CH301429A - Verfahren zur Herstellung von y-Halogen-butyraldehydacetalen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von y-Halogen-butyraldehydacetalen.

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CH301429A
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Joseph Opfermann Ado Christian
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Opfermann Adolf Christian Jose
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  Verfahren     zur    Herstellung von     y-Halogen-butyraldehydacetalen.       Es ist bekannt,     y-Halogen-butyraldehyd-          acetale    dadurch zu gewinnen, dass man die  entsprechenden     Säurehalogenide    durch Hy  drierung in Aldehyde überführt und in einem  zweiten Arbeitsgang diese     Aldehydte    mit Alko  holen oder Alkohole abgebenden Mitteln     ace-          talisiert..    Hierbei treten aber     unerwünschte     Nebenreaktionen, wie Kondensationen und       Polymerisationen    der entsprechenden Alde  hyde, auf.  



  Es wurde nun gefunden, dass sich diese       Aeetale    in einer Operation aus den Säure  halogeniden herstellen lassen, wobei. die sich  intermediär     bildenden    Aldehyde so schnell       acetalisiert    werden, dass die unerwünschten       Nebenreaktionen    nicht oder nur in sehr ge  ringem Umfang stattfinden..

      Gegenstand der Erfindung ist somit ein  Verfahren zur Herstellung von     y-Halogen-          butyraldehydacetaleii    durch Hydrierung von       y-Halogen-butyrylhalogeniden    und Umsetzung  der     gebildeten        y-Halogen-butyraldehyde    mit       Orthoestern    der einzuführenden Alkohole,  das dadurch gekennzeichnet     ist,    dass man die       y-Halogen-butyrylhalogenide    in. Gegenwart  der     Orthoester    und von     Hydrierungskataly-          satoren    mit.

   Wasserstoff behandelt, wobei die  intermediär entstehenden     y-Halogen-biityr-          aldehyde    sofort     acetalisiert    werden.  



  Die     Reaktion    verläuft (bei Verwendung von       Orthokieselsäuremethylester)    nach folgender       (-r'leichung     
EMI0001.0032     
  
    R,-COHal <SEP> -I- <SEP> H2 <SEP> -I- <SEP> Si(OCH3)4-> <SEP> Si <SEP> 0(OCH3)2 <SEP> -I- <SEP> IP,-CH(OCHa)2 <SEP> -I- <SEP> HHal <SEP> so       Die Reduktion des     Säurehalogenids    wird  gegebenenfalls in Gegenwart eines für diese  Reaktion indifferenten Lösungsmittels, bei  spielsweise Äther, Benzol,     Dekahydronaph-          thalin,        Dichlorbenzol    oder Nitrobenzol, durch  geführt.  



  An Stelle der     indifferenten    Lösungsmittel  können auch     Orthoester    in Überschuss ver  wendet: werden.    Es ist. möglich, die Reaktion in flüssiger       i    oder in gasförmiger Phase     durehzuführen.     



  In flüssiger Phase arbeitet man vorzugs  weise bei 'Temperaturen zwischen 100     ünd            140     C, in der Gasphase     vorzugsweise    zwi  schen 200 und 250  C,     gegebenenfalls    in     Ge-          genwart    eines     indifferenten    Trägergases. An  Stelle eines Trägergases kann auch Wasser  stoff im Überschuss     verwendet,    werden. Der  Katalysator kann dabei in üblicher Weise in  einem     Katalysatorrohr        verteilt    sein.  



  Als     Hy        drierungskatalysatoren    sind bei  spielsweise     Palladium-Kieselgel,    Palladium  Bariumsulfat, Nickel, z. B. in     Form    von       Raneynickel,    oder Platin geeignet.  



  In gewisser Weise wirkt der sich bei der  Reduktion bildende Halogenwasserstoff kata  lytisch     auf,die        Aeetalisierung    des     intermediär         auftretenden Aldehyds im Zusammenwirken  mit dem     Orthoester.     



  Die     y-Halogen-butyraldehydacet-ale    wer  den in sehr guten Ausbeuten erhalten.  



  Die Ausbeuten an     Aeetalen    liegen zwischen       50-        und        nahezu        100%        der        theoretisch        mögli-          chen    Menge,     berechnet:    auf     Säurehalogenid.     



  Die     Acetale    können als Zwischenprodukte  für organische Synthesen, als Lösungsmittel,       #'#Teichmacher    und. als     Aromastoffe    und Ge  schmacksstoffe aller     Art.    verwendet werden.         Beispiele:     1.

   In einem Rundkolben, der mit     Rührer,          Rückflusskühler    Lind     CTaseinleitungsro.hr    ver  sehen ist,     werden    für 1     1M1        y-Halogen        buty-          rylhalogenid    6 g Palladium     Bariumsulfat-          Kontakt        (5%        Pd)        oder        15        g        Palladium        auf          Kieselgel        (2%ig)

          eingebracht.        Hierbei        ist.        der          Kontakt        für        mehrere     verwend  bar. Sodann wird die Hälfte von 500 g     Ortho-          ester    zugegeben. Hierauf     wird    das 'Säurehalo  genid und die zweite Hälfte von den vor  gesehenen 500 g     Orthoester        eingefüllt.    Nun  mehr wird der Kolben     geschlossen    und das       Einleitungsrohr    an die W     Wasserstoffflasche.    an  geschlossen.

   Wasserstoff wird unter kräfti  gem Rühren     durchgeleitet,,    wobei das Abgas  durch Wasser geleitet werden kann, um den  frei gewordenen Halogenwasserstoff mit Na  tronlauge während der Reaktion     titrinietrisch     zu erfassen.  



       Wenn    die     Halogenwasserstoffentwicklung     langsamer wird, wird abgebrochen. Der Kol  beninhalt wird hierauf vom Katalysator ab  filtriert und destilliert.  



  2. In den unter 1 beschriebenen Rundkol  ben werden für 1     Mol        y-Halogenbutyrylhalo-          genid    6 g     Palladium-Bariumsulfat-Kontakt          (5%        Paladium)        oder        15        g        Palladium        auf          Kieselgel        (2%ig)        eingebracht.        Sodann        werden     300     em3    Lösungsmittel zugegeben.

   Danach  wird das     Säurehalogenid    und     101/o    über  schuss über die     stöchiometrische    Menge     Ortho-          ester    eingefüllt. Die weitere Verarbeitung ge  schieht nach der unter 1 beschriebenen Weise.  



  Aus     y-Chlor-biityrylchlorid    und     Ortho-          kieselsäuremethylester    wurde in dieser Weise         y-Chlor-butyraldehyddimethylacetal    in einer       Ausbeute        von        72%        der        Theorie        erhalten.        Bei     Verwendung von     y-Clilor-butyrylbromidund          Orthokieselsäuremethy    fester belief sich die       Ausbeute        auf        87%        und     <RTI  

   ID="0002.0096">   bei        Verwendung        von          ;,-Chlor-buty        rylchlorid    und     Orthoameisen-          säuremethy    fester auf     7511/o.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von "-Halogeii- butyraldehydacetalen durch Hydrierung von ;,-Halogen-butyrylhalojenideil und Umsetzung der gebildeten y-Halogen-butj-ral@deliyde mit Orthoestern der einzuführenden Alkohole, da durch gekennzeichnet., dass man die ; -Halogen butyrylhalogenid'e in Gegenwart der Ortho- ester und von Hydrierungskatalvsatoren mit.
    Wasserstoff behandelt, wobei die intermediär entstehenden y-Halogen-butyralcleliyde sofort aeetalisiert werden. UN T'ERAN SPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspi-Lich, da durch gekennzeichnet, dass die Umsetzung unter Diuek durchgeführt. wird. ?. Verfahren nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet,
    dass die Umsetzung in Gegenwart. von Lösungsniitteln durehgeführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel Äther benutzt wird. 1-. Verfahren nach Patentansprueh und Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel Benzol verwendet -wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel Dekahydranaphthalin verwendet. wird. 6. Verfahren nach Patentansprueh und Unteranspriieh 2, dadureh gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel Diclilorbenzol verwen det wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeiehnet, dass als Lösungsmittel Nitrobenzol verwendet wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der flüssigen Phase bei Temperaturen zwischen; 100 und 140 C gearbeitet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss in der Gasphase bei Temperaturen zwischen 200 und 25011C gearbeitet wird. 10. Verfahren; nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in Gegenwart eines indifferenten Träger gases gearbeitet wird.
CH301429D 1950-03-01 1951-02-13 Verfahren zur Herstellung von y-Halogen-butyraldehydacetalen. CH301429A (de)

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