CH301902A - Synchronisiertes Wechselgetriebe. - Google Patents

Synchronisiertes Wechselgetriebe.

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CH301902A
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Sinclair Harold
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Sinclair Harold
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/10Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches automatically producing the engagement of the clutch when the clutch members are moving at the same speed; Indicating synchronisation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Synchronisiertes Wechselgetriebe.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein       synchronisiertes    Wechselgetriebe mit minde  stens zwei  ersten  gezahnten Gliedern,     einem      zweiten  Glied und einem gezahnten Zwi  schenglied, welches eine schraubenförmige Be  wegung auf dem zweiten Glied ausführen  kann und dessen Zähne wahlweise mit den  Zähnen jedes der ersten Glieder in Eingriff  gebracht werden können, um Kraftwege mit,  verschiedenen     Übersetzungsverhältnissen        ztx     schaffen, wobei das Zwischenglied     Sperrklin-          kenantriebe    aufweist,

   welche je einem ersten  Glied zugeordnet sind und welche in entgegen  gesetztem Sinn wirken und je eine treibende  Verbindung zwischen dem Zwischenglied und  dem entsprechenden ersten Glied herbeiführen  können. Das     'Wechselgetriebe    ist dadurch ge  kennzeichnet, dass das Zwischenglied aus zwei  voneinander getrennten Teilen besteht, von  denen jedes einen     Sperrklinkenantrieb    trägt  und jedes auf dem zweiten Glied eine schrau  benförmige     Bewegung    ausführen kann.  



  In den beiliegenden Zeichnungen sind Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des dargestellt:       Fig.1    zeigt schematisch im Aufriss ein Aus  führungsbeispiel in Form eines mit zwei Vor  wärtsgängen versehenen Getriebes.  



       Fig.    2, 3 und 4 zeigen Einzelheiten im Auf  riss und in grösserem Massstab als     Fig.    1, wo  bei sich das zweiteilige Zwischenglied dem       Langsamlauf,    einer Zwischenstellung und dem    Schnellauf entsprechend in verschiedenen  Stellungen befindet.  



       Fig.    5, 6 und 7 sind abgewickelte Ansichten  von links in den     Fig.    2, 3 und 4 dargestellten  Partien.  



       Fig.    8 ist ein Schnitt nach der Linie       VIII-VIII    der     Fig.    3.  



       Fig.    9 zeigt schematisch ein Ausführungs  beispiel im Aufriss analog     Fig.l,    jedoch in  Form eines Dreiganggetriebes eines durch  einen Dieselmotor angetriebenen Fahrzeuges.  



  Die auf der Eingangswelle 3     (Fig.1    bis 8)  festmontierten     Langsamlauf-    und     Schnellauf-          ritzel    1 und 2 stehen dauernd mit den koaxial  zu einer Welle 6 angeordneten     Langsamlauf-          resp.        Schnellaufzahnrädern    4 und 5 im Ein  griff, wobei die Welle 6 mit einem auf ihr fest  montierten     Ritzel    7 versehen ist, welches mit  einem sich frei auf der Welle 3 drehenden  angetriebenen Zahnrad 8 kämmt, das den An  trieb zu einer nicht     gezeigten    Ausgangswelle  weiterleitet.

   Aus Zweckmässigkeitsgründen für  die Beschreibung wird angenommen, dass sich  das     Schnellauf-Zahnradvorgelege    2, 5 am     hin-          tern    Ende des Wechselgetriebes und das       Langsamlauf-Zahnradv        orgelege    1, 4 vor dem       Schnellauf-Zahnradvorgelege    befindet und  dass die     Vorwärts-Drehrichtung    der Eingangs  welle 3 im Uhrzeigersinn stattfindet, wenn das  Wechselgetriebe von vorn, das heisst von links  in     Fig.1,    betrachtet wird.

   Das Schnellaufrad  5 ist starr mit einer auf der Welle 6 drehbaren  Hohlwelle 9 verbunden, die an ihrem vordern      Ende eine nach vorn offene Trommel 10 auf  weist, welche mit einem Kranz von sieh vom  freien Ende der Trommel 10 radial nach ein  wärts erstreckenden     Klauenkupplungszähnen     11. versehen ist.

   Das     Langsamumlaufrad    4 be  sitzt eine auf der     Schnellauf-Hohlwelle    9 dreh  bare Nabe 12 und ist starr mit einem sich nach  vorn um die Trommel 10 herum erstreckenden  Hohlzylinder 13 verbunden, welcher an sei  nem     vordern    Ende und in einem axialen Ab  stand vor den     Schnellauf-Kupplungszähnen    11  mit einem Kranz von sich vom freien Ende des  Hohlzylinders 13 radial nach einwärts     erstrek-          kenden        Klauenkupplungszähnen    14 versehen  ist. Die Trommel 10 und der Hohlzylinder 13  bilden zwei gezahnte  erste  Glieder.

   Das ge  meinsame  zweite  Glied ist die Welle 6 des  Getriebes; diese ist in bekannter Art mit  rechtsgängigen Schraubennuten 15 von gro  sser Steigung versehen.  



  Ein gemeinsames Zwischenglied wird     dureh     zwei die -Welle 6 umgebende, im gezeigten Fall  mit ihren einen Enden     aneinanderanliegende     und in die Schraubennuten 15 der Welle 6 ein  greifende Einzelteile 16 und 17 gebildet, wo  bei die Anordnung derart ist, dass diese bei  den Teile infolge des Eingriffes in die Schrau  bennuten 15 entweder einzeln oder zusammen  axiale     Schraubbewegungen    auf der Welle 6  ausführen können.  



  Die beiden Teile 16 und 17 sind je mit  einem Umfangsflansch 18     resp.    19 versehen,  und jeder dieser Flansche trägt einen Satz  von sich nach auswärts erstreckenden Klauen  kupplungszähnen, wie dies bei 20 und 21 ge  zeigt wird. Aus Zweckmässigkeitsgründen wird  im nachfolgenden der vordere Teil 16 als der  grössere Teil und der hintere Teil 17 als der  kleinere Teil des Zwischengliedes bezeichnet.  



  Die     Klauenkupplungszähne    20 am grösse  ren Teil und 21 am kleineren Teil kämmen  entsprechend und abwechslungsweise mit den  Kränzen der     Langsamlauf-    und     Schnellauf-          Kupplungszähne    14 und 11 der erwähnten  Trommel 10 und des Hohlzylinders 13.

   Der  axiale Abstand der von den Zähnen 11 und  ? 4 gebildeten Zahnkränze an der Trommel 10  und am Hohlzylinder 13 ist derart bemessen,         da.ss    die Zähne 20 und 21 an den Teilen 16  und 17 des     Zwisehengliedes    dann, wenn die  beiden Teile 16 und 17 aneinander anliegen,  eine Übergangsstellung zwischen den zuletzt  genannten Zahnkränzen sehr nahe an diesen  liegend, einnehmen können, wie dies in     Fig.    3  gezeigt wird.  



  Am kleineren Teil 17 des Zwischengliedes,  und zwar an der     rüekseitigen    Hälfte des Flan  sches 19 desselben, ist ein Satz von vier Sperr  klinken 22 angeordnet, deren Sperrarme, von  hinten gesehen, im Uhrzeigersinn gerichtet  sind     (Fig.    8), wobei die Nase 23, im Uhrzeiger  sinn der     Fig.    8 betrachtet, der vordern Flanke  24 des benachbarten Zahnes 21 am kleineren  Teil 17 geringfügig voreilend ist.

   Am grösse  ren Teil 16 des Zwischengliedes, und zwar an  der vordern Hälfte des     Flansehes    18 dessel  ben, ist ein Satz von vier in jeder     Beziehung     den in     Fig.8    gezeigten Sperrklinken 22 am  kleineren Teil 17 gleiche Sperrklinken 25 vor  gesehen, mit dem Unterschied, dass ihre Sperr  arme, von hinten gesehen, im     Gegenuhrzeiger-          sinn    gerichtet sind, wobei die Nase jeder  Sperrklinke 25, im     Gegenuhrzeigersinn        (Fig.8)     betrachtet, der vordern Flanke des benach  barten Zahnes 20 am grösseren Teil 16 gering  fügig vorauseilt.  



  Ein Steuerglied für die Einleitung des       Gangwechsels    ist in der Form einer Hülse 26,  welche mittels eines federbelasteten Verbin  dungsgestänges, wie es beispielsweise bei 27 in       Fig.1    gezeigt wird, auf der Welle 6 verscho  ben werden kann, vorgesehen. Die Hülse 26 ist.  mit Innenklauen 28 versehen, welche in am  vordern Ende des grösseren Teils 16 des Zwi  schengliedes angeordneten Klauen 29 eingrei  fen und zudem so ausgebildet sind, dass sie  mit fest an der Hülse 6' angeordneten und  radial nach auswärts vorstehenden, im nach  folgenden als Wellenklauen bezeichneten  Klauen 30 in Eingriff gebracht werden kön  nen.  



  An der Innenseite des vordern Endes der  Steuerhülse 26 sind ein oder, wie gezeigt, meh  rere Ansätze 31 vorhanden, welche als Dreh  anschläge bezeichnet werden, wobei diese  Drehanschläge 31 so angeordnet sind, dass sie      je in Flucht mit einem Zwischenraum zwi  schen zwei benachbarten Klauen 28 der  Steuerhülse 26 liegen und ihre hintern Enden  von den vordern Enden der Klauen 28 einen  axialen Abstand haben, der etwas grösser ist  als die axiale Länge der Wellenklauen 30. Die       vordern    Stirnseiten der Wellenklauen 30 wei  sen gemäss     Fig.    5, 6 und 7 eine in Umfangs  richtung der Welle verlaufende Fläche 32 und  eine Fläche 33 auf, welche zu der Umfangs  richtung und damit zur Fläche 32 für einen  noch zu beschreibenden Zweck geneigt ange  ordnet ist.  



  Die zur Welle 6 axiale Bewegung der  Steuerhülse 26 kann durch ein     Federverbin-          dungsgestänge    27, z. B. mittels eines nicht dar  gestellten Handhebels, gesteuert werden, so  dass je nach Wunsch die     Ausrüekbewegung     des kleineren Teils 17 verhindert oder zuge  lassen wird.  



  Wenn im     Langsamlaufgang    gefahren wird,  so stehen die Zähne 20 am grösseren Teil 16  des Zwischengliedes mit den     Langsamlauf-          Kupplungszähnen    14 in Eingriff, wie dies in       Fig.    2 gezeigt ist, und das vorwärtstreibende  Drehmoment hat die Neigung, den grösseren  Teil nach vorn zu schrauben, wobei diese Be  wegung jedoch durch den Kontakt des grö  sseren Teils 16 mit dem axialen Anschlag, der  durch die fest auf der Welle 6 sitzende Hülse  6' gebildet wird, verhindert ist.  



  Unter diesen Verhältnissen stehen die  Zähne 21 des kleineren Teils 17 des Zwischen  gliedes mit den     Schnellauf-Kupplungszähnen     11 an der Trommel 10 nicht in Eingriff; die  Steuerhülse 26 befindet sich in ihrer vordern  Lage, in welcher ihre Klauen 28 mit den  Klauen 29 des grösseren Teils 16 des Zwischen  gliedes und mit den fest auf der Hülse 6' an  geordneten Klauen 30 in Eingriff stehen,  wenn man den grösseren Teil 16 in dieser       Langsamlaufgangstellung    gegen Rückwärts  verschiebung     verriegeln    will. Diese Stellung  der Teile ist in     Fig.    2 und 5 veranschaulicht.  



  Um von der     Langsamlauf-    auf die     Schnell-          laufübersetzung    zu schalten, wird die Steuer  hülse 26 mittels des Federgestänges 27 um  ein Stück des Weges nach     rückwärts    gegen    die Schnellaufstellung geschoben, bis die Dreh  anschläge 31 mit den Flächen 32 der vordern  Enden der Wellenklauen 30 in Berührung  kommen und die Klauen 28 von den Wellen  klauen 30 ausgerückt werden, wodurch der  grössere Teil 16 des Zwischengliedes entriegelt  wird.

   Die Eingangswelle 3 wird nun verlang  samt, während das Beharrungsvermögen der  Belastung die Drehung der Welle 6 aufrecht  erhält, wodurch bewirkt wird, dass sich der  grössere Teil 16 des Zwischengliedes nach  rückwärts schraubt, bis seine     Zähne    20 ausser     E     Eingriff mit den     Langsamlauf-Kupplungszäh-          nen    14 kommen.

   Die einen, hintern Kanten  der Drehanschläge 31 an der Steuerhülse 26  werden dann durch das     Federverbindungs-          gestänge    27 in Berührung mit den geneigten ,  Flächen 33 der Wellenklauen 30 gebracht,  und durch die entsprechende     Rückwirkung     wird zwischen der Welle 6 und der Steuer  hülse 26 eine Drehung erzeugt, wodurch be  wirkt wird, dass sich der grössere Teil 16 des  Zwischengliedes mit der Hülse 26 um die  Welle und sich der grössere Teil 16 deshalb  entlang der Welle 6     bewegt,    um-den kleineren  Teil 17 rückwärts in eine Stellung zu     drük-          ken,

      in welcher ein leichter     Anpressdruck     zwischen den äussern Zähnen 21 des kleine  ren Teils 17 und den innern Zähnen 11 des  Teils 10 stattfindet, wobei sich die Sperrklin  ken 22 radial innerhalb der Zähne 11 befin  den.  



  Wenn hierauf die Drehzahl der Schnellauf  trommel 10 die Neigung hat, kleiner als die  jenige der Sperrklinken 22 am kleineren Teil  17 des     Zwischengliedes    zu werden, so greift  eine der Sperrklinken 22 an     einen    Zahn 11  an, so dass der kleinere Teil 17 auf der Welle  6     synchron    axial rückwärts in Eingriff mit  den Zähnen 11 des     Schnellaufkranzes    ge  schraubt wird, wobei allenfalls das Ausmass  dieser Bewegung des kleineren Teils 17 durch  einen nicht gezeichneten axialen Anschlag auf  der Welle 6 begrenzt wird.

   Dem kleineren Teil  17 des Zwischengliedes folgt infolge der oben  beschriebenen Rückwirkung zwischen den  Drehanschlägen 31     und    den geneigten     End-          flächen    33 der     Wellenklauen    30 der grössere      Teil 16, und in der voll     eingerückten    Stellung  der Zähne 21 des kleineren Teils 17 sind die  Drehanschläge 31 an der durch die Klauen<B>228</B>  mit. dem grösseren Teil<B>16</B> verbundenen Steuer  hülse in Umfangsrichtung mit den Wellen  klauen 30 ausgerichtet, um einen treibenden       Dr        ehmomentseingriff    mit den     Wellenklauen     30 zu ergeben.

   In dieser Stellung     (Fig.    4 und  7) sind die Sperrklinken 25 am grösseren Teil  16 des Zwischengliedes nicht in axialer Über  einstimmung mit den Zähnen 11, und der grö  ssere Teil 1.6 des Zwischengliedes dient als  axialer Anschlag für den kleineren Teil 17,  welcher die Neigung hat, sich nach vorn zu  schrauben, wenn im Schnellgang gefahren  wird.  



  Um von der Schnellauf- auf die Langsam  laufübersetzung zu schalten, wird durch das       Federverbindungsgestänge    27 ein nach vorn  gerichteter Druck auf die Steuerhülse 26 aus  geübt, aber solange ein Antriebsdrehmoment  auf das     Schnellauf-Zahnradvorgelege    ausge  übt wird, wird die Steuerhülse 26 durch die  Antriebskraft zwischen den Klauen 28 und 29  einerseits     und.den    eingerückten Drehanschlä  gen     37.    und den Wellenklauen 30 anderseits  daran verhindert, sieh nach vorn zu bewegen,  bis die     Drehmomentskraft    kurzfristig aufge  hoben wird.

   'Wenn dies beispielsweise durch  Kurzfristige Unterbrechung der Kraftzufuhr  eintritt, so bewegt sieh die Steuerhülse     26'    in  folge des belasteten     Federverbindungsgestän-          ges    27 nach vorn, so dass die Drehanschläge 31  aus den Wellenklauen 30 ausgerückt werden.

    Hierauf wird die Eingangswelle 3     besehleu-          nigt,    und die     Sehnellaufzähne    11 an der Trom  mel 10 können nun den kleineren Teil 17 des       Zwischengliedes    auf der Welle 6 axial nach  vorn schrauben, bis die Zähne 21 des kleine  ren Teils 17 aus den     Schnellaufzähnen    1.1     aus-          gerückt    werden.

   Da. der kleinere Teil 1.7 des  Zwischengliedes in Endkontakt mit dem     grö-          2eren    Teil 16 steht, veranlasst er den grösse  ren Teil 16, sich zusammen mit ihm axial auf       1er    Welle 6     vorwärtszasehrauben,    bis die in       Fig.    3 gezeigte Übergangsstellung erreicht ist,  in welcher sieh die Zähne 20 und 21 sowohl  !es     g=rösseren    als auch des kleineren Teils 16    bzw. 17 zwischen und ausser Eingriff mit den       Langsamlauf-    und     Sehnellaufzähnen    7.1 und  14 befinden.

   Die Sperrklinken 25 und 22 am  grösseren und kleineren Teil 16 und 17 rat  schen nun über die     Langsamlauf-        resp.    Schnell  lauf-Kupplungszähne 14 und 11, wobei der  grössere und der kleinere Teil 16 und 17 des  Zwischengliedes in der     übergangs-1Vlittelstel-          lung    zusammenbleiben, bis die Drehzahl der       Langsamlaufzähne    1.4 die Neigung hat, die  jenige der Sperrklinken 25 am grösseren Teil  zu überschreiten, worauf eine der Sperrklin  ken 25 mit einem Zahn 14 in Eingriff kommt,  so dass der grössere Teil 16 des Zwischenglie  des synchron axial vorwärts in Eingriff mit  den,

       Langsamlaufzähnen    14 (gefolgt vom klei  neren Teil 17 infolge des Überholens seiner       Sperrklinken    22) geschraubt wird. Wenn die  Zähne 20 des grösseren Teils 16 des Zwischen  gliedes und 14 des Teils 13 vollständig ein  gerückt sind, so wird jede weitere schrauben  förmige Vorwärtsbewegung des zweiteiligen  Zwischengliedes 16, 17 auf der Welle 6 durch  den axialen Anschlag verhindert, welcher durch  die     1liilse    6' gebildet wird     (Fig.    2 und 5).  



  Während eines Wechsels vom Langsam  lauf- auf das     Schnella.uf-Ü        bersetzungsverhält-          nis    und umgekehrt treten     Übergangverhält-          nisse    auf, bei welchen die beiden Sätze von  Sperrklinken 25 und 22 am grösseren     resp.     kleineren Teil 16 bzw. 17 des Zwischengliedes  in     Eingriffstellung    mit. den     Langsamlauf-          resp.        Schnellauf-Kupplungszähnen    11 und 14  sind, welche Übergangsstellung in     Fig.    3 ge  zeigt wird.

   Es ist bei älteren Konstruktionen  üblich, dass das Zwischenglied einteilig ist,  das heisst, dass die Teile 16 und 17 miteinander  verbunden sind. Sollte in diesem Falle die  Steuerhülse 26 entriegelt sein und wird, wäh  rend die Welle 6 und das Zwischenglied sta  tionär oder praktisch stationär sind, die Ein  gangswelle 3 rückwärts gedreht, so kann es  vorkommen,     da.ss    ein Zahn 11 der Schnellauf  trommel 10 in eine Klinke 22 eingreift und  dass das Zwischenglied mit. einer solchen Ge  schwindigkeit rückwärts gedreht wird, dass  sich die Klinken schneller rückwärts bewegen  als die Zähne 14 der     Langsamlauftrommel    13.

        Eine solche Bewegung ist mit einem einteili  gen Zwischenglied offensichtlich unmöglich,  und die von den Zähnen 11 bzw. 14 auf die  Klinken 22 bzw. 25 wirkenden Lasten könn  ten die Klinken beschädigen.  



  Bei einem aber aus zwei Teilen 16 und 17  bestehenden Zwischenglied wird die Rück  wärtsdrehung des Teils 17 nicht auf den Teil  16 übertragen, und der Teil 17 schraubt sich  vom \feil 16 weg nach hinten, dessen Klinken  in die sich rückwärts drehenden Zähne 14       eingerückt    sind. Der Teil 17 kann sich in die       eingerückte    Schnellaufstellung schrauben. Es  kann eine solche Anordnung getroffen werden,  dass sich der Teil 17 so weit nach hinten be  wegen kann, dass seine Zähne 21 durch die  Zähne 11 passieren und eine solche Stellung       erreicht    wird, bei der weitere Klinken 35     in,     die Zähne 11 eingreifen. Wenn dies nicht vor  gesehen ist, so ist die eingerückte Schnellauf  stellung die endgültige Stellung des Teils 17.

    Wenn diese " Stellung erreicht ist und die       Rückwärtsdrehung    der Welle 3 fortgesetzt  wird, so wird die Drehung des Teils 17 über  die Welle 6 auf den Teil 16 übertragen, und  das Zusammenwirken der Klinken 25 und  Zähne 14 veranlasst den Teil 16, sich in die  eingerückte     Langsamlaufstellung    zu schrau  ben. In dieser Stellung wird jede weitere Dre  hung verhindert, durch die gleichzeitige voll  ständige Einrückung der Zähne 14 und 25  und auch der Zähne 11 und 21, welche eine  weitere Rückdrehung verhindern, ohne dass  die Klinken beschädigt werden könnten. Im  Falle einer Lokomotive würden die Antriebs  räder bei einer solchen Getriebestellung auf  den Schienen gleiten.  



  Wenn die Vorwärtsdrehung der Eingangs  welle 3 wieder aufgenommen wird (bei still  stehender     Ausgangswelle),    so macht der klei  nere Teil 17 des Zwischengliedes, welcher für  eine     Vorwärtsschraubung    frei ist, auf der  Welle 6 eine Bewegung nach vorn bis zur Be  rührung oder beinahe bis zur Berührung mit  dem hintern Ende des grösseren Teils 16 des  Zwischengliedes     (Fig.2).     



  Auf diese Weise ist verhindert, dass uner  wünschte Kräfte an den Sperrklinken 22 oder    25 in der entriegelten     übergangsstellung    an  greifen, wenn die Eingangswelle 3     rückwärts    5  gedreht wird.  



  Bei der in     Fig.9    gezeigten     Dreigang-Ge-          triebeanordnung    ist 3 wie vorher die Ein  gangswelle, und die Verhältnisse für den er  sten und zweiten Gang sind entsprechend dem  Beispiel gemäss     Fig.1    bis B. Mit 32 ist eine  Ausgangswelle bezeichnet, auf welcher ein mit  dem Zahnrad 8 auf der Welle 3 kämmendes       Ritzel    33     festmontiert    ist. Der dritte Gang  wird durch das     Einrücken    einer Antriebs  kupplung 34 für die direkte     Kupplung    des  Zahnrades 8 mit der Antriebswelle 36 des  Fahrzeuges eingeschaltet.

   Eine solche Anord  nung ist beispielsweise besonders für Verwen  dung in einer Diesellokomotive geeignet.  



  Es ist allgemein üblich, ein Vorwärts- und       Rückwärtsgetriebe    zwischen der Ausgangs  welle 32 und den Antriebsrädern solcher Fahr  zeuge vorzusehen.  



  Beim Ausführungsbeispiel des Dreigang  getriebes gemäss     Fig.    9 ist der kleinere Teil 17  des Zwischengliedes mit einem weiteren Satz  von Sperrklinken 35 an der vordern Hälfte  des gezahnten Flansches 19 versehen, wie dies  in     Fig.    2, 3 und 4 gezeigt ist, wobei die Sperr  arme der Sperrklinken 35     im    Gegenuhrzeiger  sinn, von rechts in     Fig.    7 gesehen, gerichtet  sind, das heisst umgekehrt zu den Klinken 22  an der hintern Hälfte des Flansches 19, und  wobei der dem kleineren Teil 17 gewährte       Axialbew        egungsweg    auf der Welle 6 gross  genug gemacht wird,

   damit die     Zähne    21 Stel  lungen an der vordern und hintern Seite des  und nahe beim Kranz der     Schnellauf-Kupp-          lungszähne    11 einnehmen können.  



  Wenn bei einer Anordnung dieser Art der  dritte Gang durch die Antriebskupplung 34  eingeschaltet wird, so nimmt der grössere Teil  16 des Zwischengliedes die für den zweiten  Gang im vorherigen Beispiel beschriebene  Stellung ein, in welcher sich seine Zähne 20  und seine Sperrklinken 25 auf der Rückseite  der     Langsamlauf-Kupplungszähne    14 befin  den und aus derselben ausgerückt sind, wäh  rend der kleinere Teil des Zwischengliedes  eine Stellung einnimmt, in welcher sich seine      Zähne 21 axial durch die Zähne 11 des Zweit  gang-Kupplungszahnkranzes     hindurchbewegt     haben und auf der Rückseite des letzteren lie  gen, wobei sich sein vorderer Satz von Sperr  klinken 35 in Überholeingriff mit den Zweit  gang-Kupplungszähnen 11 befindet.  



  Beim     Abwärtsschalten    von der Direkt  gang- oder     Drittgangstellung    unter Antriebs  belastung bewirkt die     Ausrückung    der An  triebskupplung 34 und die Leistungsaufnahme  durch die Welle 3, dass der die Zähne 11 tra  gende     Zweitgang-Kupplungsteil    10 gegenüber  der Welle 6 beschleunigt wird, und wenn die  Synchronisation der Drehzahlen erreicht ist,  wird der kleinere Teil 17 des Zwischengliedes  durch die Wirkung der Sperrklinken 35 an  der     vordern    Hälfte seines gezahnten Flan  sches gezwungen, sich nach vorn in Eingriff  mit den     Zweitgang-Kupplungszähnen    11 zu  bewegen, um den Antrieb im zweiten Gang  aufzunehmen,

   wobei das Ausmass einer sol  chen Bewegung des kleineren Teils 17 durch  seinen Endkontakt mit dem grösseren Teil 16  bestimmt wird, welcher seinerseits als An  schlag dient, indem dieser durch die Dreh  anschläge 31 an der Steuerhülse 26 in An  triebseingriff mit den Wellenklauen 30 in sei  ner Lage bestimmt ist.  



  Wenn sich bei dieser Anordnung die Zähne  20 und 21 am grösseren und kleineren Teil 16  und 1.7 des Zwischengliedes in der Übergangs  stellung zwischen dem ersten und dem zwei  ten Gang befinden und die Steuerhülse sich in  der     aussergewöhnlichen    Stellung des     Entrie-          gelns    befindet, so bewirkt eine Umkehr der  Drehrichtung der Eingangswelle 3 infolge  einer ungewollten Rückwärtsbewegung des  Fahrzeuges bei eingeschaltetem Vorwärtsgang  im Getriebe nach der Welle 32 und bei einer       Sehleifberührung    der Antriebskupplung 34,  ein Vorwärtsschrauben des grösseren Teils 16  gegen oder in die     Erstgangstellung,    in welcher  er mit den Zähnen 14 in Eingriff kommt,

   wor  auf die Zähne 21 des kleineren Teils 17, wel  cher für eine Verschraubung in beiden Rich  tungen frei ist, gegen, in oder durch die Zähne  11 des     Zweitgang-Kupplungsteils    10 gezogen  werden; in der letztgenannten Stellung befin-    den sich die vordern Sperrklinken 35 am klei  neren Teil 17 des     Zwisehengliedes    dann im  Überholverhältnis zu den genannten     Zweit-          gang-Kupplungszähnen    11.  



  Wenn in dieser Stellung des Teils 17 die       Vorwärtsdrehung    der Eingangswelle 3 wieder  einsetzt (wobei angenommen wird, dass die  Antriebskupplung 34 nun wieder ausgerückt  ist), so macht der kleinere Teil 17 des     Zwi-          sehengliedes    infolge der Wirkung der vordern  Sperrklinken 35 eine     Rückkehr-Vorwärtsbewe-          gung    in eine Stellung in Berührung oder bei  nahe in Berührung mit dem grösseren Teil 16  (welcher sich in der     Erstgangstellung    befin  det), in welcher Stellung des Teils 17 sowohl  seine Zähne 21 als auch seine Sperrklinken 22  aus den     Zweitgang-Kupplungszähnen    1.1 aus  gerückt sind.  



  Bei diesem Dreigangsystem. wird auf diese  Weise verhindert, dass ungewünschte Kräfte  auf die Sperrklinken wirken, infolge einer       Rückwärtsdrehung    der Eingangswelle, welche  wegen der Schleifberührung der Antriebs  kupplung herbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Synchronisiertes Weehselgetriebe mit min destens zwei ersten gezahnten Gliedern, einem zweiten Glied und einem gezahnten Zwischenglied, welches eine schraubenförmige Bewegung auf dem zweiten Glied ausführen kann und dessen Zähne wahlweise mit den Zähnen jedes der ersten Glieder in Eingriff gebracht werden können, um Kraftwege mit verschiedenen Übersetzungsverhältnissen zu schaffen, wobei das Zwischenglied Sperrklin- kenantriebe aufweist, welehe je einem ersten Glied zugeordnet sind und welche in ent gegengesetztem Sinne wirken und je eine trei bende Verbindung zwischen dem Zwischen glied und dem entsprechenden ersten Glied herbeiführen können,
    dadurch gekennzeichnet, da.ss das Zwischenglied aus zwei voneinander getrennten Teilen besteht, von denen jedes einen Sperrklinkenantrieb trägt und jedes auf dem zweiten Glied eine schraubenförmige Be wegung ausführen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Synchronisiertes Wechselgetriebe gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein bewegliches, mit dem zweiten Glied zusam menwirkendes Steuerglied vorgesehen ist, wel ches so ausgebildet ist, dass es mit dem zweiten lIlied und einem der beiden einzelnen Teile des Zwischengliedes derart in Eingriff ge bracht werden kann, dass eine relative Bewe gung zwischen dem zweiten Glied und diesem Teil des Zwischengliedes in wenigstens einer Richtung verhindert wird.
    Synchronisiertes Wechselgetriebe gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Steuerglied mit einem der beiden einzelnen Teile des Zwi schengliedes zwecks Winkelverschiebung mit diesem Teil zusammen um das zweite Glied in Eingriff steht, dass Mittel für die Auslösung der Bewegung des genannten Steuergliedes in<B>!</B> beiden Richtungen längs des zweiten Gliedes vorgesehen sind, und dass am zweiten Glied Anstossmittel vorgesehen sind, mit welchen ein Teil des Steuergliedes zusammenwirken kann, um eine Winkelverschiebung des Steuergliedes ; um das zweite Glied und dadurch eine Ver schiebung eines der beiden einzelnen Teile des Zwischengliedes in einer Richtung längs des zweiten Gliedes herbeiführen. 3.
    Synchronisiertes Wechselgetriebe gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und #, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aus- 2 lösung der Bewegung des genannten Steuer gliedes vorgesehenen Mittel dasselbe in beiden Richtungen elastisch vorspannen können.
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