CH296292A - Bohrgerät mit Vorrichtung zur Staubabsaugung. - Google Patents
Bohrgerät mit Vorrichtung zur Staubabsaugung.Info
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Description
Bohrgerät mit Vorrichtung zur Staubabsaugung. Die Absaugung des Bohrstaubes durch einen Hohlbohrer, auch einen geteilten. Hohl bohrer, ist an sich bekannt. Es ist auch vor geschlagen worden, hinter einem Filter eine Saugvorrichtung, insbesondere einen Ixi- jektor anzuordnen.
Bei diesen bekannten Geräten wird der Bohrstaub von der Bohrer schneide her angesaugt und vollkommen trocken bis in das Sammelgefäss abgesaugt und hier durch besonders ausgebildete Filter zurückgehalten.' Durch den starken Saug- luftstrom, wird die Bohrerselineide gekühlt und ein Festfressen des Bohrers infolge nicht abgeführten Gesteinstaubes verhindert.
Die Erfindung betrifft ein Bohrgerät, bei welchem der Bohrstaub durch einen Hohl bohrer hindurch abgesaugt wird und ist da durch gekennzeichnet, dass die Absaugung durch einen., mit einer den Anschluss an die Staubabführungsleitung darstellenden Ring- kaminer versehenen Saugkopf erfolgt, der auf den). Schaft des Hohlbohrers drehbar ge lagert ist, und dass am Ende der Staubab- führungsleitung eine wenigstens einem in einem Sammelgefäss angeordneten Filter nachgeschaltete Saugvorrichtung vorge sehen ist.
In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine eiste Ausführungsform des Bohrgerätes, Fig. 2 und 3 das hintere Bohrrohrende in zwei verschiedenen Ausbildungsformen, Fig.4 und 5 zwei verschiedene Aus bildungsformen des geteilten Bohrrohres, Fig. 6 und 7 die Bohrkrone in zwei ver schiedenen Ansichten, Fig. 3 und 9 zwei Ausführungsbeispiele des trichterförmig ausgebildeten Deckels für den Sammelbehälter,
Fig. 10 eine zweite Ausführungsform des Bohrgerätes mit einem als Wasserkammer ausgebildeten Sammelgefäss, Fig. 11 einen Teil einer von Fig. 10 ab weichenden Bauart, Fig. 12 und 13 das Zwischengehäuse in grösserem Massstab, Fig. 14 eine dritte Ausführungsform des Bohrgerätes mit einem Beutel als Sammel behälter und Fig. 15 die Ausbildung der Verschluss klappe.
Bei der Ausführungsform des Bohrge rätes nach Fig. 1 ist ein Bohrhammer 1 mit einem Hohlbohrer 2 versehen, dessen vor deres Ende als Bohrkrone 3 ausgebildet ist. Auf dem verstärkten, zylindrischen, dem Einsteckende vorgelagerten Schaft 4 des Hohlbohrers 2 ist zwischen dem. vordern Ende 5 des Hammers 1 und einem Bund 6 des Bohrers 2 der Saugkopf 7 drehbar ge lagert.
Der Saugkopf 7 besteht aus einer zylindrischen Büchse und besitzt im mitt leren Bereich eine Ringkammer 8, an welche die Staubabführungsleitung 9 angeschlossen ist. Der Kanal 10 des Hohlbohrers 2 ist durch eine in Fig. 2 deutlicher erkennbare Quer bohrung 11 an die Ringkammer 8 ange schlossen.
Der Hohlbohrer 2 besteht bei den ge zeichneten Beispielen aus drei Teilen, und zwar ist auf dem mittleren rohrförmigen Teil am vordern Ende die Bohrkrone 3 entweder gemäss Fig. 4 eingesetzt oder aber entspre chend Fig. 5 kappenartig aufgesetzt. In glei cher Weise kann das mit dem zylindrischen Führungsschaft 4 für den Saugkopf 7 ver sehene Einsteckende als besonderer Körper gemäss Fig. 4 und 5 in den Mittelteil des Bohrers eingesetzt oder auf diesem aufgesetzt sein.
Der Kanal 10 des Bohrers 2 wird zweck mässig so bemessen, dass er sich von den An- saugöffnungen 14 der Bohrkrone 3 aus gehend nach rückwärts allmählich oder stufenförmig erweitert.
Wie Fig. 2 und 3 zeigen, ist das rückwärtige Ende 15 des Saug kanals 10 des Hohlbohrers 2 halbkugel förmig ausgebildet. Bei der Ausbildung des hintern Teils des Bohrers 2 gemäss Fig. 3 mit volltragendem, gegebenenfalls bis zur Ein trittsstelle der Querbohrung 11 verlängertem Innenkonus, wird der Eintrittsdurchmesser D des Innenkonus gleich oder grösser ge halten als der Aussendurchmesser des Mittel- teils des Hohlbohrers 2.
Der Durchmesser d' der Querbohrung 11, die im Winkel von 40 bis 50 auf die Bohrermittelachse trifft, ist annähernd gleich dem Enddurchmesser d des Innenkonus. Der dem verstärkten zylin drischen Schaft 4 vorgelagerten Bund 6 (Fig. 3) hat eine Länge L, die gleich oder an nähernd gleich seinem Durchmesser D' ist.
Wie die Fig. 6 und 7 in grösserem Mass stab zeigen, besitzt die Bohrkrone 3 einen zylindrischen Kopf 12, in dessen Stirnflächen beiderseits der Schneide 13 Ansaugkanäle 14 verschiedener Grössen vorgesehen sind. Die Kanäle 14 werden vorteilhaft nach einwärts konisch erweitert. Auf diese Weise wird unter Vermeidung einer Schwächung der Krone 3 dafür gesorgt, dass sämtliche Korngrössen des Staubes restlos und ohne Festklemmung ab- geführt werden, können.
Auf dem Umfang des zylindrischen Kopfes 12 ist eine nach Art einer Sperrklinkenverzahnung ausgebildete Mahlverzahnung 46 vorgesehen, wobei die Zähne im wesentlichen parallel zur Längs achse der Bohrkrone 3 verlaufen. Der Ab stand der einzelnen Zähne in Umfangsrichtung und die Tiefe der Verzahnung sind so gewählt, dass die die Zahnreihen passierende Korn grösse durch die Kanäle 14 hindurchgeht. Die Zähne sind zum rückwärtigen Ende der Krone 3 hin abgestuft, wobei die Abstufung im wesentlichen auf den dein Kopf 12 fol genden Bereich verlegt ist. Auch am hintern Ende der Bohrkrone 3 kann eine kurze Mahl verzahnung 46a vorgesehen werden, welche in ihrer Form der am Kopf befindlichen ent sprechen kann.
Die Höhe dieser Verzahnung ist gegenüber derjenigen am Kopf geringer gehalten.
Die mit dem Saugkopf 7 gemäss Fig. 1 ver bundene Leitung 9 ist mit dem andern Ende an das Staubsammelgefäss 16 angeschlossen. Dieses Gefäss kann mit mehreren Anschluss stutzen 17 versehen sein, welche annähernd tangential an das Gefäss münden, so dass der in das Gefäss eintretende grobe Staub sich bereits durch Zentrifugalwirkung ausscheidet. Auf dem Sammelgefäss 16 ist ein Gehäuse 18 lösbar befestigt, in welchem mehrere Filter beutel 19 konzentrisch zueinander und im Abstand ineinander eingehängt sind. Jeder Filterbeutel 19 ist über ein Drahtgestell 20 gezogen, welches die genaue Lage jedes Beu tels sichert, jedoch denselben nicht spannt.
Gegen den Deckel 21 des Gehäuses 18 sind die Oberkanten der Beutel 19 abgedichtet. Das Gehäuse 18 ist an der Unterseite mit einer durchlochten Bodenplatte 2 2 versehen, welche die Filterbeutel 19 gegen Beschädi gungen, zum Beispiel beim Absetzen des Gehäuses 18 auf den unebenen Boden der Sohle unter Tage, schützt. In dem vom innersten Beutel 19 eingeschlossenen Raum ist ein mit Pressluft beaufschlagter Injektor 23 angeordnet. Die der Düse 24 zugeführte Pressluft wird der Pressluftzuleitung zum , Hammer 1 über die Leitung 25 entnommen. 26 ist ein Absperrorgan.
Der aus der Düse 24 austretende Pressluftstrahl sowie die über die Filter 19 und vorzugsweise mehrere Löcher <I>27u</I> des untern Teils des Saugrohrs 27 ange saugte Luft entweicht über den zylindrischen Fortsatz des obern Teils des Saugrohrs 27, das durch den Deckel 21 hindurchragt. Über der Mündung des Saugrohrs 27 ist ein Schirm 28 angeordnet, der den austretenden Luft strom ablenkt.
Der durch den Injektor 23 aus dem Bohr loch über den Saugkopf 7 und die Leitung 9 angesaugte feine Staub setzt sich zunächst an dem äussern Beutel 19 ab und fällt infolge der vibrierenden Bewegungen desselben in den Sammelbehälter 16. Die nächsten Filter reinigen die Luft von den noch mitgerissenen feinsten Staubteilchen, so dass die angesaugte Luft einschliesslich der Pressluft in voll kommen gereinigtem Zustand das Saugrohr 2 7 verlässt. Durch die Anordnung des In- jektors 23 im Raum des innersten Beutels passiert nur die angesaugte Luft die Filter beutel 19.
Das Entleeren des Sammelbehälters 16 erfolgt zweckmässig durch Verwendung eines aus den Fig. 8 und 9 ersichtlichen trichter- artig ausgebildeten Deckels 29, dessen Mün dung durch einen Stopfen 30 oder einen Dreh schieber 31 verschliessbar ist. Dieser Deckel 29 wird nach dem Lösen und Abnehmen des Filtergehäuses 18 an dessen Stelle auf dem Gefäss 16 befestigt. Das Filtergefäss 13 kann inzwischen auf einen bereitgestellten Reser vebehälter 16 aufgesetzt und wieder in Be trieb genommen werden. Das Entleeren des gefüllten Behälters kann über Tage erfolgen. Es kann aber auch unter Tage in einen ent sprechend vorbereiteten Förderwagen er folgen.
Genau so kann das Filtergehäuse 18 unter Zwischenschaltung eines die Anschluss stutzen 17 besitzenden niedrigen Zwischen gehäuses unmittelbar auf einem geschlossenen Förderwagen angeordnet werden, der dann von vornherein als Sammelgefäss 16 dient. In dein Förderwagen, der auch zwei Filter gehäuse nebeneinander aufnehmen kann und auch eine Zwischentrennwand besitzen kann, können zusätzlich Berieselungseinrichtungen zum Binden des Staubes vorgesehen sein.
Wie Fig. 10 zeigt, ist bei einer andern Ausbildungsform des Bohrgerätes das Filter gehäuse 18 unter Zwischenschaltung eines Verbindungsgehäuses 32 oberhalb des Sam- melbehälters 16 angeordnet. In dem Ver- bindungsgehäase 32 ist ein als Trichter 33 ausgebildeter Einsatz vorgesehen, über dessen A.usmündung 34 der Staub dem Sammelge fäss 16 zufällt. Die Anschlussstutzen 17 für die Staubzuführungsleitungen 9 sind in diesem Ausführungsbeispiel oberhalb des Trichters 33 angeordnet.
Der Sammelbehälter 16 ist als Wasser kammer ausgebildet und wird demgemäss vor der Inbetriebnahme mit einer gewissen Menge Wasser aufgefüllt. Die Wassermenge ist so gewählt, dass am Ende der Filter periode der Behälter 16 vollständig mit ge bundenem Staub angefüllt sein kann,. Durch den Trichter 33 wird verhindert, dass beim Transport oder bei sonstigen Bewegungen das Wasser gegen die Filter 19 schlagen kann.
Bei genügend grosser Abmessung des Ab standes zwischen Wasserspiegel und Filter wäre es auch denkbar, ohne den Trichter 33 auszukommen, jedoch lässt sich durch die in der Zeichnung dargestellte Bauart die Bau höhe geringer halten, oder aber es ist mög lich, den Behälter 16 besser auszunutzen.
Bei der Bauart nach Fig. 11 sind die An schlussstutzen 17 für die Staubzuführungs- leitungen 9 im Bereich der Trichterhöhe an geordnet, und zwar münden sie unmittel bar in den Trichter aus. Diese Bauart dieses Zwischengehäuses ist in grösserem Massstab in, den Fig. 12 und 13 dargestellt. Man er kennt sofort, dass hierdurch die Bauhöhe weiter zugunsten des Sammelbehälters 16 verringert werden kann.
Fig. 14 zeigt die Ausbildung des Bohr gerätes mit einem Aufnahmebehälter für den Gesteinstaub aus Papier oder dergleichen. Unterhalb der Filterbeutel 19 befindet sich eine Beruhigungskammer 35 von verhältnis mässig grossem Volumen und entsprechender Höhe. Diese Beruhigungskammer besitzt eine sich trichterförmig nach unten ver jüngende Wandung 36, in welcher an gegen überliegenden Stellen, bzw. auf den. Umfang verteilt, kegelförmige Taschen 37 angeordnet sind, in deren Scheitel die Staubluftzufuhr leitungen 9 münden.
Der Trichter 36 ist an seinem untern Ende mit einem sich konisch nach aussen erweiternden Hals 38 versehen, an welchen ein aus Papier oder dergleichen bestehender Beutel 16a mittels eines Gummi ringes 39 oder dergleichen dichtend aufge hängt wird. Dieser Beutel ist von einer durch den Gehäuseunterteil 40 gebildeten Luft kammer 41 grösseren Querschnitts, aber von mindestens ungefähr gleicher Höhe wie die des Beutels umgeben, derart, dass sich der Beutel 16a in gefülltem Zustande mit seinem Boden auf den Boden 42 des Gehäuseunter teils abstützt.
Der Gehäuseunterteil 40 ist am obern Ende mit einem nach einwärts vorspringen den Ringkragen 43 versehen, auf welchen sich unter Zwischenschaltung eines Dichtungs ringes 44 ein. im Querschnitt winkelförmiger Ansatz 45 des Gehäuseoberteils 18a abstützt. Gehäuseoberteil und Unterteil werden durch nicht dargestellte, leicht lösbare Kupplungs mittel (Schnellkupplung) verbunden.
Mit 47 ist eine Klappe bezeichnet, die um die aus dem Gehäuse herausgeführte, mit Handgriff versehene Achse 48 drehbar ist (vergleiche Fig. 15). Mit 49 ist eine Ver- schlusskappe bezeichnet, mit welcher der jeweils nicht benötigte Anschlussstutzen dich tend verschlossen werden kann. Die Zahl dieser Anschlussstutzen ist abhängig von der Grösse und Leistung des Gerätes und von der Zahl der gleichzeitig anzuschliessenden. Bohr hämmer oder sonstiger Staubquellen.
Durch das mittels des Injektors 23 er zielte hohe Vakuum (zum Beispiel 500 bis 600 mm. QS) wird der aus einem leicht ver formbaren Werkstoff bestehende Staubsam- melbeutel 16a in leerem Zustand teilweise zu sammengefaltet, so dass für die Aufnahme des Staubes ein durch die strichpunktierte Linie 16b begrenztes kleines Anfangsvolu men gebildet wird, Die ausgezogenen Linien veranschaulichen den Beutel 16a, in gefülltem Zustande.
Die Staubluft tritt hierbei radial in die Beruhigungskammer 35 ein, so dass der Staub nach einer Riehtungsänderung von 90 ledig lich unter dem Eigengewicht in den Beutel 16a hineinfällt. Die vom Staub befreite Luft tritt in Richtung der Pfeile k aus dem Ober teil des Gehäuses aus.
Wie die Zeichnung erkennen lässt. besitzt der Beutel 16a einen sich zur Aufhängestelle zu verjüngenden Oberteil. Im Bereich seiner Verjüngung, zumindest im obern Teil der selben, ist der Beutel aus einem besonders leicht faltbaren, aber widerstandsfähigen Werkstoff, zum Beispiel Kreppapier, ge fertigt.
In diesem Bereich - vorzugsweise in Höhe der Aufhängung am Trichterhals 38 sind in an sich bekannter Weise unter Anwen dung entsprechender Ösen, zum Beispiel aus Metall, Löcher vorgesehen, durch welche eine Verschliessschnur hindurchgezogen ist, mit der der Beutel nach der Trennung vom Trichterhals zum Zwecke des Abtransportes verschnürt wird.
Die Ausbildung der Aufhängung des Beutels 16a kann, so gewählt sein, dass sich der gefüllte Beutel durch seine Gewichts wirkung beim Abheben des Gehäuseoberteils selbsttätig von dem Hals 38 des Trichters 36 löst. Vor oder beim Abheben des Oberteils wird die Klappe 47 aus der Stellung gemäss Fig. 14 durch Drehung um 90 in Schliess stellung gebracht, um ein Austreten von Staub aus dem Oberteil zu verhindern. Nach Aufhängen eines neuen leeren Beutels und Wiederherstellen der Verbindung der beiden Gehäuseteile sowie Öffnen der Klappe 47 ist die Vorrichtung wieder betriebsfertig.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bohrgerät, bei welchem der Bohrstaub durch einen Hohlbohrer hindurch abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab saugung durch einen., mit einer den Anschluss an die Staubabführungsleitung (9) darstel lenden Ringkammer (8) versehenen Saug kopf (7) erfolgt, der auf dem Schaft (4) des Hohlbohrers (2) drehbar gelagert ist, und < lass am Ende der Staubabführungsleitung (9) eine wenigstens einem in einem Sammel- gefäss angeordneten Filter (19) nachgeschal tete Saugvorrichtung (23) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkopf (7) auf einem dem Einsteckende des Hohlbohrers (2) vorgelagerten, verstärkten, zylindrischen Schaftteil (4) zwischen dem vordern Ende (5) des Bohrhammers (1) und einem Bund (6) des Hohlbohrers (2) gelagert ist. ?. Gerät nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugkanal (10) des Hohlbohrers (2) von der Bohrerschneide ausgehend bis zum Saug kopf (7) erweitert ist. 3. Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das rückwärtige Ende (15) des Kanals (10) des Hohlbohrers (2) halbkugelförmig ausgebildet ist. 4.Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der das konische Ende des Bohrrohr mittelteils aufnehmende Innenkonus des Einsteckendes des Hohlbohrers (2) in dem verdickten, zylindrischen, den Saugkopf (7) tragenden Teil (4) des Einsteckendes voll tragend ausgebildet und bis zur Eintrittsstelle des schrägen Absaugkanals (11) des Einsteck endes verlängert ist, und dass sein Durch messer (D) an der Eintrittsseite des Einsteck endes wenigstens gleich ist dem Aussendurch messer des Bohrr ohrmittelteils. 5.Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der schräge Absaugkanal (11) von dem Durchmesser (d) des Innenkonusendes an nähernd gleichen Durchmesser (d') im Win kel von 40-50 zur Mittelachse der konischen Längsbohrung (10) des Einsteckendes auf diese Längsbohrung trifft. 6.Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, class die Länge (L) des im verdickten, zylin- drischen, den Saugkopf (7) tragenden '1r'eil (4) des Einsteckendes des Hohlbohrers (2) vorgelagerten Bundes (6) annähernd gleich seinem Aussendurchmesser (D') ist. 7. Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die das vordere Ende des Hohlbohrers (2) bildende Bohrkrone (3) einen zylindri schen Kopf (12) besitzt, in dessen Stirn flächen mehrere, in der Grösse unterschied lich bemessene Saugkanäle (14) münden. B.Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 7, dadurch gekennzeich net, dass'die Bohrkrone (3) mindestens auf dem Umfang des zylindrischen Kopfes (12) mit annähernd parallel zur Längsachse der Bohrkrone (3) verlaufenden. Mahlzähnen (46) versehen ist. 9.Gerät nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2, 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der zylindrische Kopf (12) der Bohrkrone (3).ein an den Kopf anschliessen der Bereich und der hintere Teil der Bohr krone (3) mit Mahlzähnen (46, 46a) versehen sind, und dass die Mahlzähne (46) des vordern Teils der Bohrkrone - bezogen auf den Durch messer der Bohrkrone - nach rückwärts ver jüngt sind. 10.Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 7-9, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mahlzähne der Bohr krone (3) mit in Umfangsrichtung weisenden Schneiden und nach Art einer sperrklinken- artigen, Verzahnung ausgebildet sind. 11.Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Sammelgefäss (16) ein Gehäuse (18) mit mehreren, konzentrisch zueinander und im Abstand ineinander angeordneten Filterbeuteln (19) vorgesehen ist, die einzeln. ohne Spannung über je einen. luftdurch lässigen Drahtkorb (20) gezogen. und mit ihrem Rand gegen den Gehäusedeckel (21) abgedichtet sind, und von denen der Innen- raum des innersten Beutels (19) an die Saug vorrichtung (23) angeschlossen ist. 12.Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 11, dadurch gekenn.- zeichnet, dass ein, mit Pressluft betriebener Injektor (23) unterhalb des Gehäusedeckels (21) in dem vom innersten Filterbeutel (19) umschlossenen Rauin angeordnet ist. 13. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 11 und 12, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Filterbeutel (19) ein schliesslich des Injektors (23) in einem Ge häuse (18) angeordnet sind, welches lösbar auf dem mit den Staubzuführungsleitungen (9) versehenen Sammelgefäss (16) befestigt ist. 14.Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 11-13, gekennzeichnet durch einen nach aussen trichterförmig ver jüngten Abschlussdeckel (29), welcher nach Abnahme des Filtergehäuses (18) mit: dein Sammelgefäss (16) lösbar verbunden werden, kann und in dessen Trichtermündung eine Abschlussvorrichtung (30, 31) angeordnet ist. 15.Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sammelgefäss (16) als Wasserkammer ausgebildet ist und dass die Anschlussstutzen (17) für die Staubzu- führungsleitungen (9) oberhalb des Wasser spiegels vorgesehen sind. 16. Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Filtergehäuse (18) und der wasserenthaltenden Staubsammelkammer (16) ein init den Anschlussstutzen (17) für die Staubzuführungsleitungen (9) versehenes Verbindungsgehäuse (32) angeordnet. ist.17. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 15 und 16, dadurch gekenn zeichnet, dass in dem Verbindungsgehäuse (32) ein zur Wasserkammer (16) hin sich ver jüngender Trichter (33) angeordnet ist, und dass die Staubzuführungsleitungen (9) ober halb des Trichters (34) einmünden. 18. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 15-17, dadurch gekenn zeichnet, dass das mit dem Trichter (33) aus gerüstete Verbindungsgehäuse (32) zwischen dem Filtergehäuse (18) und der Wasser kammer (16) lösbar befestigt ist. 19.Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sammelgefäss für den Staub einen luftundurchlässigen, leicht verformbaren Beutel (16a) aufweist, der unterhalb der in den Behälter einmündenden Staubzuführungsleitungen (9) in einer Staub beruhigungskammer (35) befestigt ist und von einer gegen, die Aussenluft und die Be- ruhigungskaininer (25) dichtend abgeschlos senen Luftkammer (41) mit starrer Wandung und grösserem Querschnitt als dem, des Beu tels (16a,)umschlossen ist. 20. Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 19, dadureh gekennzeichnet, dass die Berubigungskanimer (25) zwischen den Filtern (19) und dein Staubsammel- beutel (16a) vorgesehen ist und einen sich nach oben erweiternden trichterförmigen Teil (36) besitzt, und da.ss die Staubzufüh- rungsleitungen (9) iin Scheitel kegelförmiger Taschen (ä7) des trichterförmigen Teils (36)der Beruhigungskammer (35) einmünden. 21. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 19 und 20, dadurch gekenn zeichnet, dass der den Sammelbeutel (16a) umschliessende Gehäuseunterteil (40) mit dem Gehäuseoberteil (18a) lösbar, aber dichtend gekuppelt ist. 22. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 19-21. dadurch gekenn zeichnet, dass an dein Trichter (36) ein Ver- schlussglied (47) angeordnet ist. 23.Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 19-22, dadurch gekenn zeichnet, dass der Trichter (36) der Beruhi gungskammer (35) an dem untern Ende mit einem sich konisch nach aussen erweiternden Hals (38) versehen ist. an welchem der Staub- sammelbeutel (16a), unter Verwendung gummielastischer Kleinmittel (39). dichtend aufgehängt ist. 24.Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 19-23. dadurch gekenn zeichnet, dass die Höhe der Luftkammer (41) gleich der Höhe des Beutels (16a) gewählt ist, und dass die Aufhängung des Beutels durch gummielastische Klemmittel (39) erfolgt, derart, dass beim Abheben des Gehäuse oberteils (18a) der gefüllte Beutel (16a) durch seine Gewichtswirkung sich von der Auf hängung selbsttätig löst.'@5. Gerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 19-24, dadurch gekenn zeichnet, dass der Beutel (16a) einen sich zur Aufhängungsstelle zu verjüngenden Oberteil besitzt, und dass er im Bereich seiner Ver jüngung aus einem leichter faltbaren, wider- standsfähigeren Werkstoff besteht und in diesem Bereich - in Höhe der Aufhängung am Trichterhals (38) - mit einer durch Lö cher hindurch gezogenen Verschliessschnur versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE296292X | 1950-01-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH296292A true CH296292A (de) | 1954-02-15 |
Family
ID=27544033
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH296292D CH296292A (de) | 1950-01-02 | 1950-12-11 | Bohrgerät mit Vorrichtung zur Staubabsaugung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH296292A (de) |
-
1950
- 1950-12-11 CH CH296292D patent/CH296292A/de unknown
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