CH237477A - Wechsel- oder Drehstromerzeuger für konstante Spannung. - Google Patents

Wechsel- oder Drehstromerzeuger für konstante Spannung.

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CH237477A
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CH
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winding
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constant voltage
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current
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Inventor
Tardel Kurt Ing Dr
Original Assignee
Finsterwalder Maschinen Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/26Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings
    • H02K19/30Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings for compounding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description


  Erfinder: Dr. Ing. Hurt Tardel, Finsterwalde N.-L.    Die Hauptursache für den grossen Span  nungsabfall an Wechselstrom- oder Dreh  stromerzeugern ist das Streufeld und die An  kerrückwirkung. Soll die Spannung konstant  bleiben, so ist zu jedem Belastungsstrom ein  ganz bestimmter Erregerstrom erforderlich.  Ein besonderer Spannungsregler kann nur  dann gespart werden, wenn es gelingt, durch  die magnetische Wirkung des Belastungs  stromes den Erregerstrom entsprechend zu  verstärken. Nach diesem Prinzip sind     zwei,     Lösungen bekannt geworden. Man hat beson  dere Erregermaschinen vorgeschlagen, die  ausser der Gleichstromwicklung noch eine  Drehstromwicklung haben.

   Die Drehstrom  wicklung wird vom Belastungsstrom des  Hauptgenerators durchflossen und erzeugt  einen zusätzlichen Kraftfluss, der die Erre  gerspannung je nach Belastungsstrom und  Leistungsfaktor verstärkt. Der Verwirkli  chung dieser Gedanken standen jedoch ver-    schiedene technische Schwierigkeiten im  Wege. Nimmt man eine sehr schwach gesät  tigte Erregermaschine mit gerader Leerlauf  kennlinie, so ist die Selbsterregung ausser  ordentlich unsicher wegen des schleifenden  Schnittes der Widerstandsgeraden mit der  Leerlaufkennlinie. Nimmt man eine höher  gesättigte Erregermaschine, so lässt das Eisen  des magnetischen Kreises keine wesentliche  Zusatzmagnetisierung durch die Drehstrom  wicklung mehr zu.

   Da man ausserdem im  stark gekrümmten Teil der     Leerlaufkennlinie     arbeitet, so erhält man bei Teillasten und  Überlasten erhebliche Abweichungen von der  Sollerregung und erzielt somit nur eine ge  ringe     Spannungskonstanz.    Man hat versucht,  diese Mängel zu beseitigen,     indem    man die  Erregermaschine aus einer Batterie oder aus  einer andern konstanten Stromquelle fremd  erregt. Bei geringer     Eisensättigung    wird die  Erregerspannung proportional dem Last-      strom ansteigen. Diese Anordnung hat jedoch  den Nachteil, dass man noch eine dritte  Stromquelle mit grosser Spannungskonstanz  braucht.

   Weiterhin sind Schaltungen be  kannt geworden, bei welchen entweder die  Fremderregung oder die Zusatzlasterregung  über Stromtransformatoren und Trocken  gleichrichtern erreicht wird. Alle diese Schal  tungen benötigen einen mehr oder weniger  grossen Aufwand an     Hilfsapparaten.     



  Gegenstand der Erfindung ist ein Wech  sel- oder Drehstromerzeuger, mit einer fest  stehenden     Erregerwicklung    und einem An  ker, der ausser der Wechsel- bezw. Dreh  stromwicklung noch eine     Gleichstromwick-          lung    zur Eigenerzeugung des     Erregerstrome.,     trägt, bei dem die genannten Nachteile erfin  dungsgemäss dadurch vermieden werden, dass  die Bürsten auf dem Kollektor der Gleich  stromwicklung nicht in der neutralen Zone  stehen, sondern um einen bestimmten Winkel  in Drehrichtung verschoben sind. Die Zeich  nung zeigt schematisch ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes.  



  Die Erregerwicklung ist mit EW und  deren Leerlauffeld mit -a" bezeichnet. Ihre  Bürsten B-B befinden sich nicht in der  neutralen Zone, sondern sind aus dieser in  der Drehrichtung     7a    um den Winkel     ss    ver  schoben, wodurch an ihnen nur ein Teil     der     maximal möglichen Erregerspannung abge  griffen wird. Wird der Generator mit Wirk  strom     belastet,    so entsteht ein Ankerfeld     -e-;,,       das mit     -Er"    ein     resultierendes    Magnetfeld  -c r bildet, welches - gleichfalls in der     Dreh-          rielit:ung    n - um den Polradverdrehungs  winkel a verschoben ist.

   Dies hat wiederum  zur Folge dass die Erregerspannung nunmehr  steigt, wodurch die Spannung an den Schleif  ringen a,, v.     #    im Mittel konstant oder annä  hernd     konstant        bleibt.     



  Die Gleichstromwicklung GW im Anker  kann mit in den N raten der Drehstromwick  lung oder in besonderen Nuten untergebracht  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechsel- oder Drehstromerzeuger für konstante Spannung mit einer feststehenden Erregerwicklung und einem Anker, der ausser der Wechsel- bezw. Drehstromwicklung noch eine Gleiclistroin-,vieklung zur Eigenerzeu- @ung des Erregerstromes trägt, dadurch ge- kennzeichnet=. dass die Bürsten auf dem Kol lektor der Gleichstromwicklung sich nicht in der neutralen Zone befinden, sondern um einen bestimmten Winkel in der Drehrich tung verschoben sind.
    UNTERANSPRUCH: Stromerzeuger nach Patentanspruch, da- diu-cli. gekennzeichnet, dass die Gleichstrom sieh in andern Nuten als die Wech sel bezw. Drehstromwicklung befindet.
CH237477D 1942-04-27 1943-02-05 Wechsel- oder Drehstromerzeuger für konstante Spannung. CH237477A (de)

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DE237477X 1942-04-27

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CH237477A true CH237477A (de) 1945-04-30

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ID=5903109

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CH237477D CH237477A (de) 1942-04-27 1943-02-05 Wechsel- oder Drehstromerzeuger für konstante Spannung.

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