CH313194A - Stabausdehnungsregler - Google Patents
StabausdehnungsreglerInfo
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Description
Stabausdehnungsregler
Die Erfindung betrifft einen Stabausdeh nungsregler zur Steuerung der Temperatur.
Stabausdehnungsregler wurden bisher deswegen nicht mit Anzeigevorrichtungen versehen, weil es sehwierig war, die relativ kleinen Längenänderungen in reproduzierbare Anzeigewerte zu überführen.
Zum NIessen der Temperatur benutzt man a. nderseits mit Vorteil Widerstandsthermo- meter oder Thermoelemente. Neben guter Re produzierbarkeit hat diese Messmethode den Vorteil, dass der Messwert fern bertragen werden kann.
Der erfindungsgemässe Stabausdehnungs- regler zur Temperatursteuerung ist dadurch gekennzeichnet, dass zur zusätzlichen Tem peraturmessung innerhalb eines Fiihlrohres ein in Abhängigkeit von der Temperatur elek- trische Gr¯¯en liefernder Geber untergebracht ist. Zum Beispiel ist zweckmässigerweise mit dem. Stabregelgerät noch eine thermoelek- trische Messeinrichtung verbunden, bzw. es ist der Einbau eines Widerstandsthermometers vorgesehen ; es werden somit elektrische Messwerte geliefert, die fernübertragen werden können. Das Fühlrohr kann bei dem Regler als Schutzarmatur dienen. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen Stabausdehnungsregler mit in seinem Fühlrohr angeordnetem'Thermoelement und Fig. 2 einen Sehnitt durch einen Teil des Fühlrohres mit in diesem angeordnetem Widerstandsthermometer.
In einem Metallrohr l befindet sich beispielsweise ein keramischer Stab b 2, der mit zwei längsdurchgehenden Kanälen 3 und 4 versehen ist. Durch diese beiden Kanäle ist das Thermoelement 5 hindurchgeführt und damit im Bohr l elektrisch isoliert. Seine Löt- oder Schweissstelle 13 befindet sich am un- tern Ende des keramischen Zweikanalrohres.
Zweckmässig ist das Zweikanalrohr an der untern Seite eingeschlitzt oder quer durchbohrt. In dem Gehäuse i6 kann ein beliebiges Kontaktsystem, zum Beispiel ein im Heizkreis eines temperaturgesteuerten Gerätes liegender Schalter 7 oder ein stetige Regelwerte liefern- des System untergebracht sein. Die Anschluss- enden des Thermoelementes können über die Klemmen 8 und 9 an Ausgleiehs oder Mess- leitungen angeschlossen werden. Die Ablesestelle kann in einige Entfernung in iiblicher Weise gelegt sein.
Es kann auch wie in Fig. 1 gestriehelt angedeutet ist-an oder in dem Gehäuse 6 ein Millivoltmeter 10 ein- gebaut sein, das eine unmittelbare Ablesmg der Temperatur an dem Wärmefühler gestattet.
Zweckmϯig ist in diesem Falle oder bei Fortleitung der Thermospannung durch Kup- ferdrähte eine beispielsweise bimetallisch re gulierte Zusatzheizung 11 eingebaut, um in bekannter Weise die Temperatur der Kaltl¯tstelle konstant zu halten. Der Bimetall thermostat der Zusatzheizung ist mit 12 bezeichnet.
Setzt man das Fühlrohr der WÏrme aus, so dehnt es sich aus und steuert über den sieh nur gering dehnenden Keramikstab 2 den Sehalter 7. Die Temperatur wird zum Beispiel unmittelbar ber ein Relais, Motoren- ventil oder dergleichen konstant gehalten.
Gleichzeitig entsteht an der L¯tstelle 13 des Thermoelementes eine Thermospannung ge genüber den kälteren Klemmen 8 und 9. Diese Thermospannung kann über die Klemmen 8 und 9 zu einem entfernten Anzeigegerät oder innerhalb des Gehäuses 6 an das Messinstru- ment 10 weitergeleitet und dort angezeigt werden. Der zusätzlich eingebaute Hilfsthermostat 11 hÏlt die Temperatur an der Kaltlöt- stelle konstant.
In einer weiteren Ausführungsform gemäss Fig. 2 ist an Stelle des Thermoelementes innerhalb des Rohres 1 und isoliert von diesem ein Widerstandsthermometer untergebracht. Das Fühlrohr 1 umschlie¯t den sich nur wenig ausdehnenden keramischen Stab 2', der mit einer Eindrehung und zwei LÏngs bohrungen oder Nuten versehen ist. Die Wi derstandswieklung 13'liegt in der Eindrehmg, während die Zuleitungen 5'durch die Längsbohrungen oder Nuten geführt sind.
Beim Betrieb des Thermostaten vollzieht sich die Widerstandsänderung in Abhängigkeit von der Temperatur des Fühlrohres bzw. des umgebenden Mediums elektrisch isoliert und ohne jede gegenseitige Beeinflussung.
Bei beiden Ausführungsbeispielen kann wenigstens ein Teil des TrÏgers des Gebers aus einem Werkstoff von geringerer Ausdeh- nungszahl als jener des Fühlrohres und der übrige, dem Kontakthebel zugewendete, obere Teil aus demselben Werkstoff wie das Fühlrohr bestehen. Statt des Keramikstabes kann als Träger aixch ein Glas-oder Quarzstab benützt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Stabausdehnungsregler zur Steuerung der Temperatur, dadurch gekennzeichnet, dass zur zusätzlichen Temperaturmessung innerhalb eines Fühlrohres ein in Abhängigkeit von der Temperatur elektrische Grossen liefernder Geber untergebracht ist.UNTERANSPR¯CHE 1. Stabausdehnungsregler nach Patentan- sprueh, dadureh gekennzeiehnet, dass das Fühlrohr aus einem metallischen Werkstoff besteht, welcher eine gr¯¯ere wÏrmeausdehnungszahl aufweist als der darin koaxial angeordnete Stab.2. Stabausdehnungsregler naeh Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch ge- kennzeichnet, dass als elektrischer Geber ein vom F'ühlrohr elektrisch isoliertes Thermo- element vorhanden ist.3. Stabausdehnungsregler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeiehnet, dass als elektriseher Geber ein vom Fühlrohr elektrisch isoliert angeordnetes Widerstand, sthermometer vorhanden ist.4. Stabausdehnungsregler nach Patentan spruch und Unteranspruch l, dadurch ge- kennzeichnet, dass als Isolator und TrÏger des elektrischen Gebers ein aus elektrisch iso lierendem Werkstoff bestehender Korper dient, der gleichzeitig den Teil mit geringerer Wärmeausdehnung f r die Temperatursteuerung darstellt.5. Stabausdehnungsregler nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass das F'ühlergehäuse ein elektrisehes Anzeigeinstrn- ment enthÏlt.6. Stabausdehnungsregler nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fühlergehäuse eine elektrische Hilfsheizung samt einem Thermo staten enthält.7. Stabausdehnungsregler nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Teil des TrÏgers f r den Geber aus einem sich weniger dehnenden Werkstoff und der übrige, dem Steuersystem benaehbarte Teil, aus demselben Werkstoff wie das Fühlrohr besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE313194X | 1952-03-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH313194A true CH313194A (de) | 1956-03-31 |
Family
ID=6139198
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|---|---|---|---|
| CH313194D CH313194A (de) | 1952-03-14 | 1953-03-09 | Stabausdehnungsregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH313194A (de) |
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1953
- 1953-03-09 CH CH313194D patent/CH313194A/de unknown
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