CH243241A - Einrichtung mit mindestens zwei Hochfrequenzspulensystemen. - Google Patents

Einrichtung mit mindestens zwei Hochfrequenzspulensystemen.

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CH243241A
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capacitor
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • H01F27/36Electric or magnetic shields or screens
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    • H01F27/363Electric or magnetic shields or screens made of electrically conductive material

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Description


  Einrichtung mit mindestens zwei     Hochfrequenzspulensystemen.       In der Hochfrequenztechnik werden sehr  häufig Kombinationen von zwei oder mehr       Hochfrequenzspulensystemenangewendet,    die  in einem Gehäuse, z. B. in einem Metall  zylinder, untergebracht sind.     Unter    einem       Spulensystem    ist eine Spule, gegebenenfalls  nebst dem zu dieser Spule gehörigen magne  tischen     greis    zu verstehen.     Derartige    Kom  binationen werden unter anderem als Hoch  frequenztransformatoren benutzt.

   Es ist eine  bekannte Anforderung, dass das Gehäuse  möglichst klein sein soll und insbesondere  einen möglichst kleinen Durchmesser haben  soll, um in dem Gerät, in dem die Kombina  tion vorzusehen ist, Raum zu ersparen. Dies  bereitet Schwierigkeiten beim Anbringen der       Stromzuführungsdrähte    der Systeme im  Innern des Gehäuses. Werden zwei Systeme  in Flucht in einem Gehäuse angeordnet und  werden die     Stromzuführungskontakte        .in     üblicher Weise am einen Ende dieses Ge  häuses vorgesehen, so ist man gezwungen, die       Stromzuführungsdrähte    des einen Systems    längs des andern Systems zu führen. Eine  schädliche,     kapazitive    Kopplung ist dabei  unvermeidlich.

   Sie kann nur dadurch vermie  den werden, dass die     Stromzuführungsdrähte     jedes     Systems    zu dem nächstliegenden Ende  des Gehäuses geführt werden. Diese Lösung  ist jedoch nur     anwendbar,    wenn nicht mehr  als zwei     Systeme    im Gehäuse     untergebracht     sind. Es macht sich noch der weitere Übel  stand geltend, dass das Gehäuse an beiden  Enden offen gelassen werden muss, wodurch  ausserhalb des Gehäuses ein verhältnismässig  starkes     Streufeld        entsteht.     



  Die     Erfindung    bezieht sieh auf eine Bau  art, bei der diese Nachteile nicht auftreten.  Gemäss der Erfindung sind die     Anschluss-          leiter    eines.     Systems    längs mindestens einem  der andern Systeme geführt und bilden unter  sich einen Kondensator, von dem der     eine     Belag aus dem Gehäuse an dessen offener  Seite herausgeführt ist, während der andere  Belag einen Schirm zwischen dem ersten  und dem andern     Spulensystem    bildet.      Der Kondensator kann drahtförmig aus  gebildet sein und einen Durchmesser aufwei  sen, der vorzugsweise höchstens 2 mm be  trägt.

   Unter einem "drahtförmigen Konden  sator" ist hier ein Kondensator zu verstehen,  der aus einem drahtförmigen Kern und einer  Isolierschicht besteht, die von einem leiten  den Mantel eng umschlossen wird.  



  Dieser Drahtkondensator wird vorzugs  weise in der für Drähte an sich bekannten  Weise dadurch hergestellt werden, dass ein  leitender Kern und Mantel, die durch ein  Isoliermittel voneinander getrennt sind, zu  sammengezogen und ausgehämmert werden.  



  Wird eine derartige Einrichtung in einem  Apparat angeordnet, so werden die Schaltung       und    die     Abmessungen    des Kondensators vor  zugsweise derart gewählt, dass der Konden  sator und das zugehörige     Spulensystem    einen       abgestimmten    Kreis bilden.  



  Eine -beispielsweise Ausführungsform  einer erfindungsgemässen Einrichtung ist in  der beiliegenden Zeichnung dargestellt.  



       Fig.1    stellt einen axialen Querschnitt dar.       Fig.    2 zeigt einen Querschnitt nach der  Linie     II-II    in     Fig.    1.  



  Die     Fig.    3 und 4 stellen die Schaltung  eines Teils eines     Zwischenfrequenzverstärkers     dar, in dem die Einrichtung     angewendet    ist.  



  Die Einrichtung nach den     Fig.    1 und 2  weist zwei     Spulensysteme    auf. Jedes dieser  Systeme hat eine Wicklung 1, die auf einem  Kern 2 angeordnet ist, der aus Hoch  frequenzeisen besteht. Die Kerne 2 sind  gleichachsig von rohrförmigen Mänteln 3  umgeben, die gleichfalls aus Hochfrequenz  eisen bestehen. Unter     Hochfrequenzeisen    ist  ein     magnetisches    Material zu verstehen, das  auch in einem     Hochfrequenzfeld    nur niedrige  Verluste verursacht. Es kann aus sehr fein  verteiltem Eisen und einem Bindemittel be  steben. Die Mäntel 3 sind durch einen eben  falls rohrförmigen Mantel 3a aus nicht  magnetischem     Isoliermaterial    voneinander  getrennt.

   Die Kerne 2 sind hohl; im Hohl  raum     ist    ein Stift 4 aus     Hochfrequenzeisen          verstellbar    angebracht und z. B. mittels eines  Kittes festgesetzt. Die Kerne und Mäntel    werden in bezug aufeinander durch mit  Flanschen versehene Körper 5 gestützt, die  aus     unmagnetischem    und elektrisch nicht  leitendem Material, z. B. aus     Kunstharz,     bestehen.  



  Die beiden Systeme sind in einem Zylin  der 6 angeordnet, die die verschiedenen Teile  eng umschliesst.  



  Die     Anschlussleiter    werden bei der Mon  tage der Einrichtung mit. Lötzungen 7 ver  bunden, die im untern Körper 5 befestigt  sind. Diese Lötzungen sind anderseits mit  den Drahtenden der Spulen 1 verbunden. Es  ist klar,     da.ss    die     Anschlussleiter    der obern  Spule zu diesem Zweck längs des untern       Spulensystems    geführt     -,verden    müssen und  dass sie dabei eine ziemlich starke     kapazitive     Kopplung mit der untern Spule erfahren.

    Diese Kopplung kann durch     Anwendung     eines     Kondensators    vermieden werden, bei  dem der eine Belag einerseits mit einem Ende  der obern Spule und anderseits mit einer     Löt-          zunge    verbunden ist, während der andere  Belag geerdet ist und einen Schirm zwischen  dem ersten Belag und der     untern    Spule bildet.  



  Der erste Belag kann als ein Draht und  der zweite als ein Metallstreifen ausgebildet  sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel  ist ein drahtförmiger Kondensator benutzt,  das heisst ein Kondensator, der dadurch er  halten wurde, dass ein Kupferkern und ein  Kupfermantel, die durch ein     vorzugsweise     verlustarmes Isoliermittel, z. B.     Polystyren     oder     Titandioxyd,    getrennt sind, zusammen  zu einem Draht grosser Länge und geringen  Durchmessers gezogen und/oder ausgehäm  mert wurden. Der Durchmesser eines solchen  Kondensators kann kleiner als 2 mm sein.  



  Bei der vorliegenden Einrichtung sind  zwei solche Kondensatoren 8 angewendet.  Ihre Mäntel und Kerne sind an der untern  Seite mit den Lötzungen 7 verbunden. An der  obern Seite sind die Mäntel in     Falzbüchsen    9  festgelötet, von denen vier im obern Körper  5 vorgesehen sind. Die Drahtenden der obern  Spule 1 sind zu zwei dieser Büchsen ge  führt. Eines dieser zwei Drahtenden ist mit  einer Büchse verbunden, in der der Mantel      eines Kondensators befestigt ist; zur andern  führt der Kern 10 dieses Kondensators  (siehe auch     Fig.    2). Kern und Mantel des  andern Kondensators sind auf nicht ange  gebene Weise an der untern Seite mit den  Enden der andern Spule verbunden. Der  Zweck dieses Kondensators ist aus der Be  schreibung der     Fig.    4 ersichtlich.  



  Die Kondensatoren tragen dazu bei, die  verschiedenen Einzelteile der     Spulensysteme     zusammenzuhalten, sogar bevor sie in dem  Metallzylinder 6 angeordnet werden. Es ist  dadurch möglich, bereits in dieser Phase vor  läufige     :Messungen    an der     Einrichtung    vor  zunehmen. Der Durchmesser dieser Einrich  tung ist sehr klein, er braucht nicht mehr als  16 mm zu betragen.  



  Die Art und Weise, auf die eine solche       Einrichtung    angewendet werden kann, ist in  den     Fig.    3 und 4 angegeben.  



       Fig.    3     zeigt    eine übliche     Schaltung    eines       Zwischenfrequenzverstärkers,    bei dem die  Kopplung zwischen zwei Röhren 11 und 12  durch zwei abgestimmte Kreise bewirkt  wird, die je aus einem Kondensator 13 und  einer Spule 1     bestehen.    Die Spulen sind ma  gnetisch gekoppelt. Die nicht geerdeten  Enden der Spulen müssen abgeschirmt wer  den, was durch gestrichelte Linien     angegeben     ist. Diese Anforderung gilt natürlich auch  für die mit diesen Enden verbundenen Zu  führungsdrähte der Kondensatoren.  



  Wenn nun diese Kondensatoren     draht-          förmig    ausgebildet werden und zugleich  Sorge dafür getragen wird, dass sie eine  solche Kapazität besitzen, dass sie mit dem  zugehörigen     Spulensystem    einen abgestimm  ten Kreis bilden, so wird ein Schaltbild nach       Fig.    4 erhalten. Die beiden drahtförmigen  Kondensatoren 8 sind derart geschaltet, dass    sie zusammen mit den Spulen 1 abgestimmte  Kreise bilden. Der in     Fig.    4 rechts gezeich  nete     Kondensator    bildet zugleich die An  schlussleiter der obern Spule längs der untern  Spule.

Claims (1)

  1. PATENANSPRUCH Einrichtung mit mindestens zwei Hoch frequenzspulensystemen, die in einem nur einseitig offenen Gehäuse angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschluss,- leiter eines Spulensystems längs mindestens einem der andern Spulensysteme geführt sind und unter sich einen Kondensator bilden, von dem der eine Belag aus dem Gehäuse an dessen offener Seite herausgeführt ist, während der andere Belag geerdet ist und einen Schirm zwischen dem ersten Belag und dem andern Spulensystem bildet.
    UNTERANSPRCCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kondensator drahtförmig ausgebildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator einen Durchmesser von höchstens 2 mm hat. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass Kern, Mantel und Isoliermittel des drahtförmigen Kondensators zusammen gezogen und ausgehämmert worden sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kondensator mit dem zugehörigen Spulensystem einen abgestimm ten Kreis bildet. ,
CH243241D 1943-10-27 1944-10-25 Einrichtung mit mindestens zwei Hochfrequenzspulensystemen. CH243241A (de)

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