CH238917A - Elektronenröhre. - Google Patents

Elektronenröhre.

Info

Publication number
CH238917A
CH238917A CH238917DA CH238917A CH 238917 A CH238917 A CH 238917A CH 238917D A CH238917D A CH 238917DA CH 238917 A CH238917 A CH 238917A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
grid
electron tube
electrode
tube according
cathode
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Telefunken Gesellschaft Fu Mbh
Original Assignee
Telefunken Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Gmbh filed Critical Telefunken Gmbh
Publication of CH238917A publication Critical patent/CH238917A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/02Electron-emitting electrodes; Cathodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps

Landscapes

  • Lasers (AREA)

Description


  Elektronenröhre.    Während es bei Elektronenröhren mit ko  axialem     Elektrodenaufbau    für die Zwecke der  Verstärkung und Schwingungserzeugung üb  lich ist, die Kathode innen und die Anode  aussen sowie ein oder mehrere Gitter dazwi  schen anzuordnen, ist es bekannt, dass man  die     Reihenfolge    dieser Elektroden auch ver  tauschen kann, indem man in der Mitte des       Elektrodensystems    die Anode anordnet und  diese zunächst mit einem Steuergitter und  aussen mit einer Kathode umgibt. Letztere  Anordnung wurde erdacht, um Kathoden mit  grosser Oberfläche und Stromergiebigkeit ver  wenden zu können.

   Da die     Wärmeabstrahl-          fähigkeit    der Anode bei dieser Anordnung  gering ist, muss eine künstliche Kühlung der  Anode in Kauf genommen werden. Bei beiden       Elektrodenreihenfolgen    besteht die Gefahr,  dass das zwischen Kathode und Anode befind  liehe Steuergitter durch die ihm von der  Kathode     zugestrahlte    Wärme und durch die  in ihm selbst durch den Gitterstrom um  gesetzte Wärme auf Emissionstemperatur ge-    bracht wird und     Glühelektroden    abgibt.

   Die  thermische Gitteremission kann man bis zu  einem gewissen Grade bekämpfen durch eine  chemische Oberflächenbehandlung des Gitters,       zufolge    welcher der von der Kathodenober  fläche auf das Gitter gelangte     Emissionsstoff     durch chemische Umwandlung seiner Emis  sionsfähigkeit beraubt wird. Es stellt sich  jedoch dabei anderseits     die    Gefahr ein, dass  diese Überzüge vom Gitter abfallen     und    die  Emissionsfähigkeit der Kathode verschlechtern.  Man zieht es daher im allgemeinen vor; die  Gitteremission nicht von der stofflichen Seite  her, sondern durch     Abfuhr    der Wärme und       Erniedrigung    der Gittertemperatur zu be  kämpfen.

   Zu     diesem    Zwecke werden vielfach  die     Gitterhaltestreben    aus einem gut wärme  leitenden     Werkstoff,    z. B. Kupfer, hergestellt,  damit sie die Wärme von den Gitterdrähten  rasch     zur    Gefässwand ableiten. Es ist ferner  bekannt, entweder die Haltestreben des Gitters  über das     Elektrodensystem        hinaus    zu ver  längern und an den Enden mit Kühlfahnen      zu versehen oder am Gitter radial gerichtete  Kühlrippen zu befestigen und diese durch  einen entsprechenden Schlitz der Anode nach  aussen ragen zu lassen.

   Diese     Massnahmen     führen nicht mehr zum Ziel, wenn es sich  um Röhren mit     gmösserem    Leistungsumsatz  und insbesondere mit eng     zusanimengeba.utein          Elektrodensystem    handelt. Es ist ferner be  kannt, die     Gitterhaltestreben    oder sogar die  Gitterwindungen aus einem Metallrohr her  zustellen und durch dieses eine     Kühlflüssigkeit          hindurchzuleiten;    man gelangt jedoch auf  diesem Wege zu ungünstigen     Gitterformen,     weshalb sich diese Anordnung nicht durch  setzen konnte.  



  Neben gitterförmigen Steuerelektroden sind  auch plattenförmige Steuerelektroden bekannt,  die in den sogenannten     Zweiplattenröhren    oder       Plations    verwendet wurden. Es ist auch be  kannt, rings um eine Anode     plattenförmige     Steuerelektroden und zwischen jedem Teil  der Steuerelektrode und der Anode eine     V-          förmige    Schleife der Glühkathode anzuordnen.  Hierbei hat die Steuerelektrode zwar eine  grosse Oberfläche und die Möglichkeit, Wärme  nach aussen abzustrahlen, jedoch anderseits  eine geringe Steuerwirkung und eine ungünstig  verlaufende     Steuerkennlinie,    so dass sich diese  Art von Steuerelektroden nicht durchzusetzen  vermochte.  



  Die     Erfindung        betrifft    eine Elektronen  röhre, die insbesondere als     Kurzwellensende-          röhre    ausgebildet sein kann, mit einem ko  axialen     Elektrodensystem,    das eine in der  Systemachse befindliche gekühlte Anode, eine  diese umschliessende Gitterelektrode und eine  ausserhalb des Gitters angeordnete     Glüh-          kathode    enthält, und besteht darin, dass die  Gitterelektrode mittels radial gerichteter, sich  über die ganze Gitterlänge erstreckender Ver  bindungsrippen mit einem das Elektroden  system umschliessenden,

   zweckmässig einen  Teil der     Vakuumgefässwand    bildenden Metall  hohlkörper leitend verbunden ist. Die gekenn  zeichnete Anordnung gibt die Möglichkeit,  die Wärme von den in der Entladungsbahn  liegenden Teilen der Gitterelektrode auf     kür-          zestem    Wege auf eine grosse Fläche     zii    ver-    teilen und dadurch das Gitter auf einer nied  rigen, für die Glühemission unzureichenden  Temperatur zu halten.  



  Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeich  nung schematisch im Querschnitt dargestellt.  In dieser bedeutet 1 eine rohrförmige Anode,  von welcher die Verlustwärme durch     einen     hindurchgeleiteten     Flüssigkeits-    oder Gasstrom  abgeführt wird. Uni den Wärmeübergang von  der Anode auf das Kühlmittel zu erleichtern,  können an der     Innenseite    der Anode Kühl  rippen 2 angesetzt sein. Unter Umständen  ist es auch möglich, die Anode massiv aus  zubilden und ausserhalb des Vakuumgefässes  mit     Kühlrippen    zu versehen.

   Das aus einem       schraubenlinienförmig    aufgewickelten Draht  oder aus     reusenförmig    angeordneten     Drähten     bestehende     Gitter    3 ist koaxial zur Anode  angeordnet und mittels mehrerer radial gerich  teter Rippen 4, die sich über die ganze Gitter  länge erstrecken,     rnit    einem das     Elektroden-          sy        stein        unischlief'enden    Metallzylinder 5 ver  bunden.

   Die Rippen werden     zweckmäCig    aus  einem die Wärme gut leitenden Metall       und;'oder        finit    einem so grossen Querschnitt aus  geführt, dass sie eine rasche     Wii,nieübertragung     vom     Gitter    auf den Metallzylinder gewähr  leisten. Zwischen je zwei Rippen ist ein Ka  thodenteil 6     vorgesehen,    der zweckmässig in  direkt geheizt und nur auf der dein Gitter  zugekehrten Seite emissionsfähig ist.

   Im Bei  spielsfalle besteht die Kathode aus     prisma-          tischen    Hohlkörpern, welche je einen Heiz  körper     unischliel,>en        Lind    an der dein Gitter  gegenüberstehenden und sich dem Verlauf der       Gitterfliiclie    anschmiegenden Seitenfläche mit  einer emissionsaktiven Schicht 7 bedeckt sind,  während die     übrigen    Seitenflächen nicht emit  tieren und so behandelt, beispielsweise blank  gelassen sind, dass sie wenig Wärme abstrahlen.

    Uni den Entladungsstrom noch wirksamer  gegen das Gitter     züi    richten, können zu beiden  Seiten der Kathodenteile Schirmflächen 8 mit       Kathodenpotential    oder einem festen     negativen     Potential vorgesehen werden. Die Elektroden  können an der Gefässwand so starr befestigt  werden, dass sie die richtigen Abstände von  einander haben oder gegeneinander mittels      Isolierbrücken aus Glas, Glimmer oder Ke  ramik abgestützt werden.  



       Zweckmässig    bildet der     Metallzylinder     einen Teil der Wand des Vakuumgefässes und  ist in diesem Falle oben und unten durch  nicht dargestellte Deckel aus keramischer  Isoliermasse, Glas oder Metall, durch welche  die Anoden- und Kathodenanschlüsse hindurch  geführt sind, abgeschlossen. Der     Zylinder    5  braucht übrigens nicht aus Vollmetall zu beste  hen, sondern kann auch ein an der Innenseite  metallisierter Körper aus Graphit oder einer  keramischen Masse mit guter Wärmeleitfähig  keit sein. Um die Abstrahlung der zum Metall  zylinder 5 übertragenen Wärme zu verstärken,  kann dieser mit     Kühlrippen    9 ausgestattet  werden.

   Die Kühlrippen können an den einer  Kühlung besonders bedürftigen Stellen, bei  spielsweise in der Umgebung der Ansatzstellen  der     Verbindungsrippen    4, in grösserer Anzahl  je Flächeneinheit vorhanden sein als an weniger  stark erwärmten Stellen.  



  Die beschriebene Röhre wird zweckmässig  in der sogenannten     Kathodensteuerschaltung     betrieben, bei welcher das Gitter und die mit  ihm leitend verbundenen Teile auf einem festen  Potential gehalten werden und die Steuer  wechselspannung zwischen dem Gitter und  der Kathode angelegt wird. Diese Schaltung  ist für alle Wellenlängen brauchbar, ganz  besonders aber für     Kurzwellenbetrieb    geeignet,       weil    die die Eingangs-     und    die Ausgangs  wechselspannung     führenden    Teile auch ohne  Anordnung eines besonderen Schirmgitters  durch eine Elektrode mit festem Potential  getrennt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektronenröhre mit einem koaxialen Elek- trodensystem, das eine in der Systemachse befindliche gekühlte Anode, eine diese um- schliessende Gitterelektrode und eine ausser halb des Gitters angeordnete Glühkathode ent hält, dadurch gekennzeichnet, dass die r'xitter- elektrode (3)
    mittels radial gerichteter, sich über die ganze Gitterlänge erstreckender Ver bindungsrippen (4) mit einem das Elektroden system umschliessenden Metallhohlkörper leitend verbunden ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Elektronenröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallhohl körper (5) einen Teil des Vakuumgefässes bildet. 2.
    Elektronenröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei Verbindungsrippen ein prismatischer, indirekt heizbarer Kathodenteil (6) angeordnet ist, der aus einer mittelbar geheizten, einen Heizkörper umschliessenden, nur an der dem Gitter gegen überliegenden Seite mit einer Emissionsschicht (7) bedeckten Metallhülse besteht. 3. Elektronenröhre nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten der emittierenden Kathodenfläche Abschirm- flächen (8) angebracht sind. 4. Elektronenröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallhohl körper (5) aussen mit Kühlrippen versehen ist.
CH238917D 1943-09-24 1943-09-24 Elektronenröhre. CH238917A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH238917T 1943-09-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH238917A true CH238917A (de) 1945-08-31

Family

ID=4460913

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH238917D CH238917A (de) 1943-09-24 1943-09-24 Elektronenröhre.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH238917A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112014002318T5 (de) Graphen zur Verwendung als Kathodenröntgenröhre und Röntgenröhre
DE1489445B1 (de) Elektrode fuer eine Quecksilberdampfhochdrucklampe mit Halogenidfuellung
DE857242C (de) Elektronenroehre, insbesondere Kurzwellensenderoehre
CH238917A (de) Elektronenröhre.
DE3810383A1 (de) Elektrische kocheinheit und damit versehenes elektrisches kochgeraet
DE1491509B1 (de) Elektronenstrahlerzeuger fuer eine hoechstleistungslaufzeit roehre
DE1182753B (de) Anordnung zur Kuehlung eines einen Teil der Huelle einer Elektronenroehre bildenden mtallischen Bauteils
DE940180C (de) Gittergesteuerte elektrische Metalldampf-Entladungsroehre mit einer gewissen Menge von mit der Kolbenwand in Beruehrung befindlichem fluessigem Caesium, Rubidium oder von deren Alkalimetallegierungen zur Bildung des Metalldampfes
DE60205133T2 (de) Kollektorelektrode
DE1514510C (de) Elektronenstrahlerzeugungssystem fur Hochleistungsrohren
DE838637C (de) Steuerbares Entladungsgefaess fuer hohe Betriebsspannungen
DE644528C (de) Hochleistungsgluehkathode fuer gas- oder dampfgefuellte Entladungsgefaesse
DE706751C (de) Einrichtung zur Begrenzung des Stromes in elektrischen Leitungen
DE765667C (de) Roentgenroehre
DE1514510A1 (de) Strahlerzeugungssystem fuer Hochleistungsroehren
DE2325136C3 (de)
DE871932C (de) Elektronen-Entladungsvorrichtung der Magnetronbauart
AT145400B (de) Elektrisches Entladungsgefäß.
DE754219C (de) Metalldampfhochdrucklampe, insbesondere Quecksilberhochdrucklampe, mit festen, nichtaktivierten Aufheizelektroden
DE1489445C (de) Flektrode fur eine Quecksilberdampf hochdrucklampe mit HalogemdfuUung
AT235920B (de) Thermoelektronischer Generator
DE731465C (de) Entladungsgeheizte Kathode
DE706899C (de) Gleichrichterentladungsgefaess mit Gas- oder Dampffuellung
DE515600C (de) Quecksilberdampfgleichrichter, dessen Anoden je von einem siebartigen, innerhalb desHittorfschen Dunkelraumes liegenden Gitter allseitig umgeben sind
DE875550C (de) Gasentladungs-Einrichtung