CH313800A - Verfahren und Vorrichtung zur Verstärkung der Verstellkraft der Zeiger von Instrumenten mit kleiner Eigenverstellkraft - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verstärkung der Verstellkraft der Zeiger von Instrumenten mit kleiner Eigenverstellkraft

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CH313800A
CH313800A CH313800DA CH313800A CH 313800 A CH313800 A CH 313800A CH 313800D A CH313800D A CH 313800DA CH 313800 A CH313800 A CH 313800A
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Guenter Dipl Ing Schuckmann
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Rota Kg
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/06Indicating or recording devices

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Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zur Verstärkung der Verstellkraft der Zeiger von Instrumenten mit kleiner Eigenverstellkraft
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verstärkung der Verstellkraft der Zeiger von Instrumenten mit kleiner   Eigenverstellbraft,    insbesondere Strömungsmengenmessern mit magnetischer   Aber-    tragung des   Anzeigewertes.   



   Zeigerinstrumente der versehiedensten Art werden heute vielfach zur Ferngebung von Messwerten oder als Geber für Regelanlagen verwendet. Diese Verwendungsmöglichkeit bedingt aber, dass ein gewisses minimales Drehmoment zur Verfügung steht, um zum min desten den Reibungswiderstand eines   elektri-    schen   Gleitwiderstandes    oder dergleichen zu überwinden. Diese Voraussetzung ist aber vielfach und besonders in   solehen    Fällen, in denen der Zeiger   magnetiseh    mit dem eigentlichen Messwertgeber gekuppelt ist, nicht in ausrei  chendem    Masse gegeben.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung, wonach von einem Zeiger mit an sich geringer Verstellkraft, ohne dass diesem eine Arbeit zugemutet wird, indirekt eine beliebig grosse Arbeit zur Wiedergabe der Anzeige abgenommen werden kann.



   Zu diesem Zweeke wird der Zeiger in regelmässigen Intervallen kurzzeitig in seiner Dreh  moglichkeit    um seine Achse gehemmt und durch entsprechende Stellglieder ein Arbeitsoder   Krafthebel    in ein bestimmtes Stellungsverhältnis zu dem festgelegten Zeiger gebracht, z. B. parallel zu diesem gestellt. Das Mass der Hemmung des Zeigers in der Drehung um seine Achse gibt die Grenze für die Grosse der an dem   Arbeitshebel    einleitbaren Verstellkraft. Da z.

   B. durc Aufdrücken eines entsprechend geformten Bügels auf eine feste, gegebenenfalls gezahnte, Unterlage der Widerstand des Zeigers gegen Verstellung praktisch beliebig gesteigert werden kann, können also zur Abtastung auch praktisch beliebig hohe Kräfte am Krafthebel angelegt   undvon.    diesem abgenommen werden, ohne dass hierdurch, da das Bremsen des   Zeigers nur kurzfristig    erfolgt, in der übrigen Zeit der Zeiger in seiner   Einstellung    behindert würde. Die zeitliche Folge des   Festlegens des    Zeigers und des Beistellens des Krafthebels kann je nach den Gegebenheiten und Erfordernissen geändert werden.

   Die beschriebene Einrichtung gibt ausserdem die Möglichkeit, von   Instru-    menten mit   nichtllinearer    Skaleneinstellung durch entsprechende Ausbildung der   kinemati-    schen Kupplung zwisehen Zeiger und Krafthebel, die Bewegung des   Krafthebels    in linearen Winkelaussehlägen verlaufen zu lassen   (Kurvenausgleich).   



   An Hand der   beifolgenden    Zeichnung soll ein   Ausfuhrungsbeispiei)    der   erfindungsgemä-     ssen Vorrichtung sowie das Verfahren näher erläutert werden.



   Fig.   1    zeigt schematisch im senkrechten Schnitt eine   Vorriehtung    zur Verstärkung der Verstellkraft eines Zeigers imd
Fig.   2    eine entsprechende Aufsicht in sche  ma. tischer Darstellung.   



   In den Abbildungen ist 1 der Zeiger, der eine Anzeige mit verhältnismässig geringer Verstellkraft in bekannter Weise ergibt. Oberhalb des Zeigers 1 ist der Fallbügel 2 angeordnet, welcher periodisch auf das Zeigerende   einwirkt und dasselbe auf    einer Unterlage 3 festlegt.



   In den Achsen 5 sind drehbar zwei   Stell-    glieder 4 angeordnet, die in   Buhelage    in   Ab-    stand den Zeiger   1    umfassen. Unterhalb des Zeigers   1    ist ein   Schleppzeiger    6 koaxial an der Achse 7 angeordnet.



   Die Stellglieder 4 umfassen mit ihren Endstüeken 8 sowohl das verbreiterte Ende 9 des   Grundzeigers 1    als auch den Schleppzeiger 6.



  Die Stellstücke 4   befinden sieh    in Ruhelage in einem Abstand von beiden Zeigern.



   In gewissen bestimmten Zeitabständen wirkt der   Fallbügel    2 auf das Ende des Zei  gers l ein und sperrt    denselben. In dieser Sperrlage werden die Stellglieder 4 gegen den verbreiterten Teil 9 des Zeigers 1 angedrückt, wobei der   Schleppzeiger    6 gleichzeitig mitgenommen und parallel zum Zeiger   1    gestellt, also mit grösserer   Kraft nachgeiührt    wird.



   Die Antriebskraft der Stellglieder 4 ist so bemessen, dass die Bewegung an dem Widerstand des gesperrten   Grundzeigers    seine Be  grenzung    findet. Die entsprechende Kraft wird auch auf den   Sehleppzeiger    6 übertragen, so dass sie zur Weitergabe der Anzeige in einer beliebigen Art verwendet werden kann.



   Der Antrieb der Stellglieder 4 kann auch unter Einschaltung von entsprechend   abge-    stimmten Federn oder dergleichen erfolgen.



   Naeh Ausführung der   Nachstellbewegung    kehren die Stellglieder 4 wieder in ihre   Ruhe-    lage zurüek, während der Schleppzeiger 6 in seiner   Anzeigestellumg    verbleibt, welche bei dem nächsten Vorgang wieder entsprechend geändert wird.



   Sofern der Schleppzeiger und der Grundzeiger den gleichen Drehpunkt haben, werden    gleiche Ausschlagwinkel übertragen. Durch      Versebiebung    des Drehpunktes der beiden Zeiger zueinander in Längsrichtung kann einmal der   Aussehlag va. riiert werden, während    bei einer Querverschiebung der Drehpunkte die Charakteristik verändert wird. Es ist auf diese Weise möglieh, den Anzeigewert des Sehlepp-oder   Sekundärzeigers    in einem   vor-       ausbestimmten gesetzmässigen Verhältnis zu    dem   Aussehlag      des Grundzeigers einzustellen.   



   Diese kinematische Kupplung von Grundzeiger und dem   kraftabgebenden      Schleppzeiger    oder Krafthebel kann natürlich auch in beliebiger anderer Weise   noeh    erzielt werden.



   Wesentlich ist bei allen diesen   Ausführun-    gen der grundsätzliche Gedanke, dass eine zu  sätzliche    Kraft in ihrer Bewegung, durch den Ausschlag eines Grundzeigers mit geringer Verstellkraft, gesteuert wird, wobei eben clie Steuerung gleich oder unter bestimmten Gesetzen erfolgt.



   PATENTANSPRTCHE
I. Verfahren zur Verstärkung der Verstellkraft des Zeigers von Instrumenten mit kleiner Eigenverstellkraft, insbesondere von   Strö-      mungsmengenmessern    mit magnetischer Uber  tragung    des   Anzeigewertes,    dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger des   Anzeigeinstru-    mentes in regelmässigen Abständen kurzzeitig in seiner jeweiligen Stellung   festgeha. lten wird    und ein angetriebener   Krafthebel    in eine gesetzmässig bestimmte Lage für die Wiedergabe der Anzeige zu dem festgelegten Zeiger gebracht wird.

Claims (1)

  1. II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch. I, gekennzeich- net durch eine auf den anzeigenden Grundzeiger einwirkende Sperrvorrichtung und eine in dessen Sperrstellung wirkende Abtastvor- riehtung des festgelegten Grundzeigeraus- schlages, wobei die Sperrvorrichtung wie auch die Abtastvorrichtung durch eine zusät7liehe Kraft, unabhängig von derjenigen des Grundzeigers betätigt werden.
    UNTERANSPBÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die kinematische Kupplung der Abtastung zwischen dem Grund- zeiger und dem Krafthebel auf ein voraus- bestimmtes Verhältnis zwischen Winkelausschlag des Zeigers und Winkelausschlag des Krafthebels eingestellt wird.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Fallbügels zur Sperrung des Zeigers, in Verbindung mit einer die Verschiebung hindernden Auflagefläche für den Grundzeiger.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch einen Fallbügel fiir den Grundzeiger, einen koaxial zu dem Grundzeiger angeordneten Schleppzeiger und angetriebenen Verstellgliedern, welche gegen den gesperrten Grundzeiger und den Schleppzei ger wirken, so dass der Sehleppzeiger als Krafthebel die Anzeigestellung des Grundzeigers einnimmt.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die kinematische Kupplung zwischen dem Grundzeiger und dem Schleppzeiger durch Verschieben ihrer Achs- punkte gegeneinander auf eine bestimmte Charakteristik einstellbar ausgebildet ist.
CH313800D 1952-03-06 1953-03-05 Verfahren und Vorrichtung zur Verstärkung der Verstellkraft der Zeiger von Instrumenten mit kleiner Eigenverstellkraft CH313800A (de)

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