Verfahren und Maschine zur Herstellung von Bogenverzahnungen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zur Herstellung von Bogenver zahnungen durch ununterbrochene Abwäl zung und mittels wenigstens einem die kon kaven und wenigstens einem die konvexen Zahnflanken bearbeitenden Messerkopf.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist da durch gekennzeichnet, dass zwecks Herstel lung von selbstkonjugierten Bogenverzahnun gen das Verhältnis zwischen den Drehzahlen des die konkaven und des die konvexen Zahnflanken bearbeitenden Messerkopfes
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gewählt wird, wobei<I>t</I> die Teilung,<I>z</I> die Zähnezahl, die pro Zeiteinheit an einem Mes serkopf vorbeibewegt wird, und v bezw. w die Geschwindigkeit der aus einer Trans- lationsbewegung bestehenden Vorschubbewe gung zwischen dem Werkstück und dem die konkaven Zahnflanken bearbeitenden Messer kopf bezw.
dem Werkstück und dem die kon vexen Zahnflanken bearbeitenden Messer- kopf ist, und dass die Drehachse des die konvexen Zahnflanken bearbeitenden Messer kopfes in Richtung der Drehachse des Werk stückes gegenüber der Drehachse des die kon kaven Zahnflanken bearbeitenden Messer kopfes versetzt angeordnet wird. Wenn das angegebene Verhältnis von f : y eingehalten wird, so können streng nach Zykloiden ge krümmte, selbstkonjugierte Zahnflanken, wie sie zum Beispiel im Schweizer Patent Nr. 173141 beschrieben sind, erzeugt werden.
Die Vorschubgeschwindigkeiten v und w können verschiedene Werte erhalten. Die Verschiedenheit der Vorschubgeschwindig keiten kann sowohl in der Verschiedenheit der absoluten Grösse derselben als auch in der Verschiedenheit der Richtung derselben liegen. Ein Vorschub wird als positiv (bezw. negativ) bezeichnet, wenn der betreffende Vektor mit Bezug auf die Werkstückachse von oben gesehen ein positives (bezw. nega tives) Moment besitzt.
Die kürzeste Bearbei tungszeit einer Verzahnung wird aber - bei sonst gleichen Verhältnissen - dann er- reicht, wenn v und w dem absoluten Wert nach gleich gross, aber von entgegengesetzten Vorzeichen (also<I>w =</I> v) sind. Das Verhält nis zwischen den Drehzahlen der Messerköpfe wird in diesem Falle:
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Dieses Verhältnis wird im allgemeinen durch eine oder mehrere Primzahlen aus gedrückt, derart, dass man für dessen Ver wirklichung zu Zahnrädern mit Hinderten von Zähnen greifen müsste.
Ausserdem müs sen aber die diese Übertragungsverhältnisse verwirklichenden Zahnradgetriebe die Ein stellung eines veränderlichen Verhältnisses gestatten - also mit Wechselrädern ver sehen sein, um auf der Maschine Verzahnun gen mit verschiedener Zähnezahl schneiden zu können. Dazu kommt noch, dass diese Zahn radgetriebe - namentlich für die Übertra gung der Schnittbewegung an die Messer köpfe - die ganze Schnittenergie zu über tragen haben, so dass die Wechselräder mit einem entsprechend grossen Modul ausgeführt werden müssen. Viele Zähne und grosser Modul bedingen aber grosse Abmessungen der Wechselräder und des Wechselgetriebes.
Die Maschine zur Durchführung des er findungsgemässen Verfahrens ermöglicht die Überwindung dieser Schwierigkeiten. Die Maschine zeichnet sich aus dadurch, dass in mindestens einen der zwei die Dreh- und die Vorschubbewegungen der Messerköpfe bewir kenden Antriebe ein Umlaufgetriebe einge schaltet ist, welches die Antriebsbewegung von konstanter Drehzahl und voller Antriebs energie und eine zusätzliche Steuerbewegung von kleinerer, durch ein vorgeschaltetes Ge triebe einstellbarer Drehzahl und geringerer Energie erhält, und dass zur Einstellung des Abstandes, um welchen die Drehachsen der Messerköpfe in Richtung der Drehachse des Werkstückes gegeneinander versetzt sind, parallel zur Werkstückdrehachse einstell bare Messerkopfspindelkasten vorgesehen sind.
Es kann dabei dem Umlaufgetriebe ein Schneckengetriebe vorgechaltet und ein Teil des vorgeschalteten Getriebes gegebenenfalls selbst als Umlaufgetriebe ausgebildet wer den. Bei einer Ausführungsform der Erfin dung ist das Umlaufgetriebe zwischen den Vorschub bewirkenden Schnecken eingeschal tet und ist ein Zahnradgetriebe mit einer oder mehreren festen Übertragungsstufen zwi schen den Messerkopfspindeln vorgesehen. Bei einer andern Ausführungsform - bei wel cher die beiden Vorschübe gleich gross sein können - kann das Umlaufgetriebe zwi schen den Messerkopfspindeln eingeschaltet werden.
Die Energiequelle kann derart ange bracht werden, dass das Umlaufgetriebe im Energiefluss von der Energiequelle entweder zu einer den Vorschub bewirkenden Schnecke oder zu einer Messerkopfspindel allein, oder gleichzeitig auch im Energiefluss zum Werk stück zu liegen kommt. Auch die Steuer bewegung zum Umlaufgetriebe kann ent weder vor oder nach demselben abgezweigt werden. Zur Einstellung des Abstandes, um welchen die Drehachsen der Messerköpfe in Richtung der Werkstückachse gegeneinander versetzt sind, können parallel zur Werkstück achse einstellbare Messerkopfspindelkasten vorgesehen werden.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen einige beispielsweise Ausführungsformen der Maschine gemäss der Erfindung schematisch dar, wobei an Hand der Zeichnung das Ver fahren beispielsweise erläutert wird.
Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch eine erste Ausführungsform und die Fig. 2 und 3 sind Draufsichten auf zwei weitere Ausführungsformen.
Bei allen drei Bogenverzahnungen her stellenden Ausführungsbeispielen wird durch ununterbrochene Ahwälzung gearbeitet und ist das Werkstück 1. auf einer drehbaren, waagrechten Planscheibe 2 befestigt, die durch eine in ein Teilrad 3 eingreifende Teil schnecke 4 in Drehung versetzt wird.
Die Teilschnecke 4 wird durch die Welle 5, die Kegelräder 6 und die Welle 7 vom Wechsel getriebe 8 der Maschine aus bewegt. Die Messerköpfe 11, 21 sind auf senkrecht ein stellbaren, also parallel zur Werkstückachse einstellbaren Messerkopfspindelkasten 12, 22 drehbar gelagert und die Spindelkasten sind ihrerseits auf Schlitten 13, 23 befestigt, die sich längs der von der Grundplatte 100 der Maschine getragenen Führungen 90 und 92 bezw. 91 und 93 waagrecht verstellen können. Die Schlitten 13, 23 werden durch Vorschub spindeln 14, 24 zwecks Ausführung der Vorschubbewegungen der Messerköpfe längs verschoben.
Diese von Wellen angetriebenen Vorschubspindeln werden durch Schnecken räder 65, 75, Antriebschnecken 67, 77 und zugehöriger Welle 66 vom Wechselgetriebe 82 der Maschine aus bewegt. Das Wechsel getriebe 82 erhält die Bewegung von einer vom Wechselgetriebe 81 aus angetriebenen Welle 59. Die Messerköpfe 11, 12 sitzen auf drehbaren Spindeln 15, 25, welche Schwungrollen 16, 26 zur Vermeidung von Schwingungen tragen und von den Über tragungswellen 31, 41 angetrieben werden, welche durch die Kegelradgetriebe 32, 42 und die Wellen 33, 43 mit der Energiequelle 35 verbunden sind. In ähnlicher Weise sind auch die Wechselgetriebe 8, 81 und 82 mit derselben Energiequelle 35 verbunden.
Das Wechselgetriebe 8 dient zur Einstellung des richtigen Verhältnisses zwischen den Dreh zahlen des Werkstückes und den Antriebs bewegungen der Messerköpfe; das Wechsel getriebe 82 dient zur Festsetzung der An triebsgeschwindigkeit der Vorschubbewegung der Messerköpfe, und das Wechselgetriebe 81 dient zur Einstellung der Drehzahl der Steuerbewegung der weiter unten beschrie benen Umlaufgetriebe.
Gemäss der in Fig. 1 dargestellten Aus führungsform ist das Wechselgetriebe 8 mit tels eines Kegelradgetriebes 43' mit der Welle 43 verbunden, welche ihm die Bewe gung von der durch einen Elektromotor ge bildeten äussern Energiequelle 35 aus zu führt. Das Wechselgetriebe 8 treibt das Wechselgetriebe 81 und dieses letztere das Wechselgetriebe 82 an. Die Welle 66 wird durch ein Kegelradgetriebe 66' vom Wech selgetriebe 82 angetrieben. Die Messerkopf spindeln 15, 25 sind durch Stirnräder 17, 27, Kegelräder 18, 28, Steigwelle 19, 29 und Kegelradgetriebe 20, 40 mit den Übertra gungswellen 31, 41 verbunden. Die Energie quelle 35 wirkt mittels des Hauptwechsel getriebes 34 auf die Welle 33 ein.
Die beiden Drehachsen der Messerköpfe 11, 21, von denen der eine die konkaven und der andere die konvexen Zahnflanken be arbeitet, sind in Richtung der Drehachse des Werkstückes 1 um den Abstand S gegenein ander versetzt. Dieser Abstand ist definiert als der Abstand der zur Planscheibe 2 par allelen Ebenen, welche durch die Axen der Messerkopfspindeln 15 und 25 gehen.
Der Abstand S wird zweckmässig mit Bezug auf den Modul, die Breite der herzustellenden Verzahnung, sowie den Schneidradius der Messerköpfe derart gewählt, dass die beiden Endpunkte<I>a, b</I> einer Flankenspur auf ein und derselben erzeugenden Linie e des diese Flankenspur herausschneidenden, zum Werk stück gleichachsig angeordneten Zylinders liegen, wodurch beim Eingriff des Rades in ein anderes Rad diese beiden Endpunkte gleichzeitig in Eingriff kommen.
Der Ab stand .S ist also eine Funktion der Breite und des Moduls der zu schneidenden Verzah nung und des an den Schnittkanten der Mes ser gemessenen Radius der Messerköpfe, und er ist von der Zähnezahl unabhängig. Der Abstand S bleibt somit beim Fräsen eines Rades und nachfolgenden Fräsen des zuge hörigen Ritzels unverändert, wodurch Posi tionsfehler der Spindeldrehachsen ausgemerzt und die Übereinstimmung der Krümmungen der Zähne gewährleistet sind.
Der Wert die ses Abstandes S kann für jeden bestimmten Fall ohne weiteres graphisch bestimmt wer den. Er lässt sich natürlich auch berechnen.
Wenn f die Drehzahl des die konkaven Zahnflanken bearbeitenden Messerkopfes 11, und<I>g</I> die von<I>f</I> verschieden grosse Drehzahl des die konvexen Zahnflanken bearbeitenden Messerkopfes 21 bezeichnet, so muss, um selbstkonjugierte Bogenverzahnungen zu er zeugen, das Verhältnis zwischen den Dreh zahlen der beiden Messerkopfspindeln
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betragen, wobei<I>t</I> die Teilung,<I>z</I> die Zähne zahl, die pro Zeiteinheit an einem Messerkopf vorbeibewegt wird, v die aus Translations- bewegungen bestehende Vorschubgeschwin digkeit des die konkaven Zahnflanken bear beitenden Messerkopfes und et,
die ebenfalls aus Translationsbewegungen bestehende Vor schubgeschwindigkeit des die konvexen Zahn flanken bearbeitenden Messerkopfes bedeutet. Eine selbstkonjugierte Verzahnung ist dann vorhanden, wenn zwei gleiche Zahnräder mit. ihr versehen miteinander kämmen können. Die das genannte Verhältnis zwischen den Drehzahlen der Messerkopfspindeln praktisch verwirklichenden Zahnradgetriebe sind an zweierlei Stellen angebracht:
zwischen den Wellen 33 und 43, welche die Drehung (Schnittbewegung) der Messerköpfe bewir ken, also im die Drehbewegung der Messer köpfe bewirkenden Antrieb, befinden sich das Stirnradgetriebe 37 mit einem unveränder- baren Übertragungsverhältnis sowie das mit dem vorhergehenden durch die Welle 38 ver bundene Umlaufgetriebe 44, das die Antriebs bewegung von konstanter Drehzahl und vol ler Antriebsenergie von der Welle 38 und eine zusätzliche Steuerbewegung von klei nerer einstellbarer Drehzahl und geringerer Energie von der vom Wechselgetriebe 81 an getriebenen Welle 59 und vom Getriebe 8 aus durch Wechselgetriebe 83 und Schnek- kengetriebe 46, 45 erhält.
Die Drehzahl der Steuerbewegung kann durch Auswechseln der Wechselräder des vorgeschalteten Getriebes 83 verändert werden. An Stelle des Getrie bes 83 könnte ein weiteres Umlaufgetriebe vorgesehen sein; der Vorschubspindel 24, welche die Vorschubbewegung des Messer kopfes 21 mit Bezug auf das Werkstück her beiführt, vorgeschaltet ist, das Umlaufgetriebe 54, welches die Antriebsbewegung von kon stanter Drehzahl und voller Antriebsenergie vom Schneckenrad 75 und die langsamere Steuerbewegung von geringerer Energie durch die Steuerschnecke 56 und die Welle 57, ebenfalls von der Welle 59 erhält.
Es ist also hier sowohl in den die Vorschub bewegungen der Messerköpfe als auch in den die Drehbewegungen derselben bewirkenden Antrieb je ein Umlaufgetriebe eingeschaltet. Zur Erteilung der Steuerbewegungen an die Umlaufgetriebe 44, 54 weisen die letzteren Schneckengetriebe 45, 46 und 55, 56 auf, Bei dieser Maschine kann also, um das korrekte Verhältnis
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zwischen den Messerkopfdrehzahlen und ihren Vorschubgeschwindigkeiten zu errei chen, sowohl auf das Getriebe 37 mit festem Verhältnis, als auf die Umlaufgetriebe 44 und 54 eingewirkt werden,
wobei die Ände rung dieses Verhältnisses beim Getriebe 54 mittels des Steuergitters 83 - welches nur die geringe Steuerenergie zu übertragen hat und somit klein und leicht ausfällt -- er reicht wird. Diese Maschine kann somit sämt liche Typen Verzahnungen ausführen, sowohl jene, für welche et, = v ist (in welchem Falle beide Vorschubspindeln 14 und 24 gleich grosse Drehzahlen besitzen und folglich die Steuerschnecke 56 still steht, was durch Aus schalten der Welle 59 vom Getriebe 81 er zielt wird), als auch diejenigen, für welche w und v in einem beliebigen andern Verhält nis zueinander stehen.
Bei dieser Ausfüh rungsform sind das feste Getriebe 37 und das Umlaufgetriebe 44, welche beide in der Über tragung der Schnittbewegung eingeschaltet sind, im Energiefluss von der äussern Euer- 0 <B>fy</B> e quelle 35 einerseits zum Werkstück, 1, zu der Messerkopfspindel 25 und zu beiden Vor schubspindeln 14 und 24, sowie der Abzwei gung der Steuerbewegung für die beiden Um laufgetriebe 44 und 54 anderseits angeordnet, während sich das im Antrieb der Vorschub- bewegung eingeschaltete Umlaufgetriebe 54 ausserhalb des Energieflusses von derselben Energiequelle ,
35 nach dem Werkstüek und den Messerkopfspindeln befindet. Es geht demnach der Energiefluss nach dem Werk- stück, der Spindel 25 und der Spindel 14 durch das Getriebe 44, aber nicht durch das Getriebe 54. Die Energiequelle 35 könnte jedoch auch an jeder andern beliebigen Stelle angebracht werden, beispielsweise an der Welle 29 oder 57, und es würden sich als dann die Getriebe 37 und 44 nicht mehr im Energiefluss über Getriebe 8 nach dem Werk stück, über Wellen 43 und 29 nach der Mes serkopfspindel 25, und nach den Vorschub schnecken, sondern nur in demjenigen nach der Messerkopfspindel 15 befinden.
Es könnte weiters, anstatt des Wechselgetriebes 83 oder zusätzlich dazu, zur Übertragung der Steuer bewegung an das Umlaufgetriebe 44 auch ein. weiteres Umlaufgetriebe benützt werden. Das Umlaufgetriebe 54 ist in einen der die beiden Messerköpfe angeschlossenen An triebsstrang des die Vorschubbewegung der Messerköpfe bewirkenden Antriebs einge schaltet, während in den Antrieb, der die Drehbewegung der Messerköpfe bewirkt, in einen an die Messerköpfe angeschlossenen Antriebsstrang das Zahnradgetriebe 37 mit wenigstens einer festen Übertragungsstufe auch das Umlaufgetriebe 44 eingeschaltet ist.
Gemäss der Fig. 2 ist die Maschine mit drei Messerköpfen 11, 21 und 121 ausgestat tet. Der Messerkopf 121 unterstützt den Messerkopf 21 in der Bearbeitung der kon vexen Zahnflanken des Werkstückes 1. und gestattet eine grössere Maschinenleistung, ohne dass am Messerkopf 11 etwas zu ver ändern wäre. Der Messerkopf 121 ist ähnlich wie die beiden andern - auf einem senkrecht einstellbaren Spindelkasten 122 drehbar gelagert, welcher mit einem Schlit ten 123 längs der Führung 191 durch die mittels des Kegelradgetriebes 184 von der Schnecke 24 angetriebene Vorschubschnecke 124 verschoben werden kann.
Der Messer kopf 121 sitzt auf einer drehbaren und mit Schwungrolle 126 versehenen Spindel 125, welche von der durch das Kegelradgetriebe 142 mit der Welle 43 in Verbindung stehen den Übertragungswelle 141 angetrieben wird. Der Messerkopf 121 besitzt eine gleiche Dreh zahl und eine gleich grosse und gleichsinnige Vorschubgeschwindigkeit wie der Messerkopf 21; die Richtung dieser Geschwindigkeit ist aber von der des Kopfes 21 verschieden, da der Messerkopf 121 eine andere Winkelstel lung zum Werkstück einnimmt wie der Mes serkopf 21. Der Messerkopf 121 ist, gleich wie der Messerkopf 21, mit Bezug auf den Messerkopf 11 in Richtung der Werkstück achse um den oben definierten Abstand 8 versetzt.
Die Energiequelle 135 treibt bei dieser Maschine durch das Hauptwechsel getriebe 134 die Welle 43 unmittelbar an und die damit gekuppelte Welle 31 treibt mittels eines Kegelradgetriebes 132 die Welle 36 an, die durch das Kegelradgetriebe 36' mit den Wechselgetrieben 8 und 81 verbunden ist. Das vom Getriebe 81 angetriebene Wechsel getriebe 82 ist mittels eines Kegelradgetrie bes 66' mit der Welle 66 verbunden. Die Messerkopfspindeln 15, 25 und 125 sind durch Stirnräder 17, 27, 127, Kegelräder 18, 28, 128, Steigwellen 19, 29, 129 und Kegel radgetriebe 20, 40 und 140 mit den Über tragungswellen 31, 41. 141 verbunden.
Zur Einstellung des korrekten Übertra gungsverhältnisses zwischen den Drehzahlen der Messerköpfe, welche die konkaven bezw. die konvexen Zahnflanken bearbeiten, und deren Vorschubgeschwindigkeiten dienen das zwischen den Wellen 33 und 43 in der Übertragung der Schnittbewegung einge schaltete Wechselgetriebe 37rx mit dem zwei feste Übertragungsverhältnisse gestattenden Schleppräderpaar 10, sowie das Umlauf getriebe 54, das in der die Translation des Messerkopfes 21 bewirkenden Vorschubwelle 74 eingeschaltet und durch Schneckengetriebe 55, 56, Welle 57 und Kegelradgetriebe 58 von der Welle 59 gesteuert wird.
Das Um laufgetriebe 54 erhält die Antriebsbewegung von konstanter Drehzahl und voller Antriebs energie von der Welle 74 und die langsamere, durch das Wechselgetriebe 81 regelbare Steuerbewegung von geringerer Energie von der Schnecke 56. Das Getriebe 37a ist in den Antrieb, der die Drehbewegungen der Mes serköpfe bewirkt, eingeschaltet, und zwar in den an die Messerköpfe angeschlossenen An triebsstrang. Bei dieser Ausführunsform ist also ein Umlaufgetriebe (54) nur' in dem die Vor schubbewegungen der Messerköpfe 11 und 21, 121 bewirkenden Antrieb, und zwar in den an die Messerköpfe angeschlossenen An triebsstrang eingeschaltet.
Das in den An trieb der Vorschubbewegung eingeschaltete Umlaufgetriebe 54 befindet sich ausserhalb des Energieflusses von der äussern Energie quelle zum Werkstück und zu den Messer kopfspindeln. Das Getriebe 87a befindet sich dagegen im Energiefluss sowohl zum Werkstück und zu den Vorschubschnecken als zur Spindel 15. Es versteht sich, dass auch zwei Messerköpfe 11e vorhanden sein könnten oder ein beliebiger Messerkopf durch zwei oder mehr andere unterstützt werden könnte. In dieser Figur sind die Messer köpfe so eingezeichnet, dass Messerkopf 11 mit positivem und Messerköpfe 21 und 121 mit negativem Vorschub arbeiten. Es ver steht sich jedoch, dass dieselbe Maschine auch mit andern Vorschüben arbeiten kann.
Gemäss Fig. 3 wirkt die Energiequelle 35 mittels des Hauptwechselgetriebes 34 auf die Welle 31 ein, welche durch Kegelräder 132', Welle 36 und Kegelräder 36' die Wech selgetriebe 8 und 81 antreibt. Zwischen Welle 59 und Wechselgetriebe 82 sind Kegel räder 60 eingeschaltet. Die Messerkopfspin deln 15, 25 werden durch Kegelradgetriebe 31a, 41a von den Wellen 31, 41 betätigt. Bei dieser Ausführungsform sind nur zwei Messerköpfe vorhanden, welche gleich grosse, aber entgegengesetzt gerichtete Vor schubgeschwindigkeiten besitzen. Die Vor schubschnecken werden daher mit gleich grossen Drehzahlen angetrieben. Der Vor schub des Messerkopfes 11 hat ein positives und derjenige des Messerkopfes 21 ein nega tives Moment.
Da zur Verwirklichung des Verhältnisses zwischen den Drehzahlen der Messerkopfspindeln dienende Umlaufgetriebe 44 ist zwischen den die Drehbewegung an die Spindel führenden Wellen 33 und 43 eingeschaltet und erhält die die Antriebs bewegung von der Welle 33 und die lang- saniere, durch das Wechselgetriebe 81 regel bare Steuerbewegung von der Welle 59 durch die auf sein als Schneckenrad ausgebildetes Gehäuse 49 einwirkende Steuerschnecke 46. Über das Wechselgetriebe werden auch die Vorschubspindeln 14, 24 angetrieben.
Bei dieser Maschine, welche ein Umlauf Betriebe nur in dem die Drehbewegungen der Messerköpfe bewirkenden Antrieb aufweist, sind die Achsen der Messerkopfspindeln un tereinander parallel. Es könnten bei einer nicht unter den Patentanspruch II fallenden Maschine für Durchführung des Verfahrens die Spindelkasten fest am Maschinenrahmen angebracht und die Vorschubbewegung vom Werkstück ausgeführt werden.
Die Vorschübe der beiden Spindeln sind nämlich im Raum gleich gerichtet und gleich gross, so dass die Spindelkasten relativ zuein ander feststehen und sich nur mit Bezug auf das Werkstuck verschieben.
Bei dieser Ausführungsform befindet sich das Umlaufgetriebe 44 ausserhalb des Energie flusses von der an der Welle 31 angeschlos senen äussern Energiequelle 35 zum Werk stück 1, zur Messerkopfspindel 15, zu den Vorschubschnecken und zur Abzweigung der Steuerbewegung für das Umlaufgetriebe selbst. Die Energiequelle könnte jedoch auch an einer beliebigen andern Stelle angeschlos sen werden, beispielsweise an der Welle 31, wodurch sich das Umlaufgetriebe im Energie fluss zu sämtlichen obengenannten Verwen dungsstellen befinden würde.
In den verschiedenen Ausführungsformen der Maschine nach der vorliegenden Erfin dung können die Umlaufgetriebe und Zahn- xadgetriebe mit festen Übertragungsverhält nissen sowohl aus Kegelrädern als aus hyperboloidischen oder zylindrischen Rädern bestehen, oder mit Schnecken, Ketten usw. ausgeführt werden und jedes beliebige Über tragungsverhältnis besitzen. Auch die Wech- i selgetriebe und übrigen Getriebe können be liebig anders als dargestellt und beschrieben ausgeführt und angeordnet sein.
Die Umlauf- sletriebe können entweder im Antrieb, der die Drehbewegung der 1VIesserkö pfe bewirkt, oder i im Antrieb, der die Vorschubbewegung eines oder mehrerer Messerköpfe bewirkt, einge schaltet werden; ein Umlaufgetriebe kann auch in den die Drehbewegung des Werk stückes bewirkenden Antrieb eingeschaltet und entweder allein oder zusätzlich zu einem andern Übertragungsgetriebe etwa bekannter Bauart verwendet werden. Die Messerköpfe können in beliebiger Anzahl vorhanden und entweder gleich- oder gegenläufig sein; sie können eine beliebige Winkelstellung zum Werkstück einnehmen.
Es können eine ein zige. oder verschiedene, zweckmässig syn chronisierte Energiequellen, sei es elektri scher, pneumatischer, hydraulischer, thermi scher oder rein mechanischer Art für die verschiedenen Antriebe verwendet werden. Auch sämtliche andern Einzelheiten können im Rahmen der Erfindung verschiedenartig ausgeführt werden.