CH296292A - Bohrgerät mit Vorrichtung zur Staubabsaugung. - Google Patents

Bohrgerät mit Vorrichtung zur Staubabsaugung.

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CH296292A
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Hemscheidt Hermann
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Hemscheidt Maschf Hermann
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B21/00Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
    • E21B21/06Arrangements for treating drilling fluids outside the borehole
    • E21B21/07Arrangements for treating drilling fluids outside the borehole for treating dust-laden gaseous fluids

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Description


  Bohrgerät mit Vorrichtung zur     Staubabsaugung.       Die     Absaugung    des     Bohrstaubes    durch  einen Hohlbohrer, auch einen geteilten. Hohl  bohrer, ist an sich bekannt. Es ist auch vor  geschlagen worden, hinter einem Filter eine  Saugvorrichtung, insbesondere einen     Ixi-          jektor    anzuordnen.

   Bei diesen bekannten  Geräten wird der Bohrstaub von der Bohrer  schneide her angesaugt und vollkommen  trocken bis in das     Sammelgefäss    abgesaugt  und hier durch besonders ausgebildete Filter       zurückgehalten.'    Durch den starken     Saug-          luftstrom,    wird die     Bohrerselineide    gekühlt  und ein  Festfressen  des     Bohrers    infolge nicht  abgeführten Gesteinstaubes verhindert.  



  Die Erfindung betrifft ein Bohrgerät, bei       welchem    der Bohrstaub durch einen Hohl  bohrer hindurch abgesaugt wird und ist da  durch gekennzeichnet, dass die     Absaugung     durch einen., mit einer den Anschluss an die       Staubabführungsleitung    darstellenden     Ring-          kaminer    versehenen Saugkopf erfolgt, der  auf     den).    Schaft des Hohlbohrers drehbar ge  lagert ist, und dass am Ende der     Staubab-          führungsleitung    eine wenigstens einem in       einem        Sammelgefäss    angeordneten Filter  nachgeschaltete Saugvorrichtung vorge  sehen ist.  



  In der Zeichnung sind     mehrere    Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 eine     eiste    Ausführungsform des  Bohrgerätes,         Fig.    2 und 3 das hintere     Bohrrohrende    in  zwei verschiedenen Ausbildungsformen,       Fig.4    und 5 zwei verschiedene Aus  bildungsformen des geteilten Bohrrohres,       Fig.    6 und 7 die Bohrkrone in zwei ver  schiedenen Ansichten,       Fig.    3 und 9 zwei Ausführungsbeispiele  des     trichterförmig    ausgebildeten Deckels für  den     Sammelbehälter,

            Fig.    10 eine zweite     Ausführungsform    des  Bohrgerätes mit einem als Wasserkammer  ausgebildeten Sammelgefäss,       Fig.    11 einen Teil einer von     Fig.    10 ab  weichenden Bauart,       Fig.    12 und 13 das Zwischengehäuse in  grösserem Massstab,       Fig.    14 eine dritte     Ausführungsform    des  Bohrgerätes mit einem Beutel als Sammel  behälter und       Fig.    15 die Ausbildung der Verschluss  klappe.  



  Bei der Ausführungsform des Bohrge  rätes nach     Fig.    1 ist ein Bohrhammer 1 mit  einem Hohlbohrer 2 versehen, dessen vor  deres Ende als     Bohrkrone    3 ausgebildet ist.  Auf dem verstärkten,     zylindrischen,    dem  Einsteckende vorgelagerten Schaft 4 des  Hohlbohrers 2 ist zwischen dem. vordern  Ende 5 des Hammers 1 und einem Bund 6  des Bohrers 2 der Saugkopf 7 drehbar ge  lagert.

   Der Saugkopf 7 besteht aus einer  zylindrischen Büchse und besitzt im mitt  leren Bereich eine Ringkammer 8, an welche      die     Staubabführungsleitung    9 angeschlossen       ist.    Der Kanal 10 des Hohlbohrers 2 ist durch  eine in     Fig.    2 deutlicher     erkennbare    Quer  bohrung 11 an die Ringkammer 8 ange  schlossen.  



  Der Hohlbohrer 2 besteht bei den ge  zeichneten Beispielen aus drei Teilen, und  zwar ist auf dem     mittleren    rohrförmigen Teil  am vordern Ende die Bohrkrone 3 entweder  gemäss     Fig.    4 eingesetzt oder aber entspre  chend     Fig.    5     kappenartig        aufgesetzt.    In glei  cher Weise kann das mit dem     zylindrischen     Führungsschaft 4 für den Saugkopf 7 ver  sehene Einsteckende als besonderer Körper  gemäss     Fig.    4 und 5 in den Mittelteil des  Bohrers eingesetzt oder auf diesem aufgesetzt  sein.

   Der Kanal 10 des Bohrers 2 wird zweck  mässig so bemessen, dass er sich von den     An-          saugöffnungen    14 der Bohrkrone 3 aus  gehend nach rückwärts allmählich oder       stufenförmig    erweitert.

   Wie     Fig.    2 und 3  zeigen, ist das rückwärtige Ende 15 des Saug  kanals 10 des Hohlbohrers 2 halbkugel  förmig     ausgebildet.    Bei der Ausbildung des       hintern    Teils des Bohrers 2 gemäss     Fig.    3 mit  volltragendem, gegebenenfalls bis zur Ein  trittsstelle der Querbohrung 11 verlängertem  Innenkonus, wird der Eintrittsdurchmesser  D des Innenkonus gleich oder grösser ge  halten als der Aussendurchmesser des     Mittel-          teils    des Hohlbohrers 2.

   Der Durchmesser d'  der Querbohrung 11, die im Winkel von 40  bis 50      auf    die     Bohrermittelachse        trifft,    ist       annähernd    gleich dem Enddurchmesser d  des Innenkonus. Der dem verstärkten zylin  drischen Schaft 4 vorgelagerten Bund 6       (Fig.    3) hat eine Länge L, die gleich oder an  nähernd gleich     seinem    Durchmesser D' ist.  



  Wie die     Fig.    6 und 7 in     grösserem    Mass  stab zeigen, besitzt die Bohrkrone 3 einen  zylindrischen Kopf 12, in dessen Stirnflächen  beiderseits der Schneide 13 Ansaugkanäle 14  verschiedener Grössen vorgesehen sind. Die  Kanäle 14 werden     vorteilhaft    nach einwärts  konisch erweitert. Auf diese Weise wird unter  Vermeidung einer Schwächung der Krone 3  dafür gesorgt, dass sämtliche Korngrössen des  Staubes restlos und ohne     Festklemmung    ab-    geführt     werden,    können.

   Auf dem Umfang  des zylindrischen Kopfes 12 ist eine nach Art  einer     Sperrklinkenverzahnung    ausgebildete  Mahlverzahnung 46 vorgesehen, wobei die  Zähne im wesentlichen parallel zur Längs  achse der Bohrkrone 3 verlaufen. Der Ab  stand der einzelnen Zähne in Umfangsrichtung  und die Tiefe der Verzahnung sind so gewählt,  dass die die Zahnreihen passierende Korn  grösse durch die Kanäle 14 hindurchgeht. Die  Zähne sind zum rückwärtigen Ende der  Krone 3 hin abgestuft, wobei die Abstufung  im wesentlichen auf den dein Kopf 12 fol  genden Bereich verlegt ist. Auch am hintern  Ende der Bohrkrone 3 kann eine kurze Mahl  verzahnung     46a    vorgesehen werden, welche  in ihrer Form der am Kopf     befindlichen    ent  sprechen kann.

   Die Höhe dieser Verzahnung  ist gegenüber derjenigen am Kopf geringer  gehalten.  



  Die mit dem     Saugkopf    7 gemäss     Fig.    1 ver  bundene Leitung 9 ist     mit    dem andern Ende  an das     Staubsammelgefäss    16 angeschlossen.  Dieses Gefäss kann mit mehreren Anschluss  stutzen 17 versehen sein, welche annähernd       tangential    an das Gefäss münden, so dass der  in das Gefäss eintretende grobe Staub sich  bereits durch     Zentrifugalwirkung    ausscheidet.  Auf dem Sammelgefäss 16 ist ein Gehäuse 18  lösbar befestigt, in welchem mehrere Filter  beutel 19 konzentrisch zueinander und im  Abstand ineinander eingehängt sind. Jeder  Filterbeutel 19 ist über ein Drahtgestell 20  gezogen, welches die genaue Lage jedes Beu  tels sichert, jedoch denselben nicht spannt.

    Gegen den Deckel 21 des Gehäuses 18 sind  die Oberkanten der Beutel 19 abgedichtet.  Das Gehäuse 18 ist an der Unterseite     mit     einer durchlochten Bodenplatte 2 2 versehen,  welche die Filterbeutel 19 gegen Beschädi  gungen, zum Beispiel beim Absetzen des  Gehäuses 18 auf den unebenen Boden der  Sohle unter Tage, schützt. In dem vom  innersten Beutel 19 eingeschlossenen Raum  ist ein mit Pressluft     beaufschlagter        Injektor     23 angeordnet. Die der Düse 24 zugeführte  Pressluft     wird    der     Pressluftzuleitung    zum ,  Hammer 1 über die Leitung 25 entnommen.      26 ist ein Absperrorgan.

   Der aus der Düse 24       austretende        Pressluftstrahl    sowie die über die  Filter 19 und vorzugsweise mehrere Löcher  <I>27u</I> des untern Teils des Saugrohrs 27 ange  saugte Luft entweicht über den zylindrischen       Fortsatz    des obern Teils des Saugrohrs 27,  das durch den Deckel 21     hindurchragt.    Über  der Mündung des Saugrohrs 27 ist ein Schirm  28 angeordnet, der den austretenden Luft  strom ablenkt.  



  Der durch den     Injektor    23 aus dem Bohr  loch über den Saugkopf 7 und die Leitung 9  angesaugte feine Staub setzt sich zunächst an  dem äussern Beutel 19 ab und fällt infolge  der vibrierenden Bewegungen desselben in  den Sammelbehälter 16. Die nächsten Filter  reinigen die Luft von den noch mitgerissenen  feinsten Staubteilchen, so dass die angesaugte  Luft einschliesslich der     Pressluft    in voll  kommen gereinigtem Zustand das Saugrohr  2 7 verlässt. Durch die Anordnung des     In-          jektors    23 im Raum des innersten Beutels  passiert nur die angesaugte Luft die Filter  beutel 19.  



  Das Entleeren des Sammelbehälters 16  erfolgt zweckmässig durch Verwendung eines  aus den     Fig.    8 und 9 ersichtlichen     trichter-          artig    ausgebildeten Deckels 29, dessen Mün  dung durch einen Stopfen 30 oder einen Dreh  schieber 31 verschliessbar ist. Dieser Deckel  29 wird nach dem Lösen und     Abnehmen    des  Filtergehäuses 18 an dessen Stelle auf dem  Gefäss 16 befestigt. Das Filtergefäss 13 kann  inzwischen auf einen bereitgestellten Reser  vebehälter 16 aufgesetzt und wieder in Be  trieb genommen werden. Das Entleeren des  gefüllten Behälters kann über Tage erfolgen.  Es kann aber auch unter Tage in einen ent  sprechend vorbereiteten     Förderwagen    er  folgen.

   Genau so     kann    das Filtergehäuse 18  unter Zwischenschaltung eines die Anschluss  stutzen 17 besitzenden niedrigen Zwischen  gehäuses unmittelbar auf einem geschlossenen  Förderwagen angeordnet werden, der dann  von vornherein als     Sammelgefäss    16 dient.  In dein Förderwagen, der auch zwei Filter  gehäuse nebeneinander aufnehmen kann und  auch eine Zwischentrennwand besitzen kann,         können    zusätzlich Berieselungseinrichtungen  zum Binden des Staubes vorgesehen sein.  



  Wie     Fig.    10 zeigt, ist bei einer andern  Ausbildungsform des     Bohrgerätes    das Filter  gehäuse 18 unter Zwischenschaltung eines  Verbindungsgehäuses 32 oberhalb des     Sam-          melbehälters    16 angeordnet. In dem     Ver-          bindungsgehäase    32 ist ein als Trichter 33  ausgebildeter Einsatz vorgesehen, über dessen       A.usmündung    34 der Staub dem Sammelge  fäss 16 zufällt. Die     Anschlussstutzen    17     für     die     Staubzuführungsleitungen    9     sind    in  diesem Ausführungsbeispiel oberhalb des  Trichters 33 angeordnet.

    



  Der     Sammelbehälter    16 ist als Wasser  kammer ausgebildet und     wird    demgemäss  vor der Inbetriebnahme mit einer     gewissen     Menge Wasser aufgefüllt. Die Wassermenge  ist so gewählt, dass am Ende der Filter  periode der Behälter 16 vollständig mit ge  bundenem Staub angefüllt sein     kann,.    Durch  den Trichter 33 wird verhindert, dass beim  Transport oder bei sonstigen Bewegungen  das Wasser gegen die Filter 19 schlagen kann.

    Bei genügend grosser Abmessung des Ab  standes zwischen Wasserspiegel und Filter  wäre es auch denkbar, ohne den     Trichter    33  auszukommen, jedoch lässt sich durch die  in der Zeichnung dargestellte Bauart die Bau  höhe geringer halten, oder aber es ist mög  lich, den Behälter 16 besser     auszunutzen.     



  Bei der Bauart nach     Fig.    11 sind die An  schlussstutzen 17 für die     Staubzuführungs-          leitungen    9 im Bereich der     Trichterhöhe    an  geordnet, und zwar münden sie unmittel  bar in den     Trichter    aus. Diese Bauart dieses  Zwischengehäuses ist in grösserem Massstab  in, den     Fig.    12 und 13 dargestellt. Man er  kennt sofort, dass hierdurch die Bauhöhe  weiter zugunsten des Sammelbehälters 16  verringert werden kann.  



       Fig.    14 zeigt die Ausbildung des Bohr  gerätes     mit    einem Aufnahmebehälter für den  Gesteinstaub aus Papier oder dergleichen.  Unterhalb der Filterbeutel 19 befindet sich  eine Beruhigungskammer 35 von verhältnis  mässig grossem Volumen und entsprechender  Höhe. Diese Beruhigungskammer besitzt      eine sich     trichterförmig    nach unten ver  jüngende Wandung 36, in welcher an gegen  überliegenden Stellen, bzw. auf     den.        Umfang     verteilt, kegelförmige Taschen 37 angeordnet  sind, in deren Scheitel die Staubluftzufuhr  leitungen 9 münden.

   Der Trichter 36 ist an  seinem     untern    Ende mit einem sich konisch  nach aussen erweiternden Hals 38 versehen,  an welchen ein aus Papier oder dergleichen  bestehender Beutel     16a        mittels    eines Gummi  ringes 39 oder dergleichen dichtend aufge  hängt wird. Dieser Beutel ist von einer durch  den Gehäuseunterteil 40 gebildeten Luft  kammer 41     grösseren    Querschnitts, aber von  mindestens ungefähr gleicher Höhe     wie    die  des Beutels umgeben, derart, dass sich der  Beutel     16a    in gefülltem Zustande mit seinem  Boden auf den Boden 42 des Gehäuseunter  teils abstützt.  



  Der     Gehäuseunterteil    40 ist am     obern     Ende mit     einem    nach einwärts vorspringen  den     Ringkragen    43 versehen, auf welchen sich  unter Zwischenschaltung eines Dichtungs  ringes 44     ein.    im Querschnitt     winkelförmiger     Ansatz 45 des Gehäuseoberteils     18a    abstützt.  Gehäuseoberteil und Unterteil werden durch  nicht dargestellte, leicht lösbare Kupplungs  mittel (Schnellkupplung) verbunden.  



  Mit 47 ist eine Klappe bezeichnet, die um  die aus dem Gehäuse herausgeführte, mit  Handgriff versehene Achse 48 drehbar ist  (vergleiche     Fig.    15). Mit 49 ist eine     Ver-          schlusskappe    bezeichnet, mit welcher der  jeweils nicht benötigte     Anschlussstutzen    dich  tend verschlossen werden kann. Die Zahl  dieser     Anschlussstutzen    ist abhängig von der  Grösse und Leistung des Gerätes und von der  Zahl der gleichzeitig anzuschliessenden. Bohr  hämmer oder sonstiger Staubquellen.  



  Durch das     mittels    des     Injektors    23 er  zielte hohe Vakuum (zum Beispiel 500 bis  600     mm.        QS)    wird der aus einem leicht ver  formbaren Werkstoff bestehende     Staubsam-          melbeutel        16a    in leerem Zustand teilweise zu  sammengefaltet, so dass für die Aufnahme  des Staubes ein durch die strichpunktierte  Linie 16b begrenztes kleines Anfangsvolu  men gebildet wird, Die ausgezogenen Linien         veranschaulichen    den Beutel 16a, in gefülltem  Zustande.  



  Die Staubluft tritt hierbei radial in die       Beruhigungskammer    35 ein, so dass der Staub  nach einer     Riehtungsänderung    von 90  ledig  lich unter dem Eigengewicht in den Beutel       16a    hineinfällt. Die vom Staub befreite Luft  tritt in Richtung der Pfeile     k    aus dem Ober  teil des Gehäuses aus.  



  Wie die Zeichnung erkennen lässt. besitzt  der Beutel     16a    einen sich     zur    Aufhängestelle  zu verjüngenden Oberteil. Im Bereich seiner  Verjüngung, zumindest im obern Teil der  selben, ist der Beutel aus einem besonders  leicht faltbaren, aber     widerstandsfähigen     Werkstoff, zum Beispiel Kreppapier, ge  fertigt.

   In diesem Bereich - vorzugsweise in  Höhe der Aufhängung am     Trichterhals    38   sind in an sich     bekannter    Weise unter Anwen  dung entsprechender Ösen, zum Beispiel aus  Metall, Löcher vorgesehen, durch welche  eine     Verschliessschnur    hindurchgezogen ist,  mit der der Beutel nach der Trennung vom       Trichterhals    zum Zwecke des Abtransportes  verschnürt wird.  



  Die Ausbildung der Aufhängung des  Beutels     16a        kann,    so gewählt sein, dass sich  der gefüllte Beutel durch seine Gewichts  wirkung beim Abheben des Gehäuseoberteils  selbsttätig von dem Hals 38 des Trichters 36  löst. Vor oder beim Abheben des Oberteils  wird die Klappe 47 aus der Stellung gemäss       Fig.    14 durch Drehung um 90  in Schliess  stellung gebracht, um ein Austreten von  Staub aus dem Oberteil zu verhindern. Nach  Aufhängen eines neuen leeren Beutels und  Wiederherstellen der Verbindung der beiden  Gehäuseteile sowie     Öffnen    der Klappe 47  ist die Vorrichtung wieder betriebsfertig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bohrgerät, bei welchem der Bohrstaub durch einen Hohlbohrer hindurch abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab saugung durch einen., mit einer den Anschluss an die Staubabführungsleitung (9) darstel lenden Ringkammer (8) versehenen Saug kopf (7) erfolgt, der auf dem Schaft (4) des Hohlbohrers (2) drehbar gelagert ist, und < lass am Ende der Staubabführungsleitung (9) eine wenigstens einem in einem Sammel- gefäss angeordneten Filter (19) nachgeschal tete Saugvorrichtung (23) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkopf (7) auf einem dem Einsteckende des Hohlbohrers (2) vorgelagerten, verstärkten, zylindrischen Schaftteil (4) zwischen dem vordern Ende (5) des Bohrhammers (1) und einem Bund (6) des Hohlbohrers (2) gelagert ist. ?. Gerät nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugkanal (10) des Hohlbohrers (2) von der Bohrerschneide ausgehend bis zum Saug kopf (7) erweitert ist. 3. Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das rückwärtige Ende (15) des Kanals (10) des Hohlbohrers (2) halbkugelförmig ausgebildet ist. 4.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der das konische Ende des Bohrrohr mittelteils aufnehmende Innenkonus des Einsteckendes des Hohlbohrers (2) in dem verdickten, zylindrischen, den Saugkopf (7) tragenden Teil (4) des Einsteckendes voll tragend ausgebildet und bis zur Eintrittsstelle des schrägen Absaugkanals (11) des Einsteck endes verlängert ist, und dass sein Durch messer (D) an der Eintrittsseite des Einsteck endes wenigstens gleich ist dem Aussendurch messer des Bohrr ohrmittelteils. 5.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der schräge Absaugkanal (11) von dem Durchmesser (d) des Innenkonusendes an nähernd gleichen Durchmesser (d') im Win kel von 40-50 zur Mittelachse der konischen Längsbohrung (10) des Einsteckendes auf diese Längsbohrung trifft. 6.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, class die Länge (L) des im verdickten, zylin- drischen, den Saugkopf (7) tragenden '1r'eil (4) des Einsteckendes des Hohlbohrers (2) vorgelagerten Bundes (6) annähernd gleich seinem Aussendurchmesser (D') ist. 7. Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die das vordere Ende des Hohlbohrers (2) bildende Bohrkrone (3) einen zylindri schen Kopf (12) besitzt, in dessen Stirn flächen mehrere, in der Grösse unterschied lich bemessene Saugkanäle (14) münden. B.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 7, dadurch gekennzeich net, dass'die Bohrkrone (3) mindestens auf dem Umfang des zylindrischen Kopfes (12) mit annähernd parallel zur Längsachse der Bohrkrone (3) verlaufenden. Mahlzähnen (46) versehen ist. 9.
    Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2, 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der zylindrische Kopf (12) der Bohrkrone (3).ein an den Kopf anschliessen der Bereich und der hintere Teil der Bohr krone (3) mit Mahlzähnen (46, 46a) versehen sind, und dass die Mahlzähne (46) des vordern Teils der Bohrkrone - bezogen auf den Durch messer der Bohrkrone - nach rückwärts ver jüngt sind. 10.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 7-9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mahlzähne der Bohr krone (3) mit in Umfangsrichtung weisenden Schneiden und nach Art einer sperrklinken- artigen, Verzahnung ausgebildet sind. 11.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Sammelgefäss (16) ein Gehäuse (18) mit mehreren, konzentrisch zueinander und im Abstand ineinander angeordneten Filterbeuteln (19) vorgesehen ist, die einzeln. ohne Spannung über je einen. luftdurch lässigen Drahtkorb (20) gezogen. und mit ihrem Rand gegen den Gehäusedeckel (21) abgedichtet sind, und von denen der Innen- raum des innersten Beutels (19) an die Saug vorrichtung (23) angeschlossen ist. 12.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 11, dadurch gekenn.- zeichnet, dass ein, mit Pressluft betriebener Injektor (23) unterhalb des Gehäusedeckels (21) in dem vom innersten Filterbeutel (19) umschlossenen Rauin angeordnet ist. 13. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 11 und 12, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Filterbeutel (19) ein schliesslich des Injektors (23) in einem Ge häuse (18) angeordnet sind, welches lösbar auf dem mit den Staubzuführungsleitungen (9) versehenen Sammelgefäss (16) befestigt ist. 14.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 11-13, gekennzeichnet durch einen nach aussen trichterförmig ver jüngten Abschlussdeckel (29), welcher nach Abnahme des Filtergehäuses (18) mit: dein Sammelgefäss (16) lösbar verbunden werden, kann und in dessen Trichtermündung eine Abschlussvorrichtung (30, 31) angeordnet ist. 15.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sammelgefäss (16) als Wasserkammer ausgebildet ist und dass die Anschlussstutzen (17) für die Staubzu- führungsleitungen (9) oberhalb des Wasser spiegels vorgesehen sind. 16. Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Filtergehäuse (18) und der wasserenthaltenden Staubsammelkammer (16) ein init den Anschlussstutzen (17) für die Staubzuführungsleitungen (9) versehenes Verbindungsgehäuse (32) angeordnet. ist.
    17. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 15 und 16, dadurch gekenn zeichnet, dass in dem Verbindungsgehäuse (32) ein zur Wasserkammer (16) hin sich ver jüngender Trichter (33) angeordnet ist, und dass die Staubzuführungsleitungen (9) ober halb des Trichters (34) einmünden. 18. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 15-17, dadurch gekenn zeichnet, dass das mit dem Trichter (33) aus gerüstete Verbindungsgehäuse (32) zwischen dem Filtergehäuse (18) und der Wasser kammer (16) lösbar befestigt ist. 19.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sammelgefäss für den Staub einen luftundurchlässigen, leicht verformbaren Beutel (16a) aufweist, der unterhalb der in den Behälter einmündenden Staubzuführungsleitungen (9) in einer Staub beruhigungskammer (35) befestigt ist und von einer gegen, die Aussenluft und die Be- ruhigungskaininer (25) dichtend abgeschlos senen Luftkammer (41) mit starrer Wandung und grösserem Querschnitt als dem, des Beu tels (16a,)
    umschlossen ist. 20. Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 19, dadureh gekennzeichnet, dass die Berubigungskanimer (25) zwischen den Filtern (19) und dein Staubsammel- beutel (16a) vorgesehen ist und einen sich nach oben erweiternden trichterförmigen Teil (36) besitzt, und da.ss die Staubzufüh- rungsleitungen (9) iin Scheitel kegelförmiger Taschen (ä7) des trichterförmigen Teils (36)
    der Beruhigungskammer (35) einmünden. 21. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 19 und 20, dadurch gekenn zeichnet, dass der den Sammelbeutel (16a) umschliessende Gehäuseunterteil (40) mit dem Gehäuseoberteil (18a) lösbar, aber dichtend gekuppelt ist. 22. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 19-21. dadurch gekenn zeichnet, dass an dein Trichter (36) ein Ver- schlussglied (47) angeordnet ist. 23.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 19-22, dadurch gekenn zeichnet, dass der Trichter (36) der Beruhi gungskammer (35) an dem untern Ende mit einem sich konisch nach aussen erweiternden Hals (38) versehen ist. an welchem der Staub- sammelbeutel (16a), unter Verwendung gummielastischer Kleinmittel (39). dichtend aufgehängt ist. 24.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 19-23. dadurch gekenn zeichnet, dass die Höhe der Luftkammer (41) gleich der Höhe des Beutels (16a) gewählt ist, und dass die Aufhängung des Beutels durch gummielastische Klemmittel (39) erfolgt, derart, dass beim Abheben des Gehäuse oberteils (18a) der gefüllte Beutel (16a) durch seine Gewichtswirkung sich von der Auf hängung selbsttätig löst.
    '@5. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 19-24, dadurch gekenn zeichnet, dass der Beutel (16a) einen sich zur Aufhängungsstelle zu verjüngenden Oberteil besitzt, und dass er im Bereich seiner Ver jüngung aus einem leichter faltbaren, wider- standsfähigeren Werkstoff besteht und in diesem Bereich - in Höhe der Aufhängung am Trichterhals (38) - mit einer durch Lö cher hindurch gezogenen Verschliessschnur versehen ist.
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