CH239302A - Fernsprechanlage, die wahlweise einen lautstarken Wechselsprech- und einen lautschwachen Gegensprechverkehr ermöglicht. - Google Patents

Fernsprechanlage, die wahlweise einen lautstarken Wechselsprech- und einen lautschwachen Gegensprechverkehr ermöglicht.

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CH239302A
CH239302A CH239302DA CH239302A CH 239302 A CH239302 A CH 239302A CH 239302D A CH239302D A CH 239302DA CH 239302 A CH239302 A CH 239302A
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CH
Switzerland
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intercom
loud
station
microphone
enables
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Ag Autophon
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Ag Autophon
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/001Two-way communication systems between a limited number of parties

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description


  Fernsprechanlage, die     wahlweise    einen lautstarken     Wechselsprech-    und einen  lautschwachen Gegensprechverkehr ermöglicht.    Zur Verminderung des erforderlichen Auf  wandes und der Vereinfachung der Stations  einrichtung ist vorgeschlagen worden, bei  Fernsprechanlagen für wahlweise lautstarken       Wechselsprech-    und lautschwachen Gegen  sprech-Verkehr die in jeder Station beim laut  schwachen Betrieb nach dem Gegensprech  prinzip erforderlichen zwei     elektro-akusti-          sehen    Wandler zusammen als     Doppel-Laut-          sprecher-Mikrophon    auch beim lautstarken  Wechselverkehr zu benutzen.

   Solche     umkehr-          barenWandler,    das     heisstWändler,    die sowohl  als Mikrophon wie auch als Hörer     bezw.    als  Lautsprecher benützt werden, besitzen Re  sonanzstellen des schwingenden Systems, die  durch Aufbau und Grösse bedingt sind. Auch  bei zweckmässigem Aufbau sind sie nicht  ganz zu vermeiden.  



  Die Resonanzstellen liegen sowohl beim  Betrieb als Lautsprecher     bezw.    als Hörer und       i        als        v,'        tikrophon        in        den        gleichen        Frequenz-          bereichen,    so dass sich die linearen Verzerrun  gen     multiplizieren,    wenn in den Sprechstellen    gleichgebaute Wandler als Mikrophon und  Lautsprecher     bezw.    als Hörer     benützt    wer  den.

   Zur Erzielung eines bestimmten Laut  stärkeeindruckes beim lautstarken Betrieb  muss zudem die Endstufe der zwischengeschal  teten Verstärker in bezug auf die maximal  aussteuerbare     Leistung    grösser gewählt wer  den als bei einem mit keinen wesentlichen Re  sonanzstellen behafteten Mikrophon, wobei  auch zu beachten ist, dass bei lautstar  kem Verkehr die Besprechungsdistanz stark  variiert.  



  Die Verhältnisse bleiben dieselben, wenn  zwei gleichgebaute Wandler     zusammen    als       Doppelmikrophon    und Doppellautsprecher       bezw.    als Doppelhörer verwendet werden.       Übertragungstechnisch    erhält man dadurch  keinen Vorteil.  



  Vorliegende     Erfindung    bezieht sich nun  auf eine Fernsprechanlage, die wahlweise  einen lautschwachen     Gegensprech-    und einen  lautstarken     Wechselsprech-Verkehr    ermög  licht, wobei die Sprechstellen je mit zwei um-      kehrbaren     elektro-akustischen    Wandlern aus  gerüstet sind, die beide sowohl dem lautstar  ken als auch dem lautschwachen Verkehr  dienen.

       Erfindungsgeruäss    weisen     die.    beiden       Wandler    jeder Sprechstelle voneinander ver  schiedene     Frequenzcharalderistiken    auf, der  art, dass trotz ihrer Resonanzstellen eine aus  geglichene Übertragung zwischen irgend  zwei untereinander in Verbindung stehenden  Sprechstellen in beiden     Verkehrsrichtungen     sowohl beim lautstarken als auch beim laut  schwachen Betrieb erhalten wird. In den       Fig.    1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt.  



  Die beiden umkehrbaren elektroakusti  schen Wandler 1 und 2 arbeiten beim  lautstarken     Wechselsprech-Verkehr,    gemäss       Fig.    1, zusammen bei der einen Station     a.ls     Doppellautsprecher, bei der andern als Dop  pelmikrophon. Die     Sprechrichtung    kann ge  wechselt werden, was durch die     gegensinnigen     Pfeile bei den Verstärkern     T'    angedeutet ist.  Die Wandler 1 und 2 besitzen Resonanzstel  len, die gegeneinander so verschoben sind, dass  sowohl bei der Benützung als     Mikrophon    als  auch bei der Benützung als     Lautsprecber    eine  ausgeglichene     Übertragung    erreicht wird.

    Durch den     ausgeglichenen    Pegel, welchen die  Mikrophone abgeben, wird zudem die maxi  mal durch die Verstärker T' zu verarbeitende  Leistung, bei gleicher Verständlichkeit und  gleichem     Lautstärkeeindruck,    kleiner.  



       Fig.    2 zeigt die gleiche Anlage ebenfalls  beim     Wechselsprech-Verkehr,    jedoch um  geschaltet für einseitig lautstarken Betrieb  bei der Station     S2    und einseitig lautschwa  chem Betrieb bei der     Station        8l..    Der Ver  stärker     P    der     Station        dl    ist dauernd als  Mikrophonverstärker geschaltet; der     Wand-          ler    1 arbeitet nur als Mikrophon, der     Wand-          ler    2 nur als Hörer.

   In der Station     S2    arbeiten  die Wandler 1 und 2 zusammen abwechselnd  als Doppelmikrophon und Doppellautsprecher.  Die Resonanzstellen des Wandlers 1 der  Station     S1    wirken sich auf die     Übertragung     aus, dagegen nicht so, wie wenn die Station       S2    als Lautsprecher nur den Wandler 1 be  sitzen würde. Die Resonanzstellen wirken    sich auch beim Hörer 2 der     Station    1 aus,  aber nicht so, wie wenn in der Station     S2    nur  das Mikrophon 2 vorhanden wäre.

   Durch Ab  schalten des Wandlers 1 als Lautsprecher  und des Wandlers 2 als Mikrophon in der  Station     S2    bei der Richtungsumschaltung  kann eine weitere     Linearisierung    erreicht  werden.  



  Da nach     Fig.    2 die     Besprechung    des  Mikrophons der Station     S1    näher als beim  lautstarken Betrieb der Station     S1    und     prak-          tiscr        mmer    aus der gleichen Distanz erfolgt,  so     .esteht    keine     Übersteuerungsgefahr    für  den Verstärker V der Station S2. In der um  gekehrten Verkehrsrichtung ist nur der Ver  stärker V der     Station        S2    eingeschaltet, da  der Wandler 2 der Station<B>81</B> als Hörer  wirkt und einer kleinen Leistung bedarf.  



       Fig.    3 zeigt die gleiche Anlage für beid  seitig lautschwachen     Gegensprech-Verkehr     umgeschaltet. Die Verstärker     T'    wirken als  Mikrophonverstärker. Der Wandler 1 der  Station     S1    arbeitet als Mikrophon auf den  Wandler 2 der Station     S2    als Hörer. Der  Wandler 1 der     Station        S2    arbeitet als Mikro  phon auf den Wandler 2 der     Station   <B>81</B> als  Hörer. Damit ergibt sich eine ausgeglichene  Übertragung in beiden Richtungen.

   Eine       Übersteuerungsgefahr    der Verstärker     T'    be  steht nicht, da in jeder Richtung nur einer  eingeschaltet ist, und die Hörer 2 einer klei  nen Leistung     bedürfen.     



  Die Umsteuerung der     Sprechrichtung    und  die Umschaltung der Wandler sowie die An  passung der vom Mikrophon     bezw.    vom Mi  krophonverstärker abgegebenen Pegel beim       Übergang    vom lautstarken zum     lautschwachen     Betrieb und umgekehrt erfolgt mit an und  für sich bekannten Mitteln und ist nicht dar  gestellt.  



  Als elektroakustische Wandler werden  mit Vorzug dynamische Ausführungen be  nützt, wobei die Grenzen der Übertragungs  bereiche zur Erweiterung des zu übertragen  den Frequenzbandes nicht übereinstimmen  müssen. Unter Umständen kann es jedoch  zweckmässig sein, andere     Wandlertypen,    zum  Beispiel elektromagnetische Systeme, für      beide oder einen der Wandler 1     bezw.    2 an  zuordnen.  



  In üblicher Weise werden auch Gehäuse,  Verstärker, Übertrager usw. zur     Erzielung     einer linearen Übertragung mit herangezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernsprechanlage, die wahlweise einen lautstarken Wechselsprech- und einen laut schwachen Gegensprech-Verkehr ermöglicht, wobei die Sprechstellen je mit zwei umkehr baren elektroakustischen Wandlern aus- gerüstet sind, die beide sowohl dem laut schwachen als auch dem lautstarken Verkehr dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den Wandler jeder Sprechstelle voneinander verschiedene Frequenzcharakteristiken auf weisen, derart,
    dass trotz ihrer Resonanzstel len eine ausgeglichene Übertragung zwischen irgend zwei untereinander in Verbindung ste henden Sprechstellen in beiden Verkehrsrich tungen sowohl beim lautstarken als auch beim lautschwachen Betrieb erhalten wird.
CH239302D 1944-04-01 1944-04-01 Fernsprechanlage, die wahlweise einen lautstarken Wechselsprech- und einen lautschwachen Gegensprechverkehr ermöglicht. CH239302A (de)

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CH239302T 1944-04-01

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CH239302D CH239302A (de) 1944-04-01 1944-04-01 Fernsprechanlage, die wahlweise einen lautstarken Wechselsprech- und einen lautschwachen Gegensprechverkehr ermöglicht.

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