CH295902A - Heizstab mit Schutzschicht für elektrische Widerstandsöfen. - Google Patents

Heizstab mit Schutzschicht für elektrische Widerstandsöfen.

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CH295902A
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CH
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heating rod
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Kohlefabrikate Siemens-Pl Fuer
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Siemens Planiawerke Ag
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/10Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor
    • H05B3/12Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor characterised by the composition or nature of the conductive material
    • H05B3/14Heating elements characterised by the composition or nature of the materials or by the arrangement of the conductor characterised by the composition or nature of the conductive material the material being non-metallic
    • H05B3/141Conductive ceramics, e.g. metal oxides, metal carbides, barium titanate, ferrites, zirconia, vitrous compounds
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
    • H01C7/04Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material having negative temperature coefficient

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Description


      Heizstab    mit Schutzschicht     für    elektrische     Widerstandsöfen.       In dem     Hauptpatent        Nr.235855    ist ein       Heizstab    mit einer Schutzschicht beschrieben,  die aus in den Poren des     Heizstabes    veranker  tem.     Tonerdespinell    besteht.

   Bekanntlich be  sitzt, die Tonerde     (A1203)    die Fähigkeit, gegen  basische Oxyde als     Säureanhydrid    zu wirken,  so dass     Aluniinate    entstehen, wie zum Beispiel  A1.203.     3-1r0;    A1203 .     BeO;        A120;,    .     ZnO;          A1203.        Fe0,    die als     Spinelle    bezeichnet wer  den.

   Da die für die Bildung der Tonerde  spinelle erforderlichen Oxyde nicht löslich  und nur schwer oder gar nicht schmelzbar  sind,     m.uss    auf besondere Weise für eine gute       Verankerung    der Schutzschicht in den Poren  des     fIeizstabes    gesorgt werden. Dies kann, wie  in dem Hauptpatent auseinandergesetzt ist,  dadurch geschehen, dass die für die Entste  lnmg des     Spinells    erforderlichen Oxyde durch       cheinisehe        Umsetzung    von Stoffen gebildet       werden,    die bereits vorher in die Poren des       Heizstabes    eingelagert werden.  



  Es wurde nun festgestellt, dass nicht nur  die als     Tonerdespinelle    bezeichneten     Alumi-          nate    eine gasdichte und     hochtemperatur-          beständige    Schutzschicht. ergeben, sondern  auch andere Verbindungen vom     Spinelltvpus.     Die     Sehutzsehicht    nach der vorliegenden Er  findung besteht überwiegend aus in den     Po-          rei-i    des     Heizstabes    verankertem     Chromspinell,     also beispielsweise aus     Be0.        Cr203    oder       Fe0    .

       Cr.   <B>03.</B> Dabei kann das Chrom im       Chromspinell    im geringeren Anteil durch an-         dere    Elemente ersetzt werden, welche in das  Kristallgitter des     Spinells    unter     Misehkristall-          bildung    einzutreten vermögen, beispielsweise  Fe, Mn. Im     Chromspinell    wird man vorzugs  weise als zweiwertiges Element Beryllium,  Eisen,     1NTickel    oder Magnesium wählen.

   Es  können ferner zwei oder mehr zweiwertige  Elemente, welche einander     gegenseitig    im  Kristallgitter des     Spinells    unter     Miscbkristall-          bildung    zu ersetzen vermögen, zum Aufbau  des     Chromspinells    verwendet werden, z. B.  Mg,     Be,    Fe, Mn, Ni, Zn.  



  Um die Schutzschicht zu bilden, kann in  ähnlicher Weise wie beim Verfahren des  Hauptpatentes     vorgegangen    werden, indem  die für die     Sehutzschichtbildung    erforder  lichen Stoffe durch Tränken des Heizstabes  mit Metallsalzen in die Poren eingebracht und  nach ihrer Umwandlung in die Metalloxyde  einer Glühbehandlung ausgesetzt werden, bei  der die     spinellartige    Verbindung entsteht.  Das Eintragen der Stoffe in den     Heizstab     kann dabei zum Beispiel in     Form    einer ge  mischten Schmelze erfolgen, z. B.

      Ni     (N03)2    . ö H20 +     Cr        (N03)3    . 3 1120    im     Molv        erhältnis    1 : 2, oder einer gemischten  Lösung, z. B.     FeS01    +     Cr2(S04)3        imMolver-          hältnis    1 :1, der entsprechenden     Metallsalze,     die in das Oxyd durch Erhitzen, z. B. in Ge  genwart von Wasserdampf und Sauerstoff,  umgewandelt werden.

Claims (1)

  1. PATEN Ty1NSPRC CHE I. Heizstab mit Sehutzsehieht für elek trische Widerstandsöfen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sehutzschieht überwiegend aus in den Poren des Heizstabes verankertem Chromspinell besteht.
    II. Verfahren zur Herstellunf-, eines Heiz- stabes nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die für die Sehutzsehieht- bildung erforderlichen Stoffe durch Tränken des Heizstabes mit 3letallsalzen in die Poren des Heizstabes eingebracht und alsdann in die Metalloxv de umgewandelt werden, die einer Glühbehandhlng ausgesetzt werden, bei der Chromspinell entsteht. <B>UNTERANSPRÜCHE.</B> 1.
    Heizstab nach Patentansprueli I, da durch gekennzeichnet, dass der Chromspinell mit einem andern Spinell unter Misehkristall- bildung gemischt ist. ?. Heizstab naeli I'ateritairspi-iieli I, da durch gekennzeichnet, dass das zweiwertige Element im Chromspinell Beryllium ist. 3. Heizstab nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das zweiwertige Element im Chromspinell Eisen ist.
    4-. Verfahren naeli Patentanspruch Ih da durch gekennzeichnet, dass die Stoffe im ge schmolzenen Zustande in die Poren. des Heiz- stabes eingebracht werden. 5. Verlaliren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Stoffe im ge lösten Zustande in die Poren des Heizstabes eingebracht werden.
CH295902D 1942-03-07 1943-02-24 Heizstab mit Schutzschicht für elektrische Widerstandsöfen. CH295902A (de)

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