CH313658A - Drehzahlregler mit Beschleunigungsvorrichtung - Google Patents

Drehzahlregler mit Beschleunigungsvorrichtung

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CH313658A
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CH
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nozzle
flywheel body
dependent
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acceleration
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Inventor
Albert Dipl Ing Luethi
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Escher Wyss Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description


  Drehzahlregler     mit    Beschleunigungsvorrichtung    Infolge des     überganges    auf höhere Ar  beitsmitteldrücke einerseits und besserer     Aus-          nützung    der verwendeten Baumaterialien an  derseits ist die spezifische     dynamische    Trägheit  der Läufer von Turboaggregaten in den letz  ten Jahrzehnten ständig kleiner geworden.  Gleichzeitig sind durch     Anschluss    von Speise  wasservorwärmern an die Gehäuse von Dampf  turbinen den Regelvorgang verschlechternde  schädliche Räume geschaffen worden, deren  Wirkung durch Zwischenschaltung von Rück  schlagklappen nur teilweise unterdrückt wer  den konnte.

   Bei     Turbinen    mit separaten Re  gelventaästen entstanden zudem in den Ver  bindungsrohren grössere Räume, da diese  Rohre bei vergrösserter Wandstärke pro Län  geneinheit steifer wurden und daher länger  ausgeführt werden mussten. Auch die allmäh  lich immer höher gewählten     Arbeitsmitteltem-          peraturen    wirkten in gleichem Sinne.  



  Durch die oben angedeutete Entwicklung  sind die Anforderungen an die Drehzahlrege  lung der Turbinen erhöht worden. Der Regel  vorgang hat vermehrte Tendenz, schlecht ge  dämpft zu verlaufen, und bei Abschaltung  grosser Lasten treten leicht zu grosse Über  drehzahlen auf.  



  Man könnte versucht sein, den oben an  geführten     Mängeln.    gleichzeitig durch Einbau  eines Beschleunigungsreglers zu begegnen.  Ein solcher Regler verlangt aber einen viel  genaueren     Antrieb    als ein     gewöhnlicher    Dreh  zahlregler und     bringt    bei Dampfturbinen-    anlagen auch dann noch leicht eine uner  wünschte Unruhe in den Hochdruckkessel  betrieb, von dem besser kleine kurzfristige Lei  stungsschwankungen ferngehalten werden. Es  ist ferner nicht ausser acht zu lassen, dass die  in einem Beschleunigungsregler frei werden  den Impulskräfte, verglichen mit den Impuls  kräften eines Drehzahlreglers, -klein sind und  daher einer zusätzlichen Verstärkung bedür  fen, bevor sie den Drehzahlimpulsen über  lagert werden können.

   Treten bei dieser zu  sätzlichen Verstärkung kleine Fehler auf, so  ist es leicht möglich, dass die Genauigkeit der       Frequenzhaltung    dadurch gestört wird. Sol  che Fehler können sich besonders im Parallel  betrieb mit ,andern Turbinenaggregaten un  angenehm     auswirken.     



  Es ist daher von Vorteil, eine allfällige       Stabilisierungswirkung    nicht über ein auf     Be-          schleunigung    des Läufers empfindliches Or  gan abzuleiten, sondern ein solches Organ nur  bei Abschaltung grösser Lasten, das heisst bei  Überschreitung     einer    gewissen Beschleuni  gungsgrenze, so auf die Steuerung einwirken  zu lassen, dass eine rasche Schliessbewegung  der Regelventile ausgelöst wird, bevor die  Drehzahl     wesentlich    angestiegen ist.  



  Vorrichtungen dieser Art, die von der<B>Ab-</B>  weichung der vom Generator abgegebenen     Lei-          sttuig    von der Leistung des Antriebsdampfes  oder     -gases    in der Turbine abhängen, sind be  kannt.     Andere    bekannte. Vorrichtungen dieser  Art sprechen an,     wenn    die Geschwindigkeit      der     Drehzahlreglermuffe    einen bestimmten  Betrag überschreitet.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein  Drehzahlregler mit Beschleunigungsvorrich  tung, der einen zentral angeordneten Regler  stempel aufweist.     Erfindungsgemäss    ist dieser       Reglerstempel    am     untern    Ende als     Plunger-          kolben    ausgebildet, wobei er an einer Dich  tungsstelle gleitend in einen mit Druckflüs  sigkeit gefüllten Raum eintaucht,

   der im Falle  der     Überschreitung    einer bestimmten     Grenz-          beschleunigung    durch einen koaxial zur Re  glerdrehachse angeordneten     Schwungradkör-          per    zwecks vorübergehender Entlastung des  Stempels auf Abfluss gesteuert wird. Hierbei  fällt der Flüssigkeitsdruck unter der Regler  spindel ab, so dass gleich zu Beginn des Regel  vorganges das Pendel infolge der vorüber  gehenden Entlastung des     Reglerstempels    stär  ker ausschlägt, wodurch das Schliessen der  Steuerung     beschleunigt    wird.  



  Ein Regler dieser Art lässt sich ohne wei  tere     konstruktive        Änderungen    überall an  Stelle gewöhnlicher     Drehzahlregler    einbauen.  Dies ist     insbesondere    dort wichtig, wo ausser  der Drehzahl noch Entnahme- und Misch  drücke geregelt werden müssen     Lind    daher in  folge     räumlicher    Anhäufung der Steuerorgane  im eigentlichen     Regelverstärkungsgetriebe     kein Platz mehr für- zusätzliche Beschleuni  gungsorgane verfügbar ist.  



  Wird der Regler überdies so ausgeführt,  dass bei Regelvorgängen ohne Überschreitung  der     Grenzbeschleunigung    der auf das     Plun-          gerende    des Regelstempels wirkende Flüssig  keitsdruck die     Rückwirkung    der Flüssigkeit  auf das die     Verstärkervorrichtung    steuernde  obere Ende des Stempels eben aufhebt, so ist  es möglich, mit sehr leichten Fliehgewichten  auszukommen.

   Solche     Fliehgewichte    sind dann  so leicht zu beschleunigen, dass die Wirkung  des.     Reglerschwiuigradkörpers    bei     Überschrei-          tung        der     sozusagen ohne  zeitlichen Verzug auftritt.  



  In der Zeichnung ist als Beispiel eine Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.         Fig.1    zeigt dabei einen Schnitt durch den  Regler und     Fig.    2 eine Ansicht des gleichen  Reglers von unten bei weggenommenem Bo  den. Die Drehrichtung des Reglers ist durch  einen Pfeil angegeben.  



  Der auf     Drehzahlschwankungen    empfind  liche Teil des Reglers besteht in bekannter  Weise aus einem in einem Pendelrahmen 1 an  geordneten, um einen Drehzapfen 2 schwin  genden Winkelhebel mit einem annähernd  vertikalen Schenkel 3 und einem annähernd  horizontalen Schenkel 4. Auf dem     Schenkel    3  ist eine Fliehmasse 5     aufgewindet        und    mit  Gegenmutter 6 blockiert. Der annähernd hori  zontale Schenkel 4 des Winkelhebels ist über  einen Bolzen 7 mit einem Stempel 8 gelenkig  verbunden.

   Dieser Stempel ist als     Plungerkol-          ben    ausgebildet und gleitet mit einem     rohr-          förmig    ausgebildeten Unterteil 9 in einer       Diehtun.gshülse    10, deren kugeliger Oberteil in  einem koaxial zur     Reglerdrehachse    angeord  neten     Schwungradkörper    11 abdichtend und  schwenkbar gefasst ist. Der Stempel taucht  dabei in einen zentral im     Schwungradkörper     ausgesparten, mit Drucköl gefüllten Raum 12,  welcher durch eine von unten angeschraubte  Platte 13, die eine horizontal ausmündende  Düse 14 trägt, abgeschlossen ist.

   Die     Müxi-          dungsebene    der Düse 14 steht parallel zur       Drehaxe    des Reglers.  



  Der Stempel 8 weist oben einen Teller 15  auf, gegen den von unten eine vorgespannte  Druckfeder 16 stösst. Die Spannung dieser  Feder kann durch Höher- oder     Tieferschrau-          ben    einer Gewindemutter 17 erhöht oder er  mässigt werden, um so den Regler auf den  richtigen Drehzahlbereich einzustellen.  



  Der Stempel 8 ist innen durchbohrt. Am  obern Ende dieser Bohrung ist eine Blende 18  angebracht, über welche Drucköl von     einer     Folgedüse 19 dem Innern des Stempels und  von hier dem unten im     Schwungradkörper    11  ausgesparten Raum 12 zugeführt wird.  



  Bei     besehleunigungsfreiem    Betrieb oder  nur kleinen     Frequenzschwankungen    ist die  Düse 14 durch eine über sie gespannte Flach  feder 20 verschlossen. Es stellt sich daher  trotz der Blende 18 unter dem Stempel 8, 9      der gleiche Öldruck wie in der Folgedüse 19  ein. Der     Durchmesser    des-     in    den Raum 12 tau  chenden Teils 9 des Stempels ist gleich dem  Innendurchmesser der Folgedüse 19 ausge  führt. Der Stempel 8, 9 ist dabei vom ge  steuerten Öldruck entlastet.  



  Der     Schwungradkörper    11 hat einen nach  oben zentral angeordneten Hals, an dessen  oberem Ende ein     Spurring    21     aufgewindet    ist.  Dieser Ring rollt auf     Kugeln.    22, die in einer  konischen Vertiefung eines zentralen Ge  windezapfens 23 des Pendelrahmens 1 rollen.  Eine weitere Kugelreihe 24 ist an der Wurzel  des     Halses    eingelegt. Der     Schwungradkörper     kann sich daher leicht um die Achse des Hal  ses, die mit der eigenen und überdies mit der  Drehachse des Pendelrahmens zusammenfällt,  drehen.

   Er wird bei beschleunigungsfreiem  Betrieb des Pendels durch ein elastisches  Glied, nämlich eine Druckfeder 25, die bei  jeder     Auslenkung    verdrillt und gleichzeitig  verbogen     wird,        immer    wieder in seine neutrale  Ausgangsstellung zurückgeführt. Der Raum,  in dem sich der     Schwungradkörper    11 bewegt,  ist mit Öl gefüllt, das     schwingungsdämpfend     wirkt. Die Dämpfung wird dadurch verstärkt,  dass der Körper am Umfange mit Längsnuten  26 versehen ist. Der Raum unterhalb der       Düse    14 ist durch     einen    mit Schrauben 27 am  Pendelrahmen 1     befestigten    Boden 28 nach  unten abgeschlossen.

   Die     Schraubenbolzen    tei  len den Lichtraum der Nuten in zwei Hälften.  Führt der Körper Drehschwingungen aus, so  verdrängt er das Öl aus der einen der beiden  Hälften in die andere und umgekehrt, so dass  die Schwingungen sehr rasch     abklingen.     



  Auf der     unter    dem     Schwungradkörper     festgeschraubten Platte 13 ist ein     symmetrisch     zur     Mündungsaxe    der Düse 14 ausgebildeter  Schlitten 29 in Richtung dieser     Axe    verschieb  bar angeordnet, der links durch die Köpfe von  Schrauben 30 und rechts durch einen Dorn  31., der in einen Gewindezapfen 32 eingreift,  gegen die Platte gehalten wird. Der Schlitten  29 ist mit rechtwinklig aufgebogenen, beidsei  tig der Düse 14 angeordneten     Widerlagern    33  ausgebildet, die die Flachfeder 20 gegen die  Mündung der Düse pressen. Die Einrichtung    kann leicht so ausgebildet werden, dass der  Federdruck den Gewindezapfen 32 selbsttätig  gegen Losdrehen sichert.

   Dieser kann nach  Entfernen eines Zapfens 34 von aussen ver  stellt werden. Die     Spannung    der Flachfeder  kann so nach Bedarf eingestellt werden.  



  In den     Pendelrahmen    1 ist ferner von  innen ein     Taststift    35 eingeschraubt. Befindet  sich der     Schwungradkörper    in neutraler Lage,  so bleibt zwischen dem freien Ende des     Tast-          stiftes    und der Flachfeder ein Abstand 36.  



  Der     Pendelrahmen.    ist oben auf einem Zap  fen 37 gelagert und wird unten an einem Zap  fen 38 geführt     und    über einen nicht gezeig  ten Zahnradtrieb von der Kraftmaschine an  getrieben.  



  Über dem Regler ist die     Folgedüse    19  einem gestuften     Verstärkerkolben    39 zugeord  net. Dieser Kolben gleitet in einem Gehäuse 40  auf und ab.     Drucköl    fliesst durch einen Kanal  41 zur Oberseite des Stufenkolbens, tritt durch  eine Bohrung 42 auf die Unterseite dieses  Kolbens und gelangt durch das Innere der  Folgedüse 19 gegen den Stempel B. Am obern  Ende des     Verstärkerkolbens    sind die zu     betäti-          genden    Steuerungsteile     angelenkt.    Diese Teile  sind auf den Figuren nicht gezeigt.  



  Der beschriebene Regler arbeitet wie folgt  Steigt die Frequenz und damit die Drehzahl  des Reglers, so schwingt die Fliehmasse 5  nach aussen und     schwenkt    den bei 2 im Pen  delrahmen 1 gelagerten     Winkelhebel    3, 4 im       Uhrzeigersinne.    Der Stempel 8, 9 gleitet nach       unten    und drückt die Feder 16     zusammen.     Infolge dieser Bewegung wird der zwischen  Folgedüse und     Stempelstirnfläche    vorhandene       Abflussspalt    grösser, der Druck unter dem       Verstärkerkolben    fällt, und dieser Kolben glei  tet unter der Wirkung. der auf der Oberseite  drückenden Öllast nach unten.

   Er kommt erst  zur Ruhe, wenn die Bewegung des Stempels 8,  9     aufgehört    hat und der Spalt zwischen Folge  düse und oberer     Stempelstirnfläche    wieder  seine     ursprüngliche    Grösse erreicht.  



  Während der obenerwähnten Bewegungs  vorgänge hat natürlich der Öldruck unter dem  Folgekolben, da     Reibüngs-    und     Trägheits-        s          kräfte    zu     überwinden    waren,     geschwankt.         Diese Schwankungen sind aber von geringem  Einfluss auf den Stempel, da der Druck unter  diesem Stempel in gleichem Masse schwankt       wie    der Druck darüber und die dem Öldruck  ausgesetzten wirksamen Flächen oben und un  ten gleich oder angenähert gleich     sind.     



       Das    System: Fliehgewicht 5, Winkelhebel  3, 4, Stempel 8, 9, Feder 16 hat eine ziemlich  hohe Eigenfrequenz und kann durch Strö  mungsreaktionen an der     Folgedüsenmündung     oder durch Unruhe eines die Drehbewegung  von der Turbinenwelle auf die Pendelwelle  übertragenden Zahnradtriebes zu Schwingun  gen angeregt werden. Bei diesen Schwingun  gen drängt der als     Phmgerkolben    wirkende  Stempel rasch Öl durch die Blende 18 hin und  her. Infolge des dadurch entstehenden Ener  gieverlustes werden die besagten Schwingun  gen weitgehend gedämpft.  



  Die durch Verzahnungsungenauigkeiten       und    Spiele im Pendelantrieb oft entstehenden  grossen momentanen     Beschleunigungen    sollen  vor allem ohne Wirkung auf den Beschleuni  gungsteil des Reglers bleiben. Sie lassen sich,  da sie hochfrequenter Natur sind, von den  relativ mässigen, aber länger andauernden Be  schleunigungen     trennen,    die bei plötzlicher       Ertiastung    der Turbine entstehen.  



  Diese Trennung wird dadurch erreicht,  dass der     Schwungradkörper    11 durch die       Dnlckfeder    25 mit dem Pendelrahmen 1 ge  kuppelt ist: Er kehrt daher nach momentaner  Beschleunigung und dadurch relativ zu die  sem Körper entstehender     Winkelvoreilung    des  Rahmens immer     wieder    in eine relativ zum  Rahmen gegebene neutrale Lage zurück. Der       Taststift    35     wird    nun so eingestellt, dass bei  neutraler Lage des Körpers 11 ein bestimmter  Abstand 36 zwischen seiner Spitze und der  Flachfeder 20 erhalten bleibt.  



  Da die vom Zahnradtrieb herrührenden,  sich der gleichmässigen Drehbewegung über  lagernden     Winkelvor-    und     -nacheihmgen    in  engen Grenzen bleiben, entfernt und nähert  sich die     Taststiftspitze    der Flachfeder 20 stän  dig, ohne jedoch, trotz momentan hoher Be  schleunigungswerte, die Feder zu berühren:  Bei Betrieb mit kleinen Abweichungen der Ma-         schinenlast    von einer mittleren Last bleibt da  her die Düse 14 geschlossen.  



  Bei plötzlicher Abschaltung grösserer elek  trischer Lasten entsteht dagegen eine, vergli  chen mit den Bewegungszeiten des Stempels  8, 9 und des     Schwungradkörpers    11, län  ger andauernde Beschleunigungsperiode. Der       Schwungradköeper    eilt dabei. so viel gegen  über dem Rahmen nach, dass die auf ihm ge  lagerte Flachfeder 20 gegen den     Taststift     stösst. Wird ein. bestimmter     Grenzbeschleuni-          gungswert    überschritten, so genügt das am       Schwungradkörper    entstehende Beschleuni  gungsmoment, um die Flachfeder von der  Düse 14 abzuheben. Der mit Druckflüssig  keit gefüllte Raum 12 wird dabei auf Ab  fluss gesteuert.

   Der     öldruck    unter     denn    Teil  9 des Stempels fällt dann ab, und der Stem  pel 8, 9 weicht infolge der eingetretenen Ent  lastung nach unten aus, wobei das Flieh  gewicht 5 nach aussen schwingt, bevor über  haupt die     Turbinendrezahl    wesentlich ange  stiegen ist. Diese vorübergehende Entlastung  hat den gleichen Effekt, wie wenn man vor  übergehend eine schwächere     Reglerfeder    mit  entsprechend tieferer Drehzahllage vorsehen  würde.  



  Das hat natürlich zur Folge,     dass    der     Ver-          stärkerkolben    vorzeitig nach unten stösst und  über das an ihm     angelenkte    Getriebe den Zu  fluss des Kraftmittels abschliesst.  



  Die     Grenzbeschleunigung,    bei welcher die  Beschleunigungsvorrichtung des Reglers an  zusprechen beginnt, kann durch stärkeres  Spannen der Flachfeder 20 vergrössert, da  gegen durch deren Entspannen bei stillgesetz  ter Kraftmaschine vermindert werden, indem  der Gewindezapfen 32 hinein- bzw. heraus  geschraubt wird, wobei der Schlitten 29 nach  links bzw. nach rechts verschoben     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehzahlregler mit Beschleunigungsvor richtung mit zentral angeordnetem Regel stempel, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Stempel (8, 9) am untern Ende als Plunger- kolben ausgebildet ist und an einer Dich tungsstelle (10) gleitend in einen mit Druck- flüssigkeit gefüllten Raum (12) eintaucht, der im Falle der Überschreitung einer be stimmten Grenzbeschleunigung durch einen koaxial zur Reglerdrehachse angeordneten Schwungradkörper (11) zwecks vorübergehen der Entlastung des Stempels auf Abfluss ge steuert wird.
    - UNTERANSPRÜCHE 1. Drehzahlregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckflüs sigkeit dem Raum (12), in welchen der Stem pel eintaucht, über eine in einer Bohrung des Pendelstempels angebrachte Blende (18) zu geführt wird. 2.
    Drehzahlregler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, da.ss der Raum (12), in welchen der Stem pel eintaucht, in dem Schwungradkörper aus gespart ist und in einer Düse (14) mündet, deren Mündungsebene parallel zur Drehachse des Reglers steht, wobei diese Mündung bei beschleunigungsfreiem Betrieb durch eine Plachfeder (20) verschlossen ist, die beim Überschreiten einer bestimmten Beschleuni gungsgrenze gegen einen in den Pendelrah men eingeschraubten Taststift (35) stösst, der sie von der Düsenmündung abhebt. 3.
    Drehzahlregler nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Schwungrad- körper (J.1) und Pendelrahmen (1) ein ela stisches Glied (25) angeordnet ist, das die Schwungradmasse bei beschleunigungfreiem Betrieb immer wieder in eine neutrale Aus gangsstellung zurückführt, in welcher zwi schen Taststift und Flachfeder ein bestimm ter Abstand (36) erhalten bleibt. 4.
    Drehzahlregler nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Düsenmündung verschliessende Flachfeder (20) durch einen symmetrisch zur Mündungsachse der Düse (14) ausgebildeten .und in Richtung dieser Achse zwecks Einstellbarkeit der Federspan nung verschiebbaren Schlitten (29) beidsei tig der Düse gefasst ist, wobei der Schlitten mittels eines in den Schwungradkörper ein gewindeten Gewindezapfens (32) eingestellt werden kann. 5.
    Drehzahlregler nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwungradkörper koaxial zur Reglerdrehachse auf Kugeln (22, 24) gelagert ist. 6. Drehzahlregler nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwungradkörper in einem mit Flüssigkeit gefüllten Teil des Pendelrahmens -untergebracht ist und an sei nem Umfange mindestens ein Paar Längs nuten (26) aufweist, die Platz für der Be festigung des Reglerbodens (28) dienende Schraubenbolzen frei lassen, wobei der Schwungradkörper, wenn er sich relativ zum Pendelrahmen bewegt,
    die Flüssigkeitsfüllung von einer auf die andere Seite der Bolzen drängt und so seine Schwingungen dämpft. 7. Drehzahlregler nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 -und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des in den Flüssigkeitsdruckraum (12) tauchenden Stempelteils (9) zwecks Entlastung des Pen delstempels von dem gesteuerten Flüssigkeits druck mindestens angenähert gleich dem In nendurchmesser der Folgedüse (1-9) ausge- lührt ist.
CH313658D 1953-09-07 1953-09-07 Drehzahlregler mit Beschleunigungsvorrichtung CH313658A (de)

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