CH313226A - Einrichtung zur Regelung der Fördermenge an Rotationspumpen in Abhängigkeit vom Förderdruck - Google Patents
Einrichtung zur Regelung der Fördermenge an Rotationspumpen in Abhängigkeit vom FörderdruckInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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- F04C14/18—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by varying the volume of the working chamber
- F04C14/22—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by varying the volume of the working chamber by changing the eccentricity between cooperating members
- F04C14/223—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations characterised by varying the volume of the working chamber by changing the eccentricity between cooperating members using a movable cam
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Description
Einrichtung zur Regelung der Fördermenge an Rotationspumpen in Abhängigkeit <B>vom Förderdruck</B> Zum Zwecke einer möglichst gleichmässi gen Ausnutzung der Antriebsleistung sind Einrichtungen bekannt, durch welche die För dermenge von Rotationspumpen in Abhängi=g- keit. vom Förderdruck verändert wird, und zwar wird die Fördermenge um so kleiner, je höher der Druck steigt.
Über ein Verstell glied wird dabei der Weg eines dem jeweili gen Förderdruck ausgesetzten Kolbens, gegen welchen eine oder mehrere Federn wirken, 7,1u' Änderung der die Fördermenge bestim menden Achsenversetzung zwischen dem Kol benträger bzw.
Drehkolben und dem Pumpen gehäuse benutzt. Für viele Zwecke (zum Bei spiel Antrieb von hydraulischen Pressen und ähnlichen TNIaschinen) ist es aber nachteilig, dass im Leerlauf, also dann, wenn praktisch kein Gegendruck vorhanden und keine Ver schiebearbeit zu leisten ist, die grösste Förder menge umgewälzt wird, weil damit eine un nötige Erwärmung des Druckmittels (zum Beisspiel öl) durch Rohrreibung und somit eine erhöhte Leerlaufleistung des Antriebs motors verbunden ist.
Es wurde schon ver sucht, bei völliger Entlastung der Pumpe eine geringe Flüssigkeitsmenge umwälzen zu lassen, jedoch wird der erstrebte Zweck nur unvollkommen erreicht, und die hierzu ver wendete Einrichtung ist für die Praxis zu kompliziert.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Einrielitung zur Regelung der Förder- menge an Rotationsptunpen in Abhängigkeit vom Förderdruck, wobei die Erfindung darin besteht, dass ein vom FöTderdruck beauf- schlagter Kolben mit einem Kniehebelsystem verbunden ist., welches in gelenkiger Verbin dung mit dem die Fördermenge der Pumpe bestimmenden Organ steht, in der Weise,
dass mit steigendem Förderdruck die Fördermenge zunimmt, einen Maximalwert erreicht. und wie der bis auf einen Kleinstwert sinkt.
In den Zeichnungen wird ein Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung und Varianten dargestellt, und zwar zeigt Fig.1 einen Querschnitt durch die Ein richtung an einer Drehkolbenpumpe (Schnitt I-I der Fig. 3.), Fig. 2 eine Draufsicht auf das Kniehebel system der Fig.1 in ge=treckter Lage, Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Pumpe nach der Linie III-III der Fig.1, Fig.4 Teilschnitt einer Variante,
Fig. 5 eine Draufsich t auf die Kniehebel der .Fug. 4, Fig. 6 einen Teilschnitt. einer weiteren Va riante, Fig. 7 eine Ausführung des Druckkolbexis gemäss Fig.1 als Haupt- und Zusatzkolben. Die Antriebswelle 1 nimmt den Dreh kolben 2 im Uhrzeigersinn mit. Die als 'Schie ber ausgebildeten Förderschaufeln 3 werden dabei durch Spreizringe 5, welche die Flieh- kraftbewegtmg unterstützen, nach aussen ge- drückt und im Zwischengehäuse 6 geführt.
Dieses hat. im Pumpengehäuse 7 etwas seitli- ehes Spiel und kann um das ausserhalb der Achsmitte der Pumpe befindliche Lager 8 geschwenkt. werden. Das Fördermittel strömt der Pumpe durch den Anschluss z1 zu. Aus dem Pumpenraum 4' saugt. der Drehkolben durch Öffnungen 4 das Öl im Zwischengehäuse 6 von unten an und drückt es in die Druck kammer 28, von wo es durch das höhl aus gebildete Lager 8 und den Anschluss B zur Verbrauchsstelle geleitet wird.
In der Zeichnung (Fig.l) befindet sieh das Zwischengehäuse 6 etwa in Mittelstellung (Kleinstförderung). Von der Austrittsstelle B wird das Drucköl durch eine Abzweigiuig über den Anschluss C auf den Kolben 9 ge leitet.
Das Drosselventil 10 wirkt nur ein seitig zur Verzögerung der Rückströmung bei Druckentlastung. Der Druckkolben 9 stützt sich auf dem .Stellbolzen 11 ab, gegen welchen von unten ein konstanter Druck, aus einem Druckspeicher 20', wirkt, der durch den Aii- schluss D zugeleitet wird. 'Steigt nun der För derdruck über einen dem Druck- und Fläeheri- verhältnis entsprechenden Wert an, so wird der Druckkolben 9 und der Bolzen 11 gegen den konstanten Druck im Raum 20 so weit nach unten verschoben, bis der Querbolzen 12 auf dem einen Ende des zweiarmigen Gabel hebels 13 aufsitzt.
Der Querbolzen 12 ist. in einem querliegenden Langloch des Stellboi- zens 11 geführt. und bildet die Verbindung der Lasche 11 mit der Lasche 15. Die Lasche 14 kann um den im Pumpengehäuse befestig ten Bolzen 16 schwenken, während die Lasche 1:5 in dem zur besseren Einstellung exzen trisch ausgebildeten Lagerbolzen 17 im Zwi schengehäuse 6 gelagert ist.
Bei einer Ab wärtsbewegung des Druckkolbens 9 und somit des Stellbolzens 11 wird der Lagerbolzen 17 nach links bewegt, wodurch das Zwischen gehäuse 6 um das Lager 8 versehwenkt wird. In der Strecklage der Laschen 1:4, 1.5, die mit dem Aufsetzen des Querbolzens 12 auf de-n Gabelhebel 13 übereinstimmt, ist die grösste Achsversetzung (Exzentrizität) von Zwischen gehäuse 6 und Drehkolben und somit Maxi- malförderune erreicht. Die Förderschaufeln 2.
welche unter zusätzlicher Einwirkung der Spreizringe durch Fliehkraft nach aussen ge drückt werden, erfassen, da die Achse 1 ihre Lage nicht ändert., bei der ganz nach links ausgeschwenkten Stellung des Zwisehengehär- ses 6 eine maximale Ölmenge aus dem Saim- raum 4' und fördern diese in den Druck raum 28.
Diese Stellung bleibt erhalten, bi, der Förderdruck auf den Druckkolben 9 d( ui konstanten Druck im Raum 20 und zusätzlieli die Kraft der einstellbaren, unter Vorspaii- nung stehenden, auf das linke Ende d:-s Hebels 13 wirkende Feder 18 überwindet.
Dann erfolgt, nachdem also die maximale För dermenge über einen grösseren Förderdruel:- bereieh konstant war, mit der weiteren Ab wärtsbewegung des Stellbolzens 11 eine Rück schwenkung des Zwischengehäuses 6. und somit eine der Verminderung der Achsversetzunigentsprechende Verringerung der Förder menge, bis der Druckkolben 9 auf dem An schlag 19 aufsitzt, wodurch die Kleinstförde- rung, welche bis auf -1u11 herab eingestellt werden kann, erreicht ist. Der Hebel 13 ist. von ausserhalb des Gehäuses 7 einstellbar.
An die Stelle des konstanten Druckes im Raum 20 kann auch eine (relativ sehwache ) Feder treten. Beispielsweise ist in Fig.4 eine von aussen in ihrer .Stärke einstellbare @Viekel- feder 20a gezeigt, welche sieh einerseits gegen den Einstellbolzen 21, anderseits auf deii Querbolzen 12 stützt.
Bei Ersatz des konstan ten Druckes durch eine Feder geht aller dings die anfängliche Minimalförderung nicht mehr bei einem bestimmten Druck in Ma-;zi- malfördertmg über, sondern in einen der Federcharakteristik entsprechenden Druel,- anstiegsbereieh. Dies ist für viele Zwecke jedoch bedeutungslos.
An Stelle der Wickelfeder 20a kann ge mäss Fig. -6 auch eine in ihrer Stärke einstell bare Druckfeder 20b treten, die- mit cls,r Hauptfeder 18a. in einem gemeinsamen G,- häüse 23 untergebracht. werden kann.
Wie aus Fig. -6 ersichtlich ist, trifft der Druckkolben 9 bzw. ein mit ihm in Verbin dung stellender Teil mittels eines Anschlal-- ring-es 22 nach Zurücklegen einer bestimmten Strecke auf ein Federgehäuse 26 oder, wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, auf einen Feder teller 27 auf, wodurch die Druckfeder 18a (Fug. 4- und 6) zusammengedrückt wird.
1_\m die Hauptfeder 18 in relativ kleinen Abmessungen halten zu können, ist es auch z -eelznlä.ssig, den Kolben zu teilen, wie es in Fi-g.7 beispielsweise dargestellt ist.
Dabei wirkt. während der ersten Hubhälfte, während der die Förderung von der Kleinst- auf die Maximalmenge eingestellt wird, der aus dem Anschluss C zuströmende öldruck gemeinsam auf den Hauptkolben 9 und den ihn umgeben- glen R.in,kolben \?4. Sobald die Streeklage der l.asehen# 14 und 1:5 erreicht. ist, setzt. der Ringkolben auf die Abfanghülse 25 auf. Für die weitere Verstellung ist nur noch der Druek auf den Kolben 9 massgebend. Diese.
Anordnung gestattet, auch während der ersten Hubhälfte grosse Kräfte zur Überwin- dung unsicherer Reibungsverhältnisse zur Verfügung zu haben.
Die vorstehende Beschreibung zeigt, da.ss eine einfache und zuverlässig wirkende Regel- einriehtung geschaffen ist, durch welche die Fördermenge in Abhängigkeit vom Förder- druck so geregelt. wird, dass bei einem sehr kleinen Druck auch die Fördermenge sehr klein ist.
Steigt der Förderdruck über ein, n bestimmten Ziert an (zum Beispiel bei Um leitung des Förderstromes auf einen zu be legenden Kolben), so wird die -Maximalför dermenge eingestellt, welche bis zu einem der vorhandenen Antriebsleistung entsprechenden Druck wert beibehalten wird.
Steigt der För- derdruck weiter, so sinkt die Fördermenge unter annähernder Konstanthaltung der An triebsleistung so weit ab, bis der für die Pumpe festgelegte Höchstdruek erreicht ist. und (las Sieherheitsventil anspricht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Regelung der Förde menge an Rotationspumpen in Abhängigkeit vom Förderdruck, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Förderdruck beaufschlagter Kol ben (9) mit einem Kniehebelsystem (14,<B>15)</B> verbunden ist, welches in gelenkiger Verbin dung mit dem die Fördermenge der Pumpe bestimmenden Organ steht, in der Weise, dass mit steigendem Förderdruck die Fördermenge zunimmt, einen Maximalwert erreicht und wieder bis auf einen Kleinstwert sinkt.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Förder menge der Pumpe bestimmende Organ ein Zwisehengehäuse (6) ist-, das um ein ausser halb der Achsmitte der Pumpe befindliches Lager (8) zum Zwecke der Herstellung ver- schiedenerPumpenexzentrizitäten ausschwing- bar ist.2:, Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager (8) des ausschwingbaren Zwi schengehäuses (6) als Rohrstutzen zur Ablei tung des Drucköls ausgebildet ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Druckkolben (9) mit- einem Kraftspeicher (20) verbunden ist, der bis zum Erreichen der Maximalför derung einen konstanten Gegendruck ausübt und dass der Druckkolben von der Maximal förderung ab in den Wirkungsbereich einer Druckfeder (18 bzw. 18(z) gelangt, deren Vor spannung so einstellbar ist, dass die Maximal förderung über einen gewissen Förderdruck. Bereich konstant. gehalten werden kann. 4.Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Druekkolben (9) mit dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels (13) zusammenwirkt-, dessen anderes Ende mit der Druckfeder (1!8) in Verbindung steht, wobei die .Stellung des Hebels von ausserhalb des Pumpengehäuses (7) einstell bar ist. 5.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der -Druckkolben (9) mittels eines Anschlages (2!2.) nach Zu rücklegen einer bestimmten Strecke auf ein Federgehäuse (2.6) auftrifft, wodurch die Druckfeder (1:8a-) zusammengedrückt wird. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Gegenkraft bis zur Maximalförderung durch eine von aussen in ihrer Stärke einstellbare Feder (20a b7w. ?Ob) bewirkt ist.7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der vom Förder- di-iiek beaufsehlagte Druckkolben aus einem Ilauptkolben (9) und aus einem Zusatzkolbeu (?4) besteht, weleh letzterer nach Zurück- legen eines bestimmten Kolbenweges und Auf treffen auf einem Ansehlag (:?5) automatisch abgeschaltet wird, so dass bis zum Erreichen der Maximalfördermenge der Förderdruck auf beide Kolbenteile (9, \?-1) und von da. ab nur noch auf einen Teil (9) wirkt.
Applications Claiming Priority (1)
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1953
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