CH235331A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Bogenverzahnungen. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Bogenverzahnungen.

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CH235331A
CH235331A CH235331DA CH235331A CH 235331 A CH235331 A CH 235331A CH 235331D A CH235331D A CH 235331DA CH 235331 A CH235331 A CH 235331A
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Buehler Gebrueder
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Buehler Ag Geb
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F9/00Making gears having teeth curved in their longitudinal direction
    • B23F9/08Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob
    • B23F9/10Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob with a face-mill
    • B23F9/105Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob with a face-mill with continuous indexing, i.e. with continuous work rotation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1237Tool holders
    • B23F23/125Face mill holders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description


  Verfahren und     Maschine    zur Herstellung von     Bogenverzahnungen.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  eine Maschine zur Herstellung von Bogenver  zahnungen durch ununterbrochene Abwäl  zung und mittels wenigstens einem die kon  kaven und wenigstens einem die konvexen  Zahnflanken bearbeitenden Messerkopf.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass zwecks Herstel  lung von selbstkonjugierten Bogenverzahnun  gen das Verhältnis zwischen den Drehzahlen  des die konkaven und des die konvexen  Zahnflanken bearbeitenden Messerkopfes  
EMI0001.0002     
    gewählt wird, wobei<I>t</I> die Teilung,<I>z</I> die  Zähnezahl, die pro Zeiteinheit an einem Mes  serkopf vorbeibewegt wird, und v bezw. w  die Geschwindigkeit der aus einer     Trans-          lationsbewegung    bestehenden Vorschubbewe  gung zwischen dem Werkstück und dem die  konkaven Zahnflanken bearbeitenden Messer  kopf bezw.

   dem Werkstück und dem die kon  vexen Zahnflanken bearbeitenden Messer-    kopf ist, und dass die Drehachse des die  konvexen Zahnflanken bearbeitenden Messer  kopfes in Richtung der Drehachse des Werk  stückes gegenüber der Drehachse des die kon  kaven Zahnflanken bearbeitenden Messer  kopfes versetzt angeordnet     wird.    Wenn das  angegebene Verhältnis von f : y eingehalten  wird, so können streng nach Zykloiden ge  krümmte, selbstkonjugierte Zahnflanken,     wie     sie zum Beispiel im Schweizer Patent  Nr. 173141 beschrieben sind, erzeugt werden.  



  Die Vorschubgeschwindigkeiten v und w  können verschiedene Werte erhalten. Die  Verschiedenheit der Vorschubgeschwindig  keiten kann sowohl in der Verschiedenheit  der absoluten Grösse     derselben    als auch in  der Verschiedenheit der Richtung derselben  liegen. Ein Vorschub wird als positiv (bezw.  negativ) bezeichnet, wenn der     betreffende     Vektor mit Bezug auf die     Werkstückachse     von oben gesehen ein positives     (bezw.    nega  tives) Moment besitzt.

   Die kürzeste Bearbei  tungszeit einer Verzahnung wird aber - bei  sonst gleichen     Verhältnissen    - dann er-      reicht, wenn v und w dem absoluten Wert  nach gleich gross, aber von entgegengesetzten  Vorzeichen (also<I>w =</I>     v)    sind. Das Verhält  nis zwischen den Drehzahlen der Messerköpfe  wird in diesem Falle:  
EMI0002.0001     
    Dieses Verhältnis wird im allgemeinen  durch eine oder mehrere Primzahlen aus  gedrückt, derart, dass man für dessen Ver  wirklichung zu Zahnrädern mit Hinderten  von Zähnen greifen müsste.

   Ausserdem müs  sen aber die diese Übertragungsverhältnisse  verwirklichenden Zahnradgetriebe die Ein  stellung eines veränderlichen Verhältnisses  gestatten - also mit Wechselrädern ver  sehen sein, um auf der Maschine Verzahnun  gen mit verschiedener Zähnezahl schneiden zu  können. Dazu kommt noch, dass diese Zahn  radgetriebe - namentlich für die Übertra  gung der Schnittbewegung an die Messer  köpfe - die ganze Schnittenergie zu über  tragen haben, so dass die Wechselräder mit  einem entsprechend grossen Modul ausgeführt  werden müssen. Viele Zähne und grosser  Modul bedingen aber grosse Abmessungen der  Wechselräder und des Wechselgetriebes.  



  Die Maschine zur Durchführung des er  findungsgemässen Verfahrens ermöglicht die       Überwindung    dieser Schwierigkeiten. Die  Maschine zeichnet sich aus dadurch, dass in  mindestens einen der zwei die Dreh- und die  Vorschubbewegungen der Messerköpfe bewir  kenden Antriebe ein Umlaufgetriebe einge  schaltet ist, welches die Antriebsbewegung  von konstanter Drehzahl und voller Antriebs  energie und eine zusätzliche Steuerbewegung  von kleinerer, durch ein vorgeschaltetes Ge  triebe     einstellbarer    Drehzahl und geringerer  Energie erhält, und dass zur Einstellung des  Abstandes, um welchen die Drehachsen der  Messerköpfe in Richtung der Drehachse des  Werkstückes gegeneinander versetzt sind,  parallel zur Werkstückdrehachse einstell  bare Messerkopfspindelkasten vorgesehen sind.

    Es kann dabei dem Umlaufgetriebe ein  Schneckengetriebe vorgechaltet und ein Teil    des vorgeschalteten Getriebes gegebenenfalls  selbst als Umlaufgetriebe     ausgebildet    wer  den. Bei einer Ausführungsform der Erfin  dung ist das Umlaufgetriebe zwischen den  Vorschub bewirkenden Schnecken eingeschal  tet und ist ein Zahnradgetriebe mit einer oder  mehreren festen     Übertragungsstufen    zwi  schen den Messerkopfspindeln vorgesehen. Bei  einer andern     Ausführungsform    - bei wel  cher die beiden Vorschübe gleich gross sein  können - kann das Umlaufgetriebe zwi  schen den Messerkopfspindeln eingeschaltet  werden.

   Die Energiequelle kann derart ange  bracht werden, dass das Umlaufgetriebe im  Energiefluss von der Energiequelle entweder  zu einer den     Vorschub    bewirkenden Schnecke  oder zu einer Messerkopfspindel allein, oder  gleichzeitig auch im Energiefluss zum Werk  stück zu liegen kommt. Auch die Steuer  bewegung zum Umlaufgetriebe kann ent  weder vor oder nach demselben abgezweigt  werden. Zur Einstellung des Abstandes, um  welchen die Drehachsen der Messerköpfe in  Richtung der Werkstückachse gegeneinander  versetzt sind, können parallel zur Werkstück  achse einstellbare Messerkopfspindelkasten  vorgesehen werden.  



  Die beiliegenden Zeichnungen stellen  einige beispielsweise Ausführungsformen der  Maschine gemäss der Erfindung schematisch  dar, wobei an Hand der Zeichnung das Ver  fahren beispielsweise erläutert wird.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Schnitt durch  eine erste Ausführungsform und die       Fig.    2 und 3 sind     Draufsichten    auf zwei  weitere Ausführungsformen.  



  Bei allen drei Bogenverzahnungen her  stellenden Ausführungsbeispielen wird durch  ununterbrochene     Ahwälzung    gearbeitet und  ist das Werkstück 1. auf einer drehbaren,  waagrechten Planscheibe 2 befestigt, die  durch eine in ein Teilrad 3 eingreifende Teil  schnecke 4 in Drehung versetzt wird.

   Die  Teilschnecke 4 wird durch die Welle 5, die       Kegelräder    6 und die Welle 7 vom Wechsel  getriebe 8 der Maschine aus     bewegt.    Die       Messerköpfe    11, 21 sind auf senkrecht ein  stellbaren, also parallel zur     Werkstückachse         einstellbaren Messerkopfspindelkasten 12, 22  drehbar gelagert und die Spindelkasten sind  ihrerseits auf Schlitten 13, 23 befestigt, die  sich längs der von der Grundplatte 100 der  Maschine getragenen Führungen 90 und 92  bezw. 91 und 93 waagrecht verstellen können.  Die Schlitten 13, 23 werden durch Vorschub  spindeln 14, 24 zwecks Ausführung der  Vorschubbewegungen der Messerköpfe längs  verschoben.

   Diese von Wellen angetriebenen  Vorschubspindeln werden durch Schnecken  räder 65, 75, Antriebschnecken 67, 77 und  zugehöriger Welle 66 vom Wechselgetriebe  82 der Maschine aus bewegt. Das Wechsel  getriebe 82 erhält die Bewegung von einer  vom Wechselgetriebe 81 aus angetriebenen  Welle 59. Die Messerköpfe 11, 12 sitzen  auf drehbaren Spindeln 15, 25, welche       Schwungrollen    16, 26 zur Vermeidung von  Schwingungen tragen und von den Über  tragungswellen 31, 41 angetrieben werden,  welche durch die Kegelradgetriebe 32, 42  und die Wellen 33, 43 mit der Energiequelle  35 verbunden sind. In ähnlicher Weise sind  auch die Wechselgetriebe 8, 81 und 82 mit  derselben Energiequelle 35 verbunden.

   Das  Wechselgetriebe 8 dient zur Einstellung des  richtigen Verhältnisses zwischen den Dreh  zahlen des Werkstückes und den Antriebs  bewegungen der Messerköpfe; das Wechsel  getriebe 82 dient zur Festsetzung der An  triebsgeschwindigkeit der Vorschubbewegung  der Messerköpfe, und das Wechselgetriebe 81  dient zur Einstellung der Drehzahl der  Steuerbewegung der weiter unten beschrie  benen Umlaufgetriebe.  



  Gemäss der in Fig. 1 dargestellten Aus  führungsform ist das Wechselgetriebe 8 mit  tels eines Kegelradgetriebes 43' mit der  Welle 43 verbunden, welche ihm die Bewe  gung von der durch einen Elektromotor ge  bildeten äussern Energiequelle 35 aus zu  führt. Das Wechselgetriebe 8 treibt das  Wechselgetriebe 81 und dieses letztere das  Wechselgetriebe 82 an. Die Welle 66 wird  durch ein Kegelradgetriebe 66' vom Wech  selgetriebe 82 angetrieben. Die Messerkopf  spindeln 15, 25 sind durch Stirnräder 17, 27,    Kegelräder 18, 28, Steigwelle 19, 29 und  Kegelradgetriebe 20, 40 mit den Übertra  gungswellen 31, 41     verbunden.    Die Energie  quelle 35 wirkt mittels des Hauptwechsel  getriebes 34 auf die Welle 33 ein.  



  Die beiden Drehachsen der Messerköpfe  11, 21, von denen der eine die konkaven     und     der andere die konvexen Zahnflanken be  arbeitet, sind in Richtung der Drehachse des  Werkstückes 1 um den Abstand     S    gegenein  ander versetzt. Dieser Abstand ist definiert  als der Abstand der zur Planscheibe 2 par  allelen Ebenen, welche durch die Axen der  Messerkopfspindeln 15 und 25 gehen.

   Der  Abstand     S    wird zweckmässig mit Bezug auf  den Modul, die Breite der herzustellenden  Verzahnung, sowie den Schneidradius der  Messerköpfe derart gewählt, dass die beiden  Endpunkte<I>a, b</I> einer Flankenspur auf ein  und derselben erzeugenden Linie e des diese  Flankenspur     herausschneidenden,    zum Werk  stück gleichachsig angeordneten Zylinders  liegen, wodurch beim Eingriff des Rades     in     ein anderes Rad diese beiden Endpunkte  gleichzeitig in Eingriff kommen.

   Der Ab  stand     .S    ist also eine Funktion der Breite  und des     Moduls    der zu schneidenden Verzah  nung und des an den Schnittkanten der Mes  ser gemessenen Radius der Messerköpfe, und  er     ist    von der Zähnezahl unabhängig. Der  Abstand     S    bleibt somit beim Fräsen eines  Rades und nachfolgenden Fräsen des zuge  hörigen     Ritzels    unverändert, wodurch Posi  tionsfehler der     Spindeldrehachsen    ausgemerzt  und die     Übereinstimmung    der Krümmungen  der Zähne gewährleistet sind.

   Der Wert die  ses Abstandes     S    kann für jeden bestimmten  Fall ohne weiteres graphisch     bestimmt    wer  den. Er lässt sich natürlich auch     berechnen.     



  Wenn f die Drehzahl des die konkaven  Zahnflanken bearbeitenden Messerkopfes 11,  und<I>g</I> die von<I>f</I> verschieden grosse Drehzahl  des die     konvexen    Zahnflanken bearbeitenden  Messerkopfes 21 bezeichnet, so muss, um  selbstkonjugierte     Bogenverzahnungen    zu er  zeugen, das Verhältnis     zwischen    den Dreh  zahlen der beiden     Messerkopfspindeln       
EMI0004.0000     
    betragen, wobei<I>t</I> die Teilung,<I>z</I> die Zähne  zahl, die pro Zeiteinheit an einem Messerkopf  vorbeibewegt wird, v die aus     Translations-          bewegungen    bestehende Vorschubgeschwin  digkeit des die konkaven Zahnflanken bear  beitenden Messerkopfes und     et,

      die ebenfalls  aus Translationsbewegungen bestehende Vor  schubgeschwindigkeit des die konvexen Zahn  flanken bearbeitenden Messerkopfes bedeutet.  Eine selbstkonjugierte Verzahnung ist dann  vorhanden, wenn zwei gleiche Zahnräder mit.  ihr versehen miteinander kämmen können.  Die das genannte Verhältnis zwischen den  Drehzahlen der Messerkopfspindeln praktisch  verwirklichenden Zahnradgetriebe sind an  zweierlei Stellen angebracht:

   zwischen den  Wellen 33 und 43, welche die Drehung  (Schnittbewegung) der Messerköpfe bewir  ken, also im die Drehbewegung der Messer  köpfe bewirkenden Antrieb, befinden sich das  Stirnradgetriebe 37 mit einem     unveränder-          baren    Übertragungsverhältnis sowie das mit  dem vorhergehenden durch die Welle 38 ver  bundene Umlaufgetriebe 44, das die Antriebs  bewegung von konstanter Drehzahl und vol  ler Antriebsenergie von der Welle 38 und  eine zusätzliche Steuerbewegung von klei  nerer einstellbarer Drehzahl und geringerer  Energie von der vom Wechselgetriebe 81 an  getriebenen Welle 59 und vom Getriebe 8  aus durch Wechselgetriebe 83 und     Schnek-          kengetriebe    46, 45 erhält.

   Die Drehzahl der  Steuerbewegung kann durch Auswechseln der  Wechselräder des vorgeschalteten Getriebes  83     verändert    werden. An Stelle des Getrie  bes 83 könnte ein weiteres Umlaufgetriebe  vorgesehen sein; der Vorschubspindel 24,  welche die Vorschubbewegung des Messer  kopfes 21 mit Bezug auf das Werkstück her  beiführt, vorgeschaltet ist, das Umlaufgetriebe  54, welches die Antriebsbewegung von kon  stanter Drehzahl und voller Antriebsenergie  vom     Schneckenrad    75 und die langsamere  Steuerbewegung von geringerer Energie  durch die     Steuerschnecke    56 und die Welle    57, ebenfalls von der Welle 59 erhält.

   Es  ist also hier sowohl in den die Vorschub  bewegungen der Messerköpfe als auch in den  die     Drehbewegungen    derselben bewirkenden  Antrieb je ein     Umlaufgetriebe        eingeschaltet.     Zur     Erteilung    der     Steuerbewegungen    an die       Umlaufgetriebe    44, 54 weisen die letzteren       Schneckengetriebe    45, 46 und 55, 56 auf,  Bei dieser Maschine kann also, um das  korrekte Verhältnis  
EMI0004.0018     
    zwischen den Messerkopfdrehzahlen und    ihren Vorschubgeschwindigkeiten zu errei  chen, sowohl auf das     Getriebe    37 mit festem  Verhältnis, als auf die Umlaufgetriebe 44  und 54 eingewirkt werden,

       wobei    die Ände  rung dieses Verhältnisses beim Getriebe 54  mittels des     Steuergitters    83 - welches nur  die geringe Steuerenergie zu     übertragen    hat  und somit klein     und    leicht ausfällt -- er  reicht wird. Diese Maschine kann somit sämt  liche Typen     Verzahnungen    ausführen, sowohl  jene, für welche     et,    =     v    ist (in welchem Falle  beide Vorschubspindeln 14 und 24 gleich  grosse Drehzahlen besitzen und folglich die  Steuerschnecke 56 still steht, was durch Aus  schalten der Welle 59 vom Getriebe 81 er  zielt wird), als auch diejenigen, für welche  w und v in einem beliebigen andern Verhält  nis zueinander stehen.

   Bei dieser Ausfüh  rungsform sind das feste Getriebe 37 und das  Umlaufgetriebe 44, welche beide in der Über  tragung der     Schnittbewegung    eingeschaltet  sind, im Energiefluss von der äussern     Euer-          0   <B>fy</B> e  quelle 35 einerseits zum     Werkstück,    1, zu  der Messerkopfspindel 25 und zu beiden Vor  schubspindeln 14 und 24, sowie der Abzwei  gung der     Steuerbewegung    für die beiden Um  laufgetriebe 44 und 54 anderseits angeordnet,  während sich das im Antrieb der     Vorschub-          bewegung    eingeschaltete Umlaufgetriebe 54  ausserhalb des Energieflusses von derselben  Energiequelle     ,

  35    nach dem     Werkstüek    und  den     Messerkopfspindeln    befindet. Es geht       demnach    der     Energiefluss    nach dem Werk-         stück,    der Spindel 25 und der Spindel 14      durch das Getriebe 44,     aber    nicht durch das  Getriebe 54. Die Energiequelle 35 könnte  jedoch auch an jeder andern beliebigen Stelle  angebracht werden, beispielsweise an der  Welle 29 oder 57, und es würden sich als  dann die Getriebe 37 und 44 nicht mehr im  Energiefluss über Getriebe 8 nach dem Werk  stück, über Wellen 43 und 29 nach der Mes  serkopfspindel 25, und nach den Vorschub  schnecken, sondern nur in demjenigen nach  der Messerkopfspindel 15 befinden.

   Es könnte  weiters, anstatt des Wechselgetriebes 83 oder  zusätzlich dazu, zur Übertragung der Steuer  bewegung an das Umlaufgetriebe 44 auch     ein.     weiteres Umlaufgetriebe benützt werden.  Das Umlaufgetriebe 54 ist in einen der die  beiden Messerköpfe angeschlossenen An  triebsstrang des die Vorschubbewegung der  Messerköpfe bewirkenden Antriebs einge  schaltet, während in den Antrieb, der die  Drehbewegung der Messerköpfe bewirkt, in  einen an die Messerköpfe angeschlossenen  Antriebsstrang das Zahnradgetriebe 37 mit  wenigstens einer festen Übertragungsstufe  auch das Umlaufgetriebe 44     eingeschaltet    ist.  



  Gemäss der Fig. 2 ist die Maschine mit  drei Messerköpfen 11, 21 und 121 ausgestat  tet. Der Messerkopf 121 unterstützt den  Messerkopf 21 in der     Bearbeitung    der kon  vexen Zahnflanken des Werkstückes 1. und  gestattet eine grössere Maschinenleistung,  ohne dass am Messerkopf 11 etwas zu ver  ändern wäre. Der Messerkopf 121 ist   ähnlich wie die beiden andern - auf einem  senkrecht einstellbaren Spindelkasten 122  drehbar gelagert, welcher mit einem Schlit  ten 123 längs der     Führung    191 durch die  mittels des Kegelradgetriebes 184 von der  Schnecke 24 angetriebene Vorschubschnecke  124 verschoben werden kann.

   Der Messer  kopf 121 sitzt auf einer drehbaren und mit  Schwungrolle 126     versehenen    Spindel 125,  welche von der durch das Kegelradgetriebe  142 mit der Welle 43 in     Verbindung    stehen  den Übertragungswelle 141 angetrieben wird.  Der Messerkopf 121 besitzt     eine    gleiche Dreh  zahl und eine gleich grosse und gleichsinnige  Vorschubgeschwindigkeit wie der Messerkopf    21; die Richtung dieser Geschwindigkeit ist  aber von der des Kopfes 21 verschieden, da  der Messerkopf 121 eine andere Winkelstel  lung zum Werkstück     einnimmt    wie der Mes  serkopf 21. Der Messerkopf 121 ist, gleich  wie der Messerkopf 21, mit Bezug auf den  Messerkopf 11 in Richtung der Werkstück  achse um den oben definierten Abstand 8  versetzt.

   Die Energiequelle 135 treibt bei  dieser Maschine durch das Hauptwechsel  getriebe 134 die Welle 43 unmittelbar an und  die damit gekuppelte Welle 31 treibt mittels  eines Kegelradgetriebes 132 die Welle 36 an,  die durch das Kegelradgetriebe 36' mit den  Wechselgetrieben 8 und 81 verbunden ist.  Das vom Getriebe 81 angetriebene Wechsel  getriebe 82 ist mittels eines Kegelradgetrie  bes 66' mit der Welle 66 verbunden. Die  Messerkopfspindeln 15, 25 und 125 sind  durch Stirnräder 17, 27, 127, Kegelräder 18,  28, 128, Steigwellen 19, 29, 129 und Kegel  radgetriebe 20, 40 und 140 mit den Über  tragungswellen 31, 41. 141 verbunden.  



  Zur Einstellung des korrekten Übertra  gungsverhältnisses zwischen den Drehzahlen  der Messerköpfe, welche die konkaven bezw.  die konvexen Zahnflanken bearbeiten, und  deren Vorschubgeschwindigkeiten dienen das  zwischen den Wellen 33 und 43 in der  Übertragung der     Schnittbewegung    einge  schaltete Wechselgetriebe     37rx    mit dem zwei  feste Übertragungsverhältnisse gestattenden       Schleppräderpaar    10, sowie das Umlauf  getriebe 54, das in der die     Translation    des  Messerkopfes 21 bewirkenden     Vorschubwelle     74 eingeschaltet und durch Schneckengetriebe  55, 56, Welle 57 und     Kegelradgetriebe    58  von der Welle 59 gesteuert wird.

   Das Um  laufgetriebe 54 erhält die Antriebsbewegung  von konstanter     Drehzahl    und voller Antriebs  energie von der Welle 74 und die langsamere,  durch das Wechselgetriebe 81 regelbare  Steuerbewegung von geringerer Energie von  der Schnecke 56. Das Getriebe     37a    ist in den  Antrieb, der die     Drehbewegungen    der Mes  serköpfe     bewirkt,    eingeschaltet, und zwar in  den an die Messerköpfe angeschlossenen An  triebsstrang.      Bei dieser     Ausführunsform    ist also ein  Umlaufgetriebe (54) nur' in dem die Vor  schubbewegungen der Messerköpfe 11 und  21, 121 bewirkenden Antrieb, und zwar in  den an die     Messerköpfe    angeschlossenen An  triebsstrang eingeschaltet.

   Das in den An  trieb der Vorschubbewegung eingeschaltete  Umlaufgetriebe 54 befindet sich ausserhalb  des Energieflusses von der äussern Energie  quelle zum Werkstück und zu den Messer  kopfspindeln. Das Getriebe 87a befindet  sich dagegen im Energiefluss sowohl zum  Werkstück und zu den Vorschubschnecken  als zur Spindel 15. Es versteht sich, dass  auch zwei Messerköpfe 11e vorhanden sein  könnten oder ein beliebiger Messerkopf durch  zwei oder mehr andere unterstützt werden  könnte. In dieser Figur sind die Messer  köpfe so eingezeichnet, dass Messerkopf 11  mit positivem und Messerköpfe 21 und 121  mit negativem Vorschub arbeiten. Es ver  steht sich jedoch, dass dieselbe Maschine auch  mit andern Vorschüben arbeiten kann.

      Gemäss Fig. 3 wirkt die Energiequelle  35 mittels des Hauptwechselgetriebes 34 auf  die Welle 31 ein, welche durch Kegelräder  132', Welle 36 und Kegelräder 36' die Wech  selgetriebe 8 und 81 antreibt. Zwischen  Welle 59 und Wechselgetriebe 82 sind Kegel  räder 60 eingeschaltet. Die Messerkopfspin  deln 15, 25 werden durch Kegelradgetriebe       31a,    41a von den Wellen 31, 41 betätigt.    Bei dieser     Ausführungsform    sind nur  zwei Messerköpfe vorhanden, welche gleich  grosse, aber entgegengesetzt gerichtete Vor  schubgeschwindigkeiten besitzen. Die Vor  schubschnecken werden daher mit gleich  grossen Drehzahlen angetrieben. Der Vor  schub des Messerkopfes 11 hat ein positives  und derjenige des Messerkopfes 21 ein nega  tives Moment.

   Da zur     Verwirklichung    des       Verhältnisses        zwischen    den Drehzahlen der  Messerkopfspindeln dienende Umlaufgetriebe  44 ist zwischen den die     Drehbewegung    an  die Spindel führenden Wellen     33    und 43  eingeschaltet und erhält die die Antriebs  bewegung von der Welle     33    und die lang-    saniere, durch das Wechselgetriebe 81 regel  bare Steuerbewegung von der Welle 59 durch  die auf sein als     Schneckenrad    ausgebildetes  Gehäuse 49 einwirkende Steuerschnecke 46.  Über das Wechselgetriebe     werden    auch die  Vorschubspindeln 14, 24 angetrieben.  



  Bei dieser     Maschine,    welche ein     Umlauf     Betriebe nur in dem die Drehbewegungen der  Messerköpfe bewirkenden Antrieb aufweist,  sind die Achsen der Messerkopfspindeln un  tereinander parallel. Es könnten bei einer  nicht unter den Patentanspruch II fallenden  Maschine für Durchführung des Verfahrens  die Spindelkasten fest am Maschinenrahmen  angebracht und die Vorschubbewegung vom       Werkstück    ausgeführt werden.  



  Die Vorschübe der     beiden    Spindeln sind  nämlich im Raum gleich gerichtet und gleich  gross, so dass die Spindelkasten relativ zuein  ander feststehen und sich nur mit Bezug auf  das     Werkstuck    verschieben.  



  Bei dieser     Ausführungsform    befindet sich  das     Umlaufgetriebe    44 ausserhalb des Energie  flusses von der an der Welle 31 angeschlos  senen äussern Energiequelle 35 zum Werk  stück 1, zur Messerkopfspindel 15, zu den  Vorschubschnecken und zur Abzweigung der  Steuerbewegung für das Umlaufgetriebe  selbst. Die Energiequelle könnte jedoch auch  an einer beliebigen andern Stelle angeschlos  sen werden, beispielsweise an der Welle 31,  wodurch sich das Umlaufgetriebe im Energie  fluss zu sämtlichen obengenannten Verwen  dungsstellen befinden würde.  



  In den verschiedenen Ausführungsformen  der Maschine nach der vorliegenden Erfin  dung können die Umlaufgetriebe und     Zahn-          xadgetriebe    mit festen Übertragungsverhält  nissen sowohl aus Kegelrädern als aus       hyperboloidischen    oder zylindrischen Rädern  bestehen, oder mit Schnecken, Ketten usw.  ausgeführt werden und jedes beliebige Über  tragungsverhältnis besitzen. Auch die     Wech-        i          selgetriebe    und übrigen Getriebe     können    be  liebig anders als dargestellt und beschrieben  ausgeführt und angeordnet sein.

   Die     Umlauf-          sletriebe    können     entweder    im Antrieb, der die  Drehbewegung der     1VIesserkö        pfe    bewirkt, oder     i         im Antrieb, der die Vorschubbewegung eines  oder mehrerer Messerköpfe bewirkt, einge  schaltet werden; ein Umlaufgetriebe kann  auch in den die Drehbewegung des Werk  stückes bewirkenden Antrieb eingeschaltet  und entweder allein oder zusätzlich zu einem  andern Übertragungsgetriebe etwa bekannter  Bauart verwendet werden. Die Messerköpfe  können in beliebiger Anzahl vorhanden und  entweder gleich- oder gegenläufig sein; sie  können eine beliebige Winkelstellung zum  Werkstück einnehmen.

   Es können eine ein  zige. oder verschiedene, zweckmässig syn  chronisierte Energiequellen, sei es elektri  scher, pneumatischer, hydraulischer, thermi  scher oder rein mechanischer Art für die  verschiedenen Antriebe verwendet werden.  Auch sämtliche     andern    Einzelheiten können  im Rahmen der Erfindung verschiedenartig  ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Bogenver zahnungen durch ununterbrochene Abwäl zung und mittels wenigstens einem die kon kaven und wenigstens einem die konvexen Zahnflanken bearbeitenden Messerkopf, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Herstel lung selbstkonjugierter Bogenverzahnungen das Verhältnis zwischen den Drehzahlen (f, g) des die konkaven und des die konvexen Zahnflanken bearbeitenden Messerkopfes EMI0007.0003 gewählt wird, wobei t die Teilung, z die Zähnezahl, die pro Zeiteinheit an einem Mes serkopf vorbeibewegt wird, und v bezw.
    w die Geschwindigkeit der aus einer Trans- lationsbewegung bestehenden Vorschubbewe gung zwischen dem Werkstück und dem die konkaven Zahnflanken bearbeitenden Messer kopf bezw. dem Werkstück und dem die kon vexen Zahnflanken bearbeitenden Messer kopf ist, und dass die Drehachse des die kon vexen Zahnflanken bearbeitenden Messer kopfes in Richtung der Drehachse des Werk stückes gegenüber der Drehachse des die kon- kaven Zahnflanken bearbeitenden Messer kopfes versetzt angeordnet wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die eine Vorschub geschwindigkeit (w) so gewählt wird, dass sie den gleichen absoluten Wert, aber entgegen gesetztes Vorzeichen besitzt wie die andere Vorschubgeschwindigkeit (v), so dass das Ver hältnis zwischen den Drehzahlen der Messer köpfe EMI0007.0011 beträgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der genannten Versetzung (S) der Drehachsen der Messerköpfe in Richtung der Drehachse des Werkstückes derart ge wählt wird, dass die Endpunkte (a, b) einer Flankenspur auf ein und derselben erzeugen den Linie (e) des diese Flankenspur heraus schneidenden, .zum Werkstück gleichachsig angeordneten Zylinders liegen.
    PATENTANSPRUCH II: Maschine zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass in mindestens einen der zwei die Dreh- und die Vorschubbewegungen der Messerköpfe bewirkenden Antriebe ein Um laufgetriebe eingeschaltet ist, welches die Antriebsbewegung von konstanter Drehzahl und voller Antriebsenergie und eine zusätz liche Steuerbewegung von kleinerer, durch ein. vorgeschaltetes Getriebe einstellbarer Drehzahl und geringerer Energie erhält, und dass zur Einstellung des Abstandes, um wel chen die Drehachsen der Messerköpfe in Rich tung der Drehachse des Werkstückes gegen einander versetzt sind,
    parallel zur Werk stückdrehachse einstellbare Messerkopfspin- delkasten vorgesehen. sind. UNTERANSPRÜCHE: 3. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Umlauf- Betriebe (54) in den die Vorschubbewegun gen der Messerköpfe bewirkenden Antrieb, und zwar in einen an die Messerköpfe an geschlossenen Antriebsstrang, eingeschaltet ist, während in den die Drehbewegungen der Messerköpfe bewirkenden Antrieb, und zwar in einen an die Messerköpfe angeschlossenen Antriebsstrang, ein Zahnradgetriebe (37 bezw. 37a) mit wenigstens einer festen Über tragungsstufe eingeschaltet ist. 4.
    Maschine nach Patentanspruch Il, da durch gekennzeichnet, dass das Umlauf getriebe (44) in den die Drehbewegungen der Messerköpfe bewirkenden Antrieb, und zwar in einen an die Messerköpfe angeschlossenen Antriebsstrang, eingeschaltet ist. 5. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sich das Umlauf getriebe (44) ausserhalb des Energieflusses von der äussern Energiequelle (35) zum Werkstück befindet (Fig. 3). 6. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sich das Umlauf getriebe (44) im Energiefluss von der äussern Energiequelle (35) zum Werkstück befindet (Fig. 1). 7.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Umlaufgetriebe (44) ausserdem ausserhalb des Energieflusses von der äussern Energiequelle (35) zu mindestens einer der Messerkopfspindeln befindet (Fig. 3). $. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Umlauf getriebe (44) Kegelräder (49') aufweist. 9. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Umlauf getriebe aus zylindrischen Rädern gebildet ist. 10. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur Erteilung der Steuerbewegung an das Umlaufgetriebe ein weiteres Umlaufgetriebe vorgesehen ist. 11.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur Erteilung der Steuerbewegung an das Umlaufgetriebe (44 bezw. 54) letzteres ein Schneckengetriebe (45, 46 bezw. 55, 56) aufweist. 12. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerbewe gung für das Umlaufgetriebe (44) dem letz teren von einem in den Antrieb der Maschine eingeschalteten Wechselgetriebe (8) erteilt wird. 13. Maschine nach Patentanspruch Il, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerbewe gung für das Umlaufgetriebe (44) dem letz teren von dem zur Übertragung der Antriebs bewegung an eine Vorsehubspindel dienen den Getriebe (81) erteilt wird.
CH235331D 1939-08-24 1939-08-24 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Bogenverzahnungen. CH235331A (de)

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