CH237477A - Wechsel- oder Drehstromerzeuger für konstante Spannung. - Google Patents
Wechsel- oder Drehstromerzeuger für konstante Spannung.Info
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Description
Erfinder: Dr. Ing. Hurt Tardel, Finsterwalde N.-L. Die Hauptursache für den grossen Span nungsabfall an Wechselstrom- oder Dreh stromerzeugern ist das Streufeld und die An kerrückwirkung. Soll die Spannung konstant bleiben, so ist zu jedem Belastungsstrom ein ganz bestimmter Erregerstrom erforderlich. Ein besonderer Spannungsregler kann nur dann gespart werden, wenn es gelingt, durch die magnetische Wirkung des Belastungs stromes den Erregerstrom entsprechend zu verstärken. Nach diesem Prinzip sind zwei, Lösungen bekannt geworden. Man hat beson dere Erregermaschinen vorgeschlagen, die ausser der Gleichstromwicklung noch eine Drehstromwicklung haben. Die Drehstrom wicklung wird vom Belastungsstrom des Hauptgenerators durchflossen und erzeugt einen zusätzlichen Kraftfluss, der die Erre gerspannung je nach Belastungsstrom und Leistungsfaktor verstärkt. Der Verwirkli chung dieser Gedanken standen jedoch ver- schiedene technische Schwierigkeiten im Wege. Nimmt man eine sehr schwach gesät tigte Erregermaschine mit gerader Leerlauf kennlinie, so ist die Selbsterregung ausser ordentlich unsicher wegen des schleifenden Schnittes der Widerstandsgeraden mit der Leerlaufkennlinie. Nimmt man eine höher gesättigte Erregermaschine, so lässt das Eisen des magnetischen Kreises keine wesentliche Zusatzmagnetisierung durch die Drehstrom wicklung mehr zu. Da man ausserdem im stark gekrümmten Teil der Leerlaufkennlinie arbeitet, so erhält man bei Teillasten und Überlasten erhebliche Abweichungen von der Sollerregung und erzielt somit nur eine ge ringe Spannungskonstanz. Man hat versucht, diese Mängel zu beseitigen, indem man die Erregermaschine aus einer Batterie oder aus einer andern konstanten Stromquelle fremd erregt. Bei geringer Eisensättigung wird die Erregerspannung proportional dem Last- strom ansteigen. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, dass man noch eine dritte Stromquelle mit grosser Spannungskonstanz braucht. Weiterhin sind Schaltungen be kannt geworden, bei welchen entweder die Fremderregung oder die Zusatzlasterregung über Stromtransformatoren und Trocken gleichrichtern erreicht wird. Alle diese Schal tungen benötigen einen mehr oder weniger grossen Aufwand an Hilfsapparaten. Gegenstand der Erfindung ist ein Wech sel- oder Drehstromerzeuger, mit einer fest stehenden Erregerwicklung und einem An ker, der ausser der Wechsel- bezw. Dreh stromwicklung noch eine Gleichstromwick- lung zur Eigenerzeugung des Erregerstrome., trägt, bei dem die genannten Nachteile erfin dungsgemäss dadurch vermieden werden, dass die Bürsten auf dem Kollektor der Gleich stromwicklung nicht in der neutralen Zone stehen, sondern um einen bestimmten Winkel in Drehrichtung verschoben sind. Die Zeich nung zeigt schematisch ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes. Die Erregerwicklung ist mit EW und deren Leerlauffeld mit -a" bezeichnet. Ihre Bürsten B-B befinden sich nicht in der neutralen Zone, sondern sind aus dieser in der Drehrichtung 7a um den Winkel ss ver schoben, wodurch an ihnen nur ein Teil der maximal möglichen Erregerspannung abge griffen wird. Wird der Generator mit Wirk strom belastet, so entsteht ein Ankerfeld -e-;,, das mit -Er" ein resultierendes Magnetfeld -c r bildet, welches - gleichfalls in der Dreh- rielit:ung n - um den Polradverdrehungs winkel a verschoben ist. Dies hat wiederum zur Folge dass die Erregerspannung nunmehr steigt, wodurch die Spannung an den Schleif ringen a,, v. # im Mittel konstant oder annä hernd konstant bleibt. Die Gleichstromwicklung GW im Anker kann mit in den N raten der Drehstromwick lung oder in besonderen Nuten untergebracht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wechsel- oder Drehstromerzeuger für konstante Spannung mit einer feststehenden Erregerwicklung und einem Anker, der ausser der Wechsel- bezw. Drehstromwicklung noch eine Gleiclistroin-,vieklung zur Eigenerzeu- @ung des Erregerstromes trägt, dadurch ge- kennzeichnet=. dass die Bürsten auf dem Kol lektor der Gleichstromwicklung sich nicht in der neutralen Zone befinden, sondern um einen bestimmten Winkel in der Drehrich tung verschoben sind.UNTERANSPRUCH: Stromerzeuger nach Patentanspruch, da- diu-cli. gekennzeichnet, dass die Gleichstrom sieh in andern Nuten als die Wech sel bezw. Drehstromwicklung befindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE237477X | 1942-04-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH237477A true CH237477A (de) | 1945-04-30 |
Family
ID=5903109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH237477D CH237477A (de) | 1942-04-27 | 1943-02-05 | Wechsel- oder Drehstromerzeuger für konstante Spannung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH237477A (de) |
-
1943
- 1943-02-05 CH CH237477D patent/CH237477A/de unknown
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