CH236830A - Schleuderverdichter. - Google Patents

Schleuderverdichter.

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Publication number
CH236830A
CH236830A CH236830DA CH236830A CH 236830 A CH236830 A CH 236830A CH 236830D A CH236830D A CH 236830DA CH 236830 A CH236830 A CH 236830A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
flow
rotor
housing
centrifugal compressor
wall
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
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Publication date
Application filed by Sulzer Ag filed Critical Sulzer Ag
Publication of CH236830A publication Critical patent/CH236830A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/26Rotors specially for elastic fluids
    • F04D29/28Rotors specially for elastic fluids for centrifugal or helico-centrifugal pumps for radial-flow or helico-centrifugal pumps
    • F04D29/284Rotors specially for elastic fluids for centrifugal or helico-centrifugal pumps for radial-flow or helico-centrifugal pumps for compressors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Schleuderverdichter.    Die     Erfindung    bezieht sich auf einen  Schleuderverdichter, bei welchem die Strö  mungskanäle des Läufers mindestens     auf     einer Seite ahne Zwischenlage einer Deck  scheibe unmittelbar an die Wand des fest  stehenden Gehäuses grenzen.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeich  net, dass der Teil der Schaufelaustrittskante,  welcher in der durch die feststehende Wand  des Gehäuses gestörten Strömung liegt,  gegenüber dem in der ungestörten Strömung  liegenden Teil einen     derart    vergrösserten  Drehungshalbmesser besitzt, dass die gestörte  Strömung infolge der     vermehrten    Energie  zufuhr mindestens annähernd mit dem glei  chen Energieanhalt aus dem Rad austritt wie  die ungestörte Strömung.  



  Sind die Strömungskanäle des Läufers  zur Läuferachse schief gestellt, so empfiehlt  es sich, die Schaufelaustrittskante gegen die  Läuferachse so zu neigen, dass sie in der Nähe  der feststehenden Gehäusewand einen grö  sseren Drehungshalbmesser aufweist als in der  Nähe der mitlaufenden Oberfläche des Läu-    ferkörpers. Für Verdichter, bei welchen nur  die eine Seite eines Strömungskanals unmit  telbar an die feststehende Gehäusewand  grenzt, während die andere Seite von der  Oberfläche des Läuferkörpers begrenzt ist,  kann es Vorteile bieten, die Schaufelaustritts  kante auch in der Nähe der Oberfläche des  Läuferkörpers mit einem grösseren Drehungs  halbmesser auszuführen als in ihrem mitt  leren Bereich, in welchen die ungestörte Strö  mung austritt.  



  Drei     Ausführungsbeispiele    des Erfin  dungsgegenstandes sind nachstehend an Hand  der Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 zeigt  einen Längssehnitt durch ein erstes Ausfüh  rungsbeispiel. Fig. 2 stellt den in eine Ebene  umgeklappten Schnitt eines Strömungskanals  im Läufer des Verdichters nach     Fig.    1 und  3 einen Querschnitt nach der Linie III-III  der     Fig.    2     in    vergrössertem     Massstab    dar.       Fig.    4 und 5 veranschaulichen zwei weitere       Aus'führungsbeispiele.     



  Der     Verdichter        (Fig.    1-2) besitzt einen  Läufer 1, der mit     .den        Söhaufeln    2 durch      Schmieden und Fräsen aus einem Stück her  gestellt ist und fliegend auf der Welle 3  sitzt. Die durch die Schaufeln gebildeten  Strömungskanäle 4 des Läufers sind zur  Läuferachse 5 schief angeordnet. Sie be  sitzen auf der äussern Seite keine     Deckscheibe     und grenzen deshalb unmittelbar an die fest  stehende Wand 6 des Gehäuses 7, während  sie auf der     innern        Seite    durch die Oberfläche  10 des Läuferkörpers begrenzt sind.

   Luft  oder ein anderes Gas oder ein Dampf wird  aus dem Kanal 8 angesaugt und in verdichte  tem Zustand durch den Kanal 9 abgeführt.  



  Die Energie, welche dem zu verdichten  den Mittel durch den Läufer zugeführt wird,  ist nicht für alle Teile eines zylindrischen  Schnittes (beispielsweise IV-IV) gleich  gross, trotzdem alle Teile die gleiche Um  fangsgeschwindigkeit aufweisen. Die Strö  mungskanäle 4 des Läufers drehen sich mit  sehr grosser Umfangsgeschwindigkeit. Das  durch den Strömungskanal geführte Mittel  besitzt deshalb gegenüber der Gehäusewand  fläche 6 eine bedeutende relative Geschwin  digkeit, die wesentlich grösser ist als die Rela  tivgeschwindigkeit gegenüber der Läuferober  fläche 10. In der Umgebung der Gehäuse  wand 6 entsteht eine die Strömung hemmende  Reibung.

   Die in der Nähe der Gehäusewand  6 geführten Strömungsteile besitzen infolge  des Energieentzuges eine kleinere Energie  menge als die in der Nähe der Oberfläche 10  oder die im Innern des Strömungskanals 4  geführten Strömungsteile.  



  An der Stelle 12 des zylindrischen  Schnittes IV wird das zu verdichtende Mittel  trotz gleicher Umfangsgesehwindigkeit eine  g o eringere Energie besitzen als an der Stelle  13. Die Sehaufelaustrittskante 14 ist deshalb  zur Läuferachse 5 geneigt angeordnet. An  der Stelle 15 in der Nähe der Gehäusewand  weist sie den grössten Drehungshalbmesser  auf. Die Strömungsteile, welche nahe der Ge  häusewand 6 entlanggeführt werden, ver  lassen den Strömungskanal im Bereich einer  grösseren Schaufelgeschwindigkeit. Dem der  Gehäusewand entlang strömenden Teil des zu  verdichtenden Mittels wird noch zusätzliche    Energie zugeführt.

   Bei geeigneter     Schräg-          legung    der Kante 14 wird so viel zusätzliche  Energie zugeführt, dass auch die gestörten  Strömungsteile an der Stelle 15 der Austritts  kante 14 im wesentlichen mit dem gleichen  Energieinhalt austreten wie die übrigen, weni  ger oder gar nicht gestörten Strömungsteile.  Dadurch wird eine gleichmässige störungs  freie Strömung im Diffusor gesichert.  



  Um besonders hohe Verdichtungsverhält  nisse einzuhalten, können die Strömungs  kanäle 4 mit einer     Umfangsgeschwindigkeit     laufen, die     mindestens    im Bereich der Aus  trittskante 14 die Schallgeschwindigkeit des  verdichteten Mittels überschreitet. Um die  hierbei erhöhten Fliehkräfte biegungslos auf  nehmen zu können, sind die Schaufeln 2 so  geformt, dass zur Läuferachse     senkrechtge-          legte    Schnitte mindestens im Bereich der  hohen     Umfangsgeschwindigkeiten    radial ge  richtet sind. Gegenüber der Drehrichtung des  Läufers     besitzen    die Schaufeln eine schrau  benförmig     rückwärtsgekrümmte    Richtung.

    Hierdurch lässt sich     erreichen,    dass die abso  lute     Austrittsgeschwindigkeit    des     verdich-          teten    Mittels trotz der über der     Scha.ll-          gesehw-indigkeit    liegenden Umfangsgeschwin  digkeit des Läufers die Schallgeschwindigkeit  nicht; oder wenigstens nicht wesentlich     über-          -"breitet.     



  Der Läufer 1 des Verdichters nach     Fig.    4       besitzt    radiale Schaufeln 2, welche ohne Zwi  schenlage einer Deckscheibe unmittelbar an  die Wand 6 des feststehenden Gehäuses 7       #        ant,        -renzen.        Die        Austrittskante        14        besitzt        in     ihrem in der Nähe der     feststehenden    Gehäuse  wand befindlichen Teil 15 gegenüber dem in  der Nähe des     Läuferkörpers    liegenden Teil 13  einen grösseren Drehungshalbmesser.

   Die Ver  grösserung ist so gewählt, dass die durch die  Reibung an der Gehäusewand 6 gestörte Strö  mung infolge der vermehrten Energiezufuhr  durch die auf einen     grösseren    Austrittsradius  hinausreichende Schaufel ungefähr mit dem  gleichen Energieinhalt aus dem Rad austritt  wie die     ungestörte    Strömung in der Mitte des  Schaufelkanals 4. Sollte die Strömung der  01x     rfläehe    des     Läuferkörpers    1 entlang eben-      falls eine fühlbare     Störung    erfahren, so kann  die Schaufelaustrittskante 14 auch im Be  reich der Stelle 13 gegenüber den mittleren  Teilen einen etwas grösseren Drehungshalb  messer aufweisen.

   Dadurch wird die der Läu  feroberfläche entlang strömende Grenzschicht  so beschleunigt, dass sie ebenfalls mit dem  gleichen Energieinhalt wie die     ungestörte     Strömung in der Mitte des Strömungskanals  austritt.  



  Der Verdichter nach Fig. 5 besitzt einen  Läufer 1 mit Doppelschaufeln 2, welche zu  beiden Seiten ohne Zwischenlage einer Deck  scheibe     unmittelbar    an die Wand 6     des    fest  stehenden Gehäuses 7 angrenzen. Die Aus  trittskante 14 besitzt deshalb zu beiden Seiten  an den Stellen 15 einen grösseren Drehungs  halbmesser als in der Mitte. Hierdurch wird  die durch die Reibung an der Gehäusewand 6  gestörte Strömung so beschleunigt, dass sie  mit dem gleichen Energieinhalt wie die mitt  lere ungestörte Strömung aus dem Laufrad  austritt.  



  Zweckmässig wird der Läufer aus dem  vollen Baustoff durch Fräsen hergestellt. Zur  Verminderung der Zerspannungsarbeit kann  der Läufer zum Beispiel in einem     Gesenk    vor  gepresst werden. Als Baustoffe sind solche ge  eignet, bei denen ein möglichst günstiges Ver  hältnis zwischen spezifischem Gewicht und  Festigkeit gegeben ist. Besonders geeignet  erweisen sich Leichtmetalle und deren Legie  rungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleuderverdichter, bei welchem die Strö mungskanäle des Läufers mindestens auf einer Seite ohne Zwischenlage einer Deck scheibe unmittelbar an die Wand des fest stehenden Gehäuses grenzen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Teil der Schaufelaus trittskante, welcher in der durch die fest stehende Wand des Gehäuses gestörten Strö mung liegt, gegenüber dem in der ungestör ten Strömung liegenden Teil einen derart vergrösserten Drehungshalbmesser besitzt, dass die gestörte Strömung infolge der ver mehrten Energiezufuhr mindestens ange nähert mit dem gleichen Energieinhalt aus dem Rad austritt wie die ungestörte Strö mung.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Schleuderverdichter nach Patentan- spruch, bei welchem die Strömungskanäle des Läufers zur Läuferachse schief gestellt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufel- austrittskante gegen die Läuferachse so ge neigt ist, dass sie in der Nähe der feststehen den Gehäusenvaud einen grösseren DraUungs- halbmesser aufweist als in der Nähe der mit laufenden Oberfläche des Läuferkörpers. 2.
    Schleuderverdichter nach Patentan- spruch, bei welchem nur die eine Seite eines Strömungskanals unmittelbar an die fest stehende Gehäusewand grenzt, während die andere Seite von der Oberfläche des Läufer körpers begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufelaustrittskante auch in der Nähe der Oberfläche des Läuferkörpers einen grösseren Drehungshalbmesser besitzt als in ihrem mittleren Bereich, in welchem die un gestörte Strömung austritt.
CH236830D 1943-10-18 1943-10-18 Schleuderverdichter. CH236830A (de)

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CH236830T 1943-10-18

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CH236830D CH236830A (de) 1943-10-18 1943-10-18 Schleuderverdichter.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016888B (de) * 1952-02-23 1957-10-03 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Laufrad fuer Radialverdichter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1016888B (de) * 1952-02-23 1957-10-03 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Laufrad fuer Radialverdichter

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