CH319214A - Einrichtung zur Durchführung von Mitreissdestillationen - Google Patents

Einrichtung zur Durchführung von Mitreissdestillationen

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CH319214A
CH319214A CH319214DA CH319214A CH 319214 A CH319214 A CH 319214A CH 319214D A CH319214D A CH 319214DA CH 319214 A CH319214 A CH 319214A
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CH
Switzerland
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hollow body
liquid
steam
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stirrer
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Application number
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Inventor
Eduard Dr Moergeli
Original Assignee
Ciba Geigy
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Publication date
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH319214A publication Critical patent/CH319214A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


  



  Einrichtung zur Durchführung von Mitreissdestillationen
Bei der Aufarbeitung chemischer Reaktionsgemische wird in gewissen Fällen von der Mitreissdestillation Gebrauch gemacht, d.   11. von    einer   De,. stillation,    bei der   durez    Einführen von Dampf in.   d. ie Destillations-    flüssigkeit gewisse Bestandteile der letzteren mitgerissen werden. In der überweigendern Mehrzahl der Fälle wird diese Destillation als Wasserdampfdestillation durchgeführt, wobei der   Wasserdanlpf alls    der   zu destillierentlen    Flüssigkeit flüchtige, organische Substanzen   miireissi    ; diese können dann im   Distillat    in passender Weise aufgebangen werden.



   Bestehende Apparaturen haben fiir viele zu behandelnde Materialien einen zur aufge  wendeten DamPfmenäe    sehr geringen Nutzeffet. Dies ist vor   allem dann,    der Fall, wenn die vom Lösungsmittel zu befreienden Materialien während der Destillation zur   Bil : dnng    von Klumpen neigen und dadurch lösungsmittel einschliessen. Durch die vorliegende Einrichtung wird nun auch in   solehen Fällen    ein günstiger Nutzeffekt erzielt.

   Die Einrichtung gemäss vorliegender Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der die mit Dampf zu behandelnde Flüssigkeit enthaltenden Raum   dnreh einen    oben und unten offenen Hohlkörper in einen innern und einen damit kommunizierenden äussern Teil getrennt ist,   daPD      ICerner Wlittel    vorhanden sind, durch welche der Dampf am untern Ende des Hohlkörpers in   letzteren einoeblasen    wird,   so dass    der   Dampf    eine   Zirkttlation    der im Innern des Hohlkörpers von unten nach oben und ausserhalb desselben   van,    oben nach unten, hervorruft, und dass schliesslcih im Bereiche   d,

   es Hohlkbrpers    ein mit   Sehneiden ver ehener    Rührer angebracht ist.



   Im einfachsten Fall   kann gemäss einer    Ansführungsform der   Einrichtung nach    vor  liegender Erfindung    in einem passend   gewähl-    ten Destilliergefäss ein einziger, z. B.   hall-    zylindrischer Hohlkörper angebracht sein. Die Dampfzuführungsleitung kann in an sich beliebiger Weise, zweckmässig von   ben mach      unten    so in den Hohlzylinder eingeführt werden, dass die   im untern    Teil   des Zylinders be-    findliche Dampfaustrittsöffnung nach oben   geriehtet ist und    daher   eine Strömung    der Flüssigkeit im   Zylinder von lmten naeh    oben herbeiführt.

   Die   FlüssigkeitNsoberfläehe    im   Destilliergefäss    wird   zweekmässig    so gewählt, dass die   Flüssigkeit über    das   obère    Ende des Hohlzylinders nach aussen strömen und im äussern Teil des Destilliergefäes nach unten absinken kann.



   Der weiterhin für die Einrichtung benötigte Rührer kann vorzugsweise in unmittelbarer nähe des untern Endes des Hohlkörpers sich befinden. Durch passende Formgebung der Rührarme oder Rührschaufeln kann   ge-    wünschtenfalls die durch den Dampf herbeigefüjhrte, aufsteigende Flüssigkeitsbewegung im Innern des Hohlkörpers noch untenstützt   werden. Für    die vorliegende Einrichtung wichtig ist aber die Ausstattung des Rührers, der mit Schneiden venschen ist, die geeignet sind, allfällige klumpige Zusammenballungen   d-Lirch    ihre Schneidewirkung zu zerkleinern.



  Aus dem angegebenen Grunde ist es auch   zweekmässig,    einen   relativ hoehtourigen Rüh-    rer   vorzllsehen,    der diese Schneidwirkung auch unter   ungünstigen Umständen sieher hervor-    bringt.



   Da   durci    die   vorliegende Erfindung    eine   Zirkulation der    zu   dest. illierenden Flwssigkeit,    aufsteigend im innern Teil des Hohlkörpers   -Lind    abfallend im äussern Teil des Gefässes,   hervorgebraeht werden 60u, kann    es   week-      mässig sein,    im Destillationsgefäss, z.

   B. anschliessend an die äussere Wand des Hohlkör  pers, Leitsehaufeln anzublingen,    die diese Zirkulation begünstigen und regulieren und   wel-    che die Wirkung haben, dass möglichst die gesamte menge der Flüssigkeit mit den   dalin    enthaltenen Zusammenballungen in unmittelbare Nähe des mit   Sehneiden versehenen Rüh-    rers geleitet wird.



   Um zu verhindern, dass sich im Innern des Hohlkörpers Zusammenballungen bilden, die mit der Zeit den ganzen Innenraum oder einen   Teil desselben verstopfen,    kann es in vielen Fällen zweckmässig sein, Rührer mit oder ohne   sehneideartig geformten Elementen    innerhalb des hohlkörpers anzubringen. Ein solcher Rührer kann die hauptfunktion der Vert, eilung übernehmen oder   vorzuglsweise    zu  sammen mit einem unter dem Hohlkörper    an  gebraehten grösseren Rührer    eine zusätzliche Zerkleinerungsfunktion ausüben.



   In allen Fällen ist es zweckmässig, durch passende Formgebung des Gefässes oder   dureh    einen separaten, den Flüssigkeitskreislauf   nieht störenden Deekel über    dem Hohlkörper zu verhindern, dass durch einen starken Dampfstrom oder bei   anderweitig sieh stark    ausbildender Zirkulation feste Bestandteile aus dem Flüssigkeitstrom herausgeschleudert werden und sich dadurch der weiteren Destillation entziehen.



   Die beiliegende Zeichnung erläutert die vorleigende Erfindung. Sie stellt, teilweise   iin Schnitt,    einen Aufriss einer beispielsweisen Ausführungsform einer Destilliervorrichtung gemäss vorliegender Erfindung dar.



   In der Zeichnung bedeutet 1 das Destilliergefäss mit dem aufgeschraubten Deckel 2. Dieser Deckel trägt ein   Lager mit Stopfbüehse    3   für die Rührerwelle    7 und das Ampfeinleitungsrohr 4 sowie das Ableitungsrohr 13.   Da8      Ende    5   des Dampteinleitlmgsrohres    ist   nacii    oben   geriehtet und    befindet sich im innern Teil des Hohlkörpers 9, der hier als oben und   -Linten    offener Hohlzylinder gestaltet ist. In passendem Abstand vom obern Ende des Hohl  zylinders    9   zist.    ein schirmförmiger Deckel 6, mit dem Dampfeinleitungsrohr fest verbunden,   an,-ebracht.   



   Die   Riihrerwelle    7   trägt einerseits    kleine Rührelemente 8 im Innern des Hohlkörpers 9 und anderseits mit Schneiden versehene Rührer   12 unterhal-b    des Hohlzylinders 9. An der Aussenseite des Hohlzylinders 9   silid    Leitschaufeln 10 angebracht, deren Enden 11 sich   his unter das untere Ende    des   Hohlzvlinders    erstrecken und dank   ihrer gesehweiften    Form das absteigende Destillationsgut in unmittelbare   Nähe dter mit Sehneiden versehenen Rüh-    rer 12 leiten.



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung beruht dadrauf, dass durch den bei 5 austreten  den Dampí gegebenenlalls    im Zusammenwirken mit dem raschaufenden Rührer 12 die gesamte Flüssigkeit im Sinne   der eingezeiehne-      ten Pfeille    in   Zirkulation versetzt    wird. Allfällig sich bildende Zusammenballungen werden durch die Schneiden des   Rührers 12    zerkleinert und durch die Rührelemente 8 am Verstopfen des   Holllzylinders    verhindert.



     Dureh den Deekel    6 wird vermieden, dass herausgeschleuderte Anteile des   Destillations-      putes    in das Ableitungsrohr 13 gelangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Durchfüûhrung von Mitreissdestillatione, insbesondere Wasserdampfdestillationen, dadurch gekennzeichnet, dass der die mit Dampf zu behandelnde flüssigkeit enthaltende Raum durch einen oben uild unten offenen Hohlkörper in einen innern -Luld einen da-mit kommunisierenden äussern Teil getrennt ist, dass ferner Mittel vorhanden sind, dtxrch welche der Dampf am untern Ende des Hohlkörpers in letsteren eingeblasen wird, sa dans der Dampf eine Zirliulation der Flüssigkeit, im Innern des Hohlkörpers von unten nach oben und auflerhalb desselben von oben nach unten, hervorruft,
    und dass ausser- deiii im Bereiche dieser Zirkulation ein mit Schneiden versehener Rilhrer angebracht ist.
    UNTERANSPRÜCIIE 1. Einrichtung gemäss Patyentanspruch, da dureh gekennzeichnet, da-ss ein Rührer im Innern des Hohlkörpers angebracht ist.
    2. Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rührvorrich tun-, sowohl unterhalb des Hohlkörpers als auch in seinem Innern angebracht iet.
    3. Einrichtung gemäss Patentanspruch und ETnteranepruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Aulenseiten des Hohlkörpers Leitschaufeln angebracht sind, die die herabströ mende Flüssigkeit sowie die darin enthaltenen Feststoffe in unmittelbare Nähe des lmterhalb des hohlkörpers befindlichen rührers leiten.
    4. Einrichtung gemäss Patentanspruch, ge- kennzeichnet dureh einle solehe Anordnung der Bestandeteile, dass eine Zirkulation der Flüssigkeit erleichtert wird.
CH319214D 1953-05-21 1953-05-21 Einrichtung zur Durchführung von Mitreissdestillationen CH319214A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3232715A (en) * 1962-09-06 1966-02-01 Glanzstoff Ag Apparatus for the production of polyamides

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3232715A (en) * 1962-09-06 1966-02-01 Glanzstoff Ag Apparatus for the production of polyamides

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