CH291684A - Sauerstoffatemschutzgerät mit Kreislaufatmung. - Google Patents

Sauerstoffatemschutzgerät mit Kreislaufatmung.

Info

Publication number
CH291684A
CH291684A CH291684DA CH291684A CH 291684 A CH291684 A CH 291684A CH 291684D A CH291684D A CH 291684DA CH 291684 A CH291684 A CH 291684A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
valve
oxygen
breathing
auxiliary valve
membrane
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesells Auergesellschaft
Original Assignee
Auergesellschaft Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auergesellschaft Ag filed Critical Auergesellschaft Ag
Publication of CH291684A publication Critical patent/CH291684A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description


      Sauerstoffatemschutzgerät    mit     Kreislaufatmung.       Bei bekannten     Sauerstoffatemschutzgeräten     mit Kreislaufatmung und     lungengesteuerter     Sauerstoffergänzung durch ein von einem       I-lilfsv        ent.il    geregeltes     Sauerstoffzuführangs-          ventil    diente bisher das Hilfsventil aus  schliesslich dazu, die Ergänzung des vom  Geräteträger in Abhängigkeit von der Grösse  und Zahl der Atemzüge verbrauchten Sauer  stoffes aus dem     Sauerstoffzuführungsventil     zu regeln.  



  Dabei war es grundsätzlich gleichbedeu  tend, ob die Steuerung der Sauerstoffzufuhr  durch den Überdruck während der Aus  atmung oder durch den Unterdruck wäh  rend der Einatmung erfolgte. Die in beiden  Fällen angestrebte, möglichst genaue Anpas  sung der Sauerstoffzufuhr an den wechseln  den Bedarf der Atmung verlangte mit Rück  sieht. auf den im Sauerstoffvorrat als Ver  unreinigung enthaltenen Stickstoff besondere  Spüleinrichtungen. Es ist bekannt,     Spülven-          i        ile    anzuordnen, die entweder durch Hand  bedienung von Zeit zu Zeit oder selbsttätig  bei jeder Ausatmung geöffnet wurden und  durch die Wirkung des     Ausatemdruckes     einen Teil der im Gerät enthaltenen Luft  nach aussen abblasen liessen.

   Man hat  ferner neben dem lungengesteuerten Sauer  stoffzuführungsventil einen gleichbleibenden  Sauerstoffstrom vorgesehen, der so bemessen  war, dass er dem Sauerstoffbedarf des Gerät  trägers für eine mittelschwere Arbeitslei  stung entsprach. Bei geringerer Arbeit, die    erfahrungsgemäss den grössten Teil der     Cle-          brauchsdauer    ausmachte, ergab sich so ein  Überschuss, der den Atembeutel des Gerätes  auffüllte und sich dabei mit. dem Kreislauf  inhalt mischte. Bei vollem Atembeutel wurde  schliesslich ein Teil des Gemisches durch ein       Überdruckentlüftungsventil    abgeblasen.

   Durch  diese Spülverfahren wurde eine rationelle  Ausnutzung des mitgeführten     SauerAtoffvor-          rates    beeinträchtigt sowie die Übersichtlich  keit und Kontrolle des Gerätes erschwert.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt,  diese Unzulänglichkeit zu beheben, und betrifft  ein     Sauerstoffatemschutzgerät    mit Kreislauf  atmung und lungengesteuerter Sauerstoff  ergänzung durch ein von einem Hilfsventil  geregeltes     Sauerstoffzuführungsventil,    wel  ches G er     ät    dadurch gekennzeichnet ist, dass  die Steuerkammer des     Membrangehäuses    des  Hilfsventils über ein     Rückschlagventil    mit  der     Ausatemleitung    und über ein zweites  Ventil mit der Aussenluft verbunden ist, so  dass die Steuervorrichtung des Hilfsventils  zugleich als     Spülmembranptmipe    dient,

   deren  Membran die bei der Ausatmung in die Steuer  kammer eingeströmte     Ausatemluft,    sobald der  Atembeutel bis zu einem vorbestimmten Vo  lumen durch     Ausatemluft    und     eingeströmten     Sauerstoff gefüllt worden ist, unter der Wir  kung einer Feder über das zweite Ventil als  Spülluft ins Freie drückt.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht  in den schematischen     Fig.    1 und 2 je ein      Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    1  ist ein Rohrstutzen 1 zum Anschluss des Ge  rätes an eine Maske oder ein     1Iundstiick    für  den Geräteträger vorgesehen. Die Ausatmung  nimmt ihren Weg durch einen     Ausatem-          schlauch    2, ein     Ausatemventil    3 und eine  Rohrleitung 1 in eine     Alkalipatrone    5, in der  die Kohlensäure der     Ausatemluft    gebunden  wird.

   Durch eine Atemleitung 6 strömt die  gereinigte Luft. in einen Atembeutel 7 und  kann von hier aus durch eine     Leitung    8, ein       Einatemventil    9, einen     Einatemschlauch    10  durch den Rohrstutzen 1 eingeatmet werden.  



  Im Anschluss an eine Sauerstoffvorrats  flasche 11 mit einem Absperrventil 12 ist ein       Druckminderventil    13 vorgesehen.  



  Zur lungengesteuerten Regelung der  Sauerstoffzufuhr dient ein Hilfsventil 14,  das durch eine Membran 15 betätigt wird.  Die Räume 16 und 17 oberhalb     bzw.    unter  halb der Membran 15 sind nach aussen abge  schlossen. Der obere Raum 16 ist über ein       Rüekschlagventil    18 und eine Leitung 19 mit,  der Kammer 20 des     Ausateinventils    3 ver  bunden und ist mit einer zweiten Leitung 21  an ein     Lberdruekentlüftungsventil    22 ange  schlossen, das an einem festen Bauteil 23 des  Gerätes angebracht ist und mit seinem Be  dienungsknopf 21 einem durch eine nicht.       dargestellte    Platte versteiften Wandteil 25       cles    Atembeutels 7 gegenübersteht.

   Den Raum  17 unterhalb der Membran 15 verbindet. eine  Leitung 26 mit. der     z         isehen    der Alkali  patrone 5 und dem     Atembeutel    7 vorgesehe  nen Atemleitung 6.  



  Die Übertragung der Bewegung der Mem  bran 15 auf das Hilfsventil 11 ist     dureh    eine  Stange 27 angedeutet. Bei der praktischen  Ausführung     wird    zwischen der Stange 27  und der Membran 15 zweckmässig noch eine       Hebelübersetzung    eingeschaltet. Das Hilfs  ventil 11 steht unter dem Einfluss einer  Schliessfeder 28. Die     Stange    27 ist mit einer  engen Führung 29 durch den Boden des  Raumes 17 durch eine Kammer 30 hindurch  geführt, die zur Aufnahme des aus dem    Hilfsventil 14     abströmenden        Sauerstoffes     dient. Von dieser aus führt eine Leitung 31  zu einer Kammer 32.

   Eine      'and        dieser          Kammer    ist.     dureh    eine     -Membran    33 gebil  det, die das eigentliche     Sauei,stoffzufüh-          rungsventil        3.1    steuert. Von der Kammer 32  führt eine weitere Leitung 35 mit. einer  engen Staudüse 36     ztt    einer     Sauerstoffleitung     37, welche von einer an die Austrittskammer  des Hauptventils 31     angeschlossenen    Drossel  öffnung 38 zum     Atembeutel    7 führt.  



  Die Arbeitsweise des     CTerätes    nach     Fig.    1  ist. folgende:  Nach Öffnen des     Absperrventils        1-2_'    der       Sauerstoffvorratsflasehe    11 gelangt der  Sauerstoff über das     Druekminderventil    13  oder, falls dieses fehlt, unmittelbar bis zu  dem     gesehlossenen    Hilfsventil. 11 und dem       gesehlossenen,    eigentlichen     Sauerstoffzufüh-          rungsventil    31 (Hauptventil).

   Wird von dem  Geräteträger ausgeatmet, so entsteht in der  Kammer 20 vor dem     Ausatemventil    3 ein  Überdruck, der durch die Widerstände des       Ausatemv        entils    3, der     Alkalipatrone    5 und  der Atemleitungen 1 und 6 bedingt ist und  dessen Betrag und Dauer sieh aus der Grösse  und Dauer der einzelnen Atemzüge ergeben.

    Dieser Druck wird     dureh    die Leitung 19 und  das mit     geringem    Widerstand     ausgestattete,     sieh daher öffnende     Riiekschlagventil    18 auf  den nach aussen     abg-esehlossenen    Raum 16  oberhalb der     Membran    15     übertragen.    Da der  Raum 17 unter der     Membran    15     dureh    die  Leitung 26 mit der Atemleitung 6 in offener  Verbindung steht., kann die Membran 15 der       Überdruelzwirkung    folgend     dureh    die Stange  2 7 das Hilfsventil     1-1    öffnen.

   Infolgedessen  strömt Sauerstoff, dessen     lIen-e        wegen    des  engen     Ventilquersehnittes    gering ist und nur  einen     Bruelneil    der als Ersatz für den     Ver-          braueh        notwendi-en        -Menge        ausmaelit,

      in die  Kammer 30 und durch die     Verbindungslei-          tung    31 in den Raum 32     vor    der     Membran     33 des Hauptventils     3-1.    Er trifft in der       Abströmleitung    vor seinem Austritt in die  zum     Atembeutel    7 führende Sauerstofflei  tung 37 auf die Staudüse 36. Die Räume 30  und 33 einschliesslich der Rohre 31 und 35           weisen    nur einen Inhalt von wenigen Kubik  zentimetern auf.

   Daher steigt der Druck hier       i;n    Bruchteil einer Sekunde kräftig an und       1)ewirkt    eine entsprechende     Durehbiegung    der       Membran    33, wodurch das Hauptventil 34       geöffnet    wird, das geöffnet bleibt, solange  der das Hilfsventil 14 auslösende Überdruck  bestehen bleibt, d. h.

   während des grössten  Teils der     Ausatemperiode.    Da     während    die  ser Zeitspanne nur der etwa 4  /o betragende       Sauerstoffverbrauch    des Geräteträgers ersetzt       @s-erden    soll, ist in der     Abströmleitung    des  Hauptventils 34 eine allenfalls einstellbare       bi-osselöffnung    38 vorgesehen. An Stelle der  Drosselöffnung 38 kann auch ein federbela  stetes Drosselventil angeordnet. sein.  



  Das Hilfsventil 14 regelt so die Sauer  stoffergänzung in Abhängigkeit von der Zahl.       und        (xrösse    der Atemzüge des Geräteträgers.  Der Steuermembran 15 des Hilfsventils 14  kommt jedoch eine weitere     wichtige    Aufgabe  zu, nämlich die Aufgabe der Ausspülung des  als Verunreinigung im Sauerstoffvorrat ent  haltenen Stickstoffes.

   Durch Anordnung des       Riieksehlagventils    18 in der Verbindungslei  tung 19 zwischen dem Raum 20 vor dem  t     "berdi-nel@ventil    3 und dem nach aussen     ab-          gesehlossenen    Raum 16 oberhalb der     llem-          i)i-an    15 wird erreicht, dass die bei jedem       lIembranhub    durch die Leitung 19     ge-          drüekt.e    Aasatemluft nicht wieder in das Ge  rät zurückströmen kann.

   Die Menge der in        < len    Raum 16     -edrückten    Aasatemluft ist  von der Grösse des     Meinbranhubes    und somit       auch    von den Atemzügen abhängig. Sie  bleibt als Spülluft in dem Raum 16 liegen,       Iris    zur     Beendigung    der Ausatmung. Falls die       :'itniung    mit ganz oder teilweise leerem  Atembeutel 7 begonnen     wurde,    bleibt die       Spülluft    so lange liegen, bis durch     ?,Taehströ-          inen    aus dem so lange offen gehaltenen Haupt  ventil 34 der Atembeutel aufgefüllt ist.

   Als  dann betätigt der durch eine nicht darge  stellte Platte versteifte Wandteil 25 des       :@tembeutels    7 den Druckknopf 24 des     Über-          di-uekentlüftungsv        entils    22. Durch dieses  kann die in dem Raum 16 enthaltene Spül  luft nach aussen entweichen.    Der folgende Einatemzug wird jetzt dem  vollen Atembeutel     entnommen.    Die nächste  Ausatmung bewirkt wieder, wie oben beschrie  ben ist, das Öffnen des Hilfsventils 14, das  daraufhin in einem Bruchteil einer Sekunde  die Öffnung des Hauptventils 34 folgen lässt.

    Hierdurch wird einerseits noch während der       Ausatmung    ein entsprechender Zuschuss aus  der     Sauerstoffvorratsflasche    11 abgegeben,  der neben Sauerstoff auch eine dem Rein  heitsgrad entsprechende Menge     Stickstoff     enthält.

   Anderseits wird gleichzeitig durch  die Bewegung der Membran 15 des Hilfs  ventils 14     ein    geringer Teil der     Ausatemluft     durch das     Rückschlagv        entil    18 als Spülluft  in die Kammer 16     überführt.    Die Aasatem  luft wird dann in der     Alkalipatrone    5 von  ihrem Kohlensäuregehalt befreit und strömt  in den Atembeutel 7, den sie nicht voll auf  füllen     kann.    An dem vollen Inhalt fehlt die  geringe, in der Kammer 16 abgeschlossene  Spülmenge, die erst.

   durch das Überdruck  entlüftungsventil 22 nach aussen abströmen  kann, wenn die geringe Fehlmenge im Atem  beutel 7 ergänzt ist und die versteifte -Wand  25 des Atembeutels 7 durch Anheben des  Ventilknopfes 24 das     -Cberdruckentlüftungs-          ventil    22 geöffnet hat.     Dieser    Vorgang wie  derholt sich von Atemzug zu Atemzug in  gleicher Weise. Bei gleichmässiger Atmung  wird im Atembeutel am Ende der Ausat  mung immer die gleiche Fehlmenge im Atem  beutel durch einen     Zusehuss    aus der Sauer  stoffflasche zu ersetzen sein.  



  Um einen Überblick über die     Grösse    der  Spülmenge zu gewinnen, sei beispielsweise  angenommen, dass gleichmässig Atemzüge  von<B>1000</B>     cm3    gemacht werden. Einem     Sauer-          stoffv        erbrauch    des     Gerätträgers    von 4 % ent  sprechend sei das     Sauerstoffzuführungsventil     so eingestellt, dass während der Ausatmung  ein Zuschuss von 40     em3    in das Gerät abge  geben wird. Bei einem Reinheitsgrad des Vor  ratssauerstoffes von 95     %    sind dann in die  sem     Zuschuss    2     cms    Stickstoff enthalten.

    Während der folgenden Einatmung werden  dem Atemverbrauch des Geräteträgers ent  sprechend 40     cms    reinen Sauerstoffes ver-      braucht, so dass sich der Sauerstoffgehalt im  Gerät um 2     cm-'    verringert. Nimmt man an,       da.ss    bei Beginn des betrachteten     Gebrauchs-          abschnittes        ein        Kreislaufgemisch        von        50        %     Sauerstoff und 50      J,    Stickstoff vorhanden  ist, so muss die Spülmenge, die ja diesem     Ge-          miseh    entnommen wird,

   wenigstens 2     cmj     Stickstoff enthalten, wenn der Gehalt der       Kreislaufluft        von        50%        Sauerstoff        aufrecht-          erhalten    bleiben soll. Die Spülmenge muss  also 4     cms    bei jedem Atemzug betragen.  



  Die Anordnung des Hilfsventils 14 ermög  licht also auch eine     zwangläufige    Stickstoff  spülung in Abhängigkeit von der Zahl und  Grösse der Atemzüge, wobei noch der beson  dere Vorteil entsteht, dass die Spülluft der  kohlensäurehaltigen     Ausatemluft    und nicht  dem gereinigten Inhalt des Atembeutels ent  nommen wird.  



  Es sind keine zusätzlichen Teile not  wendig,     um    einen etwa durch Bedienung  eines     besonderen        Zuschussventils    entstande  nen Überdruck aus dem Kreislauf des Ge  rätes zu entfernen. Ein Überschuss an Kreis  laufluft kann ohne Schwierigkeit aus     dein          Rauen    20 vor dem     Ausatemventil    3 über die  Leitung 19, das     Rücksehlagventil    18, die  Kammer 16, die Leitung 21 und das     Über-          clruckentlüftungsventil    22, das dann von der  Wand 25 des Atembeutels 7 geöffnet wird,  abblasen.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist.  die Anordnung des Hilfsventils 14 in seiner  Beziehung zum Kreislauf des Gerätes die  gleiche wie bei     Fig.    1. Das Hilfsventil 14  sperrt hier jedoch eine Kammer 39 ab, die  unten durch eine Membran 40 begrenzt wird.  Zwischen dieser Membran 40 und dem     @auer-          ttoff7iiführungsventil    41 besteht eine kraft  schlüssige Verbindung. Ausserdem ist in der  Membran 40 eine Drosselöffnung 42 vorge  sehen, welche einen Druckausgleich beider  seits der Membran 40 verzögern soll. Der  Raum 43 unterhalb der Membran 40 steht in  offener Verbindung mit der Sauerstoffvox  ratsflasche 11 bzw. mit dem     Druekniinder-          ventil    13.

   Für die     Abströmung    aus dem       Sauerstoffzuführungsventil    41 ist eine Lei-         tung    37 vorgesehen, welche unter Einschal  tung einer Drosselöffnung 38, die auch als  Drosselventil gestaltet sein kann,     zii    dem  Atemweg 6 oder auch unmittelbar in den  Atembeutel 7 führt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.2     ist die Wirkung der Membran 15 des Hilfs  ventils 14 die gleiche wie bei     dem    Gerät  nach     Fig.    1. Der durch die sehr kleine       Durchlassöffnung    des Hilfsventils 14 tre  tende     Sauerstoff    gelangt jedoch durch den  Raum 17 und die Leitung 26 unmittelbar  ohne Drosselung in die Atemleitung 6. Dabei  sinkt in dem entsprechend klein gehaltenen  Raum 39 der Druck sehr schnell, weil die  Drosselöffnung 42 in der     Membran    40 das  Nachströmen des Sauerstoffes vom Raum 43  und in den Raum 39 drosselt. Daher fällt der  Druck im Raum 39 ab.

   Die beiderseits der  Membran 40 entstehende Druckdifferenz hat  ein entsprechendes Hochwölben der Membran  40 und somit ein Öffnen des     Sauerstoffzu-          führungsv        entils    41 zur Folge. Sobald die  Ausatmung beendet, ist, kehrt die Membran  15, wie oben bei dein Gerät nach     Pig.    1 be  schrieben wurde, in ihre Ausgangsstellung  zurück unter dem Einfluss der Feder 28, wo  durch das Hilfsventil 14 geschlossen wird. In  den Räumen 39 und 43 erfolgt durch die  Drosselöffnung 42 der Druckausgleich, wo  durch die Membran 40 in ihre Ausgangslage  zurückgeht und das Hauptventil 41 ebenfalls  geschlossen wird.

   Die an sich bekannte Art  der Sauerstoffergänzung ergibt,     in    Verbin  dung mit der vorliegenden Kombination, bei  der das Öffnen des     Hilfsventils    14 die Sauer  stoffergänzung steuert und das Schliessen  dieses Ventils die     Stickstoffausspülung    be  wirkt und die Anordnung eines besonde  ren     Überdruckentlüftungsventils    überflüssig  macht, besondere Vorteile.  



  Wird dem Sauerstoff durch Öffnen des  Absperrventils 12 der     Sauerstoff-Vorrats-          flasehe    11 der Weg     freigegeben,    so füllt er  in kürzester Zeit den Raum 43. Die Drossel  öffnung 42 verhindert einen sofortigen       Druelzausgleieh    mit dem Raum 39, so dass  die hierdurch bedingte Druckdifferenz bei-           derseits    der Membran 40 die Öffnung des       Sauerstoffzuführungsventils    41 bewirkt.

   Erst       v-enn    der Druckausgleich - hergestellt ist,  wird das Ventil 41 geschlossen und hat dann       (lie    Gebrauchsstellung     eingenommen.    Es strö  men also     zwangläufig    mit dem Öffnen des       alisperi-v        entils    12 der Vorratsflasche 11  einige Liter Sauerstoff in den Gerätekreis  lauf und sorgen dafür, dass die Atemluft  bereits am Anfang des     Gebrauches    einen  hohen Gehalt an Sauerstoff besitzt.

   Es  erübrigen sieh also Vorschriften, wie sie       ,elbst    für Geräte mit reichlicher Sauerstoff  losierung bestehen, nach denen am Anfang  des Gebrauches durch     Leersaugen    oder durch  Betätigen eines     Zusehussvent.ils    möglichst viel       Sauerstoff    aus den Atemwegen des Gerätes  entfernt werden soll.

   Hierdurch kann der       Sauerstoffvorrat    noch besser zu     Gunsten    des       atwungsv        erbrauches    ausgenutzt werden, d. h.,       @lal.@    ein bestimmter Vorrat für eine längere       Arbeitszeit    ausreicht, oder dass man bei fest  gelegter     CTebrauehsdauer    mit einem kleineren  Vorrat auskommen und so an Gewicht für       die        Vorratsflasche    sparen kann.  



  Die Spülung kann daher auf sehr geringe       Jl@,iigeii    von etwa 5     ö    des bei der Atmung       v-erbrauehten    Sauerstoffes, d. h. auf Mengen  von höchstens 10 cm?, pro Hub der Membran  7:5     beschränkt    werden.

   Da auch das Hilfs  ventil 14 wegen seines sehr kleinen     Öffnungs-          duersehnittes    von einer Membran reit sehr       ":'erin,@eni    Durchmesser     gesteuert    werden kann,       Idil-,>t    sieh die ganze hilfsgesteuerte     Ventilan-          ordnun-    für Sauerstoffergänzung,     Stickstoff-          i    aus<B>Z,</B>     I     <B>,

  </B>     spülung    Lind     ÜberdriLekentläftung    die in       (len        sehematisehen        Fig.    1 und     \?    zwecks     deut-          lielier    Darstellung stark     auseinandergezogen     ist, auf kleinstem Raum zusammendrängen,  so dass ein einfacher und übersichtlicher       :lufbau    des     Atemschutzgerätes    gewonnen

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sauerstoffatemschutzgerät mit Kreislauf- atmung und lungengesteuerter Sauerstoff- erf-änzting durch ein von einem Hilfsventil geregeltes Sauerstoffzuführungsventil, da- durch e@ekennzeiehnet,
    dass die Steuerkammer des Membrangehäuses des Hilfsventils über ein Rückschlagventil mit der Ausatemleitung und über ein zweites Ventil mit der Aussen luft verbunden ist, so dass die Steuervorrich tung des Hilfsventils zugleich als Spülmem- branpumpe dient, deren Membran die bei der Ausatmung in die Steuerkammer ein geströmte Ausatemluft, sobald der Atem beutel bis zu einem vorbestimmten Volumen durch Ausatemluft und eingeströmten Sauer stoff gefüllt worden ist, unter der Wirkung einer Feder über das zweite Ventil als Spül luft ins Freie drückt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Sauerstoffatemschutzgerät nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkammer (16) des Membrangehäuses des Hilfsventils (14) über das Rückschlag ventil (18) mit der Kammer (20) des Aus atemventils (3) und über das von der ver steiften Wand (25) des Atembeutels (7) be tätigte Überdruckentlüftungsventil (22) mit der Aussenluft verbunden ist, während die Gegendruckkammer (17) des Membran gehäuses des Hilfsventils (14) mit der von der Alkalipatrone (5) zum Atembeutel (7) führenden Atemleitung (6) in offener Ver bindung steht.
    2. Sauerstoffatemschutzgerät nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das von dein Hilfsventil (14) gesteuerte Sauerstoffzuführungsventil (34) von einer Membran (33) betätigt wird, die nach Öff nen des Hilfsventils (14) durch den Druck des über das Hilfsventil (14) in die Steuer kammer (32) des Membrangehäuses des Sauerstoffzuführungsventils (34) einströmen den Sauerstoffes in die Offenstellung bewegt wird (Fug. 1).
    3. Sauerstoffatemschutzgerät nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkammer (32) des Membrangehäuses des Sauerstoffzuführungsventils (34) über eine Staudüse (36) mit der zum Atembeutel (7) führenden Sauerstoffzuführungsleitung (37) verbunden ist (Fug. 1).
    4. Sauerstoffatemschutzgerät nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dar das von dem Hilfsventil (14) gesteuerte Sauer stoffzuführungsventil (41) von einer Afem- bran (40) betätigt wird, die nach Öffnen des Hilfsventils (14) dadurch in die Offenstel- lung bewegt wird, dass aus der Gegendruck kammer (39) des Membrangehäuses des Sauerstoffzuführungsventils (41) über das Hilfsventil (14) Sauerstoff in die Atemlei tung (6) abströmt (Fig. 2).
    5. Sauerstoffatemschutzgerät nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die das Sauerstoffzuführungsventil (41) betäti gende -Membran (40) mit. einer Drosselöff nung (42) versehen ist, über die ein Aus gleich der Drücke in der Steuerkammer (43) des Sauerstoffventils und in der Gegen druekkammer (39) des I-lilfsventils mit Ver zögerung erfolgt (Fig. 2).
CH291684D 1950-02-17 1951-02-06 Sauerstoffatemschutzgerät mit Kreislaufatmung. CH291684A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE291684X 1950-02-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH291684A true CH291684A (de) 1953-06-30

Family

ID=6069278

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH291684D CH291684A (de) 1950-02-17 1951-02-06 Sauerstoffatemschutzgerät mit Kreislaufatmung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH291684A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2302110C3 (de) Anästhesiegerät
DE3876991T2 (de) Vorrichtung zur verabreichung von mindestens zwei gasen an einen patienten.
DE2745336A1 (de) Beatmungsgeraet
DE3135276A1 (de) Wiederbelebungsgeraet
DE3416350A1 (de) Beatmungsgeraet
DE2430096A1 (de) Atemhilfsgeraet
DE2424798A1 (de) Beatmungsgeraet
DE3515030A1 (de) Atemschutzgeraet mit kreislauf der atemluft
DE2645675B2 (de) Beatmungsventil für Beatmungsgeräte
DE3631788A1 (de) Atemsystem fuer taucher
DE2715003A1 (de) Druckbegrenzungsventil zur verwendung in beatmungsgeraeten
DE928505C (de) Sauerstoffatemschutzgeraet mit Kreislauf der Atemluft und lungengesteuerter Sauerstoffzufuhr
DE3436693A1 (de) In sich abgeschlossenes tragbares einzelpatienten-geblaese-wiederbelebungsgeraet
DE2610492A1 (de) Tauchgeraet
CH291684A (de) Sauerstoffatemschutzgerät mit Kreislaufatmung.
DE1491668B1 (de) Anaesthesiervorrichtung
EP1194329B1 (de) Tauchgerät, insbesondere schnorchel
DE2101719A1 (de) Statisches Beatmungsgerät
DE864810C (de) Sauerstoffatemschutzgeraet mit Kreislauf der Atemluft und lungengesteuerter Sauerstoffzufuhr
DE1931903A1 (de) Ventilationsvorrichtung
DE943392C (de) Sauerstoffatemschutzgeraet
DE567964C (de) Atmungsgeraet mit einem in die Sauerstoffzufuehrungsleitung zu einer Strahlpumpe eingeschalteten, lungenselbsttaetig gesteuerten Ventil
DE1141186B (de) Atemschutzgeraet mit Kreislauf der Atemluft
DE1756880B1 (de) Atmungsgeraet fuer das Tauchen in groessere Tiefen
DE1491751A1 (de) Analgesieapparat