CH246352A - Heissgasmotor. - Google Patents

Heissgasmotor.

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CH246352A
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CH
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crankshaft
flywheel
hot gas
gas engine
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Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • F02G1/053Component parts or details

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


      Heifagasmotor.       Das Anlassen eines Heissgasmotors kann  in gleicher Weise wie bei     Explosions-    und       Verbrennungsmotoren        erfolgen,    z. B. durch  Drehen der Kurbelwelle von Hand oder mit  Hilfe eines     Anlassmotors    oder durch. Ein  lassen von     Druckluft.in    einen Zylinder.

   Auch  wurde bereits vorgeschlagen, einen Heissgas  motor dadurch anlaufen zu     lassen,    dass man  nach dem Einschalten der Wärmezufuhr in  einem oder mehreren Zylindern den Gasdruck  einstellt, der bei Normallast des Motors bei  der augenblicklichen     Stellung    des Arbeits  kolbens im betreffenden Zylinder vorhanden  ist, wodurch der Motor ein Drehmoment  liefern kann.  



  Sowohl im letzteren Falle als auch beim  Anlassen mit Druckluft ist die Möglichkeit,  den Motor anlaufen zu lassen, aber von der  Tatsache abhängig, ob wenigstens einer der  Kolben in einer zum Anlassen günstigen  Stellung steht. Bei Motoren mit drei oder  mehr als drei Zylindern, deren Kurbeln einen  Winkel     miteinander    bilden und bei Zwei  zylindermotoren mit Kurbeln unter einem       Winkel    von etwa 90  steht praktisch immer  einer der     Arbeitskolben    in einer     günstigen     Stellung. Motoren, von denen nicht immer der  Kolben oder einer der Kolben in einer gün  stigen Stellung steht,     müssen    vor dem An  lassen in eine solche Stellung gebracht       Gverden.     



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, den  Heissgasmotor so auszubilden, dass ein Manö-         vrieren    des Motors vor dem Anlassen über  flüssig     ist.     



  Nach der Erfindung ist der Motor mit  einer statisch nicht ausbalancierten Kurbel  welle     ausgerüstet,    wobei das Übergewicht  so angeordnet ist, dass in der statisch stabilen  Gleichgewichtslage der Kurbelwelle wenig  stens ein Arbeitskolben im Expansionshub  sieh befindet, zum Zweck, zu erreichen, dass  die Kurbelwelle stets in einer     Anlassstellung     stehen bleibt.  



  Wenn ein solcher Motor nach dem Still  stand durch Erhöhung des     Gasdruckes    im  Raum, in dem sich der     Kreisprozess    abspielt,  gewöhnlich im Motorzylinder, angelassen  wird, so verschiebt sich der Arbeitskolben.  Die Kurbelwelle kommt in Bewegung und  der Motor ist angelaufen. Diese Druckerhö  hung kann sowohl durch das     Einbringen     eines Gases unter Druck in regelmässigen  Zeitpunkten als auch durch das einmalige  Einbringen einer Gasmenge erfolgen.  



  Das an der Kurbelwelle angebrachte  Übergewicht verschiebt den     Schwerpunkt    der  Kurbelwelle samt Kurbel, Triebstange und  Gegengewichten ausserhalb der Drehachse.  Bei langsam laufendem Motor braucht dies  nicht bedenklich zu sein. Bei schnellaufen  den Motoren ist es aber zweckmässig, diesen  Zustand im Betrieb nicht fortdauern zu lassen  zwecks     Vermeidung    von störenden Schwin  gungen. Zu diesem Zweck kann man an der  Kurbelwelle eine     -unter    dem Einfluss der      Zentrifugalkraft verstellbare Masse anbrin  gen, welche bei Überschreiten einer bestimm  ten Drehzahl der Kurbelwelle den Schwer  punkt in die Drehachse verschiebt.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand  einiger in der beiliegenden Zeichnung darge  stellter Ausführungsbeispiele näher erläutert,  und zwar zeigt:       Fig.    1     schematisch    einen Heissgasmotor,  welcher mit einem Schwungrad versehen ist,  das die Kurbelwelle stets in einer     bestimmten          Stellung    zum Stehen bringt,       Fig.    2 und 3 zwei weitere     Ausführungs-          formen    von     Schwingrädern,    mit denen das  selbe Ziel     erreichbar    ist.  



  In     Fig.    1 ist 10 der Zylinder eines Heiss  gasmotors, in dem sich der Kolben 12 und  der     Verdränger    11 auf- und     abbewegen.     Dieser Zylinder 10 ist von dem Erhitzer 13,  dem     Regenerator    14 und dem Kühler 15       umgeben.    Der Antrieb des     Verdrängers    11  ist, als unwichtig für die vorliegende Erfin  dung, nicht weiter dargestellt. Der Kolben  12 ist auf die übliche Weise mittels einer  Kolbenstange 16 und einer Triebstange 17  mit der auf der Kurbelwelle 19 befindlichen  Kurbel 18 gekuppelt.

   Für das Anlassen  eines solchen Motors ohne die Verwendung  von Handkraft oder eines eigenen Hilfsmotors  ist es erforderlich, dass der Kolben 12 bei der  gewünschten Drehrichtung gerade die obere       Totpunktstellung    passiert hat, mit andern  Worten, im Anfang des Expansionshubes  steht. Diese     günstige    Stellung ist dadurch  erreichbar, dass der Motor am Ende einer  Betriebsdauer in dieser Stellung dank des       Übergewichtes    der Kurbelwelle 19 stehen  bleibt. Dieses Übergewicht ist derart an der  Kurbelwelle befestigt, dass, wenn dieses  Übergewicht unter dem Einfluss der Schwer  kraft die niedrigste Stellung einnimmt.  wenigstens ein Kolben im Anfang des Ex  pansionshubes steht.

   Da aber im normalen  Betrieb sämtliche rotierende Teile der Ma  schine     ausbalanciert    sein müssen, muss diese       Unbalance    beseitigt werden, sobald der Motor  angelaufen ist. Dieses Übergewicht 24 ist auf  dem Schwungrad 20 des Motors befestigt.    Ferner ist ein zweites Gewicht 21 angebracht,  das um einen Zapfen 22 auf diesem Schwung  rad 20 drehbar ist. Diese beiden Gewichte 21  und 24 sind derart angebracht und sind von  solcher Masse, dass bei der radial nach dem  Umfang des Schwungrades gerichteten Stel  lung des     Gewichtes    21 der gemeinsame  Schwerpunkt dieser beiden Gewichte gerade  in der Mitte der Kurbelwelle 19 liegt.

   Da  das Gewicht 21 die obenerwähnte Stellung  unter dem Einfluss der Zentrifugalkraft bei  drehendem     Schwungrad    von selbst einnehmen  wird,     ist    die Ausbalancierung der Kurbel  welle mit den mit ihr verbundenen Teilen  bei drehendem Motor durch dieses     Gewicht     nicht gestört. Am beweglichen Gewicht 21  ist eine Feder 23 befestigt, welche bestrebt  ist, dieses Gewicht entgegen der Wirkung  der     Zentrifugalkraft    nach der Achse der  Kurbelwelle 19 hin zu bewegen. Unterhalb  einer bestimmten Drehzahl der Kurbelwelle  19 wird diese Feder 23 die Zentrifugalkraft  überwinden, so dass das Gewicht 21 nach der  Achse der Kurbelwelle zu bewegt wird.

   Der  Abstand zwischen dem Angriffspunkt der  Feder 23 am     Gewicht    21 und dem Zapfen 22  wird so klein gehalten, als es aus baulichen  Gründen möglich ist, um den Einfluss der  Federkraft auf die Stellung des Gewichtes  21, wenn die bestimmte Drehzahl überschrit  ten     ist,    praktisch auszuschalten. Der gemein  same     Schwerpunkt    der beiden Gewichte ver  schiebt sich nach Abstellen des Motors in die       Richtung    des Gewichtes 24, so     da.ss    der Motor  schliesslich mit dem Gewicht 24 etwa. in der       niedrigsten    Stellung zum Stillstand kommt.

    Dies entspricht einer solchen Kurbelstellung,  dass wenigstens der Kolben 12 in einer zum  Anlaufen günstigen Stellung     steht.     



  Das um den Zapfen 22 drehbare Gewicht  21 dient nicht nur für den     obenbeschriebenen     Zweck, sondern auch noch als dämpfendes  Organ für die in der Kurbelwelle auftreten  den     Torsionsschwi        bgungen    infolge der ver  änderlichen     Tangentialkraft    an der Kurbel 18.  



  In     Fig.    2     ist    eine weitere Ausführungs  form eines Schwungrades dargestellt, bei dem  das     Übergewicht    25 für das     Stillsetzen    des      Motors in einer     bestimmten    Stellung bei Dre  hung oberhalb einer bestimmten Drehzahl von  einem     verschiebbaren        Gegengewicht    26 aus  balanciert     wird.    Auf dem Schwungrad 20  selbst sind zwei Führungen 27 angebracht,  zwischen denen sich das Gewicht 26 radial  bewegen kann. Bei Stillstand und bei niedri  gen Drehzahlen drückt die Feder 28, die in  eine zylindrische Höhlung 29 des Gewichtes  26 passt, dieses Gewicht nach der Nabe des  Schwungrades zu.

   Oberhalb einer     bestimmten     Drehzahl     überwindet    die Zentrifugalkraft  die Federkraft. Das     Gewicht    29 wird dann  gegen den     Aussenrand    des Schwungrades ge  drückt und balanciert das Gewicht 25 ge  rade aus.  



  In     Fig.    3 ist ein Schwungrad 20 darge  stellt, das, wie es bei schwereren Schwung  rädern üblich ist, aus zwei Teilen aufgebaut  ist. Diametral einander gegenüber sind zwei       Höhlungen    30 und 31 im     Gussstück    ausge  spart. Ausserdem liegt am Innenkranz dieses       Schwungrades    ein geschlossenes Rohr 32, das  mittels eines kurzen     Stutzens    33 mit der  ausgesparten Höhlung 31 in offener Verbin  dung steht. Die Höhlung 31 ist mit einer  Flüssigkeitsmenge gefüllt. Die Höhlung 30  ist mit festem Material     aufgefüllt,    dessen       Gewicht    gleich dem der     Flüssigkeitsmenge     ist, welche die Höhlung 31 füllt.

   Dreht sich  das Schwungrad, so ist infolge der Zentri  fugalkraft die Höhlung 31 mit Flüssigkeit  gefüllt, wodurch das Gewicht der Füllung  der     Höhlung    30 ausbalanciert ist. Ist die  Drehzahl des     Schwungrades    sehr klein, so  verteilt sich die Flüssigkeit auf das Rohr 32,  so dass die mit festem Material aufgefüllte    Höhlung 30 ein Übergewicht des Schwung  rades bildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heissgasmotor mit einer statisch nicht ausbalancierten Kurbelwelle, wobei das Übergewicht so angeordnet ist, dass in der statisch stabilen Gleichgewichtslage der Kurbelwelle wenigstens ein Arbeitskolben im Expansionshub sich befindet, zum Zwecke, zu erreichen, dass die Kurbelwelle stets in einer Anlassstellung stehen bleibt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Heissgasmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dieser Kur belwelle eine unter dem Einfluss der Zentri fugalkraft bewegliche Masse derart ange bracht ist, dass nur unterhalb einer bestimm ten Drehzahl der Schwerpunkt dieser Kur belwelle ausserhalb der Drehachse gelegen ist.
    2. Heissgasmotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einem auf der Kurbelwelle angebrachten Schwungrad ein Gewicht angebracht ist, das um eine Achse parallel zur Drehachse des Schwung rades drehbar ist und von einer Feder senk recht zu dieser Achse bei Drehzahlen unter halb eines bestimmten Wertes nach dem Mittelpunkt des Schwungrades zu verstellt wird. 3. Heissgasmotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwungrad mit einem ringförmigen Kanal mit einer örtlichen, mit einer Flüssigkeit gefüllten Ausweitung versehen ist.
CH246352D 1943-11-09 1944-11-07 Heissgasmotor. CH246352A (de)

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CH246352D CH246352A (de) 1943-11-09 1944-11-07 Heissgasmotor.

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