CH310941A - Gegossener Zylinderkopf. - Google Patents
Gegossener Zylinderkopf.Info
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Description
Gegossener Zylinderkop± Die Erfindung betrifft einen gegosse- iien Zylinderkopf aus Aluminiiim-Legierung für ventillose Dieselmotoren mit Strahl einspritzung, insbesondere für 2-Takt-Diesel- motoren mit in diesem Gussstück enthaltenen Brennraum, der gegen den Zylinderraum verengt ist. Bei Ausführungen dieser Art wird die thermische Beanspruchung des Kol bens auf ein Minimum gebracht.
Zur Erzie lung einer für die Gemischbildung günstig sten Luftumwälzung ist es bei solchen Moto ren bekannt, den Brennraum gegen den Zy linderraum einzuschnüren, um gegen das Ende der Verdichtung im Brennraum eine Luftbewegung in Form eines Toruswirbels zu erzeugen. Die Einschnürungsstelle ist aber bei dieser Brennraumanordnung erhöhter thermiseher Beanspruchung ausgesetzt, die zu Wärmespannungen am innern Umfang des eingezogenen Randes, der sogenannten Brenn- raumlippe, führt.
Trotz des guten Wärrne- leitvermögens von Leiehtmet.allglss treten wegen zu geringer Bruchdehnung R.issbildun- gen an der Brennraumlippe auf. Zur Vermei dung solcher Schäden ist man daher dazu übergegangen, an dieser Stelle einen hitze beständigen Ring aus hoch mit Nickel legier tem Material mit etwa der Wärmedehnung des Leichtmetallgusses einzugiessen.
Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, dass wegen des schlechten Wärmeleitvermögens dieses Materials die Brennraumlippe eine zu hohe Temperatur annimmt. Erfahrungs gemäss wirkt sich aber eine zu hohe Tempera- tur dieser Brennraumpartie auf den Verbren nungsablauf, den thermischen Wirkungsgrad und die Luftausnutzung nachteilig aus.
Die erwähnten Nachteile werden beim gegossenen Zylinderkopf gemäss der Erfin dung dadurch vermieden, dass der Brennraum an der thermisch besonders beanspruchten Einschnürungsstelle durch einen Einsatzring begrenzt ist, der aus einer Aluminium.- Schmiede-Legierung hergestellt ist, die min destens gleich gute Wärmeleitfähigkeit und annähernd dieselbe Wärmedehnung, aber grössere Bruchdehnung, wie das Zylinderkopf material, besitzt.
Als Material für den Einsatzring wird vorteilhaft eine geschmiedete Al-Cu-Legie- rung gewählt, die beste Wärmeleitfähigkeit mit grösstmöglicher Bruchdehnung verbindet; ebenso geeignet erweisen sich auch geschmie dete Y -Legierung (Al-Cu-Ni-Legierung mit etwa 4 % Kupfer und 2 % Nickel)
oder dieser ähnliche Legierungen. Zwecks Übereinstim mung der Wärmelehm igskoeffizienten des gegossenen Kopfes und des geschmiedeten Einsatzringes wird als Material für den Zy linderkopf vorteilhaft eine Al-Cu-Giesslegie- iL.ing gewählt. Beide Teile haben praktisch identische Wärmeausdehnung, die Bruch dehnung ist beim geschmiedeten Einsatzring aber wesentlich höher wie beim gegossenen Material des Zylinderkopfes.
Die Wärmeleit fähigkeit des Einsatzringes in geschmiedeter Al-Cu-Legierung ist mindestens so gut wie diejenige des gegossenen Zylinderkopfes, ja sogar 3-6 % besser.
Die Fig. 1-6 veranschaulichen beispiels weise Ausfühiatngsformen des Erfindungs- gegenstandes.
In Fig. 1 ist ein Zylinderkopf 1, der durch die Schrauben 2 und die Muttern 3 auf den Motorzylinder 4 gepresst wird, mit der Brenn stoffdüse 5 und dem Brennraum 6 dargestellt. Der Einsatzring 7, welcher in der Ai@sdrehung 8 des Zylinderkopfes 1 vorgesehen ist, grenzt den Brennraiun 6 gegen den Zylinderraum 9, in dem der Kolben 10 seine hin und her gehende Bewegung ausführt, ab, wobei durch die Brennraumlippe 11 eine Einschnürung zwischen Brennraum 6 und Zylinderraum 9 gebildet wird.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 wird der Einsatzring 7 beim Giess prozess mit dem Zylinderkopf 1 verbunden. Der wulstförmige Ansatz 12 dient dabei zur Sicherung des Einsatzringes 7 im Zylinder kopf 1.
Fig. 2 zeigt eine Ausführung, bei welcher der Einsatzring 7 mit Presssitz in die A.us- drehung 8 des Zylinderkopfes 1 eingefügt ist.
Beim Einbaubeispiel nach Fig. 3 ist der Einsatzring 7 mittels des Gewindes 13 in den Zylinderkopf 1 eingeschraubt.
Die Ausführung entsprechend Fig. 4 zeigt eine Anordnung, bei welcher der Einsatzring 7 durch den separaten, mit Genwinde 13 ver- sehenen Ring 14 im Zylinderkopf 1 gehalten wird.
Bei Fig. 5 besitzt der Einsatzring 7 einen obern Teil 15 mit grösserem Aussendurch- messer, welcher Teil beim Einpressen unter elastischer Deformation des Ringes in eine entsprechende Hinterdrehung.
17 der zylindri schen, im Zylinderkopf vorgesehenen Sitz fläche für den Ring einspringt. Damit das beschriebene Verfahren richtig gelingt, darf der Durchmesser des obern Teils 15 des Ein satzringes 7 nur iun denjenigen Betrag grösser sein als der Innendurchmesser des Teils 16 des Zylinderkopfes, dass beim Einpressvor- gang diese Teile nicht über die Elastizitäts- g renne hinausdeformiert werden.,
Somit nehmen nach der Einpressung die Teile 16 und 15 wieder ihre ursprünglichen Masse an, so dass der Teil 15 in die Hinterdrehung 17 ein dringt. Damit sieh der Einpressvorgang ohne Materialabseherung einleitet, kann. sowohl der Teil 15 als auch der Teil 16 sehwach konisch ausgebildet werden. Allenfalls muss ein ge eignetes Gleitmittel zur Anwendung gebracht werden.
Zur Sicherung des Einsatzringes 7 ent sprechend den Ausführungen nach Fig. 2 und 3 sowie des Halteringes nach Fig. 4 ist Zy- l.inderkopfmat.eria.l über den aussen ange- schrägten Rand 18 des Ringes 7 bzw. 1.1 ge walzt.
Fig. 6 zeigt eine Ausfühiamg, bei welcher der Einsatzring 7 in eine Eindrehung 8 im Zylinderkopf 1 eingepresst und bei der dem Zylinderraum 9 zugekehrten Fläche des Zy linderkopfes mit diesem bei 20 verschweisst wird.
Claims (1)
- P ATENT ANSPRL CH Gegossener Zylinderkopf aus Aluminium- Legierung für ventillose Dieselmotoren mit Strahleinspritzung, insbesondere für 2-Takt- Dieselmotoren, mit in diesem Gussstück ent haltenen Brennraum, der -,egen den Zylin derraum.verengt ist, dadurch gekennzeichnet, 7 dass der Brennraum an der Einschnürungs- stelle durch einen Einsatzring begrenzt. ist, der aus einer Aluminium-Schmiede-Legierung hergestellt ist, die mindestens gleich gute -Wärmeleitfähigkeit und annähernd dieselbe a Wärmedehnung, aber grössere Bruchdehnung, wie das Zylinderkopfmaterial besitzt. L'NTERANSPRCCHE: 1.Zylinderkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatzring e aus geschmiedeter Al-Cu-Legierung besteht. 2. Zylinderkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass der Einsatzring aus geschmiedeter Y-Legierung besteht. 3. Zylinderkopf nach Patentanspruch, da- 9 durch gekennzeichnet, da.ss der Einsatzring in den Zylinderkopf eingegossen ist. 4.Zylinderkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatzring mit Presssitz in eine Ausdrehung des Zylin derkopfes eingefügt ist. 5. Zylinderkopf nach Patentanpruch, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatzring in den Zylinderkopf eingeschraubt ist. 6. Zylinderkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatzring durch einen separaten, in den Zylinderkopf eingeschraubten Ring gehalten wird. 7.Zylinderkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatzring einen obern Teil mit grösserem Aussendurch- messer besitzt, welcher Teil in eine entspre chende Hinterdrehung der im Zylinderkopf vorgesehenen zylindrischen Sitzfläche für den Einsatzring eingreift. B. Zylinderkopf nach Patentanspi-Lieh, da durch gekennzeichnet, dass der Einsatzring in eine Eindrehung im Zylinderkopf eingepresst und bei der dem Zylinderraum zugekehrten Fläche des Zylinderkopfes mit diesem ver schweisst ist. 9.Zylinderkopf nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherging des Einsatzringes Zylin- derkopfmatei@ial über dessen aussen ange- schrägten Rand gewalzt ist. 10.Zylinderkopf nach PatentanspiLich und Unteranspi-neh 5, dadurch gekennzeich net, dass zur Sicherung des Einsatzringes Zy- linderkopfmaterial über dessen aussen ange- schrägten Rand gewalzt ist. 11. Zylinderkopf nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass zur Sicherung des Halteringes Zy- linderkopfmaterial über dessen aussen ange- schrägten Rand gewalzt ist.
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