    zuge  wandt, so dass ein direkter Stromweg von den       Kollektorelektroden    zur Basiselektrode weit  gehend vermieden ist, wodurch der     Kollektor-          r        uhestrom    verringert wird.  



  Die Form des mit. Isoliermaterial     versehe-          nen    Raumes wird zum Teil von den Eigen  schaften des halbleitenden     Materials    abhän  gen. Besteht dieses aus Germanium, so ist es  z. B. durch Sägen oder Bohren     bearbeitbar.     



  Durch Sägen kann man in der von der  Basiselektrode abgewandten Oberfläche des  halbleitenden Körpers eine Anzahl parallele  Nuten 8 entsprechend     Fig.    3 anbringen. Auf  die offene Seite dieser Rillen werden läng  liche     Indiumstreifen    9 gelegt. Dieses Metall       wird    durch Erhitzen mit dem Germanium zu  sammenfliessen und zum Teil in dieses hinein  diffundieren     (Fig.        .I).    Um zu verhüten, dass  das     Indium    die Rillen völlig füllt, kann der  Boden dieser Rillen mit Isolierstoff, z. B.       SiO2,    bedeckt werden.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    5  bis 7 sind in einem flachen halbleitenden  Körper 10 eine Anzahl Öffnungen 11 gebohrt  (     Fig.    5). Diese erstrecken sich bis zur Basis  elektrode 2, entsprechend     Fig.    6, oder durch  setzen diese Basiselektrode entsprechend       Fig.    7. In jeder Öffnung ist ein     Indiumtrop-          fen    eingeschmolzen, und die Tropfen können  abwechselnd als     Emitterelektrode    bzw.     Kollek-          torelektrode    geschaltet werden.  



  Wenn der Transistor nach dem Aufschmel  zen der Elektroden geätzt werden muss, ge  bührt jenen Bauanordnungen der Vorzug, bei      denen Bohrungen vorgesehen sind, die sich  wie im Fall von     Fig.    7 bis zur Aussenfläche  des Körpers erstrecken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Transistor, der aus einem halbleitenden Körper besteht, und der mit einer Basis-, einer Emitter- und einer Kollektorelektrode ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Körper mindestens ein mit Isoliermaterial er füllter Raumteil vorgesehen ist, der minde stens teilweise an eine der Elektroden grenzt. UIXTERANSPRÜCHE 1. Transistor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der isolierende Raumteil eine Ausnehmung im Körper ist.. 2. Transistor nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung eine Bohrung ist. 3.
    Transistor nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung eine Nute ist. 4. Transistor nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Bohrung sich bis zur Aussenoberfläche des Körpers er streckt. 5. Transistor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der mit Isolier material erfüllte Raumteil sich unterhalb einer Emitterelektrode befindet, die zwischen zwei Kollektorelektroden liegt. 6. Transistor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit Isoliermaterial erfüllte Raumteile sich unterhalb einer An zahl von Emitterelektroden und Kollektor elektroden befinden, die abwechselnd neben einander liegen. 7.
    Transistor nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Emitterelek- troden und die Kollektorelektroden eine lang gestreckte Form haben.
CH323751D 1953-05-01 1954-04-29 Transistor CH323751A (de)

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CH323751A true CH323751A (de) 1957-08-15

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