CH313489A - Flugzeug - Google Patents

Flugzeug

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Publication number
CH313489A
CH313489A CH313489DA CH313489A CH 313489 A CH313489 A CH 313489A CH 313489D A CH313489D A CH 313489DA CH 313489 A CH313489 A CH 313489A
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CH
Switzerland
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unit
axis
plane
point
approximately
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Application number
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English (en)
Inventor
Middleton Young Arthur
Kelley Bartram
Original Assignee
Bell Aircraft Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bell Aircraft Corp filed Critical Bell Aircraft Corp
Publication of CH313489A publication Critical patent/CH313489A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D27/00Arrangement or mounting of power plants in aircraft; Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/02Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/04Aircraft characterised by the type or position of power plants of piston type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description


  Flugzeug    Die Erfindung betrifft ein Flugzeug und  bezweckt, die Übertragung von Schwingungen  von dessen Antriebsaggregat auf den Flug  zeugrumpf zu vermindern. Dies wird gemäss  der Erfindung dadurch erreicht,     dass    sein  hauptsächlich aus Motor, Welle     und    Luft  schraube bestehendes Antriebsaggregat so im  Flugzeugrumpf gelagert ist,     dass    es Schwin  gungen um einen Punkt ausführen kann, der  mindestens angenähert mit dem anfänglichen       Momentanzentrum    der Bewegung des Aggre  gates übereinstimmt, welches sich unter der  Voraussetzung ergibt,

       dass    auf das von kei  nerlei Kräften     beeinflusste    Aggregat plötzlich  eine in der Ebene der     Luftschraube    liegende  Kraft zu wirken beginnt, und     dass    ferner eine  Vorrichtung vorgesehen ist, um die genann  ten Schwingungen zu begrenzen.  



  Das erwähnte     Momentanzentrum    wird so  mit     Sehwingungsmittelpunkt    des Aggregates,  wenn dasselbe durch Unwucht der Luft  schraube oder     sonstwie    periodisch an der Luft  schraube wirksame Kräfte in Schwingungen  versetzt wird, und. es ist leicht     einzasehen,          dass    durch die angegebene Lagerung eine  wesentliche Verminderung der Schwingungen  des Flugzeugrumpfes erzielt wird, wie übri  gens auch die Praxis bestätigt. Gegenüber der  bisher üblichen Lagerung, bei welcher das  Antriebsaggregat um einen im wesentlichen  mit seinem Schwerpunkt zusammenfallenden  Punkt kleine     Sehwingungen    ausführen kann,    wird durch die Erfindung ein erheblicher  Fortschritt erzielt.  



  In den Zeichnungen sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung so weit<B>'</B> darge  stellt, als dies     zum    Verständnis der Erfin  dung erforderlich ist. Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine schaubildliche Teilansicht eines  aus Rotor, Welle     und    Motor bestehenden<B>Ag-</B>  gregates eines Hubschraubers,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     II-II     der     Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>3</B> eine vergrösserte Seitenansicht eines  elastischen Lagers,       Fig.    4 eine Seitenansicht einer andern Aus  führungsform,

         Fig.   <B>5</B> eine     Unteransicht    eines Teils der  in     Fig.    4 dargestellten Anordnung und       Fig.   <B>6</B> einen Schnitt nach Linie     VI-VI     der     Fig.    4.'  In den     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> ist ein für Hubschrau  ber bestimmter     Zweiblattrotor    mit<B>10</B>     bezeieh-          net,    dessen Nabe 12 mit dem obern Ende der       Rotorwelle    14 verbunden ist.

   Die Welle 14 ist  eine Verlängerung der Kurbelwelle eines Mo  tors<B>16.</B> Der Motor, die Welle und der Rotor  bilden also ein Antriebsaggregat, dessen  Schwerpunkt- ungefähr bei<B>17</B> liegt. Dieses  Aggregat ist, wie noch näher gezeigt werden  wird,     -Lun    den Schnittpunkt der Achsen     A-A     und     B-B    schwingbar gelagert, welcher  Schnittpunkt     auf    der Achse des Aggregates      liegt     zuld    mindestens angenähert mit dem  anfänglichen     Momentanzentrum    zusammen  fällt, das sich aus der Voraussetzung ergibt,

         dass        auf    das von keinerlei Kräften     beein-          flusste    Aggregat plötzlich eine in der Ebene  der Luftschraube liegende Kraft zu wirken  beginnt.  



  Die Lage dieses     Momentanzentrums    kann  durch folgende Formel bestimmt werden<B>-</B>  
EMI0002.0008     
    In dieser Formel ist  <I>I</I><B>=</B> das     Trägheitsmoment    des Aggregates um  eine durch seinen Schwerpunkt<B>17</B> ge  hende, zur Achse des Aggregates senk  rechte Achse;       M   <B>=</B> die Masse des ganzen Aggregates;  a<B>=</B> der Abstand der Nabe 12 vom Schwer  punkt<B>17;</B>  <B>b =</B> der Abstand des     Seliwerpunktes   <B>17</B> vom       Momentanzentrum,    wobei dieser Punkt  auf der andern Seite des     Seliwerp-Linktes     liegt als die Nabe 12.

      Wie aus den     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> ersichtlich, weist  die Motorlagerung einen     Fachwerkrahmen   <B>18</B>  auf, in dem der Motor mittels gegenüberste  hender Lager 20-20     inn    die Achse     A-A          (Fig.    2)     sehwingbar    gelagert ist. Die beiden  seitlich sich erstreckenden Arme des     Fach-          werkrahmens    enden in Buchsen 22, 22, die auf       Gummilnuffen    24, 24 angebracht sind, die von  den Zapfen<B>26, 26</B> der am Flugzeugrumpf<B>30</B>  fest angebrachten Lagerblöcke 28 getragen  werden.

   Die Lager 22, 22 liegen     atif    einer       waagreellten    Achse     B-B,    die die Achse     A-A     rechtwinklig schneidet, und infolge der Ela  stizität der Muffen 24, 24 kann der Rahmen  kleine     Sehwingungen    um die Achse     B-B    aus  führen.

   Das im wesentlichen aus Motor, Welle  und Rotor bestellende Aggregat kann dem  nach um die Achse     A-A    lind um die Achse       B-B    in begrenztem Ausmasse schwingen, so       dass    das Aggregat allseitig um einen Punkt  zu schwingen vermag, der auf dem Schnitt-         punkt    der     Rotorwellenachse    mit der Ebene  der Achsen     AA-BB    liegt.  



  Die     Gummiinuffen    24 gestatten überdies  kleine waagrechte Verschiebungen des Dreh  punktes. Zur Begrenzung der Bewegung um  diesen Drehpunkt und zum Halten des Aggre  gates in einer im wesentlichen lotrechten,  zentrierten Stellung ist eine Vorrichtung vor  gesehen, die Zugledern<B>32</B> aufweist, die sich  radial und rechtwinklig zueinander von einem  Mittelstück 34 aus erstrecken, das an dem  Boden des Motorgehäuses angebracht ist. Die  Aussenenden der Federn<B>32</B> sind mit festste  henden Teilen des Flugzeugrumpfes (nicht  dargestellt) verankert, so     dass    die Federn die  Schwingungen des Antriebsaggregates begren  zen und das Aggregat elastisch in die Normal  lage zurückführen.

   Die Federn<B>32</B> können  verschieden eingestellt, oder es können in       bezug    auf ihre Eigenschaften voneinander  abweichende Federn eingebaut werden, um       unsymmetrisehe    Zustände     und/oder    unter  schiedliche Schwingungsfrequenzen     atiszuglei-          clien,    bis die günstigste Einstellung für alle  Flugbedingungen gefunden ist.  



  Bei der     Ausführungsforin    nach     Fig.    4 bis  <B>6</B> ist am Motor 40 ein Getriebegehäuse 42  angeflanscht, aus dem die Antriebswelle, 44  hervorsteht. Der Rotor ist lediglich der Ein  fachheit halber nicht gezeichnet. Es handelt  sich aber ebenfalls um einen Hubschrauber.  Aus einem Stück mit dem Getriebegehäuse 42  besteht die waagrecht liegende Platte 46, die  mit     tohrungen    versehen ist, -um die     Gummi-          nixiffen    48 fest aufzunehmen, die auf Zapfen  <B>50</B> aufgezogen sind, durch welche die Muffen  48 zwischen gegenüberliegenden Lappen eines  Rahmens<B>52</B> verankert werden, der fest mit'  dein Flugzeugrumpf 54 verbunden ist.

   Die       Gummimulfen    48 verformen sieh federnd  nachgiebig, so     dass    das Antriebsaggregat rela  tiv zu dem Flugzeugrumpf 54 um einen Mit  telpunkt zu schwingen vermag, der ungefähr  in der Ebene der Sternplatte 46 liegt. Dieser  Mittelpunkt fällt wieder mindestens angenä  hert mit dem oben definierten anfänglichen       Momentanzentrum    zusammen.      Zur Begrenzung der Schwingungen ist ein  Armkreuz<B>56</B>     (Fig.   <B>5)</B> vorgesehen, dessen  Arme radial von einer Verbindungsstelle am  zentralen Ansatz<B>58</B>     (Fig.    4) ausgehen, der  am Boden des     Kurbelwellengeliäuses    vorgese  hen ist.

   Die Arme des     Arnikreuzes   <B>56</B> tragen  elastische Ringe<B>60,</B> die anderseits an den am  Flugzeugrumpf festen Konsolen<B>62</B>     angelenkt     sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flugzeug, dadurch gekennzeichnet, dass sein hauptsächlich aus Motor, Welle und Luft schraube bestehendes Antriebsaggregat so im Flugzeugrumpf gelagert ist, dass es Schwin gungen um einen Punkt ausführen kann, der mindestens angenähert mit dem anfänglichen Momentanzentrum der Bewegung des Aggre gates übereinstimmt, welches sich unter der Voraussetzung ergibt, dass auf das von keiner lei Kräften beeinflusste Aggregat plötzlich eine in der Ebene der Luftschraube liegende Kraft zu wirken beginnt, und dass ferner eine Vorrichtung vorgesehen ist,
    um die genannten Schwingungen zu begrenzen. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Flugzeug, welches als Hubschrauber aus-- gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Vorrichtung die Welle elastisch in ihrer Normallage zentriert. 2.
    Flugzeug nach Unteransprucb. <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass das Antriebsaggre gat um eine Achse (A-A) schwingbar an einem Rahmen<B>(18)</B> gelagert ist, der seiner seits am Flugzeugrumpf so gelagert ist, dass er um eine zu dieser Achse (A-A) senk rechte Achse (B-B) schwingen kann, wobei der Schnittp-unkt dieser beiden Aclisen min destens angenähert mit dem genannten Mo- mentanzentrum zusanimenf ällt. <B>3.</B> Flugzeug nach Unteranspruch<B>1,
    </B> da durch gekennzeichnet, dass das Aggregat mit tels an einer Platte (46) befestigten, elasti schen Muffen (48) an einem mit dein Flug zeugrumpf fest verbundenen Rahmen<B>(52)</B> gelagert ist, wobei das genannte Momentan- zentrum mindestens angenähert in der Ebene der Platte liegt.
CH313489D 1952-07-10 1952-07-10 Flugzeug CH313489A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1273332B (de) * 1961-02-13 1968-07-18 Bell Aerospace Corp Einrichtung zur Steuerung und Stabilisierung fuer Hubschrauber mit starrem Blattanschluss

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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