CH243241A - Einrichtung mit mindestens zwei Hochfrequenzspulensystemen. - Google Patents
Einrichtung mit mindestens zwei Hochfrequenzspulensystemen.Info
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Description
Einrichtung mit mindestens zwei Hochfrequenzspulensystemen. In der Hochfrequenztechnik werden sehr häufig Kombinationen von zwei oder mehr Hochfrequenzspulensystemenangewendet, die in einem Gehäuse, z. B. in einem Metall zylinder, untergebracht sind. Unter einem Spulensystem ist eine Spule, gegebenenfalls nebst dem zu dieser Spule gehörigen magne tischen greis zu verstehen. Derartige Kom binationen werden unter anderem als Hoch frequenztransformatoren benutzt.
Es ist eine bekannte Anforderung, dass das Gehäuse möglichst klein sein soll und insbesondere einen möglichst kleinen Durchmesser haben soll, um in dem Gerät, in dem die Kombina tion vorzusehen ist, Raum zu ersparen. Dies bereitet Schwierigkeiten beim Anbringen der Stromzuführungsdrähte der Systeme im Innern des Gehäuses. Werden zwei Systeme in Flucht in einem Gehäuse angeordnet und werden die Stromzuführungskontakte .in üblicher Weise am einen Ende dieses Ge häuses vorgesehen, so ist man gezwungen, die Stromzuführungsdrähte des einen Systems längs des andern Systems zu führen. Eine schädliche, kapazitive Kopplung ist dabei unvermeidlich.
Sie kann nur dadurch vermie den werden, dass die Stromzuführungsdrähte jedes Systems zu dem nächstliegenden Ende des Gehäuses geführt werden. Diese Lösung ist jedoch nur anwendbar, wenn nicht mehr als zwei Systeme im Gehäuse untergebracht sind. Es macht sich noch der weitere Übel stand geltend, dass das Gehäuse an beiden Enden offen gelassen werden muss, wodurch ausserhalb des Gehäuses ein verhältnismässig starkes Streufeld entsteht.
Die Erfindung bezieht sieh auf eine Bau art, bei der diese Nachteile nicht auftreten. Gemäss der Erfindung sind die Anschluss- leiter eines. Systems längs mindestens einem der andern Systeme geführt und bilden unter sich einen Kondensator, von dem der eine Belag aus dem Gehäuse an dessen offener Seite herausgeführt ist, während der andere Belag einen Schirm zwischen dem ersten und dem andern Spulensystem bildet. Der Kondensator kann drahtförmig aus gebildet sein und einen Durchmesser aufwei sen, der vorzugsweise höchstens 2 mm be trägt.
Unter einem "drahtförmigen Konden sator" ist hier ein Kondensator zu verstehen, der aus einem drahtförmigen Kern und einer Isolierschicht besteht, die von einem leiten den Mantel eng umschlossen wird.
Dieser Drahtkondensator wird vorzugs weise in der für Drähte an sich bekannten Weise dadurch hergestellt werden, dass ein leitender Kern und Mantel, die durch ein Isoliermittel voneinander getrennt sind, zu sammengezogen und ausgehämmert werden.
Wird eine derartige Einrichtung in einem Apparat angeordnet, so werden die Schaltung und die Abmessungen des Kondensators vor zugsweise derart gewählt, dass der Konden sator und das zugehörige Spulensystem einen abgestimmten Kreis bilden.
Eine -beispielsweise Ausführungsform einer erfindungsgemässen Einrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fig.1 stellt einen axialen Querschnitt dar. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1.
Die Fig. 3 und 4 stellen die Schaltung eines Teils eines Zwischenfrequenzverstärkers dar, in dem die Einrichtung angewendet ist.
Die Einrichtung nach den Fig. 1 und 2 weist zwei Spulensysteme auf. Jedes dieser Systeme hat eine Wicklung 1, die auf einem Kern 2 angeordnet ist, der aus Hoch frequenzeisen besteht. Die Kerne 2 sind gleichachsig von rohrförmigen Mänteln 3 umgeben, die gleichfalls aus Hochfrequenz eisen bestehen. Unter Hochfrequenzeisen ist ein magnetisches Material zu verstehen, das auch in einem Hochfrequenzfeld nur niedrige Verluste verursacht. Es kann aus sehr fein verteiltem Eisen und einem Bindemittel be steben. Die Mäntel 3 sind durch einen eben falls rohrförmigen Mantel 3a aus nicht magnetischem Isoliermaterial voneinander getrennt.
Die Kerne 2 sind hohl; im Hohl raum ist ein Stift 4 aus Hochfrequenzeisen verstellbar angebracht und z. B. mittels eines Kittes festgesetzt. Die Kerne und Mäntel werden in bezug aufeinander durch mit Flanschen versehene Körper 5 gestützt, die aus unmagnetischem und elektrisch nicht leitendem Material, z. B. aus Kunstharz, bestehen.
Die beiden Systeme sind in einem Zylin der 6 angeordnet, die die verschiedenen Teile eng umschliesst.
Die Anschlussleiter werden bei der Mon tage der Einrichtung mit. Lötzungen 7 ver bunden, die im untern Körper 5 befestigt sind. Diese Lötzungen sind anderseits mit den Drahtenden der Spulen 1 verbunden. Es ist klar, da.ss die Anschlussleiter der obern Spule zu diesem Zweck längs des untern Spulensystems geführt -,verden müssen und dass sie dabei eine ziemlich starke kapazitive Kopplung mit der untern Spule erfahren.
Diese Kopplung kann durch Anwendung eines Kondensators vermieden werden, bei dem der eine Belag einerseits mit einem Ende der obern Spule und anderseits mit einer Löt- zunge verbunden ist, während der andere Belag geerdet ist und einen Schirm zwischen dem ersten Belag und der untern Spule bildet.
Der erste Belag kann als ein Draht und der zweite als ein Metallstreifen ausgebildet sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein drahtförmiger Kondensator benutzt, das heisst ein Kondensator, der dadurch er halten wurde, dass ein Kupferkern und ein Kupfermantel, die durch ein vorzugsweise verlustarmes Isoliermittel, z. B. Polystyren oder Titandioxyd, getrennt sind, zusammen zu einem Draht grosser Länge und geringen Durchmessers gezogen und/oder ausgehäm mert wurden. Der Durchmesser eines solchen Kondensators kann kleiner als 2 mm sein.
Bei der vorliegenden Einrichtung sind zwei solche Kondensatoren 8 angewendet. Ihre Mäntel und Kerne sind an der untern Seite mit den Lötzungen 7 verbunden. An der obern Seite sind die Mäntel in Falzbüchsen 9 festgelötet, von denen vier im obern Körper 5 vorgesehen sind. Die Drahtenden der obern Spule 1 sind zu zwei dieser Büchsen ge führt. Eines dieser zwei Drahtenden ist mit einer Büchse verbunden, in der der Mantel eines Kondensators befestigt ist; zur andern führt der Kern 10 dieses Kondensators (siehe auch Fig. 2). Kern und Mantel des andern Kondensators sind auf nicht ange gebene Weise an der untern Seite mit den Enden der andern Spule verbunden. Der Zweck dieses Kondensators ist aus der Be schreibung der Fig. 4 ersichtlich.
Die Kondensatoren tragen dazu bei, die verschiedenen Einzelteile der Spulensysteme zusammenzuhalten, sogar bevor sie in dem Metallzylinder 6 angeordnet werden. Es ist dadurch möglich, bereits in dieser Phase vor läufige :Messungen an der Einrichtung vor zunehmen. Der Durchmesser dieser Einrich tung ist sehr klein, er braucht nicht mehr als 16 mm zu betragen.
Die Art und Weise, auf die eine solche Einrichtung angewendet werden kann, ist in den Fig. 3 und 4 angegeben.
Fig. 3 zeigt eine übliche Schaltung eines Zwischenfrequenzverstärkers, bei dem die Kopplung zwischen zwei Röhren 11 und 12 durch zwei abgestimmte Kreise bewirkt wird, die je aus einem Kondensator 13 und einer Spule 1 bestehen. Die Spulen sind ma gnetisch gekoppelt. Die nicht geerdeten Enden der Spulen müssen abgeschirmt wer den, was durch gestrichelte Linien angegeben ist. Diese Anforderung gilt natürlich auch für die mit diesen Enden verbundenen Zu führungsdrähte der Kondensatoren.
Wenn nun diese Kondensatoren draht- förmig ausgebildet werden und zugleich Sorge dafür getragen wird, dass sie eine solche Kapazität besitzen, dass sie mit dem zugehörigen Spulensystem einen abgestimm ten Kreis bilden, so wird ein Schaltbild nach Fig. 4 erhalten. Die beiden drahtförmigen Kondensatoren 8 sind derart geschaltet, dass sie zusammen mit den Spulen 1 abgestimmte Kreise bilden. Der in Fig. 4 rechts gezeich nete Kondensator bildet zugleich die An schlussleiter der obern Spule längs der untern Spule.
Claims (1)
- PATENANSPRUCH Einrichtung mit mindestens zwei Hoch frequenzspulensystemen, die in einem nur einseitig offenen Gehäuse angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschluss,- leiter eines Spulensystems längs mindestens einem der andern Spulensysteme geführt sind und unter sich einen Kondensator bilden, von dem der eine Belag aus dem Gehäuse an dessen offener Seite herausgeführt ist, während der andere Belag geerdet ist und einen Schirm zwischen dem ersten Belag und dem andern Spulensystem bildet.UNTERANSPRCCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kondensator drahtförmig ausgebildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator einen Durchmesser von höchstens 2 mm hat. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass Kern, Mantel und Isoliermittel des drahtförmigen Kondensators zusammen gezogen und ausgehämmert worden sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kondensator mit dem zugehörigen Spulensystem einen abgestimm ten Kreis bildet. ,
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